Nationale Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung (NA beim BIBB)

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Das EU-Programm für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport

Erasmus+ hat zum 1. Januar 2014 das Programm für lebenslanges Lernen (PLL) abgelöst. Mit einem Budget von 14,8 Milliarden Euro können mehr als vier Millionen Bürgerinnen und Bürger Zuschüsse erhalten, um im Ausland zu studieren, zu arbeiten oder eine Freiwilligentätigkeit auszuüben.

Das auf sieben Jahre angelegte Programm der Europäischen Kommission soll Kompetenzen und Beschäftigungsfähigkeit verbessern und die Modernisierung der Systeme der allgemeinen und beruflichen Bildung voranbringen. Ein wichtiges Ziel ist die Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit in Europa, indem junge Menschen die Möglichkeit erhalten, ihre Kompetenzen und Fähigkeiten durch Auslandserfahrungen zu erweitern.

Erasmus+ vereint alle derzeitigen EU-Programme für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport, darunter das Programm für lebenslanges Lernen (Erasmus, Leonardo da Vinci, Comenius, Grundtvig), Jugend in Aktion und fünf internationale Kooperationsprogramme (Erasmus Mundus, Tempus, Alfa, Edulink und das Programm für die Zusammenarbeit mit Industrieländern). Förderanträge sollen erleichtert und Zugangsmodalitäten verbessert werden.

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Programmziele für die allgemeine und berufliche Bildung

  • Das Niveau der Schlüsselkompetenzen und -fertigkeiten soll verbessert werden; dies insbesondere mit Blick auf den Bedarf des Arbeitsmarkts. Indem die Mobilität Lernender noch mehr gefördert und zudem die Zusammenarbeit zwischen Arbeitswelt und der Welt der allgemeinen und beruflichen Bildung verstärkt wird, kann Erasmus+ einen Beitrag zum stärkeren sozialen Zusammenhalt leisten.
  • Auf der Ebene der Bildungs- und Berufsbildungseinrichtungen fördert Erasmus+ Qualität, Innovation und Internationalisierung. Erreicht werden soll dies, indem Bildungs- und Berufsbildungseinrichtungen stärker länderübergreifend zusammenarbeiten.
  • Um politische Reformen auf nationaler Ebene zu ergänzen und den Modernisierungsprozess der Bildungssysteme zu unterstützen, fördert das EU-Programm die Entwicklung eines europäischen Raums des lebenslangen Lernens. Hierzu bedarf es einer verstärkten politischen Zusammenarbeit. Zudem wird eine bessere Nutzung der Transparenz- und Anerkennungsinstrumente der Europäischen Union angestrebt. Bewährte Verfahren sollen verbreitet und die Öffentlichkeit diesbezüglich sensibilisiert werden.
  • Zudem soll die internationale Dimension der allgemeinen und beruflichen Bildung verbessert werden: Hierzu wird u.a. die Zusammenarbeit zwischen Einrichtungen der Europäischen Union und von Partnerländern in den Bereichen berufliche Aus- und Weiterbildung und Hochschuleinrichtungen angestrebt. 
  • Mit Erasmus+ soll Sprachunterricht und Sprachenlernen verbessert werden und die große sprachliche Vielfalt sowie das interkulturelle Bewusstsein in der Europäischen Union gefördert werden.
  • Weltweite Aktivitäten im Rahmen der Aktion Jean-Monnet sollen zur Exzellenz in der Lehre und Forschung zur europäischen Integration beitragen.

Diese Programmziele sollen mit Hilfe folgender Leitaktionen verfolgt werden:

Neue Aktionen mit Erasmus+

Erasmus+ ist die neue Dachmarke. Im Bereich der allgemeinen und beruflichen Bildung werden die Ziele des Programms mit Hilfe folgender Leitaktionen verfolgt:

  • Leitaktion 1: Lernmobilität für Einzelpersonen

  • Leitaktion 2: Strategische Partnerschaften

  • Leitaktion 3: Unterstützung politscher Reformen

Die Aktionen werden innerhalb der jeweiligen Bildungssektoren Berufsbildung, Erwachsenenbildung, Schulbildung und Hochschulbildung umgesetzt. Zusätzlich besteht auch die Möglichkeit, sektorübergreifende Aktivitäten zu planen.

Die NA beim BIBB ist in Deutschland für die Umsetzung von Erasmus+ für den Bereich der Berufsbildung und der Erwachsenenbildung zuständig.

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Die vier deutschen Nationalen Agenturen im Programm Erasmus+ informieren auch auf einem gemeinsamen Portal zum neuen EU-Bildungsprogramm. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.