Nationale Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung (NA beim BIBB)

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Antragsverfahren 2016

Sie planen ein Mobilitätsprojekt in der Berufsbildung und möchten wissen, welcher Weg vor Ihnen liegt und welche Fristen und Förderkriterien zu beachten sind? Hier finden Sie Informationen zum weiteren Vorgehen.

Wer kann Anträge einreichen?

Antragsberechtigt sind alle öffentlichen und privaten Einrichtungen, die einen juristischen Status haben. Dies können z.B. Unternehmen, berufsbildende Schulen, Bildungseinrichtungen oder Kammern sein. Eine detaillierte Auflistung möglicher Antragsteller/-innen befindet sich im Programmleitfaden "Part B". 

Einzelpersonen sind nicht antragsberechtigt.

Von der Idee zum Projekt - Projektskizzenberatung

Konkretisieren und entwickeln Sie Ihre Projektidee: Wenn Sie einen Antrag für ein Mobilitätsprojekt stellen möchten, sollten Sie ausreichend Vorlaufzeit einplanen. Legen Sie den Rahmen für Ihr Projekt fest und beachten Sie die Fristen.

Einrichtungen, die noch keine Erfahrung mit Mobilitätsprojekten in der beruflichen Bildung haben, können sich auf der Grundlage einer Projektskizze beraten lassen. Diese Beratung wird bis Mitte Dezember vor der jeweiligen Antragsrunde angeboten.

Partnersuche: Für Ihr Mobilitätsprojekt benötigen Sie mindestens eine Partnereinrichtung aus einem der am Programm Erasmus+ beteiligten Programmländer. Finden Sie die passende Partnereinrichtung z.B. über unsere Partnersuche.

Antragstellung

Einen ersten Überblick zum Antragverfahren bietet Ihnen der Ablaufplan einer Antragstellung.

Informieren Sie sich im Erasmus+ Programmleitfaden über die  Programmziele. Lesen Sie insbesondere folgende Kapitel aufmerksam:

  • die Beschreibung der Aktion Mobilitätsprojekte im Bereich Berufsbildung (Part B.),
    Hinweis: Für den Mindestaufenthalt (Lernende 2 Wochen bei mindestens 10 "Arbeitstagen" und 2 Tage beim Bildungspersonal) werden Reisetage nicht angerechnet.
  • die Hinweise zur Antragstellung (Part C.)
  • sowie spezifischen Bestimmungen für Mobilitätsprojekte der Berufsbildung (in Annex I)

Formale Schritte zur Antragstellung

  1. Falls Sie noch keine Registrierung bei ECAS (European Commission Authentication Service) haben sollten, so müssen Sie sich dort als Einrichtung registrieren lassen. In unserem Video-Tutorial erklären wir Ihnen, wie Sie sich bei ECAS registrieren. Eine schriftliche Anleitung  finden Sie im Dokumentcenter.
  2. Jede antragstellende Einrichtung, sowie alle Partner, die im Antrag aufgeführt werden, müssen sich zuvor in dem Teilnehmerportal (URF) registrieren. Jede Einrichtung erhält dadurch eine neunstellige Identifizierungsnummer (Personal Indentification Code, kurz PIC), die im Antragsformular eingegeben wird. Eine Anleitung zur Registrierung finden Sie im Dokumentencenter.
  3. Vergewissern Sie sich, welche Unterlagen für die antragstellende Einrichtung zum Nachweis des juristischen Status, zu den Finanzangaben sowie ggf. zum Nachweis der Bonität bei Anträgen über 60.000 € ins Teilnehmerportal hochgeladen werden müssen. (Programmleitfaden, Part C.)
  4. Laden Sie das Antragsformular (eForm) herunter und füllen Sie es aus. Ein Ansichtsexemplar des Antragsformulars, sowie alle relevanten Unterlagen zur Antragstellung finden Sie im Dokumentencenter.
  5. Bitte beachten Sie dabei: Jede Einrichtung/Niederlassung kann nur einen Antrag in der Leitaktion Mobilität Sektor Berufsbildung einreichen. In einem Antrag können Aktivitäten für Lernende und für Bildungspersonal beantragt werden. 
  6. Bitte füllen Sie auch die verbindliche nationale Anlage zur Mobilität in der Berufsbildung aus und laden es in Antragsformular hoch.
  7. Vor der Online-Übermittlung muss die Ehrenwörtliche Erklärung ausgedruckt und unterschrieben werden. Diese beiden Seiten müssen dann eingescannt und dem Antrag als elektronische Anlage beigefügt werden. Der Antrag wird ausschließlich elektronisch eingereicht.

Einreichungsfrist ist der 2. Februar 2016, 12.00 Uhr mittags Brüsseler Zeit.

Kalkulieren Sie ausreichend Puffer für Unwägbarkeiten in letzter Minute.

Durchführungszeitraum: Projektbeginn zwischen dem 01. Juni und 31. Dezember 2016 für 12 bis 24 Monate

Den Antrag inhaltlich ausarbeiten

Im Mobilitätsantrag wird im Wesentlichen danach gefragt, welche Teilnehmenden welche Art von Lernerfahrung machen sollen, welche Einrichtungen daran beteiligt sind und wie die Phasen vor, während und nach den Lernaufenthalten in organisatorischer und inhaltlicher Sicht ausgestaltet werden. Auf zwei Punkte möchten wir insbesondere hinweisen:

Europäischer Entwicklungsplan
Nicht nur die teilnehmenden Personen profitieren von Auslandsaufenthalten. Die internationale Arbeit prägt auch die beteiligten Einrichtungen. Antragsteller nehmen in diesem Kapitel in den Blick, was sich in der Einrichtung über das beantragte Projekt hinaus entwickeln soll. In einigen Fällen werden des eher erste Gedanken zu einer strategischeren Entwicklung sein (z.B. bei neuen Antragstellern); erfahrenere Einrichtungen können spezifischer beschreiben, welche nächsten Schritte in der Einrichtung geplant sind.

ECVET in Mobilitätsprojekten
Seit mehreren Jahren läuft auf europäischer Ebene ein Prozess zu einer wechselseitigen Anerkennung von Kompetenzen, die während eines Ausbildungsabschnittes im Ausland erworben wurden: European Credit System for Vocational Education and Training, abgekürzt ECVET. Projektträger, die nach ECVET-Qualitätskriterien arbeiten wollen, identifizieren und beschreiben mögliche Lernabschnitte zusammen mit der Partnereinrichtung im Dokument "Memorandum of Understanding", in der "ECVET-Lernvereinbarung" was im Ausland gelernt werden soll und wie diese erworbenen Kompetenzen erfasst und dokumentiert werden. Projektdurchführung nach ECVET-Standards ist keine Pflicht, führt aber erfahrungsgemäß zu guten Ergebnissen. Dabei können ECVET-Instrumente auch sukzessive eingeführt werden. Erfahren Sie mehr dazu in der Unterlage ECVET in Mobilitätsprojekten oder auf dem ECVET-Infoportal.

Auswahlverfahren und Förderkriterien

Nach der Einreichung wird Ihr Antrag zuerst nach formalen Kriterien geprüft.

Die inhaltliche Bewertung erfolgt durch geschulte Gutachterinnen und Gutachter nach drei Leitaspekten:

  • Relevanz des Projekts (30%)
  • Projektkonzeption und Umsetzung (40%)
  • Ergebnisse des Projekts und deren Verbreitung (30%)

In jedem dieser Bereiche muss eine Mindestpunktzahl erreicht werden.

Die Förderentscheidung wird im Mai erfolgen.

Helpdesk

Administrative und finanzielle Projektbetreuung

Sie haben Fragen zu administrativen und finanziellen Aspekten der Projektbeantragung? Unser Helpdesk des ADMIN-Teams hilft Ihnen gerne weiter:

Fon: (0228) 107-1600

09:30 - 11:30 Uhr: Mo | Di | Do | Fr
13:00 - 15:00 Uhr: Mo | Di | Mi | Do

Liste der Ansprechpersonen für bewilligte Projekte

 

Kontakt

Mobilität und Internationalisierung der Berufsbildung

Sie haben fachlich-inhaltliche Fragen zur Antragstellung und Projektdurchführung? Unser Team "Mobilität und Internationalisierung der Berufsbildung" hilft Ihnen gerne weiter.

(0228) 107-1555

09:00 - 12:00 Uhr: Mo | Di | Do | Fr
13:00 - 16:00 Uhr: Mo | Di | Do 

Icon Termine

Termine / Fristen

Antragsrunde 2016

  • Antragsfrist: 02.02.2016, 12:00 Uhr mittags (MEZ)
  • Projektbeginn zwischen dem 01.06. und 31.12.2016 für 12 bis 24 Monate
Icon Information

Video-Tutorial: ECAS

ECAS steht für „European Commission Authentication Service“ und ist ein Online-Dienst der EU-Kommission zur Authentifizierung. ECAS ist der Schlüssel, der Ihnen die Tür öffnet für alle weiteren Aktivitäten im Programm Erasmus+. Ein ECAS-Benutzerkonto benötigen Sie zum Beispiel, um sich später im Teilnehmerportal URF oder für das Mobility Tool registrieren zu können. In unserem Video-Tutorial zeigen wir Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie dazu vorgehen.

Icon Information

Pool-Projektsuche

Sie möchten sich individuell in der beruflichen Bildung fortbilden und können als Einzelperson keinen Antrag auf Förderung stellen? Sie suchen dafür ein entsprechendes Projekt in Europa, an dem Sie teilnehmen können? Nutzen Sie dafür unsere Pool-Projektsuche.