EU-Arbeitsprogramm
Im Februar 2002 haben sich die Bildungsminister und -ministerinnen der Europäischen Union (EU) und die EU-Kommission auf ein gemeinsames detailliertes Arbeitsprogramm bis zum Jahr 2010 verständigt. Ziel der gemeinsamen Initiative ist es, durch Qualitätssteigerungen in den nationalen Bildungssystemen, durch den leichteren Zugang zu Bildung sowie durch eine Öffnung der europäischen Bildungssysteme gegenüber der Welt mit dazu beizutragen, dass sich "Europa bis zum Jahre 2010 zum wettbewerbsfähigsten und dynamischsten wissensbasierten Wirtschaftsraum entwickeln" kann. Die einzelnen Beiträge zur Umsetzung dieser Ziele können nur in den Mitgliedstaaten selbst geleistet werden. Die NA beim BIBB begleitet diesen Prozess in Deutschland in enger Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).
Im Mai 2009 haben sich die EU-Bildungsminister/-innen auf die Fortführung und den Ausbau der Zusammenarbeit in der allgemeinen und beruflichen Bildung bis 2020 geeinigt. Konkret wurden langfristige Zielsetzungen für das kommende Jahrzehnt gesetzt und erste Prioritäten für den Zeitraum 2009-2011 festgelegt. Zur Beobachtung der Fortschritte einigte man sich zudem auf eine aktualisierte Liste von Benchmarks, mit denen die Ergebnisse gemessen werden.
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Aktuelle Meldungen
NA sucht Verstärkung
01.09.2010
In der Nationalen Agentur "Bildung für Europa" beim Bundesinstitut für Berufsbildung (NA beim BIBB) sind mehrere Stellen als Sachbearbeiterin oder Sachbearbeiter unter anderem in den Teams LEONARDO DA VINCI und GRUNDTVIG ausgeschrieben. Die Stellen werden mit der Hälfte der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit (zur Zeit 19,5 Stunden) befristet besetzt.
Einsendeschluss für die Bewerbungen ist der 10. September 2010. Der Lebenslauf ist dabei grundsätzlich im europass-Format einzureichen.
Ausführliche Informationen zu den Stellenausschreibungen
Informationen zum europass
Konferenz zur Zukunft des Programms für lebenslanges Lernen
12.08.2010
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) veranstaltet am 2. November 2010 in Bonn eine Fachkonferenz zur Zukunft des Programms für lebenslanges Lernen nach 2013. Die Fachkonferenz richtet sich an alle relevanten Stakeholder und bietet ein Forum für den Austausch von Erwartungen und konkreten Anforderungen an das neue Programm.
Ziel der Tagung ist es, eine Plattform für einen gegenseitigen Meinungsaustausch zu bieten, zur Meinungsbildung von Bund und Ländern beizutragen und eine breite Beteiligung Deutschlands an der Konsultation zu fördern.
Mehr Informationen zu der Veranstaltung
Kofinanzierung für LEO+ durch BMBF
11.08.2010
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) stellt im Rahmen der LEO+ genannten Kofinanzierung für 2010 rund drei Millionen Euro bereit. Mobilitätsprojekte aus dem Dualen System erhalten so eine anteilige Finanzierung aus nationalen Mitteln. Außerdem steigt vor allem für Erstausbildungsprojekte die Chance, in den Genuss einer Förderung zu kommen.
Aufgrund der Aufstockung der europäischen Mittel durch die nationale Kofinanzierung können in diesem Jahr 85 Prozent der beantragten Projekte in der Erstausbildung gefördert werden.
Weitere Informationen zu geförderten Projekten 2010
Zur Pressemeldung des BMBF







