Nationale Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung (NA beim BIBB)

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Netze

Kurzinformation

Eine wesentliche Funktion der Netze liegt darin, Berufsbildungsergebnisse und -produkte von Netzwerkpartnern, regionalen bzw. sektoralen Initiativen oder aus vorangegangenen LEONARDO DA VINCI-Projekten umfassend zu verbreiten und darüber hinaus weitere Aktivitäten zum Austausch und zur Nutzung von "Good-Practice"-Beispielen zu entfalten.

Zweck eines solchen Netzes ist die Bildung eines Verbundes von Expertinnen und Experten, der ein Arbeitsprogramm für die Erstellung und Systematisierung von Trends und die Verbreitung von Innovationen erstellen soll. Zweck ist nicht die Erweiterung von Wissen durch eigenständige Leistungen, sondern die Erarbeitung von Systematiken bereits vorhandenen Wissens sowie dessen Verbreitung und Weitergabe.

Netze haben als Aufgabe:

  • Zusammenführung, Systematisierung und Weiterentwicklung von europäischem Fachwissen und innovativen Ansätzen zu einem spezifischen Thema auf regionaler oder sektoraler Ebene,
  • Verbesserung der Analyse und Prognose des Qualifikations- und Kompetenzbedarfs,
  • Verbreitung der über das Netz und durch Projekte gewonnenen Ergebnisse in Fachkreisen innerhalb der Europäischen Union.

Anforderungen an Netze:

  • In dem Netz arbeiten Multiplikatorinnen und Multiplikatoren aus dem öffentlichen und privaten Bereich aus unterschiedlichen europäischen Ländern zusammen. Ein Netz zeichnet sich durch die Beteiligung ausgewählter Expertinnen und Experten des jeweiligen Themas und eine Akteursvielfalt aus.
  • Netze sollen so angelegt werden, dass ein Fortbestand nach Ablauf der Förderperiode gesichert scheint. Die Einbeziehung von politischen Entscheidungsträgern kann sich förderlich auf den Fortbestand des Netzes auswirken.

Der beruflich orientierte Sprachenerwerb sowie die integrierte Kombination von Fachinhalten und Fremdsprachenlernen sind eine übergreifende Priorität von allen LEONARDO-Projekten. Ebenso wird der Beteiligung von kleinen Einrichtungen insbesondere von KMU prioritäre Bedeutung eingeräumt.

Mindestanzahl der Partnerländer:

Mindestens fünf Partner aus mindestens fünf teilnehmenden Ländern, darunter muss ein EU-Mitgliedsstaat sein.

Die Projektlaufzeit:

Maximal 36 Monate Förderhöchstsumme: Der Zuschuss der Europäischen Union beläuft sich auf maximal 200 000 € pro Jahr, max. 75% der Gesamtkosten

Förderhöchstsumme:

Der Zuschuss der Europäischen Union beläuft sich auf maximal 200 000 € pro Jahr, max. 75% der Gesamtkosten

Teilnahmeberechtigte Einrichtungen und Zielgruppen:

  • Öffentliche Einrichtungen und Institutionen der Berufsbildung auf lokaler, regionaler und nationaler Ebene
  • Branchenverbände, Sozialpartner
  • Berufsständische Verbände und Vereinigungen
  • Unternehmen
  • Institutionen und Organisationen aus dem Bereich Berufsorientierung und -beratung, der Aus- und Weiterbildungsberatung und Laufbahnberatung
  • Öffentliche und private Berufsbildungseinrichtungen und Bildungsträger
  • Forschungseinrichtung auf dem Gebiet des Lebenslangen Lernens einschließlich der Hochschulen
  • Nichtregierungsorganisationen (NGO)

Geförderte Projekte und Kompendien

Eine Liste der geförderten Projekte finden Sie auf der Internetseite der Europäischen Exekutivagentur. Kompendien mit Kurzbeschreibungen der Projektvorhaben und Angaben zu den Antragstellern wurden ebenfalls auf den Internetseiten der Exekutivagentur veröffentlicht.

Geförderte Projekte 2007

Informationen zu den geförderten Netzwerken der Antragsrunde 2007 erhalten Sie auf der Internetseite der Europäischen Exekutivagentur (EACEA) in Brüssel.