Netzwerke
Kurzinformation
Eine wesentliche Funktion der Netzwerke liegt darin, Berufsbildungsergebnisse und -produkte von Netzwerkpartnern, regionalen bzw. sektoralen Initiativen oder aus vorangegangenen LEONARDO DA VINCI-Projekten umfassend zu verbreiten und darüber hinaus weitere Aktivitäten zum Austausch und zur Nutzung von "Good-Practice"-Beispielen zu entfalten.
Zweck eines solchen Netzwerkes ist die Bildung eines Expertenverbundes, der ein Arbeitsprogramm für die Erstellung und Systematisierung von Trends und die Verbreitung von Innovationen erstellen soll. Zweck ist nicht die Erweiterung von Wissen durch eigenständige Leistungen, sondern die Erarbeitung von Systematiken bereits vorhandenen Wissens sowie dessen Verbreitung und Weitergabe.
Netzwerke haben als Aufgabe:
- Zusammenführung, Systematisierung und Weiterentwicklung von europäischem Fachwissen und innovativen Ansätzen zu einem spezifischen Thema auf regionaler oder sektoraler Ebene,
- Verbesserung der Analyse und Prognose des Qualifikations- und Kompetenzbedarfs,
- Verbreitung der über das Netz und durch Projekte gewonnenen Ergebnisse in Fachkreisen innerhalb der Europäischen Union.
Anforderungen an Netzwerke:
- In dem Netzwerk arbeiten Multiplikatoren aus dem öffentlichen und privaten Bereich aus unterschiedlichen europäischen Ländern zusammen. Ein Netzwerk zeichnet sich durch die Beteiligung ausgewählter Experten des jeweiligen Themas und eine Akteursvielfalt aus.
- Netzwerke sollen so angelegt werden, dass ein Fortbestand nach Ablauf der Förderperiode gesichert scheint. Die Einbeziehung von politischen Entscheidungsträgern kann sich förderlich auf den Fortbestand des Netzes auswirken.
Der beruflich orientierte Sprachenerwerb sowie die integrierte Kombination von Fachinhalten und Fremdsprachenlernen sind eine übergreifende Priorität von allen LEONARDO-Projekten. Ebenso wird der Beteiligung von kleinen Einrichtungen insbesondere von KMU prioritäre Bedeutung eingeräumt.
Antragsteller:
Koordinierende Einrichtung im Auftrag des Konsortiums
Antragstermin 2009:
Der Antragstermin war der 27. Februar 2009. Die nächste Antragsrunde ist voraussichtlich im Frühjahr 2010.
Antragstellung bei:
Europäische Exekutivagentur Bildung, Audiovisuelles und Kultur (EACEA) in Brüssel
Zur Internetseite der EACEA
Antragsverfahren:
Kommissionsverfahren, alle Informationen zur Antragstellung finden Sie auf den Internetseiten der EU-Kommission in Brüssel.
Internetseiten der EU-Kommission
Mindestanzahl der Partnerländer:
Mindestens drei Partner aus den teilnehmenden Ländern
Die Projektlaufzeit:
Maximal 36 Monate
Förderhöchstsumme:
Der Zuschuss der Europäischen Union beläuft sich auf maximal 200 000 € pro Jahr, max. 75% der Gesamtkosten
Teilnahmeberechtigte Einrichtungen und Zielgruppen:
- Öffentliche Einrichtungen und Institutionen der Berufsbildung auf lokaler, regionaler und nationaler Ebene
- Branchenverbände, Sozialpartner
- Berufsständische Verbände und Vereinigungen
- Unternehmen
- Institutionen und Organisationen aus dem Bereich Berufsorientierung und -beratung, der Aus- und Weiterbildungsberatung und Laufbahnberatung
- Öffentliche und private Berufsbildungseinrichtungen und Bildungsträger
- Forschungseinrichtung auf dem Gebiet des Lebenslangen Lernens einschließlich der Hochschulen
- Nichtregierungsorganisationen (NGO)
Geförderte Projekte der Antragsrunde 2007
In der Antragsrunde 2007 wurden sieben Netzwerke im zentralen Verfahren in Brüssel ausgewählt. Eine Liste der geförderten Projekte finden Sie auf der
Internetseite der europäische Exekutivagentur
Kompendium 2007
Die Europäische Exekutivagentur in Brüssel (EACEA) hat ein Kompendium der geförderten Innovationsprojekte und Netzwerke dieser Antragsrunde veröffentlicht. In dem Kompendium finden Sie Kurzbeschreibungen der 32 Innovationsprojekte und sieben Netzwerke sowie Informationen zu den Vertragsnehmern. Das Kompendium finden Sie auf der Internetseite der europäischen Exekutivagentur in Brüssel.
Zum Kompendium







