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Foto einer Frau, die ein Buch liest
Foto einer Lerngruppe von 5 Personen an Computern.
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Logo des EU-Programms für lebenslanges Lernen
Zur Information

Unter Erwachsenenbildung im Sinne des Programms wird jegliche Form des nicht berufsbezogenen Lernens im Erwachsenenalter verstanden, was formale, nicht formale oder infomelle Formen des Lernens einschließt.

Mit erwachsener Lernender sind im Sinne des Programms Menschen ab 24 Jahren gemeint, die an Erwachsenenbildung teilnehmen. Sie befinden sich nicht in einer Ausbildungssituation des formalen Bildungswesens. 16-jährige können dann teilnehmen, wenn sie einen grundständigen Schulabschluss nachholen (z.B. Schulen des 2. Bildungswegs).

Über Grundtvig

Das Programm und seine Ziele

GRUNDTVIG will der allgemeinen Erwachsenenbildung eine neue, europäische Qualität verleihen. Im Vordergrund steht dabei das Bestreben,

  • geeignete Wege zu finden, mit denen im Bildungsbereich auf die Herausforderungen einer zunehmend älter werdenden Bevölkerung geantwortet werden kann

  • und
  • einen Beitrag dazu zu leisten, dass Erwachsenen unterschiedliche Bildungswege zur Vertiefung ihres Wissens und zur Verbesserung ihrer Kompetenzen eröffnet werden.

GRUNDTVIG unterstützt finanziell die Mobilität Einzelner, Senioren Freiwilligen Projekte, Workshops, Lernpartnerschaften, multilaterale Projekte und Netze. Diese Aktivitäten sollen dazu beitragen, dass in der allgemeinen Erwachsenenbildung
  • die Qualität und die Zugangsmöglichkeiten zu europaweiter Mobilität verbessert werden und deren Umfang gesteigert wird,
  • mehr und bessere Zusammenarbeit zwischen Bildungseinrichtungen innerhalb Europas stattfindet,
  • Menschen aus schutzbedürftigen Gesellschaftsgruppen und aus gesellschaftlichen Randgruppen - insbesondere ältere Menschen, Menschen, die ihren Bildungsweg ohne Grundqualifikation abgebrochen haben und Menschen, deren Herkunft in anderen Ländern liegt - unterstützt werden, indem ihnen geeignete Zugänge zum Lernen verschafft werden,
  • innovative Verfahren gemeinsam entwickelt und deren Übertragung von einem Teilnehmerland in andere ermöglicht wird,
  • innovative, internetgestützte Inhalte, Dienste, pädagogische Ansätze und Verfahren für das lebenslange Lernen entwickelt werden,
  • pädagogische Konzepte und das Management von Bildungseinrichtungen verbessert werden.


Zielgruppen
Zugang zu dem Programm haben Einrichtungen, deren Arbeitsschwerpunkt die allgemeine Erwachsenenbildung ist. Dies können öffentliche Einrichtungen sein wie Behörden, Verwaltungen und Regierungsstellen oder Einrichtungen in freier Trägerschaft wie Initiativen, Vereine, Nichregierungs-Institutionen und Schulen der Zweiten Chance. Aktiv teilnahmen können Beschäftigte dieser Einrichtungen - Lehrende, Verwaltungspersonal, Multiplikatoren, Wissenschaftler/-innen oder Sozialarbeiter/-innen - und diejenigen Lernenden, an die sich das Bildungsangebot der Einrichtungen wendet: Kursteilnehmende, benachteiligte Jugendliche, Senioren, Migranten, behinderte Menschen, Menschen die im Ehrenamt tätig sind oder werden wollen, ....


Aktionen
Eine finanzielle Förderung wird gewährt für folgende Aktivitäten:
vorbereitende Maßnahmen,
Besuche und Austausche,
Assistenten,
Weiterbildung für Bildungspersonal,
Workshops,
Lernpartnerschaften,
Freiwilligenprojekte älterer Menschen,
multilaterale Projekte,
multilaterale Netzwerke,
flankierende Maßnahmen.


Antragsverfahren
Dies wird in den Abschnitten zu den o.g. Aktionen beschrieben.


Förderkriterien
Anträge, die sich mit den Prioritäten des Programms lebenslanges Lernen befassen, haben - bei gleicher Qualität - mehr Chancen, bewilligt zu werden.
Weitere Informationen enthält die allgemeine Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen der europäischen Kommission.
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