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Foto einer Auszubildenden an einer Werkbank
Foto einer Lerngruppe von 3 Personen an Computern.
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Logo des EU-Programms für lebenslanges Lernen
Leonardo da Vinci
Das Universalgenie der Renaissance

Vor rund 550 Jahren wurde in der Nähe von Vinci bei Florenz einer der populärsten Künstler und Wissenschaftler aller Zeiten geboren: Leonardo da Vinci.

Leonardo da Vinci war Maler, Zeichner, Bildhauer, Erfinder, visionärer Konstrukteur, Mathematiker, Architekt und leidenschaftlicher Naturforscher. Als typischer Vertreter seiner Zeit glaubte er an die Freiheit der Kunst und des Menschen und strebte nach Bildung und Wissen.


Mehr über die Person Leonardo da Vinci:

Das Museum of Science in Boston bietet auf einer grafisch außergewöhnlichen Seite umfassende Informationen zu Leonardo da Vinci als Wissenschaftler, Erfinder und Künstler.
Zum Museum of Science, Bosten

Das National Museum of Science and Technology in Mailand informiert über das Leben Leonardo da Vincis, über seine Maschinen, Manuskripte und Zeichnungen. In virtuellen Räumen kann man einige Maschinen ausprobieren.
Zum National Museum of Science an Technology, Mailand

Über Leonardo da Vinci

Das Programm und seine ZieleZielgruppen Geförderte AktivitätenEuropäische PrioritätenNationale Schwerpunkte - Nationale PrioritätenNationale Priorität ECVETNationale Priorität Grenzüberschreitende Verbundausbildung

Das Programm und seine Ziele

LEONARDO DA VINCI ist das Programm der Europäischen Union im Bereich der beruflichen Aus- und Weiterbildung. Es unterstützt die transnationale Zusammenarbeit zwischen den Akteuren in diesem Bereich, indem es Auslandsaufenthalte zum beruflichen Lernen fördert und in europäischen Partnerschaften innovative Lehr- und Lernmaterialien oder Zusatzqualifikationen entwickelt. Das neue LEONARDO DA VINCI-Programm ist den Zielsetzungen des Lissabon- und des Kopenhagen-Prozesses verpflichtet.

LEONARDO DA VINCI unterstützt Reformvorhaben wie die Entwicklung eines Kreditpunktesystems in der beruflichen Bildung (ECVET) und eines Europäischen Qualifikationsrahmens (EQR). Außerdem ist es das größte Programm zur Förderung von Auslandsaufenthalten in der beruflichen Bildung.


Zielgruppen

LEONARDO DA VINCI richtet sich an alle Akteure der beruflichen Bildung:

  • Einrichtungen der beruflichen Bildung wie berufsbildende Schulen, außer- und überbetriebliche Bildungsstätten
  • Unternehmen
  • Sozialpartner und ihre Organisationen, Berufsverbände und Kammern


Geförderte Aktivitäten

Im Programm LEONARDO DA VINCI werden folgende Aktivitäten gefördert:


Um in den Genuss einer Förderung zu kommen, muss ein Projektantrag eingereicht werden. Dieser Antrag kann nur von einer juristischen Person (einer Einrichtung wie z. B. einem Unternehmen) eingereicht werden, nicht jedoch von einer Einzelperson. Bei der Antragstellung müssen Antragstermine und Antragsformulare beachtet werden.


Europäische Prioritäten

Europäischer Aufruf 2009
Der europäische Aufruf 2008-2010 - aktualisierte Fassung 2009 - benennt die spezifischen und operativen Ziele von LEONARDO DA VINCI und formuliert die europäischen Prioritäten.
Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen 2009 (PDF, 60 KB)
Europäischer Aufruf 2008-2009 - aktualisierte Fassung 2009 - Strategische Proritäten (PDF, 350 KB)
Leitfaden 2009 - Teil I: Allgemeine Informationen (PDF, 580 KB)
Leitfaden 2009 - Teil II: Sektorale Programme und Aktionen (PDF, 280 KB)


Nationale Schwerpunkte - Nationale Prioritäten

Nationale Proritäten 2009
Der nationale Aufruf 2009 konkretisiert und ergänzt die europäischen Prioritäten des übergeordneten europäischen Aufrufs. Darüber hinaus werden die nationalen Fördersätze und formalen Bestimmungen der Ausschreibung darin veröffentlicht.
Nationaler Aufruf 2009 (PDF, 100 KB)


Nationale Priorität ECVET

Die Verbesserung von Transparenz und Anerkennung beruflicher Qualifikationen in Europa sowie die Förderung von Mobilität und Durchlässigkeit gehört zu den Prioritäten im Rahmen der verstärkten europäischen Bildungszusammenarbeit. Die Einführung eines Europäischen Leistungspunktesystems für die Berufsbildung (ECVET) soll die Realisierung eines europäischen Bildungsraums und europäischen Arbeitsmarkts nachhaltig unterstützen.

ECVET ist ein System für die Ansammlung, den Transfer und die Anrechnung von Leistungspunkten in der beruflichen Aus- und Weiterbildung. Der ECVET-Ansatz beruht auf dem Konzept von Lernergebnissen: Künftig soll es nicht mehr darum gehen, wie lange jemand etwas wo gelernt hat, sondern welche Kenntnisse, Fertigkeiten und Kompetenzen er oder sie erworben hat. Diese werden als Lernergebnisse bezeichnet.
Im Rahmen von ECVET sollen diese Lernergebnisse zu Lernergebniseinheiten (Units) zusammengefasst und mit Leistungspunkten belegt werden.

Informationen zu ECVET

Nationale Priorität Grenzüberschreitende Verbundausbildung

Von 2004 bis 2009 wurde diese Nationale Priorität mit einem gesonderten Budget gefördert. Mit dem Aufruf 2010 ist diese Zielgruppe, die sich kennzeichnet durch langfristigen Auslandsaufenthalte und langfristigen Partnerschaften, die funktionieren wie transnationale Ausbildungsverbünde, übergegangen in die Nationale Priorität ECVET.

Weitere Informationen