Über Leonardo da Vinci
Das Programm und seine Ziele
LEONARDO DA VINCI ist das Programm der Europäischen Union im Bereich der beruflichen Aus- und Weiterbildung. Es unterstützt die transnationale Zusammenarbeit zwischen den Akteuren in diesem Bereich, indem es Auslandsaufenthalte zum beruflichen Lernen fördert und in europäischen Partnerschaften innovative Lehr- und Lernmaterialien oder Zusatzqualifikationen entwickelt. Das neue LEONARDO DA VINCI-Programm ist den Zielsetzungen des Lissabon- und des Kopenhagen-Prozesses verpflichtet.
LEONARDO DA VINCI unterstützt Reformvorhaben wie die Entwicklung eines Kreditpunktesystems in der beruflichen Bildung (ECVET) und eines Europäischen Qualifikationsrahmens (EQR). Außerdem ist es das größte Programm zur Förderung von Auslandsaufenthalten in der beruflichen Bildung.
Zielgruppen
LEONARDO DA VINCI richtet sich an alle Akteure der beruflichen Bildung:
- Einrichtungen der beruflichen Bildung wie berufsbildende Schulen, außer- und überbetriebliche Bildungsstätten
- Unternehmen
- Sozialpartner und ihre Organisationen, Berufsverbände und Kammern
Geförderte Aktivitäten
Im Programm LEONARDO DA VINCI werden folgende Aktivitäten gefördert:
- Auslandsaufenthalte in der beruflichen Aus- und Weiterbildung
- Projekte zum Transfer von Innovationen
- Partnerschaften
- Projekte zur Entwicklung von Innovationen
- Netzwerke
- Vorbereitende Besuche
Um in den Genuss einer Förderung zu kommen, muss ein Projektantrag eingereicht werden. Dieser Antrag kann nur von einer juristischen Person (einer Einrichtung wie z. B. einem Unternehmen) eingereicht werden, nicht jedoch von einer Einzelperson. Bei der Antragstellung müssen Antragstermine und Antragsformulare beachtet werden.
Europäische Prioritäten
Europäischer Aufruf 2009
Der europäische Aufruf 2008-2010 - aktualisierte Fassung 2009 - benennt die spezifischen und operativen Ziele von LEONARDO DA VINCI und formuliert die europäischen Prioritäten.
Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen 2009 (PDF, 60 KB)
Europäischer Aufruf 2008-2009 - aktualisierte Fassung 2009 - Strategische Proritäten (PDF, 350 KB)
Leitfaden 2009 - Teil I: Allgemeine Informationen (PDF, 580 KB)
Leitfaden 2009 - Teil II: Sektorale Programme und Aktionen (PDF, 280 KB)
Nationale Schwerpunkte - Nationale Prioritäten
Nationale Proritäten 2009
Der nationale Aufruf 2009 konkretisiert und ergänzt die europäischen Prioritäten des übergeordneten europäischen Aufrufs. Darüber hinaus werden die nationalen Fördersätze und formalen Bestimmungen der Ausschreibung darin veröffentlicht.
Nationaler Aufruf 2009 (PDF, 100 KB)
Nationale Priorität ECVET
Die Verbesserung von Transparenz und Anerkennung beruflicher Qualifikationen in Europa sowie die Förderung von Mobilität und Durchlässigkeit gehört zu den Prioritäten im Rahmen der verstärkten europäischen Bildungszusammenarbeit. Die Einführung eines Europäischen Leistungspunktesystems für die Berufsbildung (ECVET) soll die Realisierung eines europäischen Bildungsraums und europäischen Arbeitsmarkts nachhaltig unterstützen.
ECVET ist ein System für die Ansammlung, den Transfer und die Anrechnung von Leistungspunkten in der beruflichen Aus- und Weiterbildung. Der ECVET-Ansatz beruht auf dem Konzept von Lernergebnissen: Künftig soll es nicht mehr darum gehen, wie lange jemand etwas wo gelernt hat, sondern welche Kenntnisse, Fertigkeiten und Kompetenzen er oder sie erworben hat. Diese werden als Lernergebnisse bezeichnet.
Im Rahmen von ECVET sollen diese Lernergebnisse zu Lernergebniseinheiten (Units) zusammengefasst und mit Leistungspunkten belegt werden.
Nationale Priorität Grenzüberschreitende Verbundausbildung
Von 2004 bis 2009 wurde diese Nationale Priorität mit einem gesonderten Budget gefördert. Mit dem Aufruf 2010 ist diese Zielgruppe, die sich kennzeichnet durch langfristigen Auslandsaufenthalte und langfristigen Partnerschaften, die funktionieren wie transnationale Ausbildungsverbünde, übergegangen in die Nationale Priorität ECVET.
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