Good Practice

Wie funktionieren Kooperationen von Einrichtungen aus verschiedenen europäischen Ländern? Was kommt bei der Zusammenarbeit heraus? Welche Themen sind bereits erfolgreich erarbeitet worden? Schauen Sie selbst! Wir präsentieren Ihnen hier ausgewählte Projekte erfolgreicher Partnerschaften.

 

Strategische Partnerschaften

Die EU-Kommission fördert im Rahmen des Programms Erasmus+ transnationale Projekte, die auf den Transfer, die Entwicklung und/oder die Umsetzung von Innovation und bewährten Verfahren abzielen. Auf dieser Seite stellen wir Ihnen ausgewählte Projekte als Beispiele guter Praxis aus dem aktuellen Programm Erasmus+ und seinem Vorgänger, dem Programm für lebenslanges Lernen (2007-2013) vor.

Erfolgreiche Projekte zeichnen sich aus durch

  • vorbildliches Projekt- und Finanzmanagement,
  • Innovation,
  • die Transferierbarkeit der Projektergebnisse,
  • eine gezielte Verbreitung des Projekts und seiner Ergebnisse sowie
  • eine größtmögliche Wirkung und Nachhaltigkeit.

© Foto: AdobeStock/Rawpixel.com
  • Projektergebnisse
  • Projektlaufzeit: 2016-2018

Die Erasmus+ Strategische Partnerschaft „STAMP“ hat unter der Koordination des European Music Council ein Online-Handbuch veröffentlicht, das Methoden sozialer Inklusion von benachteiligten Jugendlichen mit Hilfe von Musik beschreibt. Verfasst wurde es insbesondere für (Musik-)Pädagogen/-innen, Sozialarbeiter/-innen, Musiklehrer/-innen, Therapeuten/-innen und andere Fachkräfte, die in der sozialen Inklusion tätig sind.


© SBG Dresden
  • aus der laufenden Projektarbeit
  • Projektlaufzeit: 2017-2019

Am 28. Mai 2019 erhielten rund 30 Stakeholder aus Unternehmen und der Forschung exklusiven Einblick in den Einsatz von Augmented Reality (AR) in der beruflichen Erstausbildung. Im Rahmen der Dresdner Fachtagung zur Zukunft der beruflichen Bildung im Deutschen Hygiene-Museum Dresden wurden die Ergebnisse der Strategischen Partnerschaft "AR4VET - teasers for VET trainers and teachers" den Anwesenden präsentiert.


© Entwicklungspolitisches Bildungs- und Informationszentrum e.V.
  • Good Practice
  • Projektlaufzeit: 2016-2018

Inklusion im beruflichen Fachunterricht birgt große Herausforderungen: Wie umgehen mit heterogenen Schülergruppen mit unterschiedlichen Niveaustufen? Wie sicherstellen, dass alle Teilnehmenden auf ihrem persönlichen Level mitgenommen werden, dass sie Lerninhalte für sich schlüssig verarbeiten und schließlich auf dem Arbeitsmarkt Fuß fassen können? Die Strategische Partnerschaft „GastroINKLUSIV“ hat sich diesen „Stolpersteinen“, mit Fokus auf das Themenfeld Gastronomie, angenommen.


© FA-Magdeburg
  • Good Practice
  • Projektlaufzeit: 2016-2019

In der Strategischen Partnerschaft „Innovation in VET for Jobs and Employment“ (IV4J) haben sieben europäische Partner neue Lernmöglichkeiten in der beruflichen Bildung erarbeitet. Ziel war es, Ausbildern/-innen und Lehrkräften innovative Werkzeuge zur Verfügung zu stellen, damit diese den Lernenden ein zeitgemäßes und attraktives Lernumfeld ermöglichen können, das den Anforderungen des Arbeitsmarktes entspricht. Dabei sind eine ganze Reihe interessanter Ergebnisse entstanden.


© FH Joanneum, Graz
  • Good Practice
  • Strategische Partnerschaft zum Austausch guter Praxis
  • Projektlaufzeit: 2016-2018

Eine große Zahl Geflüchteter hat in den vergangenen Jahren Europa erreicht. Viele Initiativen wurden daraufhin gestartet, um die Integration der Ankommenden zu sichern. Dabei spielte und spielt auch das Thema der Vermittlung in Ausbildung und Arbeit eine große Rolle. Angesichts einer Vielfalt an Anstrengungen in Europa im Bereich berufliche Integration stellte sich die Strategischen Partnerschaft „Refugees in Vocational Training“ der Herausforderung zu überprüfen, welche unterschiedlichen Herangehensweisen es gibt und wie man dazu europaweit voneinander lernen kann.


© Foto: AdobeStock/Sergey Nivens
  • aus der laufenden Projektarbeit
  • Projektlaufzeit: 2016-2019

Durch die Digitalisierung verändert sich auch die Automobilbranche einschneidend. Auszubildende, Facharbeiter und Ingenieure benötigen ständig neue Kompetenzen. Hier setzt das Projekt „Car-2-Lab“ an, das exemplarisch für den Kfz-Sektor im Technologiefeld Fahrzeugkommunikation aufzeigt, wie neue digitale Technologien in der beruflichen Bildung umgesetzt werden können und wie eine eng praktizierte Kooperation der Berufsbildung mit Wissenschaft und Wirtschaft eine nachhaltige Wirkung entfaltet.


Schwein
© Christopher Atkinson
  • Good Practice-Projekt
  • Projektlaufzeit: 2015-2018

Mit der wachsenden Bedeutung des Tierwohls bei Prüfungen in landwirtschaftlichen Betrieben stellt sich auch die Frage nach der Kompetenz der Auditoren und Zertifizierer. Den Verantwortlichen im Projekt AWARE war es deshalb ein wichtiges Anliegen, Kriterien zur Prüfung des Wohlergehens von Öko-Nutztieren zu vereinbaren und durch die Entwicklung eines Trainingskonzepts für Öko-Kontrolleure eine Verbesserung des Tierwohls in der ökologischen Nutztierhaltung zu erzielen.


Eine Hand hält ein iPad über dem E-learning steht.
© Adobe Stock/Tierney
  • Good Practice-Projekt
  • Projektlaufzeit: 2015-2018

Studien wie auch Fachleute selbst betonen den großen Bedarf an Weiterbildungsmaßnahmen im Hinblick auf digitale Kompetenzen. Die Strategische Partnerschaft „Validating and Upgrating VET Trainers‘ and Teacher’s Digital Skills (v-UPGRATeS)“ hat eine interaktive Lernplattform entwickelt, die sich an Lehrerinnen und Lehrer der beruflichen Aus- und Weiterbildung wie auch an Ausbildende in Unternehmen richtet. Die Plattform bietet ihnen die Möglichkeit, eigene Fertigkeiten in den Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) zu testen und zu verbessern.


© Unsplash/Ali Yahya
  • Good Practice-Projekt
  • Projektlaufzeit: 2015-2018

Die Seeschifffahrt ist mit einer Transportleistung von fast 90 Prozent des Welthandels ein Schlüsselelement der globalen Wirtschaft. Kaum ein anderer Wirtschaftssektor ist internationaler aufgestellt. Internationale Besatzungen arbeiten und leben zusammen auf Schiffen, maritimes Englisch ist die Fachsprache. Jedoch sind laut der Internationalen Maritimen Organisation (IMO) bei 30 Prozent der Zwischenfälle auf See Sprach- und Kommunikationsfehler die Ursache. Die Strategische Partnerschaft MariLANG hat daher ein eLearning-Trainingspaket entwickelt, das zukünftige Seefahrer im Erlernen der nautischen Fachsprache unterstützt.


© ACSKF
  • Good Practice-Projekt
  • Projektlaufzeit: 2015-2017

Menschen mit Sehbeeinträchtigungen machen in ihrem Alltag immer wieder die Erfahrung, dass ihre Leistungsfähigkeit aufgrund geringerer physischer Autonomie und Mobilität niedriger bewertet oder falsch eingeschätzt wird. Diese Bedenken dominieren häufig über die fachlichen Qualifikationen der Personen. An dieser Stelle setzte die Strategische Partnerschaft „STAII VIT“ an. Es machte ein Sportkonzept für verbesserte Beschäftigungschancen und mehr Lebensqualität für Menschen mit Sehschädigungen europaweit anwendbar.


© Till Lassmann, Hanse-Parlament
  • Good Practice-Projekt
  • Success Story der Europäischen Kommission
  • Projektlaufzeit: 2014-2017

Berufsbegleitendes Lernen in der beruflichen Bildung kann wesentlich dazu beitragen, um der Jugendarbeitslosigkeit und dem sich in den nächsten Jahren noch eklatant verstärkenden Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Eine Strategische Partnerschaft entwickelte länderspezifische Konzepte für die Umsetzung von Work-based Learning.


© Foto: DEKRA Akademie GmbH
  • aus der laufenden Projektarbeit
  • Strategische Partnerschaft zum Austausch guter Praxis
  • Projektlaufzeit: 2017-2018

Der demografische Wandel verändert Europa. Auch im Gesundheitswesen werden die Auswirkungen spürbar sein. Für die grenzübergreifende Fachkräftemobilität sind Transparenz und Validierung von Kompetenzen wichtiger denn je. Sie können dazu beitragen, die zum Teil bereits starken Qualifikationsungleichgewichte in der Europäischen Union zu überwinden. Die Strategische Partnerschaft „EUcareNET – Exchanging about transparency of qualifications within healthcare across borders“ tauscht hierzu Erfahrungen bewährter Verfahren aus.


Plattform des Erasmus+ Projekts für 3D-Druck
© Foto: Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
  • Good Practice-Projekt
  • Projektlaufzeit: 2015-2017

3D-Druck-Technologien verändern in vielen industriellen Bereichen die Produktionsprozesse nachhaltig. Die damit verbundenen Verfahren und Konzepte gewinnen daher zunehmend an Bedeutung und müssen verstärkt und gut strukturiert in die berufliche Aus- und Weiterbildung integriert werden. Das Projekt „Erasmus3D+“ hat sich den daraus entstehenden Fragestellungen gewidmet und Trainingsmaterialien für Schüler/-innen, Studierende, Lehrer/-innen, Berufstätige und Unternehmen entwickelt.


© Foto: pixabay/ar130405
  • aus der laufenden Projektarbeit
  • Projektlaufzeit: 2015-2018

Das Gesundheitswesen in ganz Europa spürt den Druck durch Fachkräftemangel mehr als deutlich. Dem entgegenwirken kann die Mobilität von Fachkräften. Jedoch gestaltet sich die Anerkennung von Qualifikationen über europäische Grenzen hinweg zumeist schwierig. Die Strategische Partnerschaft „HealthCareEurope“ (HCEU) nimmt sich dieser Herausforderung an und zeigt Möglichkeiten der Vergleichbarkeit der Qualifikationen innerhalb Europas auf.


© Katja Marquard
  • Story
  • Good Practice-Projekt
  • Projektlaufzeit: 2014-2017

Ziel der Strategischen Partnerschaft „Enterprise+“ war es, den Unternehmergeist bei Jugendlichen zu stärken. Das Projekt richtete sich dabei insbesondere an arbeitssuchende Jugendliche in den europäischen Partnerländern und vereinte mehrere bewährte Werkzeuge wie Potentialanalysen und Gründer-Workshops. Die Workshops wurden zudem von Mentoren, ehemaligen und erfahrenen Führungskräften aus der Wirtschaft, begleitet.


© Foto: Hanse-Parlament e.V.
  • aus der laufenden Projektarbeit
  • Projektlaufzeit: 2015-2018

Mit 99% aller Unternehmen und rund 70% sämtlicher Arbeitsplätze sind KMU das Rückgrat der Wirtschaft. Ihre guten Wachstumsaussichten werden begrenzt durch den Mangel an Fachkräften und insbesondere an Nachwuchsunternehmern. Mit der Strategischen Partnerschaft „Common Vocational Training to Master in the Baltic Sea Region“ (Master BSR) werden mit der einheitlichen Meisterausbildung für den Ostseeraum neue Wege der Ausbildung von jungen Unternehmern erfolgreich beschritten.


© Nick Denis
  • Story
  • Good Practice-Projekt
  • Projektlaufzeit: 2014-2016

Ziel des Projektes war es, einen Paradigmenwechsel im Unterreicht herbeizuführen und dazu beizutragen, dass Berufsschulen stärker auf digitale Kompetenzen eingehen, die auch im Berufsleben immer wichtiger werden. Dabei ging es zugleich darum, den Unterricht spannender und praxisorientierter zu gestalten. „Changing Paradigm“ entwickelte internationale und bilinguale Lernarrangements, die sowohl in Deutschland, Finnland, Österreich als auch in Südtirol genutzt werden.


© Foto: BGZ Berliner Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit mbH
  • Good Practice-Projekt
  • Projektlaufzeit: 2014-2016

„Learning eMobility Plus“ zeigt exemplarisch auf, wie die Akteure auf die rasanten technologischen Entwicklungen im Bereich Elektromobilität und den Ausbau von beruflichen Kompetenzen mit neuen Angeboten in der betrieblichen Aus- und Weiterbildung im Kfz-Sektor reagieren können – regional, national und europäisch.


© Foto: Lukas Lehmann
  • aus der laufenden Projektarbeit
  • Projektlaufzeit: 2017-2019

Die Strategische Partnerschaft „eCoNNECT“ unter der Koordination des Hanse Instituts Oldenburg nutzte das 3. Europäische Pflegesymposium, um Fachkräfte aus Praxis, Management und Bildung über erste Projektergebnisse zu informieren und diese mit ihnen zu diskutieren.


© Foto: Fachhochschule des Mittelstands
  • Good Practice-Projekt
  • Projektlaufzeit: 2014–2016

Die Planung, Organisation und Durchführung der erfolgreichen Unternehmensübergabe an einen passenden Nachfolger oder eine Nachfolgerin ist eine der schwierigsten Herausforderungen, denen sich Europas Unternehmen gegenübersehen. Hier ist insbesondere auch die Tourismus-Branche betroffen. Das Projekt "Best Boss" hat sich diesem Problem gewidmet und ein hilfreiches Instrumentarium entwickelt.


© Foto: emcra GmbH
  • Good Practice-Projekt
  • Projektlaufzeit: 2014–2016

Viele Bildungseinrichtungen scheuen nach wie vor den Weg nach Europa. Häufig fehlt ihnen Wissen über Chancen der europäischen Arbeit, aber auch über die Herausforderungen eines Internationalisierungsprozesses. Das Projekt „Europeanisation“ hatte sich zum Ziel gesetzt, gemeinsam mit Organisationen die Frage „Ist meine Organisation bereit für Europa?“ zu beantworten und sie bei dem Prozess der Internationalisierung zu unterstützen.


© Foto: kos GmbH
  • Good Practice-Projekt
  • Projektlaufzeit: 2014-2016

Für Unternehmen ist es in den letzten Jahren immer schwieriger geworden, geeignete Fachkräfte zu finden. Das gilt auch für Auszubildende. Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) klagen zunehmend über mangelnde oder ungeeignete Bewerbungen. Doch was können Unternehmen tun, um Auszubildende zu gewinnen und als Fachkräfte zu binden?


© Foto: Scandinavian Stockphoto/.shock
  • Good Practice-Projekt
  • Projektlaufzeit: 2014–2016

Junge Menschen, die eine Ausbildung, ein Studium oder eine Arbeit in einem anderen Land aufnehmen möchten, benötigen eine professionelle, qualitativ hochwertige Beratung. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, werden qualifizierte Fachkräfte in der Berufsberatung benötigt. Das Projekt Guide My Way hat ein Konzept sowie ein interaktives Lernportal erarbeitet, die es Fachkräften in der Berufsberatung ermöglicht, eine methodisch kompetente, gut strukturierte und auf den jeweiligen persönlichen Bedarf ausgerichtete Beratung durchzuführen.


Hamburger Modell (© Foto: Scandinavian Stockphotos/Sergei Butorin)
  • Good Practice-Projekt
  • Projektlaufzeit: 2013–2015  (PLL: LdV Innovationstransfer)

Die berufliche Ausbildung hat stark an Attraktivität eingebüßt. Insbesondere in den neuen EU-Ländern (z. B. Polen, Litauen, Lettland) mit vorwiegend schulischer Berufsausbildung ist die Beteiligung auf ein sehr niedriges Niveau gesunken. Berufsausbildung wird von vielen Jugendlichen als Sackgasse empfunden. Gleichzeitig wächst in den meisten Ländern der Ostseeregion der Fachkräftemangel bei hoher Jugendarbeitslosigkeit. Diesem Problem hat sich ein Projekt unter Koordination des Hanse-Parlaments gestellt.


Praxisnah ausbilden (© Foto: Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb))
  • Good Practice-Projekt
  • Projektlaufzeit: 2013–2015  (PLL: LdV Innovationstransfer)

Ausbildungsmodelle mit einem hohen Anteil arbeitsplatznahen Lernens haben im Gegensatz zu vollzeitschulisch geprägten Ausbildungsprogrammen einen positiven Einfluss auf die Jugendarbeitslosigkeit. Das Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) hat sich gemeinsam mit fünf Partnern aus Österreich, Tschechien, Spanien, dem Vereinigten Königreich und Italien in dem Projekt TrainCom dieser Fragestellung angenommen und die mehrsprachige Informations- und Lernplattform TrainCom entwickelt.