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Mobilität - in der Berufsbildung ab 2021

Was ist Lernmobilität?

Der Vorschlag des Nachfolgeprogramms definiert „Lernmobilität“ wie folgt: Es bezeichnet „den physischen Wechsel einer Person in ein anderes Land als das Land ihres Wohnsitzes mit dem Ziel, dort zu studieren, einer beruflichen Aus- oder Weiterbildung oder einer nichtformalen oder informellen Lernaktivität nachzugehen. Sie kann mit Maßnahmen wie Fremdsprachenförderung und -unterricht einhergehen und/oder durch Online-Lernen und virtuelle Zusammenarbeit ergänzt werden. In einigen besonderen Fällen kann sie durch Lernen unter Verwendung von Informations- und Kommunikationstechnologien erfolgen“.

Was sind die Ziele von Lernmobilität?

Der Vorschlag des Nachfolgeprogramms hebt drei Ziele heraus:

  • Lernende und Ausbildende bzw. Lehrende verbessern ihre individuellen Kompetenzen
  • Berufsbildungsinstitutionen stärken ihr europäisches und internationales Profil und steigern die Qualität ihrer Bildungsangebote
  • Der entstehende europäische Bildungsraum wird in seiner Entwicklung gefördert

Welche Zugänge gibt es?

Die Lernmobilität in der Berufsbildung ist in den letzten Jahren erheblich angewachsen und es gibt einen breiten Konsens, die Auslandsaufenthalte in der Berufsbildung weiter zu steigern. Viele Berufsbildungseinrichtungen sind seit vielen Jahren und kontinuierlich aktiv. In der Situation hat die EU-Kommission nach alternativen Förderinstrumenten zur Projektförderung gesucht, die eine administrative Vereinfachung für die teilnehmenden Einrichtungen ermöglicht.

Mit der Veröffentlichung des Aufrufs zur Akkreditierung für das Nachfolgeprogramm schafft die EU-Kommission einen neuen, einfachen Zugang zum geplanten Nachfolgeprogramm. Wichtig zu beachten ist der Vorbehalt, den die EU-Kommission im Akkreditierungsaufruf formuliert. Sollte der Beschluss des Nachfolgeprogramms deutlich vom vorliegenden Programmvorschlag abweichen, so kann der Aufruf zur Akkreditierung angepasst oder auch aufgehoben werden. Dennoch zeichnet sich damit hinsichtlich der Lernmobilität in der Berufsbildung zwei Zugänge zum Nachfolgeprogramm ab.

Die Akkreditierung ist zukünftig voraussichtlich der Standard-Zugang für Institutionen. Sie ist zeitlich nicht befristet und verschafft einen einfachen und sicheren Zugang zu Fördermitteln für Lernmobilität. Die Akkreditierung ist wie eine Erasmus-Mitgliedschaft.

Die Short-term Projects geben zukünftig voraussichtlich weiterhin die Möglichkeit, in Projektform am Programm teilzunehmen, dabei könnten spezifische Beschränkungen formuliert sein hinsichtlich Laufzeit, Größe und Anzahl der Short-term Projects. Zu den Short-term Projects liegen noch keine Informationen vor, da dieser Zugang erst auf der Grundlage des Beschlusses zum Nachfolgeprogramm definiert wird.

Welche Aktivitäten und Zielgruppen sind förderfähig?

Einzelheiten zu förderfähigen Aktivitäten, zu den Zielgruppen und Regularien etc. werden nach dem Beschluss des Nachfolgeprogramms bekannt gegeben, der nicht vor Ende 2020 erwartet wird. Es wird grundsätzlich eine inhaltliche Kontinuität im Vergleich zum aktuellen Erasmus+ Programm mit einzelnen ergänzenden Neuerungen erwartet. Eine wesentliche im Programmvorschlag genannte Neuerung ist die Möglichkeit, Lernmobilität weltweit in begrenztem Umfang zu fördern.

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