Erasmus+ Ausbildungspartner - Unternehmen engagieren sich für Europa

Erasmus+ ist das EU-Programm zur Förderung von allgemeiner und beruflicher Bildung, Jugend und Sport in Europa. Seine Mittelausstattung von 14,7 Milliarden Euro für den Zeitraum 2013 – 2020 ermöglicht es Millionen von Europäerinnen und Europäern, im Ausland zu studieren, sich weiterzubilden, Berufserfahrung zu sammeln, Freiwilligenarbeit zu leisten oder sich fachlich mit europäischen Partnern auszutauschen. So sollen z.B. in Deutschland im Bereich der Berufsbildung alleine bis zu 150.000 Auszubildende über den gesamten Programmverlauf gefördert werden.

Immer mehr Unternehmen oder Betriebe beteiligen sich an Erasmus+, indem sie ihre Auszubildenden ein Auslandspraktikum im europäischen Ausland ermöglichen. Damit bereiten sie ihre zukünftigen Fachkräfte auf die Herausforderungen eines globalen Marktes vor und schärfen zugleich ihr eigenes Profil als attraktiver Ausbildungsbetrieb und Arbeitgeber.
Unternehmen können entweder selbst eine Erasmus+-Förderung beantragen oder sie unterstützen die Auslandspraktika ihrer Auszubildenden indirekt. Denn es ist auch möglich, dass Auszubildende beispielsweise über ihre Berufsschulen oder über ein Kammerprojekt an einem Erasmus+-Praktikum teilnehmen. Die Unternehmen stellen dafür die Auszubildenden für die Dauer des Auslandsaufenthalts frei.

Für ihr Engagement erhalten nun Betriebe und Unternehmen das Label „Erasmus+ Ausbildungspartner“.
Ansprechpartner für Erasmus+-Aktivitäten in der Berufsbildung ist die Nationale Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung (NA beim BIBB).


Sie möchten selbst mit Erasmus+ aktiv werden?

Sie sind in einer Einrichtung der Berufsbildung tätig oder Sie haben eine Projektidee zu einem Thema der Berufsbildung?

Sie interessieren sich für das Programm Erasmus+ in der Berufsbildung? Wir zeigen Ihnen Beispiele aus der Praxis.