Good Practice

Wie funktionieren Kooperationen von Einrichtungen aus verschiedenen europäischen Ländern? Was kommt bei der Zusammenarbeit heraus? Welche Themen sind bereits erfolgreich erarbeitet worden? Schauen Sie selbst! Wir präsentieren Ihnen hier ausgewählte Projekte erfolgreicher Partnerschaften.

 

Strategische Partnerschaften

Die EU-Kommission fördert im Rahmen des Programms Erasmus+ transnationale Projekte, die auf den Transfer, die Entwicklung und/oder die Umsetzung von Innovation und bewährten Verfahren abzielen. Auf dieser Seite stellen wir Ihnen ausgewählte Projekte als Beispiele guter Praxis aus dem aktuellen Programm Erasmus+ und seinem Vorgänger, dem Programm für lebenslanges Lernen (2007-2013) vor.

Erfolgreiche Projekte zeichen sich aus durch

  • vorbildliches Projekt und Finanzmanagement,
  • Innovation,
  • die Transferierbarkeit der Projektergebnisse,
  • eine gezielte Verbreitung des Projekts und seiner Ergebnisse sowie
  • eine größtmögliche Wirkung und Nachhaltigkeit.

Hinweis

Da Projekte im Programm Erasmus+ derzeit noch nicht ausgewertet sind, finden Sie hier zunächst die Projektbeispiele aus der Generation des Programms für lebenslanges Lernen.


Hamburger Modell (© Foto: Scandinavian Stockphotos/Sergei Butorin)
  • 10.05.2017
  • Projektlaufzeit: 2013-2015  (PLL: LdV Innovationstransfer)

Die berufliche Ausbildung hat stark an Attraktivität eingebüßt. Insbesondere in den neuen EU-Ländern (z. B. Polen, Litauen, Lettland) mit vorwiegend schulischer Berufsausbildung ist die Beteiligung auf ein sehr niedriges Niveau gesunken. Berufsausbildung wird von vielen Jugendlichen als Sackgasse empfunden. Gleichzeitig wächst in den meisten Ländern der Ostseeregion der Fachkräftemangel bei hoher Jugendarbeitslosigkeit. Diesem Problem hat sich ein Projekt unter Koordination des Hanse-Parlaments gestellt.


Praxisnah ausbilden (© Foto: Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb))
  • 28.02.2017
  • Projektlaufzeit: 2013-2015  (PLL: LdV Innovationstransfer)

Ausbildungsmodelle mit einem hohen Anteil arbeitsplatznahen Lernens haben im Gegensatz zu vollzeitschulisch geprägten Ausbildungsprogrammen einen positiven Einfluss auf die Jugendarbeitslosigkeit. Das Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) hat sich gemeinsam mit fünf Partnern aus Österreich, Tschechien, Spanien, dem Vereinigten Königreich und Italien in dem Projekt TrainCom dieser Fragestellung angenommen und die mehrsprachige Informations- und Lernplattform TrainCom entwickelt.


Vermittlung digitaler Kompetenzen (© Foto: www.trans-efacilitator.eu)
Vermittlung digitaler Kompetenzen (© Foto: www.trans-efacilitator.eu)
  • 15.02.2017
  • Projektlaufzeit: 2012-2014  (PLL: LdV Innovationstransfer)

Damit alle Menschen von den Vorteilen digitaler Medien profitieren, ist die Vermittlung von Medienkompetenz wichtig. Diejenigen, die als „e-Moderatoren“ die Vermittlung dieser digitalen Kompetenzen übernehmen, brauchen dafür Anleitung und Unterstützung. Das Projekt „Trans e-facilitator“ hat einen Lehrplan für Mitarbeitende von Interneterfahrungsorten entwickelt.


Übungen zur Patientenkommunikation (© Foto: www.imed-komm.eu)
Übungen zur Patientenkommunikation (© Foto: www.imed-komm.eu)
  • 01.06.2016
  • Projektlaufzeit: 2012-2014  (PLL: LdV Innovationstransfer)

Um die medizinische Versorgung sicherzustellen, ist Deutschland zunehmend auf Fachpersonal aus dem Ausland angewiesen. Doch oft reichen die Deutschkenntnisse der Migrantinnen und Migranten für die praktische Ausübung eines akademischen Heilberufs nicht aus. Dieser Problematik widmete sich das Innovationstransferprojekt IMED-KOMM-EU und entwickelte ein interkulturell fundiertes, berufssprachliches Sprachlernangebot für Ärztinnen und Ärzte sowie medizinisches Fachpersonal aus dem Ausland.


© Foto: iStock
© Foto: iStock
  • 02.03.2016
  • Projektlaufzeit: 2012-2014  (PLL: LdV Innovationstransfer)

Wie finden junge Menschen einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz, der zu ihnen passt? Das ist manchmal keine leichte Aufgabe, vor allem für Jugendliche, die bisher eher schlecht Zugang zu (Schul-)Bildung finden konnten und von sozialer Ausgrenzung bedroht sind. Oft können diese jungen Erwachsenen auf der Suche nach dem geeigneten Beruf kompetente Unterstützung gebrauchen. Das Projekt ImPrO-F “Improve Professional Orientation – Fitting Jobs for All” setzte hierzu bei den Berufsbildungsfachkräften an, die mit jungen Menschen in der Übergangsphase Schule - Beruf arbeiten.


© Industriegewerkschaft Metall
© Industriegewerkschaft Metall
  • 19.08.2015
  • Projektlaufzeit: 2011-2013  (PLL: LdV Innovationstransfer)

Globalisierung, veränderte demografische Entwicklungen, heterogene Zielgruppen – all diese Faktoren stellen an die Kompetenzen des Bildungspersonals immer neue Anforderungen. Daher hat das Innovationstransferprojekt “European Workplace Tutor” ein Qualifikationsprofil und ein Weiterbildungsprogramm entwickelt, um innerbetriebliches Berufsbildungspersonal mit den erforderlichen Kompetenzen auszustatten und gleichzeitig die Qualität des innerbetrieblichen Lernens sicherzustellen.


© Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Neustadt a.d.W.
© Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Neustadt a.d.W.
  • 06.08.2015  
  • Projektlaufzeit: 2011-2013  (PLL: LdV Innovationstransfer)

Die wachsende Anzahl älterer Menschen in Europa bedeutet, dass immer mehr Menschen hauswirtschaftliche Unterstützung benötigen. Daher steigt der Bedarf an qualifizierten Fachkräften für soziale und hauswirtschaftliche Dienstleistungen kontinuierlich. Auf dem europäischen Arbeitsmarkt arbeiten die Beschäftigten in diesen Bereichen jedoch oft ohne formale Qualifikation, einzig auf Basis ihres fundierten Erfahrungswissens. Dieses breite Wissen und die informell und non-formal erworbenen Handlungskompetenzen zu erfassen, ist Ziel des Innovationstransferprojekts "ECVET – der Weg zum lebensbegleitenden Lernen".


  • 2011-2013 

Mit der immer schneller fortschreitenden Technologisierung unserer Berufs- und Arbeitswelt steigt die Nachfrage an gut ausgebildeten und hochqualifizierten Fachkräften in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, den sogenannten MINT-Berufen. Viele öffentliche Institutionen und Unternehmen verzeichnen jedoch gerade in diesem Sektor einen steigenden Mangel an Fachkräften, was insbesondere die Ingenieursberufe betrifft. Zu dieser aktuellen arbeitsmarkt- und wirschaftpolitischen Thematik analysiert das Projekt "Engineering+", wie dieser Entwicklung entgegenzuwirken ist und wie das Interesse junger Menschen an diesen Berufen gefördert werden kann.


  • 2011-2013

Das Projekt "EU VET STARS 2" kombiniert die Fachbereiche Mechatronik und Mediengestaltung. Mit dem Ziel, Schüler/-innen und Auszubildende für den europäischen Arbeitsmarkt bestmöglich zu qualifizieren, haben die beteiligten Partnereinrichtungen Online-Lernmodule für diese Fachbereiche erarbeitet. Darüber hinaus wurden die erforderlichen Kompetenzen in dem Projekt mit Hilfe innovativer Lernmethoden erweitert. An der Projektarbeit beteiligten sich sechs Partner aus Slowenien, Spanien, Rumänien, Kroatien, Belgien und Deutschland, die ihrerseits mit Unternehmen kooperieren und so den jungen Menschen praxisnah die Arbeitswelt nahe bringen können.


  • 2011-2013

Aufgrund einer immer älter werdenden Bevölkerung gibt es kaum ein anderes Berufsfeld, in dem der Bedarf an gut qualifizierten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in den nächsten Jahren so schnell wachsen wird wie in der Gesundheits- und Sozialpflege. Gleichzeit ist es jedoch problematisch, ausreichend qualifiziertes Personal zu finden. Für diesen beruflichen Sektor birgt die Implementierung von ECVET einen großen Nutzen, denn sie ermöglicht einer weiten Zielgruppe die Integration in den Arbeitsmarkt und schafft darüber hinaus mehr Transparenz und Vergleichbarkeit von Qualifikationen. Die Partnerschaft "Anwendung und Implementierung von ECVET in Gesundheits- und Pflegeberufen" hat mit ihren Ergebnissen einen wichtigen Grundstein erarbeitet, um dieses langfristige Ziel zu erreichen.