Chancengleichheit erhöhen. Zugang erleichtern. Inklusion fördern. - Förderung von Begleitpersonen

05.12.2018

Um die Chancengleichheit für Lernende an Erasmus+-Projekten zu erhöhen und den Zugang zum Programm zu erleichtern, hat die NA beim BIBB die Kriterien für die Förderung von Begleitpersonen für die Antragsrunde 2019 erweitert.

Für Lernende in den Leitaktionen 1 und 2, die aus benachteiligten Verhältnissen kommen, können Begleitpersonen beantragt werden. Die benachteiligten Verhältnisse werden im Erasmus+ Programmleitfaden 2019 im Kapitel Chancengleichheit und Inklusion (S. 10, PLF 2019) definiert. Benachteiligte Verhältnisse können dabei persönliche oder systemische Ursachen haben, wie z.B. bei Lernenden mit Lernschwierigkeiten, Lernenden mit niedrigem Lebensstandard bzw. geringem Einkommen oder Lernenden, die einer nationalen oder ethnischen Minderheit angehören.

Die Beantragung von Begleitpersonen muss im Antrag an der vorgegebenen Stelle erläutert werden. Stellen Sie den Bedarf für eine Begleitperson dar, begründen sie diesen, und machen Sie deutlich, auf welchen Grund/ welche Gründe für Benachteiligung Sie sich beziehen. Im Normalfall sollte eine Gruppe von zehn Personen von einer Begleitperson betreut werden.

Für Begleitpersonen gilt grundsätzlich, dass sie keinen Teilnehmenden-Vertrag und -Bericht abschließen bzw. ausfüllen müssen. Als Beleg für die Aktivität gilt wie bei den regulären Teilnehmenden die Bescheinigung der aufnehmenden Einrichtung. Es ist weiterhin auch möglich, Begleitpersonen für Teilnehmende mit Behinderung oder minderjährige Teilnehmende zu beantragen.

 

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  • Programmleitfaden 2019