A1-Entsendebescheinigungen bei Dienstreisen ins Ausland - Auswirkungen auf Mobilitätsteilnehmende

25.04.2019

Seit Anfang 2019 müssen Arbeitgeber ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Falle von Dienstreisen ins Ausland die sogenannte A1-Bescheinigung aushändigen. Sie ist Nachweis dafür, dass die Rechtsvorschriften des Entsendestaats und damit das Sozialversicherungsrecht des Entsendestaats weiterhin gelten.

Obwohl die Bedingungen und Bestimmungen dieser A1-Entsendebescheinigungen ursprünglich nur für Arbeitnehmer und Selbständige entwickelt wurden, so können wir derzeit nicht ausschließen, dass auch Mobilitätsteilnehmerinnen und -teilnehmer im Rahmen des Programms Erasmus+ von etwaigen Kontrollen im Ausland betroffen sind. Insofern scheint es sowohl für Auszubildende als auch für Bildungspersonal empfehlenswert zu sein, sich rechtzeitig vor Antritt einer Reise ins Ausland um eine entsprechende A1-Bescheinigung zu kümmern.

Zentrale Lösungen auf europäischer oder nationale Ebene, um Mobilitätsteilnehmende an Erasmus+ insgesamt freizustellen und dies durch entsprechende Dokumente zu belegen, sind zur Zeit noch nicht in Aussicht.

Weitere Informationen

 Deutsche Verbindungsstelle Krankenversicherung – Ausland: Informationen zum Vordruck A1 (pdf)