Hinweise zum Brexit - Pressemitteilung der Europäischen Kommission vom 30. Januar 2019

01.02.2019 (aktualisiert am 07.02.19,13.03.2019 und 26.03.2019)

Es ist möglich, dass das Vereinigte Königreich die EU am 30. März dieses Jahres ohne eine Vereinbarung verlassen könnte. Dies wäre das No-Deal-Szenario. Am 30. Januar 2019 hat die Europäische Kommission eine Pressemitteilung zu weiteren Brexit-Vorbereitungen herausgegeben. Am 25. März 2019 hat die EU-Kommission zudem ein Factsheet zu den Konsequenzen eines No-Deal-Brexit veröffentlicht.

Generell können derzeit keine verbindlichen Aussagen über die weitere Teilnahme des Vereinigten Königreichs am Erasmus+ Programm getroffen werden, da diese vom Ausgang der Austrittsverhandlungen zwischen der Europäischen Union und dem Vereinigten Königreich abhängen.

Derzeit hat die Kommission eine FAQ (Frequently Asked Questions) online gestellt. Die bereitgestellten Informationen sind auch auf Deutsch verfügbar.

Im Fall eines möglichen Austritts des Vereinigten Königreichs aus der EU ohne Vertrag („harter Brexit“) wären Aktivitäten im Vereinigten Königreich ab dem Tag des Austritts ohne Vertrag im Programm Erasmus+ nicht mehr förderfähig. Alleine für Projekte der Leitaktion 1 („Mobilität“) wird voraussichtlich eine Verordnung geschaffen, die jene Auslandsaufenthalte im Vereinigten Königreich ausnahmsweise als förderfähig definiert, die vor dem Austritt begonnen haben. Die FAQ der EU-Kommission stellen aber klar: „Mobilitätsaktivitäten, die am Tag des Austritts oder danach beginnen, fallen nicht unter die Verordnung“.

Hier finden Sie weitere Informationen auf der Seite des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und die Pressemitteilung vom 15.02.2019: "Harter Brexit erfordert Vorsorge für Bildung und Forschung"

Sobald wir über weitere Informationen verfügen, werden wir Sie informieren.

Brexit: Aktueller Stand und mögliche Auswirkungen

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