Verlängerung der Allianz für Aus- und Weiterbildung - 2019–2021

09.09.2019

Die Bundesregierung und die Sozialpartner haben die seit 2014 bestehenden „Allianz für Aus- und Weiterbildung“ mit neuen Zielen für den Zeitraum 2019 bis 2021 verlängert. Die Allianz für Aus- und Weiterbildung will als zentrale politische Plattform die Attraktivität, Qualität, Leistungsfähigkeit und Integrationskraft der dualen Ausbildung stärken. Sie trägt mit ihren Empfehlungen und Maßnahmen sowohl zur Fachkräftesicherung für den Wirtschaftsstandort Deutschland als auch zur erfolgreichen Teilhabe von jungen Menschen am Arbeitsleben bei.

Im Abschnitt zur Attraktivität und Qualität der dualen Ausbildung werden Auslandsaufenthalte explizit angesprochen:

„Auslandsaufenthalte machen die betriebliche Ausbildung internationaler und attraktiver. Wirtschaft und Gewerkschaften werden bei Betrieben, Ausbildern und Auszubildenden, die Länder bei den Berufsschulen für die Vorzüge von Auslandsaufenthalten werben und junge Menschen bei deren Durchführung unterstützen. Der Bund wird die grenzüberschreitende Mobilität von Auszubildenden und jungen Fachkräften durch ERASMUS+, dessen Nachfolgeprogramm und „Ausbildung Weltweit“ sowie zusammen mit der Wirtschaft durch „Berufsbildung ohne Grenzen“ befördern. Er trägt darüber hinaus mit der Berufsausbildungsbeihilfe zur Sicherung des Lebensunterhalts auch bei einem Auslandsaufenthalt bei. Die Länder werden die Rahmenbedingungen schaffen, um auch länger andauernde Auslandsaufenthalte durch die Freistellung vom Besuch des Berufsschulunterrichts realisieren zu können.“