Auslandsaufenthalte in Großbritannien noch möglich - Nutzen Sie Ihre Chance in der derzeitigen Programmlaufzeit

07.09.2020

Das Vereinigte Königreich ist am 31. Januar 2020 aus der Europäischen Union ausgetreten. In unserer Projektberatung treten häufig Fragen darüber auf, was das konkret für die derzeit laufenden EU-Programme und -Projekte bedeutet. Generell sind Auslandsaufenthalte in Großbritannien für alle laufenden Projekte noch umsetzbar. 

Der Rat der Europäischen Union hat am 30. Januar 2020 das Austrittsabkommen mit dem Vereinigten Königreich angenommen. Damit ist das Vereinigte Königreich kein Mitgliedstaat der EU mehr. Das Austrittsabkommen beinhaltete jedoch einen geordneten Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Union.

Für die Projekte und Programme der EU bedeutet dies, dass alle Erasmus+-Projekte im Rahmen des derzeitigen  Finanzrahmens (2014-2020) noch Auslandsaufenthalte in Großbritannien planen und durchführen können. Alle Begünstigten von EU-Programmen, eben auch diejenigen im Vereinigten Königreich, haben die Gewissheit, dass sie bis zum Abschluss ihres jeweiligen Projekts gefördert werden. Einige Projekte konnten aufgrund der Corona-Pandemie ihre Laufzeit um 12 Monate verlängern. Auch für diesen verlängerten Zeitraum gilt, dass Auslandsaufenthalte in das Vereinigte Königreich gefördert werden. 

Zusammengefasst heißt dies:

 Bewilligte Erasmus+-Mobilitäten ins Vereinigte Königreich und aus dem Vereinigten Königreich sind weiterhin ohne Einschränkungen möglich.

 Bewilligte Erasmus+-Projekte mit Partnereinrichtungen aus dem Vereinigten Königreich werden ohne Einschränkungen weiter gefördert.

 Für die Antragsrunde 2020 werden Projekte mit Partnereinrichtungen aus dem Vereinigten Königreich und Mobilitäten in das Vereinigte Königreich über die gesamte Projektlaufzeit von Erasmus+ finanziert.

FAQ der EU-Kommission zum Brexit