Brexit - Austrittsabkommen tritt in Kraft

31.01.20

Der Rat der EU hat das Austrittsabkommen mit dem Vereinigten Königreich angenommen. Damit tritt das Vereinigte Königreich am 31. Januar 2020 aus der EU aus. Was bedeutet dies für die EU-Programme und -Projekte?

Der Rat der EU hat am 30. Januar 2020 das Austrittsabkommen mit dem Vereinigten Königreich angenommen. Damit tritt das Vereinigte Königreich am 31. Januar 2020 um Mitternacht (MEZ) aus der EU aus. Von diesem Zeitpunkt an wird das Vereinigte Königreich kein Mitgliedstaat der EU mehr sein und als Drittstaat gelten. Das Austrittsabkommen gewährleistet jedoch einen geordneten Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Union.

Für die Projekte und Programme der EU bedeutet dies, dass alle Erasmus+ Projekte im Rahmen des derzeitigen mehrjährigen Finanzrahmens (2014-2020) wie vorgesehen finanziert werden. Damit haben alle Begünstigten von EU-Programmen (auch diejenigen im Vereinigten Königreich) die Gewissheit, dass sie bis zum Abschluss ihres jeweiligen Projekts/Programms gefördert werden.

Konkret heißt dies:

  • Bewilligte Erasmus+ Mobilitäten ins Vereinigte Königreich und aus dem Vereinigten Königreich sind weiterhin ohne Einschränkungen möglich.
  • Bewilligte Erasmus+ Projekte mit Partnereinrichtungen aus dem Vereinigten Königreich werden ohne Einschränkungen weiter gefördert.
  • Für die Antragsrunde 2020 werden Projekte mit Partnereinrichtungen aus dem Vereinigten Königreich und Mobilitäten in das Vereinigte Königreich über die gesamte Projektlaufzeit von Erasmus+ finanziert.

Die Europäische Kommission hat auf ihrer Website FAQ zum Brexit veröffentlicht (s. Punkt V. „Welche Finanzregelung wurde vereinbart?“ > „Was bedeutet das für die Projekte und Programme der EU?“)

FAQ zum Brexit