Aktuelle Informationen zur Mobilität in die Türkei

15.03.2017

Klaus Fahle, Leiter der Nationalen Agentur Bildung für Europa (NA beim BIBB):

"Viele Menschen sind gegenwärtig beunruhigt über die Entwicklung in der Türkei und die Verschlechterung des deutsch-türkischen Verhältnisses. Dies kann sich auch auf geplante Projekte und Auslandsaufenthalte im Rahmen von Erasmus+ auswirken.

Erasmus+ ist ein Programm, das Menschen zusammenführen, den Dialog zwischen unterschiedlichen Kulturen ermöglichen und Vorurteile abbauen soll. Gerade in einer angespannten Situation wie derzeit ist Dialog von besonderer Bedeutung. Wir sollten deshalb Erasmus+ als Plattform für eine offene Diskussion nutzen und wo immer möglich das Verbindende über das Trennende stellen.

Gleichzeitig hat das Auswärtige Amt seine Reise- und Sicherheitshinweise für die Türkei aktualisiert. In Einzelfällen kann die Reise in die Türkei mit Risiken behaftet sein. Sollten Teilnehmerinnen und Teilnehmer aufgrund der aktuellen Sicherheitslage eine Mobilität in die Türkei nicht antreten, wird die NA die Vertragsbestimmungen zu höherer Gewalt anwenden. Dies bedeutet, dass bereits entstandene Ausgaben – im Rahmen der Förderrichtlinie und der Vertragsbestimmungen des Programms - erstattet werden können. Voraussetzung ist, dass alle Maßnahmen ergriffen wurden, um den finanziellen Schaden so gering wie möglich zu halten.

Sollte dies auf Ihr Projekt/Ihre Mobilitäten zutreffen, setzen Sie sich bitte mit ihren Ansprechpartnern in der NA in Verbindung.“