Erasmus+: Finanzierung für britische Projekte scheint gesichert

11.04.2017

Am 29. März 2017 hat die britische Premierministerin Theresa May die EU-Austrittserklärung in Brüssel eingereicht. Die Gespräche über die Modalitäten des Austritts Großbritanniens aus der Europäischen Union sind auf zwei Jahre angelegt. Die britische Regierung hat nun jedoch bestätigt, dass die Nationale Agentur Großbritanniens allen vertraglichen Zahlungsverpflichtungen nachkommen wird, die sie mit Antragstellern in den Finanzhilfevereinbarungen eingeht, solange das Vereinte Königreich noch zur EU gehört – auch falls sich die Zahlungen auf einen Zeitraum nach einem eventuellen Austritt beziehen.

Britische Projektträger, die 2017 oder 2018 eine Finanzhilfevereinbarung mit der britischen NA eingehen, besitzen also die Sicherheit, dass ihre Vorhaben bis zum Schluss finanziert werden. Daraus ergibt sich eine mittelbare Finanzierungssicherheit für Einrichtungen aus Deutschland, die in diese Projekte eingebunden sind.

Weitere Informationen

Interessierten Antragstellern wird geraten, aktuelle Informationen zu weiteren Entwicklungen direkt auf der entsprechenden Seite der britischen NA abzurufen

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