Mobil in Europa mit Erasmus+ - Daten und Fakten zu Auslandsaufenthalten von Lernenden und Berufsbildungspersonal 2016–2018

Um im internationalen Kontext zu lernen und zu arbeiten, absolvieren immer mehr Auszubildende sowie Berufsfachschüler und -schülerinnen einen Aufenthalt in einer ausländischen Partnereinrichtung. So ergab eine von der Nationalen Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung (NA beim BIBB) in Auftrag gegebene Studie mit dem Titel „Auslandsaufenthalte in der Berufsbildung 2017“ (Mobilitätsstudie 2017), dass in Deutschland inzwischen 5,3 Prozent aller Auszubildenden international mobil sind und somit schon während ihrer Erstausbildung Lern- und Arbeitserfahrungen im Ausland sammeln.*

Dabei steigt die Zahl der von Erasmus+ in der beruflichen Bildung finanzierten Auslandsaufenthalte seit Jahren kontinuierlich an. Das gilt nicht nur für die Lernenden, sondern auch für das Berufsbildungspersonal. Umso interessanter ist daher die Frage nach dem aktuellen Stand der „Mobilitätsförderung“, also der Förderung von Auslandsaufenthalten in der Berufsbildung durch Erasmus+. Dieser Frage geht die vorliegende Datenanalyse nach. Sie macht deutlich, wie sich die Anzahl der geförderten Projekte und das entsprechende Budget in den letzten Jahren entwickelt haben. Zugleich liefert sie die wesentlichen Daten und Fakten zu Auslandsaufenthalten und international mobilen Teilnehmenden, wobei sie auch deren Perspektive auf den zurückliegenden Auslandsaufenthalt betrachtet. Auf diese Art ergänzt die aktuelle Publikation die Mobilitätsstudie 2017. Ihr Mehrwert besteht im eindeutigen Fokus auf Erasmus+ und der Aufbereitung von Daten und Fakten zum europäischen Bildungsprogramm, die nicht Bestandteil der 2017er-Studie waren.

Die vorliegende Aufbereitung präsentiert die zur Verfügung stehenden Daten und Fakten zur Antragsrunde 2016. Sie betrachtet die Auslandsaufenthalte, die im Rahmen der Mobilitätsprojekte im Zeitraum vom 1. Juni 2016 bis zum 31. Dezember 2018 gefördert und durchgeführt wurden. Antragrunden aus den Jahren 2017 und 2018 konnten nicht einbezogen werden, da die jeweiligen Projekte noch bis Ende 2019 beziehungsweise 2020 laufen. Damit gibt die vorliegende Publikation den aktuellen Stand der Förderung im Programm Erasmus+ wieder.

Sollten Sie eine tabellarische Darstellung der absoluten Zahlen, die in der Datenanalyse ausgewertet wurden, wünschen, so finden Sie diese in den unten aufgelisteten Anhängen.

Mobil in Europa mit Erasmus+

Daten und Fakten zu Auslandsaufenthalten von Lernenden und Berufsbildungspersonal 2016–2018

Medientyp: Studie, Format: A4, Seitenzahl: 29, Erscheinungsjahr: 2019

Diese Analyse macht deutlich, wie sich die Anzahl der geförderten Projekte und das entsprechende Budget in den letzten Jahren entwickelt haben. Zugleich liefert sie die wesentlichen Daten und Fakten zu Auslandsaufenthalten und international mobilen Teilnehmenden, wobei sie auch deren Perspektive...

Einzelne Daten und Tabellen herunterladen

Im Folgenden stellen wir Ihnen die für die Datenanalyse verwendeten Zahlen im Excel-Format zur Verfügung.

Kapitel 5 – Die Perspektive der Teilnehmenden

Hinweis: Aufgrund des Datenvolumens werden nur die für die Datenanalyse relevanten Fragen und Antworten der Teilnehmerberichte zur Verfügung gestellt.

* „Auslandsaufenthalte in der Berufsbildung 2017“, Hrsg.: Nationale Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung, Bonn 2018. Nach eigenen Hochrechnungen vom Juni 2019 liegt die Mobilitätsquote inzwischen bei 7,0 Prozent.