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Öffentliche Konsultation zur Halbzeit von Erasmus+

EU-Kommission bewertet Wirksamkeit des Bildungsprogramms

03.03.2017

Bis zum  31. Mai 2017 läuft eine Öffentliche Konsultation der EU-Kommission zum Bildungsprogramm Erasmus+. Bürgerinnen und Bürger können sich ebenso beteiligen wie Bildungsexperten/-innen. Die Konsultation nimmt dabei das laufende Programm in den Blick wie auch seine Vorgängerprogramme.

Die Ergebnisse sollen in die Halbzeitbilanz zu Erasmus+ einfließen, die die Kommission bis Ende des Jahres vorlegen wird. „Wir bewerten, wie effektiv Erasmus+ seine Ziele erreicht und wie kosteneffizient es ist“, sagte Bildungskommissar Tibor Navracsics zum Start der Konsultation.

Junge Menschen, Studenten, Lehrer, Jugendarbeiter, Sportler, Arbeitgeber, Organisationen und andere Interessierte können bis zum 31. Mai ihre Beiträge einsenden. Die Halbzeitbewertung des Programms wird auf verschiedenen Quellen und Datensammlungen beruhen, einschließlich Teilnehmerumfragen, Fallstudien, Interviews, Analysen der sozialen Medien und der Konsultation.

Erasmus+ ist das Programm für Bildung, Jugend und Sport der Europäischen Union. Es fasst die bisherigen EU-Programme für lebenslanges Lernen, Jugend und Sport sowie die europäischen Kooperationsprogramme im Hochschulbereich zusammen.  Ausgestattet ist das Programm mit einem Budget in Höhe von rund 14,8 Mrd. Euro. In den vergangenen 30 Jahren eröffnete Erasmus neun Millionen Menschen, darunter 1,3 Millionen aus Deutschland, die Chance, einen Teil ihres Studiums oder ihrer Ausbildung im Ausland zu absolvieren, dort Freiwilligendienst zu leisten, Berufserfahrung zu sammeln oder andere Sportgruppen und Ehrenamtliche zu treffen.

Die Nationale Agentur Bildung für Europa betreut das Programm Erasmus+ in den Bereichen Berufs- und Erwachsenenbildung.