Fachtagung „Neue Kompetenzen für neue Beschäftigungsmöglichkeiten“ - Veranstaltungsdokumentation

21.09.2015, Berlin

Neue Kompetenzen für neue Beschäftigungsmöglichkeiten in Deutschland und in Europa haben viele Facetten. Im EU-Programm Erasmus+ sowie im Vorgängerprogramm für Lebenslanges Lernen (PLL) wird der Förderung von Projekten, die die Verbindung von Bildung und Arbeitsmarkt stärken, eine hohe Bedeutung beigemessen. Am 21. September 2015 lud die NA beim BIBB daher Stakeholderinnen und Stakeholder, Projektträgerinnen und -träger sowie die Fachöffentlichkeit zu einer Fachtagung zum Thema „Neue Kompetenzen für neue Beschäftigungsmöglichkeiten“ nach Berlin ein.

Ziel der Veranstaltung war der Austausch über veränderte und zukünftige Bedarfe an Fachkräften in ausgewählten Sektoren sowie die Verbreitung guter Praxisbeispiele. Zudem informierte die NA beim BIBB die 100 Teilnehmenden über nationale und europäische Entwicklungen und Prioritäten des Programms Erasmus+.

Prof. Dr. Robert HelmrichBIBB, gab einen einführenden Überblick über Megatrends des Arbeitsmarktes und Fachkräfteengpässe. Die Megatrends umfassen:

  • Demografie (Demografie national: Alterung, Zu- und Abwanderung; international: Gesundheit und medizinische, soziale und pflegerische Versorgung, Urbanisierung, Mobilität, Work-Life-Balance, Freizeitgesellschaft, Individualisierung)
  • Ökonomie (Globalisierung, Industrie 4.0 / smart industry / Digitalisierung, Klimawandel und Klimafolgenanpassung, Ressourceneffizienz, Knappheiten)
  • Arbeitsmarkt und Partizipation (Soziale Gerechtigkeit und Teilhabe (Gender / Feminisierung), Qualifizierung und Wissensintensivierung, Selbstvermarktung und neue Beschäftigungsformen)
Prof. Dr. Robert Helmrich | © NA beim BIBB

Vor dem Hintergrund dieser Veränderungen und des sektoralen Wandels entstehen neue Tätigkeitsprofile. Dies erfordert neue Kompetenzen. Die Berufsbildungssysteme sind gefordert, sich diesen Entwicklungen anzupassen.

Nachmittags vertieften drei Workshops die Themen Green Skills, Pflege und Digitalisierung der Arbeit aus nationaler und aus europäischer Sicht.

Workshop „Green Skills –Zukünftige Qualifikationserfordernisse in der Arbeitswelt“

In dem ersten Workshop wurde aufgezeigt, dass die rasanten technologischen Entwicklungen und der Ausbau der erneuerbaren Energien veränderte und neue Angebote in der betrieblichen Aus- und Weiterbildung erfordern. Dr. Thomas Freiling, Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) erläuterte den Einfluss von neuen Technologien und Implikationen für veränderte Arbeitsaufgaben vor dem Hintergrund der Energiewende am Beispiel des Monoberufs des Mechatronikers mit der Erweiterung möglicher Wahlqualifikationseinheiten für Solartechnik, Windenergie und Elektromobilität.

Die Herausforderung bestehe vor allem in einer besseren Verknüpfung der Qualifizierungsprofile bislang getrennter Berufsbilder, z.B. der Integration von Elektromobilitäts-Kompetenzen in bestehende Ausbildungsgänge.

Der Qualifikationsbedarf fällt sektorspezifisch unterschiedlich aus wie Dr. Freiling am Beispiel der Windenergie im Bereich Service und Wartung belegte. Veränderungen von Tätigkeiten seien dort nicht in der Breite, sondern in der Tiefe wahrnehmbar.

In der Diskussion wurde auf das grundsätzliche Problem der bestehenden Intransparenz der vielfältigen Weiterbildungsangebote hingewiesen.

Im Workshop "Green Skills" | © NA beim BIBB

Dr. Jürgen Hogeforster, Hansepalarment, zeigte fehlende Differenzierungen in der beruflichen Ausbildung mit Schwerpunkten Energie insbesondere für Jugendliche mit praktischen Begabungen und Lernstarke Jugendliche auf. Er plädierte dafür, die verschiedenen Ebenen der Berufsbildung zu berücksichtigen und die Berufsausbildung zu differenzieren, d.h. eine untere Ebene für Theorieschwache, eine mittlere Ebene als Standardausbildung und eine obere Ebene für Lernstarke. Die Skills Alliance Energy bietet Lösungen für veränderte Qualifikationserfordernisse durch den Aufbau und Betrieb regionaler Skills Alliances “Energieeinsparung und erneuerbare Energien” in Deutschland, Polen, Litauen und Lettland.

Berufliche Bildung steht angesichts der zunehmenden Globalisierung, Technologien und Nachhaltigkeitsaspekte wie Klimaschutz und alternativen Energien EU-weit vor großen Herausforderungen. Neue Technologien und Forschungsergebnisse im Bereich Elektromobilität verlangen weiterführende Kompetenzen, die mittlerweile deutlich über das traditionelle Berufsschulbild hinausgehen. Gleichzeitig soll die Berufsbildung für Jugendliche attraktiver werden – vor allem auch durch neue Lernformen und Verbesserung der Durchlässigkeit zur akademischen Bildung. An diesem Spannungsfeld setzt das Projekt „Learning e-Mobility Plus“ an wie Grażyna Wittgen, BGZ veranschaulichte. Ziel ist es, Möglichkeiten für Kooperationen von Berufsschule, Wissenschaft/Forschung und unternehmerischer Praxis exemplarisch aufzuzeigen und einen gegenseitigen Erfahrungs- und Wissenstransfer zu etablieren. Dabei werden gemeinsam mit neun Partnern aus Deutschland, Polen und Italien innovative Lernenvironments entwickelt, die technologische Anforderungen praxisnah umsetzen lassen, bereichsübergreifend Kompetenzen abbilden (Elektro-KFZ-IT) und dabei berufliche Bildung enger mit Hochschulen/Forschung verzahnen.

In Zusammenarbeit mit Berufsbildungseinrichtungen und Hochschulen entwickelt „Learning e-Mobility Plus“ Lehrsysteme mit Lernmaterialien für den Einsatz an Berufsschulen sowie der betrieblichen und der überbetrieblichen Berufsbildung weiter. Diese Systeme werden mit Einbeziehung von Studenten (künftigen Ingenieuren) als Entwickler vorbereitet und von Auszubildenden (als zukünftige Facharbeiter) getestet und auf ihre Tauglichkeit geprüft.

Dorlies Radike-Thiel, OSZ Technische Informatik, Industrieelektronik und Energiemanagement, zeigte anhand der AIRE Projekte Qualifikationsanforderungen für Regenerative Energietechnik am Beispiel von Windkraftanlagen. Die Pyramide der Mitarbeitenden spiegelt sich in den verschiedenen EQF‐Niveaus wider. Im Bereich Planung und Entwicklung werden relativ hohe Zahlen an Mitarbeitenden mit EQF‐Niveaus 6 bis 8 benötigt. im Bereich Herstellung und Aufbau relativ viele Mitarbeitenden im Bereich EQF-Niveaus 4 bis 6. Schließlich ist im Berich der langfristigen Wartung die Zahl der benötigen Mitarbeitenden der EQF 2 bis 4 überdurchschnittlich hoch. Hier werden auch Leiharbeiter/-innen eingesetzt, die kurzfristig geschult bzw. angelernt werden.

Kontrovers diskutiert wurde die Attraktivität sog. „grüner“ Berufe (Energiewende) und ob zunehmend komplexere Qualifikationsprofile die Entscheidung für einen „grünen“ Beruf eher unattraktiv machen. Bei der Rekrutierung von Fachkräften für konkrete Positionen wurde auf den Spagat zwischen steigenden Qualifikationserfordernissen (im technischen Bereich) und der Notwendigleit eines "Berufsmarketings" (z.B. für das Handwerk, aber auch gewerbliche Ausbildungen) hingewiesen.

Einigkeit im Workshop bestand darin, dass berufliche und akademische Bildung stärker zusammenwachsen müssen. Auf diese Weise wird eine permanente Qualifizierung möglich, um den Herausforderungen der technischen Entwicklungen auch in der Praxis der grünen Wirtschaft gerecht zu werden. Eine mögliche Lösung hierfür sind hybride Ausbildungsformate, die berufspraktisches und wissenschaftliches Lernen in zeitlich abgestimmter Form verbinden, die neuen Qualifikationsbedarfen Rechnung tragen und eine besonders flexible Anpassung an neue Technologien oder Aufgaben erlauben.

Dabei wurde auch deutlich, dass nicht in allen Bereichen neue Berufe gebraucht werden, aber mehr Transparenz bei einer Vielzahl an bestehenden Weiterbildungen und Spezialisierungen notwendig ist.


Workshop „Zukünftige Qualifikationserfordernisse in der Pflege“

Vor dem Hintergrund der Herausforderungen und Chancen im Bereich Pflege/Gesundheit an veränderte Qualifikationsprofile wurden in dem zweiten Workshop zukünftige Entwicklungen, Akademisierungs- und Professionalisierungstendenzen, Auswirkungen des Pflegeberufegesetzes, generalistische versus spezialisierte Ausbildung, Interprofessionalität und auch Fragen der Anerkennung von Qualifikationen und Berufserfahrung diskutiert.

Dr. Johannes Leinert, infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft GmbH, zeigte Zukunftsszenarien und Qualifikationsentwicklungen auf mittlerer Qualifikationsebene in der Pflege/Gesundheitswirtschaft auf.

Dabei wurde deutlich, dass die speziellen Qualifikationen auch weiterhin einen wesentlichen Teil der Kernkompetenzen in einem jeden Gesundheitsfachberuf ausmachen werden. Daneben werden aber künftig verstärkt zusätzliche Querschnittsqualifikationen treten. Dabei handelt es sich um übergreifende Schlüsselqualifikationen, mit denen den künftigen Veränderungen Rechnung getragen wird: vornehmlich dem demografischen und ökonomischen Wandlungsdruck, künftigen Koordinations- und Vernetzungserfordernissen im Gesundheitswesen sowie Interaktions- und Kommunikationsanforderungen, die sich in fachlicher, sozialer und technischer Hinsicht verändern.

Im Workshop "Zukünftige Qualifikationserfordernisse in der Pflege" | © NA beim BIBB

Die Bedeutung von Interprofessionalität und Interdisziplinarität in den Pflege- und Gesundheitsfachberufen wurden in den Beiträgen von Prof.in Barbara Knigge-Demal, FH Bielefeld „2get1care“ und Kerstin Schönlau, Diakonisches Werk Gladbeck Bottrop Dorsten „Junge Pflege“ deutlich. Die Veränderungen im Beschäftigungsbereich der Pflege und Assistenz älterer und chronisch kranker Menschen haben Konsequenzen für die Entwicklung in den Pflegeberufen. Es gilt, für eine wachsende Anzahl Älterer und Hochaltriger sowie für chronisch erkrankte jüngere Menschen Gesundheit, Wohlbefinden und Lebensqualität so weit wie möglich zu erhalten und Erkrankungen vorzubeugen.

Zur Gewinnung von Fachkräften mit unterschiedlichen Qualifikationsprofilen oder für Führungspositionen sind Instrumente, die im Rahmen der Erprobung des Qualifikationsrahmens entwickelt wurden, nützlich. So konnten beim Diakonischen Werk Gladbeck Bottrop Dorsten konkrete Erfahrungen mit dem Leitfaden zur Selbst- und Fremdeneinschätzung auf dem Qualifikationsniveau vier bis sechs gemacht werden und Personalentscheidungen nachhaltig objektiviert und optimiert werden.

Personalentwicklung bedeutet auch - insbesondere vor dem Hintergrund der europäischen Programme und Strategien - flexible, auf Beschäftigungsfähigkeit und Mobilität ausgerichtete Qualifizierungswege zu ermöglichen. Daraus folgt die Forderung nach einer konsequenten Durchlässigkeit zwischen den Qualifikationsniveaus. So müssen sich Helfer- und Helferinnenausbildungen, dreijährige Berufsausbildung und hochschulisches Studium aufeinander beziehen und auf diese Weise die Anrechnung von Lernergebnissen auf dem jeweils höheren Qualifikationsniveau sichergestellt werden.

Marjan Khobreh und Dr. med. Judith Hoffmann stellten das Projekt „Pro-Nursing“ vor, dessen Ziel ist, eine Verbindung zwischen Pflegeaufgaben, Pflegewissen und den Ausbildungsinhalten in Deutschland zu schaffen. Das angestrebte Ergebnis kann später als Bezugspunkt oder Referenz für andere europäische Staaten genutzt werden. Dabei sollen die genannten Aspekte dynamisch behandelt und Änderungen unter Berücksichtigung von Pflegerichtlinien und – Standards integriert werden. Das Gesamtsystem wird als Web-Anwendung, basierend auf einer Ontologie, entwickelt. Dieser innovative Ansatz unterstützt Pflegeausbilder und Vorgesetzte dabei die Qualität der Pflege in Kliniken und Krankenhäusern auf einem hohen Level zu halten und neue Inhalte einfach einzubinden und thematisch zu vernetzen.

Im Anschluss an die Diskussion der Vorträge wurden sechs zukünftige Handlungsfelder identifiziert:

  • die Diskussion der Frage, ob EIN Curriculum für EINE Pflege benötigt wird;
  • die Erweiterung des curricularen Blickwinkels in Richtung politischer Bedingungen und des Arbeitsmarkts;
  • die verstärkte Durchführung von Workshops zu interkultureller Kompetenz in der Pflege;
  • die Erprobung von berufsfeldübergreifenden Qualifikations-anforderungen;
  • die Umsetzung von Maßnahmen zu Durchlässigkeit und Anerkennung der Aus- und Weiterbildungen und Qualifikationsniveaus auf Systemebene;
  • die Implementierung von Aktionen zur Verbesserung des Images und der Attraktivität der Pflegeberufe.

Workshop „Digitalisierung der Arbeitswelt – national und europäisch“

Der dritte Workshop hatte zum Ziel, „neue Kompetenzen für neue Beschäftigungsmöglichkeiten“ in einer zukünftigen digitalisierten Arbeitswelt aufzuzeigen. Studien wie z.B. die Fachkräftebedarfsprognose verdeutlichen die Tendenzen, nennen Daten und zeigen Lösungsmöglichkeiten auf. Doch es fehlen die Details: Wie genau wird der Wandel stattfinden und wie können die Herausforderungen – in globalen, aber insbesondere in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) - vorbereitet werden? Müssen neue Berufe bzw. Bildungsgänge kreiert werden oder reicht eine Anpassung bzw. bessere Nutzung der vorhandenen Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten? Welche Rolle übernimmt das Bildungspersonal in Schule und Betrieb? Wie sieht die Lehr- und Lernprozessgestaltung zukünftig aus? 

Im Workshop "Digitalisierung der Arbeitswelt" | © NA beim BIBB

Irmgard Frank, BIBB, stellte im Workshop vorerst Arbeitshypothesen und Erfahrungswerte zu diesen Fragen vor, da die Forschung in diesem Feld erst am Anfang steht. Hierzu ist erst eine Pilotinitiative „Berufsbildung 4.0“ BMBF-BIBB gestartet. Neben den Möglichkeiten der Ordnungsarbeit beim BIBB wurden die Potentiale zur Stärkung der betrieblichen Weiterbildung aufgezeigt.

Umsetzungsbeispiele wurden durch zwei Innovationstransferprojekte aus dem „Programm Lebenslanges Lernen“ vorgestellt. Die Ergebnisse wurden in Zusammenarbeit mit europäischen Partnern ausgearbeitet und getestet.

Simone Ludl stellte für die Dekra-Akademie die massiven Veränderungen des Arbeitsplatzes im Transport- und Logistik-Sektor vor. Transparenz und Vergleichbarkeit der Qualifikationen in Europa sind dabei ein Schlüssel zum Erfolg der Branche. Die Partner im Projekt METALOG haben mit Partnern aus 6 europäischen Staaten auf der Basis des EQR einen europaweiten sektoralen Qualifikationsrahmen entwickelt und die geforderten Kompetenzen entlang der Arbeitsprozesse ermittelt und eingestuft. Im Workshop wurde auch filmisch gezeigt, wie es funktioniert und welche Vorteile es hat. Weiterhin hat das Projekt ein Netzwerk u.a. zur „Früherkennung“ künftiger Qualifikationsanforderungen im Sektor initiiert. Der europäische Ansatz ermöglicht den Austausch von funktionierenden Praktiken. Neben dem fachlichen und Vernetzungswissen stehen Kompetenzen wie ganzheitliche Wahrnehmung, Schnittstellenkompetenzen, kreative Lösungskompetenz, geistige Flexibilität und neue Formen des Lernens im Mittelpunkt. Darüber hinaus spielt die Verzahnung von beruflicher und hochschulischer Bildung sowie die Intensivierung des non-formalen und informellen Lernens eine zunehmende Rolle.

Dr. Claus Hoffmann von der Beatrix Lang GmbH widmete sich anschließend KMU in Staaten der Donauregion, die die Chancen der digitalen Transformation nutzen und ihre Risiken vermeiden möchten. Ein Innovationsmotor sieht das Projekt ITSM4SME in der Einführung eines einfachen IT-Managementsystems. Adressaten sind sowohl die Manager als auch die IT-Fachkräfte, die kommunizieren lernen müssen, um die Architektur des Unternehmens gemeinsam weiterzuentwickeln und wettbewerbsfähig zu halten. Sie können so die Chancen der Digitalisierung für neue Dienstleistungen und Geschäftsmodelle nutzen, ohne Fragen der Sicherheit und des Arbeitsschutzes außer Acht zu lassen. Zwei erfolgreiche „Transformationen“, ein Kebab-Hersteller aus Slowenien und eine Kfz-Werkstatt aus Bulgarien, wurden vorgestellt.

Irmagard Frank | © NA beim BIBB

Die drei Referenten und die Mitdiskutanten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft zeigten einige Bereiche auf, in denen weitere strategische Partnerschaften im Rahmen des Programms Erasmus+ europaweit Lösungen (weiter)entwickeln und /oder umsetzen können und so die Brücke in die Praxis schlagen.

Abschließend erläuterte Irmgard Frank, BIBB, im Plenum die Hintergründe und die Struktur des Ordnungsprozesses in der Ausbildung für die Entstehung neuer Qualifikationen und die damit verbundene Modernisierung bzw. Neuordnung von Berufen.


Impulse durch Erasmus+

Die Fachtagung zeigte die Bedeutung der besseren Abstimmung zwischen Arbeitskräfteangebot und -nachfrage durch die Verbesserung der Arbeitsmarktrelevanz von Bildungsangeboten und die Stärkung der Verbindungen zwischen den Bereichen Bildung und der Arbeitswelt. Das Programm Erasmus+ unterstützt diese Zielsetzungen u.a. mit seinen bildungsbereichsübergreifenden Strategischen Partnerschaften.

Nach Meinung der Teilnehmenden sind Veranstaltungen wie diese Fachtagung wichtig, um sich nicht nur einen Überblick über die nationalen und europäischen Entwicklungen zum Thema zu verschaffen. Vielmehr wird den Beteiligten durch den gezielten Austausch mit Peers die Möglichkeit geboten, Bedarfe zu identifizieren und schließlich kreative Impulse für den jeweiligen Arbeitsbereich im heterogenen Feld der New Skills zu erhalten.