Jahrestagung 2016 der NA beim BIBB - Veranstaltungsdokumentation

04.-05.10.2016, Berlin

Die Erasmus+ Jahrestagung der NA beim BIBB fand  am 04. und 05. Oktober 2016 in Potsdam statt. Nach einer Begrüßung durch den Leiter der NA, Klaus Fahle, bildete eine Keynote von Prof. Dr. Gerhard de Haan vom Institut Futur der FU Berlin den Auftakt der Veranstaltung. In seinem Vortrag zum Thema „Zukunft der Bildung - Bildung der Zukunft“gab de Haan einen Ausblick auf die nächsten 30 Jahre: Welche Zukunftsszenarien sind bis 2046 wahrscheinlich und sind die heutigen Bildungseinrichtungen auf das Jahr 2046 ausgelegt?

Anschließend wurden am ersten Veranstaltungstag fünf Foren zu Schwerpunktthemen der europäischen Bildungszusammenarbeit ausgerichtet. Außerdem hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Gelegenheit, sich an Infoständen über weitere Aktionen und Programme der NA beim BIBB zu informieren. Die IBS, das Nationale Europass Center und die Nationale Koordinierungsstelle Europäische Agenda für Erwachsenenbildung waren vor Ort.

Am zweiten Tag fand eine Podiumsdiskussion „Quo Vadis Erasmus+ - Schlussfolgerungen aus drei Jahren Programmumsetzung“ statt. Es diskutierten Sophie Eriksson-Waterschoot von der Europäischen Kommission, Maja Milhelič Debeljak, Mitglied für Slowenien im Ausschuss für Bildungsfragen des Europäischen Rates, Christoph Harnischmacher von der Geschäftsstelle für EU-Projekte und berufliche Qualifizierung der Bezirksregierung Düsseldorf, Mikko Nupponen, Leiter der Nationalen Agentur für Erasmus+ in Finnland und Klaus Fahle, Leiter der Nationalen Agentur für die Bereiche Berufs- und Erwachsenenbildung in Deutschland.

Die in der Gesprächsrunde diskutierte Halbzeitbilanz von Erasmus+ fiel grundsätzlich positiv aus, auch wenn vereinzelt noch Anpassungsbedarf identifiziert wurde und die Situation sich in den Programmländern unterschiedlich darstellt. Eine besondere Herausforderung besteht dabei offensichtlich darin, eine ausgewogene Balance zwischen den Anforderungen eines gemeinsamen, integrierten europäischen Programms und den unterschiedlichen Bedarfen der Bildungssektoren zu finden.

Einig waren sich die Diskutierenden darin, dass Erasmus+ einen wichtigen Beitrag zu einem solidarischen Europa mit starken Zusammenhalt und ohne Ausgrenzung leistet.

Am zweiten Tag fanden ebenfalls Kick Off- und Monitoring-Veranstaltungen für Erasmus+-Projekte in der Berufs- und Erwachsenenbildung (KA1 und KA2) statt. Ziel war es, die Projektverantwortlichen in administrativen und inhaltlichen Fragen zu unterstützen.

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© NA beim BIBB / Heupel