Regionale Informations- und Monitoringveranstaltung in Berlin - 28. September 2018

Am 28. September 2018 informierten sich 160 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu verschiedenen Themen der Projektgestaltung und –durchführung in Berlin.

Ulrike Schröder, stellvertretende Leiterin des Teams Mobilität und Internationalisierung der Berufsbildung, eröffnete die Veranstaltung und stellte aktuelle Entwicklungen im Programm Erasmus+ vor. Im Anschluss präsentierte sie die wichtigsten Ergebnisse der Mobilitätsstudie „Auslandsaufenthalte in der Berufsbildung 2017“ – wie z.B. dass 5,3% aller Azubis während ihrer Berufsausbildung mobil sind, dass 63% der mobilen Azubis aus kleinen und mittelständischen Unternehmen kommen und dass Auslandsaufenthalte während der Berufsausbildung eine positive Wirkung haben und die Attraktivität der Berufsausbildung erhöhen.

Dann startete die erste Runde der Workshops. Die Teilnehmenden konnten einen Workshop am Vormittag und einen Workshop am Nachmittag besuchen und zwischen fünf verschiedenen Themen wählen, in denen verschiedene Bereiche der Projektarbeit vertieft wurden.

Workshops

Workshop 1 „Auslandsaufenthalte in der Berufsbildung planen und beantragen - Information und Beratung für interessierte Einrichtungen“ wendete sich an Teilnehmer/-innen, die noch keine Erfahrung mit Mobilitätsprojekten in Erasmus+ haben. Sie konnten sich zu allen Aspekten der Planung und Antragstellung informieren und individuelle Fragen stellen.

Der Workshop 2 „Teilnehmende mit dem Online-Linguistic-Tool auf den Auslandsaufenthalt vorbereiten – Nutzungshinweise und Beispiele aus der Praxis kennenlernen“ beschäftigte sich mit dem Sprachentool der Europäischen Kommission. Ziel des Workshops war es, das Tool vorzustellen und Hinweise für die effektive Nutzung zu geben. Ein wichtiger Bestandteil des Workshops war das Praxisbeispiel der Louise-Schröder-Schule. Die beiden Erasmus+-Projektleiterinnen Frau Zick und Frau Hauke erläuterten, wie die Berufsschule das OLS-Tool in die Vorbereitung einbettet und welche Herausforderungen und Chancen das Tool mit sich bringt. Des Weiteren gaben sie anderen Projektträgern Tipps für die Anwendung.

Workshop 3 „Teilnehmerverträge abschließen und die Lernvereinbarungen lernergebnisorientiert ausfüllen“ behandelte zum einen die Anforderungen, die es bei der Gestaltung von Teilnehmerverträgen gibt. Zum anderen ging es darum, wie Lernergebnisse und Lernvereinbarungen aussagekräftig beschrieben werden können. Der ECVET-Experte Hartmut Schäfer zeigte zunächst an Beispielen, wie die Formulierung von aussagekräftigen Lernergebnissen gelingen kann. Anschließend formulierte die Teilnehmenden selbst Lernergebnisse und füllten die Lernvereinbarung aus. Mehr zu ECVET erfahren Sie auf unserer Webseite.

Der Workshop 4 „Fit für Europa: Interkulturelle Vorbereitung & Co.“ stellte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Trainingskonzepte aus der Praxis, verschiedene Methoden und Übungen vor. Ebenso wurden die theoretischen Grundlagen und Hinweise zur Gestaltung von interkulturellen Trainings beleuchtet. Stefanie Brunn, Abteilungsleiterin für internationale Projekte an der HWK Lübeck, stellte verschiedene Übungen zur interkulturellen Vorbereitung von Auszubildenden vor.

Der Workshop 5 „Auslandsaufenthalte verbreiten und sichtbar machen" beschäftigte sich mit dem Thema Verbreitung. Wann und wie können Projektergebnisse verbreitet werden und welche Unterstützung bietet mir die NA beim BIBB dabei? Warum ist Verbreitung so wichtig? Antworten auf diese und andere Fragen erhielten Projektträger im Workshop. In Kleingruppen erarbeiteten die Teilnehmenden dann eine eigene Verbreitungsstrategie und konnten sich hierzu von den Kolleginnen aus dem Team Öffentlichkeitsarbeit der NA beim BIBB beraten lassen.

Markt der Möglichkeiten

Nach dem Mittagessen fand ein Markt der Möglichkeiten statt. Die Teilnehmenden konnten sich an Informationstischen zu sechs verschiedenen Themen informieren und austauschen.

Iris Rübsam vom Oberstufenzentrum Lotis Berlin und zwei Erasmus+-Teilnehmerinnen ihrer Schule sowie Klaus Naumann von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie Stadt Berlin stellten ihre Projekte vor, beantworteten Fragen und tauschten sich mit anderen Projektträgern aus. Das Team Finanzielle und vertragliche Projektbegleitung der NA beim BIBB beantwortete ebenfalls individuelle Fragen. Zur inhaltlichen Gestaltung von Mobilitätsprojekten beriet das Team Mobilität und Internationalisierung der NA beim BIBB. Des Weiteren gab es einen Informationstisch zu den Strategische Partnerschaften in der Berufsbildung. An diesem Tisch konnten sich Interessierte zur Fragen der Antragstellung und Durchführung eines KA2-Projektes beraten lassen. Reges Interesse fanden auch die Infostände zur Mobilitätscharta und zur Initiative EuroApprentices. Hier berichtetet zwei EuroApprentices über das Projekt und wie sie andere junge Menschen motivieren, auch mit Erasmus+ den Schritt ins Ausland zu wagen.

Im Anschluss an den Markt der Möglichkeiten besuchten die Teilnehmenden einen zweiten Workshop.

Bildergalerie


Fotos: NA beim BIBB/Weisshäupl