Regionale Informations- und Monitoringveranstaltung in Köln - 13. September 2018

Am 13. September 2018 informierten sich 160 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu verschiedenen Themen der Projektgestaltung und -durchführung in Köln.

Berthold Hübers, Leiter des Teams Mobilität und Internationalisierung der Berufsbildung, eröffnete die Veranstaltung und stellte aktuelle Entwicklungen im Programm Erasmus+ vor. Im Anschluss präsentierte er die wichtigsten Ergebnisse der Mobilitätsstudie „Auslandsaufenthalte in der Berufsbildung 2017“ wie z.B. dass 5,3% aller Azubis während ihrer Berufsausbildung mobil sind, dass 63% der mobilen Azubis aus kleinen und mittelständischen Unternehmen kommen und dass Auslandsaufenthalte während der Berufsausbildung eine positive Wirkung haben und die Attraktivität der Berufsausbildung erhöhen.

Dann startete die erste Runde der Workshops. Die Teilnehmenden konnten einen Workshop am Vormittag und einen Workshop am Nachmittag besuchen und zwischen fünf verschiedenen Themen wählen, in denen verschiedene Bereiche der Projektarbeit vertieft wurden.

Workshops

Workshop 1 „Auslandsaufenthalte in der Berufsbildung planen und beantragen - Information und Beratung für interessierte Einrichtungen“ wendete sich an Teilnehmer/-innen, die noch keine Erfahrung mit Mobilitätsprojekten in Erasmus+ haben. Sie konnten sich zu allen Aspekten der Planung und Antragstellung informieren und individuelle Fragen stellen.

Der Workshop 2 „Teilnehmende mit dem Online-Linguistic-Tool auf den Auslandsaufenthalt vorbereiten – Nutzungshinweise und Beispiele aus der Praxis kennenlernen“ beschäftigte sich mit dem Sprachentool der Europäischen Kommission. Ziel des Workshops war es, das Tool vorzustellen und Hinweise für die effektive Nutzung zu geben. Ein wichtiger Bestandteil des Workshops war das Praxisbeispiel des Berufskollegs der Stadt Bottrop. Frau Hildebrand erläuterte, wie das Berufskolleg das OLS-Tool in die Vorbereitung einbettet und welche Herausforderungen und Chancen das Tool mit sich bringt. Des Weiteren gab sie anderen Projektträgern Tipps für Anwendung.

Workshop 3 „Teilnehmerverträge abschließen und die Lernvereinbarungen lernergebnisorientiert ausfüllen“ behandelte zum einen die Anforderungen, die es bei der Gestaltung von Teilnehmerverträgen gibt. Zum anderen ging es darum, wie Lernergebnisse und Lernvereinbarungen aussagekräftig beschrieben werden können. Der ECVET-Experte Dr. Christian Schottmann zeigte zunächst an Beispielen, wie die Formulierung von aussagekräftigen Lernergebnissen gelingen kann. Anschließend formulierte die Teilnehmenden selbst Lernergebnisse und füllten die Lernvereinbarung aus. Mehr zu ECVET erfahren Sie auf unserer Webseite.

Der Workshop 4 „Fit für Europa: Interkulturelle Vorbereitung & Co.“ stellte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Trainingskonzepte aus der Praxis, verschiedene Methoden und Übungen vor. Ebenso wurden die theoretischen Grundlagen und Hinweise zur Gestaltung von interkulturellen Trainings beleuchtet. Herr Lüchtefeld von der EU-Geschäftstelle Detmold und Anna Langsdorf vom Bildungswerk der hessischen Wirtschaft stellten interkulturelle Trainingskonzepte vor, die sie in der Vorbereitung von Auszubildenden in der Praxis einsetzen.

Der Workshop 5 „Auslandsaufenthalte verbreiten und sichtbar machen“ beschäftigte sich mit dem Thema Verbreitung. Wann und wie können Projektergebnisse verbreitet werden und welche Unterstützung bietet mir die NA beim BIBB dabei? Warum ist Verbreitung so wichtig? Antworten auf diese und andere Fragen erhielten Projektträger im Workshop. In Kleingruppen entwickelten die Teilnehmenden dann eine eigene Verbreitungsstrategie und konnten sich hierzu von den Kolleginnen aus dem Team Öffentlichkeitsarbeit der NA beim BIBB beraten lassen.

Markt der Möglichkeiten

Nach dem Mittagessen fand ein Markt der Möglichkeiten statt. Die Teilnehmenden konnten sich an Informationstischen zu sieben verschiedenen Themen informieren und austauschen.

An einem Infotisch präsentierte Sabine Bartsch die Mobilitätsprojekte des Robert-Wetzlar-Berufskolleg der Stadt Bonn und kam mit anderen Einrichtungen in den Austausch.

Das Team Finanzielle und vertragliche Projektbegleitung der NA beim BIBB beantwortete individuelle Fragen. Zur inhaltlichen Gestaltung von Mobilitätsprojekten beriet das Team Mobilität und Internationalisierung der NA beim BIBB. Des Weiteren gab es einen Informationstisch zu den Strategische Partnerschaften in der Berufsbildung. An diesem Tisch konnten sich Interessierte zur Fragen der Antragstellung und Durchführung eines KA2-Projektes beraten lassen. Reges Interesse fanden auch die Stände zum Programm AusbildungWeltweit, welches Auslandsaufenthalte weltweit fördert. Die Initiative EuroApprentices – ehemalige Erasmus+-Teilnehmer, die nun andere Azubis motivieren, auch ins Ausland zu gehen – sowie ein Informationstisch, an welchem Fragen und Informationen zur Mobilitätsstudie beantwortet wurden, rundeten das Programm ab.

Im Anschluss an den Markt der Möglichkeiten besuchten die Teilnehmenden die zweite Runde der Workshops.

Bildergalerie


Fotos: NA beim BIBB/Vollrath