Regionale Informations- und Monitoringveranstaltung in Nürnberg - 20. September 2018

Am 20. September 2018 informierten sich 140 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu verschiedenen Themen der Projektgestaltung und -durchführung in Nürnberg.

Ulrike Schröder, stellvertretende Leiterin des Teams Mobilität und Internationalisierung der Berufsbildung, eröffnete die Veranstaltung und stellte aktuelle Entwicklungen im Programm Erasmus+ vor. Im Anschluss präsentierte sie die wichtigsten Ergebnisse der Mobilitätsstudie „Auslandsaufenthalte in der Berufsbildung 2017“ – wie z.B. dass 5,3% aller Azubis während ihrer Berufsausbildung mobil sind, dass 63% der mobilen Azubis aus kleinen und mittelständischen Unternehmen kommen und dass Auslandsaufenthalte während der Berufsausbildung eine positive Wirkung haben und die Attraktivität der Berufsausbildung erhöhen.

Dann startete die erste Runde der Workshops. Die Teilnehmenden konnten einen Workshop am Vormittag und einen Workshop am Nachmittag besuchen und zwischen fünf verschiedenen Themen wählen, in denen verschiedene Bereiche der Projektarbeit vertieft wurden.

Workshops

Workshop 1 „Auslandsaufenthalte in der Berufsbildung planen und beantragen - Information und Beratung für interessierte Einrichtungen“ wendete sich an Teilnehmer/-innen, die noch keine Erfahrung mit Mobilitätsprojekten in Erasmus+ haben. Sie konnten sich zu allen Aspekten der Planung und Antragstellung informieren und individuelle Fragen stellen.

Der Workshop 2 „Teilnehmende mit dem Online-Linguistic-Tool auf den Auslandsaufenthalt vorbereiten – Nutzungshinweise und Beispiele aus der Praxis kennenlernen“ beschäftigte sich mit dem Sprachentool der Europäischen Kommission. Ziel des Workshops war es, das Tool vorzustellen und Hinweise für die effektive Nutzung zu geben. Ein wichtiger Bestandteil des Workshops war das Praxisbeispiel der Städtische Berufsschule für Büromanagement und Industriekaufleute München. Frau Munzert erläuterte, wie die Berufsschule das OLS-Tool in die Vorbereitung einbettet und welche Herausforderungen und Chancen das Tool mit sich bringt. Des Weiteren gab sie anderen Projektträgern Tipps für Anwendung.

Workshop 3 „Teilnehmerverträge abschließen und die Lernvereinbarungen lernergebnisorientiert ausfüllen“ behandelte zum einen die Anforderungen, die es bei der Gestaltung von Teilnehmerverträgen gibt. Zum anderen ging es darum, wie Lernergebnisse und Lernvereinbarungen aussagekräftig beschrieben werden können. Die ECVET-Expertin Frau Bittner-Szaukellis zeigte zunächst an Beispielen, wie die Formulierung von aussagekräftigen Lernergebnissen gelingen kann. Anschließend formulierten die Teilnehmenden selbst Lernergebnisse und füllten die Lernvereinbarung aus. Mehr zu ECVET erfahren Sie auf unserer Webseite.

Der Workshop 4 „Fit für Europa: Interkulturelle Vorbereitung & Co.“ stellte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Trainingskonzepte aus der Praxis, verschiedene Methoden und Übungen vor. Ebenso wurden die theoretischen Grundlagen und Hinweise zur Gestaltung von interkulturellen Trainings beleuchtet. Margit Soll, Mitglied des EU-Teams der BS 2 in Passau und Frank Fleischmann, Projektleiter Erasmus+ beim Amt für Berufliche Schulen der Stadt Nürnberg, stellten interkulturelle Trainingskonzepte vor, die sie in der Vorbereitung von Auszubildenden in der Praxis einsetzen.

Der Workshop 5 „Auslandsaufenthalte verbreiten und sichtbar machen“ beschäftigte sich mit dem Thema Verbreitung. Wann und wie können Projektergebnisse verbreitet werden und welche Unterstützung bietet mir die NA beim BIBB dabei? Warum ist Verbreitung so wichtig? Auf diese und andere Fragen erhielten Projektträger in diesem Workshop Antworten. In Kleingruppen erarbeiteten die Teilnehmenden dann eine eigene Verbreitungsstrategie und konnten sich hierzu von den Kolleginnen aus dem Team Öffentlichkeitsarbeit der NA beim BIBB beraten lassen.

Markt der Möglichkeiten

Nach dem Mittagessen fand ein Markt der Möglichkeiten statt. Die Teilnehmenden konnten sich an Informationstischen zu sieben verschiedenen Themen informieren und austauschen.

An einem Infotisch präsentierten Frau Degering und Kolleginnen und Kollegen die Mobilitätsprojekte der Berufsschule 6 in Nürnberg und kamen mit anderen Einrichtungen in den Austausch. Das Team Finanzielle und vertragliche Projektbegleitung der NA beim BIBB beantwortete individuelle Fragen. Zur inhaltlichen Gestaltung von Mobilitätsprojekten beriet das Team Mobilität und Internationalisierung der Berufsbildung der NA beim BIBB. An einem anderen Informationstisch informierten Herr Plichta und Frau Bodammer über den Nutzerbeirat der NA beim BIBB. Reges Interesse fanden auch die Stände zum Programm AusbildungWeltweit, welches Auslandsaufenthalte weltweit fördert, die Initiative EuroApprentices sowie ein Informationstisch, an dem sich Einrichtungen, die eine Mobilitätscharta haben, austauschen konnten.

Im Anschluss an den Markt der Möglichkeiten besuchten die Teilnehmenden einen zweiten Workshop.

Bildergalerie


Fotos: NA beim BIBB/Einberger