Kick Off für neue Projektträgerinnen und Projektträger - Einführung in die Mobilität in der Berufsbildung

Am 19. Juni 2019 führte die NA beim BIBB eine Einführungsveranstaltung für Einrichtungen durch, die neu im Programm Erasmus+ Mobilität in der Berufsbildung sind. Teilgenommen haben auch neue Kontaktpersonen, die erst seit kurzem für die Durchführung von Mobilitätsaufenthalten zuständig sind. Insgesamt waren über 90 Personen vor Ort, um sich auf den neuesten Stand bezüglich des Programms zu bringen.

Mit dieser Veranstaltung konnten wir viele Projektkoordinator/-innen bei der Umsetzung Ihrer Erasmus+ Mobilitätsprojekte unterstützen. Die Teilnehmenden erhielten grundlegende Informationen zu den administrativen und inhaltlichen Aspekten. Außerdem wurden die EU-Dokumente und EU-Datenbanken zur Abwicklung der Projekte vorgestellt.

Mitarbeitende der Nationalen Agentur stellten den Projektzyklus eines Mobilitätsprojekts vor. Dabei wurden viele verschiedene Aspekte beleuchtet sowie häufig widerkehrende Fehler und Fragen thematisiert.
Folgende Hinweise zum inhaltlichen Ablauf der Durchführung von Auslandsaufenthalten haben wir für Sie zusammengefasst.

  • Nutzen Sie das Mobility Tool+ fortlaufend. So ersparen Sie sich zum Ende der Laufzeit Arbeit. Teilnehmerberichte sind verbindlich auszufüllen, sie werden vom Mobility Tool+ automatisch nach Eintragung der Rückkehr versandt.
  • Nutzen Sie gern das Open flow management, oft ist eine flexible Mittelauslegung möglich.
  • Die Lernergebnisorientierung (s. ECVET) schafft Transparenz und konkretisiert die Erwartungshaltungen der Teilnehmenden.
  • Die Qualität der Mobilitäten ist messbar, z.B. mit Feedbackbögen oder anderen Evaluierungsmethoden.
  • Nutzen Sie den Abschlussbericht um die Aufenthalte für uns als NA erfahrbar zu machen, gerne mit Fotos oder ähnlichem als Anlage. Vergessen Sie außerdem die Nationale Anlage nicht.
  • Tipps für die Öffentlichkeitsarbeit gibt es im Verbreitungshandbuch.

Dominik Derdinger wies als Mitarbeiter des Teams für finanzielle und vertragliche Projektbegleitung auf folgende generelle Hinweise zu den Kostenarten hin:

  • Pauschalkosten benötigen immer einen Beleg, nämlich die Teilnahmebestätigung der aufnehmenden Einrichtung. Diese muss zum Ende der Mobilität bestätigt werden. Aufgeführt wird der genaue Zeitraum des Praktikums (ohne Reisetage).
  • Es gibt einzelne Kosten, die unter bestimmten Voraussetzungen separat gefördert werden können. Für diese werden Belege in Form von Rechnungen, Quittungen oder Kontonachweisen benötigt.
  • Bewahren Sie die Unterlagen auch nach Ablauf der Laufzeit auf. Es gibt stichprobenartige Kontrollen, wo Sie diese vorzeigen müssen. 

Am Nachmittag standen verschiedene Workshops und Seminare zur Auswahl. 

In einem Vortrag wurden die EU-Unterlagen für Teilnehmende vorgestellt, insbesondere die Teilnehmervereinbarung und der Europass. Sabine Bartsch vom Robert-Wetzlar-Berufskolleg stellte als erfahrene Einrichtung eine gute Vorbereitung für Auslandsaufenthalte vor. Dabei kamen sowohl die Suche von geeigneten Partnern im Ausland als auch die Betreuung des Aufenthalts vor Ort zur Sprache.

In der dritten Veranstaltung gab es eine Einführung in die verschiedenen Datenbanken, wie das Mobility Tool+, das OLS Sprachentool und die Verbreitungsplattform der europäischen Kommission.Nicht zuletzt hatte man beim Kick Off die Gelegenheit, seine Ansprechpartner und Ansprechpartnerinnen in der Nationalen Agentur kennenzulernen und sich mit anderen Projektträgern auszutauschen. Die Veranstaltung wurde als sehr positiv bewertet.

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© NA beim BIBB