Studienreise zum Thema Kühlen und Heizen - Experten der Heizungs- und Klimatechnik zu Gast in Israel

Im November 2018 waren 10 deutsche Experten aus der Heizungs- und Klimatechnik zu Gast in Israel. Während der Study Tour zum Thema „Cooling & Heating“ erfuhren sie mehr über die Heiz- und Kühlsysteme in Israel, die Berufsbildung und lernten das Land kennen.

Im Rahmen des Deutsch-Israelischen Programms zur Zusammenarbeit in der Berufsbildung haben im November 10 Experten aus der Heizungs- und Klimatechnik an der Studienreise zum Thema „Cooling and Heating – Air Conditioning VET and technology“ in Israel teilgenommen. Dabei standen sowohl Besuche in Ausbildungseinrichtungen und Unternehmen sowie kulturelle Ausflüge auf dem Programm. Vor Ort lernten die Teilnehmer insbesondere Konzepte und Verfahren der Klima- und Belüftungstechnik in unterschiedlichen Bereichen kennen.

Für Professor Harald Strating war die Study Tour ein besonderes Erlebnis: „Es gibt einiges, was man mitnehmen kann. Beispielsweise reflektiert man sich und sein System. Zu sehen, wie bedeutsam die duale Berufsbildung ist, ist ein wichtiger Impuls.“ So wisse er nun den Wert der dualen Berufsausbildung in Deutschland noch mehr zu schätzen, da es diese in der Form in Israel nicht gebe. Gleichzeitig haben die Teilnehmenden für sich mitgenommen, dass es auch anders funktionieren kann als in Deutschland. So ergänzt Edgar Hans Ulzhöfer von der Franz-Oberthür-Schule Würzburg: „Ich habe gelernt, es gibt auch andere Arten, junge Leute auf einen Weg zu bringen“.

Von Interesse für die Teilnehmenden war zudem das Thema Migration. Die Integration von jungen Menschen mit Migrationshintergrund in das Berufsleben gehört für viele aus der deutschen Delegation inzwischen zum Arbeitsalltag. Teilnehmer Runold Jacobskötter von der Max-Taut-Schule in Berlin ist überzeugt: „Wir können von Israel lernen, wie man Einwanderung besser begleiten kann.“ Dabei gehe es insbesondere um die schnelle Aneignung der hiesigen Sprachkenntnisse.

Besonders beeindruckt hat die Teilnehmenden die Gastfreundschaft der Israelis. „Ich habe nur herzliche Menschen kennengelernt“, erzählt Berufsschullehrer Matthias Masbaum von der Berufsbildenden Schule 3 in Hannover. Insgesamt habe er auch viel für den Berufsalltag mitgenommen – auch wenn die inhaltlichen Schwerpunkte in Israel oftmals andere gewesen seien.

Was sich die Teilnehmer für die Studienreise noch gewünscht hätten? Sie hätten gerne noch mehr Zeit gehabt, um den Berufsschulunterricht besser kennenzulernen und den Kontakt mit den Auszubildenden zu vertiefen. Ob sie wieder nach Israel reisen würden? Auf jeden Fall.

Mehr zur Study Tour erfahren Sie im Bericht der Teilnehmenden.

Jubiläumsjahr im Israel-Programm

Im Jahr 2019 feiert das Deutsch-Israelische Programm zur Zusammenarbeit in der Berufsbildung sein 50-jähriges Jubiläum. Mehr zum Jubiläum und zu den Programmaktivitäten unter: www.50jahre-israel-programm.de.