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[…] Podcast Bibliotheken sind Orte der Wissensvermittlung und der Begegnung und somit Wirkungsstätten sozialer Teilhabe. Hier können deutsche Bibliotheken noch viel von ihren Kolleginnen und Kollegen in Europa lernen. Die Zentral- und Landesbibliothek Berlin geht mit gutem Beispiel voran. Jetzt reinhören …

[…] Teil 1, Europäische Solidarität im Fokus, Weiterführende Links, Bilderslider Das europäische Netzwerk der EuroApprentices (Erasmus+-Botschafterinnen und -Botschafter in der Berufsbildung) kam vom 10. bis 14. Juni 2026 in Danzig (Polen), zusammen, um sich weiterzubilden, zu vernetzen und gemeinsame Aktivitäten zu planen. Zwei der deutschen Teilnehmenden, Pia und Benjamin, berichten aus ihrer Perspektive von dem Treffen. Mittwoch, 10. Juni 2026: Aus elf verschiedenen Nationen – von Finnland bis Italien, von Portugal bis Rumänien – trafen sich die EuroApprentices in der Hafenstadt Danzig. Unser Programm begann mit Icebreaking-Aktivitäten und einem regen Austausch. Nach einem kurzen Briefing starteten wir mit unserem ersten Arbeitsauftrag, welchen wir bereits im Online-Vorbereitungsmeeting erhalten hatten: Unter dem Thema Democratic Turning Point arbeiteten die Teilnehmenden jedes Landes eine Präsentation aus. Das deutsche Team entschied sich für „Democracy is not given – it depends on all of us“ und setzte sich mit wiederkehrenden gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen sowie den daraus zu ziehenden Lehren auseinander. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der zunehmenden Verschiebung des politischen Diskurses nach rechts. Vor dem Hintergrund, dass Demokratien derzeit in vielen Ländern unter wachsendem Druck stehen, verdeutlichte die Präsentation zugleich, dass alle Teile der Gesellschaft Verantwortung tragen und dazu aufgerufen sind, demokratische Werte aktiv zu schützen und mitzugestalten. Parallel dazu wurde bereits der European Market aufgebaut: Alle Nationen brachten landestypische Speisen, Süßigkeiten und Getränke zum Probieren mit. Obwohl es innerhalb der EU viel Transparenz gibt und die meisten Supermärkte gut ausgestattet sind, war es doch eine erfreuliche Erkenntnis, wie viel wir noch nicht kannten (Nachahmung sei an dieser Stelle ausdrücklich empfohlen!). Thematisch lag der Fokus jeden Tag auf einem anderen Sujet. So startete das Programm am Donnerstagmorgen mit dem Thema Migration . Anfängliche Fragen, wie „Was verstehen wir unter dem Begriff? Was sind Pull- und Push-Faktoren?“ wurden geklärt und intensiv diskutiert. Von freedom of movement , über Immigration in Europe , bis hin zu den Aspekten, die uns einen und unterscheiden, ließen wir kaum einen Punkt aus. Dieser Einstieg diente der Vorbereitung auf den Besuch des Immigrationsmuseums in Gdynia . Das Museum versorgte uns anschließend mit interessanten Informationen und wir bekamen die Gelegenheit, unser neu erworbenes Wissen mit der Geschichte Polens zu verknüpfen. , An Tag drei erweiterten wir im zweiten Workshop unseren Horizont rund um die Begriffe solidarity , civic action und democracy . Erneut stellten wir uns die Frage, was diese Begriffe für uns bedeuten: Ist es der menschliche Zusammenhalt? Sind es die Möglichkeit und die Pflicht, für seine Rechte einzutreten? Oder doch ausschließlich anderen zu helfen? Erneut wurden rege die Meinungen ausgetauscht – dieses Mal mithilfe einer Fishbowl -Diskussion – und zur Visualisierung unserer Ansichten erstellten wir gemeinsam Collagen. Anschließend fuhren wir zum European Solidarity Centre . Dort lag unser Fokus auf der Gewerkschaft Solidarność und auf dem polnischen Politiker Lech Wałęsa. Solidarność beschreibt die Solidaritätsbewegung der polnischen Bevölkerung, welche 1980 das Ende des Kommunismus einläutete und geleitet wurde von Lech Wałęsa (ehemaliger Präsident Polens und Friedensnobelpreisträger). Nach der ebenso bewundernswerten wie lehrreichen Ausstellung ließen wir den Abend bei einem gemeinsamen Abendessen ausklingen. Wałęsa bildete auch den Dreh- und Angelpunkt des Samstags. Bevor es aber zu dem Treffen kam, reflektierten wir zunächst den gestrigen Museumsbesuch. Alle nahmen für sich eine andere bedeutende Information mit, welche in der Reflexionsrunde eine breit gefächerte Wiedergabe der Ausstellung möglich machte. Im Anschluss daran folgten unsere Präsentationen, welche wir am Mittwoch vorbereitet hatten. Dadurch erhielten wir viele Einblicke in die Vergangenheit und Gegenwart verschiedener Nationen. Portugal erzählte beispielsweise von der Nelkenrevolution, einem friedlichen Militär Coup, welcher von Blumen statt durch Gewalt begleitet wurde. Anschließend stand ein herausragender Punkt auf der Agenda: Das Treffen mit Lech Wałęsa . Zu Beginn erzählte der ehemalige Präsident von Polen von sich und seinen Erfahrungen. Später ging er zu der aktuellen Lage und der Demokratie über. Wałęsa ratterte keine politische Standard-Rede herunter, sondern wirkte ehrlich und erzählte das, was er dachte, wie er dazu steht und motivierte uns. Zum Beispiel sei die Demokratie hier und da veraltet und könne ein wenig frischen Wind gut vertragen. Aus diesem Grund setze Lech Wałęsa große Stücke auf uns. Damit meine er nicht nur uns EuroApprentices, sondern alle jungen Menschen der Welt. Laut Wałęsa liege es nun an der jungen Generation, Verantwortung zu übernehmen und sich für demokratische Veränderungen zu engagieren. Er selbst habe sich über viele Jahre für die Demokratie eingesetzt und sehe es nun als unsere Aufgabe der jungen Generation, dieses Engagement fortzuführen. Unsere Fragen in der anschließenden Austauschrunde beantwortete er ausführlich und mit vielen witzigen Anekdoten. Mit dem Besuch im Museum, seinen Erzählungen und Antworten auf unsere Fragen zeichnete sich ein schärferes Bild von einer für uns sonst unerreichbaren Persönlichkeit ab. Der restliche Tag stand uns zur freien Verfügung. Manche sind zum Strand nach Sopot gefahren, andere probierten sich durch die kulinarischen Spezialitäten, wie Pierogi, Bigos oder Żurek. Auch die Erkundung der Innenstadt, der Besuch eines lost places oder aber die Bewunderung der vielen Schiffe war heute möglich. Sonntag, 14.06.2026: Time to say goodbye. Der Sonntagmorgen kam schneller, als wir gucken konnten. Innerhalb der gesamten Gruppe starteten wir mit einer Reflexion in den Tag: Was haben wir über Migration gelernt? Inwiefern veränderte sich die Bedeutung des Begriffs Solidarität für uns? Wie hat sich unser Bild von der Demokratie entwickelt? Auch von besonderer Wichtigkeit ist die Frage: Was werden wir nun unternehmen, um Dinge zu verändern oder zu erhalten? Die polnische NA knüpfte mit abschließenden Worten an und es folgte der Abschied. Und so reisten die EuroApprentices mit neuem Wissen und neu gewonnenen Freundschaften zurück in ihre Heimat – in der Hoffnung, sich auf dem nächsten International EuroApprentices Meeting, ausgerichtet von Deutschland, oder vielleicht sogar schon etwas früher zu privat organisierten Treffen wiederzusehen. – Bericht verfasst von Pia Saurer und Benjamin Dinh, EuroApprentices , Die EuroApprentices-Initiative ist ein europäisches Netzwerk, bestehend aus über 300 Botschafter/-innen für Erasmus+ in der Berufsbildung aus insgesamt 11 Ländern. Sie berichten ehrenamtlich über ihre Erfahrungen mit dem Erasmus+-Programm und machen Mut, damit auch andere Lernende der Berufsbildung sich trauen, den Schritt ins Ausland zu wagen. EuroApprentices sind deutschlandweit vertreten und können für Veranstaltungen, Redebeiträge und Online-Events angefragt werden. Zudem betreiben sie ihre eigenen Social-Media-Kanäle und einen eigenen Podcast: Zur EuroApprentices-Seite Zum Instagram-Profil Zum LinkedIn-Profil Zum Podcast …

[…] Text und Bild, Weitere Informationen Der „European Innovative Teaching Award” wird dieses Jahr an Erasmus+-Projekte vergeben, die Grundkompetenzen in den Bereichen Lesen und Schreiben, Mathematik, Naturwissenschaften, Digitalisierung und Staatsbürgerschaft verbessern und Menschen helfen, sich in der Komplexität der heutigen Welt zurechtzufinden. , Die Europäische Kommission vergibt seit 2021 jährlich den „European Innovative Teaching Award“ (EITA). Ausgezeichnet werden exzellente pädagogische Arbeit und gute Unterrichtspraktiken in abgeschlossenen Erasmus+-Projekten, die zum Jahresthema der Auszeichnung „Basic Skills“ passen. Dieses Thema unterstützt den „Aktionsplan für Grundkompetenzen“, der im März 2025 als Teil der Strategie „Union of Skills“ der Europäischen Kommission verabschiedet wurde. Der Preis wird in den vier Kategorien „vorschulische Bildung“, „Grundschule“, „Sekundarschule“ und „berufliche Schule“ vergeben sowie zusätzlich das „European Language Label“. Förderung von Grundkompetenzen ist Thema des Jahres Der EITA-Preis 2026 zeichnet Erasmus+-Projekte aus, die darauf abzielen, Leistungen in einer oder mehreren der folgenden fünf Schlüsselkompetenzen zu verbessern: Lesen und Schreiben: Verstehen, Anwenden, Bewerten und Reflektieren in Wort und Schrift unter Verwendung visueller, akustischer und digitaler Materialien in verschiedenen Fachbereichen und Kontexten Mathematik: Mathematisches Denken; Formulieren, Anwenden und Interpretieren mathematischer Konzepte zur Lösung realer Probleme und zum Treffen fundierter, datengestützter Urteile/Entscheidungen Naturwissenschaften: Auseinandersetzung mit naturwissenschaftlichen Themen und Ideen als reflektierendes Individuum (wissenschaftliche Erklärung von Phänomenen, Bewertung und Konzeption wissenschaftlicher Untersuchungen, Interpretation von Daten) Digitale Kompetenz: selbstbewusster, kritischer und verantwortungsvoller Umgang mit digitalen Technologien zum Lernen, Arbeiten und zur Teilhabe an der Gesellschaft (Informationskompetenz, Kommunikation, Medienkompetenz, Erstellung digitaler Inhalte, Online-Sicherheit, digitales Wohlbefinden) Staatsbürgerkunde: sich verantwortungsbewusst verhalten und uneingeschränkt am gesellschaftlichen Leben teilnehmen, gestützt auf ein Verständnis sozialer, wirtschaftlicher, rechtlicher und politischer Strukturen (staatsbürgerliche und demokratische Konzepte, Institutionen und Prozesse: z. B. Demokratie, Medienkompetenz, Krisenvorsorge, Respekt gegenüber anderen, Meinungsfreiheit) Diese fünf Grundkompetenzen helfen den Menschen dabei, kritisch zu denken, sich in ihren Gemeinschaften zu engagieren, gesund zu bleiben, sich an einen sich rasch wandelnden Arbeitsmarkt anzupassen und sich in der Komplexität der heutigen Welt zurechtzufinden, einschließlich digitaler Werkzeuge und künstlicher Intelligenz (KI). In einer Zeit zunehmender Desinformation und Polarisierung gewinnen diese Kompetenzen mehr denn je an Bedeutung. Sie fördern eine informierte und aktive Bürgerschaft und sind entscheidend für den Aufbau widerstandsfähiger, inklusiver Gesellschaften. Auswahlverfahren in der Berufsbildung Für die Nominierung des European Innovative Teaching Award durch die NA beim BIBB kommen ausschließlich abgeschlossene Erasmus+-Projekte in der Leitaktion 1 in Frage, die von deutschen Einrichtungen in der beruflichen Bildung koordiniert wurden. Für 2026 werden alle bis Ende des Jahres 2025 abgeschlossenen Projekte in den Bereichen Schul- und Berufsbildung berücksichtigt, die im Abschlussbericht herausragend bewertet wurden und dem vorgegebenen Jahresthema entsprechen. Eine Jury, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern der NA beim BIBB, schlägt auf Grundlage einer Short-List Projekte für die Nominierung der EU-Kommission vor. Die Bekanntgabe der Preisträger durch die Europäische Kommission erfolgt Anfang September. , Informationen zum Europäischen Bildungsraum: European Education Area (europa.eu) Informationen zum Aktionsplan für Grundkompetenzen Informationen zum European Innovative Teaching Award (europa.eu) …

[…] Text und Bild, Weitere Informationen Junge Menschen in Deutschland sind grundsätzlich sehr offen für Auslandsaufenthalte – gleichzeitig zeigen sich im europäischen Vergleich spezifische Hürden und Unterschiede. Das zeigt die Deutschland-Auswertung des Eurodesk Youth Information Survey 2025 mit über 7.000 Befragten europaweit, darunter rund 1.800 aus Deutschland. , Großes Interesse an Auslandserfahrungen Die Ergebnisse zeigen, dass junge Menschen in Deutschland großes Interesse an Auslandsaufenthalten haben. Besonders häufig werden Reisen, Praktika, Arbeit oder Studium im Ausland genannt. Der Auslandsaufenthalt soll am besten zwischen drei und sechs Monaten dauern und physisch stattfinden. Unterschiedliche Bewertung von Vorteilen Im europäischen Vergleich zeigt sich, dass junge Menschen in Deutschland zwar den Bildungswert eines Auslandsaufenthalts hoch einschätzen, gleichzeitig jedoch weniger Vorteile für ihr persönliches und berufliches Leben sehen als Jugendliche in anderen Ländern. Starker Einfluss der Familie Ein auffälliges Ergebnis ist die Bedeutung der Familie: 38 Prozent der deutschen Jugendlichen, die einen Auslandsaufenthalt gemacht haben, geben an, sich bei Informationen und Unterstützung im Bewerbungsprozess auf ihre Familie zu verlassen. Dieser Wert liegt deutlich über dem internationalen Durchschnitt. Besondere Hürden in Deutschland Auch bei den Hinderungsgründen zeigen sich Unterschiede. Klimasorgen werden von 41 Prozent der Befragten in Deutschland genannt und damit deutlich häufiger als im europäischen Durchschnitt. Zudem ist die Angst, durch einen Auslandsaufenthalt Chancen im Heimatland zu verpassen, mit 49 Prozent besonders ausgeprägt. Ein weiterer Aspekt betrifft den Bildungsweg: 43 Prozent derjenigen, die keinen Auslandsaufenthalt gemacht haben, sorgen sich um eine mögliche Verlängerung ihres Studiums. Gleichzeitig berichten 19 Prozent der Befragten mit Auslandserfahrung, dass sich ihr Studium tatsächlich verlängert hat. Implikationen für die Jugendinformation Die Ergebnisse zeigen, dass Informations- und Beratungsangebote in Deutschland stärker auf die konkreten Bedenken junger Menschen eingehen sollten. Dazu zählen insbesondere Klimasorgen, die Angst, durch einen Auslandsaufenthalt Chancen zu verpassen, sowie Unsicherheiten im Hinblick auf mögliche Auswirkungen auf den Bildungsweg. Außerdem spielt die Familie eine wichtige Rolle bei der Informationssuche und Entscheidungsfindung. Vor diesem Hintergrund sollten Informationsangebote sich auch an diese Zielgruppe wenden. Einordnung der Ergebnisse Die dargestellten Ergebnisse basieren auf der Deutschland-Auswertung des Eurodesk Youth Information Survey 2025. Die zugrunde liegende Online-Befragung wurde zwischen Oktober und November 2024 in 36 europäischen Ländern durchgeführt. Ergänzend zur europaweiten Analyse wurden spezifische Vergleiche zwischen deutschen und internationalen Jugendlichen vorgenommen. Quelle: Pressemitteilung von Eurodesk Deutschland | 18. Mai 2026 , Eurodesk Deutschland hat den Youth Info Survey für Deutschland im europäischen Vergleich veröffentlicht. Dieser ist auf Englisch im Bestellservice verfügbar . Eurodesk ist ein europäisches Jugendinformationsnetzwerk mit Koordinierungsstellen in 36 Ländern. Die Beratung zu Auslandsaufenthalten ist persönlich, kostenlos und neutral. Eurodesk Deutschland wird durch das EU-Programm Erasmus+ sowie durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) im Rahmen des KJP gefördert und ist ein Projekt von IJAB – Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e.V. …

[…] Teaser, Bild, Text Im Jahr 2025 wurden mehr als 60.000 Auslandsaufenthalte in der Berufsbildung gefördert, davon absolvierten über 48.000 junge Menschen ihre Ausbildung teilweise im europäischen Ausland. Mehr Neuigkeiten verrät unser aktueller Jahresbericht – etwa wie das Ausbildungspersonal im Ausland aktiv war und welchen Zuwachs die Erwachsenenbildung bei den Lernaufenthalten verzeichnet. , Das EU-Programm Erasmus+ hat in Deutschland weiterhin großen Zuspruch: Im Jahr 2025 wurden mehr als 60.000 Auslandsaufenthalte in der Berufsbildung gefördert, davon profitierten über 48.000 Auszubildende. Seit Einführung der europäischen Mobilitätsförderung in der Berufsbildung konnten noch nie so viele junge Menschen Teile ihrer Ausbildung im europäischen Ausland absolvieren. Zu den beliebtesten Zielländern zählen Spanien, Irland und Italien. All dies zeigt der neue Jahresbericht der Nationalen Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung (NA beim BIBB) . Auch das Ausbildungspersonal nutzt die Chancen zunehmend: Mit rund 12.000 Auslandsaktivitäten erweitern Ausbilderinnen und Ausbilder ihre Fachkenntnisse in Europa und bauen internationale Netzwerke aus. In ihrer Rolle als Ermöglicher tragen sie maßgeblich dazu bei, Auslandsaufenthalte in Ausbildungskonzepte zu integrieren. Insgesamt standen in Deutschland im Jahr 2025 rund 132 Millionen Euro für Auslandsaufenthalte in der Berufsbildung zur Verfügung. „Auslandsaufenthalte sind inzwischen fest in der beruflichen Ausbildung etabliert. Immer mehr berufliche Schulen und Ausbildungsbetriebe erkennen den Mehrwert dieser Angebote. Sie steigern nicht nur die Attraktivität ihres Ausbildungsangebotes, sondern leisten auch einen wichtigen Beitrag zur Fachkräftesicherung“, kommentiert BIBB-Präsident Friedrich Hubert Esser die aktuellen Entwicklungen. Im bundesweiten Vergleich sind Bayern, Berlin und Schleswig-Holstein besonders aktiv, wenn es um europäische Mobilität in der Berufsbildung geht. Dort qualifizieren sich – gemessen an der Gesamtzahl der Absolventinnen und Absolventen – bis zu sechs Prozent mehr Auszubildende allein über Erasmus+ für den internationalen Arbeitsmarkt. Auch in der Erwachsenenbildung gewinnen Lernaufenthalte in Europa weiter an Bedeutung: Im Jahr 2025 standen hierfür fast 11,5 Millionen Euro für knapp 5.400 Auslandsaktivitäten bereit. Besonders Menschen mit geringeren Chancen (zum Beispiel aufgrund von niedrigen Grundbildungskompetenzen) profitieren von diesen Angeboten. Die NA beim BIBB als Kompetenzzentrum Seit über 25 Jahren fördert die NA beim BIBB als eine von vier Nationalen Erasmus+-Agenturen in Deutschland Bildungsangebote in Europa; sie arbeitet im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ). In dieser Zeit hat sie sich zu einem zentralen Kompetenzzentrum für Auslandsaufenthalte und europäische Kooperation in der beruflichen Bildung entwickelt. Um auch über Europa hinaus Mobilität zu ermöglichen, gibt es seit 2017 das Programm AusbildungWeltweit. Es ergänzt die Angebote von Erasmus+ und wird ebenfalls von der NA beim BIBB im Auftrag des BMBFSFJ umgesetzt. Neben ihrem Schwerpunkt in der beruflichen Bildung ist die Nationale Agentur auch zentrale Ansprechpartnerin für die europäische Förderung und Vernetzung der Erwachsenenbildung in Deutschland. Detaillierte Informationen zu den Schwerpunktthemen und Statistiken im Programm Erasmus+ sowie zu weiteren europäischen und internationalen Aktivitäten bietet der NA-Jahresbericht 2024/2025 . Kontakt Berthold Hübers, Huebers@bibb.de Bei Abdruck Belegexemplar erbeten. Quelle: Pressemitteilung des Bundesinsituts für Berufsbildung, 14/2026 | Bonn, 21.05.2026 , …

[…] Lassen Sie Europa glänzen! Während der Erasmus-Tage, die vom 12. bis 17. Oktober 2026 stattfinden, sind alle Beteiligten am Erasmus+-Programm eingeladen, eine Veranstaltung zu organisieren, vor Ort und/oder digital. Diese Veranstaltungen können in verschiedenen Formen stattfinden, wie z. B. Seminare zum Austausch bewährter Praktiken, Fotoausstellungen zur Veranschaulichung von Mobilitätserfahrungen, Konferenzen zur Förderung interkultureller Möglichkeiten oder Social-Media-Challenges, um einfach Engagement und Kreativität zu fördern. In diesem Jahr steht die 10. Ausgabe der ErasmusDays unter dem Motto „Lernen und Wachsen: Fähigkeiten für morgen“ , im Einklang mit der Union of Skills-Initiative. In einer Zeit, in der Europa durch grüne und digitale Transformationen tiefgreifende Veränderungen durchläuft, sind Fähigkeiten mehr denn je der Motor für Innovation, Widerstandsfähigkeit und Wettbewerbsfähigkeit. Unter der Leitung der Europäischen Kommission zielt die Union of Skills darauf ab, die Qualität von Bildung, Ausbildung und Lebenslanges Lernen durch Investitionen in das, was am wichtigsten ist: Menschen. Im Zentrum dieser Dynamik erweitert das Erasmus+-Programm Horizonte und ermöglicht es jedem, sein Potenzial in einem internationalen Umfeld zu entfalten. Die 10. Ausgabe der ErasmusDays wird eine Gelegenheit sein, die Wirkung von Erasmus+ zu feiern und zu zeigen, wie es zum Aufbau von Wissen und Talenten für die Zukunft beiträgt. Sie haben ein Erasmus+-Projekt in der Berufsbildung oder Erwachsenenbildung laufen oder bereits abgeschlossen? Dann machen Sie mit bei den ErasmusDays! Alles ist denkbar, lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf und überlegen Sie, welche Aktion am besten zu Ihrer Einrichtung und zu Ihren Erasmus-Skills passt. Jetzt anmelden auf erasmusdays.eu …

[…] Ablauf der Veranstaltung, Den Kompetenzen auf der Spur, Weiterführende Links, Bilderslider 21 EuroApprentices aus elf Bundesländern kamen für ein Wochenende zusammen und erlebten ein abwechslungsreiches Programm. Nach einem Update zum Botschafter/-innen-Netzwerk und zum Erasmus+ Programm gab es die Gelegenheit, sich über die eigenen Aktivitäten auszutauschen. Ob Vortrag, Messebesuch, Podiumsdiskussion oder Social Media Post - das Repertoire der EuroApprentices ist groß, wenn es darum geht, das Erasmus+ Programm bekannter zu machen und junge Menschen davon zu überzeugen, selbst einen Auslandsaufenthalt zu wagen. Der erste Tag endete mit einer Netzwerk-Session zu europäischem, ehrenamtlichem Engagement mit Vertreter/-innen der EuroPeers und der Jungen Europäischen Förderalisten . Am Folgetag wurde im Rahmen eines Workshops das wirkungsvolle und souveräne Auftreten geübt, ehe die EuroApprentices loszogen, um die Stadt Kiel zu erkunden. Dabei hatten sie auch die Möglichkeit, das Landesfunkhaus des NDR zu besuchen, um einen Eindruck von der dort geleisteten Medienarbeit zu erhalten. Da auch die Botschafter/-innen über ausgeprägte mediale Kompetenzen verfügen und verschiedene Kanäle regelmäßig selbständig bespielen (z. B. ihren eigenen Instagram- und LinkedIn-Kanal), war das Interesse am Tagesgeschäft eines großen deutschen Radio- und Fernsehsenders natürlich enorm. Der letzte Veranstaltungstag war geprägt von Reflexionsübungen - zum einen über die Rolle der EuroApprentices und welche Werte sie alle eint, zum anderen über bewährte Aktivitäten und wie diese im kommenden Jahr fortgesetzt und weiterentwickelt werden können. Dabei war auch Raum, um neue Ideen direkt umzusetzen, wie eine Videokampagne zu europäischen Werten, die zeitnah in den Sozialen Medien erscheinen wird sowie kurze Videoclips zu aktuellen Social Media-Trends, die die Reichweite der Kanäle gezielt steigern sollen. , Zum Abschluss des Treffens war es die Aufgabe der EuroApprentices einzuschätzen, welche Kompetenzen sich durch ihr ehrenamtliches Engagement weiterentwickelt haben. Dabei zeigt sich klar, dass die Botschafter/-innen-Rolle sowohl einen positiven Effekt auf die berufliche als auch auf die persönliche Entwicklung der EuroApprentices hat. Es wird deutlich, dass Erfahrungen, die im Rahmen des Ehrenamtes gemacht wurden, im Beruflichen und im Privaten sinnvoll genutzt werden können. Besonders die Selbstwirksamkeit des eigenen Engagements wird als hoch eingeschätzt: Die Teilnehmenden haben das Gefühl, dass ihre Erfahrungen für andere wertvoll sind und ihre Rolle sie in die Lage versetzt, andere zu inspirieren. Zudem zeigt sich durch ihre Rolle eine zunehmende Offenheit für Neues bei den Botschafter/-innen und sie geben an, dass ihr Engagement als EuroApprentice ihre Zukunftsplanung durchaus beeinflusst hat. , Die EuroApprentices Initiative ist ein europäisches Netzwerk, bestehend aus über 300 Botschafter/-innen für Erasmus+ in der Berufsbildung aus insgesamt 11 Ländern. Sie berichten ehrenamtlich über ihre Erfahrungen mit dem Erasmus+ Programm und machen Mut, damit auch andere Lernende der Berufsbildung sich trauen, den Schritt ins Ausland zu wagen. EuroApprentices sind deutschlandweit vertreten und können für Veranstaltungen, Redebeiträge und Online-Events angefragt werden. Zudem betreiben sie ihre eigenen Social Media Kanäle und einen eigenen Podcast: Zur EuroApprentices Seite Zum Instagram Profil Zum LinkedIn Profil Zum Podcast …

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