Good Practice - Professionalisierung des Bildungspersonals

Die Europäische Kommission misst der Förderung des Bildungspersonals eine sehr hohe Bedeutung bei. Die Professionalisierung des Bildungspersonals ist daher eines der Programmziele von Erasmus+. Die EU-Kommission fördert im Rahmen von Erasmus+ Mobilitätprojekte u.a. für die Zielgruppe Bildungspersonal sowie Strategische Partnerschaften zum Thema Professionalisierung.

Auf dieser Seite stellen wir Ihnen ausgewählte Projekte als Beispiele guter Praxis aus dem Programm Erasmus+ und seinem Vorgänger, dem Programm für lebenslanges Lernen (2007–2013) vor, die zu diesem Thema erfolgreiche Arbeit geleistet haben.

Hinweis

Da Projekte im Programm Erasmus+ derzeit noch nicht abgeschlossen sind, finden Sie hier zunächst die Projektbeispiele aus der Generation des Programms für lebenslanges Lernen.

© Lisa Spiegelberg
  • 2018
  • Story aus Erasmus+ Erwachsenenbildung

Neue Impulse aus Island für die Arbeit mit Geflüchteten hat Lena Spiegelberg bei einem interkulturellen Sensibilisierungs-Training von InterCultural Iceland bekommen. Die Koordinatorin von Integrations- und Alphabetisierungskursen für Geflüchtete beim BildungsForum Lernwelten in Bonn kann nun besser auf die Bedürfnisse ihrer Klientinnen und Klienten eingehen.


Foto: © Andrea Dohmann
  • 2017
  • Story aus Erasmus+ Erwachsenenbildung

Für Andrea Dohmann gehören Europa und Sprachen untrennbar zusammen. Dohmann ist Fachbereichsleiterin an der Volkshochschule (VHS) im Kreis Herford, das Sprachenangebot der VHS fällt in ihren Zuständigkeitsbereich. Um sich mit dem methodischen Einsatz neuer Medien beim Sprachenlernen vertrauter zu machen, reiste sie über das Programm Erasmus+ im Sommer 2017 nach Frankreich.


© HWK Kassel
  • Juli 2018
  • Story aus Erasmus+ Berufsbildung

Ein bundesweit bislang einzigartiger Ansatz der Handwerkskammer Kassel (HWK Kassel) vermittelt Betrieben und Ausbildern aus Nordhessen Praxiswissen zum Thema Geothermie (Erdwärme) in Island. Ziel ist es, über das Erasmus+-Projekt „Ich bin Handwerker, ich bin dabei. Europa ich komme!“ einen Austausch von jungen Anlagenmechanikern für Sanitär- Heizungs- und Klimatechnik und einen Dialog zwischen dem heimischen Handwerk und isländischen Unternehmen zu initiieren.


© Andreas Kühne, HWK für Ostthüringen
  • Juli 2017
  • Story aus Erasmus+ Berufsbildung

In Deutschland gibt es mehr als 50 Mobilitätsberaterinnen und Mobilitätsberater, die im Netzwerk „Berufsbildung ohne Grenzen“ aktiv sind. Angedockt an die Strukturen von Handwerks- bzw. Industrie- und Handelskammern unterstützen sie Unternehmen, Auszubildende und junge Fachkräfte bei der Realisierung von Auslandsaufenthalten und dem Aufbau einer Mobilitätskultur. Andreas Jörk ist einer von ihnen: Seit der Gründung des Netzwerkes arbeitet er als Mobilitätsberater in der Handwerkskammer für Ostthüringen in Gera.


Eine Doppelspitze für die Berufsbildung

© Bernd Schröder
  • Februar 2017
  • Story aus Erasmus+ Berufsbildung

Bei Mobilitätsprojekten im Rahmen von Erasmus+ denkt man in der Regel zunächst an Auszubildende. Doch das ist nur ein Aspekt, denn auch das Lehr- und Ausbildungspersonal hat die Möglichkeit, im Rahmen des Programms Auslandsaufenthalte zu absolvieren. Wie dies in der Praxis aussehen kann, zeigt das Beispiel der beiden niedersächsischen Berufsschulen (BBS) in Soltau und Stade. In beiden Fällen gingen Berufsschullehrer und betriebliche Ausbilder gemeinsam nach Finnland, um sich dort fortzubilden und Unterschiede und Gemeinsamkeiten zu entdecken.


© Industriegewerkschaft Metall
© Industriegewerkschaft Metall
  • August 2015
  • Projektlaufzeit: 2011–2013  (PLL: LdV Innovationstransfer)

Globalisierung, veränderte demografische Entwicklungen, heterogene Zielgruppen – all diese Faktoren stellen an die Kompetenzen des Bildungspersonals immer neue Anforderungen. Daher hat das Innovationstransferprojekt “European Workplace Tutor” ein Qualifikationsprofil und ein Weiterbildungsprogramm entwickelt, um innerbetriebliches Berufsbildungspersonal mit den erforderlichen Kompetenzen auszustatten und gleichzeitig die Qualität des innerbetrieblichen Lernens sicherzustellen.


© Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Neustadt a.d.W.
© Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Neustadt a.d.W.
  • August 2015  
  • Projektlaufzeit: 2011–2013  (PLL: LdV Innovationstransfer)

Die wachsende Anzahl älterer Menschen in Europa bedeutet, dass immer mehr Menschen hauswirtschaftliche Unterstützung benötigen. Daher steigt der Bedarf an qualifizierten Fachkräften für soziale und hauswirtschaftliche Dienstleistungen kontinuierlich. Auf dem europäischen Arbeitsmarkt arbeiten die Beschäftigten in diesen Bereichen jedoch oft ohne formale Qualifikation, einzig auf Basis ihres fundierten Erfahrungswissens. Dieses breite Wissen und die informell und non-formal erworbenen Handlungskompetenzen zu erfassen, ist Ziel des Innovationstransferprojekts „ECVET – der Weg zum lebensbegleitenden Lernen".


© Max-Weber-Berufskolleg
© Max-Weber-Berufskolleg
  • Juli 2015 
  • Projektlaufzeit: 2012–2014 (PLL: Leonardo da Vinci) 

Lehrkräfte an berufsbildenden Schulen sehen sich zunehmend mit einer Schülerschaft aus verschiedenen Kulturen konfrontiert. Dadurch ergeben sich neue Anforderungen an die Lehrpraxis und das kommunikative Miteinander. Das Max-Weber-Berufskolleg in Düsseldorf hat zu diesem Thema ein Projekt durchgeführt, das gezielt die pädagogische Weiterbildung von Lehrkräften für mehr interkulturelle Kompetenz in der Lehrpraxis angegangen ist.


© Foto: Pietro Gaglianó
© Foto: Pietro Gaglianó
  • März 2015
  • Projektlaufzeit: 2012–2014 (PLL: LdV Innovationstransfer)

Mit dem deutsch-niederländischen Konzept der „Peer Coach Academies“ können junge Künstlerinnen und und Künstler ihr Arbeitsfeld erweitern, indem sie sich zu Coaches ausbilden lassen. Lesen Sie, wie in unserer Rubrik „Stories“ wie das innovative Ausbildungskonzept erfolgreich in andere europäische Länder transferiert wurde.

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