Good Practice - Chancengleichheit und Inklusion

Im europäischen Programm für Bildung, Ausbildung Jugend und Sport Erasmus+ stellt die Förderung von Chancengleichheit und Inklusion ein prioritäres Ziel dar. Das Thema Chancengleichheit und Inklusion bietet großes Gestaltungspotenzial für Programm­aktivitäten in der Berufs- und Erwachsenenbildung in Erasmus+.

Auf dieser Seite stellen wir Ihnen ausgewählte Projekte als Beispiele guter Praxis aus dem Programm Erasmus+ und seinem Vorgänger, dem Programm für lebenslanges Lernen (2007-2013) vor, die zu diesem Thema erfolgreiche Arbeit geleistet haben.

Lesen Sie die Beispiele guter Praxis zum Thema Chancengleichheit und Inklusion zu folgenden Zielgruppen: 


Migrantinnen und Migranten


© Max-Weber-Berufskolleg
  • Projektlaufzeit: 2012–2014 (PLL: Leonardo da Vinci) 

Lehrkräfte an berufsbildenden Schulen arbeiten zunehmend mit Schülerinnen und Schülern aus verschiedenen Kulturen. Dadurch ergeben sich neue Anforderungen an die Lehrpraxis und das kommunikative Miteinander. Das Max-Weber-Berufskolleg in Düsseldorf hat ein Projekt durchgeführt, das gezielt die pädagogische Weiterbildung von Lehrkräften für mehr interkulturelle Kompetenz in der Lehrpraxis angegangen ist.

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© Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW), Hamburg
  • Projektlaufzeit: 2010–2012 (PLL: Leonardo da Vinci) 

Lange Zeit hatten Flüchtlinge in Deutschland keinen Zugang zum Bildungs- und Arbeitsmarkt, wenn sie nicht im rechtlichen Sinne anerkannt waren. In den letzten Jahren ist eine Wende erkennbar: Auch geduldete Flüchtlinge werden zunehmend in integrationspolitische Maßnahmen einbezogen. Die Partnerschaft EduAsyl fördert den europäischen Dialog.

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© Arbeitskreis Integration
  • Projektlaufzeit: 2010–2012 (PLL: GRUNDTVIG) 

„VIF – Vivre l' intégration au delà des frontières – Integration über Grenzen leben und erleben“ – so der Titel eines Projektes, das gemeinsam vom Arbeitskreis Integration des Diakonischen Werks im Landkreis Lörrach und der APALIB Colmar und Mulhouse durchgeführt wurde. Inhaltlich ging es darum, ehrenamtlich Tätigen im Alter von über 50 Jahren Einblicke zu ermöglichen, wie Integration zu beiden Seiten der deutsch-französischen Grenze gelebt wird.

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Menschen mit Beeinträchtigungen und Behinderungen


© ACSKF
  • Projektlaufzeit: 2015-2017 (Erasmus+)

Menschen mit Sehbeeinträchtigungen machen in ihrem Alltag immer wieder die Erfahrung, dass ihre Leistungsfähigkeit aufgrund geringerer physischer Autonomie und Mobilität niedriger bewertet oder falsch eingeschätzt wird. Diese Bedenken dominieren häufig über die fachlichen Qualifikationen der Personen. An dieser Stelle setzte die Strategische Partnerschaft „STAII VIT“ an. Es machte ein Sportkonzept für verbesserte Beschäftigungschancen und mehr Lebensqualität für Menschen mit Sehschädigungen europaweit anwendbar

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© Cindy Klink
  • Projektlaufzeit: 2017–2019 (Erasmus+)

Cindy Klink ist Auszubildende zur Verwaltungsfachangestellten. Während ihrer Ausbildung war sie mit Erasmus+ für fünf Wochen in Irland. Ihre Schwerhörigkeit war dabei kein Problem: „Der Auslandsaufenthalt hat mich selbstbewusster gemacht und mir das Selbstvertrauen gegeben, dass ich mit meiner Hörbehinderung zwar auf Probleme stoße, aber nichts unmöglich ist.“

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© Manfred Kasper
  • Projektlaufzeit: 2015–2017 (Erasmus+)

Im Berufsbildungswerk des Christophorus-Werkes Lingen e.V. werden Jugendliche mit Lernbehinderungen oder psychischen Auffälligkeiten in neun Berufsfeldern ausgebildet. Das Christophorus-Werk versteht sich als Einrichtung zur Eingliederung von jungen Menschen mit Behinderungen sowie als Dienstleister und Kompetenzzentrum für berufliche Rehabilitation, Integration und Inklusion. Seit 2015 führt es in einzelnen Ausbildungsbereichen Praktika in den Niederlanden durch.

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© Kristin Adam
  • Projektlaufzeit: 2016–2017 (Erasmus+)

Im Rahmen des Erasmus+ Projektes sollten Ideen entstehen, wie Menschen mit Behinderungen, die in den Einrichtungen der Diakonie Mitteldeutschland leben und arbeiten, ihre Interessen vertreten und sich für mehr Selbstbestimmung einsetzen können.

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© Kornmeier
  • Projektlaufzeit: 2010–2012 (PLL: Leonardo da Vinci) 

Auszubildende mit Hörbehinderung Francesca Kornmeier und Mirko Dominik haben sich auf den Weg nach Österreich und Finnland gemacht, um dort zu arbeiten – sie in einer Bibliothek und er in einer Marketingfirma. Eine Mobilitätserfahrung besonderer Art, von der nicht nur sie profitiert haben.

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  • Projektdauer: 24 Monate (PLL: Leonardo da Vinci) 

Deborah, Tim und Asun sind drei Auszubildende auf dem Weg in ein Auslandspraktium. Aber für sie ist die Reise mit besonderen Herausforderungen verbunden - sie sitzen im Rollstuhl.

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Sozial Benachteiligte


© SVEB
  • Projektlaufzeit: 2014–2016

Für erfolgreiche Bildungsarbeit muss die Zielgruppe dort aufgesucht werden, wo sie sich aufhält – ob beim „Chillen-Action-Beraten“ Bildungsinformationsevent in den Parks von Wien oder bei Streetworker Projekten für Roma in Tschechien. Aus den verschiedenen europäischen Beispielen guter Praxis leiteten die Projektpartner Leitlinien ab, wie aufsuchende Bildungsarbeit für benachteiligte Gruppen gelingen kann:

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© Sonja Hein
  • Projektlaufzeit: 2010–2012 (PLL: Leonardo da Vinci)

Beinahe jede vierte Ausbildung in Deutschland wird abgebrochen. Die Gründe dafür sind vielfältig, auffallend ist zudem, dass die meisten Abbrüche bereits in den ersten Monaten der Ausbildung erfolgen. Um dem entgegenzuwirken und Auszubildenden mit hohem Abbruchrisiko bessere Beratungsangebote machen zu können, wurde 2010 das Innovationstransferprojekt PraeLab (Prävention von Lehrabbrüchen) initiiert, das bis 2012 lief. Es widmet sich vor allem der Qualifizierung des Bildungspersonals und zeigt bis heute nachhaltige Wirkung.

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Ältere Menschen


© Wingerter
  • Projektlaufzeit: 2010–2012 (PLL: GRUNDTVIG)

Obwohl sie nur wenige Kilometer voneinander entfernt leben, kennen sich die Nachbarn an der bayerisch-tschechischen Grenze auch nach deren Öffnung kaum. Um sie näher zusammenzubringen, organisierte ein gemeinnützige Verein von 2010 bis 2014 einen Austausch von älteren Freiwilligen. Aktive Seniorinnen und Senioren aus dem Raum Passau sowie aus Prag und Pilsen erhielten die Gelegenheit, sich drei Wochen lang im Nachbarland ehrenamtlich zu engagieren.

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© Arbeitskreis Integration
  • Projektlaufzeit: 2010–2012 (PLL: GRUNDTVIG)

„VIF – Vivre l' intégration au delà des frontières – Integration über Grenzen leben und erleben“ – so der Titel eines Projektes, das gemeinsam vom Arbeitskreis Integration des Diakonischen Werks im Landkreis Lörrach und der APALIB Colmar und Mulhouse durchgeführt wurde. Inhaltlich ging es darum, ehrenamtlich Tätigen im Alter von über 50 Jahren Einblicke zu ermöglichen, wie Integration zu beiden Seiten der deutsch-französischen Grenze gelebt wird.

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