Good Practice

Auf dieser Seite stellen wir Ihnen ausgewählte Projekte im Bereich der digitalen Bildung aus dem Programm Erasmus+ und seinem Vorgänger, dem Programm für lebenslanges Lernen vor. Weitere Beispiele finden Sie in der europäischen Projektdatenbank Erasmus+ Project Results Platform.


© Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
  • Good Practice-Projekt
  • Projektlaufzeit: 2015-2017

3D-Druck-Technologien verändern in vielen industriellen Bereichen die Produktionsprozesse nachhaltig. Die damit verbundenen Verfahren und Konzepte gewinnen daher zunehmend an Bedeutung und müssen verstärkt und gut strukturiert in die berufliche Aus- und Weiterbildung integriert werden. Das Projekt „Erasmus3D+“ hat sich den daraus entstehenden Fragestellungen gewidmet und Trainingsmaterialien für Schüler/-innen, Studierende, Lehrer/-innen, Berufstätige und Unternehmen entwickelt.

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© Staatliche Berufsschule II, Kaufmännische Berufsschule
  • Projektlaufzeit: 2016-2018 (laufendes Projekt)
  • Institution: Staatliche Berufsschule II Bayreuth

Der Vertriebsweg E-Commerce nimmt in allen Branchen zu und verändert somit den stationären Handel. Die Globalisierung erfordert, dass Unternehmen im Groß- und Einzelhandel aktiv sind, um den Wandel zu bestehen. Die Staatliche Berufsschule II Bayreuth engagierte sich sehr früh in diesem Bereich und hat sich daher entschieden, mit zwei weiteren Berufsschulen aus Italien und Tschechien das Projekt „Fit for E-Commerce“ zu realisieren.

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© Nick Denis
  • Good Practice-Projekt
  • Projektlaufzeit: 2014-2016

Ziel des Projektes war es, einen Paradigmenwechsel im Unterreicht herbeizuführen und dazu beizutragen, dass Berufsschulen stärker auf digitale Kompetenzen eingehen, die auch im Berufsleben immer wichtiger werden. Dabei ging es zugleich darum, den Unterricht spannender und praxisorientierter zu gestalten. „Changing Paradigm“ entwickelte internationale und bilinguale Lernarrangements, die sowohl in Deutschland, Finnland, Österreich als auch in Südtirol genutzt werden.

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Car-2-Lab – Ein Modell zur praxisorientierten Vermittlung digitaler Innovationen in der beruflichen Erstausbildung – am Beispiel Fahrzeugtelematik

  • Projektlaufzeit: 2016-2019
  • Institution: BGZ Berliner Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit mbH

Mit dem Projekt „Car-2-Lab“ hat die BGZ Berliner Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit mbH mit zehn europäischen Partnern aus Italien, Polen und Dänemark eine strategische Partnerschaft ins Leben gerufen, die sich mit den bestehenden Anforderungen und Formen der geeigneten Vermittlung fachbezogener Kompetenzen im Bereich der Fahrzeugtelematik auseinandersetzt.

Ein Ergebnis ist ein Lernmodell zu Telematikanwendungen in Kraftfahrzeugen. Das innovative Lernmodell bietet ein digitales Lerntool und dafür entwickelte Lerneinheiten. Digitale Kompetenzen in neuen Technologiefeldern werden so praxisnah vermittelt.  Hervorzuheben ist die Verknüpfung akademischer und dualer Ausbildung. Auszubildende und Studenten, Ausbilder und Dozenten aus ganz Europa lernen gemeinsam und voneinander. Die Methode stärkt die Kompetenzen des Lehrpersonals im Umgang mit Innovationen in Berufsschulen. Andererseits steigt die Verfügbarkeit von gut ausgebildeten Fachleuten mit Handlungskompetenzen im Bereich „digitaler Fahrzeugkommunikation“.

Es entstanden weiterhin Vorschläge von Konzepten zur Analyse technischer „Megatrends“, um zu klären, welche Inhalte mit welchem Umfang für eine zeitgemäße Ausbildung erforderlich sind.

Das Projekt und das Lernmodell wurden u.a. auf der Fachkonferenz des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und des Bundesinstituts für Berufsbildung „Berufsbildung 4.0 Zukunftschancen durch Digitalisierung“ am 29. November 2017 vorgestellt. Näheres zur Veranstaltung finden Sie hier.

Links

 Weitere Informationen zum Projekt

 Die Präsentationen des Projektes finden Sie hier und hier.


Business Transformation towards Digitalization and Smart Systems: BITTMAS

  • Projektlaufzeit: 2016-2019
  • Institution: Fachhochschule Reutlingen

Business Transformation towards Digitization and Smart Systems, Sensibilisierung und Unterstützung für KMU auf dem Weg zum Internet der Dinge.

Der erste Schritt auf diesem Weg ist die Selbsteinschätzung der KMU. Das Erasmus+-Projekt, hat zum Ziel, mit europäischen Partnern aus Österreich, Rumänien, Irland und der Türkei die Prozesse sowie die Kompetenzen aller MitarbeiterInnen in KMU mit Hilfe eines Blended-Learning—Konzeptes in ihrer Bedarfs- und Selbsteinschätzung im Prozess der digitalen Transformation zu unterstützen. So sollen die unerschlossenen Potenziale der Integration von neuen Informations- und Kommunikationstechnologien aufgedeckt und besser genutzt werden. Lehrmaterialien und Trainingsmodule werden entwickelt.

Das Projekt hat folgende Ziele: 

  • Weiterbildungsangebote zur Digitalisierung (in Eigenregie) für alle Qualifizierungsebenen (vom Auszubildenden bis zum höheren Management) zu verbessern
  • Die Diskrepanz zwischen Bewusstsein für Industrie 4.0 bzw. der Digitalisierung und tatsächlicher Initiative insbesondere bei KMUs zu verringern
  • Potenziale der Digitalisierung zu erkennen (Potentialanalyse, Self-Assessment)
  • Wissenslücken zu schließen (Bibliothek, Mediathek, Glossar)
  • Vorangehensweisen zur Umsetzung aufzuzeigen (Roadmap, Praxisbeispiele)
  • Trainingsmodule für die Unternehmen zur Anwendung der BITTMAS Tools und Konzepte in Eigenregie bereitzustellen.

Da das BITTMAS-Projekt primär auf die Selbstständigkeit der Unternehmen zur Potentialanalyse und Qualifizierung der Mitarbeiter in Einklang mit der Unternehmensstrategie fokussiert ist, können die erstellten Trainings- und Lernmodule sowohl unterstützend im Rahmen der betrieblichen Ausbildung oder aber auch in einem dualen Studium zum Verständnis der fortschreitenden Digitalisierung und derer Technologien/Methoden eingesetzt werden.

Das Projekt und das Lernmodell wurden life u.a. auf der Fachkonferenz des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und des Bundesinstituts für Berufsbildung „Berufsbildung 4.0 Zukunftschancen durch Digitalisierung“ am 29. November 2017 vorgestellt. Näheres zur Veranstaltung finden Sie hier.

Links

 Zur Präsentation (Jörg Bauer, Hochschule Reutlingen)


  • Projektlaufzeit: 2014–2016
  • Institution: MFG Innovationsagentur Medien- und Kreativwirtschaft Baden-Württemberg

Lehrende erstellen gemeinsam digitale Unterrichtsmaterialien, Lernende erarbeiten zusammen Skripte, Dozentinnen und Dozenten stellen ihre Präsentationen offen zur Verfügung. Offen und gemeinsam sind Schlüsselbegriffe des OER-Prinzips. Dass OER ein attraktives Modell sein können, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind, zeigt das Erasmus+-Projekt OERup! Darin unterstützt die MFG Innovationsagentur Medien- und Kreativwirtschaft Baden-Württemberg Bildungsträger in der Erwachsenenbildung dabei, Anschluss an den Trend der offenen Bildung zu finden.

Zu OERup!


Alle Strategischen Partnerschaften mit Bezug zur Berufsbildung

 Zur Sammlung der Projekte zum Thema „Digitale Bildung“ 2014-2018 (PDF, 2 MB)