Flaggen der Europäischen Union
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Zukunft von Erasmus+

Europäischer Rat beschließt mittelfristige Finanzplanung der EU

In seiner Tagung vom 17. bis zum 20. Juli hat der Europäische Rat nicht nur eine Einigung über die Corona-Hilfen erzielt, sondern auch über die mittelfristige Finanzplanung der EU für die Jahre 2021 bis 2027. Was bedeutet das für Erasmus+?

Zur Meldung
 

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Künftiges Programm

Erasmus ab 2021

Wie geht es weiter mit Erasmus+? Wir informieren Sie zum Stand des Nachfolgeprogramms.

Frau hält Buch in der Hand und schaut nach oben auf eine Wolke mit Symbolen wie einem Bleistift, einer Glühbirne und Häusersilhouetten.
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Perspektiven

Die Zukunft der Erwachsenenbildung in Europa

Wie sieht die Zukunft der Erwachsenenbildung in Europa aus? „The Road to Nowhere? Same as It Ever Was? Perfect World?" – Darüber schreibt Gina Ebner, Generalsekretärin der EAEA in einem Gastbeitrag für die NA beim BIBB.

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NA beim BIBB

Jubiläum

10 Millionen Erasmus-Teilnehmende

Im Jahr 2019 gab es ein Jubiläum: Erstmals nahmen insgesamt 10 Millionen Menschen an Erasmus+ und seinen Vorgängerprogramm teil.

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Zukunft von Erasmus+

Worum es geht

Damit am 1. Januar 2021 das neue Förderprogramm Erasmus+ im Bereich Bildung, Ausbildung, Jugend und Sport beginnen kann, bedarf es frühzeitiger Vorbereitungen und eines längeren Beratungs- und Entscheidungsprozesses in den europäischen Organen (Europäische Kommission, Rat und Europäisches Parlament). In diesen Aushandlungsprozess gehen die verschiedenen Akteure und Akteurinnen mit unterschiedlichen Positionen und Vorstellungen. Im Folgenden versuchen wir, den Stand des Entscheidungsprozesses und die wichtigsten Dokumente zusammenzutragen. Dabei gliedern wir die Information nach den verschiedenen Akteuren und Akteurinnen.

Kontakt

Klaus Fahle

Fon: 0228 107 1605
Mail: fahle[at]bibb(dot)de

Nutzerbeirat

Positionspapier

Hier finden Sie die Stellungnahme des Nutzerbeirats Erasmus+ der NA beim BIBB zur Zukunft des Programms Erasmus+:

Stellungnahme (PDF)


Positionen der Akteure und Akteurinnen

Auf ein Programm einigen

Eine Einigung über das künftige Programm ist nur dann möglich, wenn auf europäischer Ebene eine Einigung zur Mittelfristigen Finanzvorausschau 2021-2027 erzielt wird. Daher werden hier auch die Vorschläge zu diesem Thema zusammengetragen.

 

Im Detail:

1. Europäische Kommission

Die Europäische Kommission hat das sogenannte Initiativrecht: nur sie ist legitimiert, einen Vorschlag für das künftige Programm vorzulegen und den Entscheidungsgremien zuzuleiten. Gleichzeitig ist die Europäische Kommission für die Durchführung des Programms zuständig. Dokumente:

2. Bundesregierung/Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)/Bundestag

Die Bundesregierung vertritt Deutschland im Rat bei den Verhandlungen. Das BMBF stimmt sich dabei mit dem BMFJSF und der KMK ab abhängig, in wessen Zuständigkeitsbereich die zu verhandelnde Fragestellung liegt. Dokumente:

Hier finden Sie einen vom Bundestag beschlossenen Antrag der Fraktionen der CDU/CSU und SPD. In Kapitel II finden sich die relevanten Forderungen an die Bundesregierung, u.a.

  • Anreize dafür zu schaffen, lebenslanges Lernen und Erwachsenenbildung im Rahmen des neuen Erasmus-Programms bewusster zu fördern, was sich nicht zuletzt bei der besseren Finanzausstattung dieses Programmbereichs bemerkbar machen sollte (siehe II. d);
  • das Augenmerk auf eine stärkere finanzielle Förderung der beruflichen Bildung zu legen und die spezifischen Bedarfe des dualen Systems noch besser zu berücksichtigen (siehe II. e)

Am 26. November 2018 hat das BMBF die Pressemitteilung "Auslandsaufenthalte in Studium und Ausbildung erhöhen" veröffentlicht.

3. Europäisches Parlament (EP)

Das Europäische Parlament ist der zweite wichtige Akteur im Entscheidungsprozess. Die Haltung des Europäischen Parlaments wird in den zuständigen Fachausschüssen vorbereitet und im Plenum verabschiedet. Dokumente:

  • Offizielle Stellungnahme des EP zum Vorschlag der EU-Kommission zu Erasmus+ (DE) (EN)
  • Stellungnahme des EP zum mittelfristigen Finanzplan (Weitere Informationen)
  • Bericht über den Vorschlag für eine Verordnung des EP und des Rates zur Einrichtung von „Erasmus“
4. Europäischer Rat

Der Europäische Rat, das Gremium der Staats- und Regierungschefs und -Chefinnen der Europäischen Kommission, hat am 21. Juli 2020 die mittelfristige Finanzplanung der Europäischen Union beschlossen. 

Mehr erfahren zum Beschluss

Dokument:

5. EU-Bildungsministerrat

Der EU-Ministerrat „Bildung, Jugend, Kultur und Sport“ tagt drei- bis viermal im Jahr. 

Wichtige Dokumente:

6. Nationale Agenturen

Die Nationalen Agenturen spielen keine förmliche Rolle im Entscheidungsprozess. Sie beraten EU-Kommission, Bundesregierung und europäisches Parlament bei ihrer Entscheidungsfindung und sind mit der Umsetzung der dezentralisierten Teile des Programms beauftragt. 

Dokumente:

7. Weitere Dokumente

Die NA beim BIBB hat am 16. März eine Konsultationsveranstaltung für Projektträger im Bereich der beruflichen Bildung und Erwachsenbildung durchgeführt. Der Nutzerbeirat der NA hat die Diskussion in einem Positionspapier zusammengestellt.