09.10.2026
15 Auszubildende aus ganz Deutschland kamen für einen Tag in Bonn zusammen, um sich auf ihre Botschafterrolle vorzubereiten. Neben Informationen zum Programm Erasmus+ und zur Botschafterinitiative gab es auch genügend Raum für Austausch über die eigene Auslandserfahrung.
Nach einem Warm-up begann das Training mit einer großen Kennenlernrunde, in der die Teilnehmenden von den Highlights ihrer Auslandsaufenthalte berichteten, die sie z. B. in einem Friseursalon in Sevilla, als angehende Pflegefachkraft in einem Krankenhaus in Nizza oder als Erzieherin in einem Kindergarten auf Kreta erlebten. Von einer Fährfahrt mit Delfinen vor Irland, über das Erlernen neuer Verbandstechniken in Frankreich bis hin zu einer Wildtierrettung in Griechenland war alles dabei. So unterschiedlich die Auslandsaufenthalte auch waren, so einte alle Teilnehmenden doch die Erkenntnis: Mein Auslandsaufenthalt war etwas ganz besonders und ein absoluter Meilenstein in meinem Leben, der mich persönlich und beruflich hat wachsen lassen!
Die anschließende Informationssession fokussierte auf das EuroApprentices-Netzwerk: Wie lange gibt es das Netzwerk schon und wie ist es aufgebaut? Wie fülle ich meine neue Rolle als EuroApprentice aus und welche Aktivitäten kann ich zukünftig umsetzen, um meine Erfahrungen zu teilen? Diese und weitere Fragen konnten geklärt werden – in erster Linie durch den Austausch mit den beiden erfahrenen EuroApprentices Franziska Hönig und Svenja Naumann. Gerade ihre Erfahrungsberichte waren lehrreich für die Teilnehmenden, denn sie spiegelten gut wider, wie facettenreich das Ehrenamt sein kann.
Im Anschluss wurde auf das Erasmus+-Programm, seine Möglichkeiten und Hintergründe geblickt. Die zahlreichen Optionen des Programms sowie die hohen Entsendezahlen brachten die Teilnehmenden zum Staunen und zeigen einmal mehr, welche große Rolle das Förderprogramm Erasmus+ im Bereich der Berufsbildung einnimmt – in Deutschland, aber auch europaweit.
Um das Programm zu noch größerer Aufmerksamkeit (und damit vielen weiteren Auszubildenden zu einem Auslandsaufenthalt) zu verhelfen, wurde anschließend darauf geblickt, welche Möglichkeiten EuroApprentices haben, ihren Auslandsaufenthalt zielgruppengerecht zu verbreiten und welche Onlineportale ihnen bei ihrem Ehrenamt unterstützend zur Seite stehen.
Am Nachmittag wurden die EuroApprentices dann selbst aktiv. Bei der Praxiswerkstatt zum Thema “Handwerkszeug für meine Rolle als EuroApprentice“ wurden die Teilnehmenden an die Methode des Storytellings herangeführt und hatten anschließend die Möglichkeit, das Gelernte direkt anzuwenden. Mitreißend und emotional erzählten die Botschafterinnen und Botschafter mithilfe der neu erlernten Methode über ihre Erfahrungen im Ausland. Die Teilnehmenden schafften es so auf Anhieb, die Emotionen an die Zuhörenden zu transportieren – authentisch und echt, ganz so, wie sie es selbst während ihres Auslandsabenteuers empfunden hatten und wie sie es als EuroApprentices zukünftig an andere weitergeben werden.
So konnten alle Teilnehmenden schon einmal die Rolle eines EuroApprentices einnehmen: Authentisch über die eigene Auslandserfahrung berichten, damit anderen Auszubildenden die Möglichkeiten und Chancen des Programms Erasmus+ aufzeigen und sie dafür begeistern! Mit dieser tollen Erfahrung im Gepäck reisten die neuen Botschafterinnen und Botschaft gestärkt nach Hause und können ihr Ehrenamt voller Motivation und Überzeugung starten.
Die EuroApprentices Initiative ist ein europäisches Netzwerk, bestehend aus über 170 Botschafter/-innen für Erasmus+ in der Berufsbildung aus insgesamt 11 Ländern. Sie berichten ehrenamtlich über ihre Erfahrungen mit dem Erasmus+ Programm und machen Mut, damit auch andere Lernende der Berufsbildung sich trauen, den Schritt ins Ausland zu wagen. EuroApprentices sind deutschlandweit vertreten und können für Veranstaltungen, Redebeiträge und Online-Events angefragt werden. Zudem betreiben sie ihre eigenen Social Media Kanäle und einen eigenen Podcast:
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