Lern für dein Leben. Geschichten aus der Erwachsenenbildung.

Die Kampagne

Lernen endet nicht mit der Schule, der Ausbildung oder dem Studium. Auch im Erwachsenenalter lernen wir weiter – in Kursen und Weiterbildungen, im Beruf, im Austausch mit anderen Menschen oder ganz nebenbei im Alltag.

Dabei kann Lernen ganz unterschiedliche Ziele haben: Es kann beruflich weiterbringen, den Alltag erleichtern, die persönliche Entwicklung stärken oder dabei helfen, sich aktiv in die Gesellschaft einzubringen. Manchmal entdecken wir dabei auch ganz neue Interessen und Möglichkeiten. Mit unserer Kampagne möchten wir anhand persönlicher Geschichten zeigen, was lebenslanges Lernen im echten Leben bewirken kann!

Persönliche Geschichten stehen im Mittelpunkt


Im Zentrum der Kampagne stehen echte Lerngeschichten von Erwachsenen. Sie berichten von ihren Erfahrungen mit Erwachsenenbildung und Weiterbildung. Warum haben sie sich für ein Bildungsangebot entschieden? Was haben sie dabei gelernt? Und was hat sich dadurch in ihrem Leben verändert?

Die Antworten sind so vielfältig wie die Menschen selbst.

Manche haben neue berufliche Möglichkeiten gefunden. Andere haben mehr Selbstvertrauen gewonnen oder neue Menschen kennengelernt. Wieder andere haben Fähigkeiten entdeckt, die ihnen im Alltag helfen.

Geschichten aus der Erwachsenenbildung

  • Dirk & Renate Ueberall - Digitale Bildung

  • Britta Uken - Berufliche Weiterbildung

  • Jutta Schmitt - Grundbildung

  • Reza Taghavi - Integration & Sprache

  • Enrica Franco - Kulturelle Bildung

Warum wir diese Geschichten erzählen


Erwachsenenbildung hat eine große Bedeutung für den Einzelnen und für die Gesellschaft. Sie kann persönliche Entwicklung fördern, berufliche Chancen verbessern und gesellschaftliche Teilhabe stärken. Trotzdem ist die Wirkung oft wenig sichtbar.

Mit unserer Kampagne möchten wir das ändern. Wir zeigen Menschen, die Erwachsenenbildung genutzt haben und von ihren Erfahrungen berichten. Ihre Geschichten sollen Mut machen. Sie sollen zeigen, wie unterschiedlich Lernen im Erwachsenenalter aussehen kann. Und sie sollen dazu anregen, selbst Neues auszuprobieren.

Was bedeutet Lebenslanges Lernen?

Lebenslanges Lernen bedeutet, dass Menschen ihr ganzes Leben lang lernen – von der Kindheit bis ins hohe Alter. Dabei kann Lernen in der Schule, im Beruf, in Kursen oder ganz nebenbei im Alltag stattfinden.

Laut EU Definition umfasst Lebenslanges oder lebensbegleitendes Lernen "alles Lernen während des gesamten Lebens, das der Verbesserung von Wissen, Qualifikationen und Kompetenzen dient und im Rahmen einer persönlichen, bürgergesellschaftlichen, sozialen, bzw. beschäftigungsbezogenen Perspektive erfolgt". 

Was ist Erwachsenenbildung?

Erwachsenenbildung ist ein Teil des lebenslangen Lernens. Sie umfasst gezielte Bildungs- und Lernangebote für Erwachsene, die ihre berufliche Erstausbildung abgeschlossen haben zum Beispiel in Form von Kursen, Weiterbildungen oder Bildungsprojekten.

Erwachsenenbildung umfasst vielfältige Möglichkeiten, auch nach Schule, Ausbildung oder Studium weiterzulernen. Sie richtet sich an Erwachsene in unterschiedlichen Lebensphasen und unterstützt sie dabei, neues Wissen zu erwerben, Fähigkeiten weiterzuentwickeln und persönliche Interessen zu vertiefen.

Die Angebote der Erwachsenenbildung sind vielfältig. Die Themen reichen von beruflicher Qualifizierung und digitalen Kompetenzen über Sprachen bis hin zu Kultur, Nachhaltigkeit und gesellschaftlicher Bildung.

Erwachsenenbildung ist vielfältig


Erwachsenenbildung umfasst viele verschiedene Lernangebote sowie Lernorte, die den Herausforderungen erwachsener Lernender begegnen. 

Auch Erasmus+ Erwachsenenbildung bietet Möglichkeiten zum Lernen und zum Austausch in Europa. In unserer Story-Reihe zeigen wir daher auch Beispiele aus Erasmus+-Projekten. Die Geschichten machen deutlich: Lebenslanges Lernen kann in jedem Alter neue Wege eröffnen.

Lernen im Erwachsenenalter kann auf ganz unterschiedliche Weise stattfinden. Fachleute unterscheiden dabei zwischen formalem, non-formalem und informellem Lernen: 

Formales Lernen

Formales Lernen findet innerhalb des staatlichen Bildungssystems statt und führt in der Regel zu einem anerkannten Abschluss. Erwachsene können zum Beispiel einen Schulabschluss nachholen oder einen weiteren anerkannten Bildungsabschluss erwerben.. 

Non-formales Lernen

Non-formales Lernen ist ebenfalls organisiert und findet zum Beispiel in Kursen, Seminaren oder anderen Bildungsangeboten statt. Es muss aber nicht zu einem staatlich anerkannten Abschluss führen. Viele Angebote der Erwachsenenbildung gehören zu dieser Form des Lernens – etwa Sprachkurse, berufliche Weiterbildungen, Grundbildung, politische oder kulturelle Bildung.

Informelles Lernen

Informelles Lernen findet dagegen häufig mitten im Alltag statt: am Arbeitsplatz, im Ehrenamt, auf Reisen, in der Freizeit oder im Austausch mit anderen Menschen. Oft lernen wir dabei, ohne es bewusst geplant zu haben.


Europäische Agenda Erwachsenenbildung

Erfahren Sie hier alles rund um die Ziele, Aufgaben und Veranstaltungen.

Erasmus+-Erwachsenenbildung

Erfahren Sie, wie das Bildungsprogramm Erasmus+ Menschen und Einrichtungen in der Berufs- und Erwachsenenbildung europaweit stärkt.

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