Akkreditierung planen

In diesem Schritt legen Sie die Grundlagen für Ihren Antrag: Sie entwickeln Zielsetzungen, planen Ihre Mobilitätsaktivitäten und entscheiden, ob Sie als einzelne Einrichtung oder im Konsortium an Erasmus+ teilnehmen möchten.

Was wird im Antrag abgefragt?

Im Akkreditierungsantrag geht es in erster Linie darum, wie Sie Ihre Mobilitätsaktivitäten strategisch in die Entwicklung Ihrer Einrichtung einbinden werden. Darauf sollte auch die Planung Ihrer Aktivitäten basieren.

Worauf sollten Sie bei der Planung achten?

  • Planen Sie realistisch: Berücksichtigen Sie Ihre Ressourcen, Erfahrungen und Ambitionen.
  • Formulieren Sie langfristige, konkrete Ziele.
  • Orientieren Sie sich an den Bedürfnissen Ihrer Einrichtung.
  • Beziehen Sie Kolleginnen und Kollegen aus verschiedenen Bereichen mit ein, auch Ihre Leitung sollte unterstützend mitwirken.
  • Denken Sie in Etappen: Die Akkreditierung erlaubt eine schrittweise Weiterentwicklung.
  • Nutzen Sie unser Beratungsangebot bei Fragen.

Einzel- oder Konsortialakkreditierung?

Entscheiden Sie vorab, ob Sie sich als einzelne Einrichtung oder als Konsortium akkreditieren lassen möchten. Letzteres ist dann notwendig, wenn Sie eine breite Zielgruppe mit einbeziehen möchten, die über Ihre direkten Arbeitsbeziehungen hinausreicht. Sie sind sich unsicher? Dann hilft Ihnen unser Informationspapier für akkreditierte Einrichtungen weiter.

Akkreditierung als einzelne Einrichtung

Ihre Einrichtung akkreditiert sich allein im Erasmus+-Programm. So können Sie jährlich Fördermittel abrufen, um Ihre Auslandsaktivitäten durchzuführen und Ihre eigenen institutionellen Ziele umzusetzen.

Akkreditierung als Konsortium

Sie können als koordinierende Einrichtung ein Konsortium von mehreren Einrichtungen leiten, die gemeinsam Erasmus+-Aktivitäten im Ausland organisieren. Die beteiligten Konsortialpartner benötigen keine eigene Akkreditierung, sie müssen lediglich ebenfalls in Deutschland ansässig sein. Die teilnehmenden Einrichtungen können sich jährlich ändern, solange der Wechsel zu den im Antrag formulierten Konsortialzielen passt.

Beim Antrag wählen Sie zwischen drei Konsortialtypen:

  1. Sie möchten andere Einrichtungen in Ihrem Bildungsbereich dabei unterstützen, sich am Erasmus+-Programm zu beteiligen.

  2. Sie haben ähnliche Interessen wie die anderen Konsortialmitglieder und arbeiten zu bestimmten Themenbereichen zusammen.

  3. Sie tun sich mit anderen Einrichtungen zusammen, um Ressourcen zu teilen und sich die Verwaltung von Erasmus+-Aktivitäten zu erleichtern.

Gut zu wissen!

Sie können im Laufe Ihrer Akkreditierung von einer Einzelakkreditierung zu einer Konsortialakkreditierung (und umgekehrt) wechseln.

Nützliche Dokumente

Machen Sie zu Beginn der Planung Ihrer Akkreditierung eine Bestandsaufnahme, wo Ihre Einrichtung in Bezug auf Internationalisierung steht. Hierbei kann Ihnen die folgende Handreichung helfen. 

Bitte beachten Sie bei der Nutzung der folgende Handreichung: Es handelt sich hierbei um ein älteres Dokument zum Thema Selbsteinschätzung in Vorbereitung auf die Beantragung einer Mobilitätscharta. Diese gibt es in Erasmus+ nicht mehr. Auch können Links und Kontaktdaten im Dokument veraltet sein. Nutzen Sie dennoch gerne die Hinweise zur Selbsteinschätzung für die Internationalisierung berufsbildender Einrichtungen, um sich auf Ihre Antragstellung vorzubereiten.  

Internationalisierung in der Berufsbildung: Eine Handreichung zur Selbsteinschätzung für berufsbildende Einrichtungen in Vorbereitung auf eine Beantragung der Mobilitätscharta in Erasmus+ (PDF)

In den offiziellen Dokumenten der EU-Kommission können Sie die Rahmenbedingungen des Erasmus+-Programms nachlesen:

EU-Grundlagendokumente Mobilität

Die Dokumente werden in jeder Antragsrunde neu zur Verfügung gestellt. Nutzen Sie bitte stets die Unterlagen der aktuellen Antragsrunde.

Nützliche Dokumente zur inhaltlichen Vorbereitung in der Berufsbildung

 

Aufzeichnung und Präsentation zur Informationsveranstaltung zur Erasmus+-Akkreditierung in der Berufsbildung vom 16.06.2026:

 

Machen Sie zu Beginn der Planung Ihrer Akkreditierung eine Bestandsaufnahme, wo Ihre Einrichtung in Bezug auf Internationalisierung steht. Hierbei kann Ihnen die folgende Handreichung helfen: 

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