[…] Informieren Erasmus+ einfach erklärt Erfahren Sie, wie das Bildungsprogramm Erasmus+ Menschen und Einrichtungen in der Berufs- und Erwachsenenbildung europaweit stärkt. Was ist Erasmus+ und für wen? Erasmus+ ist das Bildungsprogramm der Europäischen Union für Bildung, Jugend und Sport . Wir, die Nationale Agentur beim BIBB, sind Ihre Ansprechpartnerin für Projekte und Partnerschaften in der Berufsbildung und Erwachsenenbildung . Ob Azubi, Ausbilderin oder Ausbilder, Lernende oder Lernender in der Erwachsenenbildung, Kursleitung, Bildungseinrichtung oder Unternehmen – Erasmus+ eröffnet Möglichkeiten für Lernen im Ausland und internationale Zusammenarbeit. Im Programm Erasmus+ definieren wir die zwei Bildungsbereiche wie folgt: Berufsbildung Berufsbildung umfasst die Aus-, Fort- und Weiterbildung junger Menschen und Erwachsener mit dem Ziel, sie für die Ausübung eines Berufs sowie für den allgemeinen Arbeitsmarkt zu qualifizieren. Diese kann in formalen und non-formalen Lernumgebungen auf allen Ebenen des Europäischen Qualifikationsrahmens ( EQR ) stattfinden. Im Programm Erasmus+ werden Projekte gefördert, die sich auf die berufliche Erstausbildung oder die berufliche Weiterbildung konzentrieren. Erwachsenenbildung Erwachsenenbildung richtet sich an Erwachsene nach der Erstausbildung und fördert das lebenslange, nicht-berufsbezogene Lernen in unterschiedlichen Lebensbereichen. Ziel ist es, Wissen und Kompetenzen zu stärken – etwa in der Grundbildung, Medienkompetenz, Umweltbildung oder politischen Bildung – und die gesellschaftliche Teilhabe zu verbessern. Einrichtungen der Erwachsenenbildung sind beispielsweise Volkshochschulen, Vereine oder Bildungsträger. Ein besonderer Fokus liegt auf Zielgruppen, die erschwerten Zugang zu Bildung haben. Formale, non-formale oder informelle Lernkontexte sind möglich. Was ist mit Erasmus+ in der Berufs- und Erwachsenenbildung möglich? Stellen Sie sich vor: Eine Auszubildende arbeitet drei Wochen in einem Betrieb in Finnland. Ein Weiterbildner besucht ein Fachtraining in Portugal. Bildungseinrichtungen aus Deutschland und Polen entwickeln Lernangebote zur finanziellen Grundbildung für Erwachsene mit geringeren Chancen. Eine deutsche Berufsschule arbeitet zusammen mit einem spanischen Bildungsträger an einem eLearning-Kurs für Fachkräfte. All das ist Erasmus+ – und mehr! Mehr erfahren Unsere Angebote Erasmus+ fördert Auslandsaufenthalte zur Verbesserung von individuellen Qualifikationen und unterstützt die Zusammenarbeit von Einrichtungen und Unternehmen in Europa. Ob einzelne Personen oder ganze Institutionen – für viele Vorhaben gibt es mit Erasmus+ die passende Förderung. Mobilität Lernen und Lehren im Ausland Mit Erasmus+ können Bildungseinrichtungen ihren Auszubildenden, Lehrkräften oder Lernenden in der Erwachsenenbildung Auslandsaufenthalte in Europa ermöglichen. Mehr zu Auslandsaufenthalten Partnerschaften Gemeinsam viel bewegen Einrichtungen können mit Partnern aus anderen Ländern zusammenarbeiten – zum Beispiel, um sich zu Themen aus der Bildungspraxis auszutauschen oder um neue Lernangebote zu entwickeln. Mehr zu Partnerschaften Weitere Förderungen Europäisch vernetzt auf höchster Ebene Einige Förderlinien werden direkt von der EU verwaltet. Sie richten sich an erfahrene Einrichtungen, die europaweit vernetzt arbeiten . Mehr zu Weitere Förderungen Gut zu wissen! Thematische Schwerpunkte von Erasmus+ sind Inklusion, Nachhaltigkeit, Digitalisierung oder Demokratiebildung . Themenübersicht ansehen Nicht sicher, was für Sie oder Ihre Institution das Richtige ist? Kein Problem – mit ein paar Klicks finden Sie heraus, welche Erasmus+-Förderung zu Ihrem Vorhaben oder Ihrer Einrichtung passt. Förderung finden Immer auf dem Laufenden bleiben Melden Sie sich zu unserem Newsletter an und erhalten Sie aktuelle Infos zu Erasmus+ und weiteren europäischen Bildungsthemen und Initiativen. Bitte füllen Sie alle mit * gekennzeichneten Felder aus, damit wir Ihre Anfrage bearbeiten können. Ich stimme der Datenschutzerklärung zu. * …
[…] Aus der Praxis In „Aus der Praxis“ erfahren Sie, wie vielfältig Erasmus+ wirkt: Von persönlichen Stories über spannende Projektgeschichten bis hin zu unseren Schwerpunktthemen mit hilfreichen Tipps und Informationen. Zudem finden Sie hier eine Übersicht von bewilligten Projekten der letzten Jahre – als Inspiration und Orientierung für eigene Ideen. Projektbeispiele Werden Sie aktiv mit Erasmus+: entwickeln Sie Projekte, vernetzen Sie sich europaweit, entdecken Sie neue Themen. Unsere Beispiele zeigen, wie Mobilitäten und Partnerschaften Bildung verändern und Menschen zusammenbringen. Themen In „Aus der Praxis“ erfahren Sie, wie vielfältig Erasmus+ wirkt: Von persönlichen Stories über spannende Projektgeschichten bis hin zu unseren Schwerpunktthemen mit hilfreichen Tipps und Informationen. Zudem finden Sie hier eine Übersicht von bewilligten Projekten der letzten Jahre – als Inspiration und Orientierung für eigene Ideen. Bewilligte Projekte Hier finden Sie eine Übersicht über alle bewilligten Projekte in Erasmus+ der vorherigen Programmgenerationen. Bewilligte Projekte Newsletter Keine Projektberichte mehr verpassen? Dann abonnieren Sie jetzt unseren Newsletter! Bitte füllen Sie alle mit * gekennzeichneten Felder aus, damit wir Ihre Anfrage bearbeiten können. Ich stimme der Datenschutzerklärung zu. * …
[…] Über Erasmus+ Enriching lives, opening minds Erasmus+ ermöglicht Austausch, Bildung und Zusammenarbeit – europaweit! Die Idee Europa erfahrbar machen – Menschen zusammenbringen Erasmus+ fördert Lernen, Austausch und Zusammenarbeit von Menschen aus ganz Europa. Das beliebte Programm der Europäischen Union für Bildung, Jugend und Sport ist mit seinen Vorläuferprogrammen seit vielen Jahrzehnten auch Friedensprogramm. Es bringt Menschen in Europa näher zusammen – durch Begegnung und gelebte europäische Werte. Kein anderes europäisches Programm ist so nah an den Menschen wie Erasmus+ – genau das macht seinen Erfolg aus! Der Auftrag Nationalen Agenturen der Programmländer sind von der Europäischen Kommission beauftragt, um die regelkonforme Durchführung des Förderprogramms zu gewährleisten. Die Grundlage dafür ist die EU -Verordnung 2021/817 vom 20. Mai 2021, in der das Europäische Parlament und der Europäische Rat die Rahmenbedingungen der laufenden Programmperiode von Erasmus+ (2021-2027) festgelegt haben. Neben dem allgemeinen Ablauf definiert die Verordnung auch die thematischen Schwerpunkte für die Periode des Programms, wie z.B. die Programmpriorität Inklusion und Vielfalt. Zur EU-Verordnung Die Ziele Erasmus+ für ein starkes Europa Das Programm schafft Begegnungen, öffnet Horizonte und stärkt den Zusammenhalt. Ziel des Programms ist es, unsere europäischen Werte zu stärken, unsere Gesellschaft inklusiver und grüner zu machen und uns gut auf eine zunehmend digitale Zukunft vorzubereiten. Die Möglichkeiten Erasmus+ bietet Chancen für Menschen und Einrichtungen europaweit Erasmus+ fördert Auslandsaufenthalte: Menschen in Europa können interkulturelle Kompetenzen erwerben, sich persönlich und fachlich weiterentwickeln und ihre Chancen auch auf dem Arbeitsmarkt erhöhen. Erasmus+ will allen Menschen gleiche Möglichkeiten bieten: Daher bietet das Programm Menschen mit geringeren Chancen einen erleichterten Zugang. Erasmus+ unterstützt Vernetzung und Internationalisierung: Länder, die am Programm teilnehmen, können zusammenarbeiten, sich austauschen und ihre Bildungssysteme modernisieren. Berufsbildung und Erwachsenenbildung In Deutschland setzen vier nationale Agenturen das Programm Erasmus+ um. Wir, die Nationale Agentur beim BIBB , sind eine von ihnen. Wir sind Ihre Ansprechpartnerin für Projekte und Partnerschaften in der Berufs- und Erwachsenenbildung . Budgetaufteilung in Erasmus+ Wie hoch ist das verfügbare Budget für die Berufs- und Erwachsenenbildung in Erasmus+? Hier finden Sie alle Zahlen aus 2026: Nationale Budgetaufteilung (PDF) Die Zukunft von Erasmus+ Die aktuelle Programmgeneration von Erasmus+ endet 2027 – doch die Weichen für die nächste Förderperiode sind bereits gestellt. Die Europäische Kommission hat erste Vorschläge für Erasmus+ ab 2028 vorgelegt, über die derzeit im Rahmen des EU -Gesetzgebungsverfahrens beraten wird. Welche Erfahrungen in das neue Programm einfließen, welche Änderungen diskutiert werden und wie der weitere Entscheidungsprozess aussieht, erfahren Sie auf unserer Seite mit allen Informationen zu Erasmus+ ab 2028. Erasmus+ ab 2028 Weitere Informationen Themen Erfahren Sie mehr über die Themenschwerpunkte in Erasmus+ und lernen Sie spannende Projekte kennen. Zu den Themen Nationale Agenturen Mehr Informationen zu den weiteren Nationalen Agenturen in Deutschland finden Sie auf der gemeinsamen Website Zur Website …
[…] Weitere Förderungen Bildung in Europa gemeinsam voranbringen Ob im Bereich Schulbildung, Hochschulbildung, Berufs- oder Erwachsenenbildung: Erasmus+ bietet über den Austausch und Kooperationsprojekte hinaus weitere Fördermöglichkeiten. Diese unterstützen Partnerschaften, Innovationen und politische Entwicklungen in Europa. Entdecken Sie hier, was möglich ist. Erasmus+ fördert nicht nur Lernaufenthalte und Kooperationsprojekte, sondern auch strategische Vorhaben, mit denen Bildungseinrichtungen in ganz Europa gemeinsam Zukunft gestalten. Die hier aufgeführten Vorhaben werden von der Exekutivagentur der EU -Kommission ( EACEA ) verwaltet und umgesetzt. Wir informieren und beraten ergänzend. Zentren der beruflichen Exzellenz Bildungsbereich Berufsbildung Worum geht's? Regionale Netzwerke treiben Innovation, Qualität und Inklusion in der beruflichen Bildung voran. Was wird gefördert? Aufbau transnationaler Exzellenzzentren Zusammenarbeit mit Unternehmen und Regionen Entwicklung von Lehrplänen, Lernangeboten, Services Förderung von Innovation und Wettbewerbsfähigkeit Mehr zu „Zentren der beruflichen Exzellenz“ Allianzen für Innovation Bildungsbereich Berufsbildung, Erwachsenenbildung Worum geht's? Bildungseinrichtungen und Unternehmen entwickeln gemeinsam Kompetenzen für die Arbeitswelt von morgen. Was wird gefördert? Strategische Partnerschaften zwischen Bildung und Wirtschaft Entwicklung neuer Lehr- und Ausbildungskonzepte Förderung unternehmerischer Kompetenzen Reaktion auf aktuelle und zukünftige Qualifikationsbedarfe Mehr zu „Allianzen für Innovation“ Zukunftsorientierte Projekte Bildungsbereich u. a. Berufsbildung, Erwachsenenbildung Worum geht's? Sie widmen sich aktuellen Herausforderungen und Innovationen in der Bildung. Was wird gefördert? Strategien zur digitalen und grünen Transformation Inklusion, Partizipation, Demokratiebildung Innovationsprojekte mit hoher Wirkung Aufbau neuer Bildungsansätze und -strukturen Mehr zu „Zukunftsorientierte Projekte“ Kapazitätsaufbau in der Berufsbildung Bildungsbereich Berufsbildung Worum geht's? Diese Projekte haben die Stärkung von Berufsbildungssystemen in Partnerländern außerhalb der EU zum Ziel. Was wird gefördert? Partnerschaften zwischen EU - und Nicht- EU -Ländern Aufbau von Strukturen, Curricula und Institutionen Förderung von Inklusion und Chancengleichheit Kompetenzentwicklung von Fachpersonal Mehr zu „Kapazitätsaufbau“ Europäische Experimentelle Maßnahmen Bildungsbereich Berufsbildung, Erwachsenenbildung, Hochschulbildung, Schulbildung Worum geht's? gemeinsam auf transnationaler Ebene evidenzbasierte Lösungen mit hoher Übertragbarkeit zu schaffen Was wird gefördert? Digitale Bildung Micro Credentials Regional Skills Partnerships Grundfertigkeiten u. a. Mehr zu „Europäische Experimentelle Maßnahmen“ Jean Monnet Bildungsbereich Berufsbildung Worum geht's? Förderung von Wissen über die EU , ihrer Werte und Institutionen in der beruflichen Bildung Was wird gefördert? EU -bezogene Lehrveranstaltungen und Seminare Fortbildungen für Lehrerinnen und Lehrer zu EU -Themen Projekte zur Förderung europäischer Bürgerschaft Aufbau von Expertise zu EU -Themen in Einrichtungen der Berufsbildung Mehr zu Jean Monnet Fragen? Wir beraten Sie gern. Sie möchten ein Projekt im Rahmen einer dieser Aktionen beantragen oder haben Fragen zur Antragstellung? Wir unterstützen Sie gern. Ansprechperson Claudia Hamann ka3(at)bibb(dot)de Weitere Informationen Programmleitfaden 2026 (PDF) …
[…] Partnerschaften für Zusammenarbeit Bildung gemeinsam gestalten – europaweit Gemeinsam mehr erreichen – eine länderübergreifende Zusammenarbeit zu Themen aus der Bildungspraxis bringt andere Perspektiven und neue Impulse. Ob kleinere Partnerschaften oder große Kooperationen: In der sogenannten Leitaktion 2 – Partnerschaften steht die Zusammenarbeit für eine starke Bildung in Europa im Mittelpunkt. Darum geht's Thematische Zusammenarbeit zwischen Einrichtungen aus verschiedenen Ländern Formen der Zusammenarbeit Zwei Typen von Partnerschaftsprojekten Bildungsbereiche Projekte im Bereich der beruflichen Aus- und Weiterbildung oder der allgemeinen Erwachsenenbildung Finanzierung Projektfinanzierung nach Pauschalsystem Einreichungsfrist voraussichtlich März 2027 Was sind Partnerschaften für Zusammenarbeit? Partnerschaften für Zusammenarbeit sind europäische Bildungsprojekte, in denen Einrichtungen aus mehreren Ländern gemeinsam zu einem Thema arbeiten, das für ihre Bildungsarbeit wichtig ist. Je nach Ausrichtung und Erfahrung der beteiligten Organisationen unterscheiden sich die Projekte im Umfang, in der Laufzeit und im Ziel: Manche legen den Schwerpunkt auf Austausch und gute Praxis, andere auf die Entwicklung und Verbreitung innovativer Ideen. Sie entwickeln Materialien oder Konzepte weiter und erproben neue Ansätze. So entstehen Partnerschaften, die über Ländergrenzen hinweg wirken – und Bildung in Europa bereichern. Es gibt dafür zwei Projekttypen: Kleinere Partnerschaften mit geringerem Budget sind eher einfach strukturiert und daher besonders geeignet für neue oder kleinere Einrichtungen. Kooperationspartnerschaften haben ein höheres Budget und legen einen Schwerpunkt auf innovatives Vorgehen oder innovative Bildungsmaterialien, die auch von anderen genutzt werden können. Einrichtungen der Berufsbildung An Projekten im Bereich Berufsbildung beteiligen sich unter anderem folgende Arten von Einrichtungen: berufsbildende Schulen und Einrichtungen der beruflichen Weiterbildung Unternehmen und Kammern Sozialpartner und Berufsverbände Hochschulen und Forschungseinrichtungen Nichtregierungsorganisationen mit Bezug zur Berufsbildung Die fachliche Eignung muss im Antrag deutlich werden – zum Beispiel durch den Beitrag zu den Projektzielen oder zum gewählten Thema. Einrichtungen der Erwachsenenbildung An Projekten im Bereich Erwachsenenbildung beteiligen sich unter anderem folgende Arten von Einrichtungen: Volkshochschulen und freie Bildungsträger Vereine, Stiftungen und Verbände Hochschulen Nichtregierungsorganisationen mit Bildungsfokus Die fachliche Eignung muss im Antrag deutlich werden – zum Beispiel durch den Beitrag zu den Projektzielen oder zum gewählten Thema. Wer kann einen Antrag stellen? Die Einrichtungen, die sich für ein Partnerschaftsprojekt zusammenschließen, bilden ein Konsortium und führen das Projekt gemeinsam durch. Eine der Einrichtungen des Konsortiums übernimmt in der Partnerschaft die Koordination: Sie stellt den Antrag und trägt die Verantwortung für Ablauf und Budget. Der Antrag wird in dem Land gestellt, in dem die koordinierende Einrichtung ansässig ist. Welcher Bildungsbereich passt? In Erasmus+ wird neben Projekttypen nach Bildungsbereichen unterschieden. Es ist wichtig, das Vorhaben im richtigen Bildungsbereich zu beantragen. Die NA beim BIBB ist für die Bereiche Berufsbildung und Erwachsenenbildung zuständig: Berufsbildung | Erwachsenenbildung Berufsbildung Berufsbildung umfasst die Aus-, Fort- und Weiterbildung junger Menschen und Erwachsener mit dem Ziel, sie für den für die Ausübung eines Berufs sowie für den allgemeinen Arbeitsmarkt zu qualifizieren. Diese kann in formalen und non-formalen Lernumgebungen auf allen Ebenen des Europäischen Qualifikationsrahmens ( EQR ) stattfinden. Im Programm Erasmus+ werden Projekte gefördert, die sich auf die berufliche Erstausbildung oder die berufliche Weiterbildung konzentrieren. Die fachliche Eignung muss im Antrag deutlich werden – zum Beispiel durch den Beitrag zu den Projektzielen oder zum gewählten Thema. Erwachsenenbildung Erwachsenenbildung im Programm Erasmus+ richtet sich an Erwachsene nach der Erstausbildung und fördert das lebenslange, nicht-berufsbezogene Lernen in unterschiedlichen Lebensbereichen . Ziel ist es, Wissen und Kompetenzen zu stärken – etwa in der Grundbildung, Medienkompetenz, Umweltbildung oder politischen Bildung – und die gesellschaftliche Teilhabe zu verbessern. Einrichtungen der Erwachsenenbildung sind beispielsweise Volkshochschulen, Vereine oder Bildungsträger. Im Programm Erasmus+ liegt ein besonderer Fokus auf Zielgruppen, die erschwerten Zugang zu Bildung haben . Formale, non-formale oder informelle Lernkontexte sind möglich. Was wird gefördert? In Partnerschaften für Zusammenarbeit entwickeln Bildungseinrichtungen aus verschiedenen Ländern gemeinsame Antworten auf aktuelle Herausforderungen in der Berufs- oder Erwachsenenbildung. Gefördert werden zum Beispiel: der Austausch von Methoden und Konzepten, die Entwicklung und Erprobung von Lehr- und Lernmaterialien, gemeinsame Qualifizierungen von Personal, Aktivitäten zur Verbreitung der Projektergebnisse. Die Partnerschaften können eher praxisorientiert oder eher innovativ ausgerichtet sein – je nach Ziel und Zusammensetzung des Projekts. Prioritäten Im Programm Erasmus+ gibt es vier übergeordnete Themenschwerpunkte. Diese sogenannten „horizontalen Prioritäten“ sollen bei der Programmumsetzung berücksichtigt werden und können den Rahmen für Projektideen bieten: Inklusion und Vielfalt Digitaler Wandel Umwelt und Bekämpfung des Klimawandels Gemeinsame Werte, zivilgesellschaftliches Engagement, Bereitschaft und Teilhabe Darüber hinaus gibt es jeweils spezifische Prioritäten für die Berufs -und Erwachsenenbildung. Ein Antrag muss mindestens einer Priorität zugeordnet werden. Welche Priorität Sie wählen, hängt vom Thema und von den Zielen Ihres Projekts ab. Mehr Informationen finden Sie im Programmleitfaden (siehe Dokumentenbox am Seitenende). Welche Länder sind möglich? An Partnerschaften können Einrichtungen aus den folgenden Ländern beteiligt sein: EU -Mitgliedstaaten: Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Slowenien, Slowakei, Spanien, Tschechische Republik, Ungarn, Zypern Erasmus+-assoziierte Drittländer: Island, Liechtenstein, Nordmazedonien, Norwegen, Serbien, Türkei Weitere Länder: Einrichtungen aus einigen Ländern, die nicht mit dem Programm assoziiert sind, können in ein Projekt des Typs Kooperationspartnerschaft eingebunden werden, sofern dies einen wesentlichen Mehrwert für das Projekt bietet – zum Beispiel durch eine besondere Perspektive oder Expertise, die nicht von einem Programmland abgedeckt wird. Diese Länder sind im Programmleitfaden im Abschnitt A, Förderfähige Länder, Regionen 1-3 aufgelistet (Balkan, östliche Nachbarländer mit Ausnahme von Belarus und - mit Einschränkungen - Georgien sowie Länder des südlichen Mittelmeerraums). Welche Förderung ist möglich? Für Projekte kann ein Zuschuss nach vorgegebenen Pauschalen beantragt werden. Die Höhe der gewählten Pauschale muss zu den geplanten Aktivitäten passen. Welcher Projekttyp passt? Der Projekttyp kleinere Partnerschaften eignet sich besonders für kleinere Einrichtungen oder Einrichtungen, die erste Erfahrungen in der europäischen Zusammenarbeit sammeln wollen. Sie können sich mit europäischen Partnern über erfolgreiche Ansätze in ihrer Bildungspraxis austauschen, Neues ausprobieren und Ideen entwickeln, von denen alle Beteiligten profitieren. Der Projekttyp Kooperatio nspartnerschaften dient ebenfalls dem Austausch von Ideen, Methoden und Praktiken zu relevanten Themen der Bildungsbereiche. Die Bearbeitung der Themen ist aber umfassender angelegt und führt zu innovativen Ergebnissen, die auch für andere Einrichtungen in Europa zur Verfügung stehen. Einrichtungen bringen durch Kooperationsprojekte mehr internationale Dimension in ihre Bildungsarbeit, erweitern ihre Partnerschaften und Netzwerke und stärken ihre Fähigkeiten zur Arbeit auf der europäischen Ebene. Kleinere Partnerschaften mindestens 2 Einrichtungen aus 2 Ländern Dauer: zwischen 6 und 24 Monaten (frei wählbar) Förderung: Zuschuss von 30.000 oder 60.000 € Begrenzung: eine Einrichtung kann pro Antragsfrist maximal einen Antrag stellen; Beteiligung an maximal 5 Anträgen möglich Beantragen Sie eine kleinere Partnerschaft Kooperationspartnerschaften mindestens 3 Einrichtungen aus 3 Ländern Dauer: zwischen 12 und 36 Monaten (frei wählbar) Förderung: Zuschuss von 120.000, 250.000 oder 400.000 € Begrenzung: max. 1 Antrag pro Konsortium (identische Partnerkonstellation) und Beteiligung einer Einrichtung an max. 10 Anträgen möglich Beantragen Sie eine Kooperationsparterschaft EU -Grundlagendokumente Aufruf 2026 („Call“) Als „Aufruf“ (englisch: call) wird die Aufforderung der Europäischen Kommission zur Einreichung von Anträgen bezeichnet. Im Aufruf werden Antragsfristen und Budgets für die einzelnen Bildungsbereiche und Aktionen im Programm Erasmus+ veröffentlicht. Zum Aufruf 2026 (PDF) Erasmus+-Programmleitfaden („Programme Guide“) Im Programmleitfaden (englisch: Programme Guide) des jeweiligen Antragsjahres finden Sie die grundlegenden Informationen zum Förderprogramm (Teil A), zu den Leitaktionen und Bildungsbereichen (Teil B) sowie zur Antragstellung (Teil C). Das Dokument gibt es in mehreren Sprachen. Im Zweifel gilt die englische Version. Englische Version des Programmleitfadens (PDF) Deutsche Version des Programmleitfadens (PDF) „Handbook on the lump sum funding model“ In diesem Handbuch wird das Finanzierungsmodell für die Leitaktion 2 – Partnerschaften für Zusammenarbeit – erläutert. Die Finanzierung erfolgt in Form eines Pauschalbetrags (englisch: lump sum) pro Projekt. Das Dokument bezieht sich auf die Antragstellung, die Durchführung und den Projektabschluss. Zum Handbuch (PDF) …
[…] Mobilität Lern- und Lehraufenthalte im Ausland Ein Azubi sammelt in Irland erste Berufserfahrungen, eine VHS -Kursleiterin lernt in Estland neue Methoden der Erwachsenenbildung kennen – Auslandsaufenthalte bieten Lernenden und Personal aus Bildungseinrichtungen die Chance, sich im Ausland weiterzuentwickeln. Erasmus+ macht's möglich im Rahmen der sogenannten Leitaktion 1 – Mobilität . Darum geht's Auslandsaufenthalte zum Lernen und Lehren Wer kann teilnehmen? Lernende und Personal in der Berufs- und Erwachsenenbildung Zielländer Alle EU -Staaten plus Island, Liechtenstein, Nordmazedonien, Norwegen, Serbien, Türkei Förderfähige Aktivitäten Lernaufenthalte für Einzelpersonen und Gruppen, Job-Shadowings, Lehr- und Schulungstätigkeiten, Kurse, Berufswettbewerbe, „Eingeladene Expertinnen/Experten“, Aufnahme von Lehrkräften in Ausbildung Was ist Mobilität? Auslandsaufenthalte ermöglichen Lernen und Lehren im europäischen Ausland. Mobilität im Programm Erasmus+ bedeutet daher Mobilität zu Lernzwecken, kurz: Lernmobilität . Sie erhalten dafür als teilnehmende Einrichtung im Rahmen eines Mobilitätsprojektes eine finanzielle Förderung. In der Berufsbildung können Auslandsaufenthalte die individuellen und fachlichen Kompetenzen der Auszubildenden stärken. Gleichzeitig wird das internationale Profil der Einrichtung und deren Bildungsangebot ausgebaut, was sich positiv auf den gesamten europäischen Bildungsraum auswirkt. In der Erwachsenenbildung dienen die Auslandsaufenthalte der Professionalisierung des Personals, was sich positiv auf die Qualität der Erwachsenenbildung in Europa auswirkt. Dabei sollen die Bildungsangebote stärker auf gesamtgesellschaftliche Bedürfnisse ausgerichtet werden. Ein weiteres Ziel ist es, die Teilnahme von Personen aller sozioökonomischen Hintergründe an Erwachsenenbildungsangeboten und Erasmus+ zu erhöhen. Welcher Bildungsbereich passt? Im Programm Erasmus+ wird neben Projekttypen nach Bildungsbereichen unterschieden. Es ist wichtig, das Vorhaben im richtigen Bildungsbereich zu beantragen. Die NA beim BIBB ist für die Bereiche Berufsbildung und Erwachsenenbildung zuständig: Berufsbildung Berufsbildung umfasst die Aus-, Fort- und Weiterbildung junger Menschen und Erwachsener mit dem Ziel, sie für die Ausübung eines Berufs sowie für den allgemeinen Arbeitsmarkt zu qualifizieren. Diese kann in formalen und non-formalen Lernumgebungen auf allen Ebenen des Europäischen Qualifikationsrahmens ( EQR ) stattfinden. Im Programm Erasmus+ werden Projekte gefördert, die sich auf die berufliche Erstausbildung oder die berufliche Weiterbildung konzentrieren. Die fachliche Eignung muss im Antrag deutlich werden – zum Beispiel durch den Beitrag zu den Projektzielen oder zum gewählten Thema. Erwachsenenbildung Erwachsenenbildung im Programm Erasmus+ richtet sich an Erwachsene nach der Erstausbildung und fördert das lebenslange, nicht-berufsbezogene Lernen in unterschiedlichen Lebensbereichen . Ziel ist es, Wissen und Kompetenzen zu stärken – etwa in der Grundbildung, Medienkompetenz, Umweltbildung oder politischen Bildung – und die gesellschaftliche Teilhabe zu verbessern. Einrichtungen der Erwachsenenbildung sind beispielsweise Volkshochschulen, Vereine oder Bildungsträger. Im Programm Erasmus+ liegt ein besonderer Fokus auf Zielgruppen, die erschwerten Zugang zu Bildung haben. Formale, non-formale oder informelle Lernkontexte sind möglich. Wer kann teilnehmen? An den Auslandsaufenthalten können sowohl Lernende (Teilnehmende an Bildungsangeboten), als auch Personal (Beschäftigte in Einrichtungen) in der Berufs- und Erwachsenenbildung teilnehmen: Lernende in der Berufsbildung Auszubildende in der dualen Ausbildung nach BBiG oder HwO Schülerinnen und Schüler an „Beruflichen Schulen" gemäß Definitionskatalog der KMK Personen in der Berufsausbildungsvorbereitung Teilnehmende in formal geordneten beruflichen Weiterbildungen nach Bundes- oder Landesrecht Personen, die an non-formalen Bildungsangeboten teilnehmen Absolventinnen und Absolventen der förderfähigen Bildungsgänge bis zu einem Jahr nach Abschluss Lernende in der Erwachsenenbildung Alle Lernenden in der Erwachsenenbildung , dabei insbesondere benachteiligte Lernende mit geringeren Teilhabechancen an Bildungsangeboten. Im Rahmen von Erasmus+ sind „benachteiligte Lernende“ Menschen, die aus verschiedenen Gründen erschwerte Bedingungen haben, ihre persönliche Situation durch Bildungsangebote zu verändern, insbesondere gering qualifizierte Lernende.* Die Lernenden müssen in der entsendenden Einrichtung an einem Bildungsprogramm für Erwachsene in Deutschland teilnehmen. Bei der Auswahl der teilnehmenden Lernenden sollte eine ausgewogene Mischung aus verschiedenen Personenprofilen und eine umfassende Einbeziehung von Teilnehmenden mit geringeren Chancen berücksichtigt werden. *Mögliche Gründe für erschwerte Bedingungen sind eine wirtschaftlich prekäre Situation, soziale Ungleichheit, kulturelle Unterschiede, geografische Hindernisse, Hindernisse im Zusammenhang mit Diskriminierung, gesundheitliche Einschränkungen, körperliche oder geistige Behinderung, Lernschwierigkeiten (u.a. im Sinne der Grundbildung) ein Migrationshintergrund oder eine Fluchterfahrung. Personal in der Berufsbildung Personen, die in der beruflichen Aus- und Weiterbildung tätig sind nicht lehrende Expertinnen und Experten der beruflichen Aus- und Weiterbildung Personal in der Erwachsenenbildung lehrendes Personal, wie Lehrkräfte und Dozentinnen/Dozenten, nicht-lehrendes Personal, wie Verwaltungskräfte alle sonstigen Expertinnen/Experten, ehrenamtliche Mitarbeitende und Honorarkräfte Tätige in anderen Einrichtungen im Bereich der Erwachsenenbildung, wie z. B. Freiwillige, Beratende oder Politikkoordinatorinnen und -koordinatoren mit Zuständigkeit für die Erwachsenenbildung Infopapiere zu den Arbeitsbeziehungen Die Verbindung zwischen dem Personal und der entsendenden Organisation muss überprüfbar dokumentiert werden (zum Beispiel über einen Arbeits-, Honorar- oder Freiwilligenvertrag, eine Aufgabenbeschreibung oder ein ähnliches Dokument). Die Nationale Agentur beim BIBB hat festgelegt, was in Deutschland als gültige Arbeitsbeziehung gilt. Eine detaillierte Definition finden Sie in unseren Infopapieren zur Arbeitsbeziehung für Kurzzeitprojekte und akkreditierte Einrichtungen. Infopapier für akkreditierte Einrichtungen in der Berufsbildung (PDF) Infopapier für Kurzzeitprojekte in der Berufsbildung (PDF) Infopapier für Einrichtungen in der Erwachsenenbildung (PDF) Was wird gefördert? Erasmus+ bietet die Möglichkeit, im europäischen Ausland ein Praktikum, einen Lernaufenthalt oder eine Fort- oder Weiterbildung zu absolvieren. Im Programm heißt dies Erasmus+ Mobilität . Die Lernmobilität dient der persönlichen und fachlichen Weiterentwicklung. Einrichtungen, die ihr Personal und ihre Lernenden ins Ausland schicken, erhalten dafür eine finanzielle Förderung. Je nach Bildungsbereich und Zielgruppe sind verschiedene Aktivitätsarten möglich. Ein Projekt kann sich aus verschiedenen Aktivitätsarten zusammensetzen. Abhängig von der Aktivität können nach der Bewilligung des Projekts auch vorbereitende Besuche durchgeführt werden, um das Projekt zu planen. Fördermöglichkeiten auf einen Blick Berufsbildung Erwachsenenbildung Wie setzt sich die Fördersumme zusammen? Ein Projekt besteht in der Regel aus verschiedenen Mobilitätsaktivitäten. Die Fördersumme einer Aktivität errechnet sich aus verschiedenen Kostenkategorien . Jede Aktivität beinhaltet je eine Pauschale für organisatorische Unterstützung, individuelle Unterstützung sowie Reisekosten. Darüber hinaus kann eine Förderung für Kursgebühren, Inklusionsunterstützung und sprachliche Unterstützung, vorbereitende Besuche und außergewöhnliche Kosten beantragt werden. Mehr zu den Fördersätzen Die genauen Fördersätze können Sie der Fördersätzetabelle für den entsprechenden Bildungsbereich entnehmen: Fördersätzetabelle für Akkreditierung in der Berufsbildung (PDF) Fördersätzetabelle für Kurzzeitprojekte in der Berufsbildung (PDF) Fördersätzetabelle für Akkreditierung und Kurzzeitprojekte in der Erwachsenenbildung (PDF) Mithilfe unseres Mobilitätsrechners können Sie vor der Antragstellung die Förderzuschüsse Ihres geplanten Projektes kalkulieren. Zum Mobilitätsrechner Der Entfernungsrechner der EU unterstützt Sie dabei, die Distanz zwischen Heimat- und Zielort korrekt zu ermitteln. Zum Entfernungsrechner Welche Länder sind möglich? Teilnehmende aus Deutschland können Auslandsaufenthalte in folgenden Ländern absolvieren: EU -Mitgliedstaaten: Belgien, Bulgarien, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Slowakische Republik, Slowenien, Spanien, Tschechische Republik, Ungarn, Zypern Mit Erasmus+-assoziierte Drittländer: Island, Liechtenstein, Nordmazedonien, Norwegen, Serbien, Türkei Sonstige Länder: Das Erasmus+-Programm hat für akkreditierte Einrichtungen in der Berufsbildung eine erweiterte internationale Dimension, in der man mit zahlreichen Drittländern Auslandsaufenthalte organisieren kann. Das Budget für die sogenannten internationalen Staaten ist auf 20 Prozent der bewilligten Vertragssumme einer jeweiligen Einrichtung limitiert. Für „eingeladene Expertinnen und Experten“ sowie für in Ausbildung befindliche Lehrkräfte gilt als Ort des Aufenthalts stets die begünstigte Einrichtung in Deutschland. Die Teilnehmenden müssen aus einem der oben genannten Programmländer kommen. Wer kann einen Antrag stellen? Anträge für eine Förderung der Auslandsaufenthalte können nicht von den Teilnehmenden selbst gestellt werden, sondern müssen über die Einrichtung der Teilnehmenden laufen. Antragsberechtigt sind öffentliche und private Einrichtungen , die ihren Sitz in Deutschland haben und mindestens eine der folgenden Vorgaben erfüllen: Einrichtungen der Berufsbildung Anbieter von Ausbildungsvorbereitung, Ausbildung, Weiterbildung und Umschulung gemäß §1 BBiG Berufliche Schulen (inkl. FOS , BOS , Fachgymnasien) und Schulen im Gesundheitswesen laut KMK-Definition Förderschulen mit Schwerpunkt auf Erasmus-Aktivitäten in der Berufsbildung Unternehmen sowie öffentliche und private Organisationen, die Auszubildende oder Lernende aufnehmen, ausbilden oder mit ihnen kooperieren Lokale und regionale Behörden und Koordinierungsstellen mit Aufgaben in der Berufsbildung Einrichtungen, die in der Berufsbildung und in der Erwachsenenbildung tätig sind, können gleichzeitig jeweils einen Antrag in beiden Bildungsbereichen stellen. Einrichtungen der Erwachsenenbildung Anbieter von formaler, non-formaler und informeller Erwachsenenbildung: Als Anbieter von Erwachsenenbildung gelten alle Einrichtungen, die Erwachsenenbildung als Haupt- oder Nebenaufgabe regelmäßig und wiederkehrend in offener Form zugänglich machen. Das bedeutet, dass Bildungsangebote von Einrichtungen der Erwachsenenbildung regelmäßig und in angemessener Häufigkeit am Standort der jeweiligen Einrichtung, beziehungsweise gegebenenfalls auch deutschlandweit durchgeführt werden müssen. Lernmöglichkeiten müssen in einer Art und Weise angeboten werden, die eine kontinuierliche und verlässliche Teilnahme der Interessierten an Angeboten der antragstellenden Einrichtung ermöglicht. Die Häufigkeit der Veranstaltungen sollte den Bedürfnissen der Zielgruppen entsprechen und sicherstellen, dass ein nachhaltiges Lernangebot vor Ort verfügbar ist. Antragsberechtigt sind insbesondere kommunale Einrichtungen, Volkshochschulen, private Träger, Einrichtungen der Kirchen, Gewerkschaften, Kammern, Parteien und Verbände, Elternschulen und Familienbildungsstätten, Akademien, Hochschulen sowie Fernlehrinstitute. Besonders berücksichtigt werden Einrichtungen, die Grundbildung fördern und Personen mit geringen Grundkenntnisse/Schlüsselkompetenzen Lernaufenthalte im Ausland ermöglichen. Lokale und regionale Behörden sowie koordinierende Stellen mit Aufgaben oder Verantwortung im Bereich der Erwachsenenbildung Einrichtungen, die in der Berufsbildung und in der Erwachsenenbildung tätig sind, können gleichzeitig jeweils einen Antrag in beiden Bildungsbereichen stellen. Zwei Wege zur Förderung: Welcher passt zu Ihrer Einrichtung? Im Programm Erasmus+ gibt es zwei Zugangsmöglichkeiten, um Fördermittel für Auslandsaufenthalte zu erhalten: Die Erasmus+-Akkreditierung – Ihre Mitgliedschaft im Programm Sie ist der Standard-Zugang und damit der optimale Weg ins Programm ! Die Akkreditierung ist für die gesamte Dauer der aktuellen Erasmus+-Programmgeneration gültig und sichert Ihnen einen vereinfachten Zugang zu jährlichen Fördermitteln für Auslandsaufenthalte Ihres Personals und Ihrer Lernenden. Wählen Sie diesen Weg, wenn Sie langfristig am Programm teilnehmen möchten. Mit der Erasmus+-Akkreditierung unterstützen Sie langfristig die Internationalisierung und Organisationsentwicklung Ihrer Einrichtung. Kurzzeitprojekte – ein niederschwelliger Einstieg ins Programm Sie möchten Erasmus+ erst einmal kennenlernen und Projekte in kleinerem Umfang durchführen? Dann ist dieser Weg für Sie die richtige Wahl! Die Kurzzeitprojekte bieten Ihnen einen niederschwelligen Zugang zu Fördermitteln, um Ihren Lernenden oder Ihrem Personal Auslandsaufenthalte in Europa zu ermöglichen. Akkreditierung keine Vorerfahrung mit Erasmus+ notwendig mindestens zweijährige Aktivität in dem relevanten Bildungsbereich einmalige inhaltliche Antragstellung anschließend jährliche Mittelanforderung möglich feste Projektlaufzeit (15 Monate) für eine Mittelanforderung Anzahl der Mobilitätsaktivitäten nicht limitiert als Einzelakkreditierung oder als Konsortium möglich Beantragen Sie eine Akkreditierung Kurzzeitprojekte keine Vorerfahrung mit Erasmus+ notwendig maximal 3 Anträge innerhalb von 5 Jahren möglich Projektlaufzeit von 6 bis maximal 18 Monaten maximal 30 Mobilitätsaktivitäten innerhalb eines Projektes Beantragen Sie ein Kurzzeitprojekt EU -Grundlagendokumente Mobilität Die Dokumente werden in jeder Antragsrunde neu zur Verfügung gestellt. Nutzen Sie bitte stets die Unterlagen der aktuellen Antragsrunde. Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen 2026 (PDF) Programmleitfaden 2026 – deutsch (PDF) Programmleitfaden 2026 – englisch (PDF) Erasmus-Qualitätsstandards in den Bereichen Erwachsenenbildung, Berufsbildung und Schulbildung (PDF) …
[…] Bewilligte Projekte in Erasmus+ Hier finden Sie eine Übersicht über bewilligte Projekte in Erasmus+ aus den vergangenen Jahren. 2026 Mobilität Berufsbildung Mittelanforderungen Akkreditierung (PDF, 568.36 KB) Erwachsenenbildung Kurzzeitprojekte | Runde 1 (PDF, 135.77 KB) Mittelanforderungen Akkreditierung (PDF, 145.35 KB) 2025 Mobilität Partnerschaften Berufsbildung Akkreditierungen.pdf (PDF, 3.24 MB) Kurzzeitprojekte.pdf (PDF, 528.59 KB) Erwachsenenbildung Mittelanforderungen Akkreditierung (PDF, 141.06 KB) Kurzzeitprojekte | Runde 1 (PDF, 124.98 KB) Berufsbildung Kleinere Partnerschaften (PDF, 174.34 KB) Erwachsenenbildung Kleinere Partnerschaften (PDF, 186.41 KB) 2024 Mobilität Partnerschaften Berufsbildung Akkreditierungen.pdf (PDF, 404.50 KB) Mittelanforderungen Akkreditierung.pdf (PDF, 2.81 MB) Kurzzeitprojekte | Runde 1 (PDF, 555.96 KB) Erwachsenenbildung Akkreditierung (PDF, 116.50 KB) Mittelanforderungen Akkreditierung (PDF, 126.90 KB) Kurzzeitprojekte |Runde1 (PDF, 130.20 KB) Kurzzeitprojekte | Runde 2 (PDF, 240.35 KB) Berufsbildung Kleinere Partnerschaften | Runde 1 (PDF, 471.88 KB) Kleinere Partnerschaften | Runde 2 (PDF, 84.15 KB) Erwachsenenbildung Kleinere Partnerschaften | Runde 1 (PDF, 122.76 KB) Kleinere Partnerschaften | Runde 2 (PDF, 178.15 KB) 2023 Mobilität Partnerschaften Berufsbildung Akkreditierungen (PDF, 449.87 KB) Mittelanforderungen Akkreditierung (PDF, 153.34 KB) Kurzzeitprojekte | Runde 1 (PDF, 61.00 KB) Erwachsenenbildung Akkreditierungen (PDF, 424.87 KB) Mitttelanforderungen Akkreditierung (PDF, 38.14 KB) Kurzzeitprojekte | Runde 1 (PDF, 40.06 KB) Kurzzeitprojekte | Runde 2 (PDF, 81.12 KB) Berufsbildung Kleinere Partnerschaften | Runde 1 (PDF, 376.46 KB) Kleinere Partnerschaften | Runde 2 (PDF, 105.83 KB) Erwachsenenbildung Kleinere Partnerschaften | Runde 1 (PDF, 142.95 KB) Kleinere Partnerschaften | Runde 2 (PDF, 138.92 KB) 2022 Mobilität Partnerschaften Berufsbildung Akkreditierungen (PDF, 2.73 MB) Mittelanforderungen Akkreditierung (PDF, 5.46 MB) Kurzzeitprojekte | Runde 1 (PDF, 1.29 MB) Kurzzeitprojekte | Runde 2 (PDF, 451.53 KB) Erwachsenenbildung Akkreditierungen (PDF, 114.27 KB) Mittelanforderungen Akkreditierung (PDF, 284.49 KB) Kurzzeitprojekte | Runde 1 (PDF, 315.92 KB) Kurzzeitprojekte | Runde 2 (PDF, 177.94 KB) Berufsbildung Kleinere Partnerschaften | Runde 1 (PDF, 1.55 MB) Kleinere Partnerschaften | Runde 2 (PDF, 181.88 KB) Erwachsenenbildung Kleinere Partnerschaften | Runde 1 (PDF, 1.73 MB) Kleinere Partnerschaften | Runde 2 (PDF, 97.82 KB) 2021 Mobilität Partnerschaften Berufsbildung Akkreditierungen (PDF, 4.52 MB) Mittelanforderungen Akkreditierung (PDF, 2.79 MB) Kurzzeitprojekte (PDF, 349.72 KB) Erwachsenenbildung Akkreditierungen (PDF, 170.58 KB) Mittelanforderungen Akkreditierung (PDF, 261.30 KB) Kurzzeitprojekte (PDF, 394.71 KB) Kompendium Kurzzeitprojekte (PDF, 20.05 MB) Berufsbildung Kleinere Partnerschaften | Runde 1 (PDF, 3.62 MB) Kleinere Partnerschaften | Runde 2 (PDF, 1.21 MB) Erwachsenenbildung Kleinere Partnerschaften | Runde 1 (PDF, 5.38 MB) Kleinere Partnerschaften | Runde 2 (PDF, 1.95 MB) 2020 Mobilität Berufsbildung Akkreditierungen (PDF, 10.85 MB) Berufliche Aus- und Weiterbildung (PDF, 9.79 MB) Erwachsenenbildung Erwachsenenbildung (PDF, 207.78 KB) Kompendium (PDF, 7.57 MB) …
[…] Themenschwerpunkte in Erasmus+ Erasmus+ bietet vielfältige Möglichkeiten, Bildung in Europa innovativ zu gestalten – wir zeigen Ihnen, wie! Auf dieser Seite finden Sie Inspiration und Informationen zu zentralen Themen der europäischen Bildungszusammenarbeit. Entdecken Sie, wie diese Schwerpunkte in bereits geförderten Projekten umgesetzt wurden und lassen Sie sich für zukünftige Projekte inspirieren. Newsletter Sie wollen keine Neuigkeiten zu den Themenschwerpunkten mehr verpassen? Dann abonnieren Sie jetzt unseren Newsletter! Bitte füllen Sie alle mit * gekennzeichneten Felder aus, damit wir Ihre Anfrage bearbeiten können. Ich stimme der Datenschutzerklärung zu. * …
[…] Projektbeispiele Erasmus+ bietet unzählige Projektideen – hier finden Sie Beispiele zur Inspiration. Filtern Sie nach Programmtyp und Bildungsbereich und erfahren Sie, wie vielfältig Mobilitäten und Partnerschaften in Berufs- und Erwachsenenbildung gestaltet werden können. …
[…] Europäische Vernetzungstreffen Europäische Vernetzungstreffen sind Veranstaltungen, Seminare oder Workshops, die dazu dienen, die transnationale Zusammenarbeit zu fördern. In Erasmus+ werden sie auch TCAs (Training and Cooperation Activities) genannt. Die nationalen Agenturen für Erasmus+ organisieren regelmäßig länderübergreifende Veranstaltungen, die sich an alle Zielgruppen des Programms richten. TCAs sind eine gute Möglichkeit, sich international zu vernetzen und Partner für Erasmus+-Projekte zu finden, praktische Tipps zur Projektumsetzung zu erhalten sowie neue Projektideen zu entwickeln. Wichtiger Hinweis Vernetzungstreffen werden grundsätzlich in englischer Sprache durchgeführt, daher sind ausreichende Englischkenntnisse Voraussetzung für die Teilnahme. Wer kann an Vernetzungstreffen teilnehmen? Egal ob Sie als ganz neu im Programm sind, schon mehrjährige Erfahrungen als Projektträger haben oder sich erstmal nur für das Programm interessieren – eine Teilnahme ist für alle möglich. Wie kann ich teilnehmen? Die Bewerbung erfolgt in der Regel über die SALTO Plattform. Diese unterstützt die Nationalen Agenturen bei der Organisation und dem Teilnehmendenmanagement der Vernetzungstreffen. Für die Bewerbung ist die Erstellung eines Accounts notwendig. Wie Sie einen Account erstellen können, erfahren Sie auf der SALTO Plattform. Zu SALTO Für Teilnehmende aus Deutschland steht in der Regel ein beschränktes Platzkontingent zur Verfügung. Die NA beim BIBB trifft die Vorauswahl auf Basis der eingereichten Bewerbungsunterlagen und leitet die Entscheidung dann an die veranstaltende Nationale Agentur weiter. Entscheidend ist die Qualität der Bewerbungsunterlagen und inwieweit das Teilnehmerprofil zutreffend ist. In der Regel ist eine Teilnahme pro Person im Jahr möglich. Nach Ablauf der Bewerbungsfrist werden Sie von uns zeitnah per Mail verständigt , ob Sie einen Platz erhalten haben. Bitte beachten Sie, dass die von der NA beim BIBB gesetzte Bewerbungsfrist aus organisatorischen Gründen von der auf der SALTO Plattform veröffentlichten Frist abweichen kann. Sobald Sie weitere Informationen und Unterlagen vom Veranstalter bekommen haben, können Sie mit der Reiseplanung beginnen! Automatisch über die SALTO Plattform versandte E-Mails gelten nicht als offizielle Zusage. Nach erfolgter Teilnahme reichen Sie bitte innerhalb von 30 Tagen Ihren inhaltlichen Bericht sowie alle Nachweise zur Rückerstattung der Reisekosten ein. Sie erhalten mit der Zusage alle notwendigen Informationen und Dokumente dazu. Was ist mit den Kosten? Die Teilnahme an Erasmus+ Trainings- und Kooperationsaktivitäten wird aus Mitteln der Europäischen Union gefördert. In der Regel werden alle Kosten vor Ort (Unterkunft, Seminargebühren, Verpflegung) vom Veranstalter übernommen . Für die An- und Abreise ist selbst Sorge zu tragen , eine Bezuschussung der Reisekosten erfolgt im Nachhinein durch die NA beim BIBB nach den im Merkblatt zur Kostenerstattung definierten Kriterien. Zum Merkblatt Bei der Teilnahme von Personen mit geringeren Chancen (siehe Themenseite Inklusion & Vielfalt ) an TCA -Veranstaltungen können, um die Teilnahme dieser Personen zu ermöglichen, in begründeten Einzelfällen zusätzliche Reisekosten geltend gemacht werden. Bitte wenden Sie sich in diesem Fall vor der Teilnahme an der Veranstaltung an die NA beim BIBB ( NA-TCA(at)bibb.de) . Veranstaltungen Warum sollte ich an einem Vernetzungstreffen teilnehmen? Video in englischer Sprache Erfahrungsberichte auf EPALE Sie wollen mehr über den Ablauf von Vernetzungstreffen erfahren? Auf EPALE berichten Projektträger regelmäßig von ihrer Teilnahme. Zu den Berichten Wie können Vernetzungstreffen Ihr Erasmus+-Projekt voranbringen? In diesem Video berichten Teilnehmende, wie TCAs ihnen neue Ideen, wertvolle Kontakte und praxisnahe Tipps gebracht haben. Erfahre, wie du von den Erfahrungen anderer profitierst und dein eigenes Erasmus+ Projekt stärken kannst! Zum Video Sie haben Fragen? Kontakt aufnehmen Wir sind für Sie da Mail: NA-TCA[at]bibb(dot)de …