[…] Hallo Finn, im April hast du an der Ratssimulation „ConSIMium“ in Brüssel teilgenommen, kannst du kurz erklären, was das genau ist?, Wie bist du dazu gekommen am ConSIMium teilzunehmen? Was hat dich motiviert?, Wie hast du es erlebt, mit 160 jungen Leuten aus 27-Ländern der EU zusammenzuarbeiten? Was hast du gelernt über die Entscheidungsprozesse auf EU-Ebene?, Sicherlich war es auch herausfordernd, die Interessen verschiedenster Akteure und Länder zusammen zu bringen, oder?, Wie war es in einer Delegation aus Studierenden und Auszubildenden zusammenzuarbeiten? Warum ist es wichtig, dass junge Menschen aus der Berufsbildung an solchen Beteiligungsformaten teilnehmen?, Was nimmst du mit zum Thema „Europa und demokratische Teilhabe“ auch im Kontext der anstehenden Europawahl?, Wie hat deine Erfahrung dein Engagement als EuroApprentice beeinflusst?, Was war dein persönliches Highlight an den Tagen in Brüssel?, Interesse geweckt? Finn Marvin Holtmann hatte die Möglichkeit, gemeinsam mit einer deutschen Delegation von Studierenden und Auszubildenden an der EU-Ratssimulation „A Council Simulation Experience (ConSIMium)“ in Brüssel teilzunehmen. Der ausgebildete Biologisch-Technische-Assistent ist als EuroApprentice aktiv. In unserem Interview berichtet der Erasmus+-Botschafter von seiner Erfahrung und was er in den beiden Tagen in Brüssel über die Europäische Union und ihre Entscheidungsmechanismen gelernt hat. , Die Ratssimulation ist die Möglichkeit, zu erfahren, wie es im Europäischen Rat von statten geht, also wie unter Kompromissfindung zwischen den Staaten Gesetze entstehen. Nur abgekapselt von der Öffentlichkeit und für uns junge Menschen angepasst. Ziel der Veranstaltung war es, uns zu zeigen wie das Ganze abläuft, was vielleicht vielen Bürgerinnen und Bürgern nicht klar ist, sodass wir die Entscheidungsfindungsprozesse hinter den Kulissen so realitätsnah wie möglich erleben durften. Dabei waren wir in den echten Räumlichkeiten des Europäischen Rates mit allem, was dazu gehört: Es gab Pressekonferenzen, und wir durften in den Räumen sein, wo sonst Ministerinnen und Minister und Botschafterinnen und Botschafter sitzen, wie man es manchmal im Fernsehen sehen kann. , Wir als EuroApprentices wurden über die Veranstaltung und die Möglichkeit informiert, über den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) teilzunehmen. Da ich beim Europäischen Jugendevent in Straßburg (EYE) bereits die Möglichkeit hatte, das Europäische Parlament zu besuchen, dachte ich, wäre es auch nochmal interessant, die Institution des Europäischen Rates kennenzulernen. Dann habe ich mich beim DAAD beworben und das Glück gehabt, auch mitfahren zu dürfen. Ich finde es spannend zu erfahren, wie die doch recht komplexen Prozesse in der EU ablaufen und es interessiert mich, diese dann auch anderen näher zu bringen. , Es ist wirklich sehr komplex. Das meiste bespricht man zunächst in seiner eigenen Delegation. Also worauf man achten muss in den Sitzungen, um die Position der Delegation einheitlich zu vertreten. Und dann ist man in seinem Bereich und seiner Rolle unterwegs. Ich war zum Beispiel nationaler Experte für Cybersicherheit und habe mich dann mit den nationalen Experten der anderen 27 Länder besprochen. Bei 27 Ländern geht jeder Gesetzesentwurf durch mehrere Sitzungen und bei jeder können wieder neue Punkte angebracht werden. Aber es ist schön zu sehen, wie man zusammen agieren kann und, dass das System niemanden benachteiligt, egal wie groß oder klein das Land ist. Ich finde es gut, dass jede Nation in der EU Mitsprache hat. , Ja, es ist sehr herausfordernd, auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen. Man hat im Vorgang der Sitzungen schon die Möglichkeit sich mit den anderen Ländern auszutauschen. Also, dass man zum Beispiel schonmal mit dem nationalen Experten der Niederlande spricht, sodass es dann in der Sitzung leichter ist, zusammen zu finden. Man muss also ganz genau schauen, wo findet sich die größte Gruppe und passt man dazu? , Dies war das erste ConSIMium , zudem neben Studierenden auch Auszubildende eingeladen waren, daher waren die Auszubildenden im Verhältnis eher unterrepräsentiert. Ich finde es aber wichtig, dass auch die Menschen aus der Berufsbildung die Chance bekommen, eine solche Erfahrung zu machen. Die Mischung aus Theorie und Praxis stellt für mich einfach das Gesamtbild dar, daher ist es wünschenswert, dass in Zukunft mehr Auszubildende am ConSIMium teilnehmen. , Europa als solches ist sehr verschieden und sehr bunt gemischt, aber es ist schön zu sehen, wie gut es funktioniert – wenn man möchte. Und es muss auch funktionieren, denn jeder für sich ist eines, aber gemeinsam Lösungen zu finden und als Gesamtheit aufzutreten, ist viel wert und hat mehr Gewicht – nicht nur in Europa, sondern auch international. Und besonders jetzt ist es wichtiger denn je, dass man auf gesellschaftliche Anliegen gemeinschaftlich reagiert. , Ich habe gemerkt, dass es immer noch viel internationaler Arbeit bedarf, denn jedes Land tickt anders. Es gibt so viele Verschiedenheiten in Europa, dass es für mich als EuroApprentice umso wichtiger erscheint, zusammenzuarbeiten und von anderen Ländern zu lernen. Und auch Verständnis zu entwickeln für die Denkweise in anderen Ländern. In dem Kontext ist meine Arbeit sehr sinnvoll, um mehr Kontakte und Austausch international zu ermöglichen. , Wie gut die Bahn in Brüssel funktioniert! (lacht) Vor Ort sein zu dürfen und Einblick zu bekommen in etwas, wo man sonst keinen Zugang hat, und eben der Austausch mit anderen Menschen aus verschiedensten Ländern. Durch unsere Betreuerin hatten wir außerdem die Möglichkeit eine persönliche Führung durch Brüssel zu bekommen, durch die Stadt und ihre EU-Institutionen. …
[…] Austausch und Information, Auf einen Blick, Programm, Anmeldung, Übernachtungsmöglichkeit, Kontakt Wie in jedem Jahr organisieren wir auch in 2026 wieder ein Treffen mit den Unternehmen, die im Erasmus+-Programm und im Programm AusbildungWeltweit aktiv sind. Dieses Treffen richtet sich ausschließlich an Vertreterinnen und Vertreter von Unternehmen und findet in diesem Jahr in Lindau am Bodensee statt. , Im Rahmen des Treffens wird es die Möglichkeit zum direkten Austausch und zur Vernetzung mit anderen Ausbildungsverantwortlichen geben. Der Leiter Gewerblich-Technische Ausbildung von der Lindauer DORNIER GmbH wird die internationalen Aktivitäten im Bereich Berufsbildung des Unternehmens vorstellen und eine Erkundung des Ausbildungszentrums des Unternehmens organisieren. Die NA beim BIBB wird zu Neuigkeiten und Durchführungsfragen im Programm Erasmus+ und AusbildungWeltweit beraten und über Entwicklungen in den Programmen informieren. , Beginn: 24.06.2026 um 12:00 Uhr Ende: 25.06.2026 um 14:30 Uhr Veranstaltungsort: Lindauer DORNIER GmbH, Rickenbacher Str. 119, 88131 Lindau Zielgruppe: Unternehmen, die Projektträger im Programm Erasmus+ und im Programm AusbildungWeltweit sind. , Programm Monitoring für Unternehmen (PDF zum Download) , Bitte registrieren Sie sich hier für die Veranstaltung: Zur Anmeldung Anmeldeschluss: 30. April 2026 Hinweis: Die Anmeldedaten werden an Lindauer DORNIER weitergegeben. Mit dieser Anmeldung erteilen Sie uns hierfür Ihre Einverständniserklärung. , In dem Hotel Vis-à-Vis in Lindau ist ein begrenztes Zimmerkontingent bis zum 15. April reserviert. Unter dem Stichwort "Erasmus“ können Sie für sich eine Reservierung vornehmen, sofern noch Zimmer von dem Kontingent verfügbar sind. Kontakt: https://www.visavis-lindau.de/ - Rosa Pardo Tel : 0228 107 1164 E-Mail: rosa.pardogonzalez@bibb.de …
[…] Eigene Stärken erkennen, Zusammenarbeit auf Augenhöhe, Digitales Lernen mit Micro Challenges, Micro Challenge Besuch der Deutschen Botschaft, Stolz auf die Ergebnisse, Lernende in ein Projekt einbeziehen – ein Rückblick, Interesse geweckt? Tukums ist eine Kleinstadt in Lettland, etwa 60 km westlich von Riga gelegen. Hier fand die Volkshochschule Meppen in dem Verein Asni 3139 eine passende Partnereinrichtung, die sich wie die Volkshochschule in der Erwachsenenbildung engagiert, unter anderem PC Kurse auf dem Land anbietet und sich darüber hinaus der Vermittlung lettischer traditioneller Handwerkskunst widmet. „Wichtig war uns bei der Wahl der aufnehmenden Einrichtung, dass wir mit unseren Teilnehmenden ähnliche Bedingungen vorfinden wie hier im Emsland, weil die meisten unserer Teilnehmenden noch nie gereist sind“, berichtet Radka Lemmen, die mit „Mutmacher*innen für Europa“ ihr erstes Erasmus+ Projekt durchgeführt hat. Ziel dieses Projekts war es, benachteiligten jungen Erwachsenen zu ermöglichen, digitale Kompetenzen zu erwerben und zu erproben. , Die jungen Erwachsenen lernen im Zentrum für Jugendberufshilfe der VHS , wo sie ihren Schulabschluss nachholen. Das Interesse, nach Lettland zu reisen war so groß, dass sogar eine Auswahl stattfinden musste. Die zwanzig Teilnehmenden wurden von Anfang an in das Projekt und die damit verbundenen Organisationsschritte einbezogen. „Die Workshops zur Projektumsetzung, zur Projektplanung haben wir in den Stundenplan der Teilnehmenden integriert. Sie waren ein Teil der Fächer Deutsch, Wirtschaft oder Mathe“, erklärt Radka Lemmen. So sind den Teilnehmenden keine Unterrichtsstunden weggefallen, sondern sie wurden projektbezogen weiter genutzt. Ein Nebeneffekt dabei war, dass auch die verschiedensten Alltagskompetenzen gestärkt wurden. Diese reichten von der Anreise (Besorgung der Tickets, Pünktlichkeit, Verpflegung) über die Verwaltung des eigenen Geldes bis hin zur Verständigung in einem nicht-deutschsprachigen Land. , Bevor die beiden Gruppen nach Lettland aufbrachen, besuchten die Projektverantwortlichen die Gasteinrichtung und konnten sich persönlich vor Ort über die Arbeitsweise und die Gegebenheiten informieren. Im Gegenzug besuchten auch zwei Vertreterinnen des lettischen Vereins als Expertinnen die Volkshochschule in Meppen. Der intensive Austausch und die gegenseitigen Besuche trugen dazu bei, dass die Einrichtungen viele Gemeinsamkeiten entdeckten und sich auf Augenhöhe begegnen konnten. Entscheidend war diese Begegnung auch für das Aufstellen des Programms für den Aufenthalt der jungen Erwachsenen in Tukums. Die beiden Kollegen, die als Betreuer mitgefahren sind, wissen, wie wichtig ein strukturierter, aber nicht zu überfordernder Tagesablauf für diese Zielgruppe ist. Für jeden Tag gab es eine Mischung aus körperlichen Aktivitäten, verbunden mit kleinen Forschungsaufträgen, die manchmal auch einen unterhaltsamen Charakter hatten. Einer davon war es herauszufinden, ob Tukums eine Burg hat. Ein anderer schickte die Gruppe zu einem Besuch in einen Kräutergarten. Das anschließende Sammeln der Kräuter nach dem Geruch führte zu viel Austausch untereinander. , Während des Aufenthaltes in Tukums haben die Teilnehmenden mit Hilfe von mobilen Endgeräten Blogbeiträge verfasst, ein digitales Portfolio erstellt und auch kleinere Videos aufgenommen, die als Instagram oder Facebook Beiträge online gestellt werden konnten. Um dies umzusetzen bekamen sie kleinschrittige Aufgaben in Form von Micro Challenges, die sie digital bearbeiten konnten. Micro Challenges oder als Mikrolernen bekannt sind Aufgaben im Häppchen-Format. , Vor dem Besuch der deutschen Botschaft in Riga arbeiteten die Teilnehmenden in Paaren oder in Kleingruppen. Sie erkundeten mit dem Tablet digital den kürzesten und günstigsten Reiseweg dorthin. Dabei mussten sie mit Übersetzer-Programmen arbeiten, um die Buchungs-App anzuwenden. Sie sammelten Fragen zur Arbeit des Botschafters, überlegten sich Fragen zum Land aus der Sicht eines interessierten Publikums wie die Gleichaltrigen oder Eltern und skizzierten rückblickend einen Blog-Beitrag oder simulierten eine einfache Pressekonferenz. Es ging darum, dass im gemeinsamen Tun ein Ganzes entsteht und jeder mit seinem aktuellen Wissenstand und Können zum Gelingen beiträgt. Wichtig war, dass das Lernen an der Lebenswelt der Teilnehmenden ausgerichtet ist. , Zurück in der Heimat erwartete die erste Gruppe ein ganz besonderes Highlight: Die erzielten Ergebnisse flossen in eine eigene Ausstellung zur Reise mit dem Namen „Blickwinkel 45 – Erfahrungsschätze aus unterschiedlichen Lebensräumen“ ein, die am 30.11.2022 feierlich eröffnet wurde. Bis Ende August 2023 konnte die Dokumentation der Reise in Form von Fotos, Interviews und Ausschnitten aus den Blogbeiträgen der Teilnehmenden besichtigt werden. Diese wurden auf Leinwänden angebracht und im gesamten Hauptgebäude der VHS Meppen aufgehängt – eine Leistung, auf die die Teilnehmenden sichtlich stolz sind. Über die Dokumentation der Lettland-Reise im Rahmen des Projektes „Mutmacher*innen für Europa“ hinaus haben sich auch die Meppener Künstlerin Janet Große und Ziedonis Stutins, Mitarbeiterin und Mitarbeiter der VHS Meppen, mit persönlichen Bild-Beiträgen an der Ausstellung beteiligt. , „Die Umsetzung des ersten Kurzzeitprojektes betrachten wir als vollen Erfolg“, sagt Radka Lemmen. Die zwei Betreuungspersonen kannten die Teilnehmenden aus dem täglichen Kontakt. „Es war uns wichtig, eine weibliche und eine männliche Person als Betreuende zu gewinnen, damit sich die Teilnehmenden vertrauensvoll an die gewählte Person wenden können“, erläutert Radka Lemmen. Wir haben erlebt, dass es eines Bewusstseins für die Problemlagen der Teilnehmenden bedarf. Das macht das Reisen mit benachteiligten Personen besonders, aber nicht aufwendiger als mit einer Großfamilie. Die genaue Kenntnis der Teilnehmenden und deren Bedürfnisse erleichtert die gemeinsame Planung und Umsetzung. Die Betreuenden berichteten, dass das Englische der Teilnehmenden sich von Tag zu Tag verbesserte. Dadurch wurden sie immer selbstständiger, offener und freudiger. Das trug positiv zum Selbstvertrauen bei. Bei der Ausstellungseröffnung waren auch Familienmitglieder und Freunde anwesend, denen die Teilnehmenden stolz Kommentare zu den Fotos und veröffentlichten Blogbeiträgen abgaben. Das erarbeitete und während der beiden Lernaufenthalte ausprobierte Empowerment-Konzept nutzt die VHS bereits auch in anderen Projekten. Es lässt sich kaum aufzählen, woran man den Erfolg der Lernmobilität messen kann. Am eindrucksvollsten kommentierte es eine Lehrkraft am ersten Unterrichtstag nach der Rückkehr: glückliche, ausgeglichene junge Menschen, die selbstbewusst und auch kritisch mit anderen Gleichaltrigen über die gemachten Erfahrungen sprachen. , Lesen Sie sich den EPALE Blogbeitrag zum Projekt durch. …
[…] Materialien für Lehrende und Lernende, Interesse geweckt? Seit einigen Jahren nehmen antidemokratische Tendenzen, unter anderem durch das Erstarken von nationalpopulistischen Parteien, in europäischen Staaten zu. Um dem entgegen zu wirken, hat es sich das EU-Projekt „#GetInvolved“ zum Ziel gesetzt, ins besondere bei jungen Menschen im Berufsbildungssystem das demokratische Bewusstsein zu stärken. Dabei sollen vor allem demokratische Gestaltungsmöglichkeiten aufgezeigt werden, welche sich nicht nur auf die klassischen institutionalisierten Formen beschränken. , Zu Beginn ging die Strategische Partnerschaft unter der Koordination der QBS Gewerkstatt der Frage nach, wo dem Bereich „Teilhabe am demokratischen Leben, gemeinsame Werte und zivilgesellschaftliches Engagement“ im Berufsbildungssystem Raum gegeben wird. Dabei hat das Projektteam, bestehend aus fünf Partnern in vier EU-Ländern, festgestellt, dass dieses Thema in der alltäglichen Praxis stark vernachlässigt wird. Im Projekt wird die se Problematik aufgegriffen, indem die Sensibilisierung für Diskriminierung geschärft werden soll und Methoden bereitgestellt werden, um die Erfahrung von Teilhabe entsprechend dem Konzept der Inclusive Citizenship zu er möglichen. Hierbei ist die Wertschätzung für die Perspektive der Teilnehmenden ein zentrales Element. Die Materialien richten sich da bei nicht nur an Berufsbildungseinrichtungen, sondern auch explizit an Betriebe. , Die erstellten Materialien bieten auf verschiedenen Ebenen Methoden und Anregungen, um das Projektziel zu erreichen. In einem Train-the-Trainer-Workshop werden dem Bildungspersonal Methoden vermittelt, die sich einerseits der Sensibilisierung für Diskriminierung und Macht sowie andererseits der aktiven Teilhabe widmen. Diesen Workshop können Bildungseinrichtungen und Betriebe selbstständig mit Hilfe der Materialien organisieren oder bei den Projektpartnern eine Durchführung anfragen. Das Angebot besteht auch nach Projektende fort. Zur Förderung des Engagements von jungen Menschen wurde ebenfalls ein Handbuch für Schülerwettbewerbe entwickelt, das von Lehrenden wie Lernenden gleichermaßen genutzt werden kann. Darüber hinaus unterstützt ein Self-Monitoring-Tool die Vermittlung einer demokratischen Haltung in der Berufsbildung, indem unter anderem Diskriminierungspotenziale und Machtstrukturen in Organisationen aufgezeigt werden. Zusätzlich wurde ein Konzept für eine mögliche Zertifizierung von Organisationen nach demokratischen Kompetenzen und Strukturen entwickelt. Eine Herausforderung in der Projektarbeit war es, die unterschiedlichen landesspezifischen Rahmenbedingungen zu berücksichtigen und entsprechend bei der Produktentwicklung umzusetzen. „Im Umgang mit dem Thema Teilhabe ist die Bereitschaft zu Selbstreflexion und zum Perspektivwechsel von großer Bedeutung“, betont Andrea Wisotzki, die Projektkoordinatorin. , Weitere Projektinformationen in der E+PRP-Datenbank …
[…] 404 Da ist etwas schief gelaufen. © Copyrighthinweis öffnen OpenAi | ChatGPT X Copyrighthinweis schließen Diese Seite macht gerade ein Erasmus+ Praktikum im Ausland. Wir wissen nicht genau, wo sie steckt – vielleicht in Paris, vielleicht in Porto. Probieren Sie’s mit der Startseite , dort sind alle wieder vereint. Was ist passiert? Die Seite, die Sie aufrufen wollten, gibt es leider nicht mehr. Möglicherweise ist der Link veraltet, wurde falsch eingegeben – oder wir haben unser Webangebot inzwischen überarbeitet. Was nun? Nutzen Sie die Suche , um das gewünschte Thema zu finden. Oder machen Sie uns per Mail auf den fehlerhaften Link aufmerksam – wir kümmern uns gern darum. Vielen Dank für Ihr Verständnis. …
[…] 503 Diese Seite kann momentan nicht angezeigt werden. Die aufgerufene Seite kann aktuell vorübergehend nicht angezeigt werden. Es kann sich um eine kurzfristige technische Einschränkung handeln. Wir arbeiten daran, die Seite schnellstmöglich wieder bereitzustellen. Probieren Sie’s mit der Startseite . Was nun? Nutzen Sie die Suche , um das gewünschte Thema zu finden. Oder nehmen Sie Kontakt zu uns auf. Vielen Dank für Ihr Verständnis. …
[…] O-Ton, Ziele, Zielgruppe, Methoden, Ökologischer Handabdruck , Transformationsrelevanz, Materialien, Suchbegriffe, Haben wir Ihr Interesse geweckt? „Der Bedarf nach ‚grünen‘ Inhalten in der Berufsausbildung wächst. Zugleich ist es unverzichtbar, Lehrmethoden auch zu digitalisieren. Videoteach schließt die bestehenden Lücken und zeigt dabei: Es macht Spaß, grüne Lerninhalte kreativ zu verpacken.” Thomas Blum, Geschäftsführer RegioVision Schwerin , Nachhaltige Agrarpolitik in die Curricula berufsbildender Schulen integrieren Auswirkungen der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) aus der Perspektive der verschiedenen europäischen Akteure beleuchten Einen Beitrag zum Erreichen der UN-Nachhaltigkeitsziele leisten , Lehrkräfte an berufsbildenden Schulen Indirekt: Schülerinnen und Schüler an berufsbildenden Schulen , Wissenschaftliche Didaktik für inhaltliche Anschlussfähigkeit und Motivation zu Verhaltensänderungen, z.B. Konzept der kognitiven Dissonanz, Orientierung an der Problem- und Lebenswelt der Zielgruppen, Fokus auf Ressourcenschonung Digitale Lernmodule, z.B. Blended Learning, Video , Das Projekt veranschaulicht den Einfluss des persönlichen Lebensstils auf das Klima und zeigt alternative Handlungswege auf. Die digitalen und hybriden Lernansätze unterstützen dezentrales Lernen. , Junge Menschen erleben sich als „Faktoren des Wandels". Lehrende werden befähigt, Jugendliche auf diesem Entwicklungspfad zu inspirieren und zu begleiten. , Alle Ergebnisse inkl. Kurzfilm Projekt Flyer Handbuch Modul e-learning Kurs Blended Learning Lehrpläne , Agripol, Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover, Didaktik der Demokratie, Nachhaltigkeit, Agrarpolitik, Ressourcenerhaltung, Blended Learning, e-learning, Film …
[…] O-Ton, Ziele, Zielgruppe, Methoden, Ökologischer Handabdruck , Transformationsrelevanz, Suchbegriffe, Haben wir Ihr Interesse geweckt? „Der Bedarf nach ‚grünen‘ Inhalten in der Berufsausbildung wächst. Zugleich ist es unverzichtbar, Lehrmethoden auch zu digitalisieren. Videoteach schließt die bestehenden Lücken und zeigt dabei: Es macht Spaß, grüne Lerninhalte kreativ zu verpacken.” Thomas Blum, Geschäftsführer RegioVision Schwerin , Allgemeine Ziele: Transformation der Berufsfelder im Kontext des Braunkohleausstiegs Beitrag zur Nachhaltigkeitsstrategie der Stadt Kerpen Prozessdigitalisierung und Stärkung von Green Travel im Rahmen der Mobilitäten (Teilnehmende im Ausland (auch Bildungspersonal) verwenden ausschließlich ÖPNV) Weiterentwicklung zum "Zukunftscampus bzw. Education Hub für Digitalisierung und Nachhaltigkeit" in der Region Stärkung der Kooperation mit dem „Energiekompetenzzentrum“ des Rhein-Erft-Kreises im Bereich Gebäudesystemtechnik Ziele der Gruppenmobilität für Lernende: Komplexe Gebäude verstehen – moderne Gebäude bestehen aus vielen vernetzten Systemen, die sich gegenseitig beeinflussen Gewerkeübergreifend arbeiten – Elektriker, SHK-Fachkräfte und Bauarbeiter müssen enger zusammenarbeiten. Vorbereitung auf den grünen Arbeitsmarkt – die Lernenden erwerben Kenntnisse, die sie für klimafreundliche Berufe brauchen (Bezug: Strukturwandel im Rhein-Erft-Kreis). , Mobilitäten im Bereich erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit für Lehrende sowie Schülerinnen und Schüler Folgende Aktivitäten werden aktuell im Rahmen der Akkreditierung durchgeführt: Kurzzeitige Lernmobilität von Berufsbildungslernenden: 93 Teilnehmer Job-Shadowing: 13 Teilnehmer Ab 2026 regelmäßige Mobilitäten für Schülerinnen und Schüler: Gruppenmobilität zum Thema Green Transition in Vocational Education (siehe Ziele) , Teilnehmende aus dem Dualen System werden in Betriebe in Finnland und Spanien entsendet; inhaltlich geht es v.a. um das Thema der erneuerbaren Energien (Photovoltaik, Solarthermie, Wärmepumpe, Klimatechnik) Im Bereich Gebäudetechnik gibt es eine Kooperation mit der EU-Geschäftsstelle der Bezirksregierung Köln (gemeinsames KA2-Projekt mit europäischen Partnern). Daraus resultiert ein Projekt zur Gruppenmobilität von Lernenden, das ab April 2026 realisiert wird (siehe Zielgruppe). Inhaltlich geht es darum, die entwickelten Lernmodule in der Praxis anzuwenden. Das geschieht in Kooperation mit einem niederländischen Partner, die Zusammenarbeit mit weiteren Partnern ist geplant. Methodische Idee der Gruppenmobilität: ca. 20 Auszubildende aus Deutschland und den Niederlanden (oder einem anderen Partnerland) kommen zusammen und entwickeln im Rahmen einer handlungsorientierten Herangehensweise Lösungsvorschläge für eine effizientere und nachhaltigere Gebäudetechnik. , Verankerung des Themas Nachhaltigkeit auf der inhaltlichen Ebene (Thema für den Unterricht) und organisatorischen Ebene (Green Travel, nachhaltiger Alltag im Gastland) Reflektieren des eigenen ökologischen Fußabdrucks Checklisten für nachhaltige Reiseplanung , Indem das Projekt Aspekte wie Energiekompetenz und Nachhaltigkeit stärkt und sowie das Bildungspersonal als auch die Schülerinnen und Schüler für derartige Themen qualifiziert und sensibilisiert, leistet es einen wichtigen Beitrag zum Transformationsprozess in der Rheinischen Braunkohleregion (Rheinisches Revier). Dazu trägt auch die Kooperation mit Partnern bei. , Transformation, Braunkohlenachfolge, Erneuerbare Energien, Energiekompetenz, Digitalisierung, Green Travel, Zukunftscampus, Gebäudetechnik …
[…] O-Ton, Ziele, Zielgruppe, Methoden, Ökologischer Handabdruck , Transformationsrelevanz, Materialien, Suchbegriffe, Haben wir Ihr Interesse geweckt? „Der Bedarf nach ‚grünen‘ Inhalten in der Berufsausbildung wächst. Zugleich ist es unverzichtbar, Lehrmethoden auch zu digitalisieren. Videoteach schließt die bestehenden Lücken und zeigt dabei: Es macht Spaß, grüne Lerninhalte kreativ zu verpacken.” Thomas Blum, Geschäftsführer RegioVision Schwerin , Einen Lehrplan der Luft- und Raumfahrtmechatronik für Drohnen – also Unbemannte Luftfahrzeuge (englisch: UAV) – etablieren Die berufliche Aus- und Weiterbildung an flexiblere Bedingungen anpassen, z.B. an digitales Lernen Künftige Relevanz der UAV-Technologie und der damit verbundenen Kompetenzen aufzeigen , Mechatronikerinnen Mechatroniker und in Ausbildung Kleinstunternehmen und KMU im aufstrebenden Sektor Unbemannte Luftfahrzeuge und Drohnenrobotik Berufsschullehrer und -lehrerinnen der MINT-Fächer , Branchen- und Bedarfsanaylse UAV-Curriculum basierend auf MINT-Inhalten Berufsprofil im Abgleich mit den Branchenstandards nach ESCO „How to go digital“ für Berufsschulen Internationales Ausbildungssiegel „European Aviation Aerospace Mechatronics Passport“ (EAAMP) OER-Plattform für Vernetzung und Erfahrungsaustausch , Drohnen können in unterschiedlichen Sektoren, z.B. in der Landwirtschaft, dem Facility Management, der Meterologie, im Rahmen von Habitatkartierungen usw. zu einer resourcenschonenden Optimierung von Prozessen beitragen und relevante Daten zum Erhalt von Biodiversoität und Klimaschutz sammeln. , Das Projekt modernisiert das bestehende Berufsbild für eine relevante zukunftsorientierte Anwendung. , Analysereport, Curriculum, Glossar, OER Plattform https://amtechtraining.eu/index_de.php , AMTech, Centrum für Innovation und Technologie, Luft- und Raumfahrtmechatronik, Drohne, UAV, KMU, aviation, aerospace, mechatronics, technician, Strukturwandel, digital learning, Aus- und Weiterbildung, ESCO, Curriculum, Analyse, EAAMP, Drohnenrobotik , https://amtechtraining.eu/index.php …
[…] Partizipation auf Augenhöhe, Bildungsmaterialien für die Arbeit mit (ehemaligen) Inhaftierten Das Thema mentale Gesundheit gewinnt zunehmend an Bedeutung. Eine Thematik, die bisher oftmals tabuisiert worden ist, wird nun durch Aufklärung und durch Berichte betroffener Personen immer mehr gesellschaftlich diskutiert. Das AWARE-Projekt nahm die mentale Gesundheit von (ehemaligen) inhaftierten Personen in den Blick und klärt über diese Problematik auf. , Die Zeit im Gefängnis ist hart und geht oftmals nicht spurlos an den Inhaftierten vorbei. Viele Personen kämpfen während und nach ihrer Zeit im Gefängnis mit mentalen Problemen. Nicht selten sind inhaftierte Personen bereits vor ihrem Gefängnisaufenthalt von psychischen Problemen betroffen. Bei der Wiedereingliederung in die Zivilgesellschaft sind sie oftmals einer doppelten Stigmatisierung ausgesetzt: sowohl der Tatsache der Vorstrafe und kriminellen Vergangenheit, als auch der gesellschaftlichen Verurteilung und Unsichtbarkeit als Person mit mentalen Problemen. Die Gefahr ist daher groß, dass ehemalige Gefangene durch unbehandelte emotionale und psychische Probleme anfälliger sind, erneut straffällig zu werden. Mit dem AWARE-Projekt hatten es sich die sieben Projekteinrichtungen aus dem staatlichen, gemeinnützigen, akademischen und beratenden Bereich zur Aufgabe gemacht, der Problematik in Bezug auf die mentale Gesundheit (ehemaliger) Gefangener eine Plattform und einen Aufklärungsraum zu geben, um so die Rückfallquote von ehemaligen Inhaftierten zu reduzieren. , Mit Expertinnen und Experten für psychische Gesundheit und Fachleuten der Erwachsenenbildung wurde herausgefunden, dass Personen, die mit (ehemaligen) Strafgefangenen arbeiten, kaum bis gar kein Training hinsichtlich des Umganges mit Personen mit mentalen Problemen aufweisen können und dass das Thema in den Vollzugsanstalten kaum thematisiert wird. Durch gezielte Trainingsmethoden und -tools wurden Fragestellungen rund um das Thema psychische Probleme im Strafvollzug für Personen, die in der Strafjustiz und in der Bewährungshilfe tätig sind, erarbeitet. Durch den Austausch der Expertisen von Strafjustiz und zivilgesellschaftlichen Organisationen sollte die Kluft zwischen Zivilgesellschaft und Personen mit psychischen Problemen verringert werden. Angehörige und Gemeinden wurden sensibilisiert und darüber informiert, welchen Einfluss der Gefängnisaufenthalt auf die Psyche der Inhaftierten hat. Somit soll für (ehemalige) Inhaftierte die bestmögliche Unterstützung geleistet werden, ein Verständnis für die Situation aufgebaut, gesellschaftliche Inklusion gefördert und die Chancen für ein selbstbestimmtes, sicheres Leben nach dem Gefängnisaufenthalt gewährleistet werden. Auf internationaler Ebene strebt man an, (ehemaligen) Inhaftierten eine Stimme zu geben und so die beschriebene Problematik auf die europäische Agenda zu setzen. , Das Konsortium aus Deutschland, Portugal, Bulgarien, Griechenland, Rumänien und den Niederlanden erarbeitete eine große Bandbreite an Inhalten für alle, die im Justizvollzug arbeiten und auf irgendeiner Ebene mit Gefangenen mit psychischen Beeinträchtigungen in Kontakt kommen könnten als auch für nicht spezialisierte Mitarbeitende und Angehörige. Zu den erstellten Materialien zählen: ein Bericht über die Bedürfnisse von verschiedenen Stakeholdern, die sich mit psychischer Gesundheit im Strafjustizsystem befassen, sowie übertragbare Ausbildungsangebote und bewährte Verfahren; ein Erhebungsinstrument zur Bewertung der gängigen Maßnahmen im Bereich der psychischen Gesundheit von (ehemaligen) Inhaftierten und zur Bewertung ihrer Erfahrungen und Bedürfnisse, wie sie sie wahrnehmen; ein Handbuch zum AWARE-Trainingsprogramm; eine Online-Lernplattform mit E-Learning-Modulen, Fachliteratur und einem umfangreichen Glossar sowie eine Community of Practice. Der transnationale und sektorübergreifende Ansatz der Projektarbeit machte es möglich, aus unterschiedlichen Blickwinkeln auf die Thematik zu schauen und sorgte für neue, inklusive Lösungsansätze. …