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[…] So kommunizieren Sie IHR PROJEKT #CommsJourney Ihre Geschichte erzählen. Wirkung erzielen. Danksagungen Mit diesem Leitfaden sollen Begünstigte von Erasmus+, des Europäischen Solidaritätskorps und des Programms Kreatives Europa bei ihren Kommunikationsmaßnahmen unterstützt werden. Er wurde von der Europäischen Kommission (Generaldirektion Bildung, Jugend, Sport und Kultur) in enger Zusammenarbeit mit der Europäischen Exekutivagentur für Bildung und Kultur (EACEA) ausgearbeitet. Autorenteam Angelo Strano Jessica Mariani Ana Alhoud Natascha Kittler Manuskript abgeschlossen im Dezember 2021 1. Ausgabe Luxemburg: Amt für Veröffentlichungen der Europäischen Union, 2021 © Europäische Union, 2021 Die Weiterverwendung von Dokumenten der Europäischen Kommission ist durch den Beschluss 2011/833/EU der Kommission vom 12. Dezember 2011 über die Weiterverwendung von Kommissionsdokumenten (ABl. L 330 vom 14.12.2011, S. 39) geregelt. Sofern nichts anderes angegeben ist, wird dieses Dokument zu den Bedingungen einer Lizenz Creative Commons 4.0 International (CC BY 4.0) (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/) zur Verfügung gestellt. Dies bedeutet, dass die Weiterverwendung zulässig ist, sofern die Quelle ordnungsgemäß genannt wird und etwaige Änderungen angegeben werden. PDF ISBN 978-92-76-43097-1 doi:10.2766/29497 NC-03-21-418-DE-N Schritt-für-Schritt- Leitfaden für die Kommunikation von Projekten und ihren Ergebnissen Wirkung erzie len kommunizieren inspirie ren visualisieren erzählen bewerten stärken schreiben netzwerken übertragen interagieren zusammenarbeitenteilen verbindenansprechen 5 Inhalt Einleitung 6 Kommunikation? Beginnen wir mit dem Wesentlichen 6 So verwenden Sie den Leitfaden „#CommsJourney für Ihr Projekt“ 7 Wir stehen Ihnen zur Seite! Planen Sie Ihre #CommsJourney 9 Prüfen Sie Ihren Programmleitfaden und Ihre Aufforderungen zur Einreichung von Vorschlägen 10 Erarbeiten Sie Ihre Kommunikationsstrategie 12 Schreiben Sie Ihren jährlichen Kommunikationsplan Visualisieren Sie Ihr Projekt 15 Schaffen Sie eine visuelle Identität 17 Verwenden Sie das EU-Emblem Schreiben Sie Ihre Projektgeschichte 21 Erzählen Sie ab dem ersten Tag von Ihrem Projekt! 23 Denken Sie digital Teilen Sie Ihre Projektergebnisse 31 Sharing is caring 32 Verwenden Sie Websites 32 Teilen Sie Ihre Ergebnisse auf der Plattform für Projektergebnisse 33 Legen Sie Ihre Social-Media-Kanäle fest 34 Nehmen Sie Kontakt zu den Medien auf 35 Teilen Sie Ihre Ergebnisse auf Veranstaltungen Bewerten Sie Ihre #CommsJourney 40 Wählen Sie Ihre Kennzahlen 41 Führen Sie Ihre Bewertung durch 6 Was Warum Wie Liebe Begünstigte, lieber Begünstigter, willkommen zur #CommsJourney für Ihr Projekt! A Kommunikation? Beginnen wir mit dem Wesentlichen Kommunikation ist… ein wechselseitiger Prozess, bei dem Informationen weitergegeben und Ideen, Daten und Nachrichten – über geeignete Kanäle – ausgetauscht werden, um die identifizierten Zielgruppen zu erreichen. Sie ist entscheidend, weil … sie es uns erlaubt, mit anderen Menschen in Kontakt zu treten, Dinge zu erklären und Emotionen zu teilen sie für ein Projekt, das bekannt gemacht und beworben werden muss, unverzichtbar ist Durch die Kommunikation Ihres Projekts können Sie in Dialog mit Ihren Interessensvertretern und Interessenvertreterinnen treten werden die die Wirkung und gesellschaftliche Relevanz Ihres Projekts deutlich erweitern Sie Ihr Netzwerk für zukünftige Zusammenarbeit wird die Verbreitung Ihrer Projektergebnisse unterstützt fördern Sie das Bewusstsein der Öffentlichkeit dafür, wie EU-Mittel verwendet werden zeigen Sie den Erfolg der europäischen Programme auf Das können Sie erreichen, indem Sie sich Ihr Projekt vorstellen wie … eine Reise, die Sie unternehmen eine Geschichte, die es zu erzählen gibt eine Erinnerung, die geteilt werden kann B So verwenden Sie den Leitfaden „#CommsJourney für Ihr Projekt“ „#CommsJourney für Ihr Projekt“ ist ein Schritt-für-Schritt- Leitfaden für die Begünstigten von Erasmus+, dem Programm Kreatives Europa und dem Europäischen Solidaritätskorps, der sie bei Ihren Kommunikationsmaßnahmen unterstützen soll. Die „Was-Warum-Wie“-Methode Dieser Kommunikationsleitfaden enthält fünf Abschnitte, die in chronologische Schritte unterteilt sind. Jeder Schritt wird nach der „Was-Warum-Wie“- Methode erklärt, wodurch alle Details der Tätigkeiten, die Sie ausführen werden, abgedeckt werden sollen. Was. steht für die Tätigkeit selbst Warum. erklärt ihre Bedeutung Wie. umfasst die auszuführenden Schritte Was Warum Wie 7 IHR PROJEKT #CommsJourney Befolgen Sie die Schritte Wenn Sie sich mit der „Was-Warum-Wie“-Methode vertraut gemacht haben, holen Sie für eine vergnüglichere Reise Ihre Kolleginnen und Kollegen mit an Bord und befolgen Sie die Schritte nacheinander. Nutzen Sie die Ressourcen Klicken Sie auf die Hyperlinks, die Sie zu nützlichen Templates und externen Websites führen, um sich inspirieren zu lassen. C Wir stehen Ihnen zur Seite! Fragen? Keine Sorge. Denken Sie daran, dass Sie um Hilfe bitten und sich an spannenden Initiativen beteiligen können, von denen Sie vielleicht noch nichts wissen. Je nach Art Ihres Projekts (zentralisiert oder dezentralisiert) können Sie über Ihre #CommsJourney Hilfe anfordern. . Weitere Informationen zu Kommunikations-, Verbreitungs- und Nutzungsregeln sowie -verpflichtungen finden Sie in den folgenden Dokumenten: Programmleitfaden Erasmus+ Programmleitfaden für das Europäische Solidaritätskorps Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen für das Programm Kreatives Europa Zentralisierte Projekte Die Europäische Exekutivagentur für Bildung und Kultur (EACEA) ist für zentralisierte Projekte im Rahmen von Erasmus+ und dem Europäischen Solidaritätskorps sowie für das gesamte Programm Kreatives Europa zuständig. Dezentralisierte Projekte Die nationalen Erasmus+-Agenturen und die nationalen Erasmus+-Büros (für Partnerländer) sind die Hauptansprechpartner für dezentralisierte Projekte im Rahmen von Erasmus+ und dem Europäischen Solidaritätskorps. Wer macht sich ohne Kof er auf die Reise Springen Sie auf und beginnen Sie Ihre #CommsJourney 8 “Kommunikation” stammt vom lateinischen Wort „communis“, das bedeutet teilen. Die beiden Verben informieren und kommunizieren werden häufig synonym verwendet, ihre Bedeutung ist aber sehr unterschiedlich. Informieren bedeutet auszusenden, kommunizieren bedeutet durchzudringen. Sydney J. Harris journalist 9 IHR PROJEKT #CommsJourney Planen Sie Ihre #CommsJourney Sie waren mit Ihrem Projektvorschlag erfolgreich und freuen sich sehr auf Ihre neue Herausforderung. Aber denken Sie daran, dass Ihre Reise nicht ohne eine angemessene Planung beginnen kann! Der Zyklus EU-finanzierter Projekte ist lang und besteht aus verschiedenen Etappen, wobei unterschiedliche Partner beteiligt sind. Deshalb ist es wichtig, die Kommunikationsmaßnahmen zu planen und die Aufgaben entsprechend zu verteilen. Prüfen Sie Ihren Programmleitfaden und Ihre Aufforderungen zur Einreichung von Vorschlägen Prüfen Sie Ihren Programmleitfaden und Ihre Aufforderungen zur Einreichung von Vorschlägen sowie deren Abschnitte zu Kommunikation, Verbreitung und Nutzung. Für den Fall, dass Sie sich fragen, worin sich diese wiederkehrenden Begriffe unterscheiden, kommt hier eine kurze Zusammenfassung. Kommunikation: über Projekte und ihre Ergebnisse informieren Verbreitung: Ergebnisse beschreiben und zur Anwendung bereitstellen Nutzung: Ergebnisse in der Praxis oder Politik anwenden Ihr Programmleitfaden – ebenso wie Ihre Finanzhilfevereinbarung und die Ausschreibungen zur Einreichung von Vorschlägen – bilden den Ausgangspunkt Ihrer Reise. Sie enthalten Ihre Kommunikations-, Verbreitungs- und Nutzungsverpflichtungen sowie die Erwartungen, die die Europäische Kommission an Sie stellt. Sie sollten den Programmleitfaden auf allen Etappen Ihrer Reise stets griffbereit haben. Schlagen Sie bei Unklarheiten nach oder bitten Sie Ihre/n Kommunikations- oder Projektverantwortliche/n, Sie durch den Leitfaden zu führen. Was resultate Warum Wie 10 PLANEN Erarbeiten Sie Ihre Kommunikationsstrategie Die #CommsJourney für Ihr Projekt beginnt mit einer Kommunikationsstrategie, die Ihnen während Ihrer gesamten Reise als Reiseführer und Nachschlagewerk dienen wird. Nehmen Sie die Strategie, die Sie in Ihrem Antrag beschrieben haben, und arbeiten Sie sie weiter aus. In einer Kommunikationsstrategie sind Ihre Ziele (warum Sie etwas tun möchten), Zielgruppen (für wen?), Botschaften (was Sie sagen möchten), Kanäle (wie Sie es sagen möchten) und Tätigkeiten (was Sie tun möchten) festgelegt. Sie berücksichtigt den Kontext des Programms, dem das Projekt angehört, und das ermöglicht Ihnen, die Zeit und Ressourcen zu bestimmen, die Sie für die Kommunikation Ihres Projekts benötigen. Was Die Meilensteine einer Kommunikationsstrategie sind: Ihre Kommunikationsziele Ihre Zielgruppen Ihre Kernbotschaften Ihre Maßnahmen und Kanäle Kommunikations indikatoren Inklusion steht – ebenso wie inklusive Kommunikation – im Mittelpunkt der EU-Programme. Das Ziel von Inklusion besteht darin, dass alle Menschen respektvoll behandelt werden. Sie ermöglicht es, schädliche Stereotypen und unbewusste Vorurteile infrage zu stellen. Im Laufe dieser Reise werden wir Ihnen Tipps an die Hand geben, wie Sie in Ihrer Kommunikation Inklusion und Vielfalt stärken können. Achten Sie unbedingt von Anfang an darauf. Eine Kommunikationsstrategie legt fest, was Sie mit Ihrer Kommunikation erreichen möchten und wie Ihnen das gelingen kann, Nehmen Sie Kontakt zu Ihren Projektpartnern auf Reisen Sie nicht allein! Holen Sie sich Ihre Mitreisenden an Bord und brainstormen Sie zu Ihren Rollen sowie lang- und kurzfristigen Zielen. Bestimmen Sie mögliche Schlüsselakteure im Projektkonsortium und denken Sie darüber nach, Kommunikationsexpertinnen und -experten ins Team zu holen. Verstehen Sie die Programmziele Vergessen Sie nicht, dass Projekt und Programm Hand in Hand gehen. Stöbern Sie durch die Website Ihres Programms und besprechen Sie, wie das Projekt die Ziele des Programms und die Prioritäten der Europäischen Kommission widerspiegeln könnte. Warum Wie 11 IHR PROJEKT #CommsJourney Bestimmen Sie Ihre Kommunikationsziele Was möchten Sie mit Ihrem Projekt und seinen Ergebnissen erreichen? Diese Frage sollten Sie sich zuerst stellen und beantworten können. Ihre Kommunikationsziele sollten SMART (spezifisch, messbar, akzeptiert, realistisch, terminiert), langfristig und darauf ausgelegt sein, Ihren zukünftigen Kommunikationsmaßnahmen Form zu verleihen. Definieren Sie Ihre Zielgruppen Wen möchten Sie mit Ihrem Projekt erreichen? Identifizieren Sie Ihre primären und sekundären Zielgruppen sowie deren Interessen, Bedürfnisse, Eigenschaften und Verhaltensweisen. Anhand dessen legen Sie die Ausrichtung Ihrer Maßnahmen und Botschaften fest. Seien Sie inklusiv! Mit einer vielfältigen Gruppe macht Reisen mehr Spaß. Überlegen Sie sich unbedingt, wie Sie bestimmte Gruppen in der Gesellschaft erreichen können, zum Beispiel durch Ungleichheiten benachteiligte Gruppen oder schutzbedürftige Menschen, die von Ihrem Projekt und seinen Ergebnissen profitieren könnten. Wählen Sie Ihre Kernbotschaften Jedem Ziel und jeder Zielgruppe wird eine entsprechende Kernbotschaft zugewiesen. Botschaften dienen als Aufhänger, mit dem Sie Ihre Zielgruppen anziehen und auf ihre Interessen eingehen. Formulieren Sie Ihre Botschaften daher klar, kurz und einprägsam. Legen Sie Ihre Maßnahmen und Kanäle fest Wie erreichen Sie Ihre Zielgruppen? Brainstormen Sie mit Ihren Projektpartnern zu den besten und kosteneffizientesten Kommunikationsmaßnahmen und -kanälen, die Sie nutzen möchten. Hier eine Liste von Beispielen: MASSNAHME Web- oder Zeitungsartikel Social-Media-Beiträge Newsletter Pressemitteilungen Videos Veröffentlichungen (Flugblätter, Broschüren) Veranstaltungen KANAL Website, Social-Media-Plattformen Facebook, Twitter, Instagram usw. E-Mails mit konkreter Ansprache, Website E-Mails mit konkreter Ansprache, Nachrichtenvertriebsdienste Website, YouTube-Kanal, Social-Media-Plattformen Website, Veranstaltungen Website, Social-Media-Plattformen 12 PLANEN Über legen Sie sich Indikatoren Legen Sie einfache Leistungsindikatoren fest, um Ihre Kommunikationsarbeit und Ihren Erfolg zu messen. Anhand einer Umfrage, der Anzahl an Klicks auf Ihrer Website oder einer Social- Media-Analyse können Sie Ihre Leistung bewerten. Laden Sie ein PDF-Dokument zu diesem Thema herunter oder springen Sie zu Abschnitt 5. Verwenden Sie Muster Anlage. Schreiben Sie Ihren jährlichen Kommunikationsplan Sobald Ihre Strategie feststeht, gliedern Sie sie in einen jährlichen Kommunikationsplan. Wie auch Ihre Strategie muss Ihr Plan spezifisch und terminiert sein und jeweils zu Jahresbeginn ausgearbeitet werden. Während Ihre Strategie Ihnen sagt, „was zu tun ist“, liegt der Schwerpunkt Ihres Plans darauf, „wie es zu tun ist“. Der Kommunikationsplan ist Ihr Fahrplan, anhand dessen Sie Ihre Kommunikationsarbeit entsprechend Ihrer Zeit, Ihren Bedürfnissen und Ressourcen organisieren. Investieren Sie Zeit in den Plan, damit Sie wirksame Entscheidungen treffen können, die Ihnen dabei helfen, Ihre Ziele zu verwirklichen. Befolgen Sie die fünf Meilensteine Ihrer Kommunikationsstrategie Erinnern Sie sich an Ihren Reiseführer? Sehen Sie ihn zunächst einmal durch. Stellen Sie sicher, dass Ihr Plan mit den Kommunikationszielen übereinstimmt, die Sie in Ihrer Strategie beschrieben haben, ebenso wie mit Ihren Zielgruppen, Botschaften, Maßnahmen, Kanälen und Indikatoren. Erstellen Sie Ihren Kommunikationsplan Stellen Sie sich Ihren Plan wie einen Kalender vor und entscheiden Sie, was in welchem Monat zu tun ist. Räumen Sie Ihren Hauptzielen und Zielgruppen Priorität ein. Vergessen Sie nicht, Ihr jährliches Kommunikationsbudget zu berücksichtigen und einigen Sie sich darauf, wie die Mittel ausgegeben werden. Verwenden Sie folgendes Muster. Halten Sie Ihren Plan und Ihre Partner auf dem neusten Stand Seien Sie für Richtungswechsel gerüstet: Ihre #CommsJourney birgt womöglich allerhand Änderungen und Überraschungen! Sie werden Ihren Plan und Ihre Partner auf dem neusten Stand halten müssen. Was Warum Wie 13 Erstellen schaffen prüfen befolgen verstehen überlegen Engage Kontakt aufnehmen wählen festlegenschreiben bestimmen halten 14 Identitäten stehen am Anfang von allem. Sie bestimmen, wie etwas erkannt und verstanden wird. designerin 15 IHR PROJEKT #CommsJourney Visualisieren Sie Ihr Projekt Es ist an der Zeit, über das Aussehen und die visuelle Identität Ihres Projekts zu entscheiden. Stellen Sie sich Ihr Projekt wie eine Marke mit eigener Mission und individuellen Merkmalen vor. Denken Sie daran, dass Ihr Projekt einzigartig ist. Sorgen Sie für Wiedererkennungswert, aber vergessen Sie dabei nicht die Einheitlichkeit über die verschiedenen Kanäle und Instrumente hinweg. Schaffen Sie eine visuelle Identität Eine visuelle Identität deckt alle visuellen Elemente ab (z. B. Logo, Schriftart, Abbildungen), die mit Ihrem Projekt in Verbindung gebracht werden können. Sie spiegelt Ihre Kommunikationsstrategie sowie den Kontext des Programms wider und untermauert all Ihre Kommunikationsmaßnahmen. Die visuelle Identität zeigt, wer Sie sind, und ermöglicht es Ihrer Zielgruppe, Sie leicht zu erkennen. Sie visualisiert Ihre Werte und wirkt sich darauf aus, wie Ihr Projekt wahrgenommen wird. Ihre visuelle Identität wird für Folgendes verwendet: die Website Ihres Projekts digitale Materialien (PowerPoint-Präsentationen, Dokumente, E-Mail-Signaturen …) gedruckte Materialien (Plakate, Broschüren …) – wählen Sie, wann immer möglich, einen papierlosen Ansatz Nutzerkonten bei sozialen Medien Werbematerial (Tassen, Stifte, T-Shirts …)* Brainstormen Sie mit Ihren Partnern Diskutieren Sie gemeinsam über mögliche Stile, Farben und visuelle Elemente. Bestimmen Sie eine Person im Projektkonsortium, die die Ideen der Partner einholt. Für die Grafikdesignerinnen und -designer sind diese Informationen wesentlich, damit sie gute Vorschläge machen können. Lassen Sie sich von Design Inspiration und Canva.com inspirieren. Entwerfen Sie Ihr Logo Ein Logo ist ein Symbol aus Text und Bildern, das für Ihr Projekt steht. Ein gutes Logo gibt wieder, worum es sich bei Ihrem Projekt handelt und warum es wichtig ist. Die goldene Regel, die es zu befolgen gilt, lautet: „Halten Sie es schlicht und einfach!” Was Warum * Nachhaltigkeit steht im Mittelpunkt der EU-Programme. Achten Sie darauf, „grün“ zu handeln und entscheiden Sie sich für. More info: https://ec.europa.eu/environment/emas/pdf/other/EC_Guide_Sustainable_Meetings_and_Events.pdf Wie 16 VISUALISIEREN Wählen Sie Ihre visuellen Elemente Ihre visuelle Identität besteht aus: einer Farbpalette Nützliche Werkzeuge: Colordesigner, Typeinspiration.com Schriftarten Nützliche Bibliotheken: Google Fonts, Exljbris Illustrationen und Bildern Nützliche Bilddatenbanken: Unsplash, Pixabay Piktogrammen Nützliche Links: Flaticon, Iconsvg Sorgen Sie dafür, dass Ihre visuellen Elemente harmonisch und ausgewogen sind. Achten Sie bei der Verwendung von Bildern, Illustrationen und Schriftarten darauf, dass Sie sich stets an die in Ihrem Land geltenden Vorschriften für Urheberrecht und den Schutz von personenbezogenen Daten halten. Springen Sie zu Abschnitt 4, um mehr darüber zu erfahren. Da ein Bild mehr als 1000 Worte sagt, wählen Sie Ihre Bilder mit Bedacht aus! Treffen Sie eine möglichst vielfältige und inklusive Auswahl. Hier ein paar Tipps: RICHTIG Verwenden Sie Bilder, auf denen Menschen mit Behinderungen sowie Menschen unterschiedlichen Geschlechts und Alters, unterschiedlicher ethnischer Herkunft, Größe, Kultur und sexueller Ausrichtung abgebildet sind. Verwenden Sie Bilder, die Frauen und Menschen mit Behinderungen in aktiven Rollen sowie Menschen einer ethnischen Minderheit bei einer hoch qualifizierten Tätigkeit darstellen. FALSCH Vermeiden Sie es, typischerweise unterrepräsentierte Gruppen ausschließlich in bestimmten Kontexten abzubilden, zum Beispiel eine homosexuelle Familie im Kontext von LGBTIQ-Rechten. Vermeiden Sie Bilder, die stereotype Ansichten vermitteln, zum Beispiel Frauen als passiv, Menschen mit Romani-Hintergrund als in Armut lebend oder Menschen mit Behinderung als schwach oder von anderen abhängig. Für mehr Inspiration werfen Sie einen Blick in den Leitfaden Images that change the world (Bilder, die die Welt verändern) des schwedischen Fotografen Tomas Gunnarson. 17 IHR PROJEKT #CommsJourney Stellen Sie Barrierefreiheit sicher Barrierefreies Design heißt, dass so viele Menschen wie möglich Ihre Arbeit nutzen und von ihr profitieren können! Sorgen Sie dafür, dass Ihre visuellen Elemente für schwerhörige oder sehbehinderte Menschen oder Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung oder Aufmerksamkeitsstörung einfach zugänglich sind. Denken Sie daran, in Diagrammen Muster zu verwenden oder beschreibenden Text hinzuzufügen, um sie farbenblinden Menschen zugänglich zu machen. Vermeiden Sie blitzendes Licht in Videos, um bei Menschen mit Epilepsie keinen Anfall auszulösen. Werfen Sie für mehr Tipps und Tricks einen Blick auf die WC3-WAI- Homepage und den Abschnitt zu Barrierefreiheit im Europa-Web- Leitfaden. Lassen Sie sich von anderen EU-finanzierten Projekten inspirieren Browsen Sie durch Beispiele anderer EU-finanzierter Projekte und ihre visuellen Identitäten, um sich Inspiration zu holen! Erasmus+-Verbreitungsplattform Plattform für Projektergebnisse des Europäischen Solidaritätskorps Plattform für Projektergebnisse des Programms Kreatives Europa Verwenden Sie das EU-Emblem Zeigen Sie, dass „Sie dies dank der EU tun“! Begünstigte von EU- Fördermitteln müssen im Rahmen ihrer Öffentlichkeitsarbeit das EU- Emblem verwenden, um auf die EU-Förderung hinzuweisen. Sehen Sie sich die von der Europäischen Kommission herausgegebenen Leitlinien an und folgen Sie den vorgegebenen Regeln. Die Anzeige des EU-Emblems stärkt das Bewusstsein der EU- Bürgerinnen und -Bürger dafür, wie der EU-Haushalt eingesetzt wird, und macht den Mehrwert der EU-Programme deutlich. Denken Sie daran, dass die Verwendung des EU-Emblems verpflichtend ist und eine der Anforderungen darstellt, die in der vom Begünstigten unterschriebenen Finanzhilfevereinbarung genannt wird. Was Warum 18 VISUALISIEREN Schreiben Sie je nach Art Ihrer Finanzierung „Kofinanziert von der Europäischen Union“ oder „Finanziert von der Europäischen Union“ neben oder unter das EU-Emblem. Der Name der Europäischen Union ist immer vollständig auszuschreiben. Fügen Sie der Finanzierungserklärung nicht den Namen des Programms hinzu. Verwenden Sie den Namen des Programms nicht in Verbindung mit dem EU-Emblem. Sie können das EU-Emblem hier herunterladen. Wie Funded by the European Union Co-funded by the European Union Funded by the European Union Name of the programme NAME OF THE PROGRAMME 19 Visualisieren Aussehen Logo einheitlichEindruck Werte brainstormen Illustrationen Wirkung erzielen visuelle Identität Schriftarten EU-EmblemFarbpalette Bilder Wiederkennungswert 20 Es geht nicht nur um Inhalt. Es geht um Geschichten. Es geht nicht nur um Geschichten. Es geht um großartige Geschichten. Mitch Joel Unternehmer 21 IHR PROJEKT #CommsJourney Schreiben Sie Ihre Projektgeschichte Erzählen Sie ab dem ersten Tag von Ihrem Projekt! Dokumentieren Sie Ihre Reise und verpacken Sie Ihr Ziel in eine spannende Geschichte! Lassen Sie Ihre Zielgruppe wissen, was Sie vorhaben: Von Ihren Projektzielen und Rollen der Partner bis zu Tätigkeiten oder Leistungen – Ihre Projektgeschichten können die Öffentlichkeit, politische Entscheidungsträger/innen und Organisationen, die in Ihrem Bereich tätig sind, inspirieren. Erfahrungen sammeln ist Teil der Reise selbst. Mit dem Erzählen Ihrer Geschichten ermöglichen Sie Ihrer Zielgruppe, Sie auf Ihrer Reise zu begleiten und über Ihre #CommsJourney eine Verbindung zu Ihnen aufzubauen. Indem Sie anderen von Ihrem Projekt erzählen, werden sich Ihnen neue Möglichkeiten und Partnerschaften eröffnen. Unterscheiden Sie zwischen Information und Storytelling Während Information das Angeben von Fakten beinhaltet, ist Storytelling die Kunst, eine Geschichte zu erzählen, die die Zielgruppe mitreißt. Berücksichtigen Sie dies beim Festlegen Ihrer Kommunikationsziele. Beispiel: Was Warum Wie Information Das Projektkonsortium setzt sich aus den folgenden Projektpartnerinnen und -partnern zusammen: … Storytelling Lernen Sie unsere Projektpartnerinnen und -partner kennen! Jeden Monat stellen wir Ihnen eine/n unserer Partner/innen vor. Heute starten wir mit unserer Projektkoordinatorin Frau … 22 SCHREIBEN Wählen Sie Ihr Content-Format Sie können Ihren Content in unterschiedlichen Formaten darstellen. Je nach Ihren Kommunikationszielen und Zielgruppen können Sie dem Content-Format einen formellen oder informellen Ton geben. Manche Formate dienen lediglich Informationszwecken, während sich andere mehr für den Storytelling-Ansatz eignen. Sehen Sie sich die folgende Tabelle an: Content-Formate Web Content Nachrichten Pressemit- teilung Social-Media- Beiträge Kommunika- tionsmaterial KOMMUNIKA- TIONSZIEL Information und Storytelling Storytelling Information und Storytelling Storytelling Information und Storytelling TON Formell und informell Formell und informell Formell Formell Formell und informell BEISPIELE FÜR KOMMUNIKA- TIONSMASSNAH- MEN Website „Über das Projekt“, auf der das Projekt und seine Ziele beschrieben werden Monatlicher oder halbmo- natlicher News- letter über das Projekt Information dazu, dass Ihr Projekt auf einer wichtigen Ver- anstaltung oder in bekannten Medien vorge- stellt wird Pressemit- teilung zur Ankündigung der Abschluss- konferenz, auf der die Projekt- ergebnisse den Interessenträ- gern und den Medien vorge- stellt werden Beitrag, der ein Foto oder Video einer im Rahmen des Projekts organisierten Maßnahme zeigt E-Broschüren, In- formationsblätter oder Infografiken über die Ziele und Ergebnisse des Projekts Erstellen Sie Ihre Content-Strategie Diskutieren Sie auf Grundlage dieser Übersicht gemeinsam mit Ihrem Team, welches Content-Format sich für Ihre Zwecke eignet. Überlegen Sie bei der Vorbereitung Ihres Contents bzw. Inhalts zunächst, für wen Sie schreiben. Dies bestimmt: die Art des Inhalts: Zeitungsartikel, Blog-Beitrag, Website, Social-Media-Beitrag den Ton: Es geht nicht darum, was Sie sagen, sondern wie Sie es sagen. Dazu gehören nicht nur die Worte, die Sie wählen, sondern auch ihre Reihenfolge, ihr Rhythmus und ihr Tempo. den zu nutzenden Kanal: Website, soziale Medien, Radio, Presse, Podcasts 23 IHR PROJEKT #CommsJourney Vergessen Sie nicht, dass die Erstellung von Inhalten Teil Ihrer Kommunikationsstrategie und Ihres Kommunikationsplans ist (zurück zu Abschnitt 1 springen): Erstellen Sie einen in monatliche Abschnitte unterteilten Zeitrahmen für Ihren Inhalt und integrieren Sie ihn entsprechend in Ihren Kommunikationsplan. Denken Sie digital Denken Sie bei der Planung Ihres Inhalts an die Kanäle, über die Sie Ihre Geschichten veröffentlichen können. Wie können Sie Ihre Zielgruppen am besten erreichen? Unabhängig davon, ob Sie sich für eine Website oder Social-Media-Kanäle entscheiden, werden Ihre Geschichten höchstwahrscheinlich digital beworben werden. Digital ist die neue Norm und ist außerdem am umweltfreundlichsten. Schreiben fürs Internet hat in den meisten Fällen das Schreiben für Printmedien ersetzt und ist die beliebteste Art der Kommunikation. Es ist eine interaktive Form des Schreibens, bei der Links und Multimedia- Content zusammen mit Text erscheinen und die Wahrscheinlichkeit größer ist, dass Sie mit Ihrer Zielgruppe in Kontakt treten. Die goldenen Regeln des Schreibens von digitalem Content Halten Sie es kurz und einfach: Häufig hören die Menschen nach dem ersten Absatz auf zu lesen. Ziehen Sie aktive Verben Passivformen vor: So liest sich der Inhalt schneller und flüssiger. Verwenden Sie Überschriften und Absätze: Strukturieren Sie Ihren Inhalt und verbessern Sie die Lesbarkeit. Beziehen Sie Links, einprägsames Bildmaterial und Multimedia-Content ein: Gestalten Sie Ihren Inhalt ansprechend und einfallsreich. Was Warum Wie 24 SCHREIBEN Schreiben Sie Ihre Projektzusammenfassung Der erste Eindruck zählt! Die Projektzusammenfassung ist wahrscheinlich der erste Inhalt, den Ihre Zielgruppen auf Ihrer Website, in Ihrem Kommunikationsmaterial und auf den Plattformen für Projektergebnisse der Europäischen Kommission lesen. Fassen Sie sich beim Schreiben Ihrer Zusammenfassung kurz und verwenden Sie Stichpunkte für eine klare Gestaltung. Halten Sie sich an die folgende Struktur: Hintergrund: Warum haben Sie einen Antrag für dieses Programm gestellt? Welche Bedürfnisse geht Ihr Projekt an? Ziele: Was möchten Sie mit Ihrem Projekt erreichen? Durchführung: Welche Maßnahmen werden Sie umsetzen, wie viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind an dem Projekt beteiligt und was ist ihr Profil? Ergebnisse: Welche Ergebnisse und Auswirkungen erwarten Sie von Ihrem Projekt? Ihre Nachrichten Bringen Sie Ihre Geschichte zum Funkeln und machen Sie Ihre Leserinnen und Leser auf Ihre #CommsJourney aufmerksam! Überlegen Sie sich, was es von Ihrem Projekt Neues gibt und ob dies Ihre Zielgruppe interessieren oder inspirieren könnte. Dabei könnte es sich um eine Tätigkeit handeln, die Sie kürzlich organisiert, oder ein Ergebnis, das Sie kürzlich erzielt haben. Berücksichtigen Sie dabei folgende Tipps: Beginnen Sie mit den wichtigsten Fakten: Ihre Einleitung muss sofort die Aufmerksamkeit der Zielgruppe wecken. Konzentrieren Sie sich auf die Beantwortung der fünf W-Fragen „Wer?“, „Was?“, „Wann?“, „Wo?“, „Warum?“ im „Vorspann“, also dem Hauptabsatz, der auf den Titel folgt. Denken Sie daran, dass Aktualität wichtig ist: Eine Veranstaltung ist umso interessanter, je früher über sie berichtet wird. Stellen Sie sicher, dass Ihre Nachrichten relevant sind; stehen sie in Verbindung mit einem aktuellen Thema? Vergessen Sie nicht das Potenzial von „Prominenz“: Wenn Sie eine Persönlichkeit des öffentlichen Lebens in Ihr Projekt einbinden (z. B. eine/n Minister/in, eine/n Unternehmer/in), wirken Ihre Nachrichten spannender. 25 IHR PROJEKT #CommsJourney Ihre Pressemitteilung Eine Pressemitteilung ist ein gut strukturierter Text, der an Journalistinnen und Journalisten gesendet wird, formal gehalten ist und eindeutige Informationen enthält. Eine Pressemitteilung wird zur „Erstellung“ von Nachrichten verwendet – ihr Hauptzweck besteht darin, von Journalistinnen und Journalisten verwendet und in den Medien aufgegriffen zu werden. Konzentrieren Sie sich auf die fünf W-Fragen: wer, was, wo, wann, warum. Ihr Titel sollte die Neuigkeiten enthalten: „EU-Projekt zeigt …“ oder „Das Ministerium für Bildung nimmt an der Abschlusskonferenz des EU-Projekts … teil“ oder „EU-Projekt zur Förderung von Nachhaltigkeit erhält EU-Finanzmittel in Höhe von zwei Millionen Euro“. Binden Sie Zitate Ihrer Projektkoordinatorinnen oder -koordinatoren oder wichtiger Schlüsselfiguren ein. Dafür interessieren sich Journalistinnen und Journalisten am meisten. Fügen Sie relevante Daten, Links und Kontaktinformationen hinzu. Alle Pressemitteilungen der Europäischen Kommission sind unter diesem Link abrufbar – werfen Sie doch einen Blick in den Presseraum, um sich für Ihre eigenen Pressemitteilungen inspirieren zu lassen. Ihren Social-Media-Beitrag Texte für die sozialen Medien sind kurz, prägnant und schlagkräftig! Sie enthalten eine beschränkte Anzahl an Zeichen, wodurch Ihre Kommunikation ansprechender wird. Dies kann aber auch eine Herausforderung darstellen. Texte und Multimedia-Content wie Bilder, animiertes Bildmaterial und Videos werden Teil derselben Erzählung. Im Folgenden finden Sie ein paar Tipps zum Schreiben wirkungsvoller Social-Media-Beiträge: Legen Sie fest, welche Social-Media-Kanäle Sie verwenden möchten. Die sozialen Medien sind nicht alle gleich – legen Sie je nach Ihren Zielgruppen und Ressourcen fest, welchen Kanal bzw. welche Kanäle Sie bevorzugen. (Erfahren Sie mehr dazu in Abschnitt 4.) Lernen Sie, sich in der Sprache Ihrer Zielgruppe(n) auszudrücken. Sprache unterscheidet sich entsprechend dem Alter Ihrer Zielgruppen. Finden Sie heraus, wie sich Ihre Zielgruppen ausdrücken, um besseren Zugang zu ihnen zu finden. Sie könnten eine Frage stellen, ein Zitat oder eine Reihe von Emojis verwenden und die Zielgruppen dazu ermuntern, Ihren Beitrag zu kommentieren und ihre Erfahrungen zu teilen. Verwenden Sie Multimedia-Content Die sozialen Medien drehen sich um visuelle Kommunikation. Bilder, Videos oder Infografiken gewinnen die Aufmerksamkeit der 26 SCHREIBEN Nutzerinnen und Nutzer viel schneller und wirkungsvoller als Text allein. Sie erzählen eine Geschichte und können die Zielgruppe auf emotionaler Ebene ansprechen. Bilder: Achten Sie darauf, die richtigen Maße und die richtige Auflösung zu verwenden. Videos: Versuchen Sie, eine Länge von einer Minute nicht zu überschreiten. Infografiken: Visualisieren Sie Zahlen und Daten. Für Links und Informationsquellen springen Sie zurück zu Abschnitt 2. Seien Sie kreativ mit Ihren Content-Ideen. Stellen Sie Ihre Projektteilnehmerinnen und -teilnehmer dar, berichten Sie über Ihre Veranstaltung und Maßnahmen, indem Sie einen Livestream schalten, eine Reihe von Fotos zeigen oder eine Umfrage organisieren. Sorgen Sie für Abwechslung: Die Planung eines abwechslungsreichen und ansprechenden Contents sorgt für eine solide und langfristige Beziehung mit Ihrer Zielgruppe. Schließen Sie Ihren Beitrag mit einem „Handlungsaufruf“. Was soll Ihre Zielgruppe tun, nachdem sie Ihren Beitrag gelesen hat? Dies wird gemeinhin als „Handlungsaufruf“ bezeichnet. Bitten Sie die Leserinnen und Leser, Ihre Website zu besuchen, Ihren Beitrag zu teilen, einen Kommentar zu schreiben, auf einen geteilten Link zu klicken oder eine Reaktion abzugeben. Verwenden Sie die richtigen #Hashtags. Hashtags funktionieren in den sozialen Medien wie Aufkleber und Etiketten, die es den Nutzerinnen und Nutzern erleichtern, Nachrichten und Content zu einem bestimmten Thema zu finden. Nutzerinnen und Nutzer, die sich für ein bestimmtes Thema interessieren, können über die Suchfunktion nach dem Hashtag suchen (z. B. #erasmusPlus oder #Solidaritätskorps) und damit verbundenen Content finden. Suchen Sie Hashtags aus, die für Ihr Projekt relevant sind, damit Sie von potenziellen Teilnehmerinnen und Teilnehmern gefunden werden – oder erfinden Sie gar Ihren eigenen! Das Hilfe-Center von Twitter enthält ebenfalls eine kurze Zusammenfassung zur korrekten und wirksamen Verwendung von Hashtags. Kostenfreie Websites wie hashtagify und all hashtag können Ihnen dabei helfen, einen Hashtag zu finden, der sich für Ihren Zweck am besten eignet. Falls Sie lieber Apps verwenden, finden Sie vielleicht Hashtag Expert (iOs, für Instagram) oder Leetags (Android) hilfreich. Ihr Kommunikationsmaterial Organisieren Sie eine Veranstaltung oder nehmen Sie an einer teil und möchten Ihr Projekt bewerben? Vergessen Sie nicht, digital zu denken und die goldenen Regeln des Schreibens fürs Internet anzuwenden. Wenn Sie sich für eine begrenzte Menge an gedrucktem Informationsmaterial, wie Informationsblätter und Broschüren, oder ein paar kleine Werbegegenstände entscheiden, vergessen Sie nicht, 27 IHR PROJEKT #CommsJourney die drei R anzuwenden: reduce, reuse, recycle (reduzieren, wiederverwenden, recyceln) stets die visuelle Identität Ihres Projekts zu verwenden (zu Abschnitt 2 springen) Werbegegenstände – sofern Sie welche anbieten – verantwortungsbewusst auszuwählen (z. B. mit Umweltzeichen, fair gehandelt und für praktische Zwecke wiederverwendbar) auffällige Überschriften zu verwenden, um Ihr Material herausstechen zu lassen Nachhaltigkeit und Digitalisierung stellen zentrale Anliegen der Europäischen Kommission dar. Dazu gehören die Reduzierung von Abfall und bewusste Produktion. Wir empfehlen Ihnen, sich für digitale Versionen anstelle von gedrucktem Material zu entscheiden, da Ihr Ansatz dadurch nachhaltiger und digitaler wird! Seien Sie inklusiv! Es versteht sich von selbst, dass es auf die Worte ankommt. Inklusive Sprache zielt darauf ab, bestimmte Gruppen z. B. aufgrund ihres Geschlechts oder ihrer ethnischen Herkunft weder auszuschließen noch zu diskriminieren. Vermeiden Sie Wörter, Sätze oder andere sprachliche Ausdrücke, die Stereotypen jeglicher Art, beispielsweise rassistische oder sexistische, fördern. RICHTIG Verwenden Sie geschlechtsneutrale Ausdrücke, die Menschen im Allgemeinen bezeichnen, z. B.: „Die Menschen sind sich der Auswirkungen, die sie auf die Umwelt haben, nicht vollständig bewusst.“ Verwenden Sie geschlechtsneutrale Bezeichnungen, die nicht geschlechtsspezifisch sind, z. B.: „Die Vorsitzende der Arbeitsgruppe für Umweltschutzmaßnahmen Moni Patel arbeitet bei der Planung von Veranstaltungen eng mit dem Vorsitzenden des Ausschusses für soziale Maßnahmen Matthieu Dubois zusammen.“ FALSCH Vermeiden Sie geschlechtsbezogene Ausdrücke, die ein Geschlecht begünstigen, z. B.: „Jeder Bürger muss sich täglich fragen, wie er seinen Bürgerpflichten nachkommen kann.“ Verwenden Sie stattdessen Plural und Paarformen („alle Bürgerinnen und Bürger“, „sie“ und „ihren“). Vermeiden Sie Bezeichnungen, die Stereotype jeglicher Art bspw. durch geschlechtsspezifische Verwendung von Adjektiven oder irrelevanter Informationen zum Geschlecht bestärken, z. B.: „Die Vorsitzende der Arbeitsgruppe für Umweltschutzmaßnahmen Moni Patel arbeitet bei der Planung von Veranstaltungen eng mit dem Vorsitzenden des Ausschusses für soziale Maßnahmen Matthieu Dubois zusammen.“ 28 SCHREIBEN Weitere Informationen: Claires Tipps zum Klaren Schreiben Leitfaden der UNESCO für Veröffentlichungen im Internet Toolkit des EIGE für inklusive Sprache Das Amt für Veröffentlichungen der EU zu Barrierefreiheit Nachhaltige Sitzungen und Veranstaltungen Barrierefreiheit im Sprachkontext bedeutet, einen Text für so viele Menschen wie möglich lesbar und verständlich zu gestalten. Menschen mit Lesestörungen wie Dyslexie und Menschen mit Sehbehinderung benötigen die Unterstützung eines Screenreaders. Denken Sie daran, lange Titel, Abkürzungen und Akronyme zu vermeiden einfache Sprache und kurze Sätze zu verwenden Sie können auch dieses kostenfreie Werkzeug zur Spracherkennung verwenden, um die Lesbarkeit Ihres endgültigen Texts zu prüfen. 29 Schreiben Storytelling Information Geschichten digital denken Kanäle Erfahrungen sammeln Nachrichten Content-Format Ton schreiben Inhaltsstr ategie 30 „Das größte Problem in der Kommunikation ist die Illusion, sie hätte stattgefunden.“ Bernard Shaw Dramatiker 31 IHR PROJEKT #CommsJourney Teilen Sie Ihre Projektergebnisse Kommunikation geht über die Tätigkeit selbst – beispielsweise einen Zeitungsartikel über Ihr Projekt oder einen Beitrag für die sozialen Medien schreiben – hinaus. Zu Kommunikation kommt es, wenn Sie Ihre Zielgruppen tatsächlich erreichen und es Ihnen gelingt, mit ihnen in Kontakt zu treten. Dazu ist es unerlässlich, dass Sie Ihre Geschichten und Ergebnisse auf den richtigen Kanälen teilen. Dieser Schritt ist ein Schlüsselmoment Ihrer #CommsJourney und zeigt, wie Ihr Projekt Veränderung bringen kann! Was sind „Projektergebnisse“? Bei Projektergebnissen handelt es sich um greifbaren oder nicht greifbaren Output Ihres Projekts, wie etwa Veröffentlichungen (z. B. Handbücher, Berichte), neue Arbeitsmethoden oder die Erfahrungen von Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Mit ihnen kann etwas bewirkt werden, entweder durch die Projektpartner oder andere Interessenträger. Projektergebnisse können wiederverwendet werden und als Inspiration für weitere Arbeit im selben Bereich dienen. Sharing is caring Behalten Sie Ihre Projektgeschichten und -ergebnisse nicht für sich – lassen Sie sie für Ihr Projektkonsortium sprechen. Und das über verschiedene Länder hinweg und unter Einbindung der Erfahrungen verschiedener Menschen. Das Teilen Ihrer Geschichte und Ihrer Ergebnisse ist wichtig, damit Ihre Erfolge anerkannt werden kollektives Wissen verbreitet wird eine Gemeinschaft und Lernkultur entsteht Kollektives Wissen stellt einen zentralen Aspekt in den Verbreitungsgrundsätzen der EU-Programme dar. EU-finanzierte Projekte sind eine Fundgrube für Werkzeuge, Informationsquellen und bewährte Verfahren, die den Bürgerinnen und Bürgern der EU zur Verfügung stehen. Bestimmen Sie die richtigen Kommunikationskanäle. Diese helfen Ihnen, mehr Menschen mit Ihrer Botschaft oder Information zu erreichen. Die Kanäle unterscheiden sich in ihren Merkmalen und beeinflussen, wie Ihre Zielgruppe die Botschaft erhält. Die folgenden Schritte helfen Ihnen dabei, Ihre Kanäle mit Bedacht auszuwählen. Was Warum Wie 32 TEILEN Verwenden Sie Websites Eine Website ist das „Haupthaus“ Ihres Contents. Sie präsentiert Informationen, Geschichten und Ergebnisse, die mit Ihrem Projekt zusammenhängen, und ist der umfassendste Kanal, der verwendet werden kann. Wenn Sie ein eher kleineres Projekt verwalten, können Sie sich für eine Landingpage oder einen Bereich auf den Websites der Projektpartner entscheiden. Eine Website bzw. eine Landingpage stellt die digitale Präsenz Ihres Projekts sicher. Hier können Sie Ihre Geschichten und Ergebnisse bewerben und Ihre Erfolge festhalten. Planen Sie die Struktur Ihrer Website/Landingpage und ordnen Sie Ihre Ideen in einer Mindmap. Achten Sie darauf, Ihre visuelle Identität einzubinden. Entscheiden Sie, welchen Content Sie benötigen. Kaufen Sie den Domainnamen, wenn Sie sich für eine Projekt-Website entscheiden. Binden Sie den Content auf Ihrer Website ein und sorgen Sie für SEO (search engine optimization, Suchmaschinenoptimierung). Veröffentlichen Sie Ihre Website und bewerben Sie sie über die Social- Media-Kanäle des Projekts oder Ihrer Partner. Teilen Sie Ihre Ergebnisse auf der Plattform für Projektergebnisse Die Plattformen für Projektergebnisse sind Datenbanken, die Beschreibungen, Ergebnisse und Kontaktinformationen aller Projekte enthalten, die im Rahmen von Erasmus+, Creative Europe und dem Europäischen Solidaritätskorps finanziert wurden. Bei der Plattform handelt es sich um ein kostenfreies Mittel zur Verbreitung, mit dem Sie Ihre Projektergebnisse anderen zugänglich machen können. Sie können anderen Inspiration bieten und sich aus dem Pool an Projekten mit bewährten Verfahren inspirieren lassen, die hinsichtlich politischer Bedeutung, Kommunikationspotenzial, Wirkkraft oder Gestaltung als vorbildlich gelten. Teilen Sie Ihre Projektergebnisse auf den Plattformen. Gehen Sie zurück zu Abschnitt 3 und den Aspekten, die für Ihren Kollegenkreis interessant sind. Was Warum Wie Da Ihre Website Ihr Hauptkommunikationsmittel darstellt, stellen Sie sicher, dass sie so inklusiv wie möglich gestaltet ist. Dies betrifft die Barrierefreiheit, aber auch die Wahl vielfältiger und inklusiver Geschichten. Springen Sie zurück zu Abschnitt 3, um mehr über inklusives Schreiben zu erfahren, und zu Abschnitt 2 für Tipps zur barrierefreien Gestaltung und Struktur Ihrer Website. Was Warum Wie 33 IHR PROJEKT #CommsJourney Legen Sie Ihre Social-Media-Kanäle fest Von Facebook zu Instagram, TikTok, Twitter oder LinkedIn – Sie haben die Wahl zwischen vielen verschiedenen Plattformen. Legen Sie fest, welche am besten zu Ihrem Projekt, Zweck und Ihren Ressourcen zu passen scheint/scheinen. Die sozialen Medien sind nicht alle gleich. Welche Plattform sich eignet, hängt davon ab, wen Sie erreichen möchten. Es lohnt sich, Zeit in die Wahl der geeignetsten Plattform zu investieren. Informieren Sie sich über Kanäle Jeder Social-Media-Kanal hat eigene einzigartige Merkmale, Vor- und Nachteile. Um zu entscheiden, welchen Kanal Sie verwenden, kann eine Recherche hilfreich sein. Hier einige Fragen, die Sie sich stellen können: Welche Kanäle verwenden meine Zielgruppen? Sind ähnliche Projekte bereits in den sozialen Medien präsent? Wenn ja, welche Kanäle verwenden sie? Welche Ressourcen benötige ich, um diese Kanäle zu verwalten? Planen Sie Ihre Kontaktaufnahme Folgen Sie beim Posten von Beiträgen in den sozialen Medien zwei goldenen Regeln: Zeitpunkt Jede Plattform hat ihre Spitzenzeit, zu der die Besucheraktivität höher ist und Ihr Beitrag mehr Reichweite bekommt. Wählen Sie den besten Zeitpunkt, um Ihre Sichtbarkeit zu erhöhen. Häufigkeit Weniger ist mehr! Untersuchungen zeigen, dass ein Beitrag pro Tag optimal ist und zwei das Maximum sind. Das Minimum wiederum sind drei Beiträge pro Woche. Überlegen Sie sich, einen eigenen Social-Media-Kalender zu erstellen, mit dem Sie leichter den Überblick über die geplanten Social-Media- Beiträge behalten. Sie können den Kalender an Ihre Bedürfnisse anpassen und Informationen wie Datum, Zeitpunkt und Inhalt des Beitrags, die Plattform, auf der er geteilt wird, sowie Links, die eingefügt werden sollen, anführen. Auf Hootsuite finden Sie mehr Tipps und kostenfreie Muster. Sie können die Planung noch weiter vereinfachen, indem Sie Werkzeuge wie Buffer oder Falcon einbinden, mit denen Sie die Veröffentlichung Ihrer Social-Media-Aktivitäten im Vorfeld planen können. Was Warum Wie 34 TEILEN Nutzen Sie Schlüsselmomente der Kommunikation Besondere Anlässe wie Jahrestage oder anerkannte internationale Tage sind der perfekte Moment, um die Bewerbung Ihres Projekts und Ihre Öffentlichkeitsarbeit zu verstärken. Diese Kommunikationsanlässe können als Aufhänger dienen, um Traffic für Ihre Beiträge zu generieren. Nehmen Sie Kontakt zu den Medien auf Zu Medien Kontakt aufzunehmen bedeutet, Ihre Geschichten und Ergebnisse mit Journalistinnen und Journalisten zu teilen, die sie über ihre Plattform einer größeren Zielgruppe weitergeben und so die Reichweite maximieren können. Medien können die Schlagkraft Ihrer Botschaft vervielfachen. Das Ziel der Kontaktaufnahme zu den Medien besteht darin, dass in der Presse oder den digitalen Medien über das Projekt berichtet wird, was dazu beitragen kann, die Wirkkraft Ihrer Projektergebnisse zu erhöhen. Definieren Sie die Medien für Ihre Zielgruppe Um die richtigen Medien für die Berichterstattung über Ihre Geschichte zu finden, müssen Sie zunächst wissen, wen Sie erreichen möchten und zu welchem Zweck Sie Ihre Kernbotschaft dieser Zielgruppe übermitteln möchten. Erstellen Sie Ihren Presseverteiler Sammeln Sie die Kontaktinformationen von Journalistinnen und Journalisten und erstellen Sie Ihren Verteiler. Schauen Sie zunächst durch die „News“-Spalte von Google oder denken Sie darüber nach, sich bei einer Datenbank anzumelden, auf der Sie mit einem monatlichen Abonnement gebrauchsfertige Presseverteiler einsehen können. Überlegen Sie, wie Sie Journalistinnen und Journalisten erreichen können Halten Sie sich beim Versand Ihrer Pressemitteilung an die Medien – genau wie bei den sozialen Medien – an die Regeln bezüglich Zeitpunkt und Kommunikationsanlass. Denken Sie daran, dass eine gut geschriebene und zum richtigen Zeitpunkt an die richtigen Personen herausgegebene Pressemitteilung der Schlüssel zu einer maximalen Reichweite ist. Was Warum Wie 35 IHR PROJEKT #CommsJourney Teilen Sie Ihre Ergebnisse auf Veranstaltungen Veranstaltungen bieten die perfekte Gelegenheit, Ihre Ergebnisse zu präsentieren. Sie reichen von kleinen Treffen, die von Projektpartnern organisiert werden, bis hin zu größeren Veranstaltungen, die gemeinsam von mehreren Interessenträgern oder in Zusammenarbeit mit Organen der EU durchgeführt werden. Eine Veranstaltung besitzt unbegrenztes Potenzial. Veranstaltungen schaffen Kontakt zwischen Ihnen und Menschen, die ernsthaft an Ihrem Projekt interessiert sind, und ermöglichen eine direkte Interaktion mit ihnen. Es besteht eine große Bandbreite an Formaten, aus denen Sie auswählen können: Online-Ausstellungen und -Podiumsgespräche, in Präsenz stattfindende Workshops und interaktive Formate, um nur ein paar zu nennen. Überlegen Sie sich Format und Zeitpunkt Sie können entweder Ihre eigenen Veranstaltungen während oder nach Ihrem Projektzyklus organisieren, oder sich an Veranstaltungen und Initiativen beteiligen, die von anderen Begünstigten und Einrichtungen organisiert werden. Hier einige Beispiele und Veranstaltungen, an denen Sie sich beteiligen könnten: von Ihrer nationalen Agentur oder der Kontaktstelle des Programms Creative Europe durchgeführte Veranstaltungen von Partnern, wie Universitäten oder Schulen, organisierte Veranstaltungen Vergessen Sie nicht, einen Kommunikationsplan für die Bewerbung Ihrer Veranstaltung im Internet und über Ihre Social-Media-Kanäle oder die Kanäle Ihrer Interessenträger vorzubereiten. Gestalten Sie Ihre Veranstaltung nachhaltig/ umweltfreundlich Stellen Sie sich die folgenden sieben Fragen: Ist eine Präsenzveranstaltung notwendig? Ist der Veranstaltungsort nachhaltig genug? Sind die gedruckten Unterlagen und das Werbematerial nachhaltig? Werden die drei R angewendet? (Reduce, Recycle und Reuse – Reduzieren, Recyceln und Wiederverwenden) Ist das Catering nachhaltig? Sind die Unterbringung und der Transport umweltfreundlich? Geben Sie Umweltbewusstsein weiter? Lesen Sie mehr dazu in diesem von der Europäischen Kommission erstellten PDF-Leitfaden. Was Warum Wie 36 TEILEN Denken Sie an Inklusion. Stellen Sie sicher, dass Sie einen Veranstaltungsort wählen, der für alle zugänglich und weitläufig genug ist, z. B. für Rollstühle und Führhunde. Wenn Sie eine Podiumsdiskussion oder Präsentationen organisieren, stellen Sie eine vielfältige Auswahl von Teilnehmer(inne)n und Sprecher(inne)n sicher. Weitere Informationen: Video: #CommsWorkout, um die Kommunikationswirkung Ihres Projekts zu steigern Leitfaden des Programms Horizont 2020 für soziale Medien Wie Sie Ihre Projektwebsite im Rahmen von Horizont Europa erstellen Interreg-Handbuch über Beziehungen zu den Medien UK-NA-Workshop: Projekterfolg in den sozialen Medien teilen 37 IHR PROJEKT #CommsJourney Teilen Kontaktaufnahme zu Medien nachhaltige Veranstaltungen Veranstaltungen organisieren Kanäle Botschaft soziale Medien Pressemitteilung digitale Präsenz vervielfachen 38 Was gemessen wird, verbessert sich. Peter Drucker Schriftsteller und Ökonom 39 IHR PROJEKT #CommsJourney Bewerten Sie Ihre #CommsJourney Herzlichen Glückwunsch! Sie haben die letzte Etappe Ihrer #CommsJourney erreicht – aber wie ist es wirklich gelaufen? War sie erfolgreich oder gibt es noch Verbesserungspotenzial? Bewertung kurz gefasst Der letzte Schritt einer erfolgreichen strategischen Kommunikation besteht darin, die Kommunikationsmaßnahmen zu bewerten und zu verstehen, wie wirksam sie sind. Es gibt drei Schlüsselmomente für die Bewertung: Vor dem Beginn Ihrer Maßnahme – wenn Sie Ihre Indikatoren im Kommunikationsplan auswählen Während Ihrer Maßnahme – während Sie Ihre Leistung überwachen Nach Ihrer Maßnahme – nachdem Ihre Kommunikation stattgefunden hat Um Ihre Kommunikationsbemühungen beurteilen zu können, müssen Sie bei der Planung Ihrer Maßnahme die richtigen Leistungskennzahlen auswählen. So können Sie Ihren Erfolg schrittweise messen und damit Ihre Arbeit verbessern. Stellen Sie sich vor, Sie haben die Abschlussveranstaltung Ihres Projekts organisiert und möchten wissen, ob sie erfolgreich war oder ob sie die gewünschte Wirkung erzielt hat. Dazu sollten Sie zunächst sicherstellen, dass Ihre Ziele SMART sind (d. h.: wenigstens 100 Menschen nehmen an Ihrer Veranstaltung teil – zurück zu Abschnitt 1 springen), und sich Indikatoren wie die folgenden ansehen: Anzahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die Ihre Veranstaltung vor Ort und online besucht haben Anzahl der Menschen, die die damit verbundenen Social-Media-Beiträge gelikt oder kommentiert haben oder dem Livestream gefolgt sind Anzahl an einzelnen Besuchen auf dem Website-Artikel zur Veranstaltung Ergebnis der Zufriedenheitsumfrage, die Sie nach der Veranstaltung durchgeführt haben Was ist ein Leistungskennzahlen? Eine Leistungskennzahl ist ein quantitatives oder qualitatives Kriterium, mit dem gemessen wird, wie erfolgreich Ihre Kommunikationsmaßnahme ist. Er gibt z. B. an „wie viel“, „wie viele“, „in welchem Ausmaß“ oder „welche Größe“. 40 BEWERTEN Die Beantwortung der folgenden Fragen kann Ihnen bei Ihrer Bewertung helfen: Welche Kennzahlen eignen sich am besten zur Messung meiner Kommunikationsziele? Was sollte ich mit Blick auf die Informationen, die ich aus meinen Kennzahlen gezogen habe, ändern, um meine Kommunikationsbemühungen zu verbessern? Wende ich mich an die richtige Zielgruppe? Nutze ich den richtigen Kanal oder sollte ich andere Möglichkeiten ausprobieren? Befolgen Sie die folgenden Schritte für eine lohnende #CommsJourney! Wählen Sie Ihre Kennzahlen Im Einklang mit Ihren Kommunikationszielen, Zielgruppen und Kanälen können Sie einen Katalog an Leistungskennzahlen zusammenstellen, mit dem Sie Ihren Kommunikationserfolg messen können. Die Definition von SMART-Zielen kann Ihnen bei der richtigen Entscheidung helfen. Hier eine kurze Übersicht über einige Leistungskennzahlen, die Sie verwenden können: Soziale Medien: Reichweite (wie viele Menschen Ihren Inhalt sehen), Aufrufe (wie oft Ihr Content angezeigt wird), Engagement (Anzahl der Interaktionen mit Ihrem Content durch Likes, Kommentare, Teilen oder Retweets) Website: Besucheranzahl, auf der Website verbrachte Zeit, aktuelle Interessen der Besucherinnen und Besucher Presse: Berichterstattung, Anzahl an Journalistinnen und Journalisten, die an Ihrer Abschlussveranstaltung teilnehmen Veranstaltungen: Anzahl an Teilnehmenden, Feedback von Teilnehmenden durch kurze Umfragen Für einen umfassenderen Überblick über die Kennzahlen je Kanal siehe dieses PDF-Dokument der Europäischen Kommission. Kennzahlen zeigen Ihnen, ob Sie etwas richtig oder falsch machen! Stellen Sie sicher, dass Ihre Kennzahlen immer zu Ihren Kommunikationszielen passen. Geben sie Ihnen wirklich Aufschluss darüber, ob Sie Ihr Ziel erreicht haben? Das ist wichtig für die sinnvolle Überwachung des Fortschritts und der Erfolge Ihres Projekts. Was Warum 41 IHR PROJEKT #CommsJourney Wenn Sie zum Beispiel wissen möchten, ob Ihr Projekt eine positive Auswirkung auf Ihre Zielgruppe hatte, wäre die Anzahl an Likes für Ihre Social-Media-Beiträge kein geeigneter Indikator. Sie sollten sich eher die Art von Kommentaren ansehen, die Sie in den sozialen Medien erhalten haben, oder die Ergebnisse Ihrer Umfrage. Konsultieren Sie Ihren Kommunikationsplan Zu Beginn Ihrer #CommsJourney haben Sie einen Kommunikationsplan erstellt, der Leistungskennzahlen enthält. Es ist wichtig, daran zu denken, dass die Wahl der Kennzahlen Hand in Hand mit den Kommunikationszielen, die Sie in Ihrem Plan nennen, gehen. Wenn Ihr Kommunikationsziel zum Beispiel darin besteht, das Interesse der Öffentlichkeit für Ihr Projekt zu verstärken, sollten Sie sich die Anzahl an einzelnen Besuchern auf der entsprechenden Seite Ihrer Website ansehen oder überprüfen, ob die Engagement-Rate Ihrer Beiträge in den sozialen Medien im vergangenen Monat zugenommen hat. Je spezifischer die Kommunikationsziele sind, desto aussagekräftiger wird Ihre Bewertung sein. Planen Sie voraus Die Bewertung von Kommunikation benötigt gründliche Planung und Überlegungen. Die Datenerhebung erfolgt sowohl während als auch nach Ihren Kommunikationsmaßnahmen. Warten Sie nicht bis zur letzten Minute, sondern beobachten Sie die Kennzahlen während Ihrer gesamten #CommsJourney. Führen Sie Ihre Bewertung durch Sobald Ihre Kennzahlen feststehen, ist es an der Zeit, Ihre Daten zu erheben und gründlich zu analysieren. Eine gut durchgeführte Bewertung wird Sie mit hilfreichem Feedback sowie neuen Ideen für zukünftige Kommunikationsmaßnahmen oder Ihre nächste #CommsJourney versorgen. Das Abstimmen Ihrer Maßnahmen auf Ihren Daten wird Ihre Kontaktaufnahme zu Ihrer Zielgruppe verbessern und die Wirkkraft Ihrer Kommunikationsmaßnahmen maximieren. Wie Was Warum 42 BEWERTEN Erheben Sie Ihre Daten Für eine nutzbringende Bewertung wird eine schrittweise Datenerhebung benötigt. Diese gibt Aufschluss über die Wirkkraft Ihrer Kommunikationsmaßnahmen: Haben die Maßnahmen zum Erreichen der Ziele beigetragen, die Sie in Ihrem Kommunikationsplan festgelegt haben? Überwachen Sie Ihre Maßnahme Digitale Kanäle wie Social-Media-Plattformen und Webhoster bieten kostenfreie eingebaute Werkzeuge zur Beobachtung der Reichweite und des Engagements. Sie geben Ihnen direkt und fast in Echtzeit Feedback über die Leistung Ihrer Kommunikationsmaßnahmen. Bei Veranstaltungen könnten Sie im Anschluss eine kurze Umfrage an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer schicken. Mögliche Fragen, die Sie stellen können, sind: Wie haben Sie von dieser Veranstaltung erfahren? – Die Antworten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer geben Ihnen Aufschluss darüber, welche Kanäle am besten funktioniert haben. Fanden Sie diese Veranstaltung interessant und inspirierend? – So bekommen Sie Denkanstöße für zukünftige Formate (z. B.: mehr Zeit für Redebeiträge, mehr interaktive Momente) Möchten Sie zusätzliche Informationen erhalten? – So erfahren Sie, ob Interesse an weiteren Informationen zu Ihrem Projekt besteht. Für mehr Inspiration siehe Google Survey oder Surveymonkeys; hier finden Sie gute Ratschläge zur Erstellung von Fragen für Umfragen. Follow-up der gewonnenen Erkenntnisse Wenn Sie einmal eine Reise begonnen haben, hört sie eigentlich nie wirklich auf! Nehmen Sie Ihre Erinnerungen mit, aber hinterlassen Sie auch Ihren Fußabdruck. Feiern Sie Ihren Erfolg mit Ihren Projektpartnern und notieren Sie sich Ihre gewonnenen Erkenntnisse. Sie können Ihnen in der Zukunft nützlich sein, etwa für Ihre nächste #CommsJourney! Weitere Informationen: Toolkit der GD COMM für Bewertungen Kommunikationsnetzindikatoren – unterstützender Leitfaden Wie 43 #CommsJourney! ERASMUS+ Enriching lives, opening minds. EUROPEAN SOLIDARITY CORPS The power of together CREATIVE EUROPE Push boundaries 44 KOMMUNIKATI- ONSZIEL ZIELGRUPPE KERNBOT- SCHAFT KOMMUNIKATIONS- MASSNAHME KANAL INDIKATOREN Anlage 1 MUSTER FÜR DIE KOMMUNIKATIONSSTRATEGIE – LASSEN SIE SICH INSPIRIEREN! 45 ZEIT RAHMEN MASS NAHME KANAL SMART-ZIEL WESENTLICHE LEISTUNGSIN- DIKATOREN VERANTWORT- LICHE PERSON OWNER Anlage 2 MUSTER FÜR DEN KOMMUNIKATIONSPLAN …

Story

So werden Veranstaltungen auch für schwerhörige Menschen zugänglich

Entwicklung eines europäischen Leitfadens zur inklusiven Gestaltung von Veranstaltungen

[…] Enormer Bedarf in den meisten Veranstaltungssettings, Inklusion und transnationale Zusammenarbeit als Schlüssel zum Erfolg, Inklusion nicht nur als Ziel, sondern als gelebte Praxis, Schlüssel zur Barrierefreiheit – ein Leitfaden als praktische Hilfe, Wirkung, die bewegt – Die ersten Erfolge in der Praxis, Warum dieses Projekt als Beispiel guter Praxis ausgezeichnet wurde, Haben wir Ihr Interesse geweckt? Das Thema Schwerhörigkeit betrifft einen bedeutenden Teil der europäischen Bevölkerung. Besonders herausfordernd wird die Teilhabe schwerhöriger Menschen in öffentlichen und gesellschaftlichen Veranstaltungen, bei denen akustische Barrieren oft unüberwindbar scheinen. Das Erasmus+-Projekt „Teilhabe ist möglich – Veranstaltungen für schwerhörige Menschen barrierefrei planen und durchführen“ wurde initiiert, um die bestehenden Lücken in der Teilhabe schwerhöriger Menschen bei Veranstaltungen zu schließen. , Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind etwa 20 % der Menschen in Europa von Schwerhörigkeit betroffen. Während in vielen Bereichen des Lebens, wie etwa der Arbeitswelt, erhebliche Fortschritte bei der Integration der Betroffenen gemacht wurden, bleibt die Teilhabe an kulturellen und öffentlichen Veranstaltungen oft noch eine Herausforderung. Besonders die akustischen Anforderungen, die schwerhörige Menschen betreffen, sind in den meisten Veranstaltungssettings noch nicht ausreichend berücksichtigt. Dazu kommt, dass die digitale Transformation mit Formaten wie Video-Konferenzen neue Herausforderungen für diese Zielgruppe mit sich bringt. , Neben der koordinierenden Einrichtung, der „Evangelischen Schwerhörigenseelsorge in Deutschland e. V.“ waren Partnereinrichtungen aus Frankreich, Schweden, Norwegen und Polen beteiligt. Jede Organisation brachte ihre Expertise in spezifischen Bereichen wie Hörsysteme, Akustik, nonverbale Kommunikation und digitale Barrierefreiheit ein. Diese transnationale Zusammenarbeit förderte nicht nur den interkulturellen Austausch, sondern ermöglichte es, eine breite Vielfalt an Lösungen und Perspektiven zu integrieren, die in unterschiedlichen europäischen Kontexten anwendbar sind. , Inklusion wurde in diesem Projekt nicht nur thematisiert, sondern praktisch umgesetzt. Die zentrale Projektgruppe selbst war inklusiv zusammengesetzt - 8 Personen, Menschen mit und ohne Hörbeeinträchtigung, zwischen 43 und 85 Jahren alt, haupt- und ehrenamtlich engagiert. Diese Diversität trug maßgeblich zur Entwicklung des Leitfadens bei, da die Mitglieder aus erster Hand ihre Erfahrungen und Bedürfnisse einbrachten. Diese Mischung ermöglichte einen regen Austausch unterschiedlicher Perspektiven. Die Projektarbeit fand in einer inklusiven und vielfältigen Arbeitsumgebung statt, bei der nicht nur technische, sondern auch soziale und kulturelle Barrieren berücksichtigt wurden. Besonders hervorzuheben ist die barrierefreie Gestaltung der Arbeitstreffen, die durch den Einsatz von Technologien wie Höranlagen (Induktionsanlagen und mobile FM-Anlagen), Speech-to-Text und Live-Online-Mitschriften den Teilnehmenden mit unterschiedlichen Bedürfnissen gerecht wurde. , Hauptergebnis dieser Partnerschaft ist ein Leitfaden für die barrierefreie Planung von Veranstaltungen. Er steht auf Deutsch, Englisch, Französisch, Schwedisch und Polnisch zur Verfügung und bietet praxisnahe Tipps und Lösungsansätze, wie veranstaltende Organisationen schwerhörigen Menschen eine bessere Teilhabe ermöglichen und ihre Angebote barrierefrei planen können. Es werden wichtige Themen wie Raumakustik, die Nutzung von Höranlagen, die Bedeutung nonverbaler Kommunikation und die technischen Anforderungen an Video-Konferenzen behandelt. Zusätzlich zur gedruckten Version wurde der Leitfaden auch in digitaler Form zur Verfügung gestellt, was eine weite Verbreitung und einfache Zugänglichkeit gewährleistet. , Die Rückmeldungen aus den teilnehmenden Einrichtungen und den Zielgruppen belegen, dass die erstellten Materialien zur Sensibilisierung für die Bedürfnisse schwerhöriger Menschen beigetragen haben. Veranstaltende in Kirchen und diakonischen Einrichtungen berichten von einer verbesserten Wahrnehmung der Herausforderungen und der praktischen Umsetzung von inklusiven Maßnahmen. Der Leitfaden hat bereits erste Anwendung in der Praxis gefunden und wird weiterhin in verschiedenen europäischen Ländern verbreitet. Gleichzeitig stärkte das Projekt die digitalen Kompetenzen der Beteiligten – vor allem älterer Personen – und machte deutlich, dass Inklusion und Digitalisierung keine Gegensätze sind, sondern sich gegenseitig verstärken. , In der externen Bewertung des Projekts wurde insbesondere die hohe Qualität der Projektumsetzung und die starke Ausrichtung auf Inklusion hervorgehoben. Es wurde als ein hervorragendes Beispiel für die Förderung von Inklusion und die Bewältigung der digitalen Transformation in einem europäischen Kontext anerkannt. Die enge Zusammenarbeit mit einem deutlich spürbaren europäischen Mehrwert, die klare Zielsetzung und die konsequente Berücksichtigung der Bedürfnisse der Zielgruppe wurden als besonders positiv hervorgehoben. , Projekt und seine Ergebnisse auf der Erasmus+ Project Results Platform Weitere Informationen zur barrierefreien Veranstaltungsplanung: Das SALTO Centre for Inclusion & Diversity stellt mit „Planning of Inclusive Events“ einen praxisnahen Leitfaden zur barrierefreien Gestaltung von Veranstaltungen bereit. Das Tool unterstützt Veranstalter/-innen dabei, Veranstaltungen inklusiv und zugänglich für Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissen zu planen – vor, während und nach dem Event. Zum Tool …

Publikation

So kommunizieren Sie Ihr Projekt

Ihre Geschichte erzählen. Wirkung erzielen

[…] Dieser Leitfaden hilft Ihnen dabei Schritt für Schritt Ihre Projektergebnisse erfolgreich zu verbreiten. Angefangen mit der Bestimmung ihrer Kernbotschaften, dem Erstellen eines Logos bis hin zur Festlegung der Verbreitungskanäle. …

Daten & Fakten

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[…] Service Willkommen im Servicebereich der Nationalen Agentur beim BIBB ! Hier finden Sie alles, was Sie für Ihre Erasmus+-Aktivitäten brauchen: von persönlicher Beratung über praktische Tools bis hin zu Netzwerken, Veranstaltungen und Antworten auf häufige Fragen. Unsere Angebote unterstützen Sie dabei, Ihr Vorhaben erfolgreich umzusetzen – übersichtlich, zuverlässig und direkt nutzbar. Beratung & Kontakt Wir sind für Sie da: Persönliche Beratung rund um Erasmus+. Unterstützung finden Unser Netzwerk Gemeinsam stark: Beratende und Botschafter/innen im Erasmus+-Netzwerk. Netzwerke nutzen Veranstaltungen Lernen Sie die Erasmus+-Community persönlich kennen bei einer unserer aktuellen Veranstaltungen. Plätze sichern Publikationen Entdecken Sie die Publikationen der Nationalen Agentur Bildung für Europa. Zum Download als PDF oder in limitierter Auflage bestellbar. Veröffentlichungen angucken Infothek Publikationen, Podcasts und mehr – gebündelt an einem Ort Wissen vertiefen Mobilitätsrechner Berechnen Sie die Erasmus+-Förderzuschüsse für Ihr Mobilitätsprojekt. Der Rechner ermittelt unter anderem Zuschüsse für Aufenthalt, Fahrtkosten und Organisation. Jetzt ausprobieren …

[…] Service Willkommen im Servicebereich der Europäischen Agenda Erwachsenenbildung bei der Nationalen Agentur beim BIBB ! Kontakt Veranstaltungen Dokumentationen Kontakt Unser Team hilft Ihnen gerne weiter. Unterstützung finden Veranstaltungen Vor Ort und online Zu unseren Veranstaltungen Dokumentationen Hier finden Sie alle Dokumentationen und Materialien zu unseren Fachveranstaltungen. Mehr erfahren „Europäische Erwachsenenbildung gelingt dort, wo Organisation und Zusammenarbeit den Raum für gemeinsamen Austausch und Lernen schaffen.“ Anja Firll - Bürosachbearbeitung …

Daten & Fakten

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Story

SaveOurPlanet

Trainings für Menschen mit Behinderung zur Durchführung und Förderung von Umweltschutzmaßnahmen

[…] „Save our planet“ ist inklusiv. Neben dem wichtigen Ziel der Verbreitung der „grünen Botschaft“ fokussiert das Projekt darauf, Menschen mit Bewegungseinschränkungen in den Vordergrund zu bringen und sie zu empowern. Denn aufgrund ihrer Beeinträchtigung sind sie durch Klimakatastrophen besonders gefährdet. Alle Multiplikatoren und Multiplikatorinnen sind Menschen mit Bewegungseinschränkungen. , Die zentrale Idee des Projekts ist es, alle Menschen dazu zu bewegen, mehr über die Umwelt, Gewohnheiten und Lebensstil nachzudenken und neue, umweltfreundlichere Lebens-, Denk- und Handlungsweisen in Betracht zu ziehen. Das Bewusstsein für Themen wie Klimawandel, globale Erwärmung und Entwaldung und deren Einfluss auf das Leben soll geschärft werden. , Darüber hinaus rückt das Projekt das Thema Inklusion ins Rampenlicht, indem es Menschen mit Bewegungseinschränkungen befähigt, Expertinnen und Experten für dieses Thema zu werden, und ihnen Inhalte und digitale Plattformen zur Verfügung stellt, um zu lernen, Ideen auszutauschen und das Thema zu verbreiten. Die Motivation für das Projekt ist die Notwendigkeit Respekt, Akzeptanz und Verständnis für die Vielfalt auf der Erde zu unterstreichen und einen digitalen Raum zu schaffen, in dem sich Menschen treffen und über bewährte Verfahren diskutieren können, um ein gemeinsames Ziel und eine grüne Zukunft für die nächsten Generationen zu erreichen. …

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