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[…] Haben wir Ihr Interesse geweckt? „Grundsätzlich würde ich mir einfach wünschen, dass es nicht nur im Bereich Studium so populär ist, ins Ausland zu gehen, sondern eben auch in der Ausbildung … und dass dafür auch viel mehr die Infrastruktur da ist, damit unsere Gesellschaft ein Stückchen besser wird.“ - das sagt Kathleen Plotka, eine unserer engagierten EuroApprentices. Zum Textskript , Hier geht es zu unseren Themenseiten …

Podcast

Auf der Startbahn zur Internationalisierung

Bei diesem Podcast waren wir zu Gast in Hamburg bei Airbus, einem weltweit führenden Unternehmen im Bereich der Luft- und Raumfahrt.

[…] Haben wir Ihr Interesse geweckt? Wer hier eine Ausbildung macht, kann über das interne Programm M4AA, Mobility for Airbus Apprentices, für sechs bis zwölf Wochen ins Ausland zu gehen. Wie das konkret aussieht, was das Programm bietet und welche Rolle Erasmus+ dabei spielt, erfahren Sie in unserem Gespräch. Zum Textskript , Hier geht es zu unseren Themenseiten …

Podcast

Und in den Schulen begannen wir zu sprechen...

Shoah-Überlebende Henriette Kretz im Podcast "Talking Erasmus+"

[…] Haben wir Ihr Interesse geweckt? Im Mai 2025 jährt sich zum achtzigsten Mal das Ende des Zweiten Weltkriegs und damit auch der Tag der Befreiung von der Shoah, einem der schlimmsten Greuel des letzten Jahrhunderts. Aus diesem Anlass befasst sich die aktuelle Ausgabe der Podcastreihe „Talking Erasmus+“ mit dem Thema Erinnerungskultur. Die 90-jährige Henriette Kretz erzählt, wie sie als Jüdin die Shoah überlebt hat und wie es ist, wenn sie heute in Schulen geht, um die junge Generation für Menschlichkeit und den Wert der Demokratie zu sensibilisieren. Zum Textskript , Hier geht es zu unseren Themenseiten …

News

Europa ist gefragter denn je: Aktuelle Zahlen zu Auslandsaufenthalten in der Berufs- und Erwachsenenbildung

Das europäische Bildungsprogramm Erasmus+ setzt seinen Erfolgskurs fort. In unserem aktuellen Jahresbericht ziehen wir Bilanz.

[…] Teaser, Bild, Text Im Jahr 2025 wurden mehr als 60.000 Auslandsaufenthalte in der Berufsbildung gefördert, davon absolvierten über 48.000 junge Menschen ihre Ausbildung teilweise im europäischen Ausland. Mehr Neuigkeiten verrät unser aktueller Jahresbericht – etwa wie das Ausbildungspersonal im Ausland aktiv war und welchen Zuwachs die Erwachsenenbildung bei den Lernaufenthalten verzeichnet. , Das EU-Programm Erasmus+ hat in Deutschland weiterhin großen Zuspruch: Im Jahr 2025 wurden mehr als 60.000 Auslandsaufenthalte in der Berufsbildung gefördert, davon profitierten über 48.000 Auszubildende. Seit Einführung der europäischen Mobilitätsförderung in der Berufsbildung konnten noch nie so viele junge Menschen Teile ihrer Ausbildung im europäischen Ausland absolvieren. Zu den beliebtesten Zielländern zählen Spanien, Irland und Italien. All dies zeigt der neue Jahresbericht der Nationalen Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung (NA beim BIBB) . Auch das Ausbildungspersonal nutzt die Chancen zunehmend: Mit rund 12.000 Auslandsaktivitäten erweitern Ausbilderinnen und Ausbilder ihre Fachkenntnisse in Europa und bauen internationale Netzwerke aus. In ihrer Rolle als Ermöglicher tragen sie maßgeblich dazu bei, Auslandsaufenthalte in Ausbildungskonzepte zu integrieren. Insgesamt standen in Deutschland im Jahr 2025 rund 132 Millionen Euro für Auslandsaufenthalte in der Berufsbildung zur Verfügung. „Auslandsaufenthalte sind inzwischen fest in der beruflichen Ausbildung etabliert. Immer mehr berufliche Schulen und Ausbildungsbetriebe erkennen den Mehrwert dieser Angebote. Sie steigern nicht nur die Attraktivität ihres Ausbildungsangebotes, sondern leisten auch einen wichtigen Beitrag zur Fachkräftesicherung“, kommentiert BIBB-Präsident Friedrich Hubert Esser die aktuellen Entwicklungen. Im bundesweiten Vergleich sind Bayern, Berlin und Schleswig-Holstein besonders aktiv, wenn es um europäische Mobilität in der Berufsbildung geht. Dort qualifizieren sich – gemessen an der Gesamtzahl der Absolventinnen und Absolventen – bis zu sechs Prozent mehr Auszubildende allein über Erasmus+ für den internationalen Arbeitsmarkt. Auch in der Erwachsenenbildung gewinnen Lernaufenthalte in Europa weiter an Bedeutung: Im Jahr 2025 standen hierfür fast 11,5 Millionen Euro für knapp 5.400 Auslandsaktivitäten bereit. Besonders Menschen mit geringeren Chancen (zum Beispiel aufgrund von niedrigen Grundbildungskompetenzen) profitieren von diesen Angeboten. Die NA beim BIBB als Kompetenzzentrum Seit über 25 Jahren fördert die NA beim BIBB als eine von vier Nationalen Erasmus+-Agenturen in Deutschland Bildungsangebote in Europa; sie arbeitet im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ). In dieser Zeit hat sie sich zu einem zentralen Kompetenzzentrum für Auslandsaufenthalte und europäische Kooperation in der beruflichen Bildung entwickelt. Um auch über Europa hinaus Mobilität zu ermöglichen, gibt es seit 2017 das Programm AusbildungWeltweit. Es ergänzt die Angebote von Erasmus+ und wird ebenfalls von der NA beim BIBB im Auftrag des BMBFSFJ umgesetzt. Neben ihrem Schwerpunkt in der beruflichen Bildung ist die Nationale Agentur auch zentrale Ansprechpartnerin für die europäische Förderung und Vernetzung der Erwachsenenbildung in Deutschland. Detaillierte Informationen zu den Schwerpunktthemen und Statistiken im Programm Erasmus+ sowie zu weiteren europäischen und internationalen Aktivitäten bietet der NA-Jahresbericht 2024/2025 . Kontakt Berthold Hübers, Huebers@bibb.de Bei Abdruck Belegexemplar erbeten. Quelle: Pressemitteilung des Bundesinsituts für Berufsbildung, 14/2026 | Bonn, 21.05.2026 , …

Veranstaltung

Netzwerktreffen der Erasmus+-Beratenden 2026

Wir laden Sie in die Räumlichkeiten des Bundesinstituts für Berufsbildung zum Netzwerktreffen der Erasmus+ Beraterinnen und Beratern ein. Das Programm des Treffens steht unter dem Motto „Beraten. Vernetzen. Weiterdenken.“

[…] Auf einen Blick, Adresse und Anreise, Gemeinsames Abendessen (optional), Anmeldung, Kontakt Wir laden Sie zum Netzwerktreffen der Erasmus+-Beraterinnen und -Berater nach Köln ein. Das Programm des Treffens steht unter dem Motto „Beraten. Vernetzen. Weiterdenken.“. Wir möchten dieses zweitägige Treffen nutzen, um mit Ihnen gemeinsam das Netzwerk zu stärken, Informationen auszutauschen und um uns gemeinsam zukunftsfähig zu machen. , 1. Tag ( 11.06.2026 ): 12:00 – 16:30 Uhr 2. Tag ( 12.06.2026 ): 09:30 – 13:00 Uhr Programm zum Netzwerktreffen (PDF zum Download) , Veranstaltungsort: Memox Deutschland GmbH , Hohe Straße 160-168, 50667 Köln Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln empfohlen: der Veranstaltungsort liegt in unmittelbarer Nähe zum Kölner Dom, nur 400 Meter (6 Minuten) vom Kölner Hauptbahnhof entfernt. Parkmöglichkeiten in der Nähe: Parkhaus Dom - Aktuelle Daten und Informationen Hotelempfehlungen für Köln (PDF zum Download) , Das gemeinsame Networking-Abendessen auf Selbstzahler-Basis findet statt am 11.06.2026 ab 18:30 Uhr im: Deutzer Brauhaus, Ottoplatz 7, 50679 Köln DEUTZER BRAUHAUS - Tradition auf der „Schäl Sick“ , Bitte melden Sie sich über den folgenden Link zur Veranstaltung an: Zur Anmeldung Anmeldefrist: 5. Juni 2026 - Mario Bürgel Tel : 0228 107 1589 E-Mail: buergel@bibb.de …

[…] Umfrage: Wie finden Sie Praktikumseinrichtungen im Ausland? Wie finden berufsbildende Einrichtungen geeignete Praktikums- und Partnereinrichtungen im Ausland? Welche Wege der Kontaktaufnahme funktionieren – und wo wird es schwierig? Teilen Sie Ihre Erfahrungen in unserer aktuellen Umfrage und helfen Sie uns damit, unsere Unterstützungsangebote gezielt weiterzuentwickeln. Zur Umfrage auf auslandsberatung-ausbildung.de …

News

EuroApprentices-Treffen in Kiel

Die Erasmus+ Botschafter/-innen in der Berufsbildung haben sich vom 17.-19. April 2026 in Schleswig-Holsteins Landeshauptstadt getroffen, um sich weiterzubilden, zu vernetzen und gemeinsame Aktivitäten zu planen.

[…] Ablauf der Veranstaltung, Den Kompetenzen auf der Spur, Weiterführende Links, Bilderslider 21 EuroApprentices aus elf Bundesländern kamen für ein Wochenende zusammen und erlebten ein abwechslungsreiches Programm. Nach einem Update zum Botschafter/-innen-Netzwerk und zum Erasmus+ Programm gab es die Gelegenheit, sich über die eigenen Aktivitäten auszutauschen. Ob Vortrag, Messebesuch, Podiumsdiskussion oder Social Media Post - das Repertoire der EuroApprentices ist groß, wenn es darum geht, das Erasmus+ Programm bekannter zu machen und junge Menschen davon zu überzeugen, selbst einen Auslandsaufenthalt zu wagen. Der erste Tag endete mit einer Netzwerk-Session zu europäischem, ehrenamtlichem Engagement mit Vertreter/-innen der EuroPeers und der Jungen Europäischen Förderalisten . Am Folgetag wurde im Rahmen eines Workshops das wirkungsvolle und souveräne Auftreten geübt, ehe die EuroApprentices loszogen, um die Stadt Kiel zu erkunden. Dabei hatten sie auch die Möglichkeit, das Landesfunkhaus des NDR zu besuchen, um einen Eindruck von der dort geleisteten Medienarbeit zu erhalten. Da auch die Botschafter/-innen über ausgeprägte mediale Kompetenzen verfügen und verschiedene Kanäle regelmäßig selbständig bespielen (z. B. ihren eigenen Instagram- und LinkedIn-Kanal), war das Interesse am Tagesgeschäft eines großen deutschen Radio- und Fernsehsenders natürlich enorm. Der letzte Veranstaltungstag war geprägt von Reflexionsübungen - zum einen über die Rolle der EuroApprentices und welche Werte sie alle eint, zum anderen über bewährte Aktivitäten und wie diese im kommenden Jahr fortgesetzt und weiterentwickelt werden können. Dabei war auch Raum, um neue Ideen direkt umzusetzen, wie eine Videokampagne zu europäischen Werten, die zeitnah in den Sozialen Medien erscheinen wird sowie kurze Videoclips zu aktuellen Social Media-Trends, die die Reichweite der Kanäle gezielt steigern sollen. , Zum Abschluss des Treffens war es die Aufgabe der EuroApprentices einzuschätzen, welche Kompetenzen sich durch ihr ehrenamtliches Engagement weiterentwickelt haben. Dabei zeigt sich klar, dass die Botschafter/-innen-Rolle sowohl einen positiven Effekt auf die berufliche als auch auf die persönliche Entwicklung der EuroApprentices hat. Es wird deutlich, dass Erfahrungen, die im Rahmen des Ehrenamtes gemacht wurden, im Beruflichen und im Privaten sinnvoll genutzt werden können. Besonders die Selbstwirksamkeit des eigenen Engagements wird als hoch eingeschätzt: Die Teilnehmenden haben das Gefühl, dass ihre Erfahrungen für andere wertvoll sind und ihre Rolle sie in die Lage versetzt, andere zu inspirieren. Zudem zeigt sich durch ihre Rolle eine zunehmende Offenheit für Neues bei den Botschafter/-innen und sie geben an, dass ihr Engagement als EuroApprentice ihre Zukunftsplanung durchaus beeinflusst hat. , Die EuroApprentices Initiative ist ein europäisches Netzwerk, bestehend aus über 300 Botschafter/-innen für Erasmus+ in der Berufsbildung aus insgesamt 11 Ländern. Sie berichten ehrenamtlich über ihre Erfahrungen mit dem Erasmus+ Programm und machen Mut, damit auch andere Lernende der Berufsbildung sich trauen, den Schritt ins Ausland zu wagen. EuroApprentices sind deutschlandweit vertreten und können für Veranstaltungen, Redebeiträge und Online-Events angefragt werden. Zudem betreiben sie ihre eigenen Social Media Kanäle und einen eigenen Podcast: Zur EuroApprentices Seite Zum Instagram Profil Zum LinkedIn Profil Zum Podcast …

Video

Europa im Blick

Die Nationale Koordinierungsstelle Europäische Agenda Erwachsenenbildung

[…] Warum ist Europäische Erwachsenenbildung wichtig? Was macht die Nationale Koordinierungsstelle der Europäischen Agenda Erwachsenenbildung in Deutschland? In diesem Film kommen Teilnehmende von Konferenzen und Stakeholder zu Wort, was die Europäische Agenda Erwachsenenbildung für sie konkret leisten kann und warum sich alle gemeinsam für die Erwachsenenbildung in Europa und Deutschland stark machen. , Mehr Informationen finden Sie unter www.agenda-erwachsenenbildung.de Bei Fragen zur Agenda Erwachsenenbildung schreiben Sie uns gerne eine E-Mail an agenda-erwachsenenbildun@bibb.de. …

Story

Lehren und Lernen mit dem Netz

Digitale Kompetenzentwicklung von Fremdsprachenlehrkräften

[…] Digitale Medien im Unterricht, Ergebnisse für die Praxis Das Institut für Internationale Kommunikation (IIK) in Düsseldorf bietet Fort- und Weiterbildungskurse für Studium und Beruf an. Die Schwerpunkte bilden dabei Sprachkurse in Deutsch als Fremdsprache und anderen Fremdsprachen sowie Fortbildungskurse für Lehrkräfte Deutsch als Fremdsprache. , Seit mehr als 20 Jahren nutzt das IIK europäische Programme wie Erasmus+, weil moderner Sprachenunterricht an Lehrkräfte hohe Anforderungen stellt und Fortbildungen ein zentraler Bestandteil der notwendigen permanenten Weiterqualifizierung sind. Der eigene Fortbildungsbereich profitiert außerdem von den Erfahrungen im Austausch mit anderen Fortbildungsträgern und die europäische Ausrichtung fördert den Perspektivenreichtum der Lehrkräfte. , Bereits seit den 90er Jahren setzt das IIK digitale Medien im Sprachunterricht ein. Der Fortbildungsbereich vermittelt nicht nur in externen Programmen, sondern auch intern neue Methoden des Sprachunterrichts unter Nutzung von EduApps und Webanwendungen. „Mit dem Einbezug möglichst vieler Lehrkräfte in Erasmus+ und sein Vorgängerprogramm wollten wir neue Anregungen für unseren Unterricht und unsere Fortbildungsprogramme erhalten“, betont Rüdiger Riechert, Senior Consultant bei IIK . In dem Projekt wurde der Fokus auch auf die eigene Erstellung digitaler Unterrichtsmaterialien gelegt. Erreicht wurde neben dem Erwerb von neuen Fertigkeiten unter anderem zur Gestaltung von Hörverstehensübungen auch eine hohe Motivation im Team. Auch die zu Hause gebliebenen Lehrkräfte haben letztendlich profitiert, denn die Teilnehmenden haben ihre neu erworbenen Fähigkeiten im Rahmen von internen Fortbildungen weitergegeben. , Bei einer Fortbildung in Portugal wurden technische und didaktische Fähigkeiten zur Erstellung und Bearbeitung von Videos geschult. Durch die neu gewonnenen Kompetenzen konnten in der Unterrichtspraxis am IIK kleinere Videoprojekte organisiert werden, die einfach mit Smartphones durchgeführt wurden. Außerdem wurden in Kursen Erklärvideos zu verschiedenen, selbst gewählten Themen eigenständig produziert. Diese sind über die Projektseite zugänglich. Die Fortbildung in Wien hatte durch den hohen Anteil an freiberuflichen Lehrkräften sowohl direkte unterrichtliche Wirkung als auch darüber hinaus weitere positive Effekte. Eva-Lisa Finzi aus der pädagogischen Leitung des IIK sagt dazu: „Die Fortbildung hat mir persönlich neue technische und didaktische Möglichkeiten z. B. in der Nutzung von H5P eröffnet, einem kostenlosen in Moodle integrierten Autorentool. Ich habe außerdem viel über österreichisches Deutsch erfahren, was Deutsch als eine plurizentrische Sprache charakterisiert, und besonders beeindruckend war auch das Teambuilding als Folge dieser gemeinsamen Fortbildungserfahrung.“ …

Story

Charter

Fortbildung für die Zukunft des Kulturgüterschutzes

[…] CHARTER - eine "Sector Skills Alliance", Ziel: Politikempfehlungen für künftige Bildungsbereiche im Kulturgüterschutz, CHARTER als Beispiel für aufbauende Bildungskooperation, CHARTER Allianz und europäische Beobachtungsstelle, Interesse geweckt?, Weitere Informationen zu Heritage-Pro Werden wir in der Zukunft die erforderlichen Kompetenzen haben, um unsere Schlösser, historischen Gärten, archäologischen Funde oder unser Kunsthandwerk zu schützen und zu erhalten? Wie müssen diese aussehen und welche Bildungsvoraussetzungen müssen wir dafür schaffen? Darum geht es in der „CHARTER Skills Alliance", dem derzeit größten Bildungsprojekt der EU -Kommission im Kulturgüterschutz. , Die große Anteilnahme der Menschen am Brand von Notre Dame in Paris 2019 oder der Kopenhagener Börse 2024, die Trauer über kriegs- und terrorbedingte Zerstörungen von unwiederbringlichen Kulturschätzen in der Ukraine, im Nahen Osten oder in Afghanistan zeigen, dass Kulturerbe weit mehr als ein Gebäude oder ein Artefakt ist – es sind wichtige Identifikationspunkte einer Kultur, einer Gesellschaft oder eines Ortes. Krisen wie der Klimawandel, Naturkatastrophen wie Überschwemmungen, Stürme und Flächenbrände – sie haben direkte Auswirkungen auf das Kulturerbe, aber auch ohne diese ist der Erhalt eine Mammutaufgabe für alle europäischen Mitgliedsstaaten. Hinzu kommt der schleichende Verlust historischer Handwerkstechniken und -berufe, ohne die viele Erhaltungsmaßnahmen nicht möglich sind. Wie also sollen die künftigen Kulturgutschützer/-innen aus-, fort- und weitergebildet werden, um all den komplexen Anforderungen zu genügen? Mit dem Kulturgüterschutz sind viele verschiedene Ausbildungsberufe befasst, die zusammenwirken müssen: Kunsthistoriker/-innen, Restauratoren/-innen, Handwerker/-innen, Architekten/-innen, Bauhistoriker/-innen, Archäologen/-innen, um nur einige zu nennen. Hinzu kommt eine Vielzahl von Freiwilligen, die sich im Kulturerbe-Erhalt engagieren, und die ebenfalls Qualifizierungen benötigen im sensiblen Umgang mit ihren Aufgaben. , CHARTER Skills Alliance ist eine von 14 Allianzen für branchenspezifische Fertigkeiten aus dem ERASMUS+-Programm des Aufrufs 2020, in dem die sektorbezogenen Bildungsbedarfe der Zukunft erfasst werden. Sie ist damit ein Instrument der EU -Kommission für eine dauerhaft angelegte, umfassende, sektorale Qualifikationsstrategie, um zu gewährleisten, dass Europa in der Zukunft über die notwendigen Kompetenzen und Fähigkeiten im Kulturgüterschutz verfügt. Das interdisziplinär angelegte Projekt beruht auf der Expertise von 28 europäischen Einrichtungen (zuzüglich Assoziierten Partnern) aus 14 europäischen Ländern unter Koordination der Universität von Barcelona, die gleichermaßen Forschung und Anwendung mit ihren Kompetenzen abdecken. Es sind führende Einrichtungen aus universitärer Ausbildung, beruflicher Bildung, Arbeitgeberschaft und Politik mit starken Bezügen zum europäischen Kulturerbe-Sektor. Damit können die Bedarfe kleiner, ländlicher Museen ebenso wie solche internationaler Netzwerke erfasst und bewertet werden und in ein Szenario künftiger Qualifikationen einfließen. , Das CHARTER-Projekt hat eine Laufzeit von vier Jahren und startete am 01.01.2021. Strategische Daten zu Kernbereichen der Ausbildung und transversalen Kompetenzen einschließlich digitaler, technologischer und grüner Bildungsinhalte wurden gesammelt. Bestehende Programme wurden ausgewertet, Lücken in der formalen Ausbildung (unter Verwendung des EQF - und EQAVET -Rahmens) identifiziert und nicht-formales und informelles Lernen sowie berufliche Mobilität berücksichtigt. Dazu wurden 18 regionale Pilotprojekte und Konferenzen durchgeführt, um Ansätze zu validieren. Die CHARTER-Partnerschaft analysierte sektorale Dynamiken und bildete unterschiedliche Interessengruppen ab. Es wurden Aufgabenbeschreibungen für berufliche und wirtschaftliche Rahmenbedingungen formuliert. Insgesamt liegen bereits rund 20 Dokumente vor oder sind in der Finalisierung begriffen, die relevante Daten des Kulturerbe-Sektors wie des Arbeitsmarkts erfasst haben, Lernwege zu unterschiedlichen Qualifikationen beschreiben, Kompetenzen identifizieren, innovative Curricula vorstellen, Qualitätsstandards und Bildungszertifikate überprüfen. Hinzu kommt die Darstellung von bereits absehbaren Qualifikationsbedarfen in acht Bereichen aufgrund bestehender Lücken in Ausbildungswegen. Ziel ist, diese Bedarfe so aufzubereiten, dass sie als Politikempfehlungen kurz- und mittelfristig in die Umsetzung gehen können. CHARTER baut gleichzeitig ein dauerhaftes Bündnis für Kompetenzen im Bereich des Kulturgüterschutzes in Europa auf, indem Methoden und Ergebnisse erfasst und angeglichen werden und dabei gleichzeitig die Wirksamkeit auf europäischer, nationaler und regionaler Ebene gestärkt wird. Ziel ist, Europas Mitgliedsstaaten in die Lage zu versetzen, das materielle und immaterielle Kulturerbe zu fördern, aufzuwerten und nachhaltig zu schützen. , CHARTER basiert auf den Ergebnissen der ERASMUS+ Strategischen Partnerschaft „ HERITAGE-PRO - Interdisziplinäre Fortbildung für Fachkräfte verschiedener Disziplinen zur nachhaltigen Bewirtschaftung und Erhaltung des Kulturerbes" (2018-2021). Diese entwickelte ein interdisziplinäres Fortbildungsprogramm für Fachleute verschiedener Disziplinen zur nachhaltigen Bewirtschaftung und Erhaltung des kulturellen Erbes. HERITAGE-PRO ist ein eigenständiges Programm zur Weiterqualifizierung im kulturellen Erbe, das sich in erster Linie an junge Kulturerbe-Manager/-innen und junge Handwerksmeister/-innen richtet, die am Anfang ihrer Karriere stehen und sich berufsbegleitend weiteres Wissen aneignen möchten. Für CHARTER bildet diese Fortbildung mit ihrem interdisziplinären Ansatz einen besonders wichtigen Bedarf ab, denn Kompetenzen im Zusammenhang mit dem Kulturgüterschutz basieren gleichermaßen auf berufsbezogener interdisziplinärer Zusammenarbeit und auf beruflichen Erfahrungen, also nicht nur auf Wissen aus der formalen Bildung. Zwei der beteiligten Institutionen von HERITAGE-PRO sind auch Partner im CHARTER-Projekt, nämlich Kultur und Arbeit e.V. (der deutsche HERITAGE-PRO-Koordinator) und ENCATC , das europäische Netzwerk für Kulturmanagement und -politik mit Sitz in Brüssel (Belgien). Darüber hinaus engagieren sich weitere Personen von HERITAGE-PRO-Partnern als Mitglieder des CHARTER-Beirats, um sicherzustellen, dass die HERITAGE-PRO-Erfahrungen einfließen können. , Die Erfassung von Bildungsbedarfen ist eine Sache, diese aber kontinuierlich zu überprüfen und „marktfähig“ zu halten, ist Teil des Nachhaltigkeitskonzepts von CHARTER. Dazu wird es Ende 2024 die formale Gründung einer europäischen Bildungsallianz für den Sektor geben, verbunden mit einer europäischen Beobachtungsstelle. Ziel ist, mit solchen Instrumenten schneller auf Bildungsbedarfe reagieren zu können, entsprechende Daten europaweit zugänglich zu machen und damit der Politik bessere Handlungsempfehlungen geben zu können. Bisher erarbeitete Bildungsmaterialien Link zu den Ergebnissen auf der Projektwebseite Datenbank zu Cultural Heritage Education Programmes in Europe Datenbank zu Literature Collection Cultural Heritage , Weitere Projektinformationen in der E+PRP-Datenbank , Link zu Kultur und Arbeit e.V. Link zu ENCATC Weitere Projektinformationen in der E+PRP-Datenbank …

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