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GoBeEco

Gamification of eco-friendly habits in adult education

[…] O-Ton, Ziele, Zielgruppe, Methoden, Ökologischer Handabdruck , Transformationsrelevanz, Materialien, Suchbegriffe, Haben wir Ihr Interesse geweckt? „Der Bedarf nach ‚grünen‘ Inhalten in der Berufsausbildung wächst. Zugleich ist es unverzichtbar, Lehrmethoden auch zu digitalisieren. Videoteach schließt die bestehenden Lücken und zeigt dabei: Es macht Spaß, grüne Lerninhalte kreativ zu verpacken.” Thomas Blum, Geschäftsführer RegioVision Schwerin , Digitale Lernmethoden und -werkzeuge in den Unterricht integrieren Den persönlichen Spielraum für ökologisches Verhalten erfahrbar machen Zukunftsfähige Kompetenzen wie kritisches Denken, Zusammenarbeit und Führung fördern , Erwachsenen-Pädagoginnen und Pädagogen Indirekt: Erwachsene Lernende , Involvierende Gamification-Elemente: „Insta-Challenges“, die direkt aktivieren „Missions“ der Lern-App zu Aspekten wie Eigenverantwortung, Wohnen, Konsum, Kooperation Lerneinheiten und Veranstaltungsdesigns für interaktive Workshops und Bildungsevents Transparenz über existierende digitale Anwendungen und grüne Inhalte , Durch GoBeEco hinterfragen Lehrende und Lernende die Auswirkungen ihrer Gewohnheiten auf Klimaschutz und Biodiversität. Sie werden inspiriert und motiviert, ihre Lebensstile proökologisch zu verändern. , Das Projekt unterstützt einen ganzheitlichen, partizipativen und transformativen Bildungsprozess. , Lern-App Flipbook für Lehrende mit Konzepten, Quellen für digitale Tools u.v.m. , GoBeEco, Erwachsenenbildung, Gamification, Challenge, Mission, Klimaschutz, Biodiversität, Lebensstil, partizipativ, App, Flipbook, Fachhochschule des Mittelstandes FHM …

Veranstaltung

Go.Learn.Share. – Auslandserfahrungen teilen und begeistern - Nationales EuroApprentice Training

Beim nationalen EuroApprentices Training kommen junge Menschen zusammen, die während ihrer Ausbildung Auslandserfahrungen gesammelt haben und andere dafür begeistern möchten. Sie lernen das EuroApprentices-Netzwerk kennen, tauschen sich über ihre Erfahrungen aus und bereiten sich darauf vor, künftig über die Chancen von Erasmus+ zu informieren und ihre Erlebnisse mit anderen zu teilen.

[…] Auf einen Blick, Hinweis zur Übernachtung, Programm und Anmeldung, Kontakt Im nationalen EuroApprentices Training werden die Teilnehmenden auf ihre zukünftige Tätigkeit als EuroApprentices vorbereitet. Sie lernen das EuroApprentices-Netzwerk, seine Aufgaben und Aktivitäten sowie die Grundlagen des Erasmus+-Programms kennen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie persönliche Auslandserfahrungen authentisch, verständlich und wirkungsvoll weitergegeben werden können. Die Teilnehmenden reflektieren ihre eigenen Erfahrungen und ihre Motivation, erhalten Anregungen für eine zielgruppengerechte Kommunikation und üben, andere junge Menschen für einen Auslandsaufenthalt während der beruflichen Bildung zu begeistern. Darüber hinaus bietet das Training Gelegenheit zum gegenseitigen Kennenlernen, zum Erfahrungsaustausch sowie zur Klärung organisatorischer Fragen rund um das zukünftige ehrenamtliche Engagement im EuroApprentices-Netzwerk. , Datum : Freitag, 09. Oktober 2026, 08:30 - 16:00 Uhr Optional: Gemeinsames Abendessen am 08. Oktober (Restaurant Makiman , Sternbrücke 11, 53111 Bonn) Veranstaltungsort : Bundesinstitut für Berufsbildung, Friedrich-Ebert-Allee 114-116, 53113 Bonn, Raum 5.406 Übernachtungsmöglichkeit: Motel One Hotel, Am Hauptbahnhof 12, 53111 Bonn , Zimmer inklusive Frühstück werden für die Teilnehmenden bei Bedarf im Motel One Bonn Hauptbahnhof reserviert. Die Kosten werden von der Nationalen Agentur (NA) übernommen und über eine Gesamtrechnung abgerechnet. Sie müssen daher vor Ort nichts bezahlen. Um Stornokosten zu vermeiden, bitten wir Sie, uns eine eventuelle Absage mindestens drei Wochen vor deiner Anreise per E-Mail an brkic@bibb.de mitzuteilen. , Zum Programm Zur Anmeldung Anmeldeschluss: 27.08.2026 - Anne-Marie Brkic Tel: 0228 107 1659 E-Mail: brkic@bibb.de Bei inhaltlichen Fragen zur Veranstaltung an euroapprentices@bibb.de . …

Daten & Fakten

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Story

Gesundheitsberatung in Europa

Europäisches Netzwerk für Prostitution, Gesundheit und Information

[…] Vergleich der Systeme und der Lehrangebote, Austausch mit Österreich, Erfolgreiche Mobilitätsmaßnahme für Bildungspersonal Ein Fokus der Arbeit des Gesundheitsamtes Frankfurt liegt darauf, die Lebensbedingungen marginalisierter Menschen durch Beratung zu verbessern. Dazu gehören auch in der Prostitution Tätige aus anderen EU-Staaten, die durch die Freizügigkeitsregelung Zugang zum Arbeitsmarkt in Frankfurt haben. Das Erasmus+-Projekt ENPHI des Gesundheitsamtes Frankfurt widmete sich mit seinen Partnern der Fragestellung, wie diese Menschen erreicht werden können, um ihre wirtschaftliche, soziale und vor allem auch gesundheitliche Situation zu verbessern. , Beim Erstkontakt mit den Sexarbeitenden im Gesundheitsamt ist es wichtig, passgenau Informationen zu Beratungsangeboten der bestehenden Hilfesysteme zu vermitteln. Da es sich bei den Sexarbeitenden um eine oft sehr mobile Gruppe handelt, die häufig aus verschiedenen (ost-)europäischen Ländern kommt und in verschiedenen Ländern arbeitet, ist es sinnvoll, sich mit den sozialen und rechtlichen Rahmenbedingungen in anderen EU -Ländern auszukennen. , Im Rahmen des Projekts besuchten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gesundheitsamtes Frankfurt europäische Partnerländer mit verschiedenen rechtlichen Rahmenbedingungen. Bei jeder Reise fanden Treffen mit Projektpartnern statt, zum Beispiel mit Akteurinnen und Akteuren des öffentlichen Gesundheitsdienstes, medizinischer Einrichtungen mit Schwerpunkt HIV/STI und niedrigschwelliger Gesundheitsversorgung, Vertreterinnen und Vertretern von Frauenorganisationen und Beratungsstellen. Dabei erfolgte ein Austausch zum Versorgungsangebot für die Zielgruppe und ein Abgleich der jeweiligen Rahmenbedingungen. Zudem stärkten die teilnehmenden Mitarbeitenden ihre interkulturelle Kompetenz und lernten vor Ort die jeweiligen Gesundheitssysteme und landesspezifischen Beratungssysteme kennen. Dadurch wurde der Blick auf die Lebensbedingungen der Zielgruppe möglich gemacht. Das Wissen um die Gegebenheiten in den Herkunftsländern, aber auch der Austausch mit Ländern, wo vergleichbare Rahmenbedingungen wie in Deutschland vorliegen, trugen dazu bei, die Zielgruppe besser ansprechen und beraten zu können. Somit kann auch deren Bereitschaft, sich auf die Beratungs- und Bildungsangebote einzulassen, erhöht werden. , Im Projekt fanden Reisen nach Wien und Graz in Österreich statt, wo, wie in Deutschland, legal in der Prostitution gearbeitet werden kann. Unter anderem lernten Mitarbeiterinnen des Gesundheitsamtes Frankfurt den Gesundheitsdienst der Stadt Wien kennen, wo sich Menschen, die beabsichtigen, in der Prostitution tätig zu sein, anmelden müssen und die verpflichtenden Untersuchungen auf sexuell übertragbare Krankheiten und HIV durchgeführt werden. Außerdem wurden auch Anlaufstellen für die ambulante und stationäre medizinische Versorgung für Menschen ohne Krankenversicherung aufgesucht. In der Marienambulanz lernten die Teilnehmenden den Einsatz des Triaphon-Telefondolmetscherdienstes kennen, den man gerne in den eigenen humanitären Sprechstunden nutzen möchte. Beim Besuch des Vereins Frauenservice Graz lernten die Teilnehmenden die dortigen Beratungsstrukturen und deren Schwerpunkte kennen, wie zum Beispiel Beratung zur Gesundheit allgemein, zu sexuell übertragbaren Krankheiten und Safer Sex, Arbeits- und Berufsfragen sowie Rechtsberatung zu Aufenthalt, Arbeit oder Scheidung und Sozialberatung, die Themen wie Versicherung, Steuern, Schulden und Gewalt abdeckt. Die Beratungen finden in den Räumlichkeiten des Frauenservice Graz, aber auch im Rahmen von Streetwork statt, um die Frauen auch niedrigschwellig erreichen zu können. Sowohl in Graz als auch in Frankfurt wird bei der Beratung großen Wert auf gesundheitliche und psychosoziale Aufklärung gelegt. , „Neben vielen neuen Eindrücken, beruflichen Kontakten und Anregungen, die noch verarbeitet werden müssen, erscheint „der Einsatz des Triaphon-Telefondolmetscherdienstes, den wir bei der Marienambulanz in Wien kennengelernt haben, sehr wünschenswert, um ihn in unseren Humanitären Sprechstunden einzusetzen“, resümierte Projektkoordinatorin Alexandra Sarah Lang diese erfolgreiche Mobilität für Bildungspersonal im Bereich Erwachsenenbildung. …

[…] Gesundheit und Pflege Das Thema Gesundheit und Pflege ist Gegenstand zahlreicher europäischer Partnerschaften und Austauschmaßnahmen, um den nationalen sowie europaweiten Entwicklungen und Herausforderungen in diesem Bereich zu begegnen. Auf dieser Themenseite stellen wir Ihnen die europäische Perspektive und Initiativen zu diesem Thema vor und informieren Sie über die Möglichkeiten des Programms Erasmus+. Hier finden Sie Inspiration für Ihre Projektarbeit sowie viele spannende Beispiele, wie Erasmus+ bereits jetzt genutzt wird. Gesundheit & Pflege als Programmziel von Erasmus+ Schon immer gab es in den europäischen Bildungsprogrammen Projekte und Austauschmaßnahmen zum Thema Gesundheit und Pflege. Die wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung dieses Sektors wird vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung weiter zunehmen. Anwerbung und Integration ausländischer Fachkräfte, Steigerung der Attraktivität der Gesundheits- und Pflegeberufe, Entwicklung neuer Qualifikationen und der Einsatz von Technik und Robotik sind mögliche Antworten auf die Herausforderungen. Mehr anzeigen Weniger anzeigen Daher gilt es die Ausbildung und das Berufsbild von Gesundheits- und Pflegeberufen attraktiver zu gestalten. In diesem Zusammenhang müssen Fragen der Anerkennung von im Ausland erworbenen Qualifikationen und Abschlüssen beantwortet werden. Ebenso muss das Fachpersonal auf die grundlegenden Änderungen der Aus- und Weiterbildung, die sich durch die technischen Entwicklungen und die Digitalisierung ergeben, vorbereitet werden. Dies sind zahlreiche Gründe, warum das Thema auch im Programm Erasmus+ eine große Rolle spielt. Die vielfältigen Projekte können dazu beitragen, den oben genannten Herausforderungen zu begegnen. Darüber hinaus ist es eine wichtige Zielsetzung von Projekten, Menschen zu befähigen, im Alter aktiv zu sein, und die Lebensqualität Kranker und Pflegebedürftiger ‒ egal ob jung oder alt ‒ zu steigern. Welche Möglichkeiten bietet Erasmus+? Leitaktion 1: Mobilität von Einzelpersonen Mit der Leitaktion 1 des Erasmus+-Programms werden Einrichtungen der Berufs- und Erwachsenenbildung dabei unterstützt, ihre Mitarbeitenden für Weiterbildungen ins europäische Ausland zu entsenden. Ziel ist es, die Organisationsentwicklung zu fördern. Möglich sind dabei unter anderem Job Shadowings, Aufenthalte bei Partnereinrichtungen zum Austausch von Lehr- und Lernmethoden sowie die Teilnahme an internationalen Kursen und Schulungen. Mehr anzeigen Weniger anzeigen Was sind Mobilitäten? Auch Lernende in der Berufsbildung – zum Beispiel Auszubildende in Pflege- und Gesundheitsberufen – können im Rahmen von Erasmus+ berufliche Praktika im Ausland absolvieren oder an internationalen Berufswettbewerben teilnehmen. Solche Auslandsaufenthalte stärken nicht nur das Selbstbewusstsein und die fachlichen Kompetenzen, sondern machen die Ausbildung insgesamt attraktiver und eröffnen neue Perspektiven, die im Heimatland oft nicht gegeben sind. Leitaktion 2: Zusammenarbeit zwischen Organisationen und Institutionen In der Leitaktion 2 sind im Rahmen der Partnerschaften für Zusammenarbeit sowohl kleinere Partnerschaften als auch Kooperationspartnerschaften möglich. Diese bieten die Gelegenheit, Erfahrungen in der internationalen Zusammenarbeit zu sammeln, den Austausch guter Praxis zu fördern und die Kapazitäten der teilnehmenden Einrichtungen zu stärken . Darüber hinaus können qualitativ hochwertige und innovative Projektergebnisse erarbeitet werden, die nachhaltig in die Praxis der teilnehmenden Organisationen integriert werden und darüber hinaus Anwendung finden. Mehr anzeigen Weniger anzeigen Was sind Partnerschaften? Die Erasmus+-Projekte im Bereich Gesundheit und Pflege widmen sich vielfältigen Fragestellungen. Sie tragen zu einer besseren Ausrichtung der Berufs- und Erwachsenenbildung bei, indem sie die psychische und physische Gesundheit sowie das Wohlbefinden stärken. Die Erfahrungen aus europäischen Projekten können wertvolle Impulse für die nationale Situation liefern. Zentren der beruflichen Exzellenz | Allianzen für Innovation in der Berufsbildung Bei den „Zentren der beruflichen Exzellenz“ und den „Allianzen für Innovationen“ werden Aktivitäten in einzelnen Wirtschaftssektoren bzw. industriellen Ökosystemen unterstützt. Mehr anzeigen Weniger anzeigen Was sind Zentren beruflicher Exzellenz? Dadurch ergeben sich auch Möglichkeiten für neue Bildungsmethoden und -ansätze in den Bereichen Gesundheit und Pflege. Die Zentren und Allianzen werden in Brüssel von der Europäischen Exekutivagentur für Bildung und Kultur ( EACEA ) verwaltet. Projektbeispiele Vernetzungsangebote EPALE Deutschland Auf EPALE , der E-Plattform für Erwachsenenbildung in Europa, wird das Thema Gesundheitskompetenz diskutiert. Lesen Sie die neusten Blog-Einträge – weitere Beiträge sind willkommen. Zu EPALE Europass Das Nationale Europass Center informiert und berät zum Transparenzinstrument Europass. Informieren Sie sich über Digitale Bildungsnachweise und machen Sie einen Selbsttest zu Ihren digitalen Kompetenzen. Zum Europass Center Mein Auslandspraktikum Auf der Website MeinAuslandspraktikum.de finden Sie spannende Fotostorys aus den Berufsfeldern Gesundheit und Pflege. Zur Website Weitere Informationsangebote Für die Entwicklung einer Projekt- oder Austauschidee finden Sie nachfolgend europäische Initiativen, die die Bedeutung der Themen Gesundheit und Pflege in der Europäischen Union widerspiegeln. Kompendium der Erasmus+-Partnerschaften In dem Kompendium haben wir für Sie aus der Erasmus+-Projektdatenbank alle Partnerschaften für Zusammenarbeit in der Berufsbildung mit Projektaktivitäten zu den Themen Gesundheit und Pflege zusammengestellt. Zum Kompendium Europäische Gesundheitsunion Während der Corona-Pandemie wurde die Notwendigkeit zum Aufbau einer europäischen Gesundheitsunion erkannt. Diese soll die Resilienz der EU gegenüber grenzüberschreitenden Gesundheitsgefahren stärken und eine verstärkte Zusammenarbeit und Koordinierung auf EU -Ebene zur Bekämpfung der Schäden in den Bereichen Gesundheit, Wirtschaft und Soziales bewirken. Gesundheit ist die Grundvoraussetzung für eine dynamische Wirtschaft. Zur Union EU4Health Programm Das EU4Health-Programm 2021–2027 treibt den Aufbau einer Europäischen Gesundheitsunion voran. Es fördert koordinierte Maßnahmen für bessere Gesundheit und hohen Schutz in der EU . Zugleich unterstützt es die EU -Agenda 2030, besonders Ziel 3: ein gesundes Leben für alle Menschen jeden Alters und die Förderung ihres Wohlergehens. Zum EU-Health Programm Europäischer Raum für Gesundheitsdaten Europas Gesundheits- und Pflegesysteme stehen vor großen Herausforderungen. Digitale Lösungen können das Wohlbefinden steigern und die Versorgung verbessern. Mit dem Europäischen Raum für Gesundheitsdaten schafft die EU -Kommission einen Kern der Gesundheitsunion, der eine kontinuierliche, effiziente Behandlung und Pflege europaweit ermöglicht. Zur Website Aktionsplan zur europäischen Säule sozialer Rechte Die Europäische Säule sozialer Rechte legt 20 Grundsätze für faire Arbeitsmärkte und Sozialschutz fest, darunter Gesundheitsversorgung und Langzeitpflege. Die Europäische Strategie für Pflege und Betreuung verbessert Zugang, Qualität und Erschwinglichkeit der Betreuung, stärkt Rechte von Menschen mit Behinderungen und fördert bessere Bedingungen für Pflegende und Pflegebedürftige. Zum Aktionsplan Europäische Kommission Auf der Website der Europäischen Kommission finden Sie Informationen zum Gesundheitswesen sowie zur psychischen Gesundheit. Zur Website Ministerien und Insititute Im nationalen Kontext informiert Sie das Gesundheitsministerium mit dem Online-Ratgeber Pflege | BMG über Pflege, die Gesundheitsforschung erfolgt beim Forschungsministerium ( Gesundheit - BMFTR ) und die Ausbildungsoffensive Pflege - BMFSFJ steht im Fokus des Bildungsministeriums. Der Arbeitsbereich 2.6 im Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) begleitet die Einführung der Pflegeberufe nach dem Pflegeberufegesetz. Zur Website der Ministerien Publikationen Benötigen Sie weitere Hilfe? Kontakt aufnehmen Wir sind für Sie da Ellen Hahne (Partnerschaften) Fon: 0228 107 1329 Mail: ellen.hahne(at)bibb(dot)de …

Story

Geschickt eingefädelt

Nachhaltige Auslandspraktika für angehende Maßschneiderinnen

[…] Gezielte Vorbereitung ist Teil des nachhaltigen Konzepts, Maßschneiderei versus Fast Fashion, Das Praktikum in Vicenza, Die Wirkung von Erasmus+, Abschlussworkshop in Leipzig, Fazit, Interesse geweckt? Erfahren Sie mehr über das Projekt Die gemeinnützige Unternehmensgesellschaft CorEdu setzt sich für faire, inspirierende und wirkungsvolle Berufsbildung ein, die Horizonte erweitert, Talente fördert und einen Austausch über Ländergrenzen hinweg ermöglicht. Wie dieser Austausch zwischen zwei europäischen Ländern nachhaltiger und ganzheitlich gestaltet werden kann, erzählen wir anhand der Geschichte, die die drei angehenden Maßschneiderinnen Kyra Schneider, Lisanne Hehl und Julia Ertelt in diesem Jahr erlebt haben. Alle drei absolvieren ihre Ausbildung zur Maßschneiderin kombiniert mit einem Modedesign-Studium in Leipzig und haben 2023 im Rahmen dieser Ausbildung drei Monate in Vicenza, Italien, verbracht. Und wir durften sie auf dieser Reise filmisch begleiten! , Persönlich kennengelernt haben wir Eszter Csepe-Bannert, die Geschäftsführerin von CorEdu im Februar 2023, als wir nach Leipzig gereist sind, um den Vorbereitungsworkshop zu den Auslandspraktika zu filmen. In diesem Workshop ging es ihr und Kerstin Specht, die als Ingenieurin für Bekleidungstechnik die Werkstatt bei CorEdu leitet, darum, das Vorwissen der drei Auszubildenden zum Thema Nachhaltigkeit einzuschätzen und sie für den Aufenthalt in Vicenza zu sensibilisieren. Es war verblüffend für uns zu sehen, auf welchem Niveau die drei jungen Frauen über ökologische, ökonomische und soziale Fragestellungen diskutierten. Etwa über Slow Fashion verglichen mit Fast Fashion, Produktionsketten, weltweite Ziele der Vereinten Nationen für eine nachhaltigere Zukunft und vieles mehr tauschten sie sich angeregt aus. Wussten Sie, dass das Leder für unsere Schuhe nicht von den Tieren, die wir für die Nahrung schlachten, stammt? Wir wussten es nicht…. Für uns wurde bereits bei diesem ersten Treffen klar, wie wichtig ein solcher Vorbereitungsworkshop ist, wenn man individuelle Ziele mit den europäischen Zielen des Erasmus+-Programms verknüpfen möchte. , Immer wieder fiel auch die Aussage, dass Maßschneiderei an sich natürlich sehr nachhaltig ist, weil Stoffe zum Teil mehrfach verwendet, ressourcensparend zugeschnitten und vor Ort produziert werden. In Deutschland sind diese Maßschneidereien als Ausbildungsbetriebe sehr rar geworden, weshalb im deutschen Bildungssystem zwischen Theorie und Praxis unterschieden wird. In Italien hingegen suchen sich die Auszubildenden direkt nach der Schule eine Maßschneiderei, in der sie fest angestellt werden und das Handwerk aus erster Hand von A bis Z erlernen. Die Auszubildenden werden als Zugewinn gesehen, um das Handwerk zukunftsfähig zu machen und weiterzugeben. Also, worauf warten? Auf nach Vicenza! , Im Juni 2023 konnten wir gemeinsam mit Eszter Csepe-Bannert und Kerstin Specht die drei Auszubildenden in Italien besuchen, wo sie zu dem Zeitpunkt schon seit mehreren Wochen gemeinsam wohnten und in unterschiedlichen Maßschneiderateliers ihr Praktikum absolvierten. Vermittelt hatte ihnen dieses Praktikum Marta Peruzzo und ihre Kolleginnen und Kollegen von EuroCultura, die seit über 25 Jahren Auslandsaufenthalte mit Erasmus+ durchführen und langjähriger Partner von CorEdu sind. Die drei jungen Leipzigerinnen arbeiteten in sehr unterschiedlichen Arbeitsumfeldern, von kleinen Werkstätten in einer Eins-zu-Eins-Situation mit den Maßschneiderinnen bis hin zu kleinen Betrieben mit mehreren Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen. Ihre Aufgaben konzentrierten sich auf echte Handarbeit und waren sehr mannigfaltig: Stoff zuschneiden, Nähte schließen, Heften, Änderungen vornehmen bis hin zum Pailletten annähen. Das Wiederverwenden von Stoffen, das Schneidern von Einzelstücken nach Maß, die Feinheiten des Handwerks – alle diese Fähigkeiten waren Neuland für Kyra, Lisanne und Julia. Alle drei berichten, dass sie ihre Fingerfertigkeiten verbessern konnten und einen anderen Blick für ihr Handwerk entwickelt haben. Zudem kannten sie aus Deutschland diese Ausbildungssituation vor Ort in einer Werkstatt nicht, da es hier kaum noch Maßschneidereien gibt, weshalb die Ausbildung an der Berufsschule erfolgt. In Italien konnten sie erleben, wieviel Wertschätzung ihre Rolle in der Werkstatt erfuhr und wie wichtig Maßschneiderei für einen nachhaltigen Umgang mit Bekleidung ist. , Auch für uns war selten so offensichtlich, auf wie vielen Ebenen Erasmus+ ein großartiges Bildungsprogramm ist. Neben den neu erlernten beruflichen Skills haben die Leipzigerinnen Italienisch gelernt, kulinarische Erfahrungen gemacht und die historischen Städte Verona, Venedig und Vicenza erobert. Besonders aber haben die Augen der drei geleuchtet, wenn sie uns von Herausforderungen berichtet haben, die das Verlassen der Heimat für mehrere Monate mit sich bringt. Beispielsweise die Wohnungssuche gestaltete sich extrem schwierig, aber gerade das Bewältigen solcher Hindernisse, das Nicht-Aufgeben, das Weitermachen trotz Rückschlägen hat die drei Frauen wachsen lassen. Wenn ein junger Mensch sich nach dem Auslandsaufenthalt vorstellen kann, diesen zu wiederholen, selbst eine Maßschneiderei zu leiten oder als Chefin ihren Angestellten unbedingt Kaffeepausen zu verordnen wie es die italienische Chefin getan hat, dann ist die Wirkung wohl unbestritten. , Auch beim Abschlussworkshop im Anschluss an das Praktikum in Leipzig waren diese Eindrücke noch sehr lebendig. Hatten die drei jungen Frauen beim Vorbereitungsworkshop mit theoretischem Wissen über nachhaltige Stoffe, Materialien und Verarbeitungsarten geglänzt – inzwischen hatten sie gelernt, wie nachhaltig der Beruf der Maßschneiderin ist. Mit Stoffen sorgfältig umgehen, abgelegte Kleidung wieder verwerten, Ressourcen nicht verschwenden – diese Prinzipien haben sich bei ihnen eingebrannt. Auch wenn die Tätigkeiten vielleicht zum Teil eintönig oder anstrengend waren, wie stundenlang Pailletten annähen, so wissen sie doch, wofür sie es getan haben, wenn das einzigartige Haute-Couture-Kleid dann in Rom auf dem Catwalk vorgeführt wird und über 1000 Pailletten im Licht funkeln. , Zusätzlich zum Workshop steht auch die sorgfältige Nachbereitung der Auslandsaufenthalte für den allumfassenden Aspekt der Nachhaltigkeit, nachzulesen in dem Interview , das Eszter Csepe-Bannert mit Kerstin Specht über die Sicht einer Ausbilderin auf das Praktikum geführt hat. Zusätzlicher Wissenstransfer erfolgt durch ein schriftliches Konzept gemäß EQAVET , der Europäischen Qualitätssicherung in der beruflichen Aus- und Weiterbildung, welches die einzelnen Schritte des Projekts verdeutlicht, Erfolge darstellt und zum nachahmen aufruft. Eszter Csepe-Bannert und allen Mitwirkenden an diesem vorbildlichen Projekt gilt unser herzlicher Dank! …

[…] Das Erasmus+-Projekt CorEdu sensibilisiert Auszubildende im Schneiderhandwerk sowie in der Mode- und Textilindustrie für die Herausforderungen und Chancen nachhaltigen Handelns und ist somit ein Vorreiter im Bereich der Bildung für nachhaltige Entwicklung. , Um das Thema Nachhaltigkeit auch im Rahmen der Berufsbildung sowie der Auslandsaufenthalte ganzheitlich zu fördern, organisiert CorEdu Workshops, die die Auszubildenden in diverse Themen der Nachhaltigkeit in ihrem Ausbildungsberuf einführen. Während des Auslandsaufenthaltes führen die Auszubildende mithilfe eines von CorEdu erstellten Leitfadens Beobachtungen systematisch durch. Nach dem Auslandsaufenthalt reflektieren die angehenden Maßschneiderinnen in einem Abschluss-Workshop ihre Erfahrungen und Erkenntnisse. …

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