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[…] © NA beim BIBB, Stand 18.11.2024 Seite 1 von 6 Anhang IV: Fördersätze für Einheitskosten 2025 Leitaktion 1 – Mobilität Kurzzeitprojekte in der Berufsbildung für Lernende und Bildungspersonal KA122-VET Individuelle Unterstützung pro Tag und Zielland in EURO Lernende Bildungspersonal/ Begleitperson Lang- und Kurzmobilität (LM- LONG-VET+LM-SHORT-VET), Kompetenz-Wettbewerb (LM- SKILL-VET), Gruppenmobilität VET-Lernende (LM-GRP-VET) Job shadowing (SM-JOB-SHDW), Aktivitäten zu Lehr- und Schulungszwecken (SM-TAA), Kurse und Schulungen (SM- COUR-TRAIN) und eingeladene Experten (OA-INV-EXP) Zielland Tage 1-14 Tage 15-365 Tage 1-14 Tage 15-365 Austria, Belgium, France, Denmark, Finland, Germany, Iceland, Ireland, Italy, Liechtenstein, Luxembourg, Netherlands, Norway, Sweden 72 50 145 102 Cyprus, Czechia, Estonia, Greece, Latvia, Malta, Portugal, Slovakia, Slovenia, Spain, 63 44 128 90 Bulgaria, Croatia, Hungary, Lithuania, Poland, Romania, Serbia, North Macedonia, Turkiye, 53 37 112 78 Aufenthaltskosten der Teilnehmenden und Begleitpersonen während der Aktivität. Bei Bedarf sind Aufenthaltskosten für die Reisezeit vor und nach der Aktivität förderfähig, wobei für Teilnehmende und Begleitpersonen, die den Reisekostenzuschuss für nicht umweltfreundliches Reisen erhalten, höchstens zwei Reisetage und für diejenigen, die den Zuschuss für umweltfreundliches Reisen erhalten, höchstens sechs Reisetage vorgesehen sind. © NA beim BIBB, Stand 18.11.2024 Seite 2 von 6 Finanzierungsmechanismus: Zuschuss zu den Einheitskosten. Zuweisungsregel: nach der Anzahl der Personen, der Aufenthaltsdauer und dem Aufnahmeland. Förderfähige Kosten Distanz Standardreise „Green Travel“ Reisekosten Zuschuss zu den Kosten, die den Teilnehmern und Begleitpersonen für die Reise von ihrem Herkunftsort zum Ort der jeweiligen Aktivität und zurück entstehen. Generell gilt die Regel, dass der Teilnehmende bei einer Strecke von weniger als 500 km mit emissionsarmen Verkehrsmitteln reisen wird. Finanzierungsmechanismus: Zuschuss zu den Einheitskosten Zuweisungsregel: nach der Entfernung und Anzahl der Teilnehmenden und Begleitpersonen Der Antragsteller muss die einfache Entfernung (Luftlinie) zwischen dem Herkunftsort und dem Ort der Aktivität mithilfe des Entfernungsrechners der Europäischen Kommission angeben Entfernungen zwischen 10 und 99 km: 28 EUR/TN 56 EUR/TN Entfernungen zwischen 100 und 499 km: 211 EUR/TN 285 EUR/TN Entfernungen zwischen 500 und 1999 km: 309 EUR/TN 417 EUR/TN Entfernungen zwischen 2000 und 2999 km: 395 EUR/TN 535 EUR/TN Entfernungen zwischen 3000 und 3999 km: 580 EUR/TN 785 EUR/TN Entfernungen zwischen 4000 und 7999 km: 1.188 EUR/TN 1.188 EUR/TN Entfernungen von 8000 km und mehr: 1.735 EUR/TN 1.735 EUR/TN Organisatorische Unterstützung Unmittelbar mit der Durchführung des Projekts zusammenhängende Kosten, die nicht unter andere Kostenkategorien fallen. Beispiele hierfür sind: (pädagogische, interkulturelle und sonstige) Vorbereitung, Mentoring, Überwachung und Unterstützung der Teilnehmenden während der Mobilität, Dienste, Werkzeuge und Ausrüstung, die für die Projektdurchführung benötigt werden, virtuelle Komponenten in gemischten Aktivitäten, Anerkennung 350 EUR; 200 EUR ab 100 Teilnehmern an derselben Art von Aktivität - pro Teilnehmer an kurzfristiger Lernmobilität von Lernenden in der beruflichen Bildung - pro Teilnehmer an Personalmobilität zum Zweck von Job Shadowing oder einer Lehr- oder Schulungstätigkeit 500 EUR - pro Teilnehmer an langfristiger Lernmobilität von Lernenden in der beruflichen Bildung (ErasmusPro) © NA beim BIBB, Stand 18.11.2024 Seite 3 von 6 von Lernergebnissen, Austausch von Ergebnissen und Sensibilisierung der Öffentlichkeit für die Finanzierung durch die Europäische Union. Die organisatorische Unterstützung deckt die Kosten ab, die sowohl der entsendenden als auch der aufnehmenden Organisation entstehen (außer im Fall der Personalmobilität zum Zweck von Kursen und Schulungen). Die Aufteilung der erhaltenen Finanzhilfe wird zwischen den beiden Organisationen vereinbart. Finanzierungsmechanismus: Zuschuss zu den Einheitskosten. Zuweisungsregel: nach der Anzahl der Teilnehmenden. Begleitpersonen sind keine Teilnehmende an den Mobilitätsaktivitäten und für sie werden keine Mittel für Organisatorische Unterstützung berechnet. 100 EUR - pro Teilnehmer an Personalmobilität zum Zweck von Kursen und Schulungen - pro eingeladenen Experten - pro aufgenommene Lehrkraft oder - pro pädagogische Fachkraft in Ausbildung - pro Teilnehmer an Kompetenzwettbewerben im Berufsbildungsbereich - pro Lernenden in Gruppenmobilität Vorbereitende Besuche Reise- und Aufenthaltskosten für die Teilnahme an einem vorbereitenden Besuch. Finanzierungsmechanismus: Zuschuss zu den Einheitskosten. Zuweisungsregel: nach der Anzahl der Teilnehmenden 680 EUR pro Teilnehmer Kursgebühren Kosten zur Deckung der Anmeldegebühren für das Format der Personalmobilität „Kurse und Schulungen“. Finanzierungsmechanismus: Zuschuss zu den Einheitskosten. Zuweisungsregel: nach der Dauer des Kurses 80 EUR pro Teilnehmer und Tag Inklusionsunterstützung Inklusionsunterstützung für Organisationen: Kosten in Verbindung mit der Organisation von Mobilitätsaktivitäten für Teilnehmende mit geringeren Chancen. Finanzierungsmechanismus: Zuschuss zu den Einheitskosten. 125 EUR pro Teilnehmenden © NA beim BIBB, Stand 18.11.2024 Seite 4 von 6 Zuweisungsregel: nach der Anzahl der Teilnehmenden mit geringeren Chancen. ******************************************** Inklusionsunterstützung für Teilnehmer: Zusätzliche Kosten, die unmittelbar mit Aufwendungen für Teilnehmende mit geringeren Chancen und ihre Begleitpersonen verbunden sind (einschließlich Aufenthalts- und Reisekosten, sofern für diese Teilnehmenden keine Finanzhilfe in den Kategorien „Reisekosten“ und „individuelle Unterstützung“ beantragt wird). Inklusionsunterstützung kann auch Personal mit geringeren Chancen gewährt werden, dass die Rolle von Begleitpersonen übernimmt oder an einem vorbereitenden Besuch teilnimmt. Finanzierungsmechanismus: tatsächliche Kosten. Zuweisungsregel: Der Antrag muss vom Antragsteller begründet und von der nationalen Agentur genehmigt werden. **************************************************** Bis zu 100% der förderfähigen Kosten Außergewöhnliche Kosten Kosten für die Bereitstellung von Finanzsicherheiten, falls die nationale Agentur dies anfordert. Hohe Reisekosten der Teilnehmenden und ihrer Begleitpersonen, die aufgrund geografischer Abgelegenheit oder anderer Hindernisse nicht über die reguläre Kategorie „Reisekosten“ unterstützt werden können. Im Falle einer Bewilligung ersetzen die außergewöhnlichen Kosten für teure Reisen die Reisekostenunterstützung auf der Grundlage der Einheitskosten. Gebühren und sonstige Kosten in Verbindung mit der Erteilung von Visa und Aufenthaltsgenehmigungen Kosten für Finanzsicherheiten: 80 % der förderfähigen Kosten Kosten Hohe Reisekosten: 80 % der förderfähigen Kosten © NA beim BIBB, Stand 18.11.2024 Seite 5 von 6 sowie Kosten für Impfungen oder ärztliche Bescheinigungen. Finanzierungsmechanismus: tatsächliche Kosten. Zuweisungsregel: Der Antrag muss vom Antragsteller begründet und von der nationalen Agentur genehmigt werden. Teure Reisen liegen dann vor, wenn die Reisekostenunterstützung auf der Grundlage der Einheitskosten weniger als 70 % der Reisekosten der Teilnehmenden abdeckt. Gebühren und sonstige Kosten in Verbindung mit der Erteilung von Visa und Aufenthaltsgenehmigungen sowie Kosten für Impfungen oder ärztliche Bescheinigungen: 100 % der förderfähigen Kosten Sprachliche Unterstützung Kosten für die Bereitstellung von Sprachlernmaterial und Schulungen für Teilnehmer, die ihre Kenntnis der Sprache verbessern müssen, in der sie während der Aktivität studieren oder Schulungen erhalten. Sprachliche Unterstützung ist für Teilnehmende an folgenden Arten von Aktivitäten förderfähig: Job Shadowing/Hospitationen, Lehr- und Schulungstätigkeit, kurzfristige Lernmobilität von Lernenden in der beruflichen Bildung und langfristige Lernmobilität von Lernenden in der beruflichen Bildung (ErasmusPro). Die Unterstützung ist nur dann zu zahlen, wenn der Teilnehmende die Online-Sprachunterstützung nicht in Anspruch nehmen kann, weil die gewünschte Sprache oder das gewünschte Niveau nicht verfügbar ist oder weil für Teilnehmende mit geringeren Chancen besondere Hindernisse bestehen. Die oben genannten Bedingungen gelten nicht für die verstärkte Unterstützung von ErasmusPro-Teilnehmenden. 150 EUR pro Teilnehmenden. Darüber hinaus: 150 EUR für die verstärkte Sprachförderung pro langfristiger Lernmobilität von Lernenden in der beruflichen Bildung (ErasmusPro). © NA beim BIBB, Stand 18.11.2024 Seite 6 von 6 Finanzierungsmechanismus: Zuschuss zu den Einheitskosten. Zuweisungsregel: nach der Anzahl der Teilnehmenden. Beispiel: 10 Teilnehmende (Bildungspersonal) absolvieren ein Job-Shadowing von 14 Tagen in Griechenland/Athen. Wohnort der TN ist Hamburg Aufenthaltskosten `+ Fahrtkosten `+ Organisatorische Vorbereitung `= Förderung insgesamt 14 Tage x 128 € x 10 TN = 17920 € 2025 km = 395 x 10 TN = 3.950 € 350 x 10 TN = 3.500 € 25.370 € © NA beim BIBB Erstellung/Revision Prüfung Freigabe Datum: 18.11.2024 18.11.2024 19.11.2024 Funktion: SB FVP SB FVP PB FVP Unterschrift: AM_Übersicht_Fördersätze_KA122 VET 2025.docx …

[…] © NA beim BIBB, Stand 11.11.2025 Seite 1 von 6 Fördersätze für Einheitskosten 2026 Leitaktion 1 – Mobilität in der Erwachsenenbildung für Lernende und Bildungspersonal für akkreditierte Einrichtungen KA121-ADU und Kurzzeitprojekte KA122-ADU Individuelle Unterstützung pro Tag und Zielland in EURO Lernende Bildungspersonal/ Begleitperson Gruppen-, Kurz- und Langzeitmobilität (LM-GRP- ADULT + LM-SHORT-ADULT + LM-LONG-ADULT) Job shadowing (SM-JOB-SHDW), Aktivitäten zu Lehr- und Schulungszwecken (SM-TAA), Kurse und Schulungen (SM-COUR-TRAIN) und eingeladene Experten (OA-INV-EXP) Zielland Tage 1-14 Tage 15-365 Tage 1-14 Tage 15-365 Austria, Belgium, France, Denmark, Finland, Germany, Iceland, Ireland, Italy, Liechtenstein, Luxembourg, Netherlands, Norway, Sweden 127 89 191 134 Cyprus, Czechia, Estonia, Greece, Latvia, Malta, Portugal, Slovakia, Slovenia, Spain, 110 77 169 118 Bulgaria, Croatia, Hungary, Lithuania, Poland, Romania, Serbia, North Macedonia, Turkiye, 93 65 148 104 © NA beim BIBB, Stand 11.11.2025 Seite 2 von 6 Aufenthaltskosten der Teilnehmenden und Begleitpersonen während der Aktivität. Bei Bedarf sind Aufenthaltskosten für die Reisezeit vor und nach der Aktivität förderfähig, wobei für Teilnehmende und Begleitpersonen, die den Reisekostenzuschuss für nicht umweltfreundliches Reisen erhalten, höchstens zwei Reisetage und für diejenigen, die den Zuschuss für umweltfreundliches Reisen erhalten, höchstens sechs Reisetage vorgesehen sind. Finanzierungsmechanismus: Zuschuss zu den Einheitskosten. Zuweisungsregel: nach der Anzahl der Personen, der Aufenthaltsdauer und dem Aufnahmeland. Förderfähige Kosten Distanz Standardreise „Green Travel“ Reisekosten Zuschuss zu den Kosten, die den Teilnehmern und Begleitpersonen für die Reise von ihrem Herkunftsort zum Ort der jeweiligen Aktivität und zurück entstehen. Generell gilt die Regel, dass der Teilnehmende bei einer Strecke von weniger als 500 km mit emissionsarmen Verkehrsmitteln reisen wird. Bei einer Strecke von über 500 km werden die Teilnehmer nachdrücklich dazu aufgefordert, eine Kombination verschiedener Verkehrsmittel zu nutzen, um ihre Reise nachhaltiger zu gestalten. Finanzierungsmechanismus: Zuschuss zu den Einheitskosten Zuweisungsregel: nach der Entfernung und Anzahl der Teilnehmenden und Begleitpersonen Der Antragsteller muss die einfache Entfernung (Luftlinie) zwischen dem Herkunftsort und dem Ort der Aktivität mithilfe des Entfernungsrechners der Europäischen Kommission angeben Entfernungen zwischen 10 und 99 km: 28 EUR/TN 56 EUR/TN Entfernungen zwischen 100 und 499 km: 211 EUR/TN 285 EUR/TN Entfernungen zwischen 500 und 1999 km: 309 EUR/TN 417 EUR/TN Entfernungen zwischen 2000 und 2999 km: 395 EUR/TN 535 EUR/TN Entfernungen zwischen 3000 und 3999 km: 580 EUR/TN 785 EUR/TN Entfernungen zwischen 4000 und 7999 km: 1.188 EUR/TN 1.188 EUR/TN Entfernungen von 8000 km und mehr: 1.735 EUR/TN 1.735 EUR/TN © NA beim BIBB, Stand 11.11.2025 Seite 3 von 6 Organisatorische Unterstützung Unmittelbar mit der Durchführung des Projekts zusammenhängende Kosten, die nicht unter andere Kostenkategorien fallen. Beispiele hierfür sind: (pädagogische, interkulturelle und sonstige) Vorbereitung, Mentoring, Überwachung und Unterstützung der Teilnehmenden während der Mobilität, Dienste, Werkzeuge und Ausrüstung, die für die Projektdurchführung benötigt werden, virtuelle Komponenten in gemischten Aktivitäten, Anerkennung von Lernergebnissen, Austausch von Ergebnissen und Sensibilisierung der Öffentlichkeit für die Finanzierung durch die Europäische Union. Die organisatorische Unterstützung deckt die Kosten ab, die sowohl der entsendenden als auch der aufnehmenden Organisation entstehen (außer im Fall der Personalmobilität zum Zweck von Kursen und Schulungen). Die Aufteilung der erhaltenen Finanzhilfe wird zwischen den beiden Organisationen vereinbart. Finanzierungsmechanismus: Zuschuss zu den Einheitskosten. Zuweisungsregel: nach der Anzahl der Teilnehmenden. Begleitpersonen sind keine Teilnehmende an den Mobilitätsaktivitäten und für sie werden keine Mittel für Organisatorische Unterstützung berechnet. 350 EUR; 200 EUR ab 100 Teilnehmern an derselben Art von Aktivität - pro Teilnehmer an einer Kurzzeit-Mobilität von erwachsenen Lernenden - pro Teilnehmer an Personalmobilität zum Zweck von Job Shadowing oder einer Lehr- oder Schulungstätigkeit 500 EUR - pro Teilnehmenden an langfristiger Lernmobilität von erwachsenen Lernenden 100 EUR - pro Teilnehmer an Personalmobilität zum Zweck von Kursen und Schulungen - pro eingeladenen Experten - pro aufgenommene Lehrkraft oder pädagogische Fachkraft in Ausbildung 125 EUR - pro Lernenden im Rahmen der Gruppenmobilität Vorbereitende Besuche Reise- und Aufenthaltskosten für die Teilnahme an einem vorbereitenden Besuch. Finanzierungsmechanismus: Zuschuss zu den Einheitskosten. Zuweisungsregel: nach der Anzahl der Teilnehmenden 680 EUR pro Teilnehmer, Kursgebühren Kosten zur Deckung der Anmeldegebühren für das Format der Personalmobilität „Kurse und Schulungen“. Finanzierungsmechanismus: Zuschuss zu den Einheitskosten. 80 EUR pro Teilnehmer und Tag © NA beim BIBB, Stand 11.11.2025 Seite 4 von 6 Zuweisungsregel: nach der Dauer des Kurses. Inklusionsunterstützung Inklusionsunterstützung für Organisationen: Kosten in Verbindung mit der Organisation von Mobilitätsaktivitäten für Teilnehmende mit geringeren Chancen. Finanzierungsmechanismus: Zuschuss zu den Einheitskosten. Zuweisungsregel: nach der Anzahl der Teilnehmenden mit geringeren Chancen. ********************************************************** Inklusionsunterstützung für Teilnehmer: Zusätzliche Kosten, die unmittelbar mit Aufwendungen für Teilnehmende mit geringeren Chancen und ihre Begleitpersonen verbunden sind (einschließlich gerechtfertigter Aufenthalts- und Reisekosten, sofern für diese Teilnehmer keine Finanzhilfe in den Kategorien „Reisekosten“ und „individuelle Unterstützung“ beantragt wird). Inklusionsunterstützung kann auch Personal mit geringeren Chancen gewährt werden, dass die Rolle von Begleitpersonen übernimmt oder an einem vorbereitenden Besuch teilnimmt. Finanzierungsmechanismus: tatsächliche Kosten. Zuweisungsregel: Der Antrag muss vom Antragsteller begründet und von der nationalen Agentur genehmigt werden. 125 EUR pro TN nach Anzahl der TN ******************************************** Bis zu 100% der förderfähigen Kosten Außergewöhnliche Kosten Kosten für die Bereitstellung von Finanzsicherheiten, falls die nationale Agentur dies anfordert. Hohe Reisekosten der Teilnehmenden und ihrer Begleitpersonen, die aufgrund geografischer Abgelegenheit oder anderer Einschränkungen nicht mit dem regulären Zuschuss für „Reisekosten“ unterstützt werden können. Im Falle einer Bewilligung ersetzen die außergewöhnlichen Kosten für Finanzsicherheiten: 80 % der förderfähigen Kosten Hohe Reisekosten: 80 % der förderfähigen Kosten © NA beim BIBB, Stand 11.11.2025 Seite 5 von 6 Kosten für teure Reisen die Reisekostenunterstützung auf der Grundlage der Einheitskosten. Gebühren und sonstige Kosten in Verbindung mit der Erteilung von Visa und Aufenthaltsgenehmigungen sowie Kosten für Impfungen oder ärztliche Bescheinigungen. Finanzierungsmechanismus: tatsächliche Kosten Zuweisungsregel: Der Antrag muss vom Antragsteller begründet und von der nationalen Agentur genehmigt werden. Teure Reisen liegen dann vor, wenn die Reisekostenunterstützung auf der Grundlage der Einheitskosten weniger als 70 % der Reisekosten der Teilnehmenden abdeckt. Gebühren und sonstige Kosten in Verbindung mit der Erteilung von Visa und Aufenthaltsgenehmigungen sowie Kosten für Impfungen oder ärztliche Bescheinigungen: 100 % der förderfähigen Kosten Sprachliche Unterstützung Kosten für die Bereitstellung von Sprachlernmaterial und Schulungen für Teilnehmer, die ihre Kenntnis der Sprache verbessern müssen, in der sie während der Aktivität studieren oder Schulungen erhalten. Sprachliche Unterstützung ist für Teilnehmende an folgenden Arten von Aktivitäten förderfähig: Job Shadowing/Hospitationen, Lehr- und Schulungstätigkeit, pädagogische Fachkraft in Ausbildung, kurzfristige Lernmobilität von erwachsenen Lernenden und langfristige Lernmobilität von erwachsenen Lernenden. Die Unterstützung ist nur dann zu zahlen, wenn der Teilnehmende die Online-Sprachunterstützung nicht in Anspruch nehmen kann, weil die gewünschte Sprache oder das gewünschte Niveau nicht verfügbar ist oder weil für Teilnehmende mit geringeren Chancen besondere Hindernisse bestehen. Die oben genannten Bedingungen gelten nicht für 150 EUR pro Teilnehmenden. Darüber hinaus: 150 EUR an verstärkter Sprachförderung zur Unterstützung pro Teilnehmer bei langfristiger Lernmobilität von erwachsenen Lernenden. © NA beim BIBB, Stand 11.11.2025 Seite 6 von 6 die verstärkte Unterstützung für Teilnehmende an der langfristigen Lernmobilität von erwachsenen Lernenden. Finanzierungsmechanismus: Zuschuss zu den Einheitskosten. Zuweisungsregel: nach der Anzahl der Teilnehmenden. Beispiel: 10 Teilnehmende (Bildungspersonal) absolvieren eine Job-Shadowing von 14 Tagen in Athen/Griechenland. Wohnort der TN ist Hamburg Aufenthaltskosten `+ Fahrtkosten `+ Organisatorische Vorbereitung `= Förderung insgesamt 14 Tage x 169 € x 10 TN = 23.660 € 2025 km= 395 x 10 TN=3.950 € 350 x 10 TN= 3.500 € 31.110,00 € AM_Uebersicht_Foerdersätze KA121_KA122 ADU_20251111.docx …

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Für Demokratie und Menschlichkeit

Podcast zur Erinnerungskultur - Shoah-Überlebende Henriette Kretz im Gespräch

[…] Podcast mit Henriette Kretz Im Mai 2025 jährt sich zum achtzigsten Mal das Ende des Zweiten Weltkriegs und damit auch der Tag der Befreiung von der Shoah, einem der schlimmsten Gräuel des letzten Jahrhunderts. Aus diesem Anlass befasst sich die aktuelle Ausgabe der Podcastreihe „Talking Erasmus+“ mit dem Thema Erinnerungskultur. Die 90-jährige Henriette Kretz erzählt, wie sie als Jüdin die Shoah überlebt hat und wie es ist, wenn sie heute in Schulen geht, um die junge Generation für Menschlichkeit und den Wert der Demokratie zu sensibilisieren. Erinnerung sei kein schönes Accessoire, das sich anstecken lasse wie eine Brosche. Das historische Nachdenken und Erinnern sei vielmehr eine Arbeit, die Zeit, Ruhe und auch Menschen brauche, mit denen man sich gemeinsam darauf einlassen kann. Diese Worte der Autorin und Publizistin Carolin Emcke beschreiben sehr gut, warum das Thema gerade heute wichtig ist. Das bekräftigt auch Berthold Hübers, Direktor der Nationalen Agentur Bildung für Europa im Bundesinstitut für Berufsbildung, die zuständig ist für die Umsetzung des Programms Erasmus+ in den Bereichen Berufsbildung und Erwachsenenbildung. Er betont: „Teilhabe, aktive Bürgerschaft und Werteorientierung haben in den letzten Jahren in Erasmus+ enorm an Bedeutung gewonnen. Das Programm bietet in einmaliger Weise die Möglichkeit, Europa zu erfahren und sich als Bürgerin oder Bürger Europas zu fühlen.“ Erasmus+ habe sehr früh konkrete Bildungsangebote entwickelt, die sich mit europäischen Werten beschäftigen, sei es mit Teilhabe am demokratischen Leben oder mit Themen wie Hate Speech und Fake News. Dies erfolge auch vor dem Hintergrund, dass gerade soziale und interkulturelle Kompetenzen helfen, den eigenen Blick zu öffnen und Horizonte zu erweitern. In diesem Sinne trage das Programm dazu bei, die Demokratie in Europa zu stärken. Das Wissen um unsere eigene Geschichte könne verhindern, dass ein Greuel wie die Shoah noch einmal geschehe. Daher leiste das Gespräch mit Henriette Kretz neben der Erinnerungsarbeit auch einen bedeutenden Impuls zur Gestaltung der Zukunft. , Im Podcast erzählt die 90-jährige Henriette Kretz,wie sie als Jüdin die Shoa überlebte und wie es ist, wenn sie heute in Schulen geht, um junge Menschen für den Wert der Demokratie zu sensibilisieren. Zum Podcast „Und in den Schulen begannen wir zu sprechen...“ …

[…] Pressemitteilung Neues Portal: Auslandsaufenthalte in der Ausbildung Auslandsberatung-Ausbildung.de bündelt Infos für Betriebe, Berufsschulen und Kammern Bonn, 21.07.2022 Auslandsaufenthalte sind ein wichtiger Baustein zur Gewinnung und Bindung von Nachwuchsfachkräften. Sie sind ein Faktor zur Steigerung der Attraktikvität der dualen Berufsausbildung. Erfreulich hierbei: Die Antragszahlen in den Programmen Erasmus+ und AusbildungWeltweit steigen wieder signifikant an. © AdobeStock | seventyfour Der Mangel an Fachkräften zählt mittlerweile zu einer der größten Herausforderungen für die deutsche Wirtschaft und Gesellschaft und wird sich Prognosen zufolge noch verschärfen. Eine hochwertige und attraktive Berufsausbildung gilt als ein wesentlicher Lösungsansatz, um den künftigen Bedarf an Fachkräften decken und somit wichtige wirtschafts- und gesellschaftspolitische Ziele, zum Beispiel bei der Energiewende und dem Klimawandel, erreichen zu können. „Wir müssen daher dringend darauf hinwirken, die berufliche Bildung in Deutschland attraktiver zu gestalten, um mehr junge Menschen von einer Ausbildung zu überzeugen“, erklärt Friedrich Hubert Esser, Präsident des Bundesinstituts für Berufsbildung ( BIBB ) mit Blick auf das bevorstehende neue Ausbildungsjahr. „Ein Faktor zur Steigerung der Attraktivität ist, integrierte Auslandsaufenthalte während der Berufsausbildung anzubieten.“ So zeigt eine von der Nationalen Agentur Bildung für Europa beim BIBB ( NA beim BIBB ) durchgeführte Studie, dass Betriebe das Angebot von Auslandsaufenthalten als Wettbewerbsvorteil auf dem Ausbildungsmarkt einschätzen. Auslandspraktika werden zu einem wichtigen Baustein zur Gewinnung und Bindung von Nachwuchskräften. Damit die Finanzierung gelingt, gibt es Fördermittel der öffentlichen Hand. Das größte Förderprogramm ist Erasmus+ der Europäischen Union. Für den Zeitraum 2021 bis 2027 stehen insgesamt 28,4 Milliarden Euro zur Verfügung, davon mindestens 4,3 Milliarden Euro für die berufliche Bildung. Der Schwerpunkt des Programms AusbildungWeltweit des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) liegt auf der Mobilität außerhalb Europas. Beide Programme werden in der NA beim BIBB umgesetzt. Durch die Corona­pandemie waren Auslandsaufenthalte in der Ausbildung zwischenzeitlich zwar stark eingeschränkt, inzwischen ist aber eine deutliche Erholung zu spüren: Bei Erasmus+ haben sich die Antragszahlen mehr als verdoppelt, bei AusbildungWeltweit ist die Nachfrage ebenfalls signifikant angestiegen. „Wer als Ausbildungsbetrieb, Kammer oder Berufsschule eine Förderung erhalten will, hat bei einem solide ausgearbeiteten Förderantrag sehr gute Chancen“, so Esser. „Wir können daher Ausbildungsbetriebe nur motivieren, die Förder- und Beratungsmöglichkeiten zu nutzen, um die Ausbildung durch Lernzeiten im Ausland noch attraktiver zu gestalten. Dadurch erwerben Auszubildende zudem fachliche, interkulturelle und persönliche Kompetenzen, die auch für den Betrieb einen erheblichen Mehrwert darstellen.“ Die nächste Antragsfrist im Programm Erasmus+ endet am 4. Oktober 2022. Bei AusbildungWeltweit können Förderanträge bis zum 13. Oktober 2022 eingereicht werden. Interessierte Ausbildungsbetriebe, Kammern oder Berufsschulen können sich an die NA beim BIBB oder andere Beratungsstellen wenden. So gibt es zum Beispiel mit den „Erasmus+-Beratern Berufsbildung“ ein Netzwerk an regionalen Beratungsstrukturen. Eine Übersicht über Ansprechpartner/-innen in der Region ist unter www.na-bibb.de/mobi-landkarte zu finden. Auf der Homepage www.meinauslandspraktikum.de finden Auszu­bildende darüber hinaus alle Informationen zu Auslandsaufenthalten in der beruflichen Bildung und eine Datenbank aller Stipendienprogramme in der beruflichen Bildung. Hintergrund Global lernen – von Anfang an: Das ermöglichen die Förderprogramme Erasmus+ der Europäischen Union ( EU ) und AusbildungWeltweit des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Beide Programme bezuschussen Auslandsaufenthalte von Auszubildenden, Ausbilderinnen und Ausbildern und finanzieren darüber hinaus auch Besuche zur Vorbereitung eines Auslandsaufenthaltes. Während Erasmus+ vor allem Auslandsaufenthalte in Europa fördert, bezuschusst AusbildungWeltweit Aufenthalte außerhalb der EU . Förderanträge können von Ausbildungsbetrieben, Kammern, beruflichen Schulen und anderen Einrichtungen der Berufsbildung gestellt werden. Bei Erasmus+ können sich Auszubildende auch direkt auf vorhandene Erasmus+-Stipendien der sogenannten Poolprojekte bewerben. Weitere Informationen zu Erasmus+: www.na-bibb.de/erasmus-ausbildung zu Bewerbungsmöglichkeiten für Stipendien für Auszubildende: www.meinauslandspraktikum.de/praktikumsplatzsuche zu AusbildungWeltweit: www.ausbildung-weltweit.de/unternehmen zur Studie „Auslandsaufenthalte in der Berufsbildung 2017: www.na-bibb.de/Mobilitaetsstudie Kontakt Dr. Gabriele Schneider, NA beim BIBB , Tel .: 0228 / 107-1641; gabriele.schneider(at)bibb.de Bei Abdruck Belegexemplar erbeten. Weitere Informationen Kontakt aufnehmen Schreiben Sie uns gerne eine E-Mail …

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Gardens

Gärten als inklusive Lernorte

[…] O-Ton, Ziele, Zielgruppe, Methoden, Ökologischer Handabdruck , Transformationsrelevanz, Materialien, Suchbegriffe, Haben wir Ihr Interesse geweckt? „Der Bedarf nach ‚grünen‘ Inhalten in der Berufsausbildung wächst. Zugleich ist es unverzichtbar, Lehrmethoden auch zu digitalisieren. Videoteach schließt die bestehenden Lücken und zeigt dabei: Es macht Spaß, grüne Lerninhalte kreativ zu verpacken.” Thomas Blum, Geschäftsführer RegioVision Schwerin , Urban Gardening als inklusiven ökologischen Lernort erforschen, nutzen und erlebbar machen – Motto ”Ein gutes Leben für alle.” , Aus- und Umweltbildner/-innen, Trainer/-innen, Gärtner/-innen, Landschaftsplaner/-innen Experten und Expertinnen aus der Kommunalpolitik Indirekt: Menschen mit Behinderungen, sozial ausgegrenzte Gruppen , „How to“ für den Aufbau von gemeinschaftlich verwalteten öffentlichen Gartenräumen und Lerngärten Barrierearmes, partizipatives Urban Gardening, u.a. Barriere-Check, Gartenbuch in leichter Sprache Workshops in kreativen Formaten, z.B. Co-Design, Design Thinking, Wahrnehmungserfahrung, Spiele , Die Hebel für Klima- und Naturschutz wie Selbstversorgung, Recycling, ökologischer Gartenbau, Wissen über wild wachsende Pflanzen und historisches Saatgut werden vermittelt und Teil des Alltaghandelns. , Das Projekt ermöglicht und stärkt das gemeinschaftliche Engagement und die Teilhabe für die Themen Nachhaltigkeit, (lokale) Kreislaufwirtschaft, grüne Bildung, Ökologie, Lebensmittelproduktion. , Projektplakat Projektvideo , Gardens, Gärten, Himmelbeet, Urban Gardening, barrierearm, inklusiv, Inklusion, Nachhaltigkeit, Kreislaufwirtschaft, grüne Bildung, Ökologie, Lebensmittelproduktion, Umweltpädagogik, Design Thinking, Co-Design, Lerngarten, Lernort, Teilhabe, Resilienz, Landschaftsplanung, Selbstversorgung, Recycling, ökologischer Gartenbau, Wildpflanzen, historisches Saatgut , www.himmelbeet.de/projekt/gardens …

Daten & Fakten

Gardens.png

[…] Gebärdensprache © Copyrighthinweis öffnen OpenAi | ChatGPT X Copyrighthinweis schließen Hier finden Sie in Kürze Videos zu Inhalten und zur Struktur des Internetauftritts in Gebärdensprache …

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Gemeinsam für Europa: EuroApprentices treffen sich in Danzig

Elf Länder, ein gemeinsames Ziel: Die Erasmus+-Botschafterinnen und -Botschafter der Berufsbildung tauschten sich beim europäischen Netzwerktreffen aus und entwickelten neue Ideen für gemeinsame Aktivitäten.

[…] Teil 1, Europäische Solidarität im Fokus, Weiterführende Links, Bilderslider Das europäische Netzwerk der EuroApprentices (Erasmus+-Botschafterinnen und -Botschafter in der Berufsbildung) kam vom 10. bis 14. Juni 2026 in Danzig (Polen), zusammen, um sich weiterzubilden, zu vernetzen und gemeinsame Aktivitäten zu planen. Zwei der deutschen Teilnehmenden, Pia und Benjamin, berichten aus ihrer Perspektive von dem Treffen. Mittwoch, 10. Juni 2026: Aus elf verschiedenen Nationen – von Finnland bis Italien, von Portugal bis Rumänien – trafen sich die EuroApprentices in der Hafenstadt Danzig. Unser Programm begann mit Icebreaking-Aktivitäten und einem regen Austausch. Nach einem kurzen Briefing starteten wir mit unserem ersten Arbeitsauftrag, welchen wir bereits im Online-Vorbereitungsmeeting erhalten hatten: Unter dem Thema Democratic Turning Point arbeiteten die Teilnehmenden jedes Landes eine Präsentation aus. Das deutsche Team entschied sich für „Democracy is not given – it depends on all of us“ und setzte sich mit wiederkehrenden gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen sowie den daraus zu ziehenden Lehren auseinander. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der zunehmenden Verschiebung des politischen Diskurses nach rechts. Vor dem Hintergrund, dass Demokratien derzeit in vielen Ländern unter wachsendem Druck stehen, verdeutlichte die Präsentation zugleich, dass alle Teile der Gesellschaft Verantwortung tragen und dazu aufgerufen sind, demokratische Werte aktiv zu schützen und mitzugestalten. Parallel dazu wurde bereits der European Market aufgebaut: Alle Nationen brachten landestypische Speisen, Süßigkeiten und Getränke zum Probieren mit. Obwohl es innerhalb der EU viel Transparenz gibt und die meisten Supermärkte gut ausgestattet sind, war es doch eine erfreuliche Erkenntnis, wie viel wir noch nicht kannten (Nachahmung sei an dieser Stelle ausdrücklich empfohlen!). Thematisch lag der Fokus jeden Tag auf einem anderen Sujet. So startete das Programm am Donnerstagmorgen mit dem Thema Migration . Anfängliche Fragen, wie „Was verstehen wir unter dem Begriff? Was sind Pull- und Push-Faktoren?“ wurden geklärt und intensiv diskutiert. Von freedom of movement , über Immigration in Europe , bis hin zu den Aspekten, die uns einen und unterscheiden, ließen wir kaum einen Punkt aus. Dieser Einstieg diente der Vorbereitung auf den Besuch des Immigrationsmuseums in Gdynia . Das Museum versorgte uns anschließend mit interessanten Informationen und wir bekamen die Gelegenheit, unser neu erworbenes Wissen mit der Geschichte Polens zu verknüpfen. , An Tag drei erweiterten wir im zweiten Workshop unseren Horizont rund um die Begriffe solidarity , civic action und democracy . Erneut stellten wir uns die Frage, was diese Begriffe für uns bedeuten: Ist es der menschliche Zusammenhalt? Sind es die Möglichkeit und die Pflicht, für seine Rechte einzutreten? Oder doch ausschließlich anderen zu helfen? Erneut wurden rege die Meinungen ausgetauscht – dieses Mal mithilfe einer Fishbowl -Diskussion – und zur Visualisierung unserer Ansichten erstellten wir gemeinsam Collagen. Anschließend fuhren wir zum European Solidarity Centre . Dort lag unser Fokus auf der Gewerkschaft Solidarność und auf dem polnischen Politiker Lech Wałęsa. Solidarność beschreibt die Solidaritätsbewegung der polnischen Bevölkerung, welche 1980 das Ende des Kommunismus einläutete und geleitet wurde von Lech Wałęsa (ehemaliger Präsident Polens und Friedensnobelpreisträger). Nach der ebenso bewundernswerten wie lehrreichen Ausstellung ließen wir den Abend bei einem gemeinsamen Abendessen ausklingen. Wałęsa bildete auch den Dreh- und Angelpunkt des Samstags. Bevor es aber zu dem Treffen kam, reflektierten wir zunächst den gestrigen Museumsbesuch. Alle nahmen für sich eine andere bedeutende Information mit, welche in der Reflexionsrunde eine breit gefächerte Wiedergabe der Ausstellung möglich machte. Im Anschluss daran folgten unsere Präsentationen, welche wir am Mittwoch vorbereitet hatten. Dadurch erhielten wir viele Einblicke in die Vergangenheit und Gegenwart verschiedener Nationen. Portugal erzählte beispielsweise von der Nelkenrevolution, einem friedlichen Militär Coup, welcher von Blumen statt durch Gewalt begleitet wurde. Anschließend stand ein herausragender Punkt auf der Agenda: Das Treffen mit Lech Wałęsa . Zu Beginn erzählte der ehemalige Präsident von Polen von sich und seinen Erfahrungen. Später ging er zu der aktuellen Lage und der Demokratie über. Wałęsa ratterte keine politische Standard-Rede herunter, sondern wirkte ehrlich und erzählte das, was er dachte, wie er dazu steht und motivierte uns. Zum Beispiel sei die Demokratie hier und da veraltet und könne ein wenig frischen Wind gut vertragen. Aus diesem Grund setze Lech Wałęsa große Stücke auf uns. Damit meine er nicht nur uns EuroApprentices, sondern alle jungen Menschen der Welt. Laut Wałęsa liege es nun an der jungen Generation, Verantwortung zu übernehmen und sich für demokratische Veränderungen zu engagieren. Er selbst habe sich über viele Jahre für die Demokratie eingesetzt und sehe es nun als unsere Aufgabe der jungen Generation, dieses Engagement fortzuführen. Unsere Fragen in der anschließenden Austauschrunde beantwortete er ausführlich und mit vielen witzigen Anekdoten. Mit dem Besuch im Museum, seinen Erzählungen und Antworten auf unsere Fragen zeichnete sich ein schärferes Bild von einer für uns sonst unerreichbaren Persönlichkeit ab. Der restliche Tag stand uns zur freien Verfügung. Manche sind zum Strand nach Sopot gefahren, andere probierten sich durch die kulinarischen Spezialitäten, wie Pierogi, Bigos oder Żurek. Auch die Erkundung der Innenstadt, der Besuch eines lost places oder aber die Bewunderung der vielen Schiffe war heute möglich. Sonntag, 14.06.2026: Time to say goodbye. Der Sonntagmorgen kam schneller, als wir gucken konnten. Innerhalb der gesamten Gruppe starteten wir mit einer Reflexion in den Tag: Was haben wir über Migration gelernt? Inwiefern veränderte sich die Bedeutung des Begriffs Solidarität für uns? Wie hat sich unser Bild von der Demokratie entwickelt? Auch von besonderer Wichtigkeit ist die Frage: Was werden wir nun unternehmen, um Dinge zu verändern oder zu erhalten? Die polnische NA knüpfte mit abschließenden Worten an und es folgte der Abschied. Und so reisten die EuroApprentices mit neuem Wissen und neu gewonnenen Freundschaften zurück in ihre Heimat – in der Hoffnung, sich auf dem nächsten International EuroApprentices Meeting, ausgerichtet von Deutschland, oder vielleicht sogar schon etwas früher zu privat organisierten Treffen wiederzusehen. – Bericht verfasst von Pia Saurer und Benjamin Dinh, EuroApprentices , Die EuroApprentices-Initiative ist ein europäisches Netzwerk, bestehend aus über 300 Botschafter/-innen für Erasmus+ in der Berufsbildung aus insgesamt 11 Ländern. Sie berichten ehrenamtlich über ihre Erfahrungen mit dem Erasmus+-Programm und machen Mut, damit auch andere Lernende der Berufsbildung sich trauen, den Schritt ins Ausland zu wagen. EuroApprentices sind deutschlandweit vertreten und können für Veranstaltungen, Redebeiträge und Online-Events angefragt werden. Zudem betreiben sie ihre eigenen Social-Media-Kanäle und einen eigenen Podcast: Zur EuroApprentices-Seite Zum Instagram-Profil Zum LinkedIn-Profil Zum Podcast …

[…] Das Erasmus+-Projekt CorEdu sensibilisiert Auszubildende im Schneiderhandwerk sowie in der Mode- und Textilindustrie für die Herausforderungen und Chancen nachhaltigen Handelns und ist somit ein Vorreiter im Bereich der Bildung für nachhaltige Entwicklung. , Um das Thema Nachhaltigkeit auch im Rahmen der Berufsbildung sowie der Auslandsaufenthalte ganzheitlich zu fördern, organisiert CorEdu Workshops, die die Auszubildenden in diverse Themen der Nachhaltigkeit in ihrem Ausbildungsberuf einführen. Während des Auslandsaufenthaltes führen die Auszubildende mithilfe eines von CorEdu erstellten Leitfadens Beobachtungen systematisch durch. Nach dem Auslandsaufenthalt reflektieren die angehenden Maßschneiderinnen in einem Abschluss-Workshop ihre Erfahrungen und Erkenntnisse. …

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