Suche

Suche

Story

So werden Veranstaltungen auch für schwerhörige Menschen zugänglich

Entwicklung eines europäischen Leitfadens zur inklusiven Gestaltung von Veranstaltungen

[…] Enormer Bedarf in den meisten Veranstaltungssettings, Inklusion und transnationale Zusammenarbeit als Schlüssel zum Erfolg, Inklusion nicht nur als Ziel, sondern als gelebte Praxis, Schlüssel zur Barrierefreiheit – ein Leitfaden als praktische Hilfe, Wirkung, die bewegt – Die ersten Erfolge in der Praxis, Warum dieses Projekt als Beispiel guter Praxis ausgezeichnet wurde, Haben wir Ihr Interesse geweckt? Das Thema Schwerhörigkeit betrifft einen bedeutenden Teil der europäischen Bevölkerung. Besonders herausfordernd wird die Teilhabe schwerhöriger Menschen in öffentlichen und gesellschaftlichen Veranstaltungen, bei denen akustische Barrieren oft unüberwindbar scheinen. Das Erasmus+-Projekt „Teilhabe ist möglich – Veranstaltungen für schwerhörige Menschen barrierefrei planen und durchführen“ wurde initiiert, um die bestehenden Lücken in der Teilhabe schwerhöriger Menschen bei Veranstaltungen zu schließen. , Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind etwa 20 % der Menschen in Europa von Schwerhörigkeit betroffen. Während in vielen Bereichen des Lebens, wie etwa der Arbeitswelt, erhebliche Fortschritte bei der Integration der Betroffenen gemacht wurden, bleibt die Teilhabe an kulturellen und öffentlichen Veranstaltungen oft noch eine Herausforderung. Besonders die akustischen Anforderungen, die schwerhörige Menschen betreffen, sind in den meisten Veranstaltungssettings noch nicht ausreichend berücksichtigt. Dazu kommt, dass die digitale Transformation mit Formaten wie Video-Konferenzen neue Herausforderungen für diese Zielgruppe mit sich bringt. , Neben der koordinierenden Einrichtung, der „Evangelischen Schwerhörigenseelsorge in Deutschland e. V.“ waren Partnereinrichtungen aus Frankreich, Schweden, Norwegen und Polen beteiligt. Jede Organisation brachte ihre Expertise in spezifischen Bereichen wie Hörsysteme, Akustik, nonverbale Kommunikation und digitale Barrierefreiheit ein. Diese transnationale Zusammenarbeit förderte nicht nur den interkulturellen Austausch, sondern ermöglichte es, eine breite Vielfalt an Lösungen und Perspektiven zu integrieren, die in unterschiedlichen europäischen Kontexten anwendbar sind. , Inklusion wurde in diesem Projekt nicht nur thematisiert, sondern praktisch umgesetzt. Die zentrale Projektgruppe selbst war inklusiv zusammengesetzt - 8 Personen, Menschen mit und ohne Hörbeeinträchtigung, zwischen 43 und 85 Jahren alt, haupt- und ehrenamtlich engagiert. Diese Diversität trug maßgeblich zur Entwicklung des Leitfadens bei, da die Mitglieder aus erster Hand ihre Erfahrungen und Bedürfnisse einbrachten. Diese Mischung ermöglichte einen regen Austausch unterschiedlicher Perspektiven. Die Projektarbeit fand in einer inklusiven und vielfältigen Arbeitsumgebung statt, bei der nicht nur technische, sondern auch soziale und kulturelle Barrieren berücksichtigt wurden. Besonders hervorzuheben ist die barrierefreie Gestaltung der Arbeitstreffen, die durch den Einsatz von Technologien wie Höranlagen (Induktionsanlagen und mobile FM-Anlagen), Speech-to-Text und Live-Online-Mitschriften den Teilnehmenden mit unterschiedlichen Bedürfnissen gerecht wurde. , Hauptergebnis dieser Partnerschaft ist ein Leitfaden für die barrierefreie Planung von Veranstaltungen. Er steht auf Deutsch, Englisch, Französisch, Schwedisch und Polnisch zur Verfügung und bietet praxisnahe Tipps und Lösungsansätze, wie veranstaltende Organisationen schwerhörigen Menschen eine bessere Teilhabe ermöglichen und ihre Angebote barrierefrei planen können. Es werden wichtige Themen wie Raumakustik, die Nutzung von Höranlagen, die Bedeutung nonverbaler Kommunikation und die technischen Anforderungen an Video-Konferenzen behandelt. Zusätzlich zur gedruckten Version wurde der Leitfaden auch in digitaler Form zur Verfügung gestellt, was eine weite Verbreitung und einfache Zugänglichkeit gewährleistet. , Die Rückmeldungen aus den teilnehmenden Einrichtungen und den Zielgruppen belegen, dass die erstellten Materialien zur Sensibilisierung für die Bedürfnisse schwerhöriger Menschen beigetragen haben. Veranstaltende in Kirchen und diakonischen Einrichtungen berichten von einer verbesserten Wahrnehmung der Herausforderungen und der praktischen Umsetzung von inklusiven Maßnahmen. Der Leitfaden hat bereits erste Anwendung in der Praxis gefunden und wird weiterhin in verschiedenen europäischen Ländern verbreitet. Gleichzeitig stärkte das Projekt die digitalen Kompetenzen der Beteiligten – vor allem älterer Personen – und machte deutlich, dass Inklusion und Digitalisierung keine Gegensätze sind, sondern sich gegenseitig verstärken. , In der externen Bewertung des Projekts wurde insbesondere die hohe Qualität der Projektumsetzung und die starke Ausrichtung auf Inklusion hervorgehoben. Es wurde als ein hervorragendes Beispiel für die Förderung von Inklusion und die Bewältigung der digitalen Transformation in einem europäischen Kontext anerkannt. Die enge Zusammenarbeit mit einem deutlich spürbaren europäischen Mehrwert, die klare Zielsetzung und die konsequente Berücksichtigung der Bedürfnisse der Zielgruppe wurden als besonders positiv hervorgehoben. , Projekt und seine Ergebnisse auf der Erasmus+ Project Results Platform Weitere Informationen zur barrierefreien Veranstaltungsplanung: Das SALTO Centre for Inclusion & Diversity stellt mit „Planning of Inclusive Events“ einen praxisnahen Leitfaden zur barrierefreien Gestaltung von Veranstaltungen bereit. Das Tool unterstützt Veranstalter/-innen dabei, Veranstaltungen inklusiv und zugänglich für Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissen zu planen – vor, während und nach dem Event. Zum Tool …

[…] Strategisch planen – Wirkung erzielen Monitoring-Treffen zur Erasmus+-Akkreditierung in der Erwachsenenbildung Montag, 22. Juni 2026, 09:30-15:00 Uhr, Hannover …

[…] Strategisch planen – Wirkung erzielen Monitoring-Treffen zur Erasmus+-Akkreditierung in der Erwachsenenbildung Donnerstag, 07.05.2026, 09:30-15:00 Uhr, Erfurt …

[…] Nachhaltig innovativ vermitteln Die hier vorgestellten Projekte beweisen auf bemerkenswerte Art und Weise Innovationskraft. Neue Zielgruppen wurden erreicht und für einen nachhaltigeren Lebensstil motiviert. Zudem wurden kreative Ressourcen aktiviert, um grüne Lerninhalte spielerisch und attraktiv zu verpacken. Insbesondere im Agrarsektor konnten neue und wirtschaftlich erfolgreiche Zweige erschlossen und dabei Akteurinnen und Akteure über Länder sowie Stadt-/Landgrenzen vernetzt werden. Ganz nebenbei unterstützen die Projekte einen ganzheitlichen, partizipativen und transformativen Lernprozess. …

News

B4C

Biochar for Competence Development for the Circular Carbon Economy

[…] O-Ton, Ziele, Zielgruppe, Methoden, Ökologischer Handabdruck , Transformationsrelevanz, Materialien, Suchbegriffe, Haben wir Ihr Interesse geweckt? „Der Bedarf nach ‚grünen‘ Inhalten in der Berufsausbildung wächst. Zugleich ist es unverzichtbar, Lehrmethoden auch zu digitalisieren. Videoteach schließt die bestehenden Lücken und zeigt dabei: Es macht Spaß, grüne Lerninhalte kreativ zu verpacken.” Thomas Blum, Geschäftsführer RegioVision Schwerin , innovativer Beitrag zum Green Deal und zur Union of Skills (insbesondere STEM Education Strategic Plan) Einführung neuer Berufsbildungsfelder im Rahmen eines Ansatzes der Kreislaufwirtschaft für Kohlenstoff (CCE), Konzentration auf Biokohleprodukte und Wertschöpfungsketten (B4C) , Schülerinnen und Schüler, die Berufsausbildungen in den Bereichen Landwirtschaft, Gartenbau (Partner DEULA und Astredhor) sowie Bauwesen (vertreten durch die FU und das IFSB/CDEC) absolvieren (Steigerung der Attraktivität von MINT-Fächern durch die Vermittlung physikalisch-chemischer, biologischer und wirtschaftlicher Grundlagen sowie konkrete Praxisprojekte). Berufstätige (berufliche Weiterbildung), die in spezifischen Modulkursen zu Biochar-Spezialisten in ihrem jeweiligen Fachgebiet ausgebildet werden (Entwicklung und Realisierung von Weiterbildungskursen zur Validierung und den LearnTech-Teil in Zusammenarbeit mit blinc). Lehrende und Ausbildende in Berufsbildungseinrichtungen sowie betriebliche Ausbilderinnen und Ausbilder, die darin geschult werden, Lernfelder für Biochar-Anwendungen auf Basis der DBCL-Methodik zu schaffen (einschließlich der Integration modernster und attraktiver Lerntechnologien). Bürger/-innen sowie Mitarbeitende von Nichtregierungsorganisationen – informelle Schulung, z.B. in Gärten, bei Hausbesitzern oder Dachverbänden (Etablierung eines gegenseitigen Wissenstransfers und Schaffung von Schnittstellen zwischen informeller und formaler Bildung, Einbeziehung bildungsbenachteiligter Gruppen – beispielsweise Geflüchtete oder neurodivergente Menschen) Neben diesen direkten Zielgruppen werden im Rahmen des Projekts auch Bildungsverwaltungen, Schulen und Universitäten sowie nicht-pädagogische Akteure wie Partner der Kreislaufwirtschaft für Kohlenstoff und KMU durch regelmäßige Nachrichten und Konferenzen aktiv einbezogen. , Das Projekt arbeitet mit designbasiertem kollaborativem Lernen (DBCL), einer speziellen Blended-Learning-Methodik, die folgende Aspekte kombiniert: E-Learning als asynchrones Selbstlernen zur Aneignung relevanter Inhalte in Bezug auf Biokohle und die Kreislaufwirtschaft für Kohlenstoff Kollaborative und konstruktive Design-Thinking-Workshops, die entweder in Präsenz oder online geplant und durchgeführt werden und zu konkreten Prototypen führen Validierung der Kompetenzen zur Erkennung von Ideen und Chancen für eine Kreislaufwirtschaft im Bereich Kohlenstoff. Diese werden sowohl zu Beginn als auch am Ende des studentischen Lernprojekts bewertet und validiert Zur Planung und Durchführung der Methodik wurden Trainer/-innen in kombinierten Moderationsworkshops ausgebildet. , Das Projekt basiert auf der Entwicklung von Produkten der Kreislaufwirtschaft, die Biokohle als Kohlenstoffsenke enthalten. Schülerinnen und Schüler (und andere Lernende) entwickeln Produkte und Projekte zur Reduzierung des CO₂-Fußabdrucks, beispielsweise durch den Ersatz von fossiler Kohle oder Torf und durch die Einbettung von Kohlenstoff in langlebige Anwendungen für Bodensubstrate oder Baumaterialien. , Berufsschülerinnen und -schüler sowie Unternehmen, Landwirte und Bürger/-innen beteiligen sich an gemeinsamen Lernprojekten, um sich weiterzuentwickeln und zu einer nachhaltigeren Welt beizutragen. Sie entwickeln eine „Nachhaltigkeitskultur“, die zugleich das Motto der Lernfestivals und Workshops war, die 2022, 2023 und 2024 in Göttingen, Dublin und 2025 in Luxemburg stattfanden. Dabei werden neben technologischen Lösungen auch das Bewusstsein und die Werte für eine nachhaltige Entwicklung gefördert und partizipative Bürgerwissenschaftsprojekte wie beispielsweise Gemeinschaftsgärten oder urbanes Gärtnern unterstützt. Biokohle ist der ideale „Ausgangsstoff“, um interdisziplinäres Wissen und Fähigkeiten zu erwerben und aktiv, kooperativ und konstruktiv in gemeinsamen Entwicklungsprojekten mitzuwirken, die die Nachhaltigkeit verbessern. , Das Projekt läuft noch bis April 2026. Nach ihrer Erprobungsphase werden die erarbeiteten Materialien auf der Website ( https://b4c.threec.eu/support-hub/ verfügbar sein. Learning Suite mit Kursen Biochar Box (Koffer mit Hands-On Lernmaterialien) Ausstellung (biochar product&service exhibition Hintergrundmaterialien, z.B. Report der Bestandsaufnahme (Desk Research, Fragebögen, Interviews) und Kompetenzrahmen , Biokohle, CO₂-Reduzierung, Wertschöpfung, Bildungsszenarien, Qualifizierung, Landwirtschaft, Gartenbau, Bauwesen, MINT, Kreislaufwirtschaft, Blended-Learning …

News

Energy Days

Eine Grundbildung für Verbraucher

[…] O-Ton, Ziele, Zielgruppe, Methoden, Ökologischer Handabdruck , Transformationsrelevanz, Materialien, Suchbegriffe, Haben wir Ihr Interesse geweckt? „Der Bedarf nach ‚grünen‘ Inhalten in der Berufsausbildung wächst. Zugleich ist es unverzichtbar, Lehrmethoden auch zu digitalisieren. Videoteach schließt die bestehenden Lücken und zeigt dabei: Es macht Spaß, grüne Lerninhalte kreativ zu verpacken.” Thomas Blum, Geschäftsführer RegioVision Schwerin , Ziel 1: Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE): Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler werden für die Notwendigkeit sensibilisiert, Klimaziele einzuhalten und umzusetzen. Dies wird intern, extern und international im Rahmen von Erasmus+-Projekten praktiziert und kommuniziert. Ziel 2: Die Internationalisierung der Schule wird kontinuierlich weiterentwickelt, um interkulturelle Kompetenz und internationale Fachkompetenz innerhalb der Schulgemeinschaft durch gezielte Maßnahmen zu fördern. , Schülerinnen und Schüler Lehrende, sowohl an der Schule als auch an Partnerinstitutionen einschließlich ihrer Unternehmen oder Einrichtungen , Die Schülerinnen und Schüler schlüpfen selbst in die Rolle eines Lehrenden und geben ihr Wissen an Absolventinnen und Absolventen sowie deren Lehrkräfte an einer Partnerschule weiter. So werden sie darin geschult, Projekte zu planen und Wissen über Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in einer Fremdsprache an Partnerorganisationen oder an der eigenen Schule weiterzugeben bzw. von anderen Studierenden zu erhalten. , Die Rolle eines Lehrenden einzunehmen ist für die Schülerinnen und Schüler eine äußerst wertvolle Herausforderung, die ihre üblichen Lernbemühungen übertrifft und sie nachhaltig in die Lage versetzt, im Kontext von Bildung für nachhaltige Entwicklung mit Partnern in verschiedenen Teilen der Welt zusammenzuarbeiten. Das geschieht, indem sie konkrete Verbesserungen (Energieeffizienz, Photovoltaik, nachhaltige Mobilität, Ernährung, effizientes Bauen usw.) umsetzen. , Die Fähigkeit, mit anderen zusammenzuarbeiten, Erfolge zu erzielen und durch das eigene Wissen und die eigenen Fähigkeiten Dinge zum Besseren für andere zu verändern, ist eine wichtige Erfahrung, die als Denkweise fortbesteht. , Grundlegend für alle Lernstationen ist ein Verständnis von pysikalischen Begriffen wie Energie, Leistung oder Wirkungsgrad. Diese werden aber nicht durch Bücher vermittelt, sondern durch Körpererfahrung jedweder Art. Die einzelnen Bausteine (Materialien) des Projekts vermitteln bleibende Erfahrungen, z.B. elektrische Geräte selbst über ein Fahrradergometer anzutreiben, einen PkW samt Insassen oder ein Fahrrad mit Fahrer anzuschieben, an der Kletterwand potenzielle Energie zu erfahren oder die Wirkung von Isolationsmaterialien gleichzeitig anhand von Messgeräten und den eigenen Händen selbst zu testen. Alle „Anwendungen“ dienen der Energiegrundbildung. Das erhöht die Bereitschaft, alltagstaugliche Berechungen über Energieverbräuche und die damit verbunden Kosten zu erstellen sowie entsprechende Verhaltensänderungen zu vollziehen. Quizfragen und damit verbundene Rückmeldungen ergänzen die Körpererfahrungen. , Austausch, Energiekompetenz, Mentorenmodell, Wissensvermittlung, Klimaziele, Internationalisierung der Schule, Lernstationen, spielerische Ansätze …

News

ClimateFarming

Holistic Resource Management for Climate Resilience of Farming

[…] O-Ton, Ziele, Zielgruppe, Methoden, Ökologischer Handabdruck , Transformationsrelevanz, Materialien, Suchbegriffe, Haben wir Ihr Interesse geweckt? „Der Bedarf nach ‚grünen‘ Inhalten in der Berufsausbildung wächst. Zugleich ist es unverzichtbar, Lehrmethoden auch zu digitalisieren. Videoteach schließt die bestehenden Lücken und zeigt dabei: Es macht Spaß, grüne Lerninhalte kreativ zu verpacken.” Thomas Blum, Geschäftsführer RegioVision Schwerin , Unterstützung von Landwirtinnen und Landwirten bei der Entwicklung klimaresilienter und nachhaltiger landwirtschaftlicher Systeme strukturierte Lernwege, Beratungstools und praxisorientierte Materialien, die die Landwirtinnen und Landwirte befähigen, klimaadaptive und regenerative Bewirtschaftungsstrategien zu entwickeln und umzusetzen. Verfügbarkeit von Wissen, Methoden und Entscheidungswerkzeugen, um Klimarisiken auf Betriebsebene zu erkennen, betriebsangepasste Anpassungs- und Minderungsstrategien zu entwickeln, die eigene Resilienz gegenüber Klimawandel und Marktschwankungen zu erhöhen sowie regenerative und nachhaltige Methoden dauerhaft im Betrieb zu verankern , primär: Landwirtinnen und Landwirte in unterschiedlichen Betriebsgrößen und Produktionsrichtungen, die klimaresiliente Methoden einführen möchten Berater/-innen und Agrartrainer/-innen, die bei Transformationsprozessen in der Landwirtschaft unterstützen VET-Lehrpersonal und Fachschulen, die moderne klima- und resilienzorientierte Lehrinhalte benötigen Junge Landwirtinnen und Landwirte sowie Studierende in agrarischen Studiengängen sekundär: Politische Entscheidungsträger/-innen und Behörden (Integration nachhaltiger Kompetenzen in Curricula/politische Strategien) Verbände, NGOs, Referenzbetriebe zur Weiterverbreitung der Methoden , Die Lernplattform nutzt didaktische und praxisorientierte Methoden, die im Projekt entwickelt und erfolgreich erprobt wurden. Alle Methoden fördern aktiv die vier GreenComp-Kompetenzbereiche. ClimateFarming Cycle (zentrales Planungswerkzeug) Betriebserhebung, Vulnerabilitätsanalyse, Sammlung geeigneter Maßnahmen, Entwicklung einer betriebsspezifischen Klimastrategie, Implementierung & Monitoring Blended Learning & Selbstlernmodule Multilinguale Onlinekurse, praxisorientierte Lernmaterialien, Videos, grafische Anleitungen, Fallstudien Praxisworkshops auf Demonstrationsbetrieben Bodenanalysen, Maßnahmenumsetzung in Agroforst, Bodenaufbau, Wasserretention, Austausch zu Best Practices Entscheidungsfindung unter Unsicherheit DMDU, DAPP und systemische Analyseansätze, langfristige Klimarisikoabschätzung Multiplikationsansatz (Train-the-Trainer) Qualifizierung von Trainerinnen und Trainern als „Climate Adaptation and Mitigation Agents“, Austausch über Ländergrenzen hinweg , Die Lernplattform kann Betriebe auf ihrem Weg unterstützen, über reine Kompensation hinauszugehen und aktiv zu regenerativen Gestaltern ihrer Landschaften zu werden. Sie trägt bei … zum Aufbau lebendiger Böden durch Humusaufbau, reduzierte Bodenbearbeitung, lebende Wurzelsysteme zur Erhöhung der Biodiversität durch Agroforstsysteme, Diversifizierung, Habitatstrukturen zur Wasserhaushaltsverbesserung durch Erosionsschutz, Speicherfähigkeit, Mikroklimaregulierung zur Reduktion von Treibhausgasemissionen durch angepasste Fruchtfolgen, reduzierte Inputs und Kohlenstoffsequestrierung zur regionalen Resilienz über Kooperationen und Wissensaustausch Die Landwirtinnen und Landwirte erweitern mit diesen Angeboten ihre Kompetenzen im nachhaltigen Handeln (GreenComp Kompetenzbereich „Acting for Sustainability“). , Durch ihren strukturierenden Ansatz fördert die Lernplattform Transformationskompetenzen auf individueller, betrieblicher und systemischer Ebene. Sie unterstützt die ökologische Transformation der Landwirtschaft durch: Kompetenzaufbau für resiliente Betriebe (Kernziel des ClimateFarming-Projekts) Verankerung von Nachhaltigkeit im VET-System – in mehreren Ländern wurden Trainer/-innen zertifiziert und Curricula entwickelt Skalierbarkeit der GreenComp-angelehnten Lernangebote durch die Virtual Learning Environment (VLE) Politiknähe: Beiträge zur Umsetzung des Green Deal, Farm-to-Fork-Strategie und Klimaadaption in der EU Transferfähigkeit der Methoden auf andere Sektoren (z. B. kommunale Planung, Forstwirtschaft) , Im ClimateFarming-Projekt wurden folgende Materialien entwickelt: ClimateFarming Consultation Framework (inkl. EQF/EQAVET-Bezug) Consultation Learning Material (129 Seiten) Train-the-Trainer Curriculum & Trainerhandbuch Trainingssessionpläne, Präsentationen, Videos Farmer Workshop Handouts (für jedes Partnerland) Farmer Workshop Reports Partner Farm Analysis Reports (inkl. Soil Analysis & Klimastrategien) Farmer Handbook (kompakte, praxisnahe Anleitung) Virtual Learning Environment (VLE) mit allen Inhalten Alle Materialien existieren in Englisch, Deutsch, Französisch und Tschechisch. , Klimaresilienz, Regenerative Landwirtschaft, Bodengesundheit, Klimaanpassung, Geen Comp, Grüne Kompetenzen, Nachhaltigkeitsbildung, Grüne Transformation, Landwirtschaft der Zukunft, Klimafreundliche Landwirtschaft, Klimafreundlicher Landwirtschaftszyklus, Landwirte für die Zukunft , Lernplattform …

[…] O-Ton, Ziele, Zielgruppe, Methoden, Ökologischer Handabdruck , Transformationsrelevanz, Materialien, Suchbegriffe, Haben wir Ihr Interesse geweckt? „Der Bedarf nach ‚grünen‘ Inhalten in der Berufsausbildung wächst. Zugleich ist es unverzichtbar, Lehrmethoden auch zu digitalisieren. Videoteach schließt die bestehenden Lücken und zeigt dabei: Es macht Spaß, grüne Lerninhalte kreativ zu verpacken.” Thomas Blum, Geschäftsführer RegioVision Schwerin , Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz durch das Errichten technischer Anlagen zum Kunststoffrecycling Entwurf innovativer Geräte zum Recycling von Plastikmüll (als praktische Lösung für Abfallvermeidung und Recycling) Umwandlng von Kunststoffteilen in Werkstücke Möglichkeit zum Nachbauen der Systeme für Dritte, um die Projektidee weiter zu verbreiten , Teilnehmende Schülerinnen und Schüler Besucher der Organisationen , In vier Aktivitäten wurde jeweils ein Kunststoffrecyclingsystem gebaut: vom Schredder zum Zerkleinern der Kunststoffabfälle über einen Extruder zur Weiterverarbeitung des zerkleinerten Kunststoffs bis zur Spritzgießmaschine zum Einspritzen des Kunststoffs in Formen und der Ofenpresse zum Schmelzen und gleichzeitigen Formen des Kunststoffs. , Modellierung, Planung und Herstellung von Recyclingsystemen durch Sammlung von Kunststoffmüll (zunächst organisationsintern) und Aufbereitung zum Zerkleinern und Schreddern (Reinigen, von Etiketten befreien) Weiterverarbeitung der entstandenen Kunststoff-Flakes in den Recyclinganlagen , Erstellen von Bauanleitungen zur Nachbildung (siehe Materialien) Aufzeigen von Umweltproblemen durch Kunststoffmüll Zugang zu Wissen über Recycling vermitteln Sensibilisierung für den Umgang mit Kunststoffmüll , Bauanleitungen für die funktionsfähigen Recyclinganlagen: Anleitung zum Bau eines Schredders: Project shredder Wetzlar autumn 2022 disclaimer Anleitung zum Bau eines Extruders: Project extrusion Lutín spring 2023 disclaimer Anleitung zum Bau einer Injektionsanlage: Project injection Lutín autumn 2023 disclaimer Anleitung zum Bau einer Ofen-Presse: Project press Wetzlar spring 2024 long disclaimer (Langfassung) Project press Wetlzar spring 2024 short disclaimer (Kurzfassung) , Plastikmüll, Kunststoffrecycling, Technische Anlagen, Innovation, Werkstücke, Bauanleitungen, Sensibilisierung, Wissensvermittlung …

Story

Berufsbildung mit Erasmus+ an der Lore-Lorentz-Schule

Praxisnah, digital und international

[…] Internationale Erfahrung ist Qualifikation für Beruf und Leben, Internationale Praktika und Austausch sind auf Bildungsgänge zugeschnitten , In der Praxis anwenden, was man in der Schule lernt, Gezielt berufliche Qualifikationen erwerben und nebenbei den Horizont erweitern, Digitale Medien unterstützen Schülerinnen und Schüler vor, während und nach dem Praktikum, Gute Vorbereitung macht fit für die Rolle im direkten Kontakt Ob Wintercamp in Norwegen, Forschung am CERN oder Business-Englisch in Dublin: Schülerinnen und Schüler der Lore-Lorentz-Schule in Düsseldorf sammeln mit Erasmus+ berufspraktische Erfahrungen , die eng an ihre jeweiligen Bildungsgänge angebunden sind. Dabei fördert die Schule digitale Kompetenzen und bereitet so gezielt auf die heutige Arbeitswelt vor. , In den Bergen um Harstad im Norden Norwegens herrscht im April 2025 noch tiefer Winter. Simon Wittig, 19 Jahre, tritt den hohen Schnee mit seinen Skiern platt, denn gleich wollen er und seine norwegischen Begleiter/innen hier ein Zelt aufbauen. Cathy Maria Leidolf, 18 Jahre, steht im Juni 2025 in einem Labor bei Genf und gibt Daten in eine Excel-Tabelle ein. Um sie herum erstreckt sich das Gelände von CERN, der Europäischen Organisation für Kernforschung. November 2025, Nokwanda Jila betritt ein altes Backsteingebäude in Dublin, Irland. Sie ist auf dem Weg zu ihrem Englisch-Kurs in einer Sprachenschule im Herzen der Stadt. Was Simon, Cathy Maria und Nokwanda gemeinsam haben? Sie alle sind Schüler/innen der Lore-Lorentz-Schule in Düsseldorf und haben mit Erasmus+ berufliche Erfahrungen gesammelt. , „Wir wollen als Berufskolleg und Berufliches Gymnasium unsere jungen Leute für ihren Beruf und ihr Leben ausbilden“, erklärt Walburga Grabsch-Rössler, Bereichsleitung Europa und Erasmus+. Seitdem die Schule 2020 eine Erasmus+ Akkreditierung erworben hat, hat sie ihr Programm von zwei Bildungsgängen auf acht ausgeweitet. Durch berufliche Auslandsaufenthalte, so ein Leitgedanke der Schule, werden Schüler/innen gezielt auf eine Zukunft in europäischen Arbeits- und Lebenswelten vorbereitet. Dabei spielt der Erwerb digitaler Kompetenzen eine ebenso zentrale Rolle wie die Fokussierung auf berufspraktische Fähigkeiten. Aber, so betont Grabsch-Rössler, „es geht nicht darum, nur irgendetwas Internationales oder Digitales zu machen, es muss immer etwas sein, das mit den Schüler/innen zu tun hat.“ Deshalb haben sie und ihre Kolleg/innen unterschiedliche Konzepte für die im Lehrplan vorgesehenen Berufspraktika entwickelt. , „Ich könnte jetzt eine Gruppe zum Skilanglauf anleiten“, berichtet etwa Simon, der neben dem Abitur auch einen Abschluss als Freizeitsportleiter erwerben wird, von seinen Erfahrungen im Austausch nach Norwegen. Simon hat zudem trainiert, GPS als digitales Werkzeug zur Orientierung im Gelände einzusetzen, als es bei einer Skilanglauf-Tour galt, als erstes Team von Schüler/innen beider Länder den vereinbarten Endpunkt zu erreichen. Besonders beeindruckt war Simon aber „vom Wildcampen im Winter, davon, ein Zelt im Schnee aufzubauen, Feuer zu machen, gemeinsam dort zu kochen.“ Der Austausch zwischen der berufsbildenden Schule in Norwegen und der Lore-Lorentz-Schule sei, passend zum Berufsbild von Freizeitsportleiter/innen, auf „Kooperation und Wettkampf“ ausgelegt, erklärt Grabsch-Rössler. Weil auch Selbstständigkeit ein wichtiges Lernziel ist, haben die Schüler/innen beider Seiten die jeweiligen Aktivitäten des Austauschs selbst vorbereitet. , „In meinem Praktikum am CERN habe ich unter anderem Temperatursensoren angeschlossen und digital ausgelesen, zudem habe ich eine Halterung für eine technische Komponente entworfen und am 3D-Drucker ausgedruckt.“, erzählt Cathy Maria, angehende Abiturientin und zukünftige physikalisch-technische Assistentin. „Die Arbeit am CERN war mega-toll, ich habe mich sehr willkommen gefühlt“, ergänzt sie. Mit technischen Messinstrumenten umzugehen, hatte Cathy Maria an der Lore-Lorentz-Schule bereits gelernt, ebenso wie man digitale Messprotokolle führt und Daten mittels Graphen darstellt. Dass sie diese Kenntnisse als Teil eines Teams an einer der weltweit wichtigsten Forschungseinrichtungen für Grundlagen-Physik einsetzen konnte, hat sie begeistert. „Beeindruckt hat mich auch, in einem Team mit Wissenschaftler/innen aus allen Ecken der Welt, mit den verschiedensten kulturellen Hintergründen, zu arbeiten“, so Cathy Maria. Verständigt hätte sie sich auf Deutsch und Englisch, berichtet sie. , „Eigentlich bin ich eine schüchterne Person“, erzählt Nokwanda, „aber durch den Aufenthalt in Dublin bin ich offener geworden.“ Nokwanda wird mit ihrer Fachhochschulreife einen Abschluss im Bereich International Business & Languages als kaufmännische Assistentin erlangen. An der Horner School of English in Dublin hat sie einen drei-wöchigen Sprachkurs in Business-English gemacht und mit einem Zertifikat des C1-Levels abgeschlossen. „Obwohl der Unterricht von 9:30 bis 17:00 Uhr ging, war es nicht anstrengend, weil man nur ein Fach hat und sich darauf konzentrieren kann“, berichtet Nokwanda. In Dublin wohnt sie bei einer Gastfamilie und nutzt ihre Freizeit, um allein die Stadt zu entdecken. , Im Sinne einer „Blended Mobility“ hat die Lore-Lorentz-Schule digitale Werkzeuge unabhängig von fachspezifischen Anwendungen für jede Phase der Mobilität etabliert. „Mittwochs hatte ich immer einen Teams-Call mit meiner Lehrerin, Frau Boegen, und freitags habe ich ihr einen kleinen E-Mail-Bericht zur Woche geschickt“, erzählt Nokwanda. Cathy Maria hat per E-Mail Kontakt zum CERN aufgenommen und ein Bewerbungsgespräch über Teams geführt, ebenso wie Vorbereitungsgespräche mit ihrem dortigen Betreuer. Simon hat Absprachen mit seinem norwegischen Austauschpartner per Snapchat getroffen. Nach den gegenseitigen Besuchen haben sich alle norwegisch-deutschen Schüler/innen per Teams getroffen und die Erfahrungen ausgewertet. , Digitale Kommunikationswerkzeuge gehören zur Arbeitsrealität vieler Betriebe, sagen Walburga Grabsch-Rössler und Nokwandas Lehrerin und Bildungsgangleiterin Marie Boegen. Trotzdem bleibt der persönliche Kontakt wichtig. „Wenn ich die Möglichkeit habe, besuche ich die Schülerinnen und Schüler vor Ort – das legt oft den Grundstein für weitere Kooperationen“, betont Boegen. Entsprechend praktisch werden auch die Jugendlichen auf ihre Auslandserfahrung vorbereitet: Sie setzen sich mit Dresscodes und beruflicher Etikette auseinander, üben den Umgang mit stressigen Situationen und reflektieren Rollenunterschiede im Arbeitsalltag. Ein Ausreiseseminar ergänzt die Vorbereitung. Die Lernziele werden verbindlich festgelegt. Im Bildungsgang von Nokwanda ist für die Vorbereitung sogar eine wöchentliche Schulstunde vorgesehen. Und auch für Nachwuchs ist gesorgt: Simon, Cathy Maria und Nokwanda müssen bzw. mussten ihre Erfahrungen dem nachfolgenden Jahrgang vorstellen - in einer klassischen PowerPoint-Präsentation. …

Nach oben scrollen