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[…] Das Team Das Team der NKS Agenda Erwachsenenbildung Die Nationale Koordinierungsstelle (NKS) gehört zum Team Erwachsenenbildung der Nationalen Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung ( NA beim BIBB ) . Als Koordinierungsstelle für die Europäische Agenda Erwachsenenbildung verstehen wir uns als Facilitator – in einer vermittelnden und unterstützenden Rolle. Unser Ziel ist es, den Austausch und die Vernetzung aller Akteure in der Erwachsenenbildung nachhaltig zu fördern und zu stärken. © Copyrighthinweis öffnen Axel Herzig - Fotografie X Copyrighthinweis schließen Wofür wir stehen In unserer Arbeit liegt der Fokus darauf, das allgemeine Bewusstsein für die Rolle, Belange und die aktuellen Entwicklungen in der Erwachsenenbildung zu schärfen. Gemäß unserem Selbstverständnis verfolgen wir dabei folgende Ziele: Stärkung der Erwachsenenbildung – für mehr Teilhabe und eine höhere Weiterbildungsbeteiligung. Unterstützung europäischer Ziele - wir fördern die Umsetzung der Schwerpunkte der Europäischen Agenda auf nationaler Ebene, Vernetzung fördern – wir bringen Akteure auf nationaler, regionaler und lokaler Ebene zusammen Sozialen Zusammenhalt stärken – durch den Beitrag zu mehr Inklusion und Chancengleichheit . „Europa als gemeinsamer Lernraum mit Offenheit für Neues und dem Willen voneinander zu lernen. So wollen wir Erwachsenenbildung weiterdenken und Politik und Praxis stärker verbinden.“ Simone Kaufhold - Koordination Kontaktieren Sie unser Team Claudia Laubenstein Teamleitung Telefon: 0228 - 107 1338 E-Mail senden Simone Kaufhold Koordination Telefon: 0228 - 107 1681 E-Mail senden Julia Krößner Veranstaltungsorganisation & Öffentlichkeitsarbeit Telefon: 0228 - 107 1605 E-Mail senden Verena Lehnen Wissenschaftliche Mitarbeit Telefon: 0228 107- 2813 E-Mail senden Nadja Bornscheuer Wissenschaftliche Mitarbeit Telefon: 0228 - 107 2513 E-Mail senden Anja Firll Bürosachbearbeitung Telefon: 0228 - 107 1934 E-Mail senden …

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Hand in Hand mit den Partnerstädten

Internationalisierung der Erwachsenenbildung

[…] Große Nachfrage nach „German Week“, Ein innovativer Ansatz Volkshochschulen und Internationalisierung – wie passt das zusammen? Diese Frage stellte sich auch Silke Pfaller, als sie im Herbst 2017 die Leitung der Volkshochschule Ravensburg e.V. ( VHS Ravensburg) übernahm. Es war der Start für das Projekt TwinLearning, mit dem sie ihren Dozentinnen und Dozenten Mobilitätserfahrungen im europäischen Ausland ermöglicht. Realisiert wird dies in enger Zusammenarbeit mit Partnerstädten aus Großbritannien, Frankreich, Italien und Spanien. Es verdeutlicht zugleich den strategischen Nutzen von Erasmus+-Mobilitäten in der Erwachsenenbildung. , Volkshochschulen und Internationalisierung – wie passt das zusammen? Diese Frage stellte sich auch Silke Pfaller, als sie im Herbst 2017 die Leitung der Volkshochschule Ravensburg e.V. ( VHS Ravensburg) übernahm. Es war der Start für das Projekt TwinLearning, mit dem sie ihren Dozentinnen und Dozenten Mobilitätserfahrungen im europäischen Ausland ermöglicht. Realisiert wird dies in enger Zusammenarbeit mit Partnerstädten aus Großbritannien, Frankreich, Italien und Spanien. Es verdeutlicht zugleich den strategischen Nutzen von Erasmus+-Mobilitäten in der Erwachsenenbildung. , Am Projekt teilnehmen können vor allem die in der Regel freien Dozentinnen und Dozenten der VHS. Sie boten in Wales eine „German Week“ mit Schnupperkursen in Deutsch, Polnisch und Mandarin sowie Angeboten rund um Gesundheit, Entspannung und interkulturelle Kommunikation an. Speziell für die lokale Art Society wurde zudem ein Hundertwasser-Kunstworkshop durchgeführt. Mit den insgesamt 36 Veranstaltungen konnten fast 900 Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Alter von 11 bis 94 Jahren erreicht werden – eine Nachfrage, mit der zuvor niemand gerechnet hatte. Für Pfaller bot das Projekt zudem Gelegenheit, selbst Kurse zu besuchen, in denen ihre Dozentinnen und Dozenten unterrichteten. „Jetzt kann ich Lehrmethoden und Sprachkenntnisse, aber auch die Reaktion auf unerwartete Situationen sehr viel besser einschätzen“, bilanziert sie. Dies sei eine wichtige Hilfe, um die Entwicklung und den weiteren Bedarf der Kursleiter besser einschätzen zu können. Hannah Hüttche war eine der Dozentinnen, die in Wales mit dabei waren. Die gebürtige Polin unterrichtet seit rund 25 Jahren Deutsch als Fremdsprache. 2006 kam sie nach Deutschland, wo sie sowohl Integrationskurse als auch Prüfungsvorbereitungen für Studentinnen und Studenten betreut. Bei der Teilnahme an TwinLearning ging es ihr vor allem um die eigene Sprachkompetenz und das Kennenlernen eines anderen Schulsystems. Der Austausch mit Kolleginnen und Kollegen fand dabei gleich auf zwei Ebenen statt: zum einen mit den walisischen Lehrerinnen und Lehrern, zum anderen aber auch innerhalb der eigenen Gruppe. „Die Woche war auch eine Art Teambuilding und eine große Motivation für alle, die dabei waren“, betont die 50-Jährige, und ergänzt: „Ich bin jetzt seit zehn Jahren an der VHS in Ravensburg und kenne auch andere Volkshochschulen. So etwas wie TwinLearning gab es bislang nicht. Während der Zeit in Wales sind wir als Gruppe zusammengewachsen und haben immer wieder auch bei den anderen hospitiert.“ Sie habe viele neue Trainingsmethoden entdeckt und selbst sowohl Kinder als auch Erwachsene unterrichtet. Als besonders beeindruckend empfand sie das Interesse und die Offenheit, mit denen die walisischen Teilnehmerinnen und Teilnehmer in ihre Kurse kamen. Das habe ihr Mut gemacht, neue Methoden auszuprobieren, zum Beispiel in der Gruppenarbeit oder im Sprachunterricht. , Im Ergebnis war die „German Week“ ein voller Erfolg, den Silke Pfaller gerne in den anderen Partnerstädten wiederholen möchte. Eine „settimana tedesca“ in Rivoli und eine „semaine allemande“ in Montelimar“ waren bereits geplant, als im Frühjahr 2020 die Corona-Pandemie ausbrach. So mussten die Termine verschoben und die Laufzeit des Projektes bis Juni 2021 verlängert werden. Doch aufgeschoben ist nicht aufgehoben, denn vom TwinLearning-Ansatz ist Pfaller nach wie vor überzeugt: „Das, was wir machen, bespielt eine neue Ebene in der Erwachsenenbildung. Die Idee, gemeinsam mit Partnerstädten entsprechende Angebote zu entwickeln, bezog sich in der Vergangenheit ausschließlich auf Kultur. Mit TwinLearning sind wir nun in den Bereich des Lernens vorgedrungen und können Erasmus+-Mobilitäten strategisch zum Dialog und Wissenstransfer nutzen“, unterstreicht Pfaller. Ihr Wunsch ist es, die Idee perspektivisch auch auf andere Zielgruppen und Themenbereiche auszudehnen. Denkbar seien beispielsweise eine Bürgerreise nach Rivoli, die inhaltlich bereits vorbereitet war und eigentlich Ostern 2020 stattfinden sollte, sowie Schneider-, Sport- oder Tanzkurse. Immer steht dabei die Kombination aus Kultur und Lernen im Fokus. Geographisch jedenfalls sei man mit den aktuellen Partnerstädten dazu bestens aufgestellt. …

[…] Europass bietet verschiedene Tools für Bildung, Job und Mobilität. Die Postkarte zeigt, welche. …

[…] 2005 wurde Europass eingeführt, um das grenzüberschreitende Lernen und Arbeiten in Europa zu fördern. 2025 feiert Europass sein 20-jähriges Bestehen und hat sich zu einer digitalen Toolbox für Bildung, Job und Mobilität entwickelt. Die Broschüre blick auf 20 Jahre Europass und aktuelle Entwicklungen von Europass. …

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Inklusionsmaßnahmen in Projekten aktiv umsetzen und Vielfalt fördern

Die Vernetzungsveranstaltung der belgischen Nationalen Agentur zum Thema Wirkungspotentiale von Inklusionsmaßnahmen in Erasmus+-Projekten bot Möglichkeiten zum Austausch und Wissenstransfer für Projektträger

[…] Frau Freiberger, Sie haben an der internationalen Vernetzungsveranstaltung in Brügge teilgenommen. Worum ging es und wie hat die Veranstaltung Ihnen gefallen?, Was hat Sie motiviert, sich zur Veranstaltung anzumelden? Was haben Sie sich von der Teilnahme erhofft?, Sie sind Lehrkraft und sind neben dem Unterrichten auch als Ansprechpartnerin für Inklusion an Ihrer Schule tätig. Welche Maßnahmen haben Sie an Ihrer Schule implementiert, um Ihre Erasmus+-Projekte möglichst inklusiv zu gestalten?, Die Veranstaltung thematisierte die Erasmus+-Priorität Inklusion und Vielfalt und wie dazugehörige Maßnahmen in Erasmus+-Projekten effektiv umgesetzt werden können. Welche Erkenntnisse haben Sie für Ihre tägliche Arbeit an Ihrer Schule mitgenommen?, Sie haben schon einiges an Erfahrung im Bereich Inklusion in der Berufsbildung. Gab es während der Veranstaltung dennoch Überraschendes oder echte Aha-Momente, die Ihnen in Erinnerung geblieben sind?, Ausgehend von den neuen Erkenntnissen, die Sie durch die Veranstaltungsteilnahme gewinnen konnten, welche weiteren Ziele haben Sie sich mit Blick auf Inklusion und Vielfalt im Rahmen Ihrer Erasmus+-Projekte für die Zukunft gesetzt?, Das Thema Inklusion und Vielfalt ist eine von vier Prioritäten des Erasmus+-Programms. Sie möchten mehr erfahren? Vom 17. bis 20. November 2025 fand in Brügge, Belgien, die internationale Vernetzungsveranstaltung „Embrace Inclusion & Diversity in your Erasmus+ projects – E+ Inclusion support measures“ statt. TCA-Veranstaltungen bieten Projektträgern Möglichkeiten, sich über Ländergrenzen hinweg zu vernetzen und themenbezogen neue Impulse für ihre Arbeit mit dem Förderprogramm Erasmus+ zu bekommen. Als Teil der LTA Inclusion and Diversity adressierte dieses Event in Brügge u. a. Projektträger der Berufsbildung, die sich in ihrer Förderpraxis bereits mit der Erasmus+-Priorität Inklusion und Vielfalt beschäftigen und sich zu möglichen Maßnahmen austauschen möchten, um mit ihren europäischen Projekten aktiv zu dieser Priorität beizutragen. Sabine Freiberger vom Staatlichen Beruflichen Schulzentrum Freising hat die Veranstaltung besucht und berichtet von ihrer Teilnahme. „ Denn es gibt immer für alles irgendeine Lösung, man muss nur kreativ sein “ Sabine Freiberger, Veranstaltungsteilnehmerin , Bei der Veranstaltung, die Teil einer ganzen Veranstaltungsreihe ist, lag das Hauptaugenmerk auf den Maßnahmen zur Inklusionsunterstützung im Erasmus+-Programm. Das Inspirierende daran war für mich – übrigens wie eigentlich bei allen Netzwerkveranstaltungen rund um das Thema Erasmus+ –, dass man mit so vielen Menschen zusammenkommt, Ideen austauscht und danach motiviert zurückkehrt. Man möchte am liebsten alles Neue, was man mitgenommen hat, direkt an der eigenen Schule umsetzen. , Ich habe bisher noch nie an einer TCA-Veranstaltung teilgenommen, daher habe ich mich sehr gefreut, dass ich die Möglichkeit bekommen habe, diese zu besuchen. Generell ist Inklusion für mich ein absolutes Herzensthema und dieses dann noch im Kontext von Erasmus+-Projekten zu betrachten, bündelt genau das, was meine Aufgaben an unserer Schule neben dem Unterrichten sind. Die thematische Ausrichtung war also genau die richtige für mich, was dann letztlich auch meine Motivation war, mich für die Veranstaltung zu bewerben. Erhofft hatte ich mir, dass ich neues Wissen dazugewinnen und unser Netzwerk national wie international erweitern kann. Das hat definitiv geklappt, was mich sehr freut. , Zentral ist für uns, dass die Erasmus+-Projekte an unserer Schule in allen Klassen beworben werden – egal, ob Berufsintegrationsklassen, Klassen zur Berufsvorbereitung oder Fachklassen, die eine duale Berufsausbildung absolvieren. Wir führen Gespräche mit Interessierten und deren Klassenleitungen und beziehen bei Minderjährigen ggf. auch die Eltern mit ein. Diese frühzeitigen und offenen Gespräche ermöglichen uns herauszufinden, welche Art von Unterstützung die Teilnehmenden benötigen, damit eine Mobilität stattfinden kann. So konnten wir beispielsweise einen Teilnehmer mit Autismus konkret unterstützen, indem wir seine morgendlichen Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln von der Gastfamilie zum Praktikumsbetrieb durch Taxifahrten ersetzt haben. Dadurch war es ihm möglich, eine Reizüberflutung zu umgehen und stressfrei am Praktikumsplatz anzukommen. Außerdem konnte für ihn in der Gastfamilie ein Einzelzimmer organisiert werden, um sich zurückziehen und die Erlebnisse des Tages besser verarbeiten zu können. Auf diese Weise wurde eine sehr erfolgreiche Umsetzung des Praktikums möglich. Der Teilnehmer dankte uns für die Unterstützung, was uns sehr berührt hat. Er habe zum ersten Mal in seinem Leben ein richtiges Gefühl für Gemeinschaft gespürt und zeigte sich im Nachgang viel offener, worüber wir uns für ihn sehr freuen. Zudem entsenden wir unsere Teilnehmenden aktuell immer in der Gruppe mit Begleitung. Dieses Vorgehen ermöglicht es uns, auf die individuellen Bedarfe der Teilnehmenden ideal eingehen zu können und ein erfolgreiches Absolvieren der Auslandsaufenthalte sicherzustellen. , Insgesamt würde ich sagen, dass ich als Ansprechpartnerin für Inklusion an meiner Schule schon viel Vorwissen mitgebracht habe und nicht nur ich, sondern unser gesamtes Erasmus-Team an der Schule durch den bisherigen Besuch von Fortbildungen zum Thema Erasmus+ über die Unterstützungsmöglichkeiten bereits sehr gut Bescheid wusste. Dennoch konnte ich im Rahmen dieser Veranstaltung neue Erkenntnisse dazugewinnen, die uns bei unserer Arbeit helfen werden. So planen wir, in Zukunft auch Lernende einzeln zu entsenden. Hierzu habe ich in Brügge gelernt, dass man Teilnehmende mit geringeren Chancen auch zu einem Vorbereitenden Besuch mitnehmen kann, um so eine ideale Ausgangslage für den geplanten Aufenthalt zu schaffen. Das war eine tolle neue Erkenntnis für uns, die uns dazu ermutigt, wirklich jeder und jedem die Teilnahme an einer Mobilität zu ermöglichen, da alles irgendwie immer organisierbar ist. , Ein ganz besonderer Moment war für mich der Besuch einer Schule in Brügge, die ausschließlich Schüler/-innen mit Autismus unterrichtet. Die Schule war ideal auf die Bedarfe der Lernenden ausgerichtet mit zahlreichen Rückzugsorten und einem sehr hohen Betreuungsschlüssel. Die Lernenden werden dort sehr empathisch begleitet, was laut Lehrkräften dazu führt, dass sie im Laufe der Schulzeit enorme Fortschritte machen und über sich selbst hinauswachsen. Das war sehr beeindruckend zu hören. Besonders berührend war in diesem Zusammenhang der Bericht eines Schülers, der von seiner Mobilität nach Finnland erzählte und wie er sich dadurch weiterentwickeln konnte. Insgesamt also einfach tolle Eindrücke, die ich an meine Schule mitnehme und versuche, für unsere Weiterentwicklung zu nutzen. , Während des Aufenthaltes ist mir bewusst geworden, dass wir an der Auswahl unserer Zielländer noch arbeiten können. Aktuell entsenden wir nach Irland und nach Malta, weil Englisch dort Amtssprache ist. Das notwendige Sprachniveau können aber nicht alle Interessierten nachweisen, zudem haben viele Schülerinnen und Schüler trotz vorhandener Sprachkenntnisse Zweifel, ob sie in einem Land zurechtkommen, in dem eine andere Sprache als Deutsch gesprochen wird. Daher haben wir uns vorgenommen, nach Partnereinrichtungen in deutschsprachigen Ländern zu suchen, um damit einen weiteren, niedrigschwelligen Zugang für alle Interessierten zum Auslandspraktikum zu schaffen. In Brügge haben wir ein gemeinsames Padlet gestaltet, um uns auszutauschen und auch im Nachgang miteinander in Kontakt bleiben zu können. Das möchte ich sehr gerne nutzen und den Austausch langfristig aufrechterhalten. Ich kann mir gut vorstellen, dass dadurch Möglichkeiten zum Job Shadowing für unsere Lehrkräfte oder unser Verwaltungspersonal an den Einrichtungen der anderen Veranstaltungsteilnehmenden entstehen. Wie sich in Brügge klar gezeigt hat, arbeiten wir alle mit einem Fokus auf Inklusion und wir als Schule erhoffen uns daher auch in Zukunft einen tollen Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen aus anderen Ländern. Darüber hinaus hat mich die Teilnahme dazu ermutigt, an unserer Vorgehensweise noch stärker festzuhalten, wirklich allen ein Auslandspraktikum zu ermöglichen. Mir ist es wichtig, dass wir uns das weiterhin zutrauen. Denn es gibt immer für alles irgendeine Lösung, man muss nur kreativ sein, die Bedingungen abklären und dann funktioniert das schon! …

[…] Wichtige Links, Weitere Informationen, Mein Auslandspraktikum, Youtube Kanal , Instagram Kanal , Portal MeinAuslandspraktikum Das neue Service-Portal MeinAuslandspraktikum.de der Nationalen Agentur beim Bundesinstitut für Berufsbildung ( NA beim BIBB ) bündelt alle Angebote zum Thema „Auslandsaufenthalte in der Berufsbildung“. Es bietet zudem mit einer Datenbank einen Überblick und Zugang zu Fördermöglichkeiten sowie eine Praktikumsplatzsuche für Stipendien, die durch das europäische Bildungsprogramm Erasmus+ gefördert werden. Auszubildende erhalten wichtige Tipps und Hilfestellungen zur Planung des eigenen Auslands­aufenthaltes – von „Versicherungen und Sicherheit“, über Fragen der Unterbringung bis zu den notwendigen Sprachkenntnissen – und können sich persönlich beraten lassen. , Mit dem neuen Service-Angebot leistet die NA beim BIBB einen zentralen Beitrag zu dem von Politik und Wirtschaft ausgegebenen Ziel, die Zahl der Auszubildenden mit Auslands­erfahrungen in den kommenden Jahren weiter zu steigern. So hat die im Jahr 2018 vom Deutschen Bundestag eingesetzte Enquete-Kommission „Berufliche Bildung in der digitalen Arbeitswelt“ kürzlich vorgeschlagen, bis zum Jahr 2030 die Quote von Auszubildenden mit Auslandspraxis auf 20 Prozent zu erhöhen. Vom Abschlussjahrgang 2019 absolvierten mehr als sieben Prozent aller Auszubildenden einen Teil ihrer Ausbildung im Ausland. „Ziel des neuen Angebots von MeinAuslandspraktikum ist es, junge Menschen unabhängig, kostenfrei und umfassend über alle Möglichkeiten zum Thema Auslandsaufenthalte in der Berufsausbildung zu informieren und zu beraten“, erläutert BIBB -Präsident Friedrich Hubert Esser . „Das neue Portal bietet unter anderem einen Überblick über die großen Förderprogramme Erasmus+ der Europäischen Union und AusbildungWeltweit des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, und es gibt eine Orientierung, was bei einem Auslandsaufenthalt während der Berufsausbildung zu beachten ist.“ Auf www.meinauslandspraktikum.de finden Jugendliche und junge Erwachsene ab sofort alle Informationen aus einer Hand und können aktuelle Nachrichten über Instagram und YouTube verfolgen. Die neue Plattform führt auch Inhalte zusammen, die bisher unter www.go-ibs.de und www.machmehrausdeinerausbildung.de zu finden waren. Hintergrund Die Nationale Agentur beim Bundesinstitut für Berufsbildung (NA beim BIBB) setzt die Förderprogramme Erasmus+ Berufsbildung und Erasmus+ Erwachsenenbildung der Europäischen Union, europäische Initiativen und Projekte sowie das Förderprogramm AusbildungWeltweit des Bundesministeriums für Bildung und Forschung um. Zudem informiert und berät sie zur Internationalisierung der Berufsausbildung und hat mit MeinAuslandspraktikum ein gebündeltes Informations- und Beratungsangebot für Jugendliche und junge Erwachsene ins Leben gerufen. Die NA beim BIBB arbeitet eng mit Ministerien, Bundesländern, Sozialpartnern, Verbänden, Kammern, Unternehmen, Hochschulen und Bildungseinrichtungen zusammen. Auf internationaler Ebene kooperiert sie mit der Europäischen Kommission und den Nationalen Agenturen in Europa. Weitere Informationen unter www.na-bibb.de sowie unter www.meinauslandspraktikum.de Instagram: @meinauslandspraktikum YouTube: www.youtube.de/meinauslandspraktikum Kontakt Dr. Gabriele Schneider, E-Mail: gabriele.schneider@bibb.de , Fon: 0228 / 107-1641 Bei Abdruck Belegexemplar erbeten. , unter www.na-bibb.de unter www.meinauslandspraktikum.de auf Instagram @meinauslandspraktikum auf You tube , Folgen Sie dem You-Tube Kanal von MeinAuslandspraktikum , Folgen MeinAuslandspraktikum auf Instagram …

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Archäologie und Abenteuer

Ins naturgewaltige Grönland mit Erasmus+

[…] Informationen aus erster Hand, Anders..., ...und überwältigend schön, …mit Schattenseiten, Fachlicher Mehrwert..., …und menschlicher und kultureller Zugewinn, „Eine irrsinnig gute Idee der EU“ Für ihre Ausstellung EIS.ZEIT.REISE.GRÖNLAND konnte Ausstellungsleiterin Melanie Wunsch vom Neanderthal Museum mit Erasmus+ über das dänische Kopenhagen nach Grönland reisen. Eine besondere Lernreise, die sie so schnell nicht mehr vergessen wird. , Rund 800 Jahre alt sind die Lampe aus Speckstein und das Messerchen mit einer Klinge aus Meteorideisen, die einst die nomadisch lebenden Jäger und Sammler auf ihren Wanderungen durch die eisige Weite Grönlands begleitet haben. „Dass wir diese Funde jetzt bei uns in Neanderthal Museum zeigen konnten, war ein besonderer Glücksfall“, so Archäologin und Ausstellungsleiterin Melanie Wunsch. „Wir hätten sie nie ausstellen können, wenn ich auf meiner Erasmus+-Reise nicht meinen dänischen Fachkollegen Professor Bjarne Gronnow in Kopenhagen persönlich kennengelernt hätte, der sie mir als Leihgabe anvertraut hat.“ , „Ohne die Reise nach Dänemark und Grönland wäre die Ausstellung EIS.ZEIT.REISE.GRÖNLAND insgesamt nicht so schön geworden“, ergänzt ihre Kollegin Anna Riethus, die für die Forschungskoordination im Museum verantwortlich ist. Denn Melanie Wunsch konnte auch deshalb Ideen für eine besondere Ausstellungsgestaltung entwickeln, weil sie die Informationen aus erster Hand erhielt und nicht nur aus Büchern. Den Kern der Ausstellung bildet die Graphic Novel „Quanga“, die von dem grönländischen Künstler Konrad Nuka Godtfredsen gestaltet wurde. Die lebendigen Bildergeschichten über die grönländische Geschichte ziehen Kinder und Erwachsene, die die Ausstellung besuchen, in ihren Bann. Audio-Stationen erreichen auch Menschen, die beispielsweise nicht gut lesen können. „Im Austausch mit dänischen und grönländischen Expertinnen und Experten haben wir unglaublich viel über die arktische Archäologie und Besiedlungsgeschichte Grönlands erfahren“, so Wunsch. „Uns hat aber auch interessiert: Wie leben und überleben die Nachfahren der indigenen Grönländer heute, wenn sie zum Teil noch immer als Jäger und Sammler unterwegs sind? Was trägt man mit sich, wenn man umherwandert? Wie schützt man seine kleinen Kinder in einer lebensfeindlichen Umwelt? Auch wenn das Leben vor 800 Jahren anders war als heute: Solche Fragen erweitern den archäologischen Blick“. Man tauche in die Themen als Ausstellungsmacherin tiefer ein und könne dies besser an Besucherinnen und Besucher vermitteln. , Ostern 2023: Der Flughafen in Kangerlussuaq ist das Drehkreuz für den gesamten Flugverkehr Grönlands und der erste Kontaktpunkt für Melanie Wunsch mit Grönland. Ein 500-Seelen-Ort inmitten riesiger Berge, nur 25 Kilometer vom ewigen Inlandeis entfernt; drumherum „Einöde“, die ein oder andere Skurrilität am Wegesrand: ein fleischiges Rentier-Bein mitten auf der Straße beispielsweise. Wäsche, die bei minus 13 Grad draußen getrocknet wird. „Habe ich später auf der Terrasse meines Appartements ausprobiert, funktioniert“, so Wunsch. Im Supermarkt: tiefgefrorener Moschusochse und Robbenrippchen. Kinder, die bei großen Minus-Temperaturen im Meer baden. „Meine Töchter wollten sofort mitmachen, aber haben es sich dann doch anders überlegt.“ Dass Melanie Wunsch ihre Töchter auf überwiegend eigene Kosten mitnehmen konnte, sei nicht nur für die damals zehn- und vierzehnjährigen Mädchen ein eindrückliches Erlebnis gewesen, sondern habe auch andere Vorteile gehabt: über die Kinder sei sie schneller in Kontakt mit Einheimischen gekommen, die meist nur grönländisch und dänisch sprechen und zurückhaltend im ersten Kontakt mit als „anders“ wahrgenommenen mitteleuropäischen Menschen sind. „Über die Kinder sind überaus freundliche und warmherzige Begegnungen entstanden“, erzählt Wunsch. , Unendliches Inlandseis, das vier Fünftel der Landesfläche ausmacht, tausende von Fjorden mit bis zu 300 Kilometern Länge und fast 1.500 Metern Tiefe, gigantische Gletscher von bis zu 100 Kilometer Breite, Hochgebirge bis in Höhen von 3.700 Metern, dunkelblau-tiefes Meer ohne Algen und völlige Stille: die Superlative reichen kaum aus, um die gewaltige Natur Grönlands zu beschreiben. „Als wir einen Bootsausflug in einen Fjord gemacht und diese unfassbare Landschaft gesehen haben, war ich so berührt, dass mir die Tränen kamen“, erzählt Melanie Wunsch. „Man spürt, wie klein man als Mensch jenseits der Zivilisation eigentlich ist“, sagt sie. Nach Grönland zu reisen, sei ein Lebenstraum gewesen, so Wunsch. , Doch Grönland ist nicht nur malerisch, sondern hat auch mit großen sozialen Unterschieden zu kämpfen: auf der einen Seite gut situierte Menschen in schmucken bunten Häuschen, auf der anderen Seite graue Plattenbauten, eine hohe Arbeitslosigkeit und viele perspektivlose Menschen, die ihre Situation mit Alkohol betäuben. Die globale Erderwärmung verändert das Ökosystem Grönlands und bewirkt ein Abschmelzen des ewigen Eises und der Gletscher. Die Kolonialgeschichte wirkt nach und ist noch immer nicht vollständig aufgearbeitet. „Kolonialgeschichte ist ein europäisches Thema“, so Wunsch. „Wobei es mir so erscheint, als sei die dänische Regierung uns bei der Aufarbeitung hier in Deutschland einen Schritt voraus“, so Wunsch weiter. , Sowohl im Nationalmuseum in Kopenhagen als auch im grönländischen Nationalmuseum in Nuuk konnten Wunsch und ihr Kollege Springer mithilfe der Experten vor Ort tiefe Einblicke in die Sammlung grönländischer Funde aus 4.500 Jahren nehmen. In beiden Orten entstanden herzliche Kontakte, die auch über die Dauer der Sonderausstellung Bestand haben werden, glaubt Wunsch. So hätte sie der grönländische Museumleiter Frederic Fuuja Larsen noch gern mit auf Rentierjagd genommen. „Aber dann hätten wir bis zum Sommer bleiben müssen“, lacht sie. In vielem seien die Museen in Kopenhagen und Nuuk Vorbild, so die Ausstellungsleiterin. Arbeitskultur und Work-Life-Balance seien von größerer Mitarbeiterorientierung und Entspanntheit geprägt. Es müssten nicht dreißig Projekte gleichzeitig bewältigt werden. „Und wenn keiner mehr kommt, dann schließt das Museum eben,“ erzählt sie. Dennoch sei die Serviceorientierung gegenüber den Kunden größer: so würde beispielsweise jeder Gast persönlich begrüßt“. Manches davon habe man im Neanderthal Museum schon übernommen, so Wunsch. , „Wenn wir ein Land nicht kennen, haben wir Bilder davon im Kopf, die oft nicht mit der Realität übereinstimmen“, denkt Melanie Wunsch. Nach unserer Reise konnten wir einiges korrigieren und wissen jetzt so viel mehr über das Leben, die Sorgen und Wünsche der Menschen am anderen Ende Europas.“ , Lange ist es noch nicht her, dass das Erasmus+-Programm auch von kulturellen Einrichtungen genutzt werden kann. Das Neanderthal Museum hat seitdem schon mehrere Projektreisen umgesetzt. „Wir sind ein neugieriges Team. Die Möglichkeit, sich innerhalb Europas auszutauschen und zu vernetzen, kommt bei uns unglaublich gut an,“ so Forschungskoordinatorin Anna Riethus. …

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Rückblick auf die Inspiration Days 2025

Einen Überblick über die Förderung von Auslandsaufenthalten und europäischer Bildungszusammenarbeit boten die Inspiration Days im November 2025.

[…] Auftaktveranstaltung , Berufsbildung international gestalten und Kompetenzen stärken: Welche Möglichkeiten bietet das Programm Erasmus+?, Global Lernen von Anfang an – mit dem Bundesförderprogramm AusbildungWeltweit, Wenn Austausch Türen öffnet: Erasmus+-Auslandsaufenthalte in der Erwachsenenbildung, Mit ProTandem nach Frankreich: Berufliche Mobilität: Impulse, Ideen, Initiativen, Das Potenzial europäischer Projekte in der Berufsbildung nutzen: Erasmus+-Partnerschaften für Zusammenarbeit in der Berufsbildung, Erasmus+ Partnerschaften für Zusammenarbeit in der Erwachsenenbildung: Europäische Zusammenarbeit konkret erleben Vom 24. bis 28.11.2025 stellte die Nationale Agentur beim BIBB in dieser Online-Veranstaltungsreihe die vielfältigen Möglichkeiten von Erasmus+ in der Berufs- und Erwachsenenbildung vor. Neben den Grundsätzen der Förderung von Erasmus+ konnten sich die Teilnehmenden ebenfalls über die Programme AusbildungWeltweit und ProTandem informieren und sich von lebendigen Praxisbeispielen erfolgreicher Projektumsetzung inspirieren lassen. Sie haben die Inspiration Days verpasst oder möchten noch einmal eine Information nachschauen? Im Folgenden finden Sie die Videoaufzeichnungen und dazugehörigen Präsentationen: , Inspiration Day 1 – 24. November 2025 Berthold Hübers, Leiter der Nationalen Agentur beim BIBB, stellte in unserer Einführungsveranstaltung die Grundsätze, Schwerpunkte und Fördermöglichkeiten des Erasmus+-Programms vor und lud ein, die kommenden Tage zu nutzen, um mit den Kolleginnen und Kollegen der NA beim BIBB in direkten Kontakt zu treten. Zur Präsentation Zum Video-Mitschnitt (Weiterleitung zum YouTube-Kanal der Nationalen Agentur) , Inspiration Day 2 – 25. November 2025 – Berufsbildung, Leitaktion 1 Das Programm Erasmus+ ermöglicht Auslandsaufenthalte für Auszubildende und Bildungspersonal - ob ein Praktikum in einem Betrieb in Spanien oder eine Hospitation an einer Berufsschule in Estland. Mit Erasmus+ Berufsbildung können sich Azubis und Lehrkräfte vielfältig weiterbilden. Gleichzeitig profitieren die Bildungseinrichtungen als Ganzes. Zur Präsentation Zum Video-Mitschnitt (Weiterleitung zum YouTube-Kanal der Nationalen Agentur) , Inspiration Day 2 – 25. November 2025 – Berufsbildung AusbildungWeltweit ist ein flexibles Förderangebot des BMBFSFJ für Lernaufenthalte von Auszubildenden und betrieblichen Ausbildungsverantwortlichen. Die praxisorientierte Qualifizierung findet in Weltregionen wie den USA , Südafrika oder Indien statt. Die beteiligten Unternehmen und beruflichen Schulen stärken damit auch eigene Kapazitäten für die internationale Zusammenarbeit. Zur Präsentation Zur Präsentation des Praxisbeispiels Zum Video-Mitschnitt (Weiterleitung zum YouTube-Kanal der Nationalen Agentur) , Inspiration Day 3 – 26. November 2025 – Erwachsenenbildung, Leitaktion 1 Auslandsaufenthalte in der Erwachsenenbildung mit Erasmus+ ermöglichen es, europaweit Ressourcen und Ideen zu nutzen. Ob eine Hospitation in einer Bildungseinrichtung in Finnland, eine Fortbildung in Irland oder einem Lernaufenthalt in Rumänien – mit Erasmus+ können sich Mitarbeitende und Lernende in der Erwachsenenbildung in ganz Europa weiterbilden. Zur Präsentation Zum Video-Mitschnitt (Weiterleitung zum YouTube-Kanal der Nationalen Agentur) , Inspiration Day 3 – 26. November 2025 – Berufsbildung ProTandem ist ein binational finanziertes, komplementäres Förderprogramm zu Erasmus+, das einen niedrigschwelligen Einstieg in Mobilität (Gruppenaustausche) ermöglicht – ohne notwendige Sprachkenntnisse und mit einfacher Finanzierung für Austausche mit Frankreich. Wir geben Einblick in Fördermöglichkeiten, beantworten praktische Fragen zur Umsetzung und bieten mit unserer Partnerbörse gezielte Unterstützung bei der Partnersuche. Zur Präsentation Zum Video-Mitschnitt (Weiterleitung zum YouTube-Kanal der Nationalen Agentur) , Inspiration Day 4 – 27. November 2025 – Berufsbildung, Leitaktion 2 Das Potenzial europäischer Projekte in der Berufsbildung nutzen: Erasmus+-Partnerschaften für Zusammenarbeit in der Berufsbildung Partnerschaften für Zusammenarbeit bieten vielfältige Möglichkeiten, sich mit Berufsbildungsthemen auseinanderzusetzen und im europäischen Austausch gemeinsam Materialien zu entwickeln. Wir zeigen Ihnen, wie: Lassen Sie sich von einem erfahrenen Projektträger inspirieren und erfahren Sie, wie Sie durch die Kooperationsprojekte die europäische Berufsbildung mitgestalten können. Zur Präsentation Zum Video-Mitschnitt (Weiterleitung zum YouTube-Kanal der Nationalen Agentur) , Inspiration Day 5 – 28. November 2025 – Erwachsenenbildung, Leitaktion 2 Erasmus+ Partnerschaften für Zusammenarbeit in der Erwachsenenbildung: Europäische Zusammenarbeit konkret erleben Europäische Kooperationsprojekte eröffnen neue Perspektiven für Einrichtungen der Erwachsenenbildung. Lassen Sie sich inspirieren – von einem konkreten Praxisbeispiel und den Erfahrungen eines erfolgreichen Projektträgers. Hierfür steht uns Felix Hawran vom Kulturring in Berlin e. V. zur Verfügung. Überdies erhalten Sie aktuelle Informationen zu Fördermöglichkeiten und Rahmenbedingungen im Erasmus+-Programm. Zur Präsentation Zum Video-Mitschnitt (Weiterleitung zum YouTube-Kanal der Nationalen Agentur) , Wir hoffen, dass Sie einen Überblick über die vielfältigen Fördermöglichkeiten in Erasmus+ sowie Inspirationen für eine erfolgreiche Antragsstellung gewinnen konnten. Für Fragen zum Programm stehen wir Ihnen weiterhin gerne zur Verfügung. Sie finden die Kontaktdaten der einzelnen Bereiche am Ende der jeweiligen Präsentation. Oder nehmen Sie telefonisch oder per E-Mail Kontakt mit unserer Hotline auf. Die Daten finden Sie hier . …

[…] Anfrage zur Begutachtung von Anträgen im Bereich KA2 der Berufsbildung Wichtige Informationen Antragsfrist: 05.03.2025 Zeitraum: Ende März – Anfang / Mitte Juli Online-Schulung: 18.03.2026; 10:00 – 15:00 Uhr Aufwandsentschädigung: Antragsvolumen CP: 400.000 € ; Gutachtern mit Erstellung der Konsoli-dierung 300,00 €; Gutachten ohne Erstellung der Konsolidierung 260,00 €. Antragsvolumen CP: 250.000 € ; Gutachtern mit Erstellung der Konsoli-dierung 270,00 €; Gutachten ohne Erstellung der Konsolidierung 230,00 €. Antragsvolumen CP: 120.000 € ; Gutachtern mit Erstellung der Konsoli-dierung 240,00 €; Gutachten ohne Erstellung der Konsolidierung 200,00 €. SSP: keine Konsolidierung erforderlich 150,00 € Teilnahme an der Online-Schulung: 50,00 € Abgabe Probeantrag: 50,00 € …

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Gesundheitsberatung in Europa

Europäisches Netzwerk für Prostitution, Gesundheit und Information

[…] Vergleich der Systeme und der Lehrangebote, Austausch mit Österreich, Erfolgreiche Mobilitätsmaßnahme für Bildungspersonal Ein Fokus der Arbeit des Gesundheitsamtes Frankfurt liegt darauf, die Lebensbedingungen marginalisierter Menschen durch Beratung zu verbessern. Dazu gehören auch in der Prostitution Tätige aus anderen EU-Staaten, die durch die Freizügigkeitsregelung Zugang zum Arbeitsmarkt in Frankfurt haben. Das Erasmus+-Projekt ENPHI des Gesundheitsamtes Frankfurt widmete sich mit seinen Partnern der Fragestellung, wie diese Menschen erreicht werden können, um ihre wirtschaftliche, soziale und vor allem auch gesundheitliche Situation zu verbessern. , Beim Erstkontakt mit den Sexarbeitenden im Gesundheitsamt ist es wichtig, passgenau Informationen zu Beratungsangeboten der bestehenden Hilfesysteme zu vermitteln. Da es sich bei den Sexarbeitenden um eine oft sehr mobile Gruppe handelt, die häufig aus verschiedenen (ost-)europäischen Ländern kommt und in verschiedenen Ländern arbeitet, ist es sinnvoll, sich mit den sozialen und rechtlichen Rahmenbedingungen in anderen EU -Ländern auszukennen. , Im Rahmen des Projekts besuchten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gesundheitsamtes Frankfurt europäische Partnerländer mit verschiedenen rechtlichen Rahmenbedingungen. Bei jeder Reise fanden Treffen mit Projektpartnern statt, zum Beispiel mit Akteurinnen und Akteuren des öffentlichen Gesundheitsdienstes, medizinischer Einrichtungen mit Schwerpunkt HIV/STI und niedrigschwelliger Gesundheitsversorgung, Vertreterinnen und Vertretern von Frauenorganisationen und Beratungsstellen. Dabei erfolgte ein Austausch zum Versorgungsangebot für die Zielgruppe und ein Abgleich der jeweiligen Rahmenbedingungen. Zudem stärkten die teilnehmenden Mitarbeitenden ihre interkulturelle Kompetenz und lernten vor Ort die jeweiligen Gesundheitssysteme und landesspezifischen Beratungssysteme kennen. Dadurch wurde der Blick auf die Lebensbedingungen der Zielgruppe möglich gemacht. Das Wissen um die Gegebenheiten in den Herkunftsländern, aber auch der Austausch mit Ländern, wo vergleichbare Rahmenbedingungen wie in Deutschland vorliegen, trugen dazu bei, die Zielgruppe besser ansprechen und beraten zu können. Somit kann auch deren Bereitschaft, sich auf die Beratungs- und Bildungsangebote einzulassen, erhöht werden. , Im Projekt fanden Reisen nach Wien und Graz in Österreich statt, wo, wie in Deutschland, legal in der Prostitution gearbeitet werden kann. Unter anderem lernten Mitarbeiterinnen des Gesundheitsamtes Frankfurt den Gesundheitsdienst der Stadt Wien kennen, wo sich Menschen, die beabsichtigen, in der Prostitution tätig zu sein, anmelden müssen und die verpflichtenden Untersuchungen auf sexuell übertragbare Krankheiten und HIV durchgeführt werden. Außerdem wurden auch Anlaufstellen für die ambulante und stationäre medizinische Versorgung für Menschen ohne Krankenversicherung aufgesucht. In der Marienambulanz lernten die Teilnehmenden den Einsatz des Triaphon-Telefondolmetscherdienstes kennen, den man gerne in den eigenen humanitären Sprechstunden nutzen möchte. Beim Besuch des Vereins Frauenservice Graz lernten die Teilnehmenden die dortigen Beratungsstrukturen und deren Schwerpunkte kennen, wie zum Beispiel Beratung zur Gesundheit allgemein, zu sexuell übertragbaren Krankheiten und Safer Sex, Arbeits- und Berufsfragen sowie Rechtsberatung zu Aufenthalt, Arbeit oder Scheidung und Sozialberatung, die Themen wie Versicherung, Steuern, Schulden und Gewalt abdeckt. Die Beratungen finden in den Räumlichkeiten des Frauenservice Graz, aber auch im Rahmen von Streetwork statt, um die Frauen auch niedrigschwellig erreichen zu können. Sowohl in Graz als auch in Frankfurt wird bei der Beratung großen Wert auf gesundheitliche und psychosoziale Aufklärung gelegt. , „Neben vielen neuen Eindrücken, beruflichen Kontakten und Anregungen, die noch verarbeitet werden müssen, erscheint „der Einsatz des Triaphon-Telefondolmetscherdienstes, den wir bei der Marienambulanz in Wien kennengelernt haben, sehr wünschenswert, um ihn in unseren Humanitären Sprechstunden einzusetzen“, resümierte Projektkoordinatorin Alexandra Sarah Lang diese erfolgreiche Mobilität für Bildungspersonal im Bereich Erwachsenenbildung. …

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