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Entdecken Sie EPALE! Profitieren Sie vom aktuellen Wissen in Europa.

E-Plattform für Erwachsenenbildung in Europa – 1. Auflage

[…] Der Flyer stellt EPALE, die E-Plattform für Erwachsenenbildung in Europa und ihre Funktionen vor. Akteure der Erwachsenenbildung erhalten Anregungen für die Nutzung von EPALE. …

[…] Enrica Franco Außerberuflicher Kontext „Für mich ist Lernen mehr als Wissen anzusammeln. Es ist eine Begegnung mit anderen Menschen – aber auch mit sich selbst.“ Enrica Franco © Copyrighthinweis öffnen Enrica Franco X Copyrighthinweis schließen Lernen bedeutet auch, der eigenen Kreativität Raum zu geben: In ihrer Lerngeschichte erzählt Enrica Franco, wie sie sich im Erwachsenenalter im künstlerischen Bereich weitergebildet und dabei neue Fähigkeiten und Ausdrucksmöglichkeiten entdeckt hat. Ihre Geschichte zeigt, wie vielfältig lebenslanges Lernen sein und wie sehr es die persönliche Entwicklung bereichern kann. Immer wieder öffnen sich neue Türen Manchmal beginnt eine Lernreise nicht mit einem Plan oder dem Vorsatz, eine Sprache zu lernen, eine berufliche Qualifikation zu erwerben oder sich auf eine Prüfung vorzubereiten. Manchmal braucht es einfach nur eine Begegnung. So wie bei Enrica Franco. „Ich habe mich in einen Clown verliebt“, erzählt die 36-Jährige, die aus Süditalien stammt und 2013 für ein Promotionsprojekt nach Deutschland kam. Seitdem lebt sie in Leipzig, wo sie einige Jahre an der Universität arbeitete, sich nach dem altersbedingten Ausscheiden ihres Doktorvaters aber neu orientierte. Zunächst gab sie Italienischkurse an der Volkshochschule, dann absolvierte sie eine Qualifizierung, um Deutsch als Fremdsprache unterrichten zu können. Allein das könnte schon eine Geschichte sein, wäre da nicht die Sache mit dem Schauspiel. Die Begegnung mit dem Clown veranlasste Enrica Franco dazu, seit Frühjahr 2025 Schauspielkurse an der VHS Leipzig zu besuchen. Ob Method Acting, Schauspiel-Grundlagen, Clownerie oder Pantomime – innerhalb kurzer Zeit probierte sie ganz unterschiedliche Formen aus. Dabei ging es ihr nicht darum, Schauspielerin werden zu wollen. Sie wollte vielmehr herausfinden, was in ihr steckt. Auch wenn der Clown nach kurzer Zeit wieder aus ihrem Leben verschwand – die Faszination für das Spielen blieb. Franco wollte verstehen, was sie daran so berührt hatte. „Das Spiel war ein Geschenk für mich“, sagt sie heute und ergänzt: „Das Lernen auf der Theaterbühne fühlt sich völlig anders an als das im Schulraum. Beim Schauspiel ist der eigene Körper das Instrument. Da spielen Gefühle, Erinnerungen und Erfahrungen mit. Wenn es gelingt, diese zuzulassen, ist man vollständig im Augenblick. Das öffnet immer wieder neue Türen.“ Die Herausforderung bestehe darin , diese Türen zu erkennen und sich zu entscheiden, ob man hindurchgeht. Lernen macht verletzlich Wer etwas Neues lernt, kann auch scheitern. Wer improvisiert, weiß vorher nicht, ob eine Idee funktioniert. Für Enrica Franco ist genau diese Unsicherheit ein wesentlicher Bestandteil des Lernens. Sie kennt vergleichbare Situation auch aus ihrem Beruf. Als Lehrerin erlebt sie, was zwischen einem Menschen, der etwas vermitteln möchte, und einem Menschen, der etwas Neues lernen will, geschieht. Dafür brauche es Vertrauen, betont sie. Vor allem die lernende Person mache sich verletzlich. Denn sie gesteht ein, etwas noch nicht zu können. Beim Schauspiel wird diese Verletzlichkeit besonders sichtbar. Die Kurse dauern teilweise ein ganzes Wochenende. Zehn oder vierzehn Menschen, die sich vorher nicht kannten, verbringen viele Stunden miteinander. Sie bewegen sich gemeinsam, machen Partnerübungen, zeigen Gefühle und geben etwas von ihrem Inneren preis. Manchmal entstehe dabei eine besondere Energie, so Franco. Das muss nicht immer so sein, denn das Lernen, so wie sie es versteht, ist ein Prozess, bei dem es darum geht, sich einer Situation auszusetzen, ohne genau zu wissen, was passieren wird. Genau das könne einem „Flügel verleihen“. Wenn der ganze Mensch lernt Franco hat durch das Theater Seiten an sich entdeckt hat, die sie vorher nicht kannte. Je besser sie sich selbst versteht, desto besser kann sie spielen. Das Ganze sei wie ein Kreislauf. Was sie im Alltag erlebt, nimmt sie mit auf die Bühne. Was auf der Bühne geschieht, verändert wiederum ihren Blick auf das eigene Leben. Auf diese Art und Weise wird Lernen zu einem Baustein der Persönlichkeitsentwicklung. „Wenn Menschen ihren eigenen Interessen nachgehen können und sich wirklich für etwas begeistern, dann lernen sie am besten“, glaubt Enrica Franco. Diese Erfahrung hat sie sogar beim Deutschlernen gemacht. Als sie nach Deutschland kam, lernte sie sehr viele Dinge spielerisch kennen. Weil ihr das Freude machte, fiel ihr auch die Sprache leichter. Sie unterstreicht: „Als Deutschlehrerin beobachte ich heute Ähnliches bei meinen Kursteilnehmerinnen und -teilnehmern. Lernen gelingt vor allem dann besonders gut, wenn die Menschen vergessen, dass sie gerade lernen.“ Auch deshalb versucht sie immer wieder, spielerische Elemente in ihren Unterricht einzubauen. Räume zum Ausprobieren Damit ein solches Lernen möglich werde, brauche es Räume, im wörtlichen wie im übertragenen Sinne. Die VHS Leipzig biete dazu hervorragende Rahmenbedingungen. Hinzu komme, dass Kursleiter Rafael Meltzer ein sehr guter Theaterlehrer und Beobachter von Menschen sei. Er erkennt Dinge, die ihr selbst niemals aufgefallen wären. Vor allem aber schaffe er es, seine Begeisterung weiterzugeben. Diese Begeisterung bringt Franco immer wieder zurück in die Kurse. Nicht weil am Ende ein Zertifikat wartet, sondern weil es ihr Freude macht. Eine Freude, die sich jedoch nicht erzwingen lässt. Darin unterscheidet sich ihre Geschichte von der Vorstellung, Lernen sei eine gerade Linie: Man beginnt bei Punkt A, übt lange genug und kommt irgendwann bei Punkt B an. Beim Spielen funktioniert diese Logik nicht. Manchmal steht Enrica Franco auf der Bühne und findet nicht hinein in das, was sie „Spielfreude“ nennt. Für sie gehört diese Erfahrung dazu, denn auch das ist lebenslanges Lernen: Nicht immer gelingt etwas. Nicht jeder Versuch führt sofort weiter. Manchmal muss man es auch aushalten, etwas noch nicht zu können. Und dann noch einmal neu anfangen. In diesem Sinne ist Lernen für Enrica Franco mehr, als Wissen anzusammeln. Es ist eine Begegnung mit anderen Menschen – aber auch mit sich selbst. Eine Gelegenheit, vertraute Grenzen zu überschreiten und zu entdecken, wie es ist, wenn man sich einmal anders entscheidet als gewohnt. Auf der Bühne geschieht das im Kleinen immer wieder. Eine neue Tür öffnet sich. Und Enrica Franco entscheidet, ob sie hindurchgeht. Die VHS Leipzig ist bekannt für ihr umfassendes Kursangebot im Bereich Kunst, Kultur, Kreativität. Diese reicht von Malen, Zeichnen und kreativem Schreiben bis zu Musik, Tanz, Theater und Gesang. Mehr erfahren VHS Leipzig …

News

Energy Days

Eine Grundbildung für Verbraucher

[…] O-Ton, Ziele, Zielgruppe, Methoden, Ökologischer Handabdruck , Transformationsrelevanz, Materialien, Suchbegriffe, Haben wir Ihr Interesse geweckt? „Der Bedarf nach ‚grünen‘ Inhalten in der Berufsausbildung wächst. Zugleich ist es unverzichtbar, Lehrmethoden auch zu digitalisieren. Videoteach schließt die bestehenden Lücken und zeigt dabei: Es macht Spaß, grüne Lerninhalte kreativ zu verpacken.” Thomas Blum, Geschäftsführer RegioVision Schwerin , Ziel 1: Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE): Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler werden für die Notwendigkeit sensibilisiert, Klimaziele einzuhalten und umzusetzen. Dies wird intern, extern und international im Rahmen von Erasmus+-Projekten praktiziert und kommuniziert. Ziel 2: Die Internationalisierung der Schule wird kontinuierlich weiterentwickelt, um interkulturelle Kompetenz und internationale Fachkompetenz innerhalb der Schulgemeinschaft durch gezielte Maßnahmen zu fördern. , Schülerinnen und Schüler Lehrende, sowohl an der Schule als auch an Partnerinstitutionen einschließlich ihrer Unternehmen oder Einrichtungen , Die Schülerinnen und Schüler schlüpfen selbst in die Rolle eines Lehrenden und geben ihr Wissen an Absolventinnen und Absolventen sowie deren Lehrkräfte an einer Partnerschule weiter. So werden sie darin geschult, Projekte zu planen und Wissen über Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in einer Fremdsprache an Partnerorganisationen oder an der eigenen Schule weiterzugeben bzw. von anderen Studierenden zu erhalten. , Die Rolle eines Lehrenden einzunehmen ist für die Schülerinnen und Schüler eine äußerst wertvolle Herausforderung, die ihre üblichen Lernbemühungen übertrifft und sie nachhaltig in die Lage versetzt, im Kontext von Bildung für nachhaltige Entwicklung mit Partnern in verschiedenen Teilen der Welt zusammenzuarbeiten. Das geschieht, indem sie konkrete Verbesserungen (Energieeffizienz, Photovoltaik, nachhaltige Mobilität, Ernährung, effizientes Bauen usw.) umsetzen. , Die Fähigkeit, mit anderen zusammenzuarbeiten, Erfolge zu erzielen und durch das eigene Wissen und die eigenen Fähigkeiten Dinge zum Besseren für andere zu verändern, ist eine wichtige Erfahrung, die als Denkweise fortbesteht. , Grundlegend für alle Lernstationen ist ein Verständnis von pysikalischen Begriffen wie Energie, Leistung oder Wirkungsgrad. Diese werden aber nicht durch Bücher vermittelt, sondern durch Körpererfahrung jedweder Art. Die einzelnen Bausteine (Materialien) des Projekts vermitteln bleibende Erfahrungen, z.B. elektrische Geräte selbst über ein Fahrradergometer anzutreiben, einen PkW samt Insassen oder ein Fahrrad mit Fahrer anzuschieben, an der Kletterwand potenzielle Energie zu erfahren oder die Wirkung von Isolationsmaterialien gleichzeitig anhand von Messgeräten und den eigenen Händen selbst zu testen. Alle „Anwendungen“ dienen der Energiegrundbildung. Das erhöht die Bereitschaft, alltagstaugliche Berechungen über Energieverbräuche und die damit verbunden Kosten zu erstellen sowie entsprechende Verhaltensänderungen zu vollziehen. Quizfragen und damit verbundene Rückmeldungen ergänzen die Körpererfahrungen. , Austausch, Energiekompetenz, Mentorenmodell, Wissensvermittlung, Klimaziele, Internationalisierung der Schule, Lernstationen, spielerische Ansätze …

News

Empfehlung des Rats der Europäischen Union: Auslandsaufenthalte für alle

Europäische Kommission nimmt Ratsempfehlung an

[…] Neue Benchmarks Die Ratsempfehlung ist ein wichtiger Baustein des Europäischen Bildungsraums mit dem Ziel, Auslandsaufenthalte von Lernenden zu einem integralen Bestandteil aller Bildungs- und Ausbildungswege zu machen, den Anteil der Menschen, die von einem Lernaufenthalt im Ausland profitieren, zu erhöhen und die Teilnahme von Bürgerinnen und Bürgern mit geringeren Chancen an Auslandsaufenthalten zu steigern. , In der Ratsempfehlung wird als Ziel formuliert, dass Lernmobilität von der Ausnahme zur Regel wird und für jede und jeden zugänglich ist. Die Ratsempfehlung nennt die dafür notwendigen Rahmenbedingungen, formuliert Zielmarken für die Mobilität und enthält konkrete Empfehlungen für die Mitgliedsstaaten. So soll in der beruflichen Aus- und Weiterbildung der Anteil der Lernenden, die ein Auslandspraktikum absolviert haben, auf mindestens 12 Prozent bis 2030 steigen. Gegenüber dem bisherigen Ziel von 8 Prozent bis 2025 ist dies eine deutliche Anhebung. Außerdem soll in allen Bildungssektoren einschließlich Jugend und Sport angestrebt werden, dass mindestens 20 Prozent aller Lernenden, die von einem Lernaufenthalt im Ausland profitieren, Menschen mit geringeren Chancen sind.Eine valide Methode der Datenerhebung für diese Zielgruppe wird die Grundlage für einen später zu formulierenden Benchmark darstellen. Vorgeschlagen werden konkrete Maßnahmenpakete zur Überwindung von Mobilitätshindernissen und zur Schaffung einer „Mobilitätskultur“. Auf Systemebene werden entsprechende Lehrpläne, die Bereitstellung von Ressourcen und die Vernetzung relevanter Akteure genannt. Ebenfalls aufgegriffen werden die Bereiche der Verbreitung und Sensibilisierung,der Fremdsprachenerwerb, die Anerkennung von Lernergebnissen und der Übergang von der Schule in den Beruf. Die Empfehlung geht auch auf neue Lernmethoden, den Einsatz digitaler Tools und eine nachhaltigere und inklusive Mobilität ein. Die Erfahrungen aus bestehenden Bildungsprogrammen, insbesondere aus Erasmus+ werden wiederholt als Referenzmodell genannt. Hier geht es zur Ratsempfehlung …

[…] Als Azubi ab ins Ausland mit Erasmus+ Ein echter Gewinn für deine Ausbildung +Das P lu s fü r dein e Ausbild u n g! 02 Was ist Erasmus+? Das Plus für deine Ausbildung! Erasmus+ ist ein Programm der Europäischen Union (EU). Es fördert Lernen und Zusammenarbeiten in Europa. Internationale Kompetenzen werden in der Arbeitswelt immer wichtiger. Warum sollte man deshalb nicht schon in der Ausbildung Berufserfahrungen im Ausland machen? Wie gut, dass Erasmus+ mehrwöchige Auslandsaufenthalte in der Berufsbildung fördert. Du bist Azubi? Dann ab ins Ausland und + sammle neue berufliche Kenntnisse und Fähigkeiten. + erlebe neue Arbeitsweisen und Techniken in einem anderen Land. + schließe internationale Freundschaften und knüpfe berufliche Kontakte. + verbessere deine Sprachkenntnisse und lerne Fachbegriffe aus deinem Berufsfeld. + werde selbständiger, gewinne Selbstvertrauen – und neue Berufsaussichten. 03 Wie geht das und wer bezahlt? Dein Weg ins Ausland + Du kannst dich nicht direkt für ein Erasmus+-Stipendium bewerben. Bildungseinrichtun gen und Organisationen beantragen eine Erasmus+-Förderung. Frage in deinem Betrieb oder deiner Berufsschule nach, ob sie ein Auslandspraktikum anbieten möchten. - Überzeugende Informationen für deine Ausbildungseinrichtung findest du auf Seite 09. + Wenn dein Ausbildungsbetrieb oder deine Berufsschule nicht am Programm Erasmus+ teilnimmt, bewirb dich um einen Pool-Platz. Diese werden von Einrichtungen angeboten, die einen Pool an Praktikumsplätzen im Ausland zur Verfügung stehen haben. Mehr Infos und eine Auflistung findest du unter www.meinauslandspraktikum.de/ stipendienfinder Sammle außerhalb der EU berufliche Erfahrung, z.B. mit dem Förderprogramm www.ausbildung-weltweit.de Wenn du etwas in deinem Beruf – z.B. in UK, den USA, China oder Südafrika – lernen willst, beraten wir dich gerne unter 0228 / 107 1611. 04 http://www.meinauslandspraktikum.de/stipendienfinder http://www.ausbildung-weltweit.de Wie geht das und wer bezahlt? Infos zur Finanzierung + Das Erasmus+-Stipendium beinhaltet Aufent halts- und Fahrtkosten. Die Höhe deines Stipen diums hängt davon ab, in welches europäische Land du reist und wie lange du dortbleibst. Eras mus+ übernimmt einen Großteil der Kosten, deckt allerdings nicht immer alle Ausgaben ab. - - - Gut zu wissen: Während deines Auslandsaufenthalts wirst du von deinem Ausbildungsbetrieb weiterbezahlt. 05 Was musst du beachten? So läuft’s rund + Im Auslandspraktikum kannst du in einem ausländischen Unternehmen arbeiten. Auch Aufenthalte an einer Berufsschule sind möglich. + Plane deinen Aufenthalt gemeinsam mit deiner Berufsschule und deinem Ausbildungs betrieb. Stimme Zeitpunkt und Dauer des Aufenthalts sowie die Tätigkeiten, die du aus üben möchtest, mit ihnen ab. - - + Denk an den kostenlosen Europass Mobili tätsnachweis. Dieser hält fest, was du im Ausland gelernt hast. Mehr dazu unter - www.europass-info.de + Kläre alle Versicherungs fragen: Für dein Auslands praktikum benötigst du einen Versicherungsschutz, der min destens eine Kranken- und eine Haftpflichtversicherung umfasst. - - - Gut zu wissen: Ein Auslandspraktikum ist kein Urlaub. Solltest du für deinen Aus landsaufenthalt Urlaub beantragen, könnte dies den Unfallschutz im Falle eines Arbeitsunfalles aufheben. - 06 http://www.europass-info.de Was musst du beachten? 08 > > Hier ist ein Infoflyer, der deinen Chef oder deine Chefin überzeugen wird, dass ein Auslandspraktikum mit Erasmus+ dich und deine Firma weiterbringt! Gleich rausnehmen und weitergeben... 09 > Falls hier kein Infoflyer für Ausbildungs- und Führungskräfte klebt, bitte downloaden unter: www.na-bibb.de/service/infothek/publikationen http://www.na-bibb.de/service/infothek/publikationen Und danach? Teile deine Erfahrungen + Ein Auslandspraktikum ist ein aufregender Lebensabschnitt, bei dem du viel er fährst: Wie arbeitet man in deinem Beruf in anderen Ländern? Welche Techniken gibt es woanders? Welche tollen Menschen triffst du? Und: Wie bist du selbst in einem anderen Land? Halte deine Erfahrungen fest, noch während du weg bist: Mach Fotos, dreh ein Videotagebuch, schreibe einen Blog, ganz egal. Du kannst mit deinen Geschichten auch anderen Mut machen, die Welt zu erkunden: - + Zeige deinem Chef oder deiner Chefin, deinen Kolleginnen und Kollegen, was du gelernt hast: Halte eine Präsentation, einen Vortrag oder erzähle einfach von deinen Erfahrungen. + Schicke uns eine Mail mit deinen Erlebnissen und Fotos, wir verbreiten sie gerne auf www.meinauslandspraktikum.de. + Poste schöne Situationen und Bilder auf Instagram, gerne mit Verlinkung @meinauslandspraktikum und Hashtag #auslandspraktikum. + Werde EuroApprentice: Um auch andere Azubis zu diesem Schritt zu ermutigen, kannst du dich als EuroApprentice bewerben! Das sind unsere Botschafterinnen und Botschafter für Auslandspraktika. Mehr Infos unter www.na-bibb.de/euroapprentices > > Hier aufklappen! 07 http://www.meinauslandspraktikum.de http://www.na-bibb.de/euroapprentices Wir sind die Nationale Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung – kurz: NA beim BIBB. Im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) sind wir für die Umsetzung des europäischen Programms Erasmus+ in der Berufsbildung zuständig. Eines unserer wichtigsten Ziele ist dabei, mehr Auszubildenden Auslandserfahrungen zu ermöglichen. Du hast Lust bekommen, ins Ausland zu gehen? Mehr Informationen findest du unter: : : : , : www.meinauslandspraktikum.de @meinauslandspraktikum www.youtube.de/meinauslandspraktikum Impressum Nationale Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung (NA beim BIBB) 53142 Bonn Fon: +49 (0)228 / 107 1608 www.na-bibb.de Verantwortlich Berthold Hübers Stand März 2026 (aktualisierte Auflage) Gestaltung Blueberry, Agentur für Design & Markenkommunikation www.go-blueberry.de Bildquellen Composings: pikselstock & aerogondo2/Shutterstock. com (S.1), Robert Kneschke/AdobeStock.com (S.2), Kzenon/AdobeStock.com (S.5), Wayhome Studio/ AdobeStock.com (S.6) http://www.meinauslandspraktikum.de http://www.youtube.de/meinauslandspraktikum http://www.na-bibb.de http://www.go-blueberry.de https://www.instagram.com/meinauslandspraktikum/ Als Azubi ab ins Ausland mit Erasmus+: Ein echter Gewinn für deine Ausbildung Was ist Erasmus+? Du bist Azubi? Wie geht dasund wer bezahlt? Dein Weg ins Ausland Infos zur Finanzierung Gut zu wissen Was musst du beachten? So läuft’s rund Gut zu wissen Und danach? Impressum Verantwortlich Stand Gestaltung Bildquellen …

[…] Ins Ausland mit Erasmus+ Ein Vorteil für deine Berufs-Ausbildung Leichte Sprache EUROPÄISCHE UNION 02 Was ist Erasmus+? Erasmus+ ist ein Programm von der Europäischen Union. Bei Erasmus+ lernen die Teilnehmer und Teilnehmerinnen: So können sie mit Menschen in anderen Ländern in Europa lernen und zusammen-arbeiten. Das wird in der Arbeits-Welt immer wichtiger. Du kannst schon in der Ausbildung Erfahrungen im Ausland machen. Das Programm Erasmus+ hilft dir dabei. Bei Erasmus+ können alle Menschen mitmachen. Auch Menschen mit Lern-Schwierigkeiten. Und Menschen, die mit einer Krankheit leben. Und Menschen, die wenig Geld haben. Diese Vorteile hast du mit Erasmus+: Sammle neues Wissen für deinen Beruf. Erfahre, wie man im Ausland in deinem Beruf arbeitet. Finde neue Freunde und Kontakte. Verbessere deine Sprach-Kenntnisse. Lerne wichtige Wörter für deinen Beruf. Werde selbst-ständiger und bekomme mehr Selbst-Vertrauen. Entdecke neue Möglichkeiten für deinen Beruf. 03 Wie kannst du bei Erasmus+ teilnehmen? Du kannst dich nicht selbst für Erasmus+ bewerben. stellenDein Ausbildungs-Betrieb muss den Antrag stellen. Oder deine Berufs-Schule. Der Ausbildungs-Betrieb oder die Berufs-Schule kann dann Geld von Erasmus+ bekommen. Möchtest du ein Praktikum im Ausland machen? Dann frag bei deinem Ausbildungs-Betrieb oder bei deiner Berufs-Schule nach. Auf Seite 15 von diesem Flyer klebt noch ein Flyer. Gib diesen Flyer deinem Ausbildungs-Betrieb oder deiner Berufs-Schule. Denn in diesem Flyer stehen mehr Informationen über Erasmus+. 04 05 Macht dein Ausbildungs-Betrieb oder deine Berufs-Schule nicht beim Programm Erasmus+ mit? Dann kannst du dich für einen Pool-Platz bewerben. Pool-Platz bedeutet: Manche Einrichtungen haben viele Praktikums-Plätze im Ausland. Zum Beispiel die Handwerks-Kammer. Oder die Industrie- und Handels-Kammer. Die Einrichtungen geben die Praktikums-Plätze weiter. Zum Beispiel an Auszubildende, die nicht über ihren eigenen Betrieb mitmachen können. Mehr Informationen über die Pool-Plätze findest du auf dieser Internet-Seite: www.meinauslandspraktikum.de http://www.meinauslandspraktikum.de Wer bezahlt das? Erasmus+ bezahlt das Geld für deinen Aufenthalt im Ausland. Und Erasmus+ bezahlt das Geld für die Reise. Wieviel Geld bezahlt Erasmus+ genau? Das kommt darauf an: In welches Land reist du? Wie lange bleibst du dort? Erasmus+ bezahlt einen großen Teil von den Kosten. Vielleicht bezahlt Erasmus+ aber nicht alles. Einen Teil musst du vielleicht selbst bezahlen. Gut zu wissen: Auch im Ausland bekommst du deine Ausbildungs-Vergütung. Die Ausbildungs-Vergütung ist das Geld, das du in deiner Ausbildung verdienst. 06 07 Für Menschen mit Behinderungen Brauchst du eine Assistenz? Weil du mit einer Behinderung lebst? Dann bezahlt Erasmus+ die Reise-Kosten von deiner Assistenz. Zusätzlich bekommt die Assistenz Geld für Wohnen und Essen von Erasmus+. Was musst du beachten? Du kannst ein Praktikum in einem Unternehmen im Ausland machen. Du kannst aber auch im Ausland an einer Berufs-Schule lernen. Plane deinen Aufenthalt zusammen mit deiner Berufs-Schule. Und zusammen mit deinem Ausbildungs-Betrieb. Sprich mit ihnen darüber: Wann willst du ins Ausland gehen? Wie lange willst du im Ausland bleiben? Was genau willst du dort machen? 08 Denk an den Mobilitäts-Nachweis von Europass. Mit dem Mobilitäts-Nachweis zeigst du: Du hast in einem anderen Land in Europa gelebt. Und du hast dort gearbeitet. Oder du hast dort ein Praktikum gemacht. Mehr Informationen zum Mobilitäts-Nachweis findest du hier: www.europass-info.de/leichte-sprache 09 Denk an deine Versicherungen. Du willst ein Praktikum im Ausland machen? Dann brauchst du eine Kranken-Versicherung für das Ausland. Und du brauchst eine Haft-Pflicht-Versicherung. Gut zu wissen: Ein Praktikum im Ausland ist kein Urlaub. Du sollst für dein Praktikum im Ausland keinen Urlaub beantragen. Musst du für dein Praktikum im Ausland trotzdem Urlaub beantragen? Und hast du in der Zeit einen Arbeits-Unfall? Dann bist du vielleicht nicht versichert. http://www.europass-info.de/leichte-sprache Wie geht es nach dem Auslandspraktikum weiter? Teile deine Erfahrungen Ein Praktikum im Ausland ist aufregend. Du lernst dabei viele neue Dinge. Du lernst, wie man in anderen Ländern in deinem Beruf arbeitet. Du lernst viele neue Menschen kennen. Vielleicht veränderst du dich selbst. Sorge dafür, dass du dich an die Zeit im Ausland noch lange erinnerst: Mach Fotos. Oder ein Video-Tagebuch. Schreibe einen Blog. Zeige anderen mit deinen Geschichten: Ein Auslands-Praktikum ist eine tolle Erfahrung. 10 Zeige deinem Chef oder deiner Chefin, was du im Ausland gelernt hast. Oder zeige es deinen Kollegen und Kolleginnen. Erzähle ihnen von deinen Erfahrungen. Oder mach einen Vortrag darüber. Schreib uns eine E-Mail mit Fotos. Erzähle uns von deinen Erlebnissen. Wir schreiben gerne auf unserer Internet-Seite über deine Erfahrungen. Das ist unsere Internet-Seite: www.meinauslandspraktikum.de 11 http://www.meinauslandspraktikum.de 12 Teile deine Erfahrungen Mach einen Beitrag auf Instagram über deine Erfahrungen im Ausland. Du kannst uns gerne in deinem Beitrag verlinken. Schreibe dazu unter den Beitrag @meinauslandspraktikum und #auslandspraktikum. Werde Euro-Apprentice. Das sind unsere Botschafter und Botschafterinnen für das Praktikum im Ausland. Das bedeutet: Die Botschafter und Botschafterinnen informieren andere Auszubildende über ein Auslands-Praktikum mit Erasmus+. Möchtest du auch Euro-Apprentice werden? So kannst du anderen Auszubildenden Mut machen. Vielleicht wollen sie dann auch ein Auslands-Praktikum machen. Mehr Informationen dazu findest du hier: www.na-bibb.de/euroapprentices http://w ww.na-bibb.de/euroapprentices 13 Willst du außerhalb von der EU Berufs-Erfahrung sammeln? Zum Beispiel in Großbritannien oder in den USA? Oder in China oder Süd-Afrika? Das kannst du zum Beispiel mit dem Programm Ausbildung Weltweit machen. Mehr Informationen dazu findest du hier: www.ausbildung-weltweit.de Wir beraten dich auch gerne am Telefon. Das ist die Telefon-Nummer: 0228 / 107 1611. http://www.ausbildung-weltweit.de > > Hier ist ein Flyer mit Infos für deinen Chef oder deine Chefin. Oder für deine Berufs-Schule. Gib den Flyer dort ab. In diesem Flyer steht: Warum ist ein Auslands-Praktikum mit Erasmus+ gut für dich? 14 Ist hier kein Flyer eingeklebt? Dann lade den Flyer aus dem Internet herunter. Du findest den Flyer auf dieser Internet-Seite: https://www.na-bibb.de/service/infothek/ publikationen 15 http://www.na-bibb.de/service/infothek/publikationen Über uns Wir sind die Nationale Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung. Die Abkürzung dafür ist NA beim BIBB. Wir arbeiten für das Bundes-Ministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Eines von unseren wichtigsten Zielen ist: Auszubildende sollen Erfahrungen im Ausland machen können. Dabei helfen wir ihnen. Wir sind zum Beispiel für das Programm Erasmus+ in der Berufs-Bildung zuständig. Möchtest du auch ein Praktikum im Ausland machen? Mehr Informationen findest du auf unserer Internet-Seite: www.meinauslandspraktikum.de Oder auf Instagram: @meinauslandspraktikum Oder schau dir unsere Videos auf YouTube an: www.youtube.de/meinauslandspraktikum Wir haben diesen Flyer gemacht: Nationale Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung (NA beim BIBB) 53142 Bonn Telefon: 02 28 - 10 71 608 Internet: www.na-bibb.de Verantwortlicher: Berthold Hübers Stand: März 2026 (aktualisierte Auflage) Gestaltung: Blueberry, Agentur für Design & Markenkommunikation, www.go-blueberry.de Text in Leichter Sprache: Textöffner® – Büro für Leichte Sprache www.leicht-verstehen.de Bilder: Seite 1: Composings: pikselstock & aerogondo2/Shutterstock.com Seite 2: Robert Kneschke/AdobeStock.com Seite 5: Kzenon/AdobeStock.com Seite 7: C.M. Peopleimages/AdobeStock.com Seite 8/9: Wayhome Studio/AdobeStock.com Seite 11: Halfpoint/AdobeStock.com Seite 13: Magann/AdobeStock.com http://www.meinauslandspraktikum.de http://www.youtube.de/meinauslandspraktikum http://www.na-bibb.de http://www.go-blueberry.de http://www.leicht-verstehen.de https://www.instagram.com/meinauslandspraktikum/ Ein Vorteil für deine Berufs-Ausbildung Was ist Erasmus+? Diese Vorteile hast du mit Erasmus+ Wie kannst du bei Erasmus+ teilnehmen? Wer bezahlt das? Wieviel Geld bezahlt Erasmus+ genau? Gut zu wissen Für Menschen mit Behinderungen Was musst du beachten? Gut zu wissen Wie geht es nach dem Auslandspraktikum weiter? Teile deine Erfahrungen Willst du außerhalb von der EU Berufs-Erfahrung sammeln? Über uns Möchtest du auch ein Praktikum im Ausland machen? Wir haben diesen Flyer gemacht Verantwortlicher Stand Gestaltung Text in Leichter Sprache Bilder …

Publikation

Ein echter Gewinn für deine Ausbildung

Als Azubi ab ins Ausland mit Erasmus+

[…] Dein Weg ins Ausland: Wie geht das und wer bezahlt? Was musst du beachten? Die kurze Broschüre gibt Auszubildenden, die gerne im Ausland lernen möchten, knapp und übersichtlich alle notwendigen Infos zu Auslandsaufenthalten mit Erasmus+ an die Hand - inklusive Infoteil für den Chef oder die Chefin. Einleger für Unternehmen Hier finden Sie den Flyer auch in leichter Sprache „ Ein Vorteil für deine Berufs-Ausbildung“ …

[…] Dein Weg ins Ausland: Wie kannst du bei Erasmus+ teilnehmen und wer bezahlt? Was musst du beachten? Die kurze Broschüre in leichter Sprache gibt Auszubildenden, die gerne im Ausland lernen möchten, knapp und übersichtlich alle notwendigen Infos zu Auslandsaufenthalten mit Erasmus+ an die Hand. Einleger für Unternehmen Hier geht es zum Flyer Erasmus+: Ein echter Gewinn für deine Ausbildung!” …

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