[…] Impressum Adresse Nationale Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung Friedrich-Ebert-Allee 114-116 53113 Bonn Fon: 0228 107 1608 Mail: na[at]bibb(dot)de Mo | Di | Do : 09:30 bis 15:00 Uhr Mi : 9:30 bis 12:00 Uhr Fr : 9:30 bis 13 Uhr In dringenden Notfällen können Sie uns auch außerhalb der Hotline-Zeiten kontaktieren. Wir melden uns innerhalb von 48 Stunden bei Ihnen. Postadresse Nationale Agentur beim BIBB Postfach 201264 53142 Bonn Herausgeber/-in Gesetzlicher Vertreter Bundesinstitut für Berufsbildung ( BIBB ) gesetzlich vertreten durch die Präsidentin Dr. Sandra Garbade Friedrich-Ebert-Allee 114-116 53113 Bonn Telefon: 0228 / 107 - 0 Fax: 0228 / 107 - 2977 Internet: www.bibb.de E-Mail: zentrale(at)bibb.de USt-IdNr. des BIBB : DE205571125 Inhaltlich Verantwortliche (Adresse siehe gesetzlicher Vertreter) Berthold Hübers Dr. Gabriele Schneider Tel : 0228/1071608 E-Mail: na-internetredaktion@bibb.de Realisierung Technische Entwicklung DieMedialen GmbH Webdesign Ressourcenmangel GmbH Web-Hosting bringe Informationstechnik GmbH Wichtige Hinweise Die Nationale Agentur beim BIBB ist nicht für die Inhalte fremder Seiten verantwortlich, die über einen Link erreicht werden. Die NA beim BIBB hat diese Internet-Seiten und die darauf befindlichen Links nach bestem Wissen erstellt und ist stets darum bemüht, die Richtigkeit und Aktualität sicherzustellen. Jedoch sind alle Angaben und Links nur zur allgemeinen Information bestimmt und stellen keine geschäftliche, rechtliche oder sonstige Beratungsdienstleistung dar. Sie erfolgen daher ohne Gewähr und unter Ausschluss jeglicher Haftung. Die Europäische Kommission ist für die Inhalte dieser Website nicht verantwortlich. Die von der NA beim BIBB in ihrem Internetangebot veröffentlichten Rechtsgrundlagen sind sorgfältig zusammengestellt, erheben aber keinen Anspruch auf Aktualität, sachliche Korrektheit oder Vollständigkeit; eine entsprechende Gewähr wird nicht übernommen. Die Wiedergabe mit Quellenangabe ist vorbehaltlich anderslautender Bestimmungen gestattet. …
[…] Publikationen Auf dieser Seite finden Sie alle Publikationen der Nationalen Agentur Bildung für Europa. Sie können als PDF-Datei heruntergeladen oder kostenlos in limitierter Auflage bestellt werden. Journal als Abo Unser Journal „Bildung für Europa“ erscheint zweimal jährlich kostenlos. Es informiert Sie zu ausgewählten Schwerpunktthemen über die aktuellen Entwicklungen im EU -Programm Erasmus+ und in der europäischen Bildungszusammenarbeit. Journal abonnieren Bestellung größerer Mengen Sie möchten gerne größere Mengen unserer Publikationen bestellen als im Formular vorgesehen? Wir helfen Ihnen weiter Kontakt Dann schreiben Sie uns eine E-Mail an Mail: katsch(at)bibb.de …
[…] FAQ Allgemeine Infos Grundsätzliche Fragen zu Erasmus+, die unabhängig von Antragsart oder Akkreditierungsstatus gelten. Was wird in Erasmus+ unter Erwachsenenbildung verstanden? Erwachsenenbildung im Programm Erasmus+ richtet sich an Erwachsene nach der Erstausbildung und fördert das lebenslange, nicht-berufsbezogene Lernen in unterschiedlichen Lebensbereichen . Ziel ist es, Wissen und Kompetenzen zu stärken – etwa in der Grundbildung, Medienkompetenz, Umweltbildung oder politischen Bildung – und die gesellschaftliche Teilhabe zu verbessern. Einrichtungen der Erwachsenenbildung sind beispielsweise Volkshochschulen, Vereine oder Bildungsträger. Im Programm Erasmus+ liegt ein besonderer Fokus auf Zielgruppen, die erschwerten Zugang zu Bildung haben. Formale, non-formale oder informelle Lernkontexte sind möglich. Was wird in Erasmus+ unter Erwachsenenbildung verstanden? (Kopie 1) Erwachsenenbildung im Programm Erasmus+ richtet sich an Erwachsene nach der Erstausbildung und fördert das lebenslange, nicht-berufsbezogene Lernen in unterschiedlichen Lebensbereichen . Ziel ist es, Wissen und Kompetenzen zu stärken – etwa in der Grundbildung, Medienkompetenz, Umweltbildung oder politischen Bildung – und die gesellschaftliche Teilhabe zu verbessern. Einrichtungen der Erwachsenenbildung sind beispielsweise Volkshochschulen, Vereine oder Bildungsträger. Im Programm Erasmus+ liegt ein besonderer Fokus auf Zielgruppen, die erschwerten Zugang zu Bildung haben. Formale, non-formale oder informelle Lernkontexte sind möglich. Was wird in Erasmus+ unter Erwachsenenbildung verstanden? Erwachsenenbildung im Programm Erasmus+ richtet sich an Erwachsene nach der Erstausbildung und fördert das lebenslange, nicht-berufsbezogene Lernen in unterschiedlichen Lebensbereichen . Ziel ist es, Wissen und Kompetenzen zu stärken – etwa in der Grundbildung, Medienkompetenz, Umweltbildung oder politischen Bildung – und die gesellschaftliche Teilhabe zu verbessern. Einrichtungen der Erwachsenenbildung sind beispielsweise Volkshochschulen, Vereine oder Bildungsträger. Im Programm Erasmus+ liegt ein besonderer Fokus auf Zielgruppen, die erschwerten Zugang zu Bildung haben. Formale, non-formale oder informelle Lernkontexte sind möglich. Können auch mehrere Anträge gleichzeitig gestellt werden? Ja, mehrere Anträge können gleichzeitig gestellt werden – allerdings mit einer Einschränkung: Pro Bildungsbereich kann je Antragsart und Antragsrunde nur ein Antrag eingereicht werden. Anträge verschiedener Antragsarten oder für unterschiedliche Bildungsbereiche können hingegen parallel gestellt werden. …
[…] Gemeinsam Qualität gestalten – mit dem Nationalen VET -Team Das Nationale VET -Team unterstützt Berufsbildungseinrichtungen dabei, Qualität in Erasmus+ zu sichern und Lernergebnisse sichtbar zu machen. Mit praxisnaher Expertise, Workshops und Beratung stärkt das Team den europäischen Austausch – und begleitet Sie auf dem Weg zu erfolgreichen Mobilitäten. Expertise für Qualität in der Berufsbildung Was ist das Nationale VET -Team? Das Nationale VET -Team ( VET = Vocational Education and Training) unterstützt Sie in Ihren Erasmus+-Projekten bei der inhaltlichen Ausgestaltung Ihrer Arbeit. Die sich rasch ändernden Rahmenbedingungen und immer neuen EU-T ools der europäischen Berufsbildung, machen eine qualitativ hochwertige Projektdurchführung zu einer komplexen Aufgabe. Das Nationale VET -Team hat den Auftrag, Erasmus+-Projektträger in der Anwendung innovativer Ansätze zu unterstützen und über die Verwendung zusätzlicher Methoden der europäischen Berufsbildung zu informieren. Wen und wozu berät das Nationale VET -Team? Wenn Sie Projektträger der Berufsbildung im Programm Erasmus+ sind, dann sind Sie bei uns genau richtig! Die VET -Expertinnen und -Experten bieten kostenlose Beratungen, Workshops, Schulungsmaterial rund um folgende Themen an. Gern gehen sie auch auf Ihre speziellen Fragen ein und stellen ein maßgeschneidertes Angebot für die Weiterbildung von Bildungspersonal zusammen. Sprechen Sie uns an. Lernergebnisse und Lernvereinbarungen für Ihre Projekte formulieren, feststellen und dokumentieren. Sie ermöglichen Transparenz und Durchlässigkeit von Lernleistungen, auch wenn diese in unterschiedlichen Bildungssystemen erworben worden sind. Dokumentieren Sie Lernergebnisse oder lassen Sie Ihre Teilnehmenden ihre Lebensläufe im Europass erstellen – einem europaweit einheitlichen Format. Nutzen Sie europäische Transparenzinstrumente wie den Europäischen Qualifikationsrahmen ( EQR ) – er ermöglicht einen Bildungssystem übergreifenden Vergleich von Qualifikationen. Parallel zum EQR wurden nationale Qualifikationsrahmen ( NQR ) als Referenzpunkt entwickelt. Weiterbildungspfade bieten gering qualifizierten Erwachsenen die Chance, ihr Kompetenzniveau zu erhöhen und somit ihre Beschäftigungsfähigkeit zu verbessern. Dazu gehören auch Teilqualifikationen, Modularisierung und Micro Credentials. Setzen Sie EQAVET für die Qualitätssicherung in Ihren Projekten ein. EQAVET (European Quality Assurance for Vocational Education and Training) ist ein lernergebnisbasiertes Qualitätssicherungsinstrument. Unterstützt wird EQUAVET durch nationale Referenzstellen, in Deutschland DEQA-VET . Binden Sie die horizontalen Prioritäten „Digitalisierung, Inklusion, Nachhaltigkeit, Teilhabe“ als relevante Schwerpunkte in Ihre Erasmus+-Projekte ein. Gunnar Binda Nehmen Sie Kontakt auf Dr. Eszter Csepe-Bannert Nehmen Sie Kontakt auf Gabriele Fietz Nehmen Sie Kontakt auf Lucie Großstück Nehmen Sie Kontakt auf Catherine Grünewald Nehmen Sie Kontakt auf Dr. Christian Schottmann Nehmen Sie Kontakt auf Maike Tünkers Nehmen Sie Kontakt auf Haben Sie Beratungsbedarf oder Fragen zu europäischen Tools der Berufsbildung, dann melden Sie sich bei Julia Lubjuhn E-Mail Was ist der offizielle Auftrag des Nationalen VET -Teams? Im Rahmen von Erasmus+ 2021 bis 2027 wird auch das „Nationale VET -Team“ gefördert. Das VET -Team setzt sich aus Expertinnen und Experten der Berufsbildung zusammen und zeichnet sich durch langjährige Erfahrung in der Arbeit mit europäischen Instrumenten der Berufsbildung aus, wie etwa Lernergebnisorientierung oder Qualitätssicherung ( EQAVET ). Die Aufgabe der VET -Expertinnen und VET -Experten ist die Beratung und Information von Projektträgern, die im Rahmen des Programms Erasmus+ gefördert werden. Das Nationale VET -Team wird von der Nationalen Agentur beim Bundesinstitut für Berufsbildung ( NA beim BIBB ) koordiniert. Die NA beim BIBB setzt das EU -Bildungsprogramm Erasmus+ im Bereich der Berufsbildung und der Erwachsenenbildung in Deutschland um. Darüber hinaus nimmt sie zahlreiche europabezogene und internationale Aufgaben im Bereich der Berufsbildung und Erwachsenenbildung wahr. Benötigen Sie weitere Hilfe? Kontakt aufnehmen Schreiben Sie uns eine E-Mail E-Mail: VET-Team(at)bibb.de …
[…] Erasmus+-Beratung Die Erasmus+ Beraterinnen und Berater in der Berufsbildung unterstützen Sie bei der Planung und Umsetzung von Auslandsaufenthalten. Auch geben Sie Tipps für die Antragsstellung zur Erasmus-Akkreditierung Ihrer Einrichtung. Netzwerk der Erasmus+ Beraterinnen und Berater Erfahrene Multiplikator*innen des Erasmus+-Programms bieten fachkundige, kostenlose Beratung zu Auslandsaufenthalten und Internationalisierung in der Berufsbildung. Dabei sind sie gut vernetzt, werden regelmäßig durch die NA beim BIBB geschult und handeln unabhängig von wirtschaftlichen Interessen. Beruflich sind die Beraterinnen und Berater: Lehrkräfte beruflicher Schulen, die von der Landesschulbehörde oder dem Kultusministerium für Beratungstätigkeiten beauftragt wurden, Mobilitätsberater*innen bei den Kammern, die im Netzwerk "Berufsbildung ohne Grenzen" organisiert und durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie oder die Wirtschaftsministerien der Bundesländer gefördert werden, sowie erfahrene Berater*innen in anderen Positionen der einzelnen Bundesländern. Hier finden Sie Beratung in Ihrer Region. Sie möchten Ihre Expertise teilen? Werden Sie als Erasmus+-Beraterin oder -Berater Teil der Erasmus+-Familie oder aktualisieren Sie ihr Profil, sofern Sie bereits aktiv sind. Nutzen Sie dieses Formular …
[…] EuroApprentices Erasmus+-Botschafter/-innen in der Berufsbildung Auslandserfahrungen teilen und begeistern Aus der Ausbildung ins Ausland – und wieder zurück EuroApprentices sind engagierte Botschafter/-innen des EU -Programms Erasmus+, die ihre persönlichen Auslandserfahrungen mit anderen Auszubildenden teilen. Sie inspirieren dazu, den Schritt ins Ausland zu wagen – und zeigen, wie bereichernd internationale Mobilität in der Berufsbildung sein kann. Ehrenamtliches Engagement mit Wirkung Während ihrer eigenen Ausbildung haben die EuroApprentices mit Unterstützung von Erasmus+ wertvolle und prägende Erfahrungen im europäischen Ausland gesammelt. Heute engagieren sie sich ehrenamtlich und berichten von ihren Erlebnissen – z. B. in Schulen, Betrieben, auf Social Media, in Podcasts oder bei Veranstaltungen der EU -Kommission und der Nationalen Agenturen. Fit für die Rolle als Botschafter/-in Durch regelmäßige Trainings und Netzwerktreffen werden die EuroApprentices gezielt auf ihre Rolle vorbereitet. So können sie ihre Erfahrungen noch authentischer und wirkungsvoller weitergeben. Ein starkes Netzwerk in Europa Das Netzwerk der EuroApprentices wächst stetig – aktuell sind sie in 12 Ländern aktiv. Einmal im Jahr kommt eine Auswahl der EuroApprentices zum internationalen Netzwerktreffen zusammen, um sich auszutauschen, voneinander zu lernen und neue Impulse für ihr Engagement zu gewinnen. Mehr Infos zum internationalen Netzwerk: www.euroapprentices.eu Möchten Sie EuroApprentices als Referentinnen oder Referenten engagieren? Dann kontaktieren Sie die EuroApprentices in ihrer Region oder schreiben Sie an euroapprentices[at]bibb.de . EuroApprentice werden! Der Aufruf für das EuroApprentices -Training im Herbst 2026 ist abgelaufen. Wir informieren darüber, wenn der Zeitraum für das nächste Training feststeht. Entdecken Sie mehr über die EuroApprentices Ob zum Reinlesen, -hören oder -schauen – unsere Medien geben Ihnen einen lebendigen Einblick in das EuroApprentices -Netzwerk. Erfahren Sie, wie Auszubildende Europa erleben, was sie motiviert und wie internationale Erfahrungen ihre persönliche und berufliche Entwicklung prägen. Video: The EuroApprentice Spirit – Europa erleben, Zukunft gestalten Was bedeutet es, als Azubi mit Erasmus+ ins Ausland zu gehen? Im Video berichten EuroApprentices aus erster Hand von ihren Erfahrungen, Begegnungen und Erkenntnissen aus ganz Europa und verbreiten den EuroApprentice Spirit. Ihre Geschichten zeigen, wie bereichernd ein Auslandsaufenthalt für die persönliche und berufliche Entwicklung sein kann – und wie der europäische Gedanke dabei ganz konkret Gestalt annimmt. Flyer: EuroApprentices – Auslandserfahrungen teilen und begeistern Wie wird man eigentlich EuroApprentice – und warum lohnt sich das Engagement? Der Flyer gibt einen kompakten Überblick über die Initiative, stellt engagierte Botschafterinnen und Botschafter vor und zeigt, wie sie andere Auszubildende für Europa begeistern. Ideal für alle, die wissen möchten, wie internationale Erfahrungen in der Berufsbildung sichtbar gemacht werden – und wie man selbst Teil des Netzwerks werden kann. Mehr anzeigen Weniger anzeigen Podcast Talking Erasmus+: EuroApprentices im Gespräch – Erfahrungen, Motivation, Europa leben In dieser Podcastfolge der NA beim BIBB berichten EuroApprentices , wie ein Auslandsaufenthalt mit Erasmus+ ihren Blick auf Ausbildung, Europa und die eigene Zukunft verändert hat. Persönlich, authentisch und inspirierend – ein Gespräch darüber, warum sich Engagement und Offenheit für neue Erfahrungen lohnen. Mehr anzeigen Weniger anzeigen „Grundsätzlich würde ich mir einfach wünschen, dass es nicht nur im Bereich Studium so populär ist, ins Ausland zu gehen, sondern eben auch in der Ausbildung … und dass dafür auch viel mehr die Infrastruktur da ist, damit unsere Gesellschaft ein Stückchen besser wird.“ - das sagt Kathleen Plotka, eine unserer engagierten EuroApprentices . Bleiben Sie auf dem Laufenden und folgen Sie den EuroApprentices ...auf Instagram @ euroapprentices _germany zum Instagram Profil ...auf Spotify Erasmus+ Stories zum Podcast ...auf LinkedIn EuroApprentices zum LinkedIn Profil Haben Sie noch Fragen? Nehmen Sie Kontakt zu uns auf: Kristin Wilkens Tel .: +49 (0)228 107 - 2913 Henrike Klinger Tel .: +49 (0)228 107-1683 Lyudmila Weber Tel .: +49 (0)228 107-1610 euroapprentices @bibb.de …
[…] Internationalisierung in der Berufsbildung Wie verändert sich die Berufsbildung in einer zunehmend globalisierten Welt? Die internationale Zusammenarbeit gewinnt immer mehr an Bedeutung – für Fachkräfte, Unternehmen und Bildungseinrichtungen gleichermaßen. Internationale Erfahrungen stärken die berufliche Handlungsfähigkeit und eröffnen neue Perspektiven. Auf dieser Seite erfahren Sie, welchen Beitrag Erasmus+ zur Internationalisierung der Berufsbildung leistet und welche Möglichkeiten sich für Sie daraus ergeben. Internationalisierung in Erasmus+ © NA beim BIBB Internationale Berufsbildung strategisch verankern Die Erasmus+ Akkreditierung und die Mobilitätsprojekte unterstützen Einrichtungen der Berufs- und Erwachsenenbildung sowie ausbildende Unternehmen bei der Entwicklung und Umsetzung ihrer strategischen Internationalisierung. Dies umfasst unter anderem: das regelmäßige Angebot von Auslandsaufenthalten für Lernende (Teilnehmende in formalen und non-formalen beruflichen Bildungsgängen), um das eigene Bildungsangebot zu erweitern und aufzuwerten, regelmäßige und gezielte Auslandsaufenthalte für Bildungspersonal und Management, um das Lehrgeschehen qualitativ zu verbessern, die Aufnahme von Lernenden und Bildungspersonal aus dem europäischen Ausland sowie die Gründung und den Ausbau von europäischen Netzwerken. Transnational kooperieren und austauschen Ein weiteres wichtiges Anliegen des Programms Erasmus+ ist die grenzüberschreitende Kooperation, zum einen für den Austausch von Ideen, Methoden, Praktiken und guter Praxis zu aktuellen Themen der Berufsbildung, zum anderen für die gemeinsame Entwicklung innovativer Angebote, Methoden oder Materialien. So wurden und werden in Projekten der Berufsbildung vielfältige Ansätze zur Verbesserung der Qualität der Berufsbildung erarbeitet oder weiterentwickelt und über die beteiligten Einrichtungen hinaus weitergegeben. Themen sind beispielsweise Inklusion, Nachhaltigkeit, Digitalisierung, Teilhabe Qualifizierung des Berufsbildungspersonals Transparenz und Anerkennung von Kompetenzen und Qualifikationen Europäische Aus- oder Weiterbildungsangebote Zum europäischen Bildungsraum beitragen Bei der europäischen Berufsbildungszusammenarbeit geht es immer auch darum, die nationalen Berufsbildungssysteme im transnationalen Kontext weiter zu entwickeln. Erasmus+ Projekte setzen auf unterschiedliche Weise europäische Berufsbildungspolitik in die Praxis um, nutzen und erproben europäische Instrumente, sorgen für Transparenz und Transfer zwischen den Berufsbildungssystemen und manchmal auch in die nationalen Systeme hinein. Alle Erasmus+ Aktivitäten, vom einzelnen Auslandsaufenthalt bis zur komplexen Projektpartnerschaft leisten ihren Beitrag zur Stärkung des europäischen Bildungsraums und somit zum europäischen Zusammenhalt insgesamt. Welche Möglichkeiten bietet Erasmus+? Leitaktion 1: Mobilität von Einzelpersonen Die Leitaktion 1, Mobilität von Einzelpersonen, bietet sowohl Lernenden als auch Personal die Möglichkeit, berufliche Lernaufenthalte im europäischen Ausland zu absolvieren. Der internationale Austausch in der Berufsbildung ist eine besondere Chance zur fachlichen und persönlichen Entwicklung für die Teilnehmenden. Mehr anzeigen Weniger anzeigen Was sind Mobilitäten? Mit dem Erasmus+-Programm (2021-2027) schafft die EU -Kommission zwei Zugänge zu Fördermitteln für Bildungseinrichtungen und Unternehmen: 1. Akkreditierung - Andauernde Mitgliedschaft im Programm Der Standardzugang für Institutionen ist die Akkreditierung. Sie ist für die gesamte Dauer des Programms gültig und verschafft Ihnen langfristigen und flexiblen Zugang zu Fördermitteln. 2. Kurzzeitprojekt - Befristeter Einstieg Ein Kurzzeitprojekt gibt Ihnen die Möglichkeit, Erasmus+ kennenzulernen und in Projektform daran teilzunehmen. Hier bekommen Sie Fördermittel für bis zu 30 Aktivitäten bei einer Projektlaufzeit von 6 bis 18 Monaten. Leitaktion 2: Partnerschaften für Zusammenarbeit Partnerschaften sind länderübergreifende Projekte von Einrichtungen, die in der Berufsbildung aktiv sind. Sie sind Teil der Leitaktion 2 „Zusammenarbeit zwischen Organisationen und Einrichtungen“ des EU -Programms Erasmus+. Sie ermöglichen es den teilnehmenden Organisationen, Erfahrungen in der internationalen Zusammenarbeit zu sammeln und ihre Kapazitäten zu stärken. Sie können auch – je nach Projektform – qualitativ hochwertige, innovative Projektergebnisse erarbeiten. Mehr anzeigen Weniger anzeigen Was sind Partnerschaften? Zwei Projektformen werden gefördert: 1. Kooperationspartnerschaften Sie unterstützen den Aufbau und die Stärkung von Netzwerken, fördern den Austausch von Ideen, Methoden und Praktiken und schaffen oder erweitern innovative Bildungsprodukte oder Ideen. Sie verbreiten diese Projektergebnisse in ihrer Branche, ihren Netzwerken und auf regionaler und/oder nationaler Ebene. 2. Kleinere Partnerschaften Sie erleichtern kleinen, neuen und weniger erfahrenen Organisationen sowie benachteiligten Zielgruppen den Zugang zum Programm Erasmus+. Sie zielen auf den Austausch von Ideen, Methoden und Praktiken und realisieren Aktivitäten mit europäischer Dimension. Projektbeispiele Unterstützungsangebote Regionales Erasmus+ Beratungsnetzwerk Das Erasmus+ Beraternetzwerk unterstützt kostenlos bei Akkreditierung, Planung und Durchführung von Auslandsaufenthalten – und bietet eine Plattform für Austausch und regionale Vernetzung. Zur Plattform VET -Team Das VET -Team der NA beim BIBB bietet kostenlose Information und Unterstützung bei der Anwendung europäischer Bildungsinstrumente in Erasmus+-Projekten an. Erfahrene Expertinnen und Experten beraten u.a. zu Fragen der Qualitätsentwicklung und -sicherung, zu Lernergebnissen oder zu den horizontalen Prioritäten des Erasmus+-Programms. Zum VET-Team Informationsangebote Europass Das Europass-Portal biete viele Tools für die Bewerbung, eine Suche nach Job- und Weiterbildungsangeboten in Europa sowie gebündelte Informationen zu Bildung und Beschäftigung in Europa an. Es baut Hürden bei der Internationalisierung in Bildung und Beruf ab und ist zentrale Anlaufstelle zum Thema Lernen und Arbeiten in Europa. Zum Europass-Center Strategische Internationalisierung Go International – ein Praxisleitfaden zur strategischen Internationalisierung von Berufsbildungseinrichtungen (in englischer Sprache) Zum Leitfaden Wo stehen wir? Die Handreichung unterstützt Sie dabei, den aktuellen Stand der Internationalisierung in Ihrer berufsbildenden Einrichtung systematisch einzuschätzen. Sie hilft, über Mobilitäten hinausgehende Aktivitäten sichtbar zu machen und darauf aufbauend Schwerpunkte sowie Entwicklungsziele für zukünftige Antragstellungen zu definieren. Zur Handreichung Weitere Förderprogramme Beratungsservice für Auslandsaufenthalte Das Portal informiert Betriebe, berufliche Schule, Kammern und Kreishandwerkerschaften zu den Chancen, Rahmenbedingungen und Planungsschritten von Auslandsaufenthalten. Einen Überblick über alle Förderprogramme bietet der Stipendienfinder. Auslandsberatung AusbildungWeltweit Das Programm AusbildungWeltweit wurde 2017 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung iniitiert, um weltweite Aufenthalte von Auszubildenden sowie von Ausbilderinnen und Ausbildern im Rahmen der Berufsausbildung zu ermöglichen. Weitere Infos finden Sie auf der Website. AusbildungWeltweit Initiativen auf europäischer Ebene Ratsempfehlung der Europäischen Kommission zur Lernmobilität Die Ratsempfehlung ist ein wichtiger Baustein des Europäischen Bildungsraums mit dem Ziel, Auslandsaufenthalte von Lernenden zu einem integralen Bestandteil aller Bildungs- und Ausbildungswege zu machen, den Anteil der Menschen, die von einem Lernaufenthalt im Ausland profitieren, zu erhöhen und die Teilnahme von Bürgerinnen und Bürgern mit geringeren Chancen an Auslandsaufenthalten zu steigern. Mehr erfahren Zur Ratsempfehlung Policy Paper der NA Initiativen auf Bundesebene Enquete-Kommission des Deutschen Bundestags Die Enquete-Kommission „Berufliche Bildung in der digitalen Arbeitswelt" des Deutschen Bundestags widmet sich in ihrem Abschlussbericht 2021 ausführlich der Internationalisierung der Berufsbildung und hebt dabei die Bedeutung von internationalen Mobilitäten hervor. Neben einer deutlichen Erhöhung des Anteils an Auszubildenden mit internationaler Erfahrung und dem Ausbau bestehender Strukturen werden unter anderem die Ausweitung des Angebots an Pool-Plätzen, eine verbesserte Zertifizierung von im Ausland erworbenen Qualifikationen, zusätzliche Ressourcen für Berufsbildende Schulen zur Organisation von Auslandsaufenthalten und eine Erweiterung der digitalen Möglichkeiten für internationale Aktivitäten empfohlen. Zum Bericht KMK -Beschluss zu Europa in der Berufsbildung Der Beschluss der Kultusministerkonferenz „Berufliche Bildung als Chance für Europa“ (2020) nennt strategische Handlungsfelder für die Verankerung einer europäischen Dimension in der schulischen Berufsbildung. Sie reichen von der schulischen Grundhaltung über die Unterrichtsqualität bis zur grenzüberschreitenden Mobilität. Zur Beschlusssammlung der KMK Zusatzqualifikationen für die Berufsausbildung Viele Unternehmen und Berufsschulen wünschen sich eine hochwertige Zertifizierung von zusätzlich erworbenen internationalen Kompetenzen. Zusatzqualifikationen vermitteln über ein bestehendes Ausbildungsberufsbild hinausgehende berufliche Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl von Angeboten für unterschiedliche Ausbildungsberufe. Eine Übersicht über die formalen Zusatzqualifikationen mit Europabezug hat die NA beim BIBB zusammengestellt. Zur Übersicht Baukasten „Internationale berufliche Handlungskompetenz“ Der Baukasten „Internationale berufliche Handlungskompetenz“ soll Sachverständigen seit 2022 in Ordnungsverfahren die curriculare Arbeit erleichtern. Er enthält die zwischen den Sozialpartnern abgestimmte Definition von internationaler beruflicher Handlungskompetenz sowie Formulierungshilfen für Lernergebnisse im kaufmännischen Bereich. Diese können auf andere Berufsfelder oder Kontexte übertragen werden, aber auch Beteiligten in Mobilitätsprojekten Orientierung bieten. Entwickelt wurde der Baukasten im Auftrag des BMBF durch das Bundesinstitut für Berufsbildung. Zum Baukasten Publikationen Benötigen Sie weitere Hilfe? Kontakt aufnehmen Wir sind für Sie da Ulrike Schröder Fon: 0228 107 1626 Mail: ulrike.schröder(at)bibb(dot)de …
[…] Teilhabe gemeinsame EU -Werte Europa steht vor der Herausforderung, dass sich immer weniger Menschen am demokratischen Leben beteiligen. Kenntnisse über europäische Themen sowie das Bewusstsein für deren Auswirkungen auf den Alltag der Bürgerinnen und Bürger sind oft nur gering ausgeprägt. Das Erasmus+-Programm setzt gezielt auf die Förderung gemeinsamer Werte, zivilgesellschaftliches Engagement und demokratische Teilhabe – zentrale Anliegen, um diesen Entwicklungen entgegenzuwirken. Teilhabe in Erasmus+ Gemeinsame Werte Das Programm unterstützt die aktive Bürgerschaft und Ethik im lebenslangen Lernen; es fördert die Entwicklung sozialer und interkultureller Kompetenzen, kritisches Denken und Medienkompetenz. Im Rahmen der Projekte soll die demokratische Teilhabe der Menschen und das soziale und zivilgesellschaftliche Engagement anhand von formalen und nicht-formalen Bildungsaktivitäten gefördert werden. Ein Schwerpunkt liegt auch darauf, für den Kontext der Europäischen Union zu sensibilisieren und ein entsprechendes Verständnis zu vermitteln, insbesondere was die gemeinsamen Werte der EU , die Grundsätze der Einheit und Vielfalt sowie ihre kulturelle Identität, ihr kulturelles Bewusstsein und ihr gesellschaftliches und historisches Erbe anbelangt. Den bildungspolitischen Rahmen bildet die Pariser Erklärung von 2015 , in der die Förderung der gemeinsamen Werte der Europäischen Union durch Bildung verankert sind. Welche Möglichkeiten bietet Erasmus+? Leitaktion 1: Mobilität von Einzelpersonen Diese Leitaktion ermöglicht Lernenden und Bildungspersonal Praktika und Lernaufenthalte im Ausland. Mehr anzeigen Weniger anzeigen Was sind Mobilitäten? Teilnehmende sollen ihr Wissen über das gemeinsame europäische Erbe und die europäische Vielfalt stärken und sich mit den Vorteilen eines aktiven Bürgersinns und der Teilhabe am demokratischen Leben vertraut machen. Dieser Themenkomplex ist Grundprinzip der Leitaktion 1 – Lernmobilität und relevante Kompetenzen sollten im Projektverlauf durch formale oder nicht formale Lernaktivitäten gefördert werden, wo immer dies möglich ist. Leitaktion 2: Partnerschaften für Zusammenarbeit Mit dieser Leitaktion sind verschiedene thematische Schwerpunkte im Bereich gemeinsame Werte, zivilgesellschaftliches Engagement und Teilhabe möglich. So können beispielsweise in Kooperation mit europäischen Partnern innovative Lehr- und Lernmaterialien entwickelt werden, die der Erweiterung der Kompetenzen von Lernenden und Bildungspersonal in Hinblick auf das Themengebiet fördern. Mehr anzeigen Weniger anzeigen Was sind Partnerschaften? Ebenso möglich ist der Austausch von guter Praxis mit Organisationen aus anderen Ländern. Die Partnerschaften für Zusammenarbeit ermöglichen es zudem, Menschen Europa näher zu bringen, die bislang wenig Berührungspunkte damit hatten, beispielsweise durch Einbindung in lokale Projektaktivitäten oder Lernaktivitäten im Ausland. Demokratische Teilhabe und Europäische Werte sind Grundprinzipien der Leitaktion 2 – relevante Kompetenzen sollten im Projektverlauf durch formale oder nicht formale Lernaktivitäten gefördert werden. EU -Werte Achtung der Menschenwürde Freiheit (auch der freien Meinungsäußerung) Demokratie, Toleranz, Gerechtigkeit Gleichheit vor dem Gesetz – vor allem zwischen Frauen und Männern Rechtsstaatlichkeit Menschenrechte Ausführliche Informationen zu den Zielen und Werten der Europäischen Union finden Sie auf der Website der europäischen Union. Website der EU Ziele der EU -Jugendstrategie Die EU mit der Jugend zusammenbringen Gleichheit aller Geschlechter Inklusive Gesellschaften Information und konstruktiver Dialog Psychische Gesundheit und Wohlbefinden Jugend im ländlichen Raum voranbringen Gute Arbeit für alle Gutes Lernen Räume und Beteiligung für alle Ein nachhaltiges, grünes Europa Jugendorganisationen und europäische Jugendprogramme Ausführliche Informationen zur EU -Jugendstrategie finden Sie im europäischen Jugendportal. EU-Jugendportal Referenzrahmen: Kompetenzen für eine demokratische Kultur Der vom Europarat entwickelte Referenzrahmen‚ Kompetenzen für eine demokratische Kultur‘ bietet eine fundierte Grundlage, um die dafür notwendigen Werte, Haltungen, Fähigkeiten und Kenntnisse in Bildungsprozessen gezielt zu fördern. Zum Referenzrahmen Projektbeispiele Vernetzungsangebote EuroApprentices EuroApprentices sind Erasmus+-Botschafter/-innen in der Berufsbildung. Sie teilen ihre Auslandserfahrungen, motivieren andere Auszubildende und fördern Teilhabe, Inklusion sowie europäische Werte. Das wachsende internationale Netzwerk verbindet junge Menschen aus vielen Ländern, stärkt Engagement im demokratischen Leben Europas und macht die Chancen von Mobilität sichtbar. Zum EuroApprentices-Netzwerk PEACE Netzwerk PEACE steht für Participation Erasmus Alumni for Civic Engagement. Der Grundgedanke des Netzwerks aus europäischen Nationalen Agenturen besteht darin , das Zugehörigkeitsgefühl zur Europäischen Union zu stärken, das Bewusstsein für aktive Bürger/-innenschaft zu schärfen und Synergien zwischen den verschiedenen Europäischen Netzwerken von Alumni, Botschafter/-innen und Erasmus+ Role Models in allen Bereichen des Programms zu fördern. Zum Netzwerk Weitere Informationsangebote SALTO Participation & Information Das SALTO Participation & Information Resource Centre stärkt demokratische Teilhabe und Medienkompetenz durch inspirierende Inhalte und verlässliche Informationen. Es entwickelt Materialien, organisiert Trainings und unterstützt Akteure in Bildung und Ausbildung – ebenso wie in der Jugendarbeit – dabei, Teilhabe und Kommunikation in Erasmus+ und dem Europäischen Solidaritätskorps strategisch zu gestalten. Zu SALTO Publikationen Benötigen Sie weitere Hilfe? Kontakt aufnehmen Wir sind für Sie da Torsten Schneider Fon: 02281071687 Mail: torsten.schneider[at]bibb(dot)de …
[…] Inklusion und Vielfalt Inklusion und Vielfalt – dies ist ein zentrales Querschnittsthema für alle Programmbereiche in dem Programm Erasmus+. Chancengleichheit, Barrierefreiheit, Fairness und Vielfalt soll in allen Programmaktionen gefördert werden, um eine breite Beteiligung von Menschen mit geringeren Chancen an der Gesellschaft, am Bildungssystem und an Erasmus+ sicherzustellen. Auf unserer Themenseite erfahren Sie, welche Möglichkeiten Ihnen Erasmus+ bietet, um auf dieses Ziel hinzuarbeiten. Wer ist angesprochen? Erasmus+ setzt auf einen umfassenden Inklusionsansatz und möchte Bildung für alle zugänglich machen. Ziel ist es, Menschen den Zugang zum Programm zu erleichtern, die bisher aufgrund verschiedener Barrieren ausgeschlossen waren. Eine Liste möglicher Hürden dient als Orientierung, um gezielt Maßnahmen für mehr Chancengleichheit zu entwickeln. Personen, auf die diese oder ähnliche Merkmale zutreffen, können für Auslandsaufenthalte in der Berufs- oder Erwachsenenbildung (Mobilität, Leitaktion 1) zusätzliche Förderung erhalten oder andere Erleichterungen im Programm nutzen. Mehr anzeigen Weniger anzeigen Was sind Mobilitäten? Die folgenden Hindernisse können – einzeln oder in Kombination – einer Teilnahme an Erasmus+ im Wege stehen: mentale, körperliche, sensorische oder sonstige Beeinträchtigungen gesundheitliche Probleme (chronische oder psychische Erkrankungen) kulturelle Unterschiede gegenüber der Mehrheitsgesellschaft (Geflüchtete, Neuzugezogene, Angehörige einer nationalen oder ethnischen Minderheit, sprachlich und kulturell nicht integrierte Menschen) soziale Hindernisse , die durch familiäre Verhältnisse entstehen (zum Beispiel Alleinerziehende, Eltern mit kleinen Kindern und fehlenden informellen Kinderbetreuungsnetzen oder Waisen) Hindernisse im Zusammenhang mit Diskriminierung (aufgrund von Alter, Geschlecht, ethnischer Zugehörigkeit, Religion, Weltanschauung, sexueller Orientierung, Behinderung oder übergreifender Faktoren) wirtschaftliche Hindernisse (niedriger Lebensstandard, Langzeitarbeitslosigkeit oder ein geringes Einkommen) soziale Hindernisse , die durch familiäre Verhältnisse entstehen geografische Hindernisse (Wohnen in abgelegenen oder ländlichen Gebieten, auf kleinen Inseln, in Randgebieten, in städtischen Vororten, in strukturschwachen Gegenden mit begrenztem öffentlichen Nahverkehr, unzureichenden Versorgungseinrichtungen). Hindernisse im Zusammenhang mit Systemen der allgemeinen und beruflichen Bildung, die dazu führen, dass Menschen keine guten Leistungen erbringen oder frühzeitig aus diesen Systemen ausscheiden . Eine geringe Qualifikation von Erwachsenen kann zum Beispiel auch damit zusammenhängen, dass Bildungssysteme nicht in vollem Umfang auf besondere Bedürfnisse eingehen . Weitere Beispiele finden Sie im Erasmus+ Programmleitfaden Welche Inklusionsangebote macht Erasmus+? Das europäische Bildungsprogramm Erasmus+ hat für die Phase 2021 bis 2027 Inklusion und Vielfalt zu einem wichtigen Schwerpunkt erklärt. Alle über Erasmus+ geförderten Einrichtungen werden ermutigt, ihre Aktivitäten und Projekte inklusiv zu planen . Das heißt: Schon bei der Ideenentwicklung wird darauf geachtet, dass möglichst viele Personen der Einrichtung angesprochen und bei Interesse miteinbezogen werden können. Mehr anzeigen Weniger anzeigen Zum Leitfaden Das Programm Erasmus+ bietet vielfältige Unterstützungsmöglichkeiten, die je nach individuellem Bedarf genutzt werden können: zusätzliche finanzielle Hilfe, Zuschüsse für Begleitpersonen, Verkürzung von Aufenthalten (Berufsbildung) und vieles mehr. Einen ersten Überblick bietet unser Factsheet zur Inklusionsunterstützung. Zum Factsheet Für die Organisation kann zudem der Leitfaden zur inklusiven Umsetzung von Erasmus+ Projekten mit einer hilfreichen Checkliste genutzt werden. Welche Möglichkeiten bietet Erasmus+? Leitaktion 1: Mobilität von Einzelpersonen fördert Erasmus+ persönliche Lernerfahrungen im Ausland. Zum Beispiel im Rahmen der Berufsbildung oder der allgemeinen Erwachsenenbildung. Diese Chance, durch neue Erfahrungen zu wachsen, soll auch Personen angeboten werden, die aus verschiedenen Gründen bisher keinen Zugang dazu hatten. Mehr anzeigen Weniger anzeigen Was sind Mobilitäten? In Erasmus+ gibt es viele Wege, die eine Teilnahme auch für Personen mit geringeren Chancen möglich machen können: zusätzliche finanzielle Förderung engere Betreuung durch mehr Begleitpersonen (Fahrt- und Aufenthaltspauschale) Förderung von Besuchen zur Vorbereitung von Aktivitäten (inkl. Teilnahme Personen mit geringeren Chancen) Berufsbildung: Verkürzung der Mindestaufenthaltsdauer Erwachsenenbildung: Mindestaufenthaltsdauer ist bereits kürzer angelegt (Personen mit geringeren Chancen stehen im Mittelpunkt) Gruppenaufenthalte ggf. Aufenthalt in deutschsprachigen Ländern ( z. B. Österreich, Liechtenstein) Förderung von Aktivitäten für Bildungspersonal (Job Shadowings, Kurse usw.) – z. B. zum Aufbau von persönlichen Kontakten und Erfahrung mit Auslandsreisen Leitaktion 2: Partnerschaften für Zusammenarbeit In dem Programmbereich wird thematisches Arbeiten von Einrichtungen aus mehreren Ländern zum Thema Inklusion und Vielfalt gefördert. Mehr anzeigen Weniger anzeigen Was sind Partnerschaften? Zum Beispiel im Rahmen der Berufsbildung oder der allgemeinen Erwachsenenbildung. Im Vordergrund kann dabei eine Produktentwicklung oder ein Austausch guter Praxis stehen. Projektbeispiele Anke Wigger berichtet von einer Erasmus+ Lernreise nach Schweden Vernetzungsangebote Inklusionsbotschafterin Die Botschafterin kommt aus der Bildungspraxis und hat langjährige Erfahrungen u.a. im Umgang mit Inklusion an Berufsschulen. Im Auftrag der NA beim BIBB informiert sie kostenlos bei Vorträgen oder Gesprächen über die vielfältigen Möglichkeiten von Inklusion und Vielfalt in Erasmus+. E-Mail schreiben EPALE Deutschland Auf EPALE , der E-Plattform für Erwachsenenbildung in Europa, wird das Thema Inklusion und Vielfalt diskutiert. Lesen Sie die neusten Blog-Einträge – weitere Beiträge sind willkommen. Zu EPALE Regionales Erasmus+ Beratungsnetzwerk Das Erasmus+ Beraternetzwerk unterstützt kostenlos bei Akkreditierung, Planung und Durchführung von Auslandsaufenthalten – und bietet eine Plattform für Austausch und regionale Vernetzung. Zur Plattform Vernetzungsseminare Vernetzungsseminare zum Thema Inklusion bieten die Chance, sich international zu vernetzen, Ideen auszutauschen und Partner für Erasmus+-Projekte zu finden – ideal, um gemeinsam inklusive Bildungsprojekte zu entwickeln. Zur Veranstaltungsübersicht Weitere Informationsangebote Mittagsgespräch: Inklusionsunterstützung für Organisationen Sie konnten an unserem Mittagsgespräch nicht teilnehmen? Kein Problem. In der Präsentation finden Sie die wichtigsten Informationen für was, wen und wofür sie Inklusionsunterstützung beantragen können. Zur Präsentation Salto Inclusion Education Das Ressourcenzentrum SALTO Inclusion Education unterstützt europaweit bei der Umsetzung von Inklusion und Vielfalt in Erasmus+. Die Website bietet hilfreiche Tools und Leitfäden für die Praxis. Zur Plattform Podcast Talking Erasmus+ Unser Podcast "Talking Erasmus+" informiert über das Förderprogramm Erasmus+ und seine vielseitigen Bildungsprojekte - auch zum Thema Inklusion und Vielfalt. In der Reihe "Zugang für alle" werden anhand von drei Projektbeispielen verschiedene Facetten der Inklusion beleuchtet. Einfach reinhören und inspirieren lassen. Zum Podcast Bundesinstitut für Berufsbildung Auf der Website des Bundesinstituts für Berufsbildung wird gezeigt wie Inklusion in der beruflichen Bildung gelingt: mit aktuellen Projekten, Studien, Praxisbeispielen und Videos zu Ausbildung, Übergängen und Qualifizierung. Zur Website Publikationen Benötigen Sie weitere Hilfe? Kontakt aufnehmen Wir sind für Sie da Melanie Roth (Beauftragte für Inklusion und Vielfalt | Mobilität) Fon: 0228 107 1612 Mail: melanie.roth[at]bibb(dot)de …