[…] Einführung, Vielfältige Projektbeispiele im Fokus, Abschluss mit Perspektiven, Fazit , Bilderslider Die internationale TCA (TCA) „Green Erasmus – A contribution to Europe’s green transition?!“ richtete sich an Akteure der Berufsbildung und Erwachsenenbildung in beiden Leitaktionen. Mit 70 Teilnehmenden aus 18 Ländern – darunter Belgien, Zypern, Tschechien, Dänemark, Estland, Finnland, Deutschland, Island, Italien, Lettland, Litauen, Luxemburg, die Niederlande, Portugal, die Slowakei, Spanien, Schweden und die Türkei – war die TCA geprägt von europäischer Vielfalt und gelebtem Austausch. Nach der Ankunft am 21. Mai und einem gemeinsamen Mittagessen startete die Veranstaltung mit einer interaktiven Begrüßung und einer „Green Rallye“, einem Warm-up zur thematischen Einstimmung auf das Thema Nachhaltigkeit. Der inhaltliche Auftakt wurde durch einen Input zum Thema „Nachhaltigkeit im Erasmus+-Programm“ gestaltet – gefolgt von der Vorstellung eines Praxisbeispiels: Das Adolf-Kolping-Berufskolleg aus Kerpen-Horrem, das bereits erfolgreiche Ansätze zur Integration von Nachhaltigkeit in die Mobilitätsplanung und die Einrichtung insgesamt zeigt. Anschließend erhielten die Teilnehmenden bei einer geführten Tour durch die Hansestadt Lüneburg interessante Einblicke in die historische Entwicklung, kulturellen Besonderheiten und landschaftlichen Gegebenheiten der Region. , Der zweite Veranstaltungstag stand ganz im Zeichen des Lernens aus der Praxis. In vier thematisch gegliederten Stationen präsentierten ausgewählte Projekte ihre innovativen Ansätze zur Umsetzung von ökologischer Nachhaltigkeit. Durch das Format einer interaktiven Reise durch verschiedene Themenräume konnten die Teilnehmenden vielfältige Impulse und Inspirationen für ihre eigene Praxis gewinnen: Nachhaltigkeit kommunizieren Die Volkshochschulverband Baden-Württemberg sowie die Werner-von-Siemens-Schule Wetzlar stellten Kommunikationsstrategien vor, die Nachhaltigkeit sichtbar und nachvollziehbar machen. Dabei ging es unter anderem um Beiträge zum sogenannten „Ökologischen Handabdruck“ – etwa durch die Planung und den Bau eigener Recycling-Systeme. Klimaschutz neu denken und umsetzen Die Staatliche Berufsschule Mindelheim und die belgische Organisation Happonomy VZW zeigten, wie Lernende und Mitarbeitende in transnationalen Projekten zu aktiven Gestaltern und Gestalterinnen von Klimaschutz werden. Dabei standen die Umsetzung konkreter Maßnahmen wie Energieeffizienz oder nachhaltige Mobilität sowie die Initiierung lokaler Nachhaltigkeitsimpulse – sogenannte „Sparks“: Informelle Meet-ups, transformatives Lernen in Workshops und Aufbau von internationalen als auch regionalen Netzwerken - im Fokus. Ökologische und soziale Transformation fördern Die Leipziger Initiative „heldenküche“ und die Blended Learning Institutions Cooperative (B4C) aus Göttingen zeigten, wie ökologische und soziale Nachhaltigkeitsaspekte kombiniert werden können: Die Leipziger Initiative „heldenküche“ entwickelt 12 nachhaltige Kinderrezepte, basierend auf Forschung und regionalen Best-Practices. Die Rezepte werden als Menü-Karten, Kochvideos und Kochbuch veröffentlicht und in Online-Events vorgestellt, um Auszubildende, Eltern und Köche für gesunde Ernährung zu sensibilisieren.Das Projekt B4C qualifiziert Ausbilder und Fachkräfte im Bereich Biochar und Circular Carbon Economy, fördert kollaboratives Lernen und baut eine nachhaltige „Nachhaltigkeitskultur“ mit Bürgern und NGOs auf. Neue ökologische Lernumgebungen gestalten Die Organisation Interchange Non-Profit gUG und das Adam-Josef-Cüppers-Berufskolleg präsentierten Beispiele für innovative Lernumgebungen für den Schwerpunkt ökologische Nachhaltigkeit. Das Adam-Josef-Cüppers-Berufskolleg aus Ratingen fördert Digitalisierung und Kompetenzen zu nachhaltiger Wassernutzung durch Blended Learning, internationale Kooperationen sowie Aktionstage wie Rheinsäuberungen. Die Schule ist als Europäische Blaue Schule zertifiziert und stärkt so nachhaltiges Wassermanagement und bürgerschaftliches Engagement. Die Bremer Organisation Interchange Non-Profit gUG vermittelt mit dem „Into The Deep“-Projekt Erwachsenen Wissen über marine Ökosysteme und Meeresforschung, fördert Vertrauen in die Klimawissenschaft und bindet die Öffentlichkeit aktiv über Citizen Science und Live-Formate ein. , Im Anschluss an die Projektpräsentationen beschäftigten sich die Teilnehmenden in Kleingruppen durch das Tool „VERDIR – A SALTO Green Game“ mit Herausforderungen und Möglichkeiten bei der nachhaltigen Projektplanung im Projektzyklus. Dabei stand der Austausch zu hilfreichen Ressourcen und Materialien im Mittelpunkt. Am Nachmittag führte eine Exkursion ins Biosphärenreservat Niedersächsische Elbtalaue bei Bleckede. Die dort erlebbare Biodiversität und der Austausch mit Expert*innen vor Ort boten eine eindrucksvolle Brücke zwischen Theorie und Praxis. , Am dritten Tag der Veranstaltung stand die Perspektivenentwicklung im Mittelpunkt. In einem Wrap-up wurden zentrale Erkenntnisse zusammengetragen – etwa die Notwendigkeit, Nachhaltigkeit konsequent als Querschnittsthema zu denken und Synergien mit den anderen horizontalen Prioritäten Inklusion, Digitalisierung und Teilhabe zu schaffen. Im anschließenden „Open Space“ konnten die Teilnehmenden eigene Themen einbringen, sich vernetzen und neue Partnerschaften anbahnen. , Die Veranstaltung „Green Erasmus“ machte deutlich, welches Potenzial in Erasmus+ liegt, wenn es um die Förderung von Nachhaltigkeit, ökologischer Verantwortung und zukunftsfähiger Bildung geht. Die Veranstaltung war geprägt von einem offenen und inspirierenden Austausch, innovativen Projektideen und dem gemeinsamen Willen, Erasmus+ aktiv als Motor für den grünen Wandel Europas zu gestalten. Präsentation Green Erasmus+ herunterladen …
[…] O-Ton, Ziele, Zielgruppe, Methoden, Ökologischer Handabdruck , Transformationsrelevanz, Materialien, Suchbegriffe, Haben wir Ihr Interesse geweckt? „Der Bedarf nach ‚grünen‘ Inhalten in der Berufsausbildung wächst. Zugleich ist es unverzichtbar, Lehrmethoden auch zu digitalisieren. Videoteach schließt die bestehenden Lücken und zeigt dabei: Es macht Spaß, grüne Lerninhalte kreativ zu verpacken.” Thomas Blum, Geschäftsführer RegioVision Schwerin , Modedesigner/-innen und Maßschneider/-innen befähigen, ihre Kreation und Produktion ökologisch, ökonomisch und sozial verträglich auszurichten Digitale Lern-, Kommunikations- und Vertriebswege nutzbar machen , Junge Erwachsene mit und ohne Vorkenntnisse in Modedesign und Maßschneiderei Modedesigner/-innen und Maßschneider/-innen, die gründen wollen Kleine Modelabels, die ihre Marketing- und Produktionskenntnisse ausbauen wollen , Überblick über die erforderlichen Kompetenzen Handbuch zur eigenen Markengestaltung Lernkarten zu nachhaltigen Materialien Handbuch und Videos zu Techniken des Modedesigns und der Schneiderei Interviews mit Unternehmerinnen und Unternehmern , Das Curriculum sensibilisiert für die Öko-Bilanz von Materialien. Außerdem fördert der Online-Ansatz ressourcenschonendes Lernen und lokales Produzieren. , Dank nutzerzentriertem Design macht es Spaß, sich auf der Plattform „tailor made“ umzuschauen. Die Materialien sind nach Design Thinking Kriterien entwickelt und führen die Lernenden schnell zu Lernerfolgen. , Lernplattform mit Kompetenzmatrix, Lernvideos, Lernkarten, Branding-Leitfaden Blog mit Insights von Unternehmer/-innen , CorEdu, tailor made, Design, Blog, Kompetenzmatrix, Lernvideo, Lernkarten, Branding, Lernplattform, nutzerzentriert, Öko-Bilanz, Workflow, Geschäftsprozess, Gründer …
[…] Teilhabe gemeinsame EU -Werte Europa steht vor der Herausforderung, dass sich immer weniger Menschen am demokratischen Leben beteiligen. Kenntnisse über europäische Themen sowie das Bewusstsein für deren Auswirkungen auf den Alltag der Bürgerinnen und Bürger sind oft nur gering ausgeprägt. Das Erasmus+-Programm setzt gezielt auf die Förderung gemeinsamer Werte, zivilgesellschaftliches Engagement und demokratische Teilhabe – zentrale Anliegen, um diesen Entwicklungen entgegenzuwirken. Teilhabe in Erasmus+ Gemeinsame Werte Das Programm unterstützt die aktive Bürgerschaft und Ethik im lebenslangen Lernen; es fördert die Entwicklung sozialer und interkultureller Kompetenzen, kritisches Denken und Medienkompetenz. Im Rahmen der Projekte soll die demokratische Teilhabe der Menschen und das soziale und zivilgesellschaftliche Engagement anhand von formalen und nicht-formalen Bildungsaktivitäten gefördert werden. Ein Schwerpunkt liegt auch darauf, für den Kontext der Europäischen Union zu sensibilisieren und ein entsprechendes Verständnis zu vermitteln, insbesondere was die gemeinsamen Werte der EU , die Grundsätze der Einheit und Vielfalt sowie ihre kulturelle Identität, ihr kulturelles Bewusstsein und ihr gesellschaftliches und historisches Erbe anbelangt. Den bildungspolitischen Rahmen bildet die Pariser Erklärung von 2015 , in der die Förderung der gemeinsamen Werte der Europäischen Union durch Bildung verankert sind. Welche Möglichkeiten bietet Erasmus+? Leitaktion 1: Mobilität von Einzelpersonen Diese Leitaktion ermöglicht Lernenden und Bildungspersonal Praktika und Lernaufenthalte im Ausland. Mehr anzeigen Weniger anzeigen Was sind Mobilitäten? Teilnehmende sollen ihr Wissen über das gemeinsame europäische Erbe und die europäische Vielfalt stärken und sich mit den Vorteilen eines aktiven Bürgersinns und der Teilhabe am demokratischen Leben vertraut machen. Dieser Themenkomplex ist Grundprinzip der Leitaktion 1 – Lernmobilität und relevante Kompetenzen sollten im Projektverlauf durch formale oder nicht formale Lernaktivitäten gefördert werden, wo immer dies möglich ist. Leitaktion 2: Partnerschaften für Zusammenarbeit Mit dieser Leitaktion sind verschiedene thematische Schwerpunkte im Bereich gemeinsame Werte, zivilgesellschaftliches Engagement und Teilhabe möglich. So können beispielsweise in Kooperation mit europäischen Partnern innovative Lehr- und Lernmaterialien entwickelt werden, die der Erweiterung der Kompetenzen von Lernenden und Bildungspersonal in Hinblick auf das Themengebiet fördern. Mehr anzeigen Weniger anzeigen Was sind Partnerschaften? Ebenso möglich ist der Austausch von guter Praxis mit Organisationen aus anderen Ländern. Die Partnerschaften für Zusammenarbeit ermöglichen es zudem, Menschen Europa näher zu bringen, die bislang wenig Berührungspunkte damit hatten, beispielsweise durch Einbindung in lokale Projektaktivitäten oder Lernaktivitäten im Ausland. Demokratische Teilhabe und Europäische Werte sind Grundprinzipien der Leitaktion 2 – relevante Kompetenzen sollten im Projektverlauf durch formale oder nicht formale Lernaktivitäten gefördert werden. EU -Werte Achtung der Menschenwürde Freiheit (auch der freien Meinungsäußerung) Demokratie, Toleranz, Gerechtigkeit Gleichheit vor dem Gesetz – vor allem zwischen Frauen und Männern Rechtsstaatlichkeit Menschenrechte Ausführliche Informationen zu den Zielen und Werten der Europäischen Union finden Sie auf der Website der europäischen Union. Website der EU Ziele der EU -Jugendstrategie Die EU mit der Jugend zusammenbringen Gleichheit aller Geschlechter Inklusive Gesellschaften Information und konstruktiver Dialog Psychische Gesundheit und Wohlbefinden Jugend im ländlichen Raum voranbringen Gute Arbeit für alle Gutes Lernen Räume und Beteiligung für alle Ein nachhaltiges, grünes Europa Jugendorganisationen und europäische Jugendprogramme Ausführliche Informationen zur EU -Jugendstrategie finden Sie im europäischen Jugendportal. EU-Jugendportal Referenzrahmen: Kompetenzen für eine demokratische Kultur Der vom Europarat entwickelte Referenzrahmen‚ Kompetenzen für eine demokratische Kultur‘ bietet eine fundierte Grundlage, um die dafür notwendigen Werte, Haltungen, Fähigkeiten und Kenntnisse in Bildungsprozessen gezielt zu fördern. Zum Referenzrahmen Projektbeispiele Vernetzungsangebote EuroApprentices EuroApprentices sind Erasmus+-Botschafter/-innen in der Berufsbildung. Sie teilen ihre Auslandserfahrungen, motivieren andere Auszubildende und fördern Teilhabe, Inklusion sowie europäische Werte. Das wachsende internationale Netzwerk verbindet junge Menschen aus vielen Ländern, stärkt Engagement im demokratischen Leben Europas und macht die Chancen von Mobilität sichtbar. Zum EuroApprentices-Netzwerk PEACE Netzwerk PEACE steht für Participation Erasmus Alumni for Civic Engagement. Der Grundgedanke des Netzwerks aus europäischen Nationalen Agenturen besteht darin , das Zugehörigkeitsgefühl zur Europäischen Union zu stärken, das Bewusstsein für aktive Bürger/-innenschaft zu schärfen und Synergien zwischen den verschiedenen Europäischen Netzwerken von Alumni, Botschafter/-innen und Erasmus+ Role Models in allen Bereichen des Programms zu fördern. Zum Netzwerk Weitere Informationsangebote SALTO Participation & Information Das SALTO Participation & Information Resource Centre stärkt demokratische Teilhabe und Medienkompetenz durch inspirierende Inhalte und verlässliche Informationen. Es entwickelt Materialien, organisiert Trainings und unterstützt Akteure in Bildung und Ausbildung – ebenso wie in der Jugendarbeit – dabei, Teilhabe und Kommunikation in Erasmus+ und dem Europäischen Solidaritätskorps strategisch zu gestalten. Zu SALTO Publikationen Benötigen Sie weitere Hilfe? Kontakt aufnehmen Wir sind für Sie da Torsten Schneider Fon: 02281071687 Mail: torsten.schneider[at]bibb(dot)de …
[…] Strategisch planen – Wirkung erzielen Monitoring-Treffen zur Erasmus+-Akkreditierung in der Erwachsenenbildung Donnerstag, 07.05.2026, 09:30-15:00 Uhr, Erfurt …
[…] Checkliste, Schatzkiste, Stresstest, Lernpfad, Interesse geweckt? Erfahren Sie mehr über das Projekt Die europäische Gesellschaft hat sich das ehrgeizige Ziel gesetzt, Treibhausgasemissionen zu reduzieren, die Kreislaufwirtschaft zu fördern und die digitale Innovation voranzutreiben. Erasmus+-Projekte unterstützen diese Ziele, indem sie ökologisch nachhaltig, sozial und digital handeln. Aber wie gelingt ein ökologisch nachhaltiges Projektmanagement? , Die Strategische Kooperationspartnerschaft „Think Twice!" gibt auf diese Frage Antworten mit zwei Tools, die Projektmanagerinnen und Projektmanagern aufzeigen, wie man bereits mit kleinen Schritten ein Projekt nachhaltiger gestalten kann. Die Tools, eine Schatzkiste und ein Selbsttest helfen dabei, nachhaltige, soziale und digitale Prinzipien in den Projektmanagementprozess zu integrieren und die ökologische Nachhaltigkeit im Projektvorhaben stärker zu berücksichtigen. Beispiele aus guter Praxis bieten darüber hinaus einen kritischen Vergleich mit dem eigenen Vorhaben. Die Reflexion beginnt mit einer Checkliste: Die Projektmanagerinnen und Projektmanager überprüfen zunächst, wo sie gerade stehen: Werden bei der Entwicklung des Vorhabens bereits umweltfreundliche Alternativen berücksichtigt? Wie werden sie berücksichtigt? Zur Checkliste , In der Schatzkiste finden sich mehrere Beispiele guter Praxis für ein ökologisch nachhaltiges Projektmanagement. Diese Beispiele orientieren sich am Projektzyklus und sind gegliedert in vier Ebenen: Management, Umsetzung, Verbreitung und Bewertung. Die vorgestellten Beispiele sind immer nach dem gleichen Muster aufbereitet: Zunächst wird das Ziel vorgestellt, das mit der Maßnahme erreicht werden soll, und mit einem grünen Wert-Indikator hinterlegt. Anschließend wird die Maßnahme genauer erläutert und dabei die Vorteile, aber auch potentielle Schwierigkeiten aufgezeigt. Weiterführende Links runden dann das jeweilige Beispiel ab. Die gesammelten Tipps reichen von der Datenverwaltung über Kommunikation bis hin zur Veranstaltungsplanung. Diese Tipps aus der Praxis sollen dabei helfen, das Bewusstsein für den ökologischen Fußabdruck von Projekten zu schärfen und grüne Praktiken umzusetzen. Die Schatzkiste soll auch das kritische Denken anregen und ermöglichen, reflektierte Entscheidungen im Rahmen der Möglichkeiten zu treffen. Denn es gibt kein Allheilmittel, um den weltweiten Herausforderungen für den Umweltschutz erfolgreich zu begegnen. Aber auch im Projektmanagement können Vor- und Nachteile einer Handlung abgewogen und Entscheidungen für mehr umweltfreundlichere Alternativen getroffen werden. Zur Schatzkiste , Mit dem Stresstest und dem Lernpfad kann das eigene Projektmanagement nach ökologischen Kriterien getestet und der eigene Handlungsrahmen erweitert werden. Der interaktive Stresstest aus 22 Fragen basiert auf der Schatzkiste und gibt eine Antwort auf die Frage: Wie grün ist das Management meines Projekts? Die Fragen reichen von der Organisation einer Veranstaltung, Kaufentscheidungen, Regelung der Raumtemperatur, umweltfreundliche Klauseln in Partnervereinbarungen bis hin zu den angewandten Kommunikationskanälen innerhalb des Partnerkonsortiums. Zu jeder Frage gibt es eine Auswahl aus drei Antwortmöglichkeiten. Basierend auf der gewählten Antwort erhält man einen Kommentar, womit man zur Reflexion der bisherigen Entscheidung eingeladen wird. Mit dem Stresstest überprüft man spielerisch die ökologische Nachhaltigkeit des eigenen Projektmanagements. Die Projektmanagerinnen und Projektmanager bewerten mit Kriterien wie beispielsweise Umweltauswirkung, soziale Verantwortung und Ressourceneffizienz die Nachhaltigkeitsleistung ihrer Projekte. Auf diese Weise werden Bereiche identifiziert, in denen das Projektmanagement mit Blick auf den Umweltschutz und der Bekämpfung des Klimawandels optimiert und dadurch eine noch bessere ökologische und soziale Wirkung erzielt werden kann. Am Ende erfährt man prozentual, wie grün das eigene Projektmanagement ist. Zum Stresstest , Vom Stresstest wird man zu einem individuellen Lernpfad geleitet mit weiteren Informationen und Lernmaterialien zum Thema. Der Lernpfad soll es Projektmanagerinnen und Projektmanagern ermöglichen, ihre Kenntnisse, Fähigkeiten und Kompetenzen zu erweitern. Er basiert auf dem Ergebnis des Stresstests und enthält Themen, bei denen die individuellen Handlungsoptionen noch verbessert werden können. Die Projektmanagerinnen und Projektmanager erhalten außerdem Beispiele für bewährte Methoden aus der Schatzkiste und Möglichkeiten, das Gelernte zu reflektieren und in die tägliche Arbeit zu integrieren. Zum Lernpfad Die Kooperationspartner aus acht Ländern unter der Koordination der Wisamar Bildungsgesellschaft haben im Erasmus+-Projekt "Think Twice!" Tools entwickelt und Beispiele zusammengetragen, die es Projektmanagerinnen und Projektmanagern ermöglichen, ihre Vorhaben auf Nachhaltigkeitsziele hin auszurichten, zu prüfen und so ihren Beitrag für die Nachhaltigkeitsziele der Europäischen Union zu leisten. …
[…] O-Ton, Ziele, Zielgruppe, Methoden, Ökologischer Handabdruck , Transformationsrelevanz, Materialien, Suchbegriffe, Haben wir Ihr Interesse geweckt? „Der Bedarf nach ‚grünen‘ Inhalten in der Berufsausbildung wächst. Zugleich ist es unverzichtbar, Lehrmethoden auch zu digitalisieren. Videoteach schließt die bestehenden Lücken und zeigt dabei: Es macht Spaß, grüne Lerninhalte kreativ zu verpacken.” Thomas Blum, Geschäftsführer RegioVision Schwerin , Ökologische Nachhaltigkeit in EU-geförderten Projekten verbessern Bewusstsein für die Möglichkeiten des ökologischen Projektmanagements in Organisationen generell erhöhen , Projektmanager/-innen von EU-finanzierten Projekten Akteurinnen und Akteure in der beruflichen Bildung, in Nichtregierungsorganisationen, in projektorientierten Organisationen usw. Institutionen, die Projektmanager/-innen aus- und weiterbilden Alle, die sich für nachhaltiges Projektmanagement interessieren , Sammlung guter Projektpraxis – von Planung und ganzheitlicher Kalkulation über grüne Durchführung bis zur Evaluierung Belastungstest für bestehende Projektabläufe, z.B. Material- und Energieeinsatz, Reisen und Mobilität, Kreislaufwirtschaft, Kommunikation Individueller Lernpfad, um Schritt für Schritt umweltbewusstere Entscheidungen zu treffen Hybride Konferenz zur internationalen Multiplikation der Anwendungsbeispiele für nachhaltiges Projektmanagement , Entscheider/-innen und Projektmanager/-innen werden angeregt, in den täglichen Arbeitsabläufen ökologische Nachhaltigkeit zu hinterfragen, zu verankern und zu multiplizieren. , Mit Think Twice! wurde eine Systematik für nachhaltiges Projektmanagement entwickelt, die jede/r anwenden kann. Die innovativen Tools der „Schatzkiste“ sind kuratiert und geeignet, Projektmanagement nachweisbar ökologisch nachhaltiger zu gestalten. , Schatzkiste: Gute Praxis und Checkliste Stresstest und Individueller Lernpfad Kommunikationsmittel , Projektmanagement, nachhaltig, ökologisch, think twice, Stresstest, gute Projektpraxis, Lernpfad, wisamar , …