Erasmus+-Unterstützung für die Ukraine: Vier Jahre Solidarität und Aktion

Vier Jahre seit Beginn des russischen Angriffskriegs steht Erasmus+ weiterhin an der Seite der Ukraine, um die Kontinuität des Lernens zu gewährleisten und die Widerstandsfähigkeit ihres Bildungssystems zu unterstützen.

02.25.2026

Seit Beginn des russischen Angriffskriegs wurden im Rahmen des Programms über 208 Mio. Euro mobilisiert, um die Bereiche allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport in der Ukraine und in ganz Europa zu unterstützen. Mehr als 52 000 Ukrainerinnen und Ukrainer haben an der Erasmus+-Mobilität teilgenommen, die es Studierenden und Bediensteten ermöglicht, ihr Studium oder ihre berufliche Tätigkeit fortzusetzen, akademische Verbindungen zu Europa aufrechtzuerhalten und sich auf die künftige Erholung der Ukraine und die Integration in die Europäische Union vorzubereiten.

Darüber hinaus hat Erasmus+ dazu beigetragen, den dringenden Bedarf vor Ort zu decken. Über 1,5 Millionen Lehrbücher wurden gedruckt und verteilt, um sicherzustellen, dass ukrainische Kinder Zugang zu wichtigen Lernmaterialien in ihrer Sprache haben, egal wo sie sich befinden. 

Erasmus+: Unterstützung der Ukraine über die Mobilität hinaus

Die Erasmus+-Unterstützung geht über die individuelle Mobilität hinaus. Seit 2023 beinhaltet das Programm eine besondere Priorität für Projekte zur Bewältigung der Folgen des russischen Angriffskriegs in den Bereichen allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport.

Insgesamt wurden rund 70 Mio. Euro für fast 375 Kooperationsprojekte, mobilisiert, unter anderem für den Kapazitätsaufbau in den Bereichen Hochschulbildung, berufliche Aus- und Weiterbildung, Jugend und Sport. Diese Initiativen unterstützen den digitalen Wandel der Institutionen, die Modernisierung der Lehrpläne, die organisatorische Wiederaufbau und eine engere Anbindung an den Europäischen Bildungsraum.

Die Unterstützung erstreckt sich auch auf Schulen und Lehrer. Über 1.000 ukrainische Lehrkräfte nehmen an eTwinning teil, was die Zusammenarbeit mit europäischen Gleichaltrigen und den Zugang zur beruflichen Entwicklung ermöglicht. Die European School Education Platform bietet praktische Anleitungen, Lehrmaterialien und Ressourcen für das Wohlergehen von pädagogische Fachkräfte, die mit vertriebenen ukrainischen Lernenden arbeiten, und fördert gleichzeitig die Teilnahme an Erasmus+.

Diese breite Unterstützung spiegelt sich in konkreten Initiativen wider, die vor Ort einen echten Unterschied machen. In der Broschüre „Building hope“ von Erasmus+ und dem Europäischen Solidaritätskorps werden 15 wirkungsvolle Projekte hervorgehoben, mit denen ukrainische Jugendliche unterstützt, Gemeinschaften gestärkt und Resilienz durch Bildung gefördert wurden.

Quelle: Europäische Kommission  (automatische Übersetzung von der Europäischen Kommission, abgerufen am 25.02.2026) 

Weitere Informationen

Zur Mitteilung der Europäischen Kommission

Factsheet„Supporting Ukrainians and Ukrainian organisations through Erasmus+ 2022-25“ vom 26.02.2026

Broschüre: „Building hope: Europe’s solidarity with Ukraine | 15 inspiring Erasmus+ and European Solidarity Corps projects providing support to people affected by the war for Ukraine“

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