Wer kann teilnehmen?
Lernende & Auszubildende von Ausbildungseinrichtungen.
In Erasmus+ können Sie als Einzelperson leider keinen Projektantrag stellen. Dies können nur Einrichtungen mit einem Sitz in Deutschland. Für Auszubildende gibt es aber gute Neuigkeiten: Sie können trotzdem eine Förderung erhalten.
So funktioniert es:
Für den Fall, dass Ihre Berufsbildungseinrichtung nicht am Erasmus+ Programm teilnehmen kann, gibt es das Angebot der Pool-Projekte. Hier halten andere Einrichtungen einen Pool von Stipendien bereit und vergeben diese als Erasmus+ Stipendienplätze. Interessierte können sich direkt selbst bei der jeweiligen Einrichtung bewerben.
Wenn Sie auf der Suche nach einem Erasmus+-Stipendienplatz sind, nutzen unsere Stipendienfinder:
Sie sind in Ausbildung oder Sie haben Ihre Ausbildung vor Kurzem abgeschlossen? Dann finden Sie die potentielle Erasmus+-Stipendienplätze im Stipendienfinder des Portals MeinAuslandspraktikum.
Sie sind zuständig für Auszubildende in Ihrer Einrichtung? Dann nutzen Sie den Stipendienfinder des Beratungsservices für Auslandsaufenthalte in der Ausbildung.
Im Programm Erasmus+ wird ein Auslandsaufenthalt Mobilität genannt. Mit Erasmus+ können Sie verschiedene Typen einer Mobilität im europäischen Ausland absolvieren, wie z.B. Praktika, Lernaufenthalte oder Weiterbildungsmaßnahmen.
Auslandsaufenthalte können im Rahmen von zwei verschiedenen Projekttypen durchgeführt werden:
Die Erasmus+-Akkreditierung ermöglicht eine langfristige Teilnahme am Programm mit einem vereinfachten Zugang zu jährlichen Fördermitteln für Auslandsaufenthalte. Sie erfordert keine Vorerfahrung, aber mindestens zwei Jahre Erfahrung im relevanten Bildungsbereich. Nach einer einmaligen Antragstellung können jährlich Mittel angefordert werden. Es gibt keine Begrenzung der Mobilitätsaktivitäten und die Akkreditierung kann als Einzelorganisation oder im Konsortium beantragt werden.
Kurzzeitprojekte in Erasmus+ bieten einen unkomplizierten Einstieg ins Programm. Sie sind ideal, wenn Sie Erasmus+ kennenlernen und kleinere Projekte mit Auslandsaufenthalten für Lernende oder Personal durchführen möchten. Es sind keine Vorerfahrungen mit Erasmus+ erforderlich. Beantragte Projekte können bis zu 18 Monate dauern.
sind Bildungsprojekte, in denen Einrichtungen aus verschiedenen Ländern gemeinsam an einem Thema arbeiten, das für ihre eigene Bildungsarbeit wichtig ist. Manche Partnerschaften konzentrieren sich auf den Austausch und das Lernen voneinander, andere entwickeln neue Ideen, Materialien oder Konzepte und erproben innovative Ansätze. Auf diese Weise entstehen internationale Kooperationen, die über Ländergrenzen hinweg wirken und die Bildungslandschaft in Europa bereichern.
Es gibt zwei verschiedene Projekttypen von Partnerschaften:
Kleinere Partnerschaften sind ein ideales Projektformat für kleinere Einrichtungen oder Einrichtungen, die erste Erfahrungen in der europäischen Zusammenarbeit sammeln möchten. Die Projekte ermöglichen den Austausch über erfolgreiche Ansätze, das Ausprobieren neuer Ideen und die gemeinsame Entwicklung von Lösungen, von denen alle beteiligten Partner profitieren.
Kooperationspartnerschaften ermöglichen eine vertiefte Zusammenarbeit zu wichtigen Bildungsthemen. Sie fördern den Austausch von Methoden und das gemeinsame Entwickeln innovativer Ergebnisse, die auch andere nutzen können. So stärken Einrichtungen ihre eigene Bildungsarbeit und erweitern ihre internationalen Netzwerke.
Erasmus+ bietet in allen Bildungsbereichen weit mehr als Austauschprogramme und Kooperationsprojekte. In größeren strategischen Vorhaben können Einrichtungen gemeinsam an europäischen Zukunftsthemen arbeiten, Innovationen voranbringen und politische Entwicklungen mitgestalten.
Die EU-Kommission verwaltet diese Förderlinien zentral; die NA beim BIBB begleitet ausgewählte Angebote und zeigt Wege zur Teilnahme.