[…] Übersetzt aus dem Englischen von Praktische Empfehlungen zur Ausrichtung Ihrer internationalen Projekte an den Prioritäten der Programme Erasmus+ und Europäisches Solidaritätskorps Prioritäten setzen, Potentiale ausschöpfen OeaD Sind Sie bereit, das Potenzial der Programme Erasmus+ und Europäisches Solidaritätskorps voll auszuschöpfen? Möchten Sie lernen, wie Sie die horizontalen Prioritäten der Programme besser in Ihre Tätigkeit integrieren können? Die folgenden Ausführungen sollen Ihnen zeigen, wie Sie die vier horizontalen Prioritäten auf Ihre Projektidee anwenden können – unabhängig davon, in welchem Bereich Sie tätig sind. Jedes Projekt ist einzigartig und orientiert sich an den spezifischen Bedürfnissen der Teilnehmenden und der beteiligten Organisationen. Die Art und Weise, wie die Prioritäten umgesetzt werden, ist von Projekt zu Projekt verschieden. Auch die Strukturierung der hier bereitgestellten Informationen variiert je nach Priorität – entdecken Sie, was für Sie am besten passt! Erasmus+ ist das EU-Programm, das die allgemeine und berufliche Bildung, die Jugend und den Sport in Europa (und darüber hinaus) durch Mobilitäts- und Kooperationsmöglichkeiten unterstützt. Das Europäische Solidaritätskorps unterstützt junge Menschen dabei, sich durch Freiwilligenarbeit und Solidaritätsaktionen für das Gemeinwohl zu engagieren. Beide Programme fördern Inklusion und Vielfalt, Umwelt- und Klimaschutz, digitalen Wandel und demokratische Teilhabe. Doch was bedeuten diese Prioritäten konkret für Ihr Projekt – und warum sind sie wichtig? Textredaktion: Susie Nicodemie Grafische Gestaltung: www.wearestardust.be Wir danken den SALTO Resource Centres, den nationalen Agenturen und den Projektträgerinnen und Projektträgern, die uns bei der Erstellung und Erprobung des Handouts unterstützt haben. MEHR DAZU: Übersetzung aus dem Englischen: OeAD-GmbH — Agentur für Bildung und Internationalisierung, Ebendorferstraße 7, 1010 Wien LINKTR.EE/ UNLOCK_PRIORITIES https://linktr.ee/unlock_priorities https://linktr.ee/unlock_priorities INKLUSION & VIELFALT In Erasmus+ und dem Europäischen Solidaritätskorps soll sichergestellt werden, dass alle Menschen – unabhängig von ihren individuellen Voraussetzungen – Zugang zu den angebotenen Möglichkeiten erhalten. Hierfür bieten beide Programme verschiedene Hilfestellungen und Ressourcen an, um bestehende Hürden für eine Teilnahme zu verringern und zu überwinden. Bei diesen Hürden kann es sich um gesundheitliche Probleme, soziale oder kulturelle Herausforderungen, wirtschaftliche oder geografische Barrieren, Bildungsnachteile, Diskriminierung oder jegliche andere Form von Einschränkungen handeln. Europäische Projekte sollen inklusiv und zugänglich sein und Vielfalt in all ihren Formen einbinden. Sie sollen Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen ansprechen und diese Diversität als wertvolle Lernchance anerkennen. Ein gleichberechtigtes und respektvolles Umfeld sollte in allen Projekten aktiv gefördert werden. . TEILHABE AM DEMOKRATISCHEN LEBEN, GEMEINSAME WERTE UND BÜRGERSCHAFTLICHES ENGAGEMENT Die Mitwirkung an demokratischen Prozessen ist entscheidend für das Wachstum und die Entwicklung der Gesellschaften in Europa und darüber hinaus. Dazu gehört es, die erforderlichen Kompetenzen zu fördern und vielfältige Wege zu schaffen, um die Bedürfnisse der Menschen wahrzunehmen und einzubeziehen. Die EU- Programme unterstützen dabei, Hindernisse abzubauen und aktives Engagement sowie Teilhabe zu erleichtern. Europäische Projekte sollen alle Menschen, die sich engagieren möchten, dabei unterstützen, ihr Recht auf Mitbestimmung wahrzunehmen und die notwendigen Kompetenzen für eine aktive Bürgerschaft zu entwickeln. Dabei sollten partizipative Methoden zum Einsatz kommen, die zur aktiven Beteiligung motivieren. Außerdem ist es wichtig, Projekte gemeinsam mit unterschiedlichen Beteiligten zu planen und umzusetzen. NACHHALTIGKEIT UND KLIMAWANDEL Umwelt- und Klimabelastungen betreffen uns alle. Daher ist es wichtig, dass Menschen die ökologischen Herausforderungen verstehen und sowohl ihr Wissen als auch ihre Bereitschaft stärken, aktiv zu einer nachhaltigeren Zukunft beizutragen. Die Förderung von Lernprozessen und Maßnahmen für den grünen Wandel (sowohl im formellen als auch im informellen Bereich) ist eine Priorität der Programme Erasmus+ und Europäisches Solidaritätskorps. Aktivitäten in europäischen Projekten sollten ressourcenschonend und umweltbewusst umgesetzt werden. Dabei gilt es, nachhaltiges und verantwortungsvolles Handeln sowohl bei den Teilnehmenden als auch bei den beteiligten Organisationen zu unterstützen und zu stärken. DIGITALER WANDEL Der fortschreitende digitale Wandel beeinflusst unsere Gesellschaften und Volkswirtschaften kontinuierlich. Er eröffnet neue Möglichkeiten des Lernens, der Ausbildung, der Arbeit, der aktiven gesellschaftlichen Teilhabe, der Unterhaltung und der Kommunikation. Digitale Fertigkeiten und Kompetenzen sind dabei zentrale Bausteine für soziale Inklusion, aktive Bürgerschaft, Beschäftigungsfähigkeit, Produktivität, Sicherheit und Wachstum. Die beiden Programme tragen zu inklusiveren und geeinten, umweltfreundlicheren und digital fitten Gesellschaften bei. Europas Innovationskraft sowie die Entwicklung digitaler Kompetenzen und Fähigkeiten in zukunftsweisenden Bereichen wie Klimaschutz, saubere Energie, künstliche Intelligenz, Robotik und Big-Data-Analyse sind entscheidend für ein nachhaltiges Wachstum und den Zusammenhalt Europas in der Zukunft. . .3 WIE WÜRDEN SIE DIESE PRIORITÄTEN IN IHREM PROJEKT MITEINANDER VERBINDEN? PRIORITÄTEN ÜBERSCHNEIDEN SICH Obwohl es sich um vier unterschiedliche Prioritäten handelt, überschneiden sie sich häufig in erheblichem Maße. Ein wesentlicher Beitrag zur Inklusion besteht beispielsweise darin, sicherzustellen, dass Menschen aus unterrepräsentierten Gruppen aktiv an Entscheidungsfindungen teilnehmen können. Gleichzeitig kann der gezielte Einsatz digitaler Werkzeuge Projekte verbessern, indem sie ökologisch nachhaltiger, inklusiver und partizipativer gestaltet werden. Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen bringen ihre Stimme und Fähigkeiten vielfältig ein, indem sie verschiedene Formen der Partizipation nutzen (etwa durch ihr Engagement in Projekten), um Nachhaltigkeit und Inklusion voranzubringen. Es ist entscheidend, diese Verbindungen zwischen den Prioritäten zu erkennen und gezielt zu nutzen. Durch die Berücksichtigung mehrerer Prioritäten innerhalb einer Initiative können umfassendere und wirkungsvollere Projekte entstehen. . .4 Verknüpfung der Prioritäten mit Ihrem Projekt LASSEN SIE SICH VON DEN FOLGENDEN PROJEKTBEISPIELEN INSPIRIEREN! Diese Projekte aus verschiedenen Bereichen und Organisationen sind bestrebt, unterschiedliche Prioritäten zu verbinden. Wo erkennen Sie in den Beispielen welche Priorität? Was können Sie daraus lernen? Was würden Sie anders machen? NACHHALTIGE ENTSCHEIDUNGEN – EIN PROJEKT FÜR GRUNDSCHULKINDER Im Rahmen dieses Projekts lernten Grundschulkinder, wie sie im Alltag umweltfreundliche Entscheidungen treffen können. Auch Kinder aus sozial und wirtschaftlich benachteiligten Lebensverhältnissen waren beteiligt. Sie lernten die Bedeutung von Nachhaltigkeit kennen, erfuhren, wer Einfluss auf umweltbezogene Entscheidungen hat, und diskutierten darüber, welche Veränderungen sie selbst – sowohl zu Hause als auch im Klassenzimmer – umsetzen könnten. Ein besonderes Highlight des Projekts war die Nutzung einer Virtual-Reality-Umgebung (VR), in der die Kinder ein interaktives Spiel zum Thema Recycling und nachhaltiges Handeln erkundeten. JUGENDPROJEKT ZU SOCIAL MEDIA UND GESELLSCHAFTLICHEM ENGAGEMENT Eine Gruppe junger Menschen realisierte ein internationales Projekt mit dem Ziel, sich intensiver mit sozialen Medien auseinanderzusetzen und die dabei gewonnenen Erkenntnisse zu teilen. Im Verlauf des Projekts beschäftigten sich die Teilnehmenden mit den Umweltauswirkungen der von ihnen genutzten digitalen Werkzeuge. Eine besondere Herausforderung nahmen sie mutig an: einen ganzen Tag lang vollständig auf soziale Medien zu verzichten. Während sie ihr eigenes Nutzungsverhalten reflektierten, wie sie soziale Medien bewusster und sinnvoller einsetzen könnten, nahmen sie Kontakt zu Influencer/innen mit Behinderungen auf. Gemeinsam diskutierten sie die bedeutende Rolle, die soziale Medien für gesellschaftliches Engagement spielen – sei es beim Austausch mit politischen Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern, beim Aufbau von Gemeinschaften oder beim Verbreiten wesentlicher Informationen. PROJEKT DEMOKRATIE UND DIGITALE PARTIZIPATION Eine vielfältige Gruppe erwachsener Lernender – mit und ohne Lernschwierigkeiten – kam im Rahmen eines Projekts zusammen, das sich mit dem Thema Demokratie beschäftigte. Die Teilnehmenden lernten verschiedene Wege kennen, sich aktiv an Entscheidungsprozessen zu beteiligen, und setzten sich dabei auch mit vorhandenen diskriminierenden Barrieren auseinander. Das gesamte Projekt war partizipativ gestaltet: Die Gruppe war kontinuierlich in Entscheidungsprozesse eingebunden. Zudem wurden umweltfreundliche Praktiken erprobt – etwa die Anreise mit dem Zug oder die bewusste Wahl veganer Verpflegung. Zum Abschluss traten die Teilnehmenden in den Dialog mit lokalen und nationalen Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern, um sich für inklusivere Strukturen in Bereichen wie Bürgerhaushalt, Wahlen und öffentliche politische Debatten einzusetzen. INITIATIVE FÜR INKLUSIVE HOCHSCHULEN Mehrere Hochschulen kooperierten im Rahmen einer Partnerschaft mit gemeinnützigen Organisationen, um ihre Arbeit mit der LGBTQIA+-Community gezielt zu verbessern. Gemeinsam identifizierten sie bestehende Hürden für Studierende und Mitarbeitende. Das Projekt förderte ein tieferes Verständnis für die spezifischen Bedürfnisse der Community und unterstützte die Entwicklung inklusiverer und besser zugänglicher Strukturen. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Optimierung digitaler Lernumgebungen – etwa durch die Einführung barrierefreier Software und geeigneter Online-Lernwerkzeuge. Zusätzlich umfasste das Projekt auch gezielte Lobbyarbeit, um Veränderungen auf institutioneller und nationaler Ebene anzustoßen und so eine inklusivere Studienerfahrung für alle zu ermöglichen. . .5 Verknüpfung der Prioritäten mit Ihrem Projekt WAS KÖNNEN SIE AUS DIESEN PROJEKTBEISPIELEN LERNEN? WIE WÜRDEN SIE IHRE ERKENTNISSE UMSETZEN? Wenden Sie sich an Ihre nationale Agentur oder Ihr nationales Erasmus+ Büro. Diese können Sie nicht nur bei der Entwicklung und Umsetzung Ihres Projekts unterstützen, sondern auch Schulungen anbieten oder empfehlen. So können Sie Ihr Wissen erweitern und sich mit anderen austauschen, die an ähnlichen Themen und Zielen arbeiten. Ferner stellen die SALTO Resource Centres Informationen, Schulungen, Tools und Unterstützung für Ihre Projekte zur Verfügung. UMWELTPROJEKT FÜR BERUFSSCHÜLER/INNEN Berufsschüler/innen aus zwei verschiedenen Ländern beschäftigten sich im Rahmen ihres Projekts mit lokalen Umweltproblemen und wie man diese lösen kann. Gemeinsam entwickelten sie eine App, mit der Umweltschäden nicht nur erfasst, sondern direkt an zuständige Behörden gemeldet werden können. Innerhalb der Gemeinden entwickelte sich die App auch zu einem wichtigen Tool, mit dem Freiwillige für die Behebung von Umweltproblemen mobilisiert werden konnten. Während der Projektarbeit lernten die Schüler/innen nicht nur von- und miteinander, sondern auch von Expertinnen und Experten zu den Themen Umweltschutz, digitale Werkzeugentwicklung und kommunale Entscheidungsprozesse. SPORT FÜR PARTIZIPATIVES LERNEN NUTZEN Sportorganisationen brachten Gruppen junger Frauen mit Migrationshintergrund zusammen, um ihre Kompetenzen als Trainerinnen im Mädchenfußball zu stärken. Der Fußballsport diente dabei als Ausgangspunkt für Gespräche über gesellschaftliche Teilhabe – insbesondere über die Rolle der Frau in der Gesellschaft. Außerdem sammelten die Teilnehmerinnen Spenden, um das Umfeld des Sportplatzes durch die Pflanzung von Bäumen und Sträuchern aufzuwerten, und machten mit lokalen sowie sozialen Medien auf ihre Initiative aufmerksam. Durch den Sport und weitere gemeinschaftliche Aktivitäten gewannen die jungen Frauen (viele von ihnen aus sozioökonomisch benachteiligten Verhältnissen) an Selbstvertrauen und wurden ermutigt, sich aktiv in ihre Gemeinschaft einzubringen. Das Projekt zeigte eindrucksvoll, wie Sport junge Frauen dabei unterstützen kann, sich selbst besser kennenzulernen, ihr Umfeld bewusst wahrzunehmen und positive Veränderungen in ihrer Gemeinschaft anzustoßen. PROBIEREN SIE ES AUS! MEHR DAZU: . .6 LINKTR.EE/ UNLOCK_PRIORITIES https://linktr.ee/unlock_priorities https://linktr.ee/unlock_priorities Wie können Sie (mehr) Inklusion und Vielfalt in Ihr Projekt bringen? UM MEHR MENSCHEN MIT GERINGEREN CHANCEN IN IHR PROJEKT EINZUBEZIEHEN: Arbeiten Sie mit Projektpartnern zusammen, die gezielt mit Menschen mit geringeren Chancen arbeiten (z. B. Sonderschulen, soziale Dienste, Inklusionsorganisationen...). Stellen Sie sicher, dass auch Ihre Projektpartner aktiv Menschen mit geringeren Chancen erreichen und einbinden. Prüfen Sie Ihre Vorgehensweise und Veranstaltungsorte auf Hindernisse, die (unbeabsichtigt) Personen ausschließen könnten. Zeigen Sie in Ihrem Förderantrag, dass sie DIE ZIELGRUPPEN (mit geringeren Chancen), mit denen Sie arbeiten möchten, genau KENNEN. Legen Sie dar, welche Motivation, Kompetenzen und Erfahrungen Sie im Umgang mit diesen Gruppen mitbringen. Beschreiben Sie die spezifischen Bedürfnisse der Zielgruppen, beispielsweise: die notwendige Unterstützung, damit alle gleichberechtigt teilnehmen können (z. B. Begleitpersonen, Trainer/innen, Gebärdensprachdolmetscher/innen...); zusätzliche finanzielle Mittel für besondere Bedürfnisse oder für vorbereitende Besuche (um z. B. einen Ort für Ihre Aktivitäten vorab zu besichtigen); eine gezielte Vorbereitung, inklusive Methoden und Nachbereitung, die auf die spezifischen Bedürfnisse zugeschnitten sind. Erasmus+ und das Europäische Solidaritätskorps fördern Chancengerechtigkeit und Fairness, indem sichergestellt wird, dass die Teilnahme für alle offen und zugänglich ist – unabhängig von den individuellen Herausforderungen, denen Menschen begegnen. Personen, die mit Hindernissen konfrontiert sind, haben oft weniger Chancen zur Teilhabe als andere. Durch gezielte Unterstützung und passende Ressourcen können Sie Ihr Projekt für Menschen mit unterschiedlichsten Hintergründen öffnen. Sehen Sie sich diese Empfehlungen an, um Ihre Projekte inklusiver zu gestalten! UM MEHR INKLUSION UND VIELFALT IN IHRE PROJEKTE ZU BRINGEN: Beziehen Sie Menschen mit geringeren Chancen aktiv in alle Phasen Ihres Projekts ein (zu jedem Thema) = inklusives Projekt. Greifen Sie Themen rund um Inklusion und Vielfalt auf = Projekt über Inklusion. Oder beides: Binden Sie Menschen mit geringeren Chancen in ein Projekt ein, das sich mit Inklusion und Vielfalt beschäftigt. . .7 Wie können Sie (mehr) Inklusion und Vielfalt in Ihr Projekt bringen? Erstellen Sie im Vorfeld eine Liste mit Notfallkontakten, die während einer Auslandsaktivität kontaktiert werden können. Analysieren Sie die Lernbedürfnisse der Teilnehmenden, definieren Sie die Aktivitäten im Projekt entsprechend und bieten Sie bei Bedarf verschiedene Möglichkeiten zur Teilnahme an. Fördern Sie die aktive Teilnahme am Projekt. Antizipieren Sie Herausforderungen bei der Projektdurchführung so weit wie möglich (Risikobewertung). Richten Sie die Aktivitäten (z. B. Methoden, Dauer, Räumlichkeiten) auf die Bedürfnisse, Interessen und Fähigkeiten Ihrer Teilnehmenden aus. VOR DER AKTIVITÄT Gestalten Sie Ihre Informationen und Vorgehensweise zielgruppengerecht, ansprechend und gut zugänglich. Verwenden Sie Kommunikationskanäle, eine Sprache und visuelle Elemente, die Ihre Zielgruppe nutzt, versteht und mit denen sie sich identifizieren kann. Weisen Sie in Ihrem Informationsmaterial ausdrücklich darauf hin, dass Sie eine Beteiligung von Menschen mit geringeren Chancen willkommen heißen (und welche Unterstützung Sie anbieten können), um die Teilnahme verschiedener Zielgruppen zu fördern. Achten Sie darauf, dass Ihre Teilnahme- und Auswahlkriterien nicht ausschließend sind (z. B. „Nur die Besten können teilnehmen“) – achten Sie auf vielfältige Profile. Lernen Sie die Bedürfnisse und Herausforderungen Ihrer Teilnehmenden kennen (statt sie einfach anzunehmen) und gestalten Sie Ihre Vorbereitungen und die Verwaltung (Dokumente, Plattformen) so, dass sie für alle geeignet sind. Bieten Sie bei Bedarf individuelle Unterstützung an. Im Folgenden finden Sie einige Ideen, um mehr Inklusion und Vielfalt in Ihre Aktivitäten zu bringen. TIPPS FÜR PROJEKTE . .8 NACH DER AKTIVITÄT Nutzen Sie die Vielfalt der Gruppe als eine positive Quelle des Lernens. Bieten Sie maßgeschneiderte Unterstützung sowohl während des Arbeitsprogramms als auch außerhalb (Freizeit, Unterkunft...) an. Sorgen Sie dafür, dass es für alle Teilnehmenden eine „Vertrauensperson“ gibt, die im Bedarfsfall jederzeit erreichbar ist. WÄHREND DER AKTIVITÄT Stellen Sie sicher, dass Veranstaltungsort und Unterkunft für Menschen mit eingeschränkter Mobilität, sensorischen und kognitiven Beeinträchtigungen, psychischen Bedürfnissen sowie für unterschiedliche Geschlechter, Ernährungsweisen, kulturelle und soziale Gepflogenheiten etc. geeignet sind. Schaffen Sie einen sicheren Lernraum, indem Sie die Methoden und das Programm an die Lernbedürfnisse anpassen oder verschiedene Möglichkeiten zur Teilnahme anbieten. Unterstützen Sie die Teilnehmenden (auf Basis ihrer Lernerfahrungen) die nächsten Schritte zu planen. Sammeln (und berücksichtigen) Sie Feedback von Teilnehmenden mit geringeren Chancen, um Ihre nächste Aktivität noch inklusiver zu gestalten! Unterstützen Sie die Teilnehmenden dabei, die Aktivitäten zu reflektieren und dokumentieren Sie ihre Lernerfahrungen (z. B. Europass- Mobilitätsnachweis, Youthpass, Learning Agreement Complement...). Beziehen Sie alle Teilnehmenden entsprechend ihren Interessen und Fähigkeiten in Verbreitungsaktivitäten ein. Planen Sie ausreichend Pausen ein und stellen Sie einen ruhigen Raum zur Verfügung, um die Erfahrung zu reflektieren. Achten Sie darauf, dass die Lernmaterialien ansprechend und zugänglich sind (z. B. für blinde und sehbehinderte Menschen, für Menschen mit sensorischen und kognitiven Beeinträchtigungen, für Menschen mit Lernschwierigkeiten...). Wie können Sie (mehr) Inklusion und Vielfalt in Ihr Projekt bringen? MEHR DAZU : . .9 Behalten Sie die finanziellen Belastungen für die Teilnehmenden im Rahmen Ihrer Projektaktivitäten als auch in der Freizeit im Blick. LINKTR.EE/ UNLOCK_PRIORITIES https://linktr.ee/unlock_priorities https://linktr.ee/unlock_priorities Wie können Sie Ihr Projekt umweltfreundlicher gestalten? WAS BEDEUTET GRÜNES REISEN? Die Programme unterstützen “grünes” Reisen. Leider kann umweltfreundliches Reisen manchmal teurer sein oder mehr Zeit in Anspruch nehmen. Es gibt jedoch zusätzliche Fördermittel, um diese Mehrkosten auszugleichen. Weitere Informationen dazu finden Sie in den Programmleitfäden zu den Programmen Erasmus+ und Europäisches Solidaritätskorps. Umwelt- und Klimaschutzmaßnahmen sind zentrale Prioritäten der EU – heute und in Zukunft. Nachhaltigkeit sollte ein fester Bestandteil des gesamten Bildungs- und Ausbildungsbereichs sein. Dies betrifft Lehrpläne, die berufliche Weiterbildung von Lehrkräften sowie Gebäude, Infrastruktur und Abläufe. Erasmus+ und das Europäische Solidaritätskorps fördern: Bildung für nachhaltige Entwicklung, einschließlich der Vermittlung von Wissen, Kompetenzen und Fähigkeiten, die Teilnehmende benötigen, um nachhaltiges Handeln in ihrem Alltag zu integrieren; Verhaltensänderungen, um den CO₂-Fußabdruck europäischer Projekte zu reduzieren – zum Beispiel durch die Förderung von emissionsarmen Reisemöglichkeiten und umweltfreundliches Projektmanagement; die Erweiterung von Wissen und Kompetenzen in Bereichen, die mit dem ökologischen Wandel zusammenhängen. . .10 GRÜN REISEN - SO GEHT’S: https://erasmus-plus.ec.europa.eu/erasmus-programme-guide https://youth.europa.eu/solidarity/organisations/reference-documents-resources_en TIPPS FÜR PROJEKTE Führen Sie eine Abfallanalyse durch und beginnen Sie, Müll zu vermeiden, zu reduzieren und zu recyceln. Bieten Sie standardmäßig vegane/vegetarische Verpflegung mit regionalen und saisonalen Zutaten an. Verwenden Sie wiederverwendbares Besteck und ermutigen Sie die Teilnehmenden, ihre eigenen Wasserflaschen mitzubringen. Wählen Sie Orte, die gut mit umweltfreundlichen Verkehrsmitteln erreichbar sind. Helfen Sie Ihren Teilnehmenden bei der Buchung von Zugtickets, organisieren Sie Fahrgemeinschaften, stellen Sie Fahrradstellplätze zur Verfügung... Lassen Sie die Teilnehmenden selbst wählen, was sie an Goodies, Snacks oder Erfrischungen tatsächlich brauchen, anstatt für jede Person pauschal ein Kontingent bereitzustellen – so reduzieren Sie unnötigen Abfall. Messen Sie Ihren CO2- Fußabdruck während des Projekts für alle relevanten Bereiche (Reisen, Veranstaltungen, Beschaffung...). Wo eine Reduktion nicht möglich ist, kompensieren Sie. Teilen Sie Ihre umweltfreundlichen Maßnahmen, um andere zu inspirieren und neue Maßstäbe zu setzen. Ermutigen Sie Ihre Teilnehmenden, nachhaltige Gewohnheiten zu übernehmen. PRAKTISCHE SCHRITTE ZUR VERRINGERUNG DES CO2-FUßABDRUCKS IHRES PROJEKTS: Welchen Bedarf hat Ihre Zielgruppe in diesem Bereich? Welche grünen Kompetenzen sind bereits vorhanden, und was fehlt noch? Wie können Sie die Projektverantwortlichen in Umweltfragen schulen? Wie können Sie Entscheidungen auf der Grundlage von Fakten und Daten treffen? Überlegen Sie bei der Planung Ihrer Aktivitäten (Treffen, Veranstaltungen, Workshops...), ob Sie sich persönlich treffen müssen oder nicht. Können diese Aktivitäten auch online stattfinden? Wie können Sie den Energie- und Ressourcenverbrauch der Teilnehmenden, des Projekts und der beteiligten Organisationen senken? Könnten Sie auf Flyer oder Goodies verzichten? Gibt es nachhaltige Alternativen? Welchen langfristigen Einfluss haben Ihre Aktivitäten? Was hat Bestand und was nicht? Sprechen Sie mit Ihren Projektpartnerinnen und Projektpartnern über deren Umweltbilanz und gute Praxisbeispiele (z. B. bei der Auswahl von Veranstaltungsorten, Restaurants, Druckereien oder Moderator/innen...). Wie können Sie Ihr Projekt umweltfreundlicher gestalten? MEHR DAZU: . .11 Welche Expertinnen und Experten und Umweltakteurinnen und Umweltakteure können Sie einbinden? Welche Indikatoren können Sie nutzen, um die Wirkung Ihres Projekts zu messen und sie in Ihrem Abschlussbericht darzustellen? Wie können Sie eine langfristige Verhaltensänderung bei Ihren Teilnehmenden fördern? LINKTR.EE/ UNLOCK_PRIORITIES https://linktr.ee/unlock_priorities https://linktr.ee/unlock_priorities EIN PROJEKT KANN SICH ZUM BEISPIEL MIT FOLGENDEN THEMEN BEFASSEN: Entwicklung digitaler Kompetenzen – von grundlegenden bis zu fortgeschrittenen Fähigkeiten1 Stärkung eines digitalen Bildungsökosystems2 Digitale Inhalte für allgemeine und berufliche Bildung sowie Jugend Künstliche Intelligenz in allgemeiner und beruflicher Bildung sowie Jugendarbeit Digitale Bereitschaft und Kapazität von Einrichtungen, Entwicklung digitaler Transformationspläne oder digitaler Strategien innerhalb von Bildungseinrichtungen Digitale Inklusion und Abbau digitaler Ungleichheiten STEAM-Ansatz (Science, Technology, Engineering, Arts, Mathematics) Virtuelle und hybride Mobilität, virtuelles Lernen und virtuelle Zusammenarbeit Jedes andere Thema im Einklang mit dem Digital Education Action Plan (2021–2027)3 Projekte im Rahmen von Erasmus+ und dem Europäischen Solidaritätskorps leisten einen wichtigen Beitrag zur Stärkung digitaler Kompetenzen und Kapazitäten – sowohl bei Einzelpersonen als auch bei Institutionen. Sie schaffen damit gleiche Chancen für alle, im Leben erfolgreich zu sein, eine Beschäftigung zu finden und sich als engagierte Bürger/innen einzubringen. Der digitale Wandel ist besonders wichtig in der allgemeinen und beruflichen Bildung, der Jugendarbeit und dem Sport, da er als systemischer Veränderungsprozess verstanden wird, bei dem Technologie gezielt eingesetzt wird, um neue Prozesse und Methoden zu ermöglichen. Ziel ist es, die Qualität und Teilhabe in der allgemeinen und beruflichen Bildung sowie der Jugendarbeit zu verbessern. Der gezielte Einsatz digitaler Technologien, künstlicher Intelligenz und weiterer innovativer Lösungen kann neue Möglichkeiten für Lernen und Kommunikation schaffen, den Zugang zu Informationen verbessern, moderne pädagogische Ansätze ermöglichen und somit die Qualität von Lehren und Lernen in formalen wie auch non-formalen Lernumgebungen steigern. Wie kann ein Projekt mit Fokus auf die digitale Priorität umgesetzt werden? 12 1 Council Recommendation on improving the provision of digital skills and competences in education and training 2 Council recommendation on Key enabling factors for successful digital education and training 3 Digital Education Action Plan (2021-2027) . . Digitale Pädagogik https://data.consilium.europa.eu/doc/document/ST-15740-2023-INIT/en/pdf https://data.consilium.europa.eu/doc/document/ST-15741-2023-INIT/en/pdf https://education.ec.europa.eu/focus-topics/digital-education/plan Wie kann ein Projekt mit Fokus auf die digitale Priorität umgesetzt werden? FRAGEN ZUM NACHDENKEN Wie werden digitale pädagogische Ansätze und Methoden eingesetzt, um vertieftes Lernen zu fördern? Wie trägt das Projekt zur Verbesserung digitaler Fertigkeiten und Kompetenzen im Kontext der digitalen Transformation bei? Wie stärkt das Projekt ein leistungsstarkes digitales Bildungsökosystem? Wie wird digitale Technologie gezielt und sinnvoll eingesetzt, um neue Prozesse und Methoden zu ermöglichen? Wie kann die digitale Transformation mit den übrigen Programmprioritäten des Projekts sinnvoll verknüpft werden? DIGITALE PÄDAGOGIK DIGITALE KOMPETENZEN DIGITALES BILDUNGSÖKOSYSTEM DIGITALE TRANSFORMATION SYNERGIEN MIT ANDEREN PRIORITÄTEN 4 2 3 1 5 . .13 NUTZEN SIE GEEIGNETE TOOLS UND KONZEPTE, UM DIE UMSETZUNG DER DIGITALEN PRIORITÄT IN IHREM PROJEKT ZU UNTERSTÜTZEN Neben dem Digital Education Action Plan können Sie Referenzrahmen wie DigComp, DigCompEdu und DigCompOrg verwenden, um bei der Projektplanung Bedürfnisse, Ziele und Aktivitäten zu identifizieren. Sie bieten einen gemeinsamen Bezugsrahmen, um Ihr Projekt in einem breiteren europäischen Kontext einzuordnen. Solche Tools und Referenzrahmen unterstützen Ihre Projektaktivitäten gezielt – etwa beim Aufbau digitaler Kompetenzen und bei der Selbsteinschätzung (z. B. mit den SELFIE-Tools). Darüber hinaus helfen sie dabei, die Projektarbeit zu reflektieren und ihre Wirkung systematisch zu bewerten. One-Pager von SALTO Digital bieten Leitlinien und konkrete Anregungen, wie die entsprechenden Referenzrahmen und Werkzeuge in Projekten eingesetzt werden können. Ergänzend dazu bieten Themenkarten kompakte Einführungen in verschiedene digitale Themen (wie KI und STEAM) und erleichtern es insbesondere neuen Projekten, sich mit der digitalen Priorität auseinanderzusetzen. One-Pager und weitere hilfreiche Ressourcen für Ihr Projekt finden Sie unter: saltodigital.eu Wie kann ein Projekt mit Fokus auf die digitale Priorität umgesetzt werden? . .14 https://www.oph.fi/en/european-salto-digital-resource-centre WAS FÄLLT IHNEN EIN, WENN SIE AN DEMOKRATISCHE TEILHABE DENKEN? Partizipation bedeutet, dass Menschen das Recht, die Mittel, den Raum, die Gelegenheit sowie gegebenenfalls die Unterstützung haben, um frei ihre Meinung zu äußern, sich einzubringen und Entscheidungen, die sie betreffen, mitzugestalten – also aktiv am demokratischen und gesellschaftlichen Leben unserer Gemeinschaften teilzunehmen. Beteiligung kann viele Formen annehmen. Wählen zu gehen oder für ein politisches Amt zu kandidieren sind vielleicht die ersten Dinge, die einem in den Sinn kommen – doch demokratische Teilhabe geht weit darüber hinaus. Man kann sich zum Beispiel in und mit gewählten oder repräsentativen Gremien engagieren, wie etwa in Schüler/innen- oder Studierendenvertretungen, Jugendräten, Bürgerversammlungen, politischen Parteien oder Gewerkschaften. Auch das Unterzeichnen oder Initiieren von Petitionen, der Einsatz für Veränderungen mit Freundinnen und Freunden oder mit Unterstützung einer Organisation, das Verfassen von Verbesserungsvorschlägen an die lokale Gemeinde oder das Teilnehmen an Protesten zählen dazu. Zudem können Menschen sich ehrenamtlich engagieren, spenden, Beiträge in sozialen Medien teilen, sich an Entscheidungsträger/innen wenden, Produkte aus ethischen Gründen boykottieren und vieles mehr. Es geht darum, die eigenen Bedürfnisse und Ansichten zum Ausdruck zu bringen, gehört zu werden und dadurch Prozesse und Ergebnisse im eigenen Umfeld zu beeinflussen. Wie können Erasmus+ und das Europäische Solidaritätskorps Sie dabei unterstützen? Wie können Sie mehr und bessere Partizipation in Ihrem Projekt erreichen? . .15 FOKUS AUF PARTIZIPATION Partizipation kann sowohl das Thema Ihres Projekts sein (Sie diskutieren über Partizipation) als auch ein Prozess in Ihrem Projekt (Sie wenden Beteiligungsprinzipien an). PROZESSE UND ENTSCHEIDUNGSFINDUNG Bieten Sie den Teilnehmenden genügend relevante Informationen, damit sie Entscheidungen treffen können? In welcher Form werden die Informationen zur Verfügung gestellt? Wie schaffen Sie einen sicheren Raum, in dem Teilnehmende Fragen zu ihrer Beteiligung stellen können? Wie beziehen Sie die Menschen, die von Ihrem Projekt betroffen sind, aktiv in Entscheidungen ein – vor, während und nach dem Projekt? BEACHTEN SIE BEIM VERFASSEN IHRES FÖRDERANTRAGS, BEI DER UMSETZUNG UND BEI DER REFLEXION IHRES PROJEKTS FOLGENDES: THEMA Was könnte ein wichtiges Thema für die Menschen sein, die Sie in Ihr Projekt einbinden möchten? Wie können Sie das herausfinden? (z. B. anhand von früheren Aktivitäten, Umfragen, Befragung von Teamkolleginnen und Teamkollegen und Zielgruppen mit verschiedenen Methoden...) Auch wenn Ihr Projekt einen anderen Schwerpunkt hat – wie könnten Sie Partizipation aus der Perspektive Ihres Themas angehen? (z. B. Wahlen, Proteste, Gemeinschaftsaktionen zu den von Ihnen gewählten Themen, Dialog mit Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern) Welche Aspekte der demokratischen Teilhabe könnten Teil Ihres Projekts sein? Worauf möchten Sie sich konzentrieren? (z. B. ein Projekt zu Wahlen, ehrenamtliches Engagement in der lokalen Gemeinschaft, Erfahrungsaustausch über die Arbeit von Schüler/innenvertretungen / Jugendräten / akademischen Gremien, die Bedeutung von Protesten, von Lernenden geleitete Bildungsaktivitäten...) TIPPS FÜR PROJEKTE Wie können Sie mehr und bessere Partizipation in Ihrem Projekt erreichen? . .16 Wie verteilen Sie die Verantwortlichkeiten während des Projekts? Wie kann jede/r Teilnehmende einen Beitrag leisten? Welche Rollen gibt es? Wie könnten Sie die Teilnehmenden in alle Arten von Entscheidungsprozessen im Projekt einbeziehen? (z. B. bei praktischen Fragen, Methodenwahl, Themen, Öffentlichkeitsarbeit, Einbeziehung von Expertinnen und Experten, Kommunikation...) Wie stellen Sie sicher, dass die Meinung aller Beteiligten während des gesamten Projekts und der Aktivitäten gehört wird? Welche Methoden, sowohl online als auch offline, könnten Sie dafür nutzen? WIRKUNG UND NÄCHSTE SCHRITTE Wie könnten Sie gemeinsam mit den Teilnehmenden die Ergebnisse und den Ablauf des Projekts bewerten? Wie könnte Ihr Projekt etwas in der lokalen Gemeinschaft oder in der breiteren Gesellschaft verändern? Mit wem könnten Sie dafür zusammenarbeiten? (Lokale, nationale, internationale Entscheidungsträger/innen, Jugendarbeiter/innen, Schulleiter/innen, Universitätsrektorinnen und Universitätsrektoren...) Wie stellen Sie sicher, dass die am Projekt beteiligten Personen wissen, wo und wie ihre Meinungen und Bedürfnisse berücksichtigt werden oder weitere Prozesse beeinflussen? (Erklären Sie auch, ob und warum einige ihrer Ideen möglicherweise nicht umgesetzt werden.) Wie könnten Sie über die Projektergebnisse und die Bedürfnisse der Teilnehmenden an unterschiedliche Entscheidungsträger/innen auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene kommunizieren? Wie bewerten Sie gemeinsam mit allen Teilnehmenden die Wirkung und den Lerneffekt des Projekts? Wie übertragen Sie das Gelernte über die Projektlaufzeit hinaus auf den Alltag? Wie verändert die Teilnahme am Projekt das Wissen und die Einstellung der Teilnehmenden hinsichtlich ihrer Möglichkeiten, Veränderungen zu bewirken? Wie könnten Sie diesen Effekt weiterentwickeln? Wie können Sie mehr und bessere Partizipation in Ihrem Projekt erreichen? . .17 MEHR DAZU: LINKTR.EE/ UNLOCK_PRIORITIES https://linktr.ee/unlock_priorities https://linktr.ee/unlock_priorities Sind Sie bereit, MEHR DAZU: Von der Europäischen Union finanziert. Die geäußerten Ansichten und Meinungen entsprechen jedoch ausschließlich denen der Autorin oder des Autors bzw. der Autorinnen oder Autoren und spiegeln nicht zwingend die der Europäischen Union oder der Europäischen Exekutivagentur für Bildung und Kultur (EACEA) wider. Weder die Europäische Union noch die Europäische Exekutivagentur für Bildung und Kultur (EACEA) können dafür verantwortlich gemacht werden. das Potenzial auszuschöpfen? der Prioritäten LINKTR.EE/ UNLOCK_PRIORITIES https://linktr.ee/unlock_priorities https://linktr.ee/unlock_priorities …
[…] Übersetzt aus dem Englischen von Praktische Empfehlungen zur Ausrichtung Ihrer internationalen Projekte an den Prioritäten der Programme Erasmus+ und Europäisches Solidaritätskorps Prioritäten setzen, Potentiale ausschöpfen OeaD Sind Sie bereit, das Potenzial der Programme Erasmus+ und Europäisches Solidaritätskorps voll auszuschöpfen? Möchten Sie lernen, wie Sie die horizontalen Prioritäten der Programme besser in Ihre Tätigkeit integrieren können? Die folgenden Ausführungen sollen Ihnen zeigen, wie Sie die vier horizontalen Prioritäten auf Ihre Projektidee anwenden können – unabhängig davon, in welchem Bereich Sie tätig sind. Jedes Projekt ist einzigartig und orientiert sich an den spezifischen Bedürfnissen der Teilnehmenden und der beteiligten Organisationen. Die Art und Weise, wie die Prioritäten umgesetzt werden, ist von Projekt zu Projekt verschieden. Auch die Strukturierung der hier bereitgestellten Informationen variiert je nach Priorität – entdecken Sie, was für Sie am besten passt! Erasmus+ ist das EU-Programm, das die allgemeine und berufliche Bildung, die Jugend und den Sport in Europa (und darüber hinaus) durch Mobilitäts- und Kooperationsmöglichkeiten unterstützt. Das Europäische Solidaritätskorps unterstützt junge Menschen dabei, sich durch Freiwilligenarbeit und Solidaritätsaktionen für das Gemeinwohl zu engagieren. Beide Programme fördern Inklusion und Vielfalt, Umwelt- und Klimaschutz, digitalen Wandel und demokratische Teilhabe. Doch was bedeuten diese Prioritäten konkret für Ihr Projekt – und warum sind sie wichtig? Textredaktion: Susie Nicodemie Grafische Gestaltung: www.wearestardust.be Wir danken den SALTO Resource Centres, den nationalen Agenturen und den Projektträgerinnen und Projektträgern, die uns bei der Erstellung und Erprobung des Handouts unterstützt haben. MEHR DAZU: Übersetzung aus dem Englischen: OeAD-GmbH — Agentur für Bildung und Internationalisierung, Ebendorferstraße 7, 1010 Wien LINKTR.EE/ UNLOCK_PRIORITIES https://linktr.ee/unlock_priorities https://linktr.ee/unlock_priorities INKLUSION & VIELFALT In Erasmus+ und dem Europäischen Solidaritätskorps soll sichergestellt werden, dass alle Menschen – unabhängig von ihren individuellen Voraussetzungen – Zugang zu den angebotenen Möglichkeiten erhalten. Hierfür bieten beide Programme verschiedene Hilfestellungen und Ressourcen an, um bestehende Hürden für eine Teilnahme zu verringern und zu überwinden. Bei diesen Hürden kann es sich um gesundheitliche Probleme, soziale oder kulturelle Herausforderungen, wirtschaftliche oder geografische Barrieren, Bildungsnachteile, Diskriminierung oder jegliche andere Form von Einschränkungen handeln. Europäische Projekte sollen inklusiv und zugänglich sein und Vielfalt in all ihren Formen einbinden. Sie sollen Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen ansprechen und diese Diversität als wertvolle Lernchance anerkennen. Ein gleichberechtigtes und respektvolles Umfeld sollte in allen Projekten aktiv gefördert werden. . TEILHABE AM DEMOKRATISCHEN LEBEN, GEMEINSAME WERTE UND BÜRGERSCHAFTLICHES ENGAGEMENT Die Mitwirkung an demokratischen Prozessen ist entscheidend für das Wachstum und die Entwicklung der Gesellschaften in Europa und darüber hinaus. Dazu gehört es, die erforderlichen Kompetenzen zu fördern und vielfältige Wege zu schaffen, um die Bedürfnisse der Menschen wahrzunehmen und einzubeziehen. Die EU- Programme unterstützen dabei, Hindernisse abzubauen und aktives Engagement sowie Teilhabe zu erleichtern. Europäische Projekte sollen alle Menschen, die sich engagieren möchten, dabei unterstützen, ihr Recht auf Mitbestimmung wahrzunehmen und die notwendigen Kompetenzen für eine aktive Bürgerschaft zu entwickeln. Dabei sollten partizipative Methoden zum Einsatz kommen, die zur aktiven Beteiligung motivieren. Außerdem ist es wichtig, Projekte gemeinsam mit unterschiedlichen Beteiligten zu planen und umzusetzen. NACHHALTIGKEIT UND KLIMAWANDEL Umwelt- und Klimabelastungen betreffen uns alle. Daher ist es wichtig, dass Menschen die ökologischen Herausforderungen verstehen und sowohl ihr Wissen als auch ihre Bereitschaft stärken, aktiv zu einer nachhaltigeren Zukunft beizutragen. Die Förderung von Lernprozessen und Maßnahmen für den grünen Wandel (sowohl im formellen als auch im informellen Bereich) ist eine Priorität der Programme Erasmus+ und Europäisches Solidaritätskorps. Aktivitäten in europäischen Projekten sollten ressourcenschonend und umweltbewusst umgesetzt werden. Dabei gilt es, nachhaltiges und verantwortungsvolles Handeln sowohl bei den Teilnehmenden als auch bei den beteiligten Organisationen zu unterstützen und zu stärken. DIGITALER WANDEL Der fortschreitende digitale Wandel beeinflusst unsere Gesellschaften und Volkswirtschaften kontinuierlich. Er eröffnet neue Möglichkeiten des Lernens, der Ausbildung, der Arbeit, der aktiven gesellschaftlichen Teilhabe, der Unterhaltung und der Kommunikation. Digitale Fertigkeiten und Kompetenzen sind dabei zentrale Bausteine für soziale Inklusion, aktive Bürgerschaft, Beschäftigungsfähigkeit, Produktivität, Sicherheit und Wachstum. Die beiden Programme tragen zu inklusiveren und geeinten, umweltfreundlicheren und digital fitten Gesellschaften bei. Europas Innovationskraft sowie die Entwicklung digitaler Kompetenzen und Fähigkeiten in zukunftsweisenden Bereichen wie Klimaschutz, saubere Energie, künstliche Intelligenz, Robotik und Big-Data-Analyse sind entscheidend für ein nachhaltiges Wachstum und den Zusammenhalt Europas in der Zukunft. . .3 WIE WÜRDEN SIE DIESE PRIORITÄTEN IN IHREM PROJEKT MITEINANDER VERBINDEN? PRIORITÄTEN ÜBERSCHNEIDEN SICH Obwohl es sich um vier unterschiedliche Prioritäten handelt, überschneiden sie sich häufig in erheblichem Maße. Ein wesentlicher Beitrag zur Inklusion besteht beispielsweise darin, sicherzustellen, dass Menschen aus unterrepräsentierten Gruppen aktiv an Entscheidungsfindungen teilnehmen können. Gleichzeitig kann der gezielte Einsatz digitaler Werkzeuge Projekte verbessern, indem sie ökologisch nachhaltiger, inklusiver und partizipativer gestaltet werden. Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen bringen ihre Stimme und Fähigkeiten vielfältig ein, indem sie verschiedene Formen der Partizipation nutzen (etwa durch ihr Engagement in Projekten), um Nachhaltigkeit und Inklusion voranzubringen. Es ist entscheidend, diese Verbindungen zwischen den Prioritäten zu erkennen und gezielt zu nutzen. Durch die Berücksichtigung mehrerer Prioritäten innerhalb einer Initiative können umfassendere und wirkungsvollere Projekte entstehen. . .4 Verknüpfung der Prioritäten mit Ihrem Projekt LASSEN SIE SICH VON DEN FOLGENDEN PROJEKTBEISPIELEN INSPIRIEREN! Diese Projekte aus verschiedenen Bereichen und Organisationen sind bestrebt, unterschiedliche Prioritäten zu verbinden. Wo erkennen Sie in den Beispielen welche Priorität? Was können Sie daraus lernen? Was würden Sie anders machen? NACHHALTIGE ENTSCHEIDUNGEN – EIN PROJEKT FÜR GRUNDSCHULKINDER Im Rahmen dieses Projekts lernten Grundschulkinder, wie sie im Alltag umweltfreundliche Entscheidungen treffen können. Auch Kinder aus sozial und wirtschaftlich benachteiligten Lebensverhältnissen waren beteiligt. Sie lernten die Bedeutung von Nachhaltigkeit kennen, erfuhren, wer Einfluss auf umweltbezogene Entscheidungen hat, und diskutierten darüber, welche Veränderungen sie selbst – sowohl zu Hause als auch im Klassenzimmer – umsetzen könnten. Ein besonderes Highlight des Projekts war die Nutzung einer Virtual-Reality-Umgebung (VR), in der die Kinder ein interaktives Spiel zum Thema Recycling und nachhaltiges Handeln erkundeten. JUGENDPROJEKT ZU SOCIAL MEDIA UND GESELLSCHAFTLICHEM ENGAGEMENT Eine Gruppe junger Menschen realisierte ein internationales Projekt mit dem Ziel, sich intensiver mit sozialen Medien auseinanderzusetzen und die dabei gewonnenen Erkenntnisse zu teilen. Im Verlauf des Projekts beschäftigten sich die Teilnehmenden mit den Umweltauswirkungen der von ihnen genutzten digitalen Werkzeuge. Eine besondere Herausforderung nahmen sie mutig an: einen ganzen Tag lang vollständig auf soziale Medien zu verzichten. Während sie ihr eigenes Nutzungsverhalten reflektierten, wie sie soziale Medien bewusster und sinnvoller einsetzen könnten, nahmen sie Kontakt zu Influencer/innen mit Behinderungen auf. Gemeinsam diskutierten sie die bedeutende Rolle, die soziale Medien für gesellschaftliches Engagement spielen – sei es beim Austausch mit politischen Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern, beim Aufbau von Gemeinschaften oder beim Verbreiten wesentlicher Informationen. PROJEKT DEMOKRATIE UND DIGITALE PARTIZIPATION Eine vielfältige Gruppe erwachsener Lernender – mit und ohne Lernschwierigkeiten – kam im Rahmen eines Projekts zusammen, das sich mit dem Thema Demokratie beschäftigte. Die Teilnehmenden lernten verschiedene Wege kennen, sich aktiv an Entscheidungsprozessen zu beteiligen, und setzten sich dabei auch mit vorhandenen diskriminierenden Barrieren auseinander. Das gesamte Projekt war partizipativ gestaltet: Die Gruppe war kontinuierlich in Entscheidungsprozesse eingebunden. Zudem wurden umweltfreundliche Praktiken erprobt – etwa die Anreise mit dem Zug oder die bewusste Wahl veganer Verpflegung. Zum Abschluss traten die Teilnehmenden in den Dialog mit lokalen und nationalen Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern, um sich für inklusivere Strukturen in Bereichen wie Bürgerhaushalt, Wahlen und öffentliche politische Debatten einzusetzen. INITIATIVE FÜR INKLUSIVE HOCHSCHULEN Mehrere Hochschulen kooperierten im Rahmen einer Partnerschaft mit gemeinnützigen Organisationen, um ihre Arbeit mit der LGBTQIA+-Community gezielt zu verbessern. Gemeinsam identifizierten sie bestehende Hürden für Studierende und Mitarbeitende. Das Projekt förderte ein tieferes Verständnis für die spezifischen Bedürfnisse der Community und unterstützte die Entwicklung inklusiverer und besser zugänglicher Strukturen. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Optimierung digitaler Lernumgebungen – etwa durch die Einführung barrierefreier Software und geeigneter Online-Lernwerkzeuge. Zusätzlich umfasste das Projekt auch gezielte Lobbyarbeit, um Veränderungen auf institutioneller und nationaler Ebene anzustoßen und so eine inklusivere Studienerfahrung für alle zu ermöglichen. . .5 Verknüpfung der Prioritäten mit Ihrem Projekt WAS KÖNNEN SIE AUS DIESEN PROJEKTBEISPIELEN LERNEN? WIE WÜRDEN SIE IHRE ERKENTNISSE UMSETZEN? Wenden Sie sich an Ihre nationale Agentur oder Ihr nationales Erasmus+ Büro. Diese können Sie nicht nur bei der Entwicklung und Umsetzung Ihres Projekts unterstützen, sondern auch Schulungen anbieten oder empfehlen. So können Sie Ihr Wissen erweitern und sich mit anderen austauschen, die an ähnlichen Themen und Zielen arbeiten. Ferner stellen die SALTO Resource Centres Informationen, Schulungen, Tools und Unterstützung für Ihre Projekte zur Verfügung. UMWELTPROJEKT FÜR BERUFSSCHÜLER/INNEN Berufsschüler/innen aus zwei verschiedenen Ländern beschäftigten sich im Rahmen ihres Projekts mit lokalen Umweltproblemen und wie man diese lösen kann. Gemeinsam entwickelten sie eine App, mit der Umweltschäden nicht nur erfasst, sondern direkt an zuständige Behörden gemeldet werden können. Innerhalb der Gemeinden entwickelte sich die App auch zu einem wichtigen Tool, mit dem Freiwillige für die Behebung von Umweltproblemen mobilisiert werden konnten. Während der Projektarbeit lernten die Schüler/innen nicht nur von- und miteinander, sondern auch von Expertinnen und Experten zu den Themen Umweltschutz, digitale Werkzeugentwicklung und kommunale Entscheidungsprozesse. SPORT FÜR PARTIZIPATIVES LERNEN NUTZEN Sportorganisationen brachten Gruppen junger Frauen mit Migrationshintergrund zusammen, um ihre Kompetenzen als Trainerinnen im Mädchenfußball zu stärken. Der Fußballsport diente dabei als Ausgangspunkt für Gespräche über gesellschaftliche Teilhabe – insbesondere über die Rolle der Frau in der Gesellschaft. Außerdem sammelten die Teilnehmerinnen Spenden, um das Umfeld des Sportplatzes durch die Pflanzung von Bäumen und Sträuchern aufzuwerten, und machten mit lokalen sowie sozialen Medien auf ihre Initiative aufmerksam. Durch den Sport und weitere gemeinschaftliche Aktivitäten gewannen die jungen Frauen (viele von ihnen aus sozioökonomisch benachteiligten Verhältnissen) an Selbstvertrauen und wurden ermutigt, sich aktiv in ihre Gemeinschaft einzubringen. Das Projekt zeigte eindrucksvoll, wie Sport junge Frauen dabei unterstützen kann, sich selbst besser kennenzulernen, ihr Umfeld bewusst wahrzunehmen und positive Veränderungen in ihrer Gemeinschaft anzustoßen. PROBIEREN SIE ES AUS! MEHR DAZU: . .6 LINKTR.EE/ UNLOCK_PRIORITIES https://linktr.ee/unlock_priorities https://linktr.ee/unlock_priorities Wie können Sie (mehr) Inklusion und Vielfalt in Ihr Projekt bringen? UM MEHR MENSCHEN MIT GERINGEREN CHANCEN IN IHR PROJEKT EINZUBEZIEHEN: Arbeiten Sie mit Projektpartnern zusammen, die gezielt mit Menschen mit geringeren Chancen arbeiten (z. B. Sonderschulen, soziale Dienste, Inklusionsorganisationen...). Stellen Sie sicher, dass auch Ihre Projektpartner aktiv Menschen mit geringeren Chancen erreichen und einbinden. Prüfen Sie Ihre Vorgehensweise und Veranstaltungsorte auf Hindernisse, die (unbeabsichtigt) Personen ausschließen könnten. Zeigen Sie in Ihrem Förderantrag, dass sie DIE ZIELGRUPPEN (mit geringeren Chancen), mit denen Sie arbeiten möchten, genau KENNEN. Legen Sie dar, welche Motivation, Kompetenzen und Erfahrungen Sie im Umgang mit diesen Gruppen mitbringen. Beschreiben Sie die spezifischen Bedürfnisse der Zielgruppen, beispielsweise: die notwendige Unterstützung, damit alle gleichberechtigt teilnehmen können (z. B. Begleitpersonen, Trainer/innen, Gebärdensprachdolmetscher/innen...); zusätzliche finanzielle Mittel für besondere Bedürfnisse oder für vorbereitende Besuche (um z. B. einen Ort für Ihre Aktivitäten vorab zu besichtigen); eine gezielte Vorbereitung, inklusive Methoden und Nachbereitung, die auf die spezifischen Bedürfnisse zugeschnitten sind. Erasmus+ und das Europäische Solidaritätskorps fördern Chancengerechtigkeit und Fairness, indem sichergestellt wird, dass die Teilnahme für alle offen und zugänglich ist – unabhängig von den individuellen Herausforderungen, denen Menschen begegnen. Personen, die mit Hindernissen konfrontiert sind, haben oft weniger Chancen zur Teilhabe als andere. Durch gezielte Unterstützung und passende Ressourcen können Sie Ihr Projekt für Menschen mit unterschiedlichsten Hintergründen öffnen. Sehen Sie sich diese Empfehlungen an, um Ihre Projekte inklusiver zu gestalten! UM MEHR INKLUSION UND VIELFALT IN IHRE PROJEKTE ZU BRINGEN: Beziehen Sie Menschen mit geringeren Chancen aktiv in alle Phasen Ihres Projekts ein (zu jedem Thema) = inklusives Projekt. Greifen Sie Themen rund um Inklusion und Vielfalt auf = Projekt über Inklusion. Oder beides: Binden Sie Menschen mit geringeren Chancen in ein Projekt ein, das sich mit Inklusion und Vielfalt beschäftigt. . .7 Wie können Sie (mehr) Inklusion und Vielfalt in Ihr Projekt bringen? Erstellen Sie im Vorfeld eine Liste mit Notfallkontakten, die während einer Auslandsaktivität kontaktiert werden können. Analysieren Sie die Lernbedürfnisse der Teilnehmenden, definieren Sie die Aktivitäten im Projekt entsprechend und bieten Sie bei Bedarf verschiedene Möglichkeiten zur Teilnahme an. Fördern Sie die aktive Teilnahme am Projekt. Antizipieren Sie Herausforderungen bei der Projektdurchführung so weit wie möglich (Risikobewertung). Richten Sie die Aktivitäten (z. B. Methoden, Dauer, Räumlichkeiten) auf die Bedürfnisse, Interessen und Fähigkeiten Ihrer Teilnehmenden aus. VOR DER AKTIVITÄT Gestalten Sie Ihre Informationen und Vorgehensweise zielgruppengerecht, ansprechend und gut zugänglich. Verwenden Sie Kommunikationskanäle, eine Sprache und visuelle Elemente, die Ihre Zielgruppe nutzt, versteht und mit denen sie sich identifizieren kann. Weisen Sie in Ihrem Informationsmaterial ausdrücklich darauf hin, dass Sie eine Beteiligung von Menschen mit geringeren Chancen willkommen heißen (und welche Unterstützung Sie anbieten können), um die Teilnahme verschiedener Zielgruppen zu fördern. Achten Sie darauf, dass Ihre Teilnahme- und Auswahlkriterien nicht ausschließend sind (z. B. „Nur die Besten können teilnehmen“) – achten Sie auf vielfältige Profile. Lernen Sie die Bedürfnisse und Herausforderungen Ihrer Teilnehmenden kennen (statt sie einfach anzunehmen) und gestalten Sie Ihre Vorbereitungen und die Verwaltung (Dokumente, Plattformen) so, dass sie für alle geeignet sind. Bieten Sie bei Bedarf individuelle Unterstützung an. Im Folgenden finden Sie einige Ideen, um mehr Inklusion und Vielfalt in Ihre Aktivitäten zu bringen. TIPPS FÜR PROJEKTE . .8 NACH DER AKTIVITÄT Nutzen Sie die Vielfalt der Gruppe als eine positive Quelle des Lernens. Bieten Sie maßgeschneiderte Unterstützung sowohl während des Arbeitsprogramms als auch außerhalb (Freizeit, Unterkunft...) an. Sorgen Sie dafür, dass es für alle Teilnehmenden eine „Vertrauensperson“ gibt, die im Bedarfsfall jederzeit erreichbar ist. WÄHREND DER AKTIVITÄT Stellen Sie sicher, dass Veranstaltungsort und Unterkunft für Menschen mit eingeschränkter Mobilität, sensorischen und kognitiven Beeinträchtigungen, psychischen Bedürfnissen sowie für unterschiedliche Geschlechter, Ernährungsweisen, kulturelle und soziale Gepflogenheiten etc. geeignet sind. Schaffen Sie einen sicheren Lernraum, indem Sie die Methoden und das Programm an die Lernbedürfnisse anpassen oder verschiedene Möglichkeiten zur Teilnahme anbieten. Unterstützen Sie die Teilnehmenden (auf Basis ihrer Lernerfahrungen) die nächsten Schritte zu planen. Sammeln (und berücksichtigen) Sie Feedback von Teilnehmenden mit geringeren Chancen, um Ihre nächste Aktivität noch inklusiver zu gestalten! Unterstützen Sie die Teilnehmenden dabei, die Aktivitäten zu reflektieren und dokumentieren Sie ihre Lernerfahrungen (z. B. Europass- Mobilitätsnachweis, Youthpass, Learning Agreement Complement...). Beziehen Sie alle Teilnehmenden entsprechend ihren Interessen und Fähigkeiten in Verbreitungsaktivitäten ein. Planen Sie ausreichend Pausen ein und stellen Sie einen ruhigen Raum zur Verfügung, um die Erfahrung zu reflektieren. Achten Sie darauf, dass die Lernmaterialien ansprechend und zugänglich sind (z. B. für blinde und sehbehinderte Menschen, für Menschen mit sensorischen und kognitiven Beeinträchtigungen, für Menschen mit Lernschwierigkeiten...). Wie können Sie (mehr) Inklusion und Vielfalt in Ihr Projekt bringen? MEHR DAZU : . .9 Behalten Sie die finanziellen Belastungen für die Teilnehmenden im Rahmen Ihrer Projektaktivitäten als auch in der Freizeit im Blick. LINKTR.EE/ UNLOCK_PRIORITIES https://linktr.ee/unlock_priorities https://linktr.ee/unlock_priorities Wie können Sie Ihr Projekt umweltfreundlicher gestalten? WAS BEDEUTET GRÜNES REISEN? Die Programme unterstützen “grünes” Reisen. Leider kann umweltfreundliches Reisen manchmal teurer sein oder mehr Zeit in Anspruch nehmen. Es gibt jedoch zusätzliche Fördermittel, um diese Mehrkosten auszugleichen. Weitere Informationen dazu finden Sie in den Programmleitfäden zu den Programmen Erasmus+ und Europäisches Solidaritätskorps. Umwelt- und Klimaschutzmaßnahmen sind zentrale Prioritäten der EU – heute und in Zukunft. Nachhaltigkeit sollte ein fester Bestandteil des gesamten Bildungs- und Ausbildungsbereichs sein. Dies betrifft Lehrpläne, die berufliche Weiterbildung von Lehrkräften sowie Gebäude, Infrastruktur und Abläufe. Erasmus+ und das Europäische Solidaritätskorps fördern: Bildung für nachhaltige Entwicklung, einschließlich der Vermittlung von Wissen, Kompetenzen und Fähigkeiten, die Teilnehmende benötigen, um nachhaltiges Handeln in ihrem Alltag zu integrieren; Verhaltensänderungen, um den CO₂-Fußabdruck europäischer Projekte zu reduzieren – zum Beispiel durch die Förderung von emissionsarmen Reisemöglichkeiten und umweltfreundliches Projektmanagement; die Erweiterung von Wissen und Kompetenzen in Bereichen, die mit dem ökologischen Wandel zusammenhängen. . .10 GRÜN REISEN - SO GEHT’S: https://erasmus-plus.ec.europa.eu/erasmus-programme-guide https://youth.europa.eu/solidarity/organisations/reference-documents-resources_en TIPPS FÜR PROJEKTE Führen Sie eine Abfallanalyse durch und beginnen Sie, Müll zu vermeiden, zu reduzieren und zu recyceln. Bieten Sie standardmäßig vegane/vegetarische Verpflegung mit regionalen und saisonalen Zutaten an. Verwenden Sie wiederverwendbares Besteck und ermutigen Sie die Teilnehmenden, ihre eigenen Wasserflaschen mitzubringen. Wählen Sie Orte, die gut mit umweltfreundlichen Verkehrsmitteln erreichbar sind. Helfen Sie Ihren Teilnehmenden bei der Buchung von Zugtickets, organisieren Sie Fahrgemeinschaften, stellen Sie Fahrradstellplätze zur Verfügung... Lassen Sie die Teilnehmenden selbst wählen, was sie an Goodies, Snacks oder Erfrischungen tatsächlich brauchen, anstatt für jede Person pauschal ein Kontingent bereitzustellen – so reduzieren Sie unnötigen Abfall. Messen Sie Ihren CO2- Fußabdruck während des Projekts für alle relevanten Bereiche (Reisen, Veranstaltungen, Beschaffung...). Wo eine Reduktion nicht möglich ist, kompensieren Sie. Teilen Sie Ihre umweltfreundlichen Maßnahmen, um andere zu inspirieren und neue Maßstäbe zu setzen. Ermutigen Sie Ihre Teilnehmenden, nachhaltige Gewohnheiten zu übernehmen. PRAKTISCHE SCHRITTE ZUR VERRINGERUNG DES CO2-FUßABDRUCKS IHRES PROJEKTS: Welchen Bedarf hat Ihre Zielgruppe in diesem Bereich? Welche grünen Kompetenzen sind bereits vorhanden, und was fehlt noch? Wie können Sie die Projektverantwortlichen in Umweltfragen schulen? Wie können Sie Entscheidungen auf der Grundlage von Fakten und Daten treffen? Überlegen Sie bei der Planung Ihrer Aktivitäten (Treffen, Veranstaltungen, Workshops...), ob Sie sich persönlich treffen müssen oder nicht. Können diese Aktivitäten auch online stattfinden? Wie können Sie den Energie- und Ressourcenverbrauch der Teilnehmenden, des Projekts und der beteiligten Organisationen senken? Könnten Sie auf Flyer oder Goodies verzichten? Gibt es nachhaltige Alternativen? Welchen langfristigen Einfluss haben Ihre Aktivitäten? Was hat Bestand und was nicht? Sprechen Sie mit Ihren Projektpartnerinnen und Projektpartnern über deren Umweltbilanz und gute Praxisbeispiele (z. B. bei der Auswahl von Veranstaltungsorten, Restaurants, Druckereien oder Moderator/innen...). Wie können Sie Ihr Projekt umweltfreundlicher gestalten? MEHR DAZU: . .11 Welche Expertinnen und Experten und Umweltakteurinnen und Umweltakteure können Sie einbinden? Welche Indikatoren können Sie nutzen, um die Wirkung Ihres Projekts zu messen und sie in Ihrem Abschlussbericht darzustellen? Wie können Sie eine langfristige Verhaltensänderung bei Ihren Teilnehmenden fördern? LINKTR.EE/ UNLOCK_PRIORITIES https://linktr.ee/unlock_priorities https://linktr.ee/unlock_priorities EIN PROJEKT KANN SICH ZUM BEISPIEL MIT FOLGENDEN THEMEN BEFASSEN: Entwicklung digitaler Kompetenzen – von grundlegenden bis zu fortgeschrittenen Fähigkeiten1 Stärkung eines digitalen Bildungsökosystems2 Digitale Inhalte für allgemeine und berufliche Bildung sowie Jugend Künstliche Intelligenz in allgemeiner und beruflicher Bildung sowie Jugendarbeit Digitale Bereitschaft und Kapazität von Einrichtungen, Entwicklung digitaler Transformationspläne oder digitaler Strategien innerhalb von Bildungseinrichtungen Digitale Inklusion und Abbau digitaler Ungleichheiten STEAM-Ansatz (Science, Technology, Engineering, Arts, Mathematics) Virtuelle und hybride Mobilität, virtuelles Lernen und virtuelle Zusammenarbeit Jedes andere Thema im Einklang mit dem Digital Education Action Plan (2021–2027)3 Projekte im Rahmen von Erasmus+ und dem Europäischen Solidaritätskorps leisten einen wichtigen Beitrag zur Stärkung digitaler Kompetenzen und Kapazitäten – sowohl bei Einzelpersonen als auch bei Institutionen. Sie schaffen damit gleiche Chancen für alle, im Leben erfolgreich zu sein, eine Beschäftigung zu finden und sich als engagierte Bürger/innen einzubringen. Der digitale Wandel ist besonders wichtig in der allgemeinen und beruflichen Bildung, der Jugendarbeit und dem Sport, da er als systemischer Veränderungsprozess verstanden wird, bei dem Technologie gezielt eingesetzt wird, um neue Prozesse und Methoden zu ermöglichen. Ziel ist es, die Qualität und Teilhabe in der allgemeinen und beruflichen Bildung sowie der Jugendarbeit zu verbessern. Der gezielte Einsatz digitaler Technologien, künstlicher Intelligenz und weiterer innovativer Lösungen kann neue Möglichkeiten für Lernen und Kommunikation schaffen, den Zugang zu Informationen verbessern, moderne pädagogische Ansätze ermöglichen und somit die Qualität von Lehren und Lernen in formalen wie auch non-formalen Lernumgebungen steigern. Wie kann ein Projekt mit Fokus auf die digitale Priorität umgesetzt werden? 12 1 Council Recommendation on improving the provision of digital skills and competences in education and training 2 Council recommendation on Key enabling factors for successful digital education and training 3 Digital Education Action Plan (2021-2027) . . Digitale Pädagogik https://data.consilium.europa.eu/doc/document/ST-15740-2023-INIT/en/pdf https://data.consilium.europa.eu/doc/document/ST-15741-2023-INIT/en/pdf https://education.ec.europa.eu/focus-topics/digital-education/plan Wie kann ein Projekt mit Fokus auf die digitale Priorität umgesetzt werden? FRAGEN ZUM NACHDENKEN Wie werden digitale pädagogische Ansätze und Methoden eingesetzt, um vertieftes Lernen zu fördern? Wie trägt das Projekt zur Verbesserung digitaler Fertigkeiten und Kompetenzen im Kontext der digitalen Transformation bei? Wie stärkt das Projekt ein leistungsstarkes digitales Bildungsökosystem? Wie wird digitale Technologie gezielt und sinnvoll eingesetzt, um neue Prozesse und Methoden zu ermöglichen? Wie kann die digitale Transformation mit den übrigen Programmprioritäten des Projekts sinnvoll verknüpft werden? DIGITALE PÄDAGOGIK DIGITALE KOMPETENZEN DIGITALES BILDUNGSÖKOSYSTEM DIGITALE TRANSFORMATION SYNERGIEN MIT ANDEREN PRIORITÄTEN 4 2 3 1 5 . .13 NUTZEN SIE GEEIGNETE TOOLS UND KONZEPTE, UM DIE UMSETZUNG DER DIGITALEN PRIORITÄT IN IHREM PROJEKT ZU UNTERSTÜTZEN Neben dem Digital Education Action Plan können Sie Referenzrahmen wie DigComp, DigCompEdu und DigCompOrg verwenden, um bei der Projektplanung Bedürfnisse, Ziele und Aktivitäten zu identifizieren. Sie bieten einen gemeinsamen Bezugsrahmen, um Ihr Projekt in einem breiteren europäischen Kontext einzuordnen. Solche Tools und Referenzrahmen unterstützen Ihre Projektaktivitäten gezielt – etwa beim Aufbau digitaler Kompetenzen und bei der Selbsteinschätzung (z. B. mit den SELFIE-Tools). Darüber hinaus helfen sie dabei, die Projektarbeit zu reflektieren und ihre Wirkung systematisch zu bewerten. One-Pager von SALTO Digital bieten Leitlinien und konkrete Anregungen, wie die entsprechenden Referenzrahmen und Werkzeuge in Projekten eingesetzt werden können. Ergänzend dazu bieten Themenkarten kompakte Einführungen in verschiedene digitale Themen (wie KI und STEAM) und erleichtern es insbesondere neuen Projekten, sich mit der digitalen Priorität auseinanderzusetzen. One-Pager und weitere hilfreiche Ressourcen für Ihr Projekt finden Sie unter: saltodigital.eu Wie kann ein Projekt mit Fokus auf die digitale Priorität umgesetzt werden? . .14 https://www.oph.fi/en/european-salto-digital-resource-centre WAS FÄLLT IHNEN EIN, WENN SIE AN DEMOKRATISCHE TEILHABE DENKEN? Partizipation bedeutet, dass Menschen das Recht, die Mittel, den Raum, die Gelegenheit sowie gegebenenfalls die Unterstützung haben, um frei ihre Meinung zu äußern, sich einzubringen und Entscheidungen, die sie betreffen, mitzugestalten – also aktiv am demokratischen und gesellschaftlichen Leben unserer Gemeinschaften teilzunehmen. Beteiligung kann viele Formen annehmen. Wählen zu gehen oder für ein politisches Amt zu kandidieren sind vielleicht die ersten Dinge, die einem in den Sinn kommen – doch demokratische Teilhabe geht weit darüber hinaus. Man kann sich zum Beispiel in und mit gewählten oder repräsentativen Gremien engagieren, wie etwa in Schüler/innen- oder Studierendenvertretungen, Jugendräten, Bürgerversammlungen, politischen Parteien oder Gewerkschaften. Auch das Unterzeichnen oder Initiieren von Petitionen, der Einsatz für Veränderungen mit Freundinnen und Freunden oder mit Unterstützung einer Organisation, das Verfassen von Verbesserungsvorschlägen an die lokale Gemeinde oder das Teilnehmen an Protesten zählen dazu. Zudem können Menschen sich ehrenamtlich engagieren, spenden, Beiträge in sozialen Medien teilen, sich an Entscheidungsträger/innen wenden, Produkte aus ethischen Gründen boykottieren und vieles mehr. Es geht darum, die eigenen Bedürfnisse und Ansichten zum Ausdruck zu bringen, gehört zu werden und dadurch Prozesse und Ergebnisse im eigenen Umfeld zu beeinflussen. Wie können Erasmus+ und das Europäische Solidaritätskorps Sie dabei unterstützen? Wie können Sie mehr und bessere Partizipation in Ihrem Projekt erreichen? . .15 FOKUS AUF PARTIZIPATION Partizipation kann sowohl das Thema Ihres Projekts sein (Sie diskutieren über Partizipation) als auch ein Prozess in Ihrem Projekt (Sie wenden Beteiligungsprinzipien an). PROZESSE UND ENTSCHEIDUNGSFINDUNG Bieten Sie den Teilnehmenden genügend relevante Informationen, damit sie Entscheidungen treffen können? In welcher Form werden die Informationen zur Verfügung gestellt? Wie schaffen Sie einen sicheren Raum, in dem Teilnehmende Fragen zu ihrer Beteiligung stellen können? Wie beziehen Sie die Menschen, die von Ihrem Projekt betroffen sind, aktiv in Entscheidungen ein – vor, während und nach dem Projekt? BEACHTEN SIE BEIM VERFASSEN IHRES FÖRDERANTRAGS, BEI DER UMSETZUNG UND BEI DER REFLEXION IHRES PROJEKTS FOLGENDES: THEMA Was könnte ein wichtiges Thema für die Menschen sein, die Sie in Ihr Projekt einbinden möchten? Wie können Sie das herausfinden? (z. B. anhand von früheren Aktivitäten, Umfragen, Befragung von Teamkolleginnen und Teamkollegen und Zielgruppen mit verschiedenen Methoden...) Auch wenn Ihr Projekt einen anderen Schwerpunkt hat – wie könnten Sie Partizipation aus der Perspektive Ihres Themas angehen? (z. B. Wahlen, Proteste, Gemeinschaftsaktionen zu den von Ihnen gewählten Themen, Dialog mit Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern) Welche Aspekte der demokratischen Teilhabe könnten Teil Ihres Projekts sein? Worauf möchten Sie sich konzentrieren? (z. B. ein Projekt zu Wahlen, ehrenamtliches Engagement in der lokalen Gemeinschaft, Erfahrungsaustausch über die Arbeit von Schüler/innenvertretungen / Jugendräten / akademischen Gremien, die Bedeutung von Protesten, von Lernenden geleitete Bildungsaktivitäten...) TIPPS FÜR PROJEKTE Wie können Sie mehr und bessere Partizipation in Ihrem Projekt erreichen? . .16 Wie verteilen Sie die Verantwortlichkeiten während des Projekts? Wie kann jede/r Teilnehmende einen Beitrag leisten? Welche Rollen gibt es? Wie könnten Sie die Teilnehmenden in alle Arten von Entscheidungsprozessen im Projekt einbeziehen? (z. B. bei praktischen Fragen, Methodenwahl, Themen, Öffentlichkeitsarbeit, Einbeziehung von Expertinnen und Experten, Kommunikation...) Wie stellen Sie sicher, dass die Meinung aller Beteiligten während des gesamten Projekts und der Aktivitäten gehört wird? Welche Methoden, sowohl online als auch offline, könnten Sie dafür nutzen? WIRKUNG UND NÄCHSTE SCHRITTE Wie könnten Sie gemeinsam mit den Teilnehmenden die Ergebnisse und den Ablauf des Projekts bewerten? Wie könnte Ihr Projekt etwas in der lokalen Gemeinschaft oder in der breiteren Gesellschaft verändern? Mit wem könnten Sie dafür zusammenarbeiten? (Lokale, nationale, internationale Entscheidungsträger/innen, Jugendarbeiter/innen, Schulleiter/innen, Universitätsrektorinnen und Universitätsrektoren...) Wie stellen Sie sicher, dass die am Projekt beteiligten Personen wissen, wo und wie ihre Meinungen und Bedürfnisse berücksichtigt werden oder weitere Prozesse beeinflussen? (Erklären Sie auch, ob und warum einige ihrer Ideen möglicherweise nicht umgesetzt werden.) Wie könnten Sie über die Projektergebnisse und die Bedürfnisse der Teilnehmenden an unterschiedliche Entscheidungsträger/innen auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene kommunizieren? Wie bewerten Sie gemeinsam mit allen Teilnehmenden die Wirkung und den Lerneffekt des Projekts? Wie übertragen Sie das Gelernte über die Projektlaufzeit hinaus auf den Alltag? Wie verändert die Teilnahme am Projekt das Wissen und die Einstellung der Teilnehmenden hinsichtlich ihrer Möglichkeiten, Veränderungen zu bewirken? Wie könnten Sie diesen Effekt weiterentwickeln? Wie können Sie mehr und bessere Partizipation in Ihrem Projekt erreichen? . .17 MEHR DAZU: LINKTR.EE/ UNLOCK_PRIORITIES https://linktr.ee/unlock_priorities https://linktr.ee/unlock_priorities Sind Sie bereit, MEHR DAZU: Von der Europäischen Union finanziert. Die geäußerten Ansichten und Meinungen entsprechen jedoch ausschließlich denen der Autorin oder des Autors bzw. der Autorinnen oder Autoren und spiegeln nicht zwingend die der Europäischen Union oder der Europäischen Exekutivagentur für Bildung und Kultur (EACEA) wider. Weder die Europäische Union noch die Europäische Exekutivagentur für Bildung und Kultur (EACEA) können dafür verantwortlich gemacht werden. das Potenzial auszuschöpfen? der Prioritäten LINKTR.EE/ UNLOCK_PRIORITIES https://linktr.ee/unlock_priorities https://linktr.ee/unlock_priorities …
[…] Übersetzt aus dem Englischen von Praktische Empfehlungen zur Ausrichtung Ihrer internationalen Projekte an den Prioritäten der Programme Erasmus+ und Europäisches Solidaritätskorps Prioritäten setzen, Potentiale ausschöpfen OeaD Sind Sie bereit, das Potenzial der Programme Erasmus+ und Europäisches Solidaritätskorps voll auszuschöpfen? Möchten Sie lernen, wie Sie die horizontalen Prioritäten der Programme besser in Ihre Tätigkeit integrieren können? Die folgenden Ausführungen sollen Ihnen zeigen, wie Sie die vier horizontalen Prioritäten auf Ihre Projektidee anwenden können – unabhängig davon, in welchem Bereich Sie tätig sind. Jedes Projekt ist einzigartig und orientiert sich an den spezifischen Bedürfnissen der Teilnehmenden und der beteiligten Organisationen. Die Art und Weise, wie die Prioritäten umgesetzt werden, ist von Projekt zu Projekt verschieden. Auch die Strukturierung der hier bereitgestellten Informationen variiert je nach Priorität – entdecken Sie, was für Sie am besten passt! Erasmus+ ist das EU-Programm, das die allgemeine und berufliche Bildung, die Jugend und den Sport in Europa (und darüber hinaus) durch Mobilitäts- und Kooperationsmöglichkeiten unterstützt. Das Europäische Solidaritätskorps unterstützt junge Menschen dabei, sich durch Freiwilligenarbeit und Solidaritätsaktionen für das Gemeinwohl zu engagieren. Beide Programme fördern Inklusion und Vielfalt, Umwelt- und Klimaschutz, digitalen Wandel und demokratische Teilhabe. Doch was bedeuten diese Prioritäten konkret für Ihr Projekt – und warum sind sie wichtig? Textredaktion: Susie Nicodemie Grafische Gestaltung: www.wearestardust.be Wir danken den SALTO Resource Centres, den nationalen Agenturen und den Projektträgerinnen und Projektträgern, die uns bei der Erstellung und Erprobung des Handouts unterstützt haben. MEHR DAZU: Übersetzung aus dem Englischen: OeAD-GmbH — Agentur für Bildung und Internationalisierung, Ebendorferstraße 7, 1010 Wien LINKTR.EE/ UNLOCK_PRIORITIES https://linktr.ee/unlock_priorities https://linktr.ee/unlock_priorities INKLUSION & VIELFALT In Erasmus+ und dem Europäischen Solidaritätskorps soll sichergestellt werden, dass alle Menschen – unabhängig von ihren individuellen Voraussetzungen – Zugang zu den angebotenen Möglichkeiten erhalten. Hierfür bieten beide Programme verschiedene Hilfestellungen und Ressourcen an, um bestehende Hürden für eine Teilnahme zu verringern und zu überwinden. Bei diesen Hürden kann es sich um gesundheitliche Probleme, soziale oder kulturelle Herausforderungen, wirtschaftliche oder geografische Barrieren, Bildungsnachteile, Diskriminierung oder jegliche andere Form von Einschränkungen handeln. Europäische Projekte sollen inklusiv und zugänglich sein und Vielfalt in all ihren Formen einbinden. Sie sollen Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen ansprechen und diese Diversität als wertvolle Lernchance anerkennen. Ein gleichberechtigtes und respektvolles Umfeld sollte in allen Projekten aktiv gefördert werden. . TEILHABE AM DEMOKRATISCHEN LEBEN, GEMEINSAME WERTE UND BÜRGERSCHAFTLICHES ENGAGEMENT Die Mitwirkung an demokratischen Prozessen ist entscheidend für das Wachstum und die Entwicklung der Gesellschaften in Europa und darüber hinaus. Dazu gehört es, die erforderlichen Kompetenzen zu fördern und vielfältige Wege zu schaffen, um die Bedürfnisse der Menschen wahrzunehmen und einzubeziehen. Die EU- Programme unterstützen dabei, Hindernisse abzubauen und aktives Engagement sowie Teilhabe zu erleichtern. Europäische Projekte sollen alle Menschen, die sich engagieren möchten, dabei unterstützen, ihr Recht auf Mitbestimmung wahrzunehmen und die notwendigen Kompetenzen für eine aktive Bürgerschaft zu entwickeln. Dabei sollten partizipative Methoden zum Einsatz kommen, die zur aktiven Beteiligung motivieren. Außerdem ist es wichtig, Projekte gemeinsam mit unterschiedlichen Beteiligten zu planen und umzusetzen. NACHHALTIGKEIT UND KLIMAWANDEL Umwelt- und Klimabelastungen betreffen uns alle. Daher ist es wichtig, dass Menschen die ökologischen Herausforderungen verstehen und sowohl ihr Wissen als auch ihre Bereitschaft stärken, aktiv zu einer nachhaltigeren Zukunft beizutragen. Die Förderung von Lernprozessen und Maßnahmen für den grünen Wandel (sowohl im formellen als auch im informellen Bereich) ist eine Priorität der Programme Erasmus+ und Europäisches Solidaritätskorps. Aktivitäten in europäischen Projekten sollten ressourcenschonend und umweltbewusst umgesetzt werden. Dabei gilt es, nachhaltiges und verantwortungsvolles Handeln sowohl bei den Teilnehmenden als auch bei den beteiligten Organisationen zu unterstützen und zu stärken. DIGITALER WANDEL Der fortschreitende digitale Wandel beeinflusst unsere Gesellschaften und Volkswirtschaften kontinuierlich. Er eröffnet neue Möglichkeiten des Lernens, der Ausbildung, der Arbeit, der aktiven gesellschaftlichen Teilhabe, der Unterhaltung und der Kommunikation. Digitale Fertigkeiten und Kompetenzen sind dabei zentrale Bausteine für soziale Inklusion, aktive Bürgerschaft, Beschäftigungsfähigkeit, Produktivität, Sicherheit und Wachstum. Die beiden Programme tragen zu inklusiveren und geeinten, umweltfreundlicheren und digital fitten Gesellschaften bei. Europas Innovationskraft sowie die Entwicklung digitaler Kompetenzen und Fähigkeiten in zukunftsweisenden Bereichen wie Klimaschutz, saubere Energie, künstliche Intelligenz, Robotik und Big-Data-Analyse sind entscheidend für ein nachhaltiges Wachstum und den Zusammenhalt Europas in der Zukunft. . .3 WIE WÜRDEN SIE DIESE PRIORITÄTEN IN IHREM PROJEKT MITEINANDER VERBINDEN? PRIORITÄTEN ÜBERSCHNEIDEN SICH Obwohl es sich um vier unterschiedliche Prioritäten handelt, überschneiden sie sich häufig in erheblichem Maße. Ein wesentlicher Beitrag zur Inklusion besteht beispielsweise darin, sicherzustellen, dass Menschen aus unterrepräsentierten Gruppen aktiv an Entscheidungsfindungen teilnehmen können. Gleichzeitig kann der gezielte Einsatz digitaler Werkzeuge Projekte verbessern, indem sie ökologisch nachhaltiger, inklusiver und partizipativer gestaltet werden. Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen bringen ihre Stimme und Fähigkeiten vielfältig ein, indem sie verschiedene Formen der Partizipation nutzen (etwa durch ihr Engagement in Projekten), um Nachhaltigkeit und Inklusion voranzubringen. Es ist entscheidend, diese Verbindungen zwischen den Prioritäten zu erkennen und gezielt zu nutzen. Durch die Berücksichtigung mehrerer Prioritäten innerhalb einer Initiative können umfassendere und wirkungsvollere Projekte entstehen. . .4 Verknüpfung der Prioritäten mit Ihrem Projekt LASSEN SIE SICH VON DEN FOLGENDEN PROJEKTBEISPIELEN INSPIRIEREN! Diese Projekte aus verschiedenen Bereichen und Organisationen sind bestrebt, unterschiedliche Prioritäten zu verbinden. Wo erkennen Sie in den Beispielen welche Priorität? Was können Sie daraus lernen? Was würden Sie anders machen? NACHHALTIGE ENTSCHEIDUNGEN – EIN PROJEKT FÜR GRUNDSCHULKINDER Im Rahmen dieses Projekts lernten Grundschulkinder, wie sie im Alltag umweltfreundliche Entscheidungen treffen können. Auch Kinder aus sozial und wirtschaftlich benachteiligten Lebensverhältnissen waren beteiligt. Sie lernten die Bedeutung von Nachhaltigkeit kennen, erfuhren, wer Einfluss auf umweltbezogene Entscheidungen hat, und diskutierten darüber, welche Veränderungen sie selbst – sowohl zu Hause als auch im Klassenzimmer – umsetzen könnten. Ein besonderes Highlight des Projekts war die Nutzung einer Virtual-Reality-Umgebung (VR), in der die Kinder ein interaktives Spiel zum Thema Recycling und nachhaltiges Handeln erkundeten. JUGENDPROJEKT ZU SOCIAL MEDIA UND GESELLSCHAFTLICHEM ENGAGEMENT Eine Gruppe junger Menschen realisierte ein internationales Projekt mit dem Ziel, sich intensiver mit sozialen Medien auseinanderzusetzen und die dabei gewonnenen Erkenntnisse zu teilen. Im Verlauf des Projekts beschäftigten sich die Teilnehmenden mit den Umweltauswirkungen der von ihnen genutzten digitalen Werkzeuge. Eine besondere Herausforderung nahmen sie mutig an: einen ganzen Tag lang vollständig auf soziale Medien zu verzichten. Während sie ihr eigenes Nutzungsverhalten reflektierten, wie sie soziale Medien bewusster und sinnvoller einsetzen könnten, nahmen sie Kontakt zu Influencer/innen mit Behinderungen auf. Gemeinsam diskutierten sie die bedeutende Rolle, die soziale Medien für gesellschaftliches Engagement spielen – sei es beim Austausch mit politischen Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern, beim Aufbau von Gemeinschaften oder beim Verbreiten wesentlicher Informationen. PROJEKT DEMOKRATIE UND DIGITALE PARTIZIPATION Eine vielfältige Gruppe erwachsener Lernender – mit und ohne Lernschwierigkeiten – kam im Rahmen eines Projekts zusammen, das sich mit dem Thema Demokratie beschäftigte. Die Teilnehmenden lernten verschiedene Wege kennen, sich aktiv an Entscheidungsprozessen zu beteiligen, und setzten sich dabei auch mit vorhandenen diskriminierenden Barrieren auseinander. Das gesamte Projekt war partizipativ gestaltet: Die Gruppe war kontinuierlich in Entscheidungsprozesse eingebunden. Zudem wurden umweltfreundliche Praktiken erprobt – etwa die Anreise mit dem Zug oder die bewusste Wahl veganer Verpflegung. Zum Abschluss traten die Teilnehmenden in den Dialog mit lokalen und nationalen Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern, um sich für inklusivere Strukturen in Bereichen wie Bürgerhaushalt, Wahlen und öffentliche politische Debatten einzusetzen. INITIATIVE FÜR INKLUSIVE HOCHSCHULEN Mehrere Hochschulen kooperierten im Rahmen einer Partnerschaft mit gemeinnützigen Organisationen, um ihre Arbeit mit der LGBTQIA+-Community gezielt zu verbessern. Gemeinsam identifizierten sie bestehende Hürden für Studierende und Mitarbeitende. Das Projekt förderte ein tieferes Verständnis für die spezifischen Bedürfnisse der Community und unterstützte die Entwicklung inklusiverer und besser zugänglicher Strukturen. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Optimierung digitaler Lernumgebungen – etwa durch die Einführung barrierefreier Software und geeigneter Online-Lernwerkzeuge. Zusätzlich umfasste das Projekt auch gezielte Lobbyarbeit, um Veränderungen auf institutioneller und nationaler Ebene anzustoßen und so eine inklusivere Studienerfahrung für alle zu ermöglichen. . .5 Verknüpfung der Prioritäten mit Ihrem Projekt WAS KÖNNEN SIE AUS DIESEN PROJEKTBEISPIELEN LERNEN? WIE WÜRDEN SIE IHRE ERKENTNISSE UMSETZEN? Wenden Sie sich an Ihre nationale Agentur oder Ihr nationales Erasmus+ Büro. Diese können Sie nicht nur bei der Entwicklung und Umsetzung Ihres Projekts unterstützen, sondern auch Schulungen anbieten oder empfehlen. So können Sie Ihr Wissen erweitern und sich mit anderen austauschen, die an ähnlichen Themen und Zielen arbeiten. Ferner stellen die SALTO Resource Centres Informationen, Schulungen, Tools und Unterstützung für Ihre Projekte zur Verfügung. UMWELTPROJEKT FÜR BERUFSSCHÜLER/INNEN Berufsschüler/innen aus zwei verschiedenen Ländern beschäftigten sich im Rahmen ihres Projekts mit lokalen Umweltproblemen und wie man diese lösen kann. Gemeinsam entwickelten sie eine App, mit der Umweltschäden nicht nur erfasst, sondern direkt an zuständige Behörden gemeldet werden können. Innerhalb der Gemeinden entwickelte sich die App auch zu einem wichtigen Tool, mit dem Freiwillige für die Behebung von Umweltproblemen mobilisiert werden konnten. Während der Projektarbeit lernten die Schüler/innen nicht nur von- und miteinander, sondern auch von Expertinnen und Experten zu den Themen Umweltschutz, digitale Werkzeugentwicklung und kommunale Entscheidungsprozesse. SPORT FÜR PARTIZIPATIVES LERNEN NUTZEN Sportorganisationen brachten Gruppen junger Frauen mit Migrationshintergrund zusammen, um ihre Kompetenzen als Trainerinnen im Mädchenfußball zu stärken. Der Fußballsport diente dabei als Ausgangspunkt für Gespräche über gesellschaftliche Teilhabe – insbesondere über die Rolle der Frau in der Gesellschaft. Außerdem sammelten die Teilnehmerinnen Spenden, um das Umfeld des Sportplatzes durch die Pflanzung von Bäumen und Sträuchern aufzuwerten, und machten mit lokalen sowie sozialen Medien auf ihre Initiative aufmerksam. Durch den Sport und weitere gemeinschaftliche Aktivitäten gewannen die jungen Frauen (viele von ihnen aus sozioökonomisch benachteiligten Verhältnissen) an Selbstvertrauen und wurden ermutigt, sich aktiv in ihre Gemeinschaft einzubringen. Das Projekt zeigte eindrucksvoll, wie Sport junge Frauen dabei unterstützen kann, sich selbst besser kennenzulernen, ihr Umfeld bewusst wahrzunehmen und positive Veränderungen in ihrer Gemeinschaft anzustoßen. PROBIEREN SIE ES AUS! MEHR DAZU: . .6 LINKTR.EE/ UNLOCK_PRIORITIES https://linktr.ee/unlock_priorities https://linktr.ee/unlock_priorities Wie können Sie (mehr) Inklusion und Vielfalt in Ihr Projekt bringen? UM MEHR MENSCHEN MIT GERINGEREN CHANCEN IN IHR PROJEKT EINZUBEZIEHEN: Arbeiten Sie mit Projektpartnern zusammen, die gezielt mit Menschen mit geringeren Chancen arbeiten (z. B. Sonderschulen, soziale Dienste, Inklusionsorganisationen...). Stellen Sie sicher, dass auch Ihre Projektpartner aktiv Menschen mit geringeren Chancen erreichen und einbinden. Prüfen Sie Ihre Vorgehensweise und Veranstaltungsorte auf Hindernisse, die (unbeabsichtigt) Personen ausschließen könnten. Zeigen Sie in Ihrem Förderantrag, dass sie DIE ZIELGRUPPEN (mit geringeren Chancen), mit denen Sie arbeiten möchten, genau KENNEN. Legen Sie dar, welche Motivation, Kompetenzen und Erfahrungen Sie im Umgang mit diesen Gruppen mitbringen. Beschreiben Sie die spezifischen Bedürfnisse der Zielgruppen, beispielsweise: die notwendige Unterstützung, damit alle gleichberechtigt teilnehmen können (z. B. Begleitpersonen, Trainer/innen, Gebärdensprachdolmetscher/innen...); zusätzliche finanzielle Mittel für besondere Bedürfnisse oder für vorbereitende Besuche (um z. B. einen Ort für Ihre Aktivitäten vorab zu besichtigen); eine gezielte Vorbereitung, inklusive Methoden und Nachbereitung, die auf die spezifischen Bedürfnisse zugeschnitten sind. Erasmus+ und das Europäische Solidaritätskorps fördern Chancengerechtigkeit und Fairness, indem sichergestellt wird, dass die Teilnahme für alle offen und zugänglich ist – unabhängig von den individuellen Herausforderungen, denen Menschen begegnen. Personen, die mit Hindernissen konfrontiert sind, haben oft weniger Chancen zur Teilhabe als andere. Durch gezielte Unterstützung und passende Ressourcen können Sie Ihr Projekt für Menschen mit unterschiedlichsten Hintergründen öffnen. Sehen Sie sich diese Empfehlungen an, um Ihre Projekte inklusiver zu gestalten! UM MEHR INKLUSION UND VIELFALT IN IHRE PROJEKTE ZU BRINGEN: Beziehen Sie Menschen mit geringeren Chancen aktiv in alle Phasen Ihres Projekts ein (zu jedem Thema) = inklusives Projekt. Greifen Sie Themen rund um Inklusion und Vielfalt auf = Projekt über Inklusion. Oder beides: Binden Sie Menschen mit geringeren Chancen in ein Projekt ein, das sich mit Inklusion und Vielfalt beschäftigt. . .7 Wie können Sie (mehr) Inklusion und Vielfalt in Ihr Projekt bringen? Erstellen Sie im Vorfeld eine Liste mit Notfallkontakten, die während einer Auslandsaktivität kontaktiert werden können. Analysieren Sie die Lernbedürfnisse der Teilnehmenden, definieren Sie die Aktivitäten im Projekt entsprechend und bieten Sie bei Bedarf verschiedene Möglichkeiten zur Teilnahme an. Fördern Sie die aktive Teilnahme am Projekt. Antizipieren Sie Herausforderungen bei der Projektdurchführung so weit wie möglich (Risikobewertung). Richten Sie die Aktivitäten (z. B. Methoden, Dauer, Räumlichkeiten) auf die Bedürfnisse, Interessen und Fähigkeiten Ihrer Teilnehmenden aus. VOR DER AKTIVITÄT Gestalten Sie Ihre Informationen und Vorgehensweise zielgruppengerecht, ansprechend und gut zugänglich. Verwenden Sie Kommunikationskanäle, eine Sprache und visuelle Elemente, die Ihre Zielgruppe nutzt, versteht und mit denen sie sich identifizieren kann. Weisen Sie in Ihrem Informationsmaterial ausdrücklich darauf hin, dass Sie eine Beteiligung von Menschen mit geringeren Chancen willkommen heißen (und welche Unterstützung Sie anbieten können), um die Teilnahme verschiedener Zielgruppen zu fördern. Achten Sie darauf, dass Ihre Teilnahme- und Auswahlkriterien nicht ausschließend sind (z. B. „Nur die Besten können teilnehmen“) – achten Sie auf vielfältige Profile. Lernen Sie die Bedürfnisse und Herausforderungen Ihrer Teilnehmenden kennen (statt sie einfach anzunehmen) und gestalten Sie Ihre Vorbereitungen und die Verwaltung (Dokumente, Plattformen) so, dass sie für alle geeignet sind. Bieten Sie bei Bedarf individuelle Unterstützung an. Im Folgenden finden Sie einige Ideen, um mehr Inklusion und Vielfalt in Ihre Aktivitäten zu bringen. TIPPS FÜR PROJEKTE . .8 NACH DER AKTIVITÄT Nutzen Sie die Vielfalt der Gruppe als eine positive Quelle des Lernens. Bieten Sie maßgeschneiderte Unterstützung sowohl während des Arbeitsprogramms als auch außerhalb (Freizeit, Unterkunft...) an. Sorgen Sie dafür, dass es für alle Teilnehmenden eine „Vertrauensperson“ gibt, die im Bedarfsfall jederzeit erreichbar ist. WÄHREND DER AKTIVITÄT Stellen Sie sicher, dass Veranstaltungsort und Unterkunft für Menschen mit eingeschränkter Mobilität, sensorischen und kognitiven Beeinträchtigungen, psychischen Bedürfnissen sowie für unterschiedliche Geschlechter, Ernährungsweisen, kulturelle und soziale Gepflogenheiten etc. geeignet sind. Schaffen Sie einen sicheren Lernraum, indem Sie die Methoden und das Programm an die Lernbedürfnisse anpassen oder verschiedene Möglichkeiten zur Teilnahme anbieten. Unterstützen Sie die Teilnehmenden (auf Basis ihrer Lernerfahrungen) die nächsten Schritte zu planen. Sammeln (und berücksichtigen) Sie Feedback von Teilnehmenden mit geringeren Chancen, um Ihre nächste Aktivität noch inklusiver zu gestalten! Unterstützen Sie die Teilnehmenden dabei, die Aktivitäten zu reflektieren und dokumentieren Sie ihre Lernerfahrungen (z. B. Europass- Mobilitätsnachweis, Youthpass, Learning Agreement Complement...). Beziehen Sie alle Teilnehmenden entsprechend ihren Interessen und Fähigkeiten in Verbreitungsaktivitäten ein. Planen Sie ausreichend Pausen ein und stellen Sie einen ruhigen Raum zur Verfügung, um die Erfahrung zu reflektieren. Achten Sie darauf, dass die Lernmaterialien ansprechend und zugänglich sind (z. B. für blinde und sehbehinderte Menschen, für Menschen mit sensorischen und kognitiven Beeinträchtigungen, für Menschen mit Lernschwierigkeiten...). Wie können Sie (mehr) Inklusion und Vielfalt in Ihr Projekt bringen? MEHR DAZU : . .9 Behalten Sie die finanziellen Belastungen für die Teilnehmenden im Rahmen Ihrer Projektaktivitäten als auch in der Freizeit im Blick. LINKTR.EE/ UNLOCK_PRIORITIES https://linktr.ee/unlock_priorities https://linktr.ee/unlock_priorities Wie können Sie Ihr Projekt umweltfreundlicher gestalten? WAS BEDEUTET GRÜNES REISEN? Die Programme unterstützen “grünes” Reisen. Leider kann umweltfreundliches Reisen manchmal teurer sein oder mehr Zeit in Anspruch nehmen. Es gibt jedoch zusätzliche Fördermittel, um diese Mehrkosten auszugleichen. Weitere Informationen dazu finden Sie in den Programmleitfäden zu den Programmen Erasmus+ und Europäisches Solidaritätskorps. Umwelt- und Klimaschutzmaßnahmen sind zentrale Prioritäten der EU – heute und in Zukunft. Nachhaltigkeit sollte ein fester Bestandteil des gesamten Bildungs- und Ausbildungsbereichs sein. Dies betrifft Lehrpläne, die berufliche Weiterbildung von Lehrkräften sowie Gebäude, Infrastruktur und Abläufe. Erasmus+ und das Europäische Solidaritätskorps fördern: Bildung für nachhaltige Entwicklung, einschließlich der Vermittlung von Wissen, Kompetenzen und Fähigkeiten, die Teilnehmende benötigen, um nachhaltiges Handeln in ihrem Alltag zu integrieren; Verhaltensänderungen, um den CO₂-Fußabdruck europäischer Projekte zu reduzieren – zum Beispiel durch die Förderung von emissionsarmen Reisemöglichkeiten und umweltfreundliches Projektmanagement; die Erweiterung von Wissen und Kompetenzen in Bereichen, die mit dem ökologischen Wandel zusammenhängen. . .10 GRÜN REISEN - SO GEHT’S: https://erasmus-plus.ec.europa.eu/erasmus-programme-guide https://youth.europa.eu/solidarity/organisations/reference-documents-resources_en TIPPS FÜR PROJEKTE Führen Sie eine Abfallanalyse durch und beginnen Sie, Müll zu vermeiden, zu reduzieren und zu recyceln. Bieten Sie standardmäßig vegane/vegetarische Verpflegung mit regionalen und saisonalen Zutaten an. Verwenden Sie wiederverwendbares Besteck und ermutigen Sie die Teilnehmenden, ihre eigenen Wasserflaschen mitzubringen. Wählen Sie Orte, die gut mit umweltfreundlichen Verkehrsmitteln erreichbar sind. Helfen Sie Ihren Teilnehmenden bei der Buchung von Zugtickets, organisieren Sie Fahrgemeinschaften, stellen Sie Fahrradstellplätze zur Verfügung... Lassen Sie die Teilnehmenden selbst wählen, was sie an Goodies, Snacks oder Erfrischungen tatsächlich brauchen, anstatt für jede Person pauschal ein Kontingent bereitzustellen – so reduzieren Sie unnötigen Abfall. Messen Sie Ihren CO2- Fußabdruck während des Projekts für alle relevanten Bereiche (Reisen, Veranstaltungen, Beschaffung...). Wo eine Reduktion nicht möglich ist, kompensieren Sie. Teilen Sie Ihre umweltfreundlichen Maßnahmen, um andere zu inspirieren und neue Maßstäbe zu setzen. Ermutigen Sie Ihre Teilnehmenden, nachhaltige Gewohnheiten zu übernehmen. PRAKTISCHE SCHRITTE ZUR VERRINGERUNG DES CO2-FUßABDRUCKS IHRES PROJEKTS: Welchen Bedarf hat Ihre Zielgruppe in diesem Bereich? Welche grünen Kompetenzen sind bereits vorhanden, und was fehlt noch? Wie können Sie die Projektverantwortlichen in Umweltfragen schulen? Wie können Sie Entscheidungen auf der Grundlage von Fakten und Daten treffen? Überlegen Sie bei der Planung Ihrer Aktivitäten (Treffen, Veranstaltungen, Workshops...), ob Sie sich persönlich treffen müssen oder nicht. Können diese Aktivitäten auch online stattfinden? Wie können Sie den Energie- und Ressourcenverbrauch der Teilnehmenden, des Projekts und der beteiligten Organisationen senken? Könnten Sie auf Flyer oder Goodies verzichten? Gibt es nachhaltige Alternativen? Welchen langfristigen Einfluss haben Ihre Aktivitäten? Was hat Bestand und was nicht? Sprechen Sie mit Ihren Projektpartnerinnen und Projektpartnern über deren Umweltbilanz und gute Praxisbeispiele (z. B. bei der Auswahl von Veranstaltungsorten, Restaurants, Druckereien oder Moderator/innen...). Wie können Sie Ihr Projekt umweltfreundlicher gestalten? MEHR DAZU: . .11 Welche Expertinnen und Experten und Umweltakteurinnen und Umweltakteure können Sie einbinden? Welche Indikatoren können Sie nutzen, um die Wirkung Ihres Projekts zu messen und sie in Ihrem Abschlussbericht darzustellen? Wie können Sie eine langfristige Verhaltensänderung bei Ihren Teilnehmenden fördern? LINKTR.EE/ UNLOCK_PRIORITIES https://linktr.ee/unlock_priorities https://linktr.ee/unlock_priorities EIN PROJEKT KANN SICH ZUM BEISPIEL MIT FOLGENDEN THEMEN BEFASSEN: Entwicklung digitaler Kompetenzen – von grundlegenden bis zu fortgeschrittenen Fähigkeiten1 Stärkung eines digitalen Bildungsökosystems2 Digitale Inhalte für allgemeine und berufliche Bildung sowie Jugend Künstliche Intelligenz in allgemeiner und beruflicher Bildung sowie Jugendarbeit Digitale Bereitschaft und Kapazität von Einrichtungen, Entwicklung digitaler Transformationspläne oder digitaler Strategien innerhalb von Bildungseinrichtungen Digitale Inklusion und Abbau digitaler Ungleichheiten STEAM-Ansatz (Science, Technology, Engineering, Arts, Mathematics) Virtuelle und hybride Mobilität, virtuelles Lernen und virtuelle Zusammenarbeit Jedes andere Thema im Einklang mit dem Digital Education Action Plan (2021–2027)3 Projekte im Rahmen von Erasmus+ und dem Europäischen Solidaritätskorps leisten einen wichtigen Beitrag zur Stärkung digitaler Kompetenzen und Kapazitäten – sowohl bei Einzelpersonen als auch bei Institutionen. Sie schaffen damit gleiche Chancen für alle, im Leben erfolgreich zu sein, eine Beschäftigung zu finden und sich als engagierte Bürger/innen einzubringen. Der digitale Wandel ist besonders wichtig in der allgemeinen und beruflichen Bildung, der Jugendarbeit und dem Sport, da er als systemischer Veränderungsprozess verstanden wird, bei dem Technologie gezielt eingesetzt wird, um neue Prozesse und Methoden zu ermöglichen. Ziel ist es, die Qualität und Teilhabe in der allgemeinen und beruflichen Bildung sowie der Jugendarbeit zu verbessern. Der gezielte Einsatz digitaler Technologien, künstlicher Intelligenz und weiterer innovativer Lösungen kann neue Möglichkeiten für Lernen und Kommunikation schaffen, den Zugang zu Informationen verbessern, moderne pädagogische Ansätze ermöglichen und somit die Qualität von Lehren und Lernen in formalen wie auch non-formalen Lernumgebungen steigern. Wie kann ein Projekt mit Fokus auf die digitale Priorität umgesetzt werden? 12 1 Council Recommendation on improving the provision of digital skills and competences in education and training 2 Council recommendation on Key enabling factors for successful digital education and training 3 Digital Education Action Plan (2021-2027) . . Digitale Pädagogik https://data.consilium.europa.eu/doc/document/ST-15740-2023-INIT/en/pdf https://data.consilium.europa.eu/doc/document/ST-15741-2023-INIT/en/pdf https://education.ec.europa.eu/focus-topics/digital-education/plan Wie kann ein Projekt mit Fokus auf die digitale Priorität umgesetzt werden? FRAGEN ZUM NACHDENKEN Wie werden digitale pädagogische Ansätze und Methoden eingesetzt, um vertieftes Lernen zu fördern? Wie trägt das Projekt zur Verbesserung digitaler Fertigkeiten und Kompetenzen im Kontext der digitalen Transformation bei? Wie stärkt das Projekt ein leistungsstarkes digitales Bildungsökosystem? Wie wird digitale Technologie gezielt und sinnvoll eingesetzt, um neue Prozesse und Methoden zu ermöglichen? Wie kann die digitale Transformation mit den übrigen Programmprioritäten des Projekts sinnvoll verknüpft werden? DIGITALE PÄDAGOGIK DIGITALE KOMPETENZEN DIGITALES BILDUNGSÖKOSYSTEM DIGITALE TRANSFORMATION SYNERGIEN MIT ANDEREN PRIORITÄTEN 4 2 3 1 5 . .13 NUTZEN SIE GEEIGNETE TOOLS UND KONZEPTE, UM DIE UMSETZUNG DER DIGITALEN PRIORITÄT IN IHREM PROJEKT ZU UNTERSTÜTZEN Neben dem Digital Education Action Plan können Sie Referenzrahmen wie DigComp, DigCompEdu und DigCompOrg verwenden, um bei der Projektplanung Bedürfnisse, Ziele und Aktivitäten zu identifizieren. Sie bieten einen gemeinsamen Bezugsrahmen, um Ihr Projekt in einem breiteren europäischen Kontext einzuordnen. Solche Tools und Referenzrahmen unterstützen Ihre Projektaktivitäten gezielt – etwa beim Aufbau digitaler Kompetenzen und bei der Selbsteinschätzung (z. B. mit den SELFIE-Tools). Darüber hinaus helfen sie dabei, die Projektarbeit zu reflektieren und ihre Wirkung systematisch zu bewerten. One-Pager von SALTO Digital bieten Leitlinien und konkrete Anregungen, wie die entsprechenden Referenzrahmen und Werkzeuge in Projekten eingesetzt werden können. Ergänzend dazu bieten Themenkarten kompakte Einführungen in verschiedene digitale Themen (wie KI und STEAM) und erleichtern es insbesondere neuen Projekten, sich mit der digitalen Priorität auseinanderzusetzen. One-Pager und weitere hilfreiche Ressourcen für Ihr Projekt finden Sie unter: saltodigital.eu Wie kann ein Projekt mit Fokus auf die digitale Priorität umgesetzt werden? . .14 https://www.oph.fi/en/european-salto-digital-resource-centre WAS FÄLLT IHNEN EIN, WENN SIE AN DEMOKRATISCHE TEILHABE DENKEN? Partizipation bedeutet, dass Menschen das Recht, die Mittel, den Raum, die Gelegenheit sowie gegebenenfalls die Unterstützung haben, um frei ihre Meinung zu äußern, sich einzubringen und Entscheidungen, die sie betreffen, mitzugestalten – also aktiv am demokratischen und gesellschaftlichen Leben unserer Gemeinschaften teilzunehmen. Beteiligung kann viele Formen annehmen. Wählen zu gehen oder für ein politisches Amt zu kandidieren sind vielleicht die ersten Dinge, die einem in den Sinn kommen – doch demokratische Teilhabe geht weit darüber hinaus. Man kann sich zum Beispiel in und mit gewählten oder repräsentativen Gremien engagieren, wie etwa in Schüler/innen- oder Studierendenvertretungen, Jugendräten, Bürgerversammlungen, politischen Parteien oder Gewerkschaften. Auch das Unterzeichnen oder Initiieren von Petitionen, der Einsatz für Veränderungen mit Freundinnen und Freunden oder mit Unterstützung einer Organisation, das Verfassen von Verbesserungsvorschlägen an die lokale Gemeinde oder das Teilnehmen an Protesten zählen dazu. Zudem können Menschen sich ehrenamtlich engagieren, spenden, Beiträge in sozialen Medien teilen, sich an Entscheidungsträger/innen wenden, Produkte aus ethischen Gründen boykottieren und vieles mehr. Es geht darum, die eigenen Bedürfnisse und Ansichten zum Ausdruck zu bringen, gehört zu werden und dadurch Prozesse und Ergebnisse im eigenen Umfeld zu beeinflussen. Wie können Erasmus+ und das Europäische Solidaritätskorps Sie dabei unterstützen? Wie können Sie mehr und bessere Partizipation in Ihrem Projekt erreichen? . .15 FOKUS AUF PARTIZIPATION Partizipation kann sowohl das Thema Ihres Projekts sein (Sie diskutieren über Partizipation) als auch ein Prozess in Ihrem Projekt (Sie wenden Beteiligungsprinzipien an). PROZESSE UND ENTSCHEIDUNGSFINDUNG Bieten Sie den Teilnehmenden genügend relevante Informationen, damit sie Entscheidungen treffen können? In welcher Form werden die Informationen zur Verfügung gestellt? Wie schaffen Sie einen sicheren Raum, in dem Teilnehmende Fragen zu ihrer Beteiligung stellen können? Wie beziehen Sie die Menschen, die von Ihrem Projekt betroffen sind, aktiv in Entscheidungen ein – vor, während und nach dem Projekt? BEACHTEN SIE BEIM VERFASSEN IHRES FÖRDERANTRAGS, BEI DER UMSETZUNG UND BEI DER REFLEXION IHRES PROJEKTS FOLGENDES: THEMA Was könnte ein wichtiges Thema für die Menschen sein, die Sie in Ihr Projekt einbinden möchten? Wie können Sie das herausfinden? (z. B. anhand von früheren Aktivitäten, Umfragen, Befragung von Teamkolleginnen und Teamkollegen und Zielgruppen mit verschiedenen Methoden...) Auch wenn Ihr Projekt einen anderen Schwerpunkt hat – wie könnten Sie Partizipation aus der Perspektive Ihres Themas angehen? (z. B. Wahlen, Proteste, Gemeinschaftsaktionen zu den von Ihnen gewählten Themen, Dialog mit Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern) Welche Aspekte der demokratischen Teilhabe könnten Teil Ihres Projekts sein? Worauf möchten Sie sich konzentrieren? (z. B. ein Projekt zu Wahlen, ehrenamtliches Engagement in der lokalen Gemeinschaft, Erfahrungsaustausch über die Arbeit von Schüler/innenvertretungen / Jugendräten / akademischen Gremien, die Bedeutung von Protesten, von Lernenden geleitete Bildungsaktivitäten...) TIPPS FÜR PROJEKTE Wie können Sie mehr und bessere Partizipation in Ihrem Projekt erreichen? . .16 Wie verteilen Sie die Verantwortlichkeiten während des Projekts? Wie kann jede/r Teilnehmende einen Beitrag leisten? Welche Rollen gibt es? Wie könnten Sie die Teilnehmenden in alle Arten von Entscheidungsprozessen im Projekt einbeziehen? (z. B. bei praktischen Fragen, Methodenwahl, Themen, Öffentlichkeitsarbeit, Einbeziehung von Expertinnen und Experten, Kommunikation...) Wie stellen Sie sicher, dass die Meinung aller Beteiligten während des gesamten Projekts und der Aktivitäten gehört wird? Welche Methoden, sowohl online als auch offline, könnten Sie dafür nutzen? WIRKUNG UND NÄCHSTE SCHRITTE Wie könnten Sie gemeinsam mit den Teilnehmenden die Ergebnisse und den Ablauf des Projekts bewerten? Wie könnte Ihr Projekt etwas in der lokalen Gemeinschaft oder in der breiteren Gesellschaft verändern? Mit wem könnten Sie dafür zusammenarbeiten? (Lokale, nationale, internationale Entscheidungsträger/innen, Jugendarbeiter/innen, Schulleiter/innen, Universitätsrektorinnen und Universitätsrektoren...) Wie stellen Sie sicher, dass die am Projekt beteiligten Personen wissen, wo und wie ihre Meinungen und Bedürfnisse berücksichtigt werden oder weitere Prozesse beeinflussen? (Erklären Sie auch, ob und warum einige ihrer Ideen möglicherweise nicht umgesetzt werden.) Wie könnten Sie über die Projektergebnisse und die Bedürfnisse der Teilnehmenden an unterschiedliche Entscheidungsträger/innen auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene kommunizieren? Wie bewerten Sie gemeinsam mit allen Teilnehmenden die Wirkung und den Lerneffekt des Projekts? Wie übertragen Sie das Gelernte über die Projektlaufzeit hinaus auf den Alltag? Wie verändert die Teilnahme am Projekt das Wissen und die Einstellung der Teilnehmenden hinsichtlich ihrer Möglichkeiten, Veränderungen zu bewirken? Wie könnten Sie diesen Effekt weiterentwickeln? Wie können Sie mehr und bessere Partizipation in Ihrem Projekt erreichen? . .17 MEHR DAZU: LINKTR.EE/ UNLOCK_PRIORITIES https://linktr.ee/unlock_priorities https://linktr.ee/unlock_priorities Sind Sie bereit, MEHR DAZU: Von der Europäischen Union finanziert. Die geäußerten Ansichten und Meinungen entsprechen jedoch ausschließlich denen der Autorin oder des Autors bzw. der Autorinnen oder Autoren und spiegeln nicht zwingend die der Europäischen Union oder der Europäischen Exekutivagentur für Bildung und Kultur (EACEA) wider. Weder die Europäische Union noch die Europäische Exekutivagentur für Bildung und Kultur (EACEA) können dafür verantwortlich gemacht werden. das Potenzial auszuschöpfen? der Prioritäten LINKTR.EE/ UNLOCK_PRIORITIES https://linktr.ee/unlock_priorities https://linktr.ee/unlock_priorities …
[…] Understanding and shaping AI: European perspectives and concrete areas of application for adult education The virtual conference took place on July 1 and 2, 2024, in collaboration with the Bavarian Adult Education Association (Bayerischer Volkshochschulverband e.V. ). On July 1 and 2, 2024, the National Coordination Office for the European Agenda for Adult Learning, together with the Bavarian Adult Education Association, held a virtual conference on the topic of “Understanding and shaping AI: European perspectives and specific areas of application for adult education.” The event examined AI from a national and European perspective through contributions from education policy, science, and practice. A particular focus was placed on the legal and ethical framework conditions and specific areas of application for the use of AI in adult education. Report on the event To the report Important input on AI systems and their use in adult and basic education came from: Daniel Krupka, German Informatics Society “AI in education – from school to adult education” Prof. Dr. Marc Erich Latoschik, University of Würzburg “ Interdisciplinary design options for AI in the context of human-computer interaction ” Registration required: user: ki-hci passwd: djd8ejmd93mwLLkj-s Prof. Dr. Anke Grotlüschen, University of Hamburg “AI in Basic Education” Veerle Ponnet, Europass Teacher Academy “ Scaling AI Course Offerings: Navigating Supply and Demand for Erasmus Plus and Europass Eduactors in Europe ” On the second day, ten different workshops discussed how educational institutions can use AI to optimize learning processes, design personalized learning opportunities, and develop innovative teaching methods. Some workshops presented AI applications and offerings for educational practice from national and European Erasmus+ projects. In other workshops, experts presented opportunities and important framework conditions for the use of AI in adult education: Sascha Dowidat, Project Alpha-Kooperativ Transfer “Designing digital basic education programs” Barbara Saring, Peter Westebbe, Bavarian Adult Education Association “Competent with AI – Continuing education for teachers in basic education” Gabi Netz, German Adult Education Association, “Training reading fluency digitally – the new Lese-Trainer app” Dr. Mareike Kholin, German Institute for Adult Education “KANSAS: AI-based search engine for Alpha texts and other functions” Martina Engels, LAG KEFB in North Rhine-Westphalia “AI: Challenges and design options in practice” Veerle Ponnet, Europass Teacher Academy “AI in Education: Transformative Tools” Mark McGuigan “Ethical Implications of Artificial Intelligence” Martin Glewe, EMCRA “Erasmus+ Project AI Curriculum – AI in Adult Education” Yasmin Stegemann, ZWW at the University of Mainz “Use of AI technologies in self-directed and language learning – the Erasmus+ project AI in Language Teaching” Lisa Meyne, Ludger Deitmer, Christine Siemer, Frieda Klaus, University of Bremen “AI Pioneers – Examples of artificial intelligence applications in vocational and adult education” Recordings of the presentations can be found here: Video message from the Bavarian State Ministry of Education and Culture - Anna Stolz AI in education - From school to adult education - Daniel Krupka, German Informatics Society Interdisciplinary design options for AI in the context of human-computer interaction - Prof. Dr. Marc Erich Latoschik, University of Würzburg AI in basic education – LEO Team – Prof. Dr. Anke Grotlüschen, University of Hamburg Scaling AI Course Offerings: Navigating Supply and Demand for Erasmus Plus and Europass Educators in Europe – Veerle Ponnet, Europass Teacher Academy EPALE: Networking – Sharing – Exchanging – Marlene Röder, NA at BIBB The event encouraged a lively exchange of experiences and practical food for thought. The workshops offered the opportunity to share experiences and gain practical insights for working with artificial intelligence. …
[…] Future Skills stärken – Lehren und Lernen digital weiterentwickeln Gesellschaftliche, technologische und berufliche Veränderungen erfordern Kompetenzen, die Menschen dazu befähigen, neue Herausforderungen selbstständig und aktiv zu bewältigen. Future Skills umfassen deshalb neben digitalen Fähigkeiten unter anderem kritisches Denken, Problemlösungskompetenz, Selbstlernkompetenz und Anpassungsfähigkeit. Auch die kontinuierliche Qualifizierung des Bildungspersonals spielt dabei eine wichtige Rolle. Erasmus+-Projekte zeigen, wie diese Zukunftskompetenzen konkret gefördert werden können. Durch europäische Fortbildungen, den Austausch neuer Lehr- und Lernmethoden sowie die Erprobung digitaler Werkzeuge erweitern Lehrkräfte ihre fachlichen und didaktischen Kompetenzen und geben das erworbene Wissen innerhalb ihrer Einrichtungen weiter. Damit knüpfen die Projekte unmittelbar an den Agenda-Schwerpunkt Future Skills an und leisten einen Beitrag dazu, Erwachsenenbildung zukunftsfähig zu gestalten und Lernende auf eine sich wandelnde Lebens- und Arbeitswelt vorzubereiten. Praxisbeispiel: „Lehren und Lernen mit dem Netz“ Wie Future Skills in der Erwachsenenbildung konkret gestärkt werden können, zeigt das Erasmus+-Projekt „Lehren und Lernen mit dem Netz“ des Instituts für Internationale Kommunikation e. V. in Düsseldorf. Im Rahmen europäischer Fortbildungen erweiterten Fremdsprachenlehrkräfte ihre digitalen und didaktischen Kompetenzen – beispielsweise in der Erstellung von Lernvideos und im Einsatz digitaler Autorentools wie H5P. Das erworbene Wissen wurde anschließend in die eigene Unterrichtspraxis übertragen und durch interne Fortbildungen im Kollegium weitergegeben. Das Projekt verdeutlicht damit, wie Erasmus+ die Qualifizierung des Bildungspersonals, den europäischen Wissenstransfer und die Entwicklung von Future Skills miteinander verbindet und so die Ziele der Europäischen Agenda Erwachsenenbildung praktisch unterstützt. Erasmus+-Projekt „Lehren und Lernen mit dem Netz“ Hier alles über das Projekt erfahren …
[…] Erasmus+-Projektplattform Ihr Projekt wurde bewilligt? Dann können Sie jetzt mit der Durchführung Ihres Projekts starten. Auf unserer Plattform finden Sie zahlreiche Informationen und Dokumente, die Sie bei Ihrem Vorhaben unterstützen. Dort werden Sie Schritt-für-Schritt durch den Durchführungsprozess geleitet und Ihnen die wichtigsten Dokumente an die Hand gegeben. Dazu zählen unter anderem: Teilnehmenden- und Lernvereinbarung Zuschüsse zu Green Travel und Inklusion Online Language Support Plattform (OLS) Erasmus-Qualitätsstandards Akkreditierungsberichte Mittelanforderungen FAQ -Bereich nützliche Links Hier geht es zur Erasmus+-Plattform Zur Erasmus+-Projektplattform …
[…] Kontakt Haben Sie Fragen zur Erasmus+Förderung oder Antragstellung? Benötigen Sie eine Beratung oder haben Sie ein allgemeines Anliegen? Dann nutzen Sie unser Kontaktformular oder die unten angegebenen Kontaktmöglichkeiten, um uns zu erreichen. Bitte füllen Sie alle mit * gekennzeichneten Felder aus, damit wir Ihre Anfrage bearbeiten können. Adresse Nationale Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung Friedrich-Ebert-Allee 114-116 53113 Bonn Fon: 0228 107 1608 Mail: na[at]bibb(dot)de Mo | Di | Do : 09:30 bis 15:00 Uhr Mi : 9:30 bis 12:00 Uhr Fr : 9:30 bis 13 Uhr In dringenden Notfällen können Sie uns auch außerhalb der Hotline-Zeiten kontaktieren. Wir melden uns innerhalb von 48 Stunden bei Ihnen. Postadresse Nationale Agentur beim BIBB Postfach 201264 53142 Bonn Meldestelle Hinweisgeberschutzgesetz Informationen zum Hinweisgeberschutzgesetz (Whistleblowing) Durch das Inkrafttreten des Hinweisgeberschutzgesetzes (HinSchG) vom 31.05.2023 ist die Nationale Agentur beim Bundesinstitut für Berufsbildung ( NA beim BIBB ) als Bundesbehörde gesetzlich dazu verpflichtet, ein internes Hinweisgeberschutzsystem einzurichten und zu betreiben. Die NA beim BIBB hat hierfür eine interne Meldestelle eingerichtet. Ziel der gesetzlichen Neuregelung ist es, Personen (sog. hinweisgebende Personen, umgangssprachlich auch Whistleblowerinnen oder Whistleblower), die im Zusammenhang mit ihrer beruflichen Tätigkeit Kenntnis von Verstößen erlangt haben, einen besonderen gesetzlichen Schutz zu gewähren. Hinweisgebende Personen sollen unter bestimmten Voraussetzungen Informationen über Verstöße melden können, ohne hierdurch Repressalien befürchten zu müssen (§ 36 Abs. 1 HinSchG). Interne Meldestelle Die interne Meldestelle der NA beim BIBB steht neben seinen Beschäftigten solchen natürlichen Personen offen, die im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeiten mit dem BIBB in Kontakt stehen. Hierzu gehören Personen, die für das BIBB als Selbstständige, Auftragnehmer, Unterauftragnehmer oder Lieferanten arbeiten oder deren Beschäftigtenverhältnis zwischenzeitlich beendet wurde. Ihre Meldungen können helfen, Verstöße aufzudecken, zu ahnden und zukünftig zu verhindern. Sie erreichen die interne Meldestelle per Email an meldestelle[at]bibb(dot)de . Ihre Meldung muss Ihre Identität erkennen lassen. Es ist sichergestellt, dass mit Ihren Meldungen entsprechend der Vorgaben des HinSchG vertraulich umgegangen wird und nur die für die Bearbeitung zuständigen Personen auf Ihre Meldungen zugreifen können. Auf Ihr Ersuchen kann auch eine persönliche Zusammenkunft durchgeführt werden. Datenschutz Die interne Meldestelle verarbeitet personenbezogene Daten – einschließlich deren Austausch oder Übermittlung – im Einklang mit der Verordnung ( EU ) 2016/679 und der Richtlinie ( EU ) 2016/680 sowie mit nationalem Datenschutzrecht. Auf § 10 HinSchG sowie die Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten gemäß Art. 13 und 14 Datenschutzgrundverordnung (DSGVO), welche hier abgerufen werden können, wird ausdrücklich verwiesen. Externe Meldestellen Neben der NA beim BIBB -internen Meldestelle sind weitere sog. externe Meldestellen beim Bundesamt für Justiz , beim Bundeskartellamt und bei der Bundesanstalt für Finanzaufsicht eingerichtet worden. Ihnen steht ein Wahlrecht zu, ob Sie Ihre Informationen über Verstöße der internen Meldestelle oder einer externen Meldestelle melden möchten. Darüber hinaus bestehen Meldekanäle auf europäischer Ebene wie etwa bei der Europäischen Kommission oder dem Europäischen Amt für Betrugsbekämpfung (OLAF). EU -Meldestellen Europäische Kommission Whistleblower - European Commission Europäisches Amt für Betrugsbekämpfung (OLAF) Fraud Notification System (OLAF) Hier geht es zur BIBB internen Meldestelle. Zur Meldestelle Datenschutzhinweis zum Hinweisgeberschutzgesetz Informationen zur Verarbeitung ihrer Daten Über die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten durch das Bundesinstitut für Berufsbildung ( BIBB ) im Zusammenhang mit der Bearbeitung von Meldungen nach dem Hinweisgeberschutzgesetz (HinSchG) sowie die Ihnen daraus entstehenden Rechte möchten wir Sie im Folgenden informieren. Ziel der gesetzlichen Neuregelung ist es, Personen (sog. hinweisgebende Personen, umgangssprachlich auch Whistleblowerinnen oder Whistleblower), die im Zusammenhang mit ihrer beruflichen Tätigkeit Kenntnis von Verstößen erlangt haben, einen besonderen gesetzlichen Schutz zu gewähren. Hinweisgebende Personen sollen unter bestimmten Voraussetzungen Informationen über Verstöße melden können, ohne hierdurch Repressalien befürchten zu müssen (§ 36 Abs. 1 HinSchG). 1. Wer ist für die Datenverarbeitung verantwortlich und wer ist Datenschutzbeauftragte? Die interne Meldestelle wird in Referat Z3 – Recht/Organisationsentwicklung/Büro Hauptausschuss eingerichtet. Mit der Wahrnehmung der Aufgaben der internen Meldestelle werden die in Referat Z3 tätigen Volljuristinnen und -juristen betraut. Die Datenschutzbeauftragte des BIBB ist Frau Fischer-Peters (Datenschutz@bibb.de; 0228 107 2237). 2. Welche personenbezogenen Daten liegen uns von Ihnen vor und woher stammen sie? Bei Abgabe einer Meldung gehören zu den verarbeiteten personenbezogenen Daten Ihr Name, Ihre E-Mail-Adresse sowie die Daten, die Sie uns im Rahmen Ihrer Meldung mitteilen. 3. Für welche Zwecke und auf welcher Rechtsgrundlage werden Daten verarbeitet? Die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten erfolgt zum Zwecke der Bearbeitung Ihrer Meldung nach §§ 17, 18 HinSchG (u.a. Prüfung der Meldevoraussetzungen, Ergreifen von Folgemaßnahmen, Information und Rückmeldung über die weiteren Maßnahmen). Rechtsgrundlage für die Verarbeitung Ihrer Daten ist Ihre bei der Meldung erteilte Einwilligung nach Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO sowie Art. 6 Abs 1 e DSGVO i.V.m. § 10 HinSchG (Erfüllung der in den §§ 13 und 24 HinSchG bezeichneten Aufgaben). Die Verarbeitung besonderer Kategorien personenbezogener Daten durch die Meldestelle ist nur zulässig, wenn dies zur Erfüllung ihrer Aufgaben erforderlich ist. Bei der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten beachten wir die datenschutzrechtlichen Bestimmungen, insbesondere die der DSGVO sowie des BDSG . 4. Wie lange werden Ihre Daten gesichert? Ihre Daten werden gemäß § 11 Abs. 5 HinSchG drei Jahre nach Abschluss des Verfahrens gelöscht. Um die Anforderungen nach dem HinSchG oder anderen Rechtsvorschriften zu erfüllen, können die Daten länger gespeichert werden, sofern dies erforderlich und verhältnismäßig ist. 5. Wer bekommt Ihre Daten? Ihre personenbezogenen Daten erhalten die unter Zi. 1 aufgeführten, mit der Wahrnehmung der Aufgaben der internen Meldestelle betrauten Personen. Ihre Daten werden ohne Ihre ausdrückliche Zustimmung grundsätzlich nicht weitergegeben. In Ausnahmefällen können Ihre personenbezogenen Daten aufgrund gesetzlicher Vorschriften oder Auskunftsansprüchen Dritter offengelegt werden. Das gilt insbesondere gemäß § 9 Abs. 1 HinSchG, wenn Sie vorsätzlich oder grob fahrlässig unrichtige Informationen über Verstöße melden (Falschmeldung), gemäß § 9 Abs. 2 HinSchG z.B. in Strafverfahren auf Verlangen von Strafverfolgungsbehörden, gemäß § 9 Abs. 3 HinSchG, wenn die Weitergabe für Folgemaßnahmen erforderlich ist und Sie zuvor in die Weitergabe eingewilligt haben oder im Rahmen eines Auskunftsersuchens nach Art. 15 DSGVO oder zur Erfüllung der Informationspflichten nach Art. 13, 14 DSGVO. Hier können die Daten ggf. an die betroffene Person weitergegeben werden, sofern nicht beispielsweise der Schutz der Rechte und Freiheiten Ihrer Person entgegensteht. 6. Welche Rechte haben Sie als betroffene Person? Art. 15 bis 22 DSGVO gewähren Ihnen unter bestimmten Voraussetzungen ein Recht auf Auskunft (Art. 15 DSGVO) Berichtigung (Art. 16 DSGVO), Löschung (Art. 17 DSGVO), Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18 DSGVO), Widerspruch (Art. 21 DSGVO) sowie Übertragbarkeit (Art. 20 DSGVO). Erfolgt die Datenverarbeitung aufgrund einer von Ihnen erteilten Einwilligung, so ist sie für die Zukunft jederzeit widerruflich. Die Rechtmäßigkeit der Verarbeitung auf Grundlage der Einwilligung bis zum Widerruf bleibt unberührt. Bitte wenden Sie sich zur Geltendmachung der genannten Rechte an die Datenschutzbeauftragte des BIBB (siehe Punkt 1.). 7. Wo können Sie sich beschweren? Sie können sich mit einer Beschwerde an die Datenschutzbeauftragte des BIBB (Kontaktdaten s.o. Zi. 1 dieses Schreibens) oder an den/die Bundesbeauftragte/n für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (BfDI, Graurheindorfer Str. 153, 53117 Bonn, bfdi.bund.de, 0228 997799-0) wenden. 8. Werden Ihre Daten an ein Drittland übermittelt? Wir übermitteln Ihre personenbezogenen Daten nicht an Dritte außerhalb des Geltungsbereichs der DSGVO. 9. Sind Sie verpflichtet, Ihre Daten bereitzustellen? Es steht Ihnen frei, der Meldestelle Ihre Daten im Rahmen einer Meldung nach dem Hinweisgeberschutzgesetz bereit zu stellen. Eine Meldung ohne Erkennbarkeit Ihrer Identität ist nicht möglich. 10. Inwieweit finden automatisierte Einzelfallentscheidungen oder Maßnahmen zum Profiling statt? Wir nutzen Ihre personenbezogenen Daten nicht für automatisierte Verarbeitungsprozesse zur Herbeiführung einer Entscheidung. Für Fragen stehen Ihnen die Ansprechpersonen der internen Meldestelle (meldestelle @bibb.de) und die Datenschutzbeauftragte (siehe Punkt 1.) …
[…] Leichte Sprache Hier finden Sie Informationen in Leichter Sprache. Wir erklären, was wir machen. Wir zeigen, was Sie auf dieser Internet-Seite finden. Nationale Agentur Bildung für Europa Wer sind wir? Wir sind die NA beim BIBB . NA ist kurz für: N ationale A gentur. National bedeutet: etwas gehört zu einem Land. Eine Agentur ist wie eine Einrichtung. Sie kümmert sich um ein bestimmtes Thema. BIBB ist kurz für: B undes- I nstitut für B erufs- B ildung. Ein Bundes-Institut ist eine Einrichtung vom Staat. Mit Staat ist Deutschland gemeint. Die NA gehört zum Bundes-Institut für Berufs-Bildung. Was machen wir? Wir arbeiten für das BMBFSFJ . BMBFSFJ ist kurz für: B undes- M inisterium für B ildung, F amilie, S enioren, F rauen und J ugend. Wir kümmern uns in Deutschland um Bildung in Europa. Dazu gehören zum Beispiel: Programme, Projekte und Bildungs-Themen. Ein wichtiges Programm heißt Erasmus+ . So spricht man es aus: E-ras-mus-Plus . Was ist Erasmus+? Erasmus+ ist ein Programm der Europäischen Union. Das kurze Wort dafür ist: EU . So spricht man das: E-U . Union bedeutet: Mehrere Länder arbeiten zusammen. Zur EU gehören 27 Länder. Diese Länder arbeiten zusammen. Sie wollen das Leben der Menschen in Europa besser machen. Jedes Land bekommt Geld von der EU . Mit dem Geld werden Projekte unterstützt. Was macht Erasmus+? Das Programm entscheidet, wofür das Geld ausgegeben wird. Erasmus+ unterstützt damit Bildung in Europa. Erasmus+ ist wichtig für viele Bereiche der Bildung . In Deutschland gibt es vier Agenturen für Erasmus+. Jede Agentur kümmert sich um andere Bereiche. Die NA beim BIBB kümmert sich um diese Bereiche: Berufs-Bildung: Das ist alles, was Menschen in der Aus-Bildung lernen. Dazu gehören auch Weiter-Bildungen. Erwachsenen-Bildung: Das bedeutet: Menschen können ihr ganzes Leben lang neue Dinge lernen. Zum Beispiel: eine Sprache oder neue Fähigkeiten. Wie nutze ich die Internet-Seite www.na-bibb.de? Auf einer Internet-Seite gibt es eine Navigation . Die Navigation hilft Ihnen, sich auf der Internet-Seite zurecht-finden. Sie zeigt auch, wo Sie Informationen finden. Hier erklären wir Ihnen, wie Sie sich auf unserer Internet-Seite zurecht-finden. 1. Die Logos © Open copyright NA beim BIBB X Close copyright So sehen die Logos aus. Ein Logo ist ein Erkennungs-Zeichen. Oben auf der Internet-Seite finden Sie das Logo von Erasmus+ und das Logo der NA beim BIBB . Im Bild zeigt die Nummer 1 diesen Bereich. Wenn Sie auf ein Logo klicken, kommen Sie immer zur Start-Seite zurück. Egal, auf welcher Seite Sie gerade sind. 2. Die Service-Navigation © Open copyright NA beim BIBB X Close copyright So sieht die Service-Navigation aus. Oben rechts finden Sie die Service-Navigation. Im Bild zeigt die Nummer 2 diesen Bereich. Dort finden Sie zusätzliche Informationen und Hilfen. Zum Beispiel: Sprache wechseln: Mit den Flaggen können Sie die Sprache ändern. Deutschland-Flagge: Deutsch Flagge von Großbritannien: Englisch Die englische Internet-Seite zeigt eine Zusammenfassung. Sie enthält nicht alle Informationen der deutschen Internet-Seite. Über uns: Hier finden Sie Informationen über die NA beim BIBB . Sie erfahren, was wir machen. Leichte Sprache: Hier finden Sie Informationen in Leichter Sprache. Wir erklären, was wir machen. Und wir erklären, wie Sie sich auf unserer Internet-Seite zurecht-finden. Gebärden-Sprache: Hier finden Sie Videos in Gebärden-Sprache. Gebärden-Sprache ist eine eigene Sprache. Menschen sprechen dabei mit den Händen, dem Gesicht und dem Körper. Die Videos erklären, was wir machen. Und sie erklären, was Sie auf dieser Internet-Seite finden. Suche: Hier kommen Sie zur Such-Seite. Dort können Sie nach Begriffen suchen. Einkaufs-Wagen: Klicken Sie auf das Bild mit dem Einkaufs-Wagen. Dann öffnet sich eine neue Seite. Dort finden Sie alle ausgewählten Publikationen. Die Publikationen können Sie kostenlos bestellen. 3. Die Haupt-Navigation © Open copyright NA beim BIBB X Close copyright So sieht die Haupt-Navigation aus. Unter der Service-Navigation finden Sie die vier wichtigsten Bereiche unserer Internet-Seite. Das ist die Haupt-Navigation . Klicken Sie auf einen Bereich. Dann öffnet sich ein Menü mit weiteren Auswahl-Möglichkeiten. Klicken Sie auf eine Auswahl-Möglichkeit. Zum Beispiel: Informieren Beantragen Aus der Praxis Service Dann bekommen Sie weitere Informationen. 4. Die Suche © Open copyright NA beim BIBB X Close copyright So sieht die Suche aus. Rechts neben der Haupt-Navigation finden Sie die Suche . Suchen Sie etwas auf unserer Internet-Seite? Dann geben Sie ein Wort ein. © Open copyright NA beim BIBB X Close copyright So sieht das Such-Feld aus. Klicken Sie dann auf den Pfeil daneben. Dann sehen Sie eine Liste mit den Treffern. 5. Veranstaltungen © Open copyright NA beim BIBB X Close copyright So sehen die Veranstaltungen aus. Auf der Start-Seite finden Sie aktuelle Veranstaltungen . Klicken Sie auf eine Veranstaltung. Dann bekommen Sie weitere Informationen. 6. Newsletter © Open copyright NA beim BIBB X Close copyright So sieht die Anmeldung zum Newsletter aus. Möchten Sie Informationen zu Erasmus+ und anderen Angeboten der NA beim BIBB erhalten? Dann können Sie sich für den Newsletter anmelden. Der Newsletter ist kostenlos. 7. Weitere Angebote © Open copyright NA beim BIBB X Close copyright So sehen die weiteren Angebote aus. Wenn Sie auf der Start-Seite weiter nach unten gehen, finden Sie weitere Internet-Seiten der NA beim BIBB . Jede Internet-Seite hat ein anderes Thema und ein eigenes Logo. Klicken Sie auf ein Logo. Dann kommen Sie auf diese Internet-Seite. 8. Weitere Informationen © Open copyright NA beim BIBB X Close copyright So sehen die weiteren Informationen am Ende der Internet-Seite aus. Ganz unten auf der Internet-Seite finden Sie weitere Informationen. Im Bild zeigt die Nummer 1 die Links zu unseren Sozialen Medien. Die Nummer 2 zeigt weitere Service-Angebote: Stellen-Angebote Aktuelles Presse Kontakt Die Nummer 3 zeigt wichtige Informationen. Dazu gehören: das Impressum Informationen zum Daten-Schutz die Erklärung zur Barriere-Freiheit einen Link zum Portal erasmusplus.de In der Erklärung zur Barriere-Freiheit steht, wie barrierefrei diese Internet-Seite ist. Dort steht auch, welche Bereiche noch verbessert werden. Und an wen Sie sich wenden können, wenn Sie Hilfe brauchen oder Barrieren melden möchten. Erasmusplus.de Dieser Link bringt Sie zur Internet-Seite erasmusplus.de . Dort finden Sie weitere Informationen zum Programm Erasmus+. Erstellt mit Unterstützung durch KI (Open AI, ChatGPT, Version 4, 17.07.2026) …
[…] Statistiken 2025 Berufsbildung Erwachsenenbildung © Open copyright NA beim BIBB X Close copyright Statistik „Mobilität in der Berufsbildung 2025“ der NA beim BIBB ist lizenziert unter der Creative Commons Lizenz 4.0 International : Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen. Statistik „Akkreditierung von Einrichtungen der Berufsbildung 2020 bis 2025“ der NA beim BIBB ist lizenziert unter der Creative Commons Lizenz 4.0 International : Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen. Statistik „Entwicklung der Teilnehmendenzahlen für Lernende in der Berufsbildung 1995 bis 2025“ der NA beim BIBB ist lizenziert unter der Creative Commons Lizenz 4.0 International : Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen. Statistik „Entwicklung der Teilnehmendenzahlen gesamt (Lernende und Bildungspersonal) in der Berufsbildung 1995 bis 2025“ der NA beim BIBB ist lizenziert unter der Creative Commons Lizenz 4.0 International : Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen. Die Statistik „Akkreditierung von Einrichtungen der Berufsbildung nach Bundesländern 2020 bis 2025“ der NA beim BIBB ist lizenziert unter der Creative Commons Lizenz 4.0 International : Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen. © Open copyright NA beim BIBB X Close copyright Statistik „Mobilität in der Berufsbildung 2025 nach Bundeländern“ der NA beim BIBB ist lizenziert unter der Creative Commons Lizenz 4.0 International : Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen. Statistik „Bewilligte Teilnehmende in der Berufsbildung nach Aktivitätstyp 2025“ der NA beim BIBB ist lizenziert unter der Creative Commons Lizenz 4.0 International : Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen. Statistik „Partnerschaften in der Berufsbildung 2021 bis 2025“ der NA beim BIBB ist lizenziert unter der Creative Commons Lizenz 4.0 International : Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen. Statistik „Mobilität in der Erwachsenenbildung 2025“ der NA beim BIBB ist lizenziert unter der Creative Commons Lizenz 4.0 International : Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen. Statistik „Entwicklung der Mobilitäten in der Erwachsenenbildung 2021 bis 2025“ der NA beim BIBB ist lizenziert unter der Creative Commons Lizenz 4.0 International : Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen. Statistik „Akkreditierung von Einrichtungen der Erwachsenenbildung 2020 bis 2025“ der NA beim BIBB ist lizenziert unter der Creative Commons Lizenz 4.0 International : Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen. Statistik „Bewilligte Teilnehmende in der Erwachsenenbildung nach Aktivitätstyp 2025“ der NA beim BIBB ist lizenziert unter der Creative Commons Lizenz 4.0 International : Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen. Statistik „Akkreditierungen und Mobilitäten in der Erwachsenenbildung 2025 nach Bundesländern“ der NA beim BIBB ist lizenziert unter der Creative Commons Lizenz 4.0 International : Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen. Statistik „Partnerschaften in der Erwachsenenbildung 2021 bis 2025“ der NA beim BIBB ist lizenziert unter der Creative Commons Lizenz 4.0 International : Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen. 2024 Berufsbildung Erwachsenenbildung © Open copyright NA beim BIBB X Close copyright Statistik „Mobilität in der Berufsbildung 2024“ der NA beim BIBB ist lizenziert unter der Creative Commons Lizenz 4.0 International : Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen. © Open copyright NA beim BIBB X Close copyright Statistik „Akkreditierung von Einrichtungen der Berufsbildung 2020 bis 2024“ der NA beim BIBB ist lizenziert unter der Creative Commons Lizenz 4.0 International : Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen. © Open copyright NA beim BIBB X Close copyright Statistik „Entwicklung der Teilnehmendenzahlen für Lernende in der Berufsbildung 1995 bis 2024“ der NA beim BIBB ist lizenziert unter der Creative Commons Lizenz 4.0 International : Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen. © Open copyright NA beim BIBB X Close copyright Statistik „Entwicklung der Teilnehmendenzahlen gesamt (Lernende und Bildungspersonal) in der Berufsbildung 1995 bis 2024“ der NA beim BIBB ist lizenziert unter der Creative Commons Lizenz 4.0 International : Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen. © Open copyright NA beim BIBB X Close copyright Die Statistik „Akkreditierung von Einrichtungen der Berufsbildung nach Bundesländern 2020 bis 2024“ der NA beim BIBB ist lizenziert unter der Creative Commons Lizenz 4.0 International : Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen. © Open copyright NA beim BIBB X Close copyright Statistik „Mobilität in der Berufsbildung 2024 nach Bundeländern“ der NA beim BIBB ist lizenziert unter der Creative Commons Lizenz 4.0 International : Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen. © Open copyright NA beim BIBB X Close copyright Statistik „Bewilligte Teilnehmende in der Berufsbildung nach Aktivitätstyp 2024“ der NA beim BIBB ist lizenziert unter der Creative Commons Lizenz 4.0 International : Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen. © Open copyright NA beim BIBB X Close copyright Statistik „Partnerschaften in der Berufsbildung 2021 bis 2024“ der NA beim BIBB ist lizenziert unter der Creative Commons Lizenz 4.0 International : Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen. © Open copyright NA beim BIBB X Close copyright Statistik „Mobilität in der Erwachsenenbildung 2024“ der NA beim BIBB ist lizenziert unter der Creative Commons Lizenz 4.0 International : Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen. © Open copyright NA beim BIBB X Close copyright Statistik „Entwicklung der Mobilitäten in der Erwachsenenbildung 2021 bis 2024“ der NA beim BIBB ist lizenziert unter der Creative Commons Lizenz 4.0 International : Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen. © Open copyright NA beim BIBB X Close copyright Statistik „Akkreditierung von Einrichtungen der Erwachsenenbildung 2020 bis 2024“ der NA beim BIBB ist lizenziert unter der Creative Commons Lizenz 4.0 International : Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen. © Open copyright NA beim BIBB X Close copyright Statistik „Bewilligte Teilnehmende in der Erwachsenenbildung nach Aktivitätstyp 2024“ der NA beim BIBB ist lizenziert unter der Creative Commons Lizenz 4.0 International : Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen. © Open copyright NA beim BIBB X Close copyright Statistik „Akkreditierungen und Mobilitäten in der Erwachsenenbildung 2024 nach Bundesländern“ der NA beim BIBB ist lizenziert unter der Creative Commons Lizenz 4.0 International : Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen. © Open copyright NA beim BIBB X Close copyright Statistik „Partnerschaften in der Erwachsenenbildung 2021 bis 2024“ der NA beim BIBB ist lizenziert unter der Creative Commons Lizenz 4.0 International : Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen. 2023 Berufsbildung Erwachsenenbildung 2023 © Open copyright NA beim BIBB X Close copyright Statistik „Mobilität in der Berufsbildung 2023“ der NA beim BIBB ist lizenziert unter der Creative Commons Lizenz 4.0 International : Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen. © Open copyright NA beim BIBB X Close copyright Statistik „Akkreditierung von Einrichtungen der Berufsbildung 2020 bis 2023“ der NA beim BIBB ist lizenziert unter der Creative Commons Lizenz 4.0 International : Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen. © Open copyright NA beim BIBB X Close copyright Statistik „Entwicklung der Teilnehmendenzahlen für Lernende in der Berufsbildung 1995 bis 2023“ der NA beim BIBB ist lizenziert unter der Creative Commons Lizenz 4.0 International : Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen. © Open copyright NA beim BIBB X Close copyright Statistik „Entwicklung der Teilnehmendenzahlen gesamt (Lernende und Bildungspersonal) in der Berufsbildung 1995 bis 2023“ der NA beim BIBB ist lizenziert unter der Creative Commons Lizenz 4.0 International : Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen. © Open copyright NA beim BIBB X Close copyright Statistik „Akkreditierung von Einrichtungen der Berufsbildung nach Bundesländern 2020 bis 2023“ der NA beim BIBB ist lizenziert unter der Creative Commons Lizenz 4.0 International : Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen. © Open copyright NA beim BIBB X Close copyright Statistik „Mobilität in der Berufsbildung 2023 nach Bundeländern“ der NA beim BIBB ist lizenziert unter der Creative Commons Lizenz 4.0 International : Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen. © Open copyright NA beim BIBB X Close copyright Statistik „Bewilligte Teilnehmende in der Berufsbildung nach Aktivitätstyp 2023“ der NA beim BIBB ist lizenziert unter der Creative Commons Lizenz 4.0 International : Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen. © Open copyright NA beim BIBB X Close copyright Statistik „Partnerschaften in der Berufsbildung 2021 bis 2023“ der NA beim BIBB ist lizenziert unter der Creative Commons Lizenz 4.0 International : Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen. © Open copyright NA beim BIBB X Close copyright Statistik „Mobilität in der Erwachsenenbildung 2023“ der NA beim BIBB ist lizenziert unter der Creative Commons Lizenz 4.0 International : Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen. © Open copyright NA beim BIBB X Close copyright Statistik „Entwicklung der Mobilitäten in der Erwachsenenbildung 2021 bis 2023“ der NA beim BIBB ist lizenziert unter der Creative Commons Lizenz 4.0 International : Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen. © Open copyright NA beim BIBB X Close copyright Statistik „Akkreditierung von Einrichtungen der Erwachsenenbildung 2020 bis 2023“ der NA beim BIBB ist lizenziert unter der Creative Commons Lizenz 4.0 International : Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen. © Open copyright NA beim BIBB X Close copyright Statistik „Bewilligte Teilnehmende in der Erwachsenenbildung nach Aktivitätstyp 2023“ der NA beim BIBB ist lizenziert unter der Creative Commons Lizenz 4.0 International : Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen. © Open copyright NA beim BIBB X Close copyright Statistik „Akkreditierungen und Mobilitäten in der Erwachsenenbildung 2023 nach Bundesländern“ der NA beim BIBB ist lizenziert unter der Creative Commons Lizenz 4.0 International : Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen. Statistik „Partnerschaften in der Erwachsenenbildung 2021 bis 2023“ der NA beim BIBB ist lizenziert unter der Creative Commons Lizenz 4.0 International : Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen. Übersichtsgrafik Entwicklungen in Erasmus+ 2022 – kurz erklärt © Open copyright NA beim BIBB X Close copyright 2022 Berufsbildung Erwachsenenbildung © Open copyright NA beim BIBB X Close copyright Statistik „Mobilität in der Berufsbildung 2022“ der NA beim BIBB ist lizenziert unter der Creative Commons Lizenz 4.0 International : Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen. © Open copyright NA beim BIBB X Close copyright Statistik „Akkreditierung von Einrichtungen der Berufsbildung 2020 bis 2022“ NA beim BIBB ist lizenziert unter der Creative Commons Lizenz 4.0 International : Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen. © Open copyright NA beim BIBB X Close copyright Statistik „Entwicklung der Teilnehmendenzahlen für Lernende in der Berufsbildung 1995 bis 2022“ der NA beim BIBB ist lizenziert unter der Creative Commons Lizenz 4.0 International : Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen. © Open copyright NA beim BIBB X Close copyright Statistik „Entwicklung der Teilnehmendenzahlen gesamt (Lernende und Bildungspersonal) in der Berufsbildung 1995 bis 2022“ der NA beim BIBB ist lizenziert unter der Creative Commons Lizenz 4.0 International : Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen. © Open copyright NA beim BIBB X Close copyright Statistik „Akkreditierung von Einrichtungen der Berufsbildung nach Bundesländern 2020 bis 2022“ der NA beim BIBB ist lizenziert unter der Creative Commons Lizenz 4.0 International : Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen. © Open copyright NA beim BIBB X Close copyright Statistik „Mobilität in der Berufsbildung 2022 nach Bundeländern“ der NA beim BIBB ist lizenziert unter der Creative Commons Lizenz 4.0 International : Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen. © Open copyright NA beim BIBB X Close copyright Statistik „Bewilligte Teilnehmende in der Berufsbildung nach Aktivitätstyp 2022“ der NA beim BIBB ist lizenziert unter der Creative Commons Lizenz 4.0 International : Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen. © Open copyright NA beim BIBB X Close copyright Statistik „Partnerschaften in der Berufsbildung 2021 bis 2022“ der NA beim BIBB ist lizenziert unter der Creative Commons Lizenz 4.0 International : Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen. © Open copyright NA beim BIBB X Close copyright Statistik „Mobilität in der Erwachsenenbildung 2022“ der NA beim BIBB ist lizenziert unter der Creative Commons Lizenz 4.0 International : Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen. © Open copyright NA beim BIBB X Close copyright Statistik „Entwicklung der Mobilitäten in der Erwachsenenbildung 2021 bis 2022“ der NA beim BIBB ist lizenziert unter der Creative Commons Lizenz 4.0 International : Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen. © Open copyright NA beim BIBB X Close copyright Statistik „Akkreditierung von Einrichtungen der Erwachsenenbildung 2020 bis 2022“ der NA beim BIBB ist lizenziert unter der Creative Commons Lizenz 4.0 International : Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen. © Open copyright NA beim BIBB X Close copyright Statistik „Bewilligte Teilnehmende in der Erwachsenenbildung nach Aktivitätstyp 2022“ der NA beim BIBB ist lizenziert unter der Creative Commons Lizenz 4.0 International : Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen. © Open copyright NA beim BIBB X Close copyright Statistik „Akkreditierungen und Mobilitäten in der Erwachsenenbildung 2022 nach Bundesländern“ der NA beim BIBB ist lizenziert unter der Creative Commons Lizenz 4.0 International : Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen. © Open copyright NA beim BIBB X Close copyright Statistik „Partnerschaften in der Erwachsenenbildung 2021 bis 2022“ der NA beim BIBB ist lizenziert unter der Creative Commons Lizenz 4.0 International : Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen. 2021 Berufsbildung Erwachsenenbildung © Open copyright NA beim BIBB X Close copyright Statistik „Mobilität in der Berufsbildung 2021“ der NA beim BIBB ist lizenziert unter der Creative Commons Lizenz 4.0 International : Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen. © Open copyright NA beim BIBB X Close copyright Statistik „Akkreditierung von Einrichtungen der Berufsbildung 2020 und 2021“ der NA beim BIBB ist lizenziert unter der Creative Commons Lizenz 4.0 International : Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen. © Open copyright NA beim BIBB X Close copyright Statistik „Entwicklung der Teilnehmendenzahlen für Lernende in der Berufsbildung 1995 bis 2021“ der NA beim BIBB ist lizenziert unter der Creative Commons Lizenz 4.0 International : Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen. © Open copyright NA beim BIBB X Close copyright Statistik „Entwicklung der Teilnehmendenzahlen gesamt (Lernende und Bildungspersonal) in der Berufsbildung 1995 bis 2021“ der NA beim BIBB ist lizenziert unter der Creative Commons Lizenz 4.0 International : Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen. © Open copyright NA beim BIBB X Close copyright Statistik „Akkreditierung von Einrichtungen der Berufsbildung untergliedert nach Bundesländern“ der NA beim BIBB ist lizenziert unter der Creative Commons Lizenz 4.0 International : Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen. © Open copyright NA beim BIBB X Close copyright Statistik „Mobilität in der Berufsbildung 2021 untergliedert nach Bundeländern“ der NA beim BIBB ist lizenziert unter der Creative Commons Lizenz 4.0 International : Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen. Statistik „Bewilligte Teilnehmende in der Berufsbildung nach Aktivitätstyp 2021“ der NA beim BIBB ist lizenziert unter der Creative Commons Lizenz 4.0 International : Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen. © Open copyright NA beim BIBB X Close copyright Statistik „Partnerschaften in der Berufsbildung 2021“ der NA beim BIBB ist lizenziert unter der Creative Commons Lizenz 4.0 International : Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen. © Open copyright NA beim BIBB X Close copyright Statistik „Mobilität in der Erwachsenenbildung 2021“ der NA beim BIBB ist lizenziert unter der Creative Commons Lizenz 4.0 International : Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen. © Open copyright NA beim BIBB X Close copyright Statistik „Akkreditierung von Einrichtungen der Erwachsenenbildung 2020 und 2021“ der NA beim BIBB ist lizenziert unter der Creative Commons Lizenz 4.0 International : Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen. © Open copyright NA beim BIBB X Close copyright Statistik „Bewilligte Teilnehmende in der Erwachsenenbildung nach Aktivitätstyp 2021“ der NA beim BIBB ist lizenziert unter der Creative Commons Lizenz 4.0 International : Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen. © Open copyright NA beim BIBB X Close copyright Statistik „Akkreditierungen und Mobilitäten in der Erwachsenenbildung 2021 nach Bundesländern“ der NA beim BIBB ist lizenziert unter der Creative Commons Lizenz 4.0 International : Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen. © Open copyright NA beim BIBB X Close copyright Statistik „Partnerschaften in der Erwachsenenbildung 2021“ der NA beim BIBB ist lizenziert unter der Creative Commons Lizenz 4.0 International : Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen. 2020 Berufsbildung Erwachsenenbildung © Open copyright NA beim BIBB X Close copyright Statistik „Entwicklung der Teilnehmendenzahlen für Lernende 1995 bis 2020“ der NA beim BIBB ist lizenziert unter der Creative Commons Lizenz 4.0 International : Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen. © Open copyright NA beim BIBB X Close copyright Statistik „Entwicklung der Teilnehmendenzahlen gesamt (Lernende und Bildungspersonal) 1995 bis 2020“ der NA beim BIBB ist lizenziert unter der Creative Commons Lizenz 4.0 International : Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen. © Open copyright NA beim BIBB X Close copyright Statistik „Geförderte Lernende und gefördertes Bildungspersonal untergliedert nach Bundesländern 2020“ der NA beim BIBB ist lizenziert unter der Creative Commons Lizenz 4.0 International : Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen. © Open copyright NA beim BIBB X Close copyright Statistik „Antragsrnden 2014 bis 2020 im Vergleich: Strategische Partnerschaften in der Berufsbildung“ der NA beim BIBB ist lizenziert unter der Creative Commons Lizenz 4.0 International : Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen. © Open copyright NA beim BIBB X Close copyright Statistik „Benantragte und bewilligte Mobilitäten: Antragsrunden 2014 bis 2020 im Vergleich“ der NA beim BIBB ist lizenziert unter der Creative Commons Lizenz 4.0 International : Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen. © Open copyright NA beim BIBB X Close copyright Statistik „Antragsrnden 2014 bis 2020 im Vergleich: Strategische Partnerschaften in der Erwachsenenbildung 2020“ der NA beim BIBB ist lizenziert unter der Creative Commons Lizenz 4.0 International : Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen. 2019 Berufsbildung Erwachsenenbildung © Open copyright NA beim BIBB X Close copyright Statistik „Entwiclung der Teilnehmendenzahlen für Lernende 1995b bis 1995“ der NA beim BIBB ist lizenziert unter der Creative Commons Lizenz 4.0 International : Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen. © Open copyright NA beim BIBB X Close copyright Statistik „Entwicklung der Teilnehmendenzahlen gesamt (Lernende und Bildungspersonal) 1995 bis 2019“ der NA beim BIBB ist lizenziert unter der Creative Commons Lizenz 4.0 International : Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen. © Open copyright NA beim BIBB X Close copyright Statistik „Geförderte Lernende und gefördertes Bildungspersonal untergliedert nach Bundesländern 2019“ der NA beim BIBB ist lizenziert unter der Creative Commons Lizenz 4.0 International : Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen. © Open copyright NA beim BIBB X Close copyright Statistik „Antragsrunden 2014 bis 2019 im Vergleich – Strategische Partnerschaften in der Berufsbildung“ der NA beim BIBB ist lizenziert unter der Creative Commons Lizenz 4.0 International : Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen. © Open copyright NA beim BIBB X Close copyright Statistik „Beantragte und bewilligte Mobilitäten: Antragsrunden 2014 bis 2019 im Vergleich“ der NA beim BIBB ist lizenziert unter der Creative Commons Lizenz 4.0 International : Namensnennung – Weitergabe unter gleichen 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Zielländer der bewilligten Teilnehmenden 2018 © Open copyright NA beim BIBB X Close copyright Statistik „Zielländer der bewilligten Teilnehmenden 2018“ der NA beim BIBB ist lizenziert unter der Creative Commons Lizenz 4.0 International : Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen. © Open copyright NA beim BIBB X Close copyright Statistik „Geförderte Lernende und gefördertes Bildungspersonal nach Bundesländern 2018“ der NA beim BIBB ist lizenziert unter der Creative Commons Lizenz 4.0 International : Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen. 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Zielländer der geförderten Teilnehmenden 2018 © Open copyright NA beim BIBB X Close copyright Statistik „Zielländer der geförderten Teilnehmenden 2018“ der NA beim BIBB ist lizenziert unter der Creative Commons Lizenz 4.0 International : Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen. © Open copyright NA beim BIBB X Close copyright Statistik „Antragsrunden 2014 bis 2018 im Vergleich: Strategische Partnerschaften in der Erwachsenenbildung“ der NA beim BIBB ist lizenziert unter der Creative Commons Lizenz 4.0 International : Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen. 2017 Berufsbildung Erwachsenenbildung © Open copyright NA beim BIBB X Close copyright Statistik „Entwicklung der Teilnehmendenzahlen für Lernende 1995 bis 2017“ der NA beim BIBB ist lizenziert unter der Creative Commons Lizenz 4.0 International : Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen. © Open copyright NA beim BIBB X Close copyright Statistik „Entwicklung der Teilnehmendenzahlen gesamt (Lernende und Bildungspersonal) in der Berufsbildung 1995 bis 2017“ der NA beim BIBB ist lizenziert unter der Creative Commons Lizenz 4.0 International : Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen. © Open copyright NA beim BIBB X Close copyright Statistik „Zielländer der bewilligten Teilnehmenden 2017“ der NA beim BIBB ist lizenziert unter der Creative Commons Lizenz 4.0 International : Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen. © Open copyright NA beim BIBB X Close copyright Statistik „Geförderte Lernende und gefördertes Bildungspersonal nach Bundesländern 2017“ der NA beim BIBB ist lizenziert unter der Creative Commons Lizenz 4.0 International : Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen. © Open copyright NA beim BIBB X Close copyright Statistik „Antragsrunden 2014 bis 2017 im Vergleich – Strategische Partnerschaften in der Berufsbildung “ der NA beim BIBB ist lizenziert unter der Creative Commons Lizenz 4.0 International : Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen. © Open copyright NA beim BIBB X Close copyright Statistik „Beantragte und bewilligte Mobilitäten: Antragsrunden 2014 bis 2017 im Vergleich“ der NA beim BIBB ist lizenziert unter der Creative Commons Lizenz 4.0 International : Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen. © Open copyright NA beim BIBB X Close copyright Statistik „Zielländer der geförderten Teilnehmer 2017“ der NA beim BIBB ist lizenziert unter der Creative Commons Lizenz 4.0 International : Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen. © Open copyright NA beim BIBB X Close copyright Statistik „Antragsrunden 2014 bis 2017 im Vergleich: Strategische Partnerschaften in der Erwachsenenbildung“ der NA beim BIBB ist lizenziert unter der Creative Commons Lizenz 4.0 International : Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen. 2016 Berufsbildung Erwachsenenbildung © Open copyright NA beim BIBB X Close copyright Statistik „Entwicklung der Teilnehmendenzahlen für Lernende 1995 bis 2016“ der NA beim BIBB ist lizenziert unter der Creative Commons Lizenz 4.0 International : Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen. © Open copyright NA beim BIBB X Close copyright Statistik „Entwicklung der Teilnehmendenzahlen gesamt (Lernende und Bildungspersonal) in der Berufsbildung 1995 bis 2016“ der NA beim BIBB ist lizenziert unter der Creative Commons Lizenz 4.0 International : Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen. © Open copyright NA beim BIBB X Close copyright Statistik „Geförderte Lernende und gefördertes Bildungspersonal nach Bundesländern 2016“ der NA beim BIBB ist lizenziert unter der Creative Commons Lizenz 4.0 International : Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen. © Open copyright NA beim BIBB X Close copyright Statistik „Zielländer der bewilligten Teilnehmenden 2016“ der NA beim BIBB ist lizenziert unter der Creative Commons Lizenz 4.0 International : Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen. © Open copyright NA beim BIBB X Close copyright Statistik „Antragsrunden 2014 bis 2016 im Vergleich – Strategische Partnerschaften in der Berufsbildung“ der NA beim BIBB ist lizenziert unter der Creative Commons Lizenz 4.0 International : Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen. © Open copyright NA beim BIBB X Close copyright Statistik „Beantragte und bewilligte Mobilitäten: Antragsrunden 2014 bis 2016 im Vergleich“ der NA beim BIBB ist lizenziert unter der Creative Commons Lizenz 4.0 International : Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen. © Open copyright NA beim BIBB X Close copyright Statistik „Zielländer der geförderten Teilnehmenden 2016“ der NA beim BIBB ist lizenziert unter der Creative Commons Lizenz 4.0 International : Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen. Statistik „Antragsrunden 2014 bis 2016 im Vergleich: Strategische Partnerschaften“ der NA beim BIBB ist lizenziert unter der Creative Commons Lizenz 4.0 International : Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen. 2015 Berufsbildung Erwachsenenbildung © Open copyright NA beim BIBB X Close copyright Statistik „Entwicklung der Teilnehmendenzahlen für Lernende 1995 bis 2015“ der NA beim BIBB ist lizenziert unter der Creative Commons Lizenz 4.0 International : Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen. © Open copyright NA beim BIBB X Close copyright Statistik „Entwicklung der Teilnehmendenzahlen gesamt (Lernende und Bildungspersonal) in der Berufsbildung 1995 bis 2015“ der NA beim BIBB ist lizenziert unter der Creative Commons Lizenz 4.0 International : Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen. © Open copyright NA beim BIBB X Close copyright Statistik „Zielländer der bewilligten Teilnehmenden 2015“ der NA beim BIBB ist lizenziert unter der Creative Commons Lizenz 4.0 International : Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen. © Open copyright NA beim BIBb X Close copyright Statistik „Geförderte Lernende und gefördertes Bildungspersonal nach Bundesländern 2015“ der NA beim BIBB ist lizenziert unter der Creative Commons Lizenz 4.0 International : Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen. © Open copyright NA beim BIBB X Close copyright Statistik „Antragsrunden 2014 bis 2015 im Vergleich – Strategische Partnerschaften in der Berufsbildung “ der NA beim BIBB ist lizenziert unter der Creative Commons Lizenz 4.0 International : Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen. © Open copyright NA beim BIBB X Close copyright Statistik „Beantragte und bewilligte Mobilitäten: Antragsrunden 2014 bis 2015“ der NA beim BIBB ist lizenziert unter der Creative Commons Lizenz 4.0 International : Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen. © Open copyright NA beim BIBB X Close copyright Statistik „Zielländer der geförderten Teilnehmenden 2015“ der NA beim BIBB ist lizenziert unter der Creative Commons Lizenz 4.0 International : Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen. © Open copyright NA beim BIBB X Close copyright Statistik „Antragsrunden 2014 bis 2015 im Vergleich: Strategische Partnerschaften in der Erwachsenenbildung“ der NA beim BIBB ist lizenziert unter der Creative Commons Lizenz 4.0 International : Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen. …
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